
Leichenschändung am Völkerrecht
Wenn Donald Trump versucht, sich als Kaiser über einen „Friedensrat“ zu stellen, zu dem man 1 Milliarde Dollar Eintritt zahlen soll, ist das die reinste Leichenschändung des Völkerrechts, das bereits im Koma lag, und dem Trump den Stecker gezogen hat. Tatsächlich steht die Welt vor der dystopischsten Entwicklung seit dem Beginn des Siegeszuges des Faschismus rund um die Welt vor mehr als 100 Jahren. So wie damals erkennen die meisten die Gefahren erst, wenn es zu spät ist.
Shanaka Anslem Perera schrieb auf Substack einen Beitrag, den es lohnt sich genauer anzuschauen.
„Die Neubewertung, die niemand modelliert hat
Die bisherige Strategie der multilateralen Stabilität steht vor einer Neubewertung. Nicht allmählich, nicht durch die geordnete Anpassung, die Risikomodelle annehmen, sondern durch die plötzliche Erkenntnis, dass die institutionelle Architektur, die siebzig Jahre lang die Grundlage für die Portfoliobildung [also dem Prozess des Zusammenstellens, Strukturierens und Verwaltens einer Gruppe von Projekten, um bestimmte finanzielle oder strategische Ziele zu erreichen] bildete, nicht mehr existiert.
Der am 22. Januar 2026 in Davos unterzeichnete Friedensrat ist keine Friedensinitiative. Er ist die Formalisierung einer parallelen globalen Sicherheitsstruktur, die die Vereinten Nationen faktisch bedeutungslos macht, ohne sie abzuschaffen, das Vetorecht in den Händen einer einzelnen Person konzentriert, die es unabhängig von Wahlergebnissen lebenslang innehat, und eine milliardenschwere Hierarchie schafft, die souveräne Staaten zu Franchise-Mitgliedern eines von den USA geführten Sicherheitsclubs macht.
Die Institutionen, die laut Ihren Modellen das Verhalten von Großmächten einschränken sollen, wurden umgangen. [Womit die gesamte Entwicklung seit der Aufklärung zurückentwickelt wird.] Das bedeutet Folgendes für die Kapitalallokation, und deshalb hat die Neuausrichtung bereits begonnen – insbesondere bei denjenigen, die die tatsächlichen Inhalte des Abkommens in diesem Schweizer Skiort verstehen.
Die elfseitige Charta, die die Times of Israel erhalten und veröffentlicht hat, wird von Historikern ähnlich wie der Westfälische Frieden oder das Bretton-Woods-Abkommen untersucht werden. Nicht weil sie etwas Neues schafft, sondern weil sie etwas formalisiert, das bereits geschehen ist. Die regelbasierte internationale Ordnung ist nicht in Davos gestorben. Sie war bereits tot. Was in diesem Konferenzraum mit Blick auf die Alpen geschah, war die Verlesung des Testaments, die formelle Anerkennung, dass das Vermögen verteilt wurde und die Begünstigten nicht die sind, die die ursprünglichen Erblasser vorgesehen hatten.“
Man könnte auch sagen, es war der Leichenschmaus der Meuchelmörder dieser Ordnung.
Der Artikel führt dann weiter aus, dass die Kapitalallokation, also die strategische Zuweisung von Finanzmitteln, insbesondere Eigenkapital, auf verschiedene Unternehmensbereiche, Projekte oder Investitionsmöglichkeiten, um das Reichtum zu maximieren, davon ausging, dass die amerikanische Macht innerhalb institutioneller Grenzen agieren würde. Diese Annahme sei in Staatsrisikomodellen, in Rahmenwerken zur Länderallokation und in der Struktur von Schwellenländerindizes verankert, die eine Unterscheidung zwischen regelkonformen und regelbrechenden Regimen voraussetzen. Der Friedensrat verletzt diese Unterscheidung nicht. Er schafft sie ab. Die Regeln sind nun das, was der Vorsitzende für richtig hält, und der Vorsitzende ist auf Lebenszeit im Amt. Man könnte auch sagen, der Vorsitzende agiert als Diktator auf Lebenszeit.
Die Architektur absoluter Kontrolle
Der Autor weist darauf hin, dass man die genaue Struktur des Dokumentes beachten solle. Denn die Details offenbarten Absichten, die in der Presseberichterstattung verschleiert würden. Donald J. Trump wird persönlich, nicht als „Präsident der Vereinigten Staaten“, sondern als „erster Vorsitzender“ genannt. Diese Unterscheidung sei nicht rein semantisch. Das Amt bestehe auch nach seiner Präsidentschaft fort. Die Charta lege fest, dass er „auf Lebenszeit“ im Amt ist, es sei denn, er tritt freiwillig zurück oder der Exekutivrat stellt einstimmig seine Amtsunfähigkeit fest. Seine Befugnisse umfassen das alleinige Vetorecht über alle Entscheidungen des Vorstands und des Exekutivrats, das ausschließliche Recht, Länder zum Beitritt einzuladen, die „letzte Entscheidungsgewalt hinsichtlich Bedeutung, Auslegung und Anwendung dieser Charta“, das Recht, Resolutionen ohne Konsultation der Mitglieder zu verabschieden, und das Recht, seinen eigenen Nachfolger zu nominieren. Am bemerkenswertesten sei vielleicht, dass sich der Vorstand am Ende ungerader Jahre automatisch auflöst, sofern der Vorsitzende ihn nicht erneuert. Dadurch entsteht ein Mechanismus der ständigen Erneuerung, der die Macht konzentriere, anstatt sie zu verteilen.
Vergleicht man diese Struktur mit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, ist dort das Vetorecht auf fünf ständige Mitglieder verteilt, welche die Siegermächte von 1945 repräsentieren. Diese Verteilung war beabsichtigt. Die Gründerväter wussten, so der Artikel weiter, dass konzentrierte Macht Missbrauch Tür und Tor öffnet, dass Gewaltenteilung ein Gleichgewicht erfordert und dass Macht andere Macht begrenzen muss. Der Friedensrat konzentriere diese Macht in den Händen einer einzigen Person, die sie unabhängig von Wahlergebnissen im eigenen Heimatland innehabe. Ein Analyst sei präzise gewesen die Tragweite zu beschreiben: „Mit seiner Satzung akzeptiert man die Herrschaft einer einzelnen Person, die nach Belieben entscheidet.“
„Die Mitgliedschaftsstruktur unterstreicht diese Hierarchie mit brutaler Deutlichkeit. Länder, die innerhalb des ersten Jahres eine Milliarde Dollar einzahlen, erhalten einen ständigen Sitz. Länder, die nicht zahlen, erhalten eine dreijährige, verlängerbare Amtszeit, die der Zustimmung des Vorsitzenden bedarf. Alle Mitglieder haben eine Stimme, aber alle Entscheidungen unterliegen dem Veto des Vorsitzenden. Bloomberg berichtete, der Entwurf lege nahe, dass Trump selbst die Gelder kontrollieren würde – eine Struktur, die mehrere Länder als „inakzeptabel“ empfanden. Diese Erkenntnis offenbart keinen Fehler im Entwurf, sondern dessen Zweck. Die Inakzeptabilität ist der springende Punkt. Es filtert Nationen heraus, die bereit sind, die Bedingungen zu akzeptieren, und diese Bedingungen sind die bedingungslose Unterwerfung unter eine bilaterale Beziehung mit Washington, verkörpert in einer einzelnen Person.
Dies ist keine Architektur multilateraler Zusammenarbeit. Dies ist die Architektur einer Franchise-Mitgliedschaft in einem von den USA geführten Sicherheitsclub. Die Franchisegebühr beträgt eine Milliarde Dollar zuzüglich der Anerkennung der permanenten Autorität einer einzelnen Person über die globale Konfliktlösung. Dieses Franchise-Modell erklärt, warum einige Nationen sofort unterzeichneten und andere zögerten. Es geht nicht ums Geld. Staaten geben regelmäßig Milliarden für Verteidigung, Infrastruktur und Prestigeprojekte aus. Es geht darum, was das Geld erkauft: Unterordnung, formalisiert als Mitgliedschaft, Abhängigkeit, dokumentiert in der Sprache der Charta, Ausrichtung, gemessen in Dollar und für die Nachwelt festgehalten.“
Der Köder-und-Tausch-Trick: Vom Gaza-Mandat zur globalen Autorität in neunzig Tagen
Perera berichtet dann, dass die Entstehungsgeschichte wichtig sei, weil sie den Mechanismus der Legitimationsgewinnung offenbare, den aufmerksame Beobachter von Unternehmensumstrukturierungen und feindlichen Übernahmen kennen sollten. Das Muster sei jedem vertraut, der beobachtet hat, wie ein Unternehmen ein anderes durch eine Reihe scheinbar harmloser Schritte aufkauft, die im Nachhinein das Ergebnis unausweichlich machten. Zuerst die Minderheitsbeteiligung. Dann der Sitz im Aufsichtsrat. Dann die operative Beteiligung. Dann folgte die vollständige Übernahme, die so reibungslos verlief, dass sich Widerstand nie formierte, da jeder einzelne Schritt vernünftig erschien, obwohl die Gesamtwirkung revolutionär war. Man kennt das auch von dem oft zitierten Gleichnis vom Frosch auf der Heizplatte.
Am 29. September 2025, so die Analyse weiter, habe Trump einen 20-Punkte-Wiederaufbauplan für Gaza präsentiert, der als humanitäre Initiative zum Wiederaufbau des durch den Konflikt verwüsteten Gebiets dargestellt wurde. Der Vorschlag habe positive Resonanz gefunden, man sollte hervorheben, außerhalb Palästinas und der Graswurzel-Gesellschaft in arabischen Ländern. Der Wiederaufbau Gazas schien unbedenklich, stellt der Autor fest. Die Alternative wäre angeblich gewesen, die Trümmer zurückzulassen. Und er schließt daraus, dass aus diesem Grund sich niemand dem Wiederaufbau nach Trumps Plänen widersetzen würde. Die Argumentation sei humanitär gewesen. Der Mechanismus die institutionelle Vereinnahmung.
Am 17. November 2025 wurde die Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrates mit 13 Ja-Stimmen, 0 Nein-Stimmen und 2 Enthaltungen angenommen. Die Resolution begrüßte den Friedensrat als „Übergangsverwaltung mit internationaler Rechtspersönlichkeit“ für Gaza bis zum 31. Dezember 2027. Der entscheidende Satz lautet: „für Gaza bis zum 31. Dezember 2027“.
Die UN genehmigte ein geografisch begrenztes, zeitlich befristetes Mandat für den Wiederaufbau nach dem Konflikt in einem bestimmten Gebiet. Der Resolutionstext war eindeutig. Der Geltungsbereich war definiert. Die Befristungsklausel war explizit. Die Legitimität wurde vom Sicherheitsrat übernommen, dem Gütesiegel der internationalen Gemeinschaft für eine scheinbar überschaubare Verwaltungsaufgabe.
Aber der Artikel erklärt dann, was daraus wurde.
Die in den Hauptstädten verteilte und in Davos unterzeichnete Charta erwähnt Gaza mit keinem Wort. Nicht ein einziges Mal auf elf Seiten tauche das Wort auf. Der Guardian bezeichnete dies als „Lockvogelangebot“: Was der Sicherheitsrat als begrenzte Gaza-Initiative gebilligt hatte, wurde zu einer ständigen globalen Institution. Die Charta legt fest, dass ihr Auftrag „von Konflikten betroffene oder bedrohte Gebiete“ weltweit umfasst. Es gibt keine geografische Begrenzung. Es gibt keine Befristung. Die Übergangsverwaltung wurde zu einem ständigen Gremium. Das Mandat für den Wiederaufbau Gazas wurde zur Autorität über „von Konflikten betroffene oder bedrohte Gebiete“ auf allen Kontinenten.
Der Vergleich drängt sich auf, als die NATO das beschränkte Mandat für eine Flugverbotszone über Libyen erhalten hatten, und daraus die totale Bombardierung des Landes gemacht hatten. Es ist erstaunlich, dass die gleiche Falle wieder funktionierte.
Der Artikel berichtet weiter, dass als Trump in Davos die Bühne betrat, er die Erweiterung deutlich gemacht habe, und der Autor zitiert: „Sobald dieses Gremium vollständig gebildet ist, können wir so ziemlich alles tun, was wir wollen.“ Später habe er versucht, die Aussage diplomatisch abzuschwächen: „Wir werden es in Zusammenarbeit mit den Vereinten Nationen tun.“ Doch die Struktur der Charta zeige, welche Aussage die operative Realität widerspiegelt. Die Zusammenarbeit ist keine Partnerschaft. Es ist, als würden Eltern ihren Kindern vorgaukeln, sie hätten Einfluss auf bereits getroffene Entscheidungen.
„Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot brachte die Bedenken direkt zum Ausdruck: ‚Ja zur Umsetzung des Friedensplans, aber nein zur Schaffung einer Organisation, die die Vereinten Nationen ersetzen würde.‘ Frankreich lehnte den Beitritt ab. Die Franzosen erkannten die Situation. Sie stimmten mit Nein. Doch die französische Ablehnung, wie auch die belgische Korrektur und die nordischen Verweigerungen, offenbart die Grenzen des Widerstands innerhalb des alten Rahmens. Frankreich kann die Teilnahme verweigern. Frankreich kann die Arbeit des Gremiums nicht verhindern. Frankreich kann teilnehmende Nationen nicht daran hindern, Vorteile zu erlangen, die Frankreich verwehrt bleiben. Der alte Rahmen ging davon aus, dass Nichtteilnahme keine weiteren Kosten als den Ausschluss von Vorteilen mit sich bringt. Der neue Rahmen macht Nichtteilnahme zu einem Ziel für Zwang.
Der Zeitplan verdeutlicht das Tempo der institutionellen Vereinnahmung. 8.–10. Oktober 2025: Unterzeichnung und Umsetzung der ersten Phase des Waffenstillstandsabkommens für Gaza. 17. November 2025: Verabschiedung der Resolution 2803 des UN-Sicherheitsrates. 15. Januar 2026: Trump verkündete die Gründung des Friedensrates über soziale Medien. 22. Januar 2026: Unterzeichnungszeremonie der Charta in Davos.
Innerhalb von etwa neunzig Tagen wurde aus einem Gremium für den Wiederaufbau des Gazastreifens eine ständige internationale Institution mit Befugnissen, die über die des UN-Sicherheitsrates hinausgehen.
Pressesprecherin Karoline Leavitt erklärte bei der Unterzeichnung: ‚Der Friedensrat ist nun eine offizielle internationale Organisation.‘ Diese Aussage war korrekt. Was sie jedoch verschwieg, war, dass der Begriff ‚offizielle internationale Organisation‘ heute eine andere Bedeutung hat als noch vor neunzig Tagen. Die Kategorie selbst wurde neu definiert, und diese Neudefinition erfolgte so schnell, dass die meisten Beobachter noch immer die alten Verhältnisse verarbeiten, während die neuen bereits in Kraft sind.“
Die Mitgliederstruktur: Eine neue geopolitische Allianz kristallisiert sich heraus
Dann geht der Autor darauf ein, wer denn Teil der Unterzeichnungszeremonie war. Demnach nahmen neunzehn Vertreter von Staaten persönlich teil. Beamte des Weißen Hauses gaben an, dass sich rund 35 Länder zum Beitritt verpflichtet hätten. Die Zusammensetzung der Mitgliederstruktur offenbare die sich abzeichnende geopolitische Allianz, welche die Kapitalströme des nächsten Jahrzehnts prägen wird – und diese Allianz entspreche nicht den Vorhersagen der Theorien des Kalten Krieges.
Zu den bestätigten Unterzeichnern gehören Albanien, Argentinien, Armenien, Aserbaidschan, Bahrain, Belarus, Bulgarien, Ägypten, Ungarn, Indonesien, Israel, Jordanien, Kasachstan, Kosovo, Kuwait, die Mongolei, Marokko, Pakistan, Paraguay, Katar, Saudi-Arabien, die Türkei, die Vereinigten Arabischen Emirate, Usbekistan und Vietnam.
Explizite Ablehnungen sei aus Frankreich, Norwegen, Schweden, Dänemark und Slowenien gekommen. Belgien erlebte eine diplomatische Blamage, als Vizepremier Maxime Prévot Stunden nach der Zeremonie auf Twitter erklärte: „Belgien hat die Charta des Friedensrates NICHT unterzeichnet. Diese Mitteilung ist falsch.“ Die Liste des Weißen Hauses hatte das Land fälschlicherweise aufgeführt – ein Fehler, der entweder auf Nachlässigkeit bei der Überprüfung oder auf misslungene Drucktaktiken hindeutet. Der Fehler verdeutliche auch den Druck, unter dem die Hauptstädte stehen. Belgien sah sich demnach gezwungen, umgehend eine öffentliche Richtigstellung zu veröffentlichen. Die Richtigstellung selbst sei zum Thema geworden. Diese Dynamik offenbare, was die Nationen auf dem Spiel sehen.
Das geografische Muster sei eindeutig, meint der Autor: Golfstaaten [, die meisten davon Diktaturen die jederzeit durch einen Regimechange durch die USA gestürzt werden könnten] traten geschlossen bei. Auch andere autoritär orientierte Regierungen schlossen sich an. Ungarn sei das einzige EU-Land, das unterzeichnet habe. Die großen westeuropäischen Demokratien verweigerten den Beitritt. Kein anderes ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrates verpflichtete sich formell. Dieses Muster sei nicht zufällig. Dies spiegele eine Abwägung wider, die Nationen, die von den bilateralen Beziehungen zu den USA abhängig sind, anders getroffen haben als jene, die glaubten, der multilaterale Rahmen würde sie vor bilateralem Druck schützen.
Deutschland, Italien, Großbritannien
Deutschland werde laut „Spiegel“ unter Berufung auf Dokumente des Auswärtigen Amtes nicht beitreten. Bundeskanzler Friedrich Merz, der sein Amt im Mai 2025 antrat, warnte in Davos vor „tektonischen Verschiebungen“ und mahnte Europa zu dringendem Handeln. Doch die deutsche Industrie ist von amerikanischen Märkten abhängig. [Die Gier der Manager und Anteilseigner haben sie in die Abhängikeits-Falle laufen lassen.] Die deutsche Sicherheit hänge vom Schutz der USA ab. Deutsche Interessen erfordern das Engagement der USA, sagt der Autor. Wie könne Berlin seinen Einfluss wahren, wenn Washington Institutionen schafft, die es ausschließen? Diese Frage lasse sich nicht einfach beantworten, und das Fehlen einer solchen Antwort erkläre, warum deutsche Regierungsvertreter zwar von Dringlichkeit sprechen, aber nicht handeln. Dringlichkeit ohne Handeln sei keine Strategie. Sie sei Angst, die sich in Rhetorik äußert.
Italien sehe sich mit verfassungsrechtlichen Bedenken hinsichtlich Artikel 11 konfrontiert, der es Italien erlaubt, „Teile seiner Souveränität nur unter Bedingungen der Gleichheit der Staaten abzutreten“. Die Struktur des Gremiums, mit Trump als lebenslangem Vorsitzenden und Vetorecht, verstößt systematisch gegen diesen Gleichheitsgrundsatz. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni erklärte gegenüber RAI: „Es gibt ein Problem der Verfassungsvereinbarkeit, denn die Lektüre des Statuts hat ergeben, dass es einige Unvereinbarkeiten mit unserer Verfassung aufweist. Das erlaubt uns sicherlich nicht, morgen zu unterschreiben.“
Meloni lehne eine Mitgliedschaft jedoch nicht ab. Sie ließ, was die Italiener ein „Spiraglio“ nennen – eine Möglichkeit offen. Ihre Position sei: „Ich halte es nicht für klug von Italien und Europa, sich von einem Gremium auszuschließen, das dennoch interessant ist.“ Sie fügte hinzu: „Ich bleibe offen für Neues.“ Diese Formulierung verdeutliche das Dilemma der europäischen Regierungen. Verfassungsprinzipien sprechen für eine Ablehnung. Strategische Interessen sprechen für eine Teilnahme. Meloni meistere beides, indem sie zögere, anstatt eine Entscheidung zu treffen. Diese Verzögerung sei keine Unentschlossenheit. Sie sei eine Strategie, um mit Zwängen umzugehen, für die es keine zufriedenstellende Lösung gibt. Sie sei auch ein Signal an Washington, dass Italien verhandlungsbereit ist, dass das richtige Zugeständnis die verfassungsrechtliche Kluft überbrücken könnte, dass das Spiraglio real ist.
Großbritannien äußerte „Bedenken“ und trete dem Gremium „vorerst nicht bei“. Offizielle Stellen gaben an, sich unwohl zu fühlen, die Mitgliedschaft mit Wladimir Putin zu teilen. Dieses Zögern sei verständlich. Im Sinne der neuen Struktur jedoch irrelevant. Das Gremium wird mit oder ohne britische Beteiligung arbeiten. Die einzige Frage ist, ob London bei Entscheidungen, die britische Interessen betreffen, ein Mitspracherecht haben wird. Die Sorge um Putin mag aus Sicht Großbritanniens berechtigt sein, meint zumindest der Autor, diene aber als diplomatischer Deckmantel für eine grundlegendere Unsicherheit über Großbritanniens Position in einer Welt, in der die besondere Beziehung bedeutet, die von einem Vorsitzenden mit alleinigem Vetorecht diktierten Bedingungen zu akzeptieren.
Spanien, Finnland, Russland, der Vatikan und Indien
Spanien habe seine Nichtteilnahme definitiv bestätigt. Trumps Reaktion bei der Unterzeichnungszeremonie ließ nicht lange auf sich warten: „Spanien will nur kostenlos mitfahren.“ Diese Charakterisierung war abweisend. Sie sei aber auch aufschlussreich. Im neuen Rahmen ist Nichtteilnahme nicht neutral. Sie werde als Trittbrettfahrerei, als Suche nach Schutz ohne Gegenleistung, als Nehmen ohne Geben interpretiert. Diese Interpretation mache Nichtteilnehmer zu Zielscheiben zukünftigen Drucks, anstatt sie als prinzipientreue Einwender zu sehen, deren Position Respekt verdient.
Finnland verlange vor jeder Verpflichtung die Zustimmung des Parlaments. Die irische Außenministerin Helen McEntee habe von „ernsthaften Warnsignalen“ in der Charta-Struktur gesprochen. Jede Reaktion offenbare nationale Kalkulationen, und jede Kalkulation führe aufgrund unterschiedlicher Risiken und Beziehungen zu Washington zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen.
Die Fallbeispiele verdeutlichen die strategischen Überlegungen in den Hauptstädten weltweit, meint Perera, und jedes offenbare eine andere Logik des Umgangs mit der neuen Architektur. Das Verständnis dieser Logiken iseist unerlässlich, um vorherzusehen, wie sich die Mitgliederstruktur in den kommenden Quartalen entwickeln wird.
Schlussfolgerung
Donald Trump hat sich mit dem „Friedensrat“ etwas geschaffen, wofür er nicht mehr gewählt werden muss, und was er jederzeit als Gegengewicht zu einem nicht konformen US-Präsidenten als Waffe einsetzen kann. Mitglieder sind offensichtlich Länder, welche als erste Ziele für einen Regime-Change ausgewählt würden, für den Fall der Verweigerung. Und Länder, welche sich erhoffen, von US-Sanktionen verschont zu werden, was sich schon bald als Irrglauben erweisen wird.
Während BRICS eine langsame und vorsichtige Integration und Neuordnung auf Basis von Gleichberechtigung aller Beteiligten versucht, kommt Trump mit der gesamten Wirtschafts- und Militärmacht der USA der langsamen Entwicklung in BRICS mit der Brechstange des Diktators zuvor. Zukünftig soll es nur noch EINEN geben, der ein Veto-Recht hat, und das soll Donald Trump bis zu seinem Lebensende, oder durch ihn vorgeschlagenen Nachfolger sein. Mit anderen Worten: Wenn ER sagt, es war kein Angriffskrieg oder kein Völkermord, dann war es auch keiner. Wenn ER sagt, es war kein Kriegsverbrechen, dann war es auch keines.
Wie anders als durch Diktatur kann man so etwas beschreiben? Hatten wir das nicht durch die Aufklärung geglaubt überwunden zu haben? Gab es nicht mal so etwas wie Demokratie und Gewaltenteilung?
Es bleibt die Hoffnung, dass jene Länder, welche sich nicht dem Diktat unterworfen haben, sich in einer alternativen Ordnung treffen, für die vielleicht ein modifizierter BRICS-Rahmen dienen kann. Was vollkommen neue geopolitische Verbindungen ermöglichen würde.
Das Völkerrecht war tot als man die Trampolinspringerin zu seiner Hüterin bestellt hat.
Der Friedensrat stellt natürlich im Rahmen des Machbaren die von den alten Sektierern geforderte autoritäre Weltregierung dar, die Trump einlösen muss.
Kirche manifestiert sich, wo die Gläubigen zusammen treten, und analog konkretisiert sich Völkerrecht durch den Willen seiner Mitglieder und das sind am Ende die Bevölkerungen. Und die bekommen gerade, was sie gewählt haben.
Ist das nicht wundervoll? Ich bin immer dafür, dass Wünsche erfüllt werden.
Chapeau!!! 100pro!!! Wahrhaftiglich, Humor erweiset sich als schlicht angebracht in diesen herrlichsten Gezeiten all sich erprächtigender Äone…
Richtig ist, dass die „regelbasierte internationale Ordnung“ nicht in Davos gestorben ist, sondern längst tot war. Wobei man auch die Frage stellen muss, ob sie denn jemals lebendig war. Was hat denn die UNO im Falle der völkerrechtswidrigen Bombardierung Serbiens oder den völkerrechtswidrigen Überfall der USA samt Vasallen auf den Irak getan außer zusehen? Was hat die UNO getan, um den Genozid in Palästina zu unterbinden? OK, eine Untersuchungskommission des UNO-Menschenrechtsrats hat in verurteilt! Und weiter?
Nach Auffassung des Autors „steht die Welt vor der dystopischsten Entwicklung seit dem Beginn des Siegeszuges des Faschismus rund um die Welt vor mehr als 100 Jahren“ und beklagt die umfassende diktatorische Macht des Vorsitzenden samt Vetorecht auf Lebenszeit – „die Herrschaft einer einzelnen Person, die nach Belieben entscheidet.“ Das ist gelinde gesagt eine krasse Übertreibung. Denn das Spiel funktioniert nur dann, wenn es Mitspieler gibt (im Inland und Ausland). Diese müssen ihre Teilnahme auch legitimieren und können zumindest theoretisch das Spielfeld jederzeit verlassen. Das war nie anders, nur entfallen nun die diplomatischen Phrasen.
Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass Putin nur dann mitspielt, wenn es Garantien gibt, Das betrifft die Ukraine wie Gaza. Die Russen werden sich kaum an Projekten beteiligen, die eine massenhaften Deportation der palästinensischen Bevölkerung aus dem Gazastreifen vorsehen. Putin ist klug genug, die Sache nicht sofort abzulehnen, sondern mal zu checken, ob es man daraus Nutzen ziehen kann, insbesondere in Hinblick auf den Wiederaufbau des Gazastreifens und seiner grundlegenden sozialen Infrastruktur. Es wäre töricht, es nicht zumindest zu versuchen. Alternativen für die Palästinenser gibt es nämlich gar keine!!! Auch Trump wird wissen, dass die Teilnahme Putins dem Projekt Glaubwürdigkeit geben wird und könnte zu Zugeständnissen bereit sein.
„Die Franchisegebühr beträgt eine Milliarde Dollar“. Sicher dämlich (weil unabhängig von der Wirtschaftsleistung), aber im Vergleich zu den hunderten Milliarden für die Ukraine ein Pappenstiel.
Vorsitz auf Lebenszeit und die Möglichkeit, dass Donald Trump ihn „als Gegengewicht zu einem nicht konformen US-Präsidenten als Waffe einsetzen kann“: letzteres ist absurd. Macht hat er nur, solange er Präsident der USA ist und dort die politische Unterstützung hat. Dann ist der Verein Geschichte. Vielleicht sogar schon früher (nach den Midterms im November).
Schließlich: die Bloßstellung der UNO als Papiertiger bzw. deren Entsorgung ist ja auch eine Chance – sie könnte ja Ausgangspunkt für eine Entwicklung einer funktionsfähigen Alternative sein.
„… Zukünftig soll es nur noch EINEN geben, der ein Veto-Recht hat, und das soll Donald Trump bis zu seinem Lebensende, oder durch ihn vorgeschlagenen Nachfolger sein. …“
Der Trumpel hat in seine Machtallüren nicht mit eingepreist, ob es demnächst mit ihm (sei es auf natürliche Weise oder sei es mit externer Hilfe) oder wann es mit ihm zu Ende geht. So oder so ist dieser Trumpel dem Hitler 1.0 in seinem erpresserischen und Füüührer-Handeln seeeehr ähnlich.
Hoffnungslosigkeit ist Stärke.
Vorauseilendst eingebückt in Schändschindkerkern gütigsten Hoffnungsmanagements
Hoffnung ist der schwebend
im süßlichen Leichengeruch
gebettet und stetig
sorgsamst wohlparfümiert
vorgehaltene Köder
schmierigster Illusion
triefendsten Demutfriedens*
vor dem im Knien kriechend
tiefst guntert Subalternen
auf dessen selbstgefälligst
grundzermürbendsten Schindwegen
Tiefst hinein
in die durch sich selbst
ständig verursachend
schändsüchtigste Unmündigkeit
In jeder fortschreitenden Sekunde
dieser sich selbstverursachenden
wie ständig wiederholenden
Kreuzwegkaskade
selbst verursachenden Untergangs
Gnadenlosest völlig
vollständigster Verdauung
in den kitschverliebtest gemütlichst
als auch krudesten Kerkervorhöfen
sämtlicher Herrschaftsgehege.
*Wie die fromme Kärntner Heimatdichterin Ingeborg Bachmann sich einst so trefflich ermeinte:
“Ich bin mit Gott und seiner Welt zerfallen,
Und habe selbst im Knien nie gefühlt,
dass es den Demutfrieden gibt,
den alle anderen sich so leicht erdienen.”
(30.01.2023 – 24.01.2026)
Zusammenfassene Einleitung des Grundallerwesentlichsten zum Thema Moral Ethik und Recht
Staat, Überstaat, Ersatzstat, Gospoderie etc. sowie Recht als syamesische Zwillingsverwucherungen reinster Gewaltsamkeit menschlicher Sozialgefangenschaft in Erscheinung jedwederlichster Brachialstabärtlichkeit an sich – Nichts weiter als selbstverstetigend extremstglobalexplodierendes Stockholmsyndromszenario, ein brüllender Abgesang ins Totalste Generalnichtungsfurioso Aller Zeiten.
Sinngemäß nach Brecht brüllen die Capos samt Geschränz während des unausweichlichen Unterganges hysterisch nach ihren Sklavenmeuten wenn die maßlosesten Überheblichkeitsinszenierungen ihrer Handzeichen allein nicht mehr ausreichen um die Subalternenmassen in die Schlachtfelder hinab zu befehlen…
Auch das Völkerrecht ist als war immer schon schlicht eine Form von sprachlich herabgesprochen verlautbarter Illusionspflege im prächtigsten Echokammerinszenierungsfurioso grundbanalster Bedingtheit von Herr- & Knechtschaft an sich, was sich nun offensichtlich darstellt – Alle Kaiser sind nackt:
Herrschaftsprobleme, auch solche Probleme welche durch Herrschaft herbeigeführt, sind niemals mittels Moral, Ethik als auch Recht aller Art lösbar.
Da Herrschaft selbst, Moral, Ethik als auch Recht grundsätzlichst immer zu Gunsten des Hegemons opportun zurechtdefiniert bzw. in definitionsobskuranten Diskursräumen als pässliche Erzählungen reinster Willkür prächtig postuliert, verlautbart und gebietet etc… – Das ist fundamentale Herrschaftstechnik.
Moral, Ethik als auch Recht sind Hausordnungen von Sozialräumen verschiedenster Art und charakterisieren schlicht ausgesprochen als auch verschriftlicht sowie unausgesprochen konkludent interpretierbare Interessen.
Die Interpretation von Hausordnungen aller Art ist den Gleichgewichtszuständen von Kräftegefügen der jeweiligen Sozialräume mit allen Folgen und Widersprüchlichkeiten letztlich selbst unterworfen, da der Mensch schließlich ein soziales Lebewesen als auch naturgemäßer Freiheitsentfaltung ist.
Herrschaft ist einfach.
Nichtung ist Güte.
Der Vorteil, welchen sich der Geringe zu erheischen wähnet, nähret immer dessen Untergang.
Wobei man Moral durchaus als etwas Höhergültiges fern jedes herrschaftlichen Sozialraumes betrachten müsste.
Ethik dagegen wie von Ihnen erklärt abhängig vom jeweiligen dieses Konstruktes, von Ihnen Sozialraum genannt.
z.B. Eine Unternehmensethik (‚Profit über Alles‘) kann grauslich unmoralisch sein.
Wiederspruch:
Jede Art von Moral, Ethik als auch Recht ist für den Einzelnen immer nur so gut unmittelbar lebbar, als auch jeder Einzelne in nämlichen Sozialräumen befindlich jede Sekunde physisch beweisen muß, seine allärtlich konkludenten Gewaltansprüche nicht zu überdehnen, sei es dem Einzelnen bewußt oder unbewußt ohne sich auf rein sprachliche Bekundungen verlassen zu müssen – Das ist das fundamental soziale als auch gleichzeitig individuell gültige Naturgesetz jedweder menschlichen Existenz, völlig gleichgültig, in welchen Sozialräumen sich der Einzelne befindet.
Wird ein Sozialraum selbst bloß zu groß etc., kann der Gewaltausgleich eines Sozialsystems nicht mehr jederzeit möglichst vollständig untereinander physisch als auch psychisch (gleichzeitig außersprachlich) bewiesen werden, was sich schließlich für den Einzelnen als auch Teilen des jeweiligen Sozialraums nicht mehr herstellen lässt…
Es gibt durch historisch ethnische Volksgemeinschaften aller Art verschieden gelebte Kulturtechniken, den verschiedensten Ausartungen von destruktiven Abhängigkeiten praktisch zu begegnen. Das geht aber ausschließlich nur in subtiler als auch trivialer Ausregelung mit der Natur, des Einzelnen, der Gruppe, der Gemeinde und ähnlicher Sozialräume etc. (z. B. die Inuits mittels Potlatsch etc. )…
Wi(e)derspruch:
Was ist der Unterschied Moral / Ethik?
(‚allärtlich‘ versteh ich nicht)
Danke
So wie ich ausführte, stellen sich Moral, Ethik, als auch Recht als (sprachliche) Hausordnungen in den jeweiligen und/oder sich überschneidenden Hausordnungen dar, welche naturgemäß immer vom letztlich Stärkeren (dem oder den Gewalthabenden) bestimmt, opportun gelebt bzw. ignoriert etc. werden – nicht mehr und nicht weniger.
(allärtlich = in jeder also aller Art als auch Abart)
Die Firma dankt und wütet fürderhin…
Zu den trivialen Definitionen von Moral, Ethik und Recht siehe z. B. Wikipedia etc…
Es genügt n. m. E. übrigens nicht, die verschiedenen Definitionen der Begriffe bloß nachzuschlagen….
Wiederholung höhlt nicht nur den Stein
Präludium:
Staat, Überstaat, Ersatzstat, Gospoderie etc. sowie Recht als syamesische Zwillingsverwucherungen reinster Gewaltsamkeit menschlicher Sozialgefangenschaft in Erscheinung jedwederlichster Brachialstabärtlichkeit an sich – Nichts weiter als selbstverstetigend extremstglobalexplodierendes Stockholmsyndromszenario, ein brüllender Abgesang ins Totalste Generalnichtungsfurioso Aller Zeiten.
Sinngemäß nach Brecht brüllen die Capos samt Geschränz während des unausweichlichen Unterganges hysterisch nach ihren Sklavenmeuten wenn die maßlosesten Überheblichkeitsinszenierungen ihrer Handzeichen allein nicht mehr ausreicht um die Subalternenmassen in die Schlachtfelder hinab zu befehlen…
Auch das Völkerrecht ist als war immer schon schlicht eine Form von sprachlich herabgesprochen verlautbarter Illusionspflege im prächtigsten Echokammerinszenierungsfurioso grundbanalster Bedingtheit von Herr- & Knechtschaft:
Herrschaft ist einfach.
Nichtung ist Güte.
Der Vorteil, welchen sich der Geringe zu erheischen wähnet, nähret immer dessen Untergang.
Einige wenige von extremstextremistischt ihre Abhängigenmassen völlig zernutznießendsten Caposchräten, die nach unzählichsten globalen Veranstaltungshysterien vermutlich übrig bleiben, einschließlich der Creme de la Creme ihrer grundgeneigten Kammerdienern, Haubenköchen, Palastwächtern, Kammermetzgern, Hofschranzen, Mundschenken, Hoflieferanten, Konkubinen, Lustknaben, Hofnarren und Tafelphilosophen etc. werden sich wie schon immer das Leben allerbestens zur Hölle machen – Schon alleine wegen ihrer Hufe scharrend in gierigster Erwartung befindlicher Testamentslümmelhorden…
Thomas Bernhard’s Übertreibungen gemahnen an lieblichstes Kosen ob dieser wundersam glorreichen Aussichtsarabeske auf allerherrlichste Gezeiten in Luce Transhumanster Äone…
Zur Sache:
Der Staat hat immer Recht.
Der Staat, ein fortschreitend gekapertes Gewaltdispositiv überstaatlicher Herrschaftsinteressen, dessen Gewaltentrennung sich längst schon als pure Illusion erwies, schiebt nebst dem Recht Vasallenbeidienst in Kontroll- und Repressionsfunktionen – Auch im Westen nichts Neues.
Trennung der Staatsgewalten – Eine selbstverstetigende Illusion
Das inhärente Gewaltgebarungsproblem rechtlicher Exegese durch Gerichte, liegt grundsätzlich auch in der übermäßigen Verrechtlichung ausufernder Legatur durch die Gesetzgebung selbst, welche bloß eine offensichtliche als auch strukturimmanente Gewalteskalation nebst der Gerichtsbarkeit darstellt.
Alles was verrechtlicht wird, dem wohnt gleichzeitig seine Verunrechtlichung inne, da die Durchsetzung des Rechts zunächst vermittelter letztlich physischer Gewalt unterworfen ist. – Siehe Römisches Recht!
Der Staat ist grundsätzlich eine Gewaltsame Veranstaltung – Das stellt sich in dessen mehr oder weniger verwirklichten Monopolisierungstendenzen von physischer als auch struktureller Gewalt in Form wirksamer Exekutivgewalt auf unterster Ebene klar dar.
Selbst wenn Polizeigewalt mehr oder weniger ausgelagert ist, was letztlich zur instabilität staatlicher Macht in letzter Konsequenz führen muß.
Durch die Geschichte ziehen sich zahllos wenigstens hinreichende Belege dessen…
Die fundamentale Selbsterhaltungsmaßname des Staates ist die Unterbrechung von Gewalt –
inklusiv sämtlicher Kollateralkatastrophen auf allen Ebenen.
Der Staat ist, durch dessen Rechtsstruktur substanziell ersichtlich, Herrschaftlicher Gesetzmäßigkeit selbstunterworfen (Siehe erstes Semester Rechtswissenschaft!).
Die Exekutive als zweite Gewalt, tritt umso offensichtlicher als auch repressiver in Erscheinung, umso unübersichtlicher deren strukturelle Gewaltgebarung aus dem Gleichgewicht gerät.
Der Staat „begreift“ sich quasi als Lebewesen, welches sich selbst zu schützen geneigt ist, umso mehr „er“ bzw. es sich bedroht „fühlt“. Dies deshalb, weil die Menschen welche in diesem Sozialraumgefüge verortet, naturgemäß ihr eigenes Leben in erster Linie schützen wollen, ja müssen und es mit mehr oder weniger Eleganz auch tun – Der Schutz des eigenen Lebens der Funktionssubjekte des Staates wird inhärent auf Strukturerhaltung des Staates selbst projiziert.
Da der „Staat“ kein Lebewesen ist als auch nicht sein kann, weil er bloß ein Gewaltkonvolut ist, in welchem sich unterschiedliche Kräfte auch von sich außerhalb sozialraumbezogener Gewalt- als Interessensräume dynamisch strukturieren.
Der Staat war immer schon eine sehr fragile Veranstaltung rücksichtslosester Durchsetzung von Interessen aller Art gemäß tatsächlicher Gewaltkonstellationen, welche nach allen Regeln der Künste selbstdarstellerischer Extremstcamouflage reinster Herrschaft sich erzeitigt und ist selbst seiner eigenen Herrschaftlichen Verhaftetheit von Ausdehnungstendenzen aller Art unendlich selbstunterworfen – Nicht mehr und nicht weniger.
Schon allein dieses Monster „Staat“ in dessen gegenwärtig fundamentalster Selbstzersetzungstendenz, begleitet durch fortschreitende Fundamentalkaperung von außerstaatlichen Gewaltmonopolen durch die Mehrheit seiner eigenen mittlerweile völlig durchgeknallten FunktionsträgerInInnen, einer halbwegs erfolgreichen Unterbrechung ausuferndster Gewaltakte von Abhängigkeitseskalationen aller Art zu verwirklichen, gemahnt an klare Aufgabenstellungen.
Es reicht!
(21.- 22.08.2023, 21.11.2023)
Das Recht
Das Recht ist die Sprache der Gewaltsamkeit, besonders die des Hegemons, insbesonders wenn selbiger schweigt…
Das Recht erweist sich im Rahmen tatsächlich wirksamer Gewalt schon immer als bloß bedeutungslos sprachliches Konstrukt, welches beliebigster Gewaltgebarung selbst des wankenden Hegemons grundsätzlich unterworfen war und ist.
Nicht nur die fromme Advokatie lukriert damit seit Längstem…
Das Recht muß man sich leisten können – Daran ändern selbst benevolenteste Rechtshilfekonstruktionen, als auch ausufernste Charity-Euergesien nicht das Allergeringste.
Die Generalillusion des rechtsuchend Rechtunterworfenen in Gestalt des Rechts als Schutz des Schwachen vor dem Starken erweist wie erwies sich immer schon als pure Euphemie, nicht bloß zur scheelen Selbstberuhigung des Abhängigen, des schleimig schielend um sein Gnadenrecht Bettelnden – Sämtliche Ausnahmen bestätigten immer schon als auch bestätigen sämtliche Regeln.
Die konsequente Rechtsuche erweist sich in Labyrinthen Tretminenverseuchtester Herrschaftsgehege als lockendstes Kreuzwegsangebot krudester Verzückungen in den unheiligsten Wahnsinn des Rechtsuchenden Subjekts – Nichts weiter als pure Herrschaftstechnik.
Das Recht notiert wie gesprochen, ist die fundamental sprachliche Herrschaftsmethode des tatsächlich wirkend Gewaltigen in sämtlichen Zivilisationssystemen Herrschaftlich organisierter Hierarchien.
(07.08.2023)
Sinngemäß nach Bertolt Brecht
Die Ursache jedes Verbrechens hat immer zumindest einen Namen und eine Adresse.
Hast Du die Gewalt, Gesetze zu erstellen und jene durchzusetzen, bestimmst Du, was ein Verbrechen ist.
Es gibt Verbrechen, die ihre Feststellung durch Gesetzte nicht benötigen.
Wenn der gute Bürgersmensch Gesetze befolgt, die sein und anderer Leben bedrohen, offenbart sich das Verbrechen im Augenblick.
Dazu ist kein Gesetz nötig.
Der korrekte Bürgersmensch hat gelernt, genau in diesem Augenblick wegzusehen, nicht aufzuhören und zu schweigen.
Der Rest ist durch einfache Logik bestimmt und lange kann es dauern bis der Tod eintritt.
Die Frage drängt sich auf: Zu wessen Gunsten?
Gesetze können, gewitzt gesetzt, jede Art von Verbrechen legitimieren.
Das ist der Normalfall, nicht nur hier zu Lande. Nichts weiter, als eine Art des Krieges.
Der Krieg dient immer jenen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.
Aber besonders dient der Krieg immer jenen,
welchen letztere bedingen, die nicht an der Schlacht teilnehmen.
Die Pflege und Darstellung des Leidens dient immer der Vertuschung allen Unrechts.
Das Ende allen Leidens ist die Stille nach der Schlacht,
eine Art von Schönheit,
wie ein Ort des Friedens
für Gewinner – und Verlierer,
sofern bei letzteren bereits der Tod eintrat…
(21.03.2012)
Fazit:
Nicht bloß gelegentlich ignoriert der Gospode jedes Recht, so es ihm gemutet.
Das Recht, sowie gleichzeitig Moral als auch Ethik, ist die biegsame Hausordnung des Gospoden und ist dessen Willkür unterworfen, solange das Gesinde nicht den Laden übernommen hat – So wohl als auch nicht folglich selbst dem selben prinzipiellen Fehler in des‘ Verlockung unterliegt, erlangt‘ Gewaltsamkeit verstetigend zu überdehnen…
(14.08.2023-19.04.2024)
Einzelwesen und Gemeinschaft
Jede Sozialstruktur verheizt (verdaut, zernutzt, verausbraucht, zerschindet, zerschändet) rücksichtslos zu Gunsten eigener Überlebensmöglichkeit letztfolglich alle anderen von sich Abhängigen – auch solche, welche sich innerhalb letzterer befinden.
Dieses basale Überlebensverhalten ist jeder Sozialstruktur eigentümlich, bis hinab zum Individuum selbst.
Daraus folgt unmissverständlich, daß in kleinen Sozialstrukturen das gedeihlich soziale Ausregelungsverhalten der Individuen untereinander gemäß klarer Interessenslagen durchaus möglich ist, was durch Überlieferungen und Beobachtungen von Jahrtausende alten indigenen Naturvölkern bewiesen.
Je größer, als auch umfänglicher eine Sozialstruktur gestaltet, umso mehr dominieren Interessenslagen als auch Abhängigkeiten verhängnisvollst.
Das Herrschaftsprinzip tendiert sich selbst zu stabilisieren, indem es zu unendlicher Expansion strebt und sohin das Verhängnis zu totaler Selbstvernichtung als auch zu totaler Kollateral(ver)nichtung formallogisch in sich trägt.
Das Prinzip des Lebens ist mit dem Prinzip der Herrschaft innerhalb menschlicher Existenz sowie aller Lebewesen grundsätzlich verwoben – Der Mensch ist ein Lebewesen, welches naturgemäß sozial strukturiert ist und dessen Aufgabe innerhalb seines Lebens ist es folglich, Gleichgewichte herzustellen.
Und zwar, gleichzeitig zwischen sich als Individuum in ihm selbst, seiner Sozialräume als auch der Natur in ihrer gleichgültigen Unbeherrschbarkeit.
Der Mensch kann sich weder als Individuum noch als artifizielles Sozialsystem über seine eigene Natur hinwegsetzen, da er als Teil der Natur immer den fundamentalen Naturgesetzen unterworfen ist.
Jeder einzelne Mensch ist zur Selbstbeobachtung als auch Wahrnehmung dessen Umgebung fähig als auch zur Erkenntnis universeller Gesetzmäßigkeiten.
Es braucht weder Bildung noch irgend eine besondere Intelligenzfähigkeit des Menschen, sondern bloß die Fähigkeit zur Wahrnehmung an sich.
Unter „bloßer Fähigkeit zur Wahrnehmung“ verstehe ich die Wahrnehmung, welche sich erst im Gleichgewicht von Selbstbeobachtung (was ständig geübt werden muss) und gleichzeitiger unmittelbarer möglichst umfänglicher Außenwahrnehmung einstellt.
In Stresssituationen von Affirmationssuchttriggerung, also äußerer Verhaftetheit zur Gesellschaftserklärung und Alltagsüberlebensstrategien, zu dieser der „Normalo“ (der Gemeine Gedungene als auch Dingende) derzeit genötigt, wobei selbiger die Reizüberflutung durch Einigelung in selbstberuhigende Weltbildangebote gerne bereitwilligst annimmt – Das gezeitigt pure Herrschaftstechnik als auch selbstnötigende Zustimmung zu dieser im Individuum selbst.
Um den Einladungsbombartements in beständige Affirmationsangebote zu entgehen, braucht es erst ein klares Problembewußtsein bei gleichzeitiger Wahrnehmungsmächtigkeit des Individuums um praktische Abwehrmechanismen als auch Ausstiegsszenarien entwickeln zu können.
„Erleuchtung“ aller Art oder besondere Reife braucht es eigentlich nicht, eher ein entsprechend kultiviert ziviles basales Szenario möglichst haltbarer kleiner Sozialbeziehungen in Richtung von Daseinsmächtigkeit (siehe z. B. Ivan Illich).
Innen und Aussen in Gemeinschaften und Daseinsgehegen aller Art
Innerliche und Äusserliche Voraussetzungen zu ausgewogener Gedeihlichkeit sind untrennbar miteinander verbunden, zu denen „man“ sich immer erst auf den Weg machen muß.
Das ist eben ein Prozess, welcher Zeit benötigt, nicht mehr und nicht weniger.
In allärtlich generierten bzw. bereits bestehenden Stressszenarien geht das einfach nicht, weil Nichts und Niemand sich über Universalgesetze hinwegsetzen kann…
Herrschaft, Moral, Ethik, Recht
Herrschaftsprobleme, auch solche Probleme welche durch Herrschaft herbeigeführt, sind niemals mittels Moral, Ethik als auch Recht aller Art lösbar.
Da Herrschaft selbst, Moral, Ethik als auch Recht grundsätzlichst immer zu Gunsten des Hegemons opportun zurechtdefiniert bzw. in definitionsobskuranten Diskursräumen als pässliche Erzählungen reinster Willkür prächtig postuliert, verlautbart und gebietet etc… – Das ist fundamentale Herrschaftstechnik.
Moral, Ethik als auch Recht sind Hausordnungen von Sozialräumen verschiedenster Art und charakterisieren schlicht ausgesprochen als auch verschriftlicht sowie unausgesprochen konkludent interpretierbare Interessen.
Die Interpretation von Hausordnungen aller Art ist den Gleichgewichtszuständen von Kräftegefügen der jeweiligen Sozialräume mit allen Folgen und Widersprüchlichkeiten letztlich selbst unterworfen, da der Mensch schließlich ein soziales Lebewesen als auch naturgemäßer Freiheitsentfaltung ist.
Die Funktion von Moral, Ethik und Recht innerhalb von Herrschaftsstrukturen einschließlich der gesamten daraus erwachsenden Widersprüche sollte in aller Öffentlichkeit schonungslos thematisiert und wahrhaftig ausdiskutiert werden.
Mir ist jedoch auch klar, daß nachgerade dieses Tabuthema sehr unangenehm ist, weil es jeden Einzelnen und jede soziale Konstellation ausnahmslos als auch unmittelbar betrifft…
Letztlich entscheiden faktisch wirkmächtige Kräfteverhältnisse von Abhängigkeiten im Rahmen sich ereignender Gewalten immer mehr die Handlungen von reaktiv wie aktiv abhängigen Individuen.
Jedoch keineswegs irgendwelche rationale Entscheidungen, wenngleich sochselbige mit der Gewaltkonstellation korrelieren können…
(26.11.-13.12.2023, 20.04.2024)
Herrschaftsstrukturen menschlicher Sozialsysteme
Menschliche Gemeinschaften aller Art sind in Sozialräumen strukturiert, welche durch abhängige Interessenslagen unterstrukturiert sind (Quasi eine räumliche Art von Pyramidensystem, welches sich gut zweidimensional abbilden läßt, aber sich auch als Abbild irgendwann unübersichtlich gestaltet).
Auf jeder Stufe der Abhängigkeitspyramide versucht sich jede einzelne Person als auch die ihr mehr oder weniger umfängliche Sozialstruktur möglichst zu stabilisieren.
Nach einem sich nach und nach einstellenden Gleichgewicht kann sich das zwar kurz- bis mittelfristig stabilisieren, bricht aber irgendwann auseinander, geschuldet zu großer Komplexität von Abhängigkeiten…
Durch Jahrtausende andauernde Ignoranz der Ausgleichsgesetzmäßigkeit, sowie der Begrenztheit von komplexen Abhängigkeiten, welche der Natur fundamental innewohnt, kommt es schließlich zu immer instabileren Ereignissen innerhalb von Sozialstrukturen aller Art.
Da der Mensch als soziales Lebewesen naturgemäß strukturiert ist und sich nun nicht durch seine ihm eigene Selbstbeschränkungsmöglichkeit sowie durch die Selbstbeschränkungsfähigkeit seiner unmittelbaren und übergeordneten Sozialsysteme maßvoll ausregeln kann, kommt es zu immer größeren chaotischen Spannungen und Brüchen seiner Sozialräume.
Ein Kardinalproblem von Herrschaftsstrukturen menschlicher Sozialsysteme ist sohin vor allem die (Selbst)Verhaftetheit im Konzept der Unendlichkeit, welches die naturgemäße Endlichkeit des einzelnen Lebewesens als auch seiner Sozialsysteme ignoriert oder in abhängige Sozialstrukturen auslagert.
Herrschaft ist das parasitärst fundamentaldestruktivste Überlebenskonzept, welches letztlich selbst seiner Verlockung unterliegt –
Selbstverstetigend angewandt als verewigt selbstverzehrendste Kriegseskalation auf allen denkbaren als auch undenkbaren Ebenen, kann dieser Prozess auch Jahrtausende andauern –
Die Natur in ihrer scheinbaren Widersprüchlichkeit von unvorstellbarer Gewaltfähigkeit bei gleichzeitig unergründlich zartester Verletzlichkeit, gleicht schlicht alles aus.
Unterbrechung von Gewalt, Beendigung von Gewaltspiralen in gegenwärtigen Wirkungsbereichen
Da es zur Zeit ein globales Ausarten ungezügelter struktureller Gewalt gibt, ist erst abzuwarten, bis sich diese Gewalteskalation quasi selbst vernichtet hat.
Die Abhängigkeiten sind derzeit offenbar zu groß, so daß der einzelne Mensch in dessen Abhängigkeitsgefügen auf sich völlig zurückgeworfen ist.
In diesem Szenario kann das Ganze lokal in den völligen Failed-State (bzw. globaler Failed-States Konstellationen) jederzeit kollabieren, oder, was sich mir momentan als wahrscheinlicher darstellt, könnten lokale Sozialgefüge in Richtung noch total autoritärer sich gestaltender Sachzwangskonstellationen (politisch als auch unmittelbarer Art restriktivster Selbstverwaltungen) ausarten.
(13.-24.03.2023, 24.06.- 09,07.2024)
Affirmationsverhalten des Menschen innerhalb seiner Sozialräume
Grobe Schätzung meinerseits bez. innerhalb des Kulturbereiches von Deutschland, Österreich und der Schweiz:
Nicht die intellektuelle Kapazität ist ausschlaggebend für rationale Entscheidungen aller Art, sondern der Grad der tatsächlichen Abhängigkeit der Menschen in ihren Existenzgefügen – Ausnahmen bestätigen alle Regeln…
Ein Drittel der Menschen haben sich vielleicht schon während oder unmittelbar nach ihrer Pubertät dazu entschieden, alle ihre sozialen als auch individuellen Entscheidungen zur Gänze von Außen, d.h. von sozialer Affirmation (= Bestätigungssucht) abhängig zu machen.
Ein weiteres Drittel können zwar eigene Entscheidungen teilweise unabhängig überdenken, neigen aber bei (empfundener bzw. herbeigeführter) Bedrohung der Instabilität des größeren Sozialraumes zu bedingungsloser Affirmation und „glauben“ daher Entscheidungen auf Grund objektiver Sachzwänge vornehmen zu müssen, sowie verinnerlichen ihre Entscheidungen als der Wirklichkeit entsprechende „Wahrheiten“ (= Pflegliche Abschaltung der Selbstwahrnehmung von Kognitiven Dissonanzen bis zur völligen erweiterten Selbstvernichtung bzw. Suizid).
Das letzte Drittel, weiß zwar ganz genau, daß übergeordnete Herrschaftsinteressen völlig falsch sein können, fühlen das auch authentisch, aber sind auf Grund strategisch bzw. taktischen Gründen bereit, auch jederzeit (selbst)destruktivste Entscheidungen mitzutragen.
Aus dieser Gruppe gibt es eine Anzahl Menschen, die auch letztere Entscheidungen nicht mittragen wollen…
Alle Ausnahmen davon, bestätigen die Regel – Jeder Mensch hat grundsätzlich selbst die Möglichkeit in sich, seine Standortbestimmung im Kräftegefüge außerhalb sowie einschließlich in sich selbst vorzunehmen.
(21.02. – 21.09.2023)
Literatur:
Gerhard Köbler,
Juristisches Wörterbuch für Studium und Ausbildung (15., 16., 18. Aufl.) – Vahlen Verlag
Uwe Wesel, Geschichte des Rechts – 5.Auflage. 2022 Verlag: C.H. Beck
Elias Canetti, Masse und Macht, 1980
Rainer Mausfeld, Hybris und Nemesis
Westend Verlag, 2023
Hannah Arendt, Macht und Gewalt – 1970, Verlag: Piper
(Die Originalausgabe erschien 1970 unter dem Titel
»On Violence« bei Harcourt, Brace & World, Inc., New York,
und bei Allen Lane, The Penguin Press, London)
Hauke Brunkhorst, Macht und Verfassung im Werk Hannah Arendts
Hannah Arendt, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft – Antisemitismus, Imperialismus, totale Herrschaft (EUROPÄISCHE VERLAGSANSTALT)
siehe daraus Kapitel 13: Ideologie und Terror (Quelle: Klaus Piper (Hrsg.), Offener Horizont. Festschrift für Karl Jaspers, München: Piper, 1952, S. 229-254.)
Hannah Arendt, Vita Activa oder vom tätigen Leben, 1960
(Hannah Arendt’s Hauptwerk der politischen Theorie, welches sie selbst aus dem Englischen ins Deutsche übersetzte – Englische Originalpublikation „The Human Condition“, USA, 1958)
Peter Gostmann – Peter-Ulrich Merz-Benz (Hrsg.)
Macht und Herrschaft, Zur Revision zweier soziologischer Grundbegriffe
VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2007
Springer VS, 2. erweiterte Auflage, 2021
Peter Imbusch (Hrsg.)
Macht und Herrschaft: Sozialwissenschaftliche Theorien und Konzeptionen
(Lehrbuch), 2012
Springer VS, 2. überarbeitete Ausgabe, 2013
Ivan Illich, Selbstbegrenzung – Eine politische Kritik der Technik, 1975, 1998
Katharina Pistor, Der Code des Kapitals
Wie das Recht Reichtum und Ungleichheit schafft
Suhrkamp 2021
Renate Dillmann, Der soziale Staat – Über nützliche Armut und ihre Verwaltung – 2018, VSA-Verlag
Trump tut nur das, was ihm gesagt wird, genau wie all die anderen Polituhren weltweit, die alle von derselben zentralen Kraft ferngesteuert werden, wobei das, was wir zurzeit erleben, erst der Anfang ist.
Richtig lustig wird es, wenn die Gesetze Gottes auserwählter Psychopathen erst einmal überall und für jeden wahrnehmbar installiert sind, denn dann gibt es nur noch sie und die restlichen 99,9 Prozent, die dämlich genaug waren, den hirnverbrannten Bullshit von Gottes auserwählten Psychopathen für bare Münze zu nehmen.
livestream 9 february 2025 Noahide Deception.pages – livestream-9-february-2025-Noahide-Deception.pdf – https://thebridgelifeinthemix.info/wp-content/uploads/2025/02/livestream-9-february-2025-Noahide-Deception.pdf
„Trump tut nur das, was ihm gesagt wird, …“
Von wem wird dem Trampel was gesagt?
Was, bitte, unterscheidet den Herrn Carigula 2.0 (Trampel) von einem Herrn Hitler und seiner Gefolgschaft der Zeit von 1933 bis 1945 noch? Gar nichts. Hitler war Na(r)zist und Trampel ist Na(r)zist. Trampel gehöre, wie die junge Welt am Freitag, den 23. Januar 2026 schreibt, in die Klapse.
https://www.jungewelt.de/artikel/516137.alarm-in-der-gummizelle.html
„Zukünftig soll es nur noch EINEN geben, der ein Veto-Recht hat, und das soll Donald Trump bis zu seinem Lebensende, oder durch ihn vorgeschlagenen Nachfolger sein.“
Zitate aus Filmen:
Thanos: „Ich bin unvermeidlich.“
Tony Stark: „Ich bin … Iron Man.“
(Avengers Infinity War, Endgame)
„Ich habe Charakter.“
„Natürlich hast du Charakter. Die Frage ist, ob du ‘n guten Charakter hast.“ (Pulp Fiction)
„Ich treffe KEINE Entscheidungen,
ich bin der Präsident!“
(Spaceballs)
„Mit großer Macht kommt große Verantwortung.“ (Spiderman)
Hat man die Nachfolge vom Vorsitzenden des Friedensrates schon geregelt ?
Denn lange lebt er ja nicht mehr.
Ja, ich bin überzeugt davon.
Diese Diktatur ist fertig ausformuliert.
Ich denke, es wird nicht lange dauern, dass auch Privatpersonen welche bereit sind den Mitgliedsbeitrag zu zahlen aufgenommen werden.
Um die Übersicht zu behalten und nicht zu sehr in die Breite zu gehen wird, so denke ich, innerhalb dieses Clubs so etwas wie ein Exekutivkomitee gebildet werden, mit einer kleinen handverlesenen, dem Diktator treu ergebenen Clique von Ja-Sagern.
Warum muss ich bloß immer an das 10 Könige Reich aus der Apokalypse denken?
Putin ist nicht wirklich Mitglied, denn dass er die Milliarde aus dem russ. eingefrorenen Geld, das die EU de facto geklaut hat, bezahlen würde, war ein Späßchen.
welches Völkerrecht? Das was die USA ,das Evil Country, jeden Tag mit Füßen tritt?