
Bisherige Konsequenzen durch die Epstein-Files
Die Veröffentlichung der Epstein-Dokumente – über drei Millionen Seiten im Januar/Februar 2026 gemäß dem Epstein Files Transparency Act – hat bisher vor allem in Europa zu Rücktritten und Ermittlungen geführt und bringt auch Regierungschefs unter Druck. Ein Überblick.
Schon viele Monate vor der Veröffentlichung hatte das FBI erklärt, dass die Ermittlungen zum Fall Epstein abgeschlossen seien. Die Veröffentlichung hat aber vor allem Europa aufgerüttelt, wo Reaktionen und Konsequenzen deutlich schärfer ausfallen als in den USA.
Großbritannien steht im Zentrum des Skandals. Peter Mandelson, ehemaliger Minister und zuletzt Botschafter in den USA, wurde bereits 2025 entlassen und trat im Februar 2026 aus der Labour Party sowie dem House of Lords zurück. Die Files zeigten, dass er sensible Regierungsinformationen (u. a. zur Finanzkrise 2008) an Epstein weitergegeben haben soll. Die Metropolitan Police ermittelt wegen „misconduct in public office“ – ein Delikt mit potenziell lebenslanger Haft. Die Affäre belastet Premierminister Keir Starmer massiv: Sein Chief of Staff Morgan McSweeney trat zurück, ebenso Communications Chief Tim Allan. Starmer entschuldigte sich öffentlich bei Epsteins Opfern und kämpft (wieder einmal) um sein politisches Überleben.
In der Slowakei trat Miroslav Lajčák, Nationaler Sicherheitsberater von Premierminister Robert Fico und ehemaliger UN-Generalversammlungs-Präsident, Anfang Februar 2026 zurück. Nachrichten und Fotos zeigten Treffen mit Epstein nach dessen Haftentlassung, inklusive Gesprächen über junge Frauen. Lajčák sprach von „schlechtem Urteilsvermögen“ und wollte weiteren Schaden für die Regierung vermeiden, weshalb er sein Amt sofort niederlegte.
In Frankreich musste Jack Lang, ehemaliger Kulturminister, im Februar 2026 als Präsident des Institut du Monde Arabe zurücktreten. Sein Name erscheint über 600-mal in den Files, darunter Korrespondenz von 2012 bis 2019. Die Finanzstaatsanwaltschaft ermittelt gegen Lang und seine Tochter Caroline wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit finanziellen Verbindungen zu Epstein. Caroline Lang trat zudem von ihrer Position in einer Filmproduzenten-Gruppe zurück.
In der Türkei laufen seit Dezember 2025 (intensiviert nach den 2026-Files) Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ankara wegen Menschenhandels mit Minderjährigen. Die Dokumente erwähnen Transporte türkischer Minderjähriger; die Opposition fordert umfassende Untersuchungen.
In Norwegen trat Diplomatin Mona Juul im Februar 2026 zurück, nachdem Epstein-Kontakte und ein 10-Millionen-Dollar-Vermächtnis an ihre Kinder bekannt wurden. Das Außenministerium nannte es ein „ernstes Fehlurteil“. Ermittlungen wegen schwerer Korruption laufen gegen ihren Ehemann Terje Rød-Larsen und Ex-Premierminister Thorbjørn Jagland. Kronprinzessin Mette-Marit entschuldigte sich öffentlich für ihre frühere Freundschaft zu Epstein und bedauerte die Nachrichten aus den Jahren 2011–2014.Weitere Rücktritte in den USA umfassen Brad Karp, Chairman der US-Anwaltskanzlei Paul Weiss, nach E-Mail-Kontakten mit Epstein. David Ross trat von seiner Position an einer New Yorker Kunstschule zurück. Peter Attia gab seine Rolle als Chief Scientific Officer bei einer Biotech-Firma auf. An Harvard und MIT führten Enthüllungen zu Sanktionen gegen Martin Nowak und früheren Rücktritten.
Die kritische Öffentlichkeit hatte jahrelang erwartet, es gäbe eine „Klientenliste“ in den Epstein-Files. Vielleicht gibt es sie auch wirklich, aber das FBI hat sie nicht veröffentlicht. Stattdessen zeigen die Files Epsteins langjähriges Netzwerk innerhalb der globalen – nicht nur westlichen, da Epstein auch im arabischen Raum sehr aktiv war – Elite. In Europa führen Assoziationen über die Files überraschend schnell zu Rücktritten, während die Folgen in den USA (bisher) gedämpfter sind. Ermittlungen gegen Kunden eines mutmaßlichen Kindesmissbrauchsringes, wie es viele verlangen, gibt es weder diesseits noch jenseits des großen Teichs.
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… und zum Thema > LOLITA-Express < erinnerte Ich mich just an die ersten „unsäglichen“ > Mini-Playback-Shows < Anfang der „90er“ u.a. auf „RTL“ (BRD) – liefen aber auch „europa-weit“ !?! – „Sieben“ bis „15“-jährige Mädchen und Jungs traten in diesen „holländischen“ TV-Formaten auf und „mimten“ bekannte „erwachsene“ Sänger-innen nach !?! – waren nat. entsprechend „geschminkt“ und teilweise „aufreizend“ angezogen !?! – nach „meinem“ Hinweis forderte damals eine SPD-Ministerin das „sofortige AUS“ dieser Sendungen !!! – mehr dazu auch auf dt. Wiki unter > Mini-Playback-Show < – (bes. inter. ein „taz-Artikel“ – Fußnote) !?! :-///