CO2-Steuer wirkt? Angebliche Grüne jubelt in Leserbrief über Frost

14. Januar 2026von 1,8 Minuten Lesezeit

In einem Leserbrief in der Eckernförder Zeitung jubelt eine angebliche Grüne. Der kalte Winter sei eine direkte Folge der „Klimaschutzpolitik“ und der „Brandmauer“ gegen die AfD.

Der Winter ist in Deutschland und Österreich bisher äußerst frostig, die Regionalzeitung Eckernförder Zeitung veröffentlichte deshalb am 5. Januar einen Artikel mit dem Titel „Der Winter hat den Norden im Griff“. Ein Leserbrief zum Artikel von einer gewissen „Codruta Mayer, Mitglied der Grünen in Kronshagen“ wurde dann in der Zeitung abgedruckt. Mayer sieht das Wetter als direkte Folge der „Klimaschutzpolitik“.

Der Leserbrief strotzt nur so vor Satire und geschicktem Witz. Jedoch: In der heutigen Zeit ist Satire und Realität oft nur noch schwer zu unterscheiden.

Auch die verantwortliche Redaktion dürfte den Brief ernst genommen haben – ansonsten wäre er wohl nicht abgedruckt wurden. Das sagt wohl mehr über die Redaktion als über die (angebliche) Verfasserin des Leserbriefes. Der Ortsverband der Grünen in Kronshagen hat auf Presseanfrage erklärt, dass Codruta Mayer kein Mitglied der dortigen Grünen ist. Das kann man nun glauben – oder nicht.

Dies ist ein schönes Beispiel für den Erfolg unserer Klimaschutzpolitik! Endlich kehrt der Winter wieder zurück, und ich hoffe, dass Parteien wie die AfD niemals an die Regierung kommen und diesen Erfolg wieder zunichtemachen können. Wir dürfen diese Ziele nie außer Acht lassen und am besten alle Parteien verbieten, die der Welt schaden wollen. Nur dann kann die Welt aufatmen und sich den wahren Problemen wie Rechtsdruck und dem Kapitalismus widmen.

Codruta Mayer, Mitglied der Grünen in Kronshagen

Der Leserbrief erschien am 7. Jänner. Selbst die KI will mittlerweile behaupten, dass es sich um einen Fake handeln würde. Doch das ist nicht der Fall. Björn Peters hat den Kommentar per Screenshot dokumentiert:

Bild „Koala-Bären von Extinction Rebellion beim Klimastreik von Fridays For Future“ by Stefan-Mueller-climate is licensed under CC BY 2.0.

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6 Kommentare

  1. Jan 14. Januar 2026 um 16:50 Uhr - Antworten

    In Eckernförde ist man traditionell kein großer Anhänger zentraler Regelungen, weil es mit der Preußischen Annexion verbunden wird. Viele Schleswiger fühlen sich als noch heute als Dänen und sind ethnisch Jüten. Das ist eine Minderheitenptoblematik wie in Kärnten.

    Das Gebiet ist wichtig, wenn auch wirtschaftlich arm, weil der Nord-Ostsee-Kanal von Kiel nach Brunsbüttel die Verbindung zwischen Baltikum und Atlantik ermöglich, und die lange Strecke durch Skagerrak und Kattegat entfällt, Grundsteinlegung 1887.

    Das Gebiet wurde nach dem Deutsch-Dänischen Krieg etwa ein Jahr lang von Österreich und Preußen gemeinsam verwaltet, dann übernahm mit der Gasteiner Konvention 1865 Österreich die Verwaltung Holsteins, also des südlichen Teils der Kimbrischen Halbinsel.

    Die Spannungen darüber führten zur Schlacht von Königsgrätz 1866, mit der Österreich den Status als mächtigste Kraft in Europa verlor und das den Grundstein zur Gründung Deutschlands legte.

    Die Bewohner dort wurden nicht befragt. Deshalb ist der Wechsel der Hauptstadt von Bonn ins preußische Berlin nicht überall gut aufgenommen worden. Die einfachen Leute leben von der Seefahrt und vom Fischfang. Wer einmal im Herbst auf einem Segelboot oder kleinem Kutter unterwegs war, versteht, warum diese Leute als eigensinnig gelten. Eckernförde liegt etwa 20km entfernt von Haithabu, der südlichsten Wikingersiedlung.

    Die schleswig-holsteinischen Grünen sind stark vom ehemaligen Wirtschaftsminister Dr Habeck geprägt, in Hamburg waren sie am Beschluss für ein Autoverbot beteiligt.

    Wenn man eine komplette Dumpfbacke dieser Truppe anhängen kann, so ist das eine subversive Heldentat, die schon fast als Kunstprojekt zu werten ist.

    Natürlich ist der Versuch, den Grünen zu unterstellen, ihre Mitglieder nicht zu kennen, ein Bonmot ganz eigener Art.

  2. Sabine Schoenfelder 14. Januar 2026 um 15:47 Uhr - Antworten

    ….😂🤣😂🤣😂🤣😂….so gut gebaerbockt…ich beobachte ÄHNLICHES ‼️Je höher die AFD in der Gunst der Wähler steigt, desto kälter wird das Klima. SUPER ! Wir sind g e r e t t e t ‼️….und wenn die AFD regiert, dann scheint wieder die Sonne. Einfach so. 😍Schätze, die arbeitet heimlich für die AFD……anders kann man sich diese mentale Null-Linie, gedruckt, nicht erklären….und natürlich können wir auch zur Sonne fliegen. Man muß es nur nachts tun….grüne Logik.😉

    • ibido 14. Januar 2026 um 18:22 Uhr - Antworten

      Wer auf Rettung von außen bzw. einer Partei hofft ist schon verloren. Genießen Sie die Sonnenstrahlen.

      • Sabine Schoenfelder 15. Januar 2026 um 9:57 Uhr

        Warte nicht auf Rettung…..bin nicht das Klima….😂. Warte auf Verbesserung, – und da kann ich nur auf das bestehende Angebot zugreifen. 😎

  3. Glass Steagall Act 14. Januar 2026 um 15:25 Uhr - Antworten

    Ganz allgemein … die grünen Spinner können froh sein, von einem „kapitalistischen“ System verwöhnt worden zu sein! Denn ansonsten wären sie nicht mit einem goldenen Löffel im Mund groß gezogen worden, sondern stattdessen heute frieren, hungern, arm, hilflos sein und selbst arbeiten müssen! Einfach mal ein Blick in arme Länder werfen, in denen sich der Großteil der Menschheit befindet und täglich um‘s überleben kämpfen muss! Dort interessiert es niemanden, was idiotische CO2-Religion bedeutet. Dort versucht man täglich Essen zu bekommen und zu überleben! Die grünen Spinner ahnen nicht einmal, dass sie die dummen Wasserträger der kapitalistischen Machteliten sind und nur von denen benutzt werden! Ihre ganzen schönen grünen Organisationen werden nämlich von den Machteliten finanziert! Und bald werden sie den Geldhahn zudrehen, wenn die Deppen ihre Schuldigkeit getan haben!

  4. 1150 14. Januar 2026 um 15:07 Uhr - Antworten

    das kann keine grüne gewesen sein :-)))

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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