
Rückblick aus dem Jahr 2030 – eine Regnose!
Zum Jahreswechsel schaut man gerne auf das vergangene Jahre zurück, analysiert, bewertet und urteilt. Dieser Rückblick macht es anders: Nach einer Reflexion über den intensiven Abschnitt 2020 – 2025 schaut er aus dem Jahr 2030 zurück.
Die zentrale Frage Ende 2025 ist, ob wir Menschen fähig sind, A. Muster zu erkennen und B. aus Mustern zu lernen und C. einen ‚Change of Mind-set‘ herbeizuführen. Ich starte mit einer Reflexion der Jahre 2020 bis 2025 (dient der Mustererkennung), um mich dann ins Jahr 2030 zu beamen und zurückzuschauen. Folgende Muster sind insbesondere in den letzten Jahren zu erkennen:
- Schaffe eine Bedrohung, die Angst macht.
- Entwickle das (scheinbare) Gegenmittel (‚die Rettung‘).
- Es kann nicht mehr überprüft werden, ob negative Auswirkungen von der Bedrohung selbst oder vom Gegenmittel kommen.
- Auf jeden Fall müssen die Folgen wiederum mit einem Gegenmittel behandelt werden.
Profiteure der Angst
Die Wahrheit frisst sich meist nur langsam durch. Aus einer Musteranalyse kann man gut erkennen, dass es sich um ein (strategisches) Format von Kreislaufwirtschaft handelt. Heute kann (will?) z.B. niemand sagen, ob es sich um Post-Covid oder Post-Vax handelt oder was die wahren Ursachen der diversen Kriege sind. Es kann Dir auch niemand sagen, ob die Maßnahmen gegen den Klimawandel wirken oder nicht. Oftmals hängt vieles zusammen, um uns durch Komplexität zu verwirren und beispielsweise durch Krieg ihre Verbrechen zu verdecken. Gelernt haben viele von uns jedenfalls eines: Die ‚Wahrheit‘, die aus dem Fernseher kommt, ist überwiegend Propaganda und von Konfession (im Sinne von profitablen Geschäftsideologien) getrieben. Das ist kein Sarkasmus, sondern Realität. Lasst uns einmal versuchen, die diversen Krisen – vor allem die großen 3 K (Kriege, Krankheiten, Klima) betreffend – näher zu analysieren:
Rückblick 2020 bis 2025
- ZENSUR SOLL DIE DEMOKRATIE SCHÜTZEN? Transparenz lässt sich heute nicht mehr verhindern. Ein Motiv für die EU einen ‚Digital Service Act‘ (DSA) oder für UK den ‚Online Safety Act‘ (OSA) einzuführen. Es ist keine Frage, dass heute jede/r die Freiheit hat zu sagen und zu schreiben, was er/sie will. Es gibt tatsächlich zu viele Fake News, aber nun soll Zensur die Demokratie schützen? Wo doch eine Demokratie ohne Rede- und Meinungsfreiheit gar nicht möglich ist. Befindet sich die EU auf dem Weg zur ‚Sowjet-EU‘?
- INKOMPETENZ-KOMPENSATIONS-KOMPETENZ: Das Vertrauen in Politik, Medien und Wissenschaft ist massiv gesunken. Populistische Parteien sind auf dem Vormarsch. Warum wohl? Wir erleben zu viele Politiker, die entweder zu blind oder zu dumm sind (oder auch einfach korrupt). Den 90 Mrd. Kredit an die Ukraine beispielsweise so zu verkaufen, dass dies uns als Steuerzahler nicht unmittelbar betrifft, ist an Verarschung kaum mehr zu toppen. Unseren nationalen Polit- und Medien-Marionetten strotzen nur so von ‚Inkompetenz-Kompensations-Kompetenz‘.
- SCHWEIGEN UND IGNORANZ DER MEDIEN: Das C-Thema hatte auch was Gutes: Wir haben viel gelernt. Begonnen hat es mit der Lüge des ‚natürlichen Ursprungs‘, fortgesetzt wurde es mit einem Maßnahmenpaket, welches mehr Schaden als Nutzen angerichtet hat (vor allem bei unserem Nachwuchs). ‚Alter Schwede‘, kann ich nur sagen. Obwohl heute vieles davon nachgewiesen ist, übt sich die Mehrheit der ‚Leid-Medien‘ in Schweigen (noch immer das einfachste Mittel der Manipulation). Zahlreiche Studien (auch durch renommierte Institute wie Stanford), die RKI-Protokolle sowie die Verweigerung einer Aufarbeitung müssten Evidenzen genug liefern.
- KRIEGE UND FALSE FLAGS: Auch bei Gaza wurde gelogen (Anmerkung: der Überfall war ein Faktum). Von Beginn weg stand im Raum, dass es sich um eine indirekte ‚False-Flag‘-Aktion handelte. Warum brauchte man mehr als 5 Stunden, um zu reagieren und warum verweigert sich Israel nach wie vor einer internationalen Untersuchung? Auch Karim El Gawhary’s Stimme war offensichtlich zu ausgewogen, so dass er gehen musste. Warum lieber ORF? Wer bestimmt das eigentlich?
- STELLVERTRETERKRIEGE: Wir in Europa schicken in Stellvertretung der Amis (die den Krieg initiiert haben) das Geld in die korrupte Ukraine (vereinfacht). Seit Beginn werden wir bezüglich der Ukraine weniger informiert aber viel mehr manipuliert. Zahlreiche Fakten, die Ursache des Krieges betreffend, werden einfach ignoriert. Der Krieg begann nicht am 24. Februar 2022. Er begann in dem Moment, in dem man beschloss, ihn zu wollen. Alexje Arestowitsch, späterer Chefberater von Selenskjy, erklärte in einem Interview im März 2019 offen, dass das oberste Ziel der Ukraine der NATO-Beitritt sei. Er erklärte ebenso offen, dass dieser Beitritt nur möglich sei, wenn Russland als Feind besiegt werde. Und er erklärt nüchtern, dass die Ukraine dazu allein nicht in der Lage sei. Die Konsequenz folgt logisch: Es müsse ein Krieg ausgelöst werden, der massive westliche Sanktionen gegen Russland erzwingt, Russland politisch schwächt und einen Regimewechsel begünstigt. Der Zeitpunkt, so Arestowitsch damals, wird 2021 oder 2022 sein.
- NÜTZLICHE LÜGEN: Der Chefredakteur der ‚Welt am Sonntag‘, Jacques Schuster, beginnt aus der Lügenmatrix als einer der wenigen auszubrechen (zumindest homöopathisch): Mit einem Zitat von Thomas Mann schreibt er in seinem aktuellen Kommentar (29.12.25): ‚Auf lange Sicht ist eine schädliche Wahrheit besser als eine nützliche Lüge‘. Es bleibt zu hoffen, dass diese späte Einsicht eines Mainstream-Mediums den Beginn eines überfälligen Umdenkens markiert. Denn eines steht fest: Die Zeit der ‚nützlichen Lügen‘ neigt sich dem Ende zu – auch wenn es wehtut. Annekatrin Mücke (lange im ÖRR tätig) meint in der Berliner Zeitung vom 31.12.25 ‚ Der ÖRR hat sich einen Fauxpas nach dem anderen geleistet‘.
- OBJEKTIV: Vor allem der ORF ist von objektiver Berichterstattung nach wie vor weit entfernt. Berichte stützt er oft auf Aussagen von Selenskyj oder Facebook-Postings ukrainischer Militäreinheiten. Eine aktuelle Studie (Gallup in Kooperation mit dem Medienhaus Wien) ergab, dass 20% der Befragten glauben, der ORF verbreite Fake-News! Ein fataler Wert für einen öffentlich-rechtlichen Sender (mit Pflichtbeitrag). Mir ist bewusst, dass eine Institution dieser Größe und Bedeutung nicht alles für alle richtig machen kann, aber etwas mehr Ausgewogenheit in der Berichterstattung wäre sehr wünschenswert.
- ORDEN FÜR KRIEGSHETZER: Deutschland ist ohnehin eine eigene ‚Geschichte‘: Dort werden die größten Kriegshetzer sogar mit Orden überhäuft (z.B. Frau Strack-Zimmermann bekam im Dezember 2025 den Janusz-Korczak-Preis für Menschlichkeit). Und noch eine Frage: Warum glauben die Deutschen eigentlich noch immer an die guten Absichten der USA?
- VORBILDMANAGEMENT UND AUTHENTIZITÄT: Die Klima-Geschäftsmodelle kollabieren zunehmend. Dass wir auf unsere Umwelt achten müssen, ist keine Frage. Und zwar jede/r tagtäglich. Nur die Menschen verstehen nicht mehr, warum die größten Dreckschleudern (Kriege) oder Protzpalaste (hellbeleuchtete EU-Gebäude) sowie 52.000 Teilnehmer zur Weltklimakonferenz fliegen müssen. In Change Prozessen braucht es Vorbildmanagement und Authentizität. Uns droht ein ‚Öko-Kommunismus‘.
- FEHLENDE MITTE: Je bedrohter ein System ist, desto mehr zeigt es die Zähne. Systemdiagnostisch betrachtet gibt es innerhalb der geopolitischen Strippenzieher massive Fraktionskämpfe. Oder nennen wir sie große ‚ideologische Dissonanzen‘. Die (noch) zu links-woken (EU) Agenten werden massiv von rechts-nationalen / populistischen Fraktionen bedroht. Der Trend geht eindeutig weg von Zentralismus (EU) hin zu mehr nationalen Souveränitäten. War das Pendel eindeutig zu weit links, bewegt es sich nun (zu weit?) nach rechts. Es bleibt zu hoffen, dass eine rechts-konservative Doktrin nicht zu stark wird. Zu viele liberale Errungenschaften wie Gleichberechtigung und sozialer Fokus wären gefährdet. Die Wahrheit läge in der Mitte.
Wer wenig weiß, muss viel glauben (Marie von Ebner-Eschenbach)
In meinem Buch weise ich auf Seite 179 nach, dass Menschen zwischen 2020 und 2024 signifikant kritischer geworden sind, was sich auch im Erstarken populistischer – sprich auf Systemkritik basierender Politik – Parteien eindeutig zeigt. Irgendwann versteht auch der einfachste Mensch, dass zu viel gelogen wird. Allerdings sind noch zu viele Menschen nicht frei genug oder zu wenig mutig, ihre persönliche Meinung dementsprechend zu artikulieren. Systeme bleiben stabil, wenn man deren Mitglieder in der Komfortzone sowie in der Abhängigkeit halten kann. Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht leider nicht, was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht!
- Mayer, Peter F.(Autor)
Nun zu meiner Regnose: 2030 werde ich sagen …
- Enteignungsversuche sind gescheitert. Große globale Ziele wie die Kollektivierung von Meinungen und Unterordnung unter eine Matrix (‚Du wirst nichts besitzen und trotzdem glücklich sein‘) sind gescheitert. Eine kritische Masse- Der Kipppunkt, ab der sich eine andere bzw. (Gegen-)Strategie selbsttragend durchsetzen kann – von Menschen hat dies verhindert.
- Auch der Versuch digitale ID‘s und Währungen (CNBC) einzuführen, sind gescheitert. Zu viele Menschen und vor allem Staaten (US, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Argentinien & Co) konnten sich querlegen. Auch die Internationalen Gesundheitsvorschriften – verbunden mit einem enormen Machtzuwachs der WHO (die überwiegend privaten, vor allem Pharmainteressen, gehorcht) – wurden von vielen Ländern nicht durchgewunken (von Österreich leider schon).
- Der Wahn um den Klimawandel, initiiert und getragen von kleinen, nicht repräsentativen links-grün-woke-orientierten Gruppen in Symbiose mit massiver Medienunterstützung, hat zu vielen Protesten geführt. Vor allem ging die (europäische) Wirtschaft im geopolitischen Kontext den Bach runter. Letztendlich wurden in den großen Medienhäusern die Chef-Redaktionen großteils ausgetauscht. Die Ausgewogenheit zwischen dem gesellschaftlichen und institutionellen Querschnitt in den wichtigsten Medien wurde wieder hergestellt. Deutungshoheiten haben sich signifikant verschoben, die Menschen werden wieder mehr darüber informiert, was sie wissen wollen und nicht darüber, was sie wissen sollen (vor allem auch durch neue, unabhängige Medien).
- Vor allem Mainstream-Medien haben noch massiver an Glaubwürdigkeit verloren als 2025 angenommen. Staatliche Subventionierungsmodelle dieser sogenannten (!) unabhängigen Medien wurden durchschaut und die für eine Demokratie relevante klassische vierte Säule hat in der Bevölkerung an Bedeutung verloren. Neue und freie Medien als fünfte Säule haben sowohl an Glaubwürdigkeit als auch an Reichweite gewonnen.
- Kernkompetenzen in Europa (vor allem in Deutschland die Autoindustrie, in anderen Ländern wie Österreich die Zulieferindustrie) konnten reanimiert werden. Ob man auch wieder günstige Energiequellen aus dem Osten nützen darf, ist 2030 noch unklar. Zu massiv wird nach wie vor versucht, die Symbiose zwischen Technologie- und Energie-/Rohstoff-Kompetenz zwischen Deutschland und Russland zu verhindern. Ursachen dafür liegen u.a. in alten transatlantischen Seilschaften mit dahinter liegenden Geschäftsmodellen, die großen 3K betreffend.
- Deutschland ist ein Schatten seiner selbst. Ca. 5% (= 4-5 Millionen) sind ausgewandert, die Zuwanderung wurde nach massiven Migrationen seit 2015 zumindest stabilisiert. Der (vor allem kulturell-religiöse) Schaden ist allerdings bereits angerichtet und kann erst langfristig wieder gut gemacht werden.
- Der von einer ‚Koalition der Willigen‘ gewünschte Krieg mit Russland ist nicht eingetreten. Die Mobilisierung der Menschen zu Friedenstüchtigen war erfolgreicher als die gewollte Transformation (durch Massenhypnose ähnlich wie bei Corona) zu Kriegstüchtigen. Vor allem die grünen Kriegstreiber-Parteien wurden auf ein ø Maß von ca. 7-8 Prozent zurechtgestutzt (quer durch alle Länder, Ausnahme Deutschland, wo sie noch bei ca. 10 bis 11% liegen). Russland hat Europa nicht überfallen (und wird es auch in Zukunft nicht tun).
- Das pluralistische und wunderbare Europa ist nach wie vor stark verwundet, ist aber resilient genug, sich wieder zu finden und wird – bis spätesten 2040 – regenerieren. Nationale Souveränitäten wurden gestärkt, globale Programme wie beispielsweise Mercosur sind nicht zustande gekommen. Das Bewusstsein für gesunde Ernährung durch lokale und biologische Produktion ist massiv gestiegen und Bauern haben somit wieder eine Perspektive bekommen. Europa wird ein Hort für Offenheit, Demokratie und liberales sowie selbstbestimmtes Leben (und Wirtschaften) bleiben.
- Die EU war insbesondere 2025 am besten Weg hin zu einer zentralistischen Machtstruktur mit diktatorischen Zügen. Der Trend, wieder hin zu einem sinnvollen Zusammenschluss freier und souveräner Staaten hält auch 2030 noch an. Kampagnen unter dem Deckmantel ‚Demokratie retten‘, meist getragen von bezahlten NGO’s, wurden durchschaut und als ‚Guided Democracy‘ entlarvt.
- Österreich ist – so wie 2025 bereits – nicht mehr wirklich neutral. Die Verfassung wurde bereits geändert, um mit einem EU-Mandat an der Verteidigung Europas voll mitarbeiten zu können. Wir haben eine Regierung, bestehend aus 4 Parteien (4er-Koalition, Ironie off). Die NEOS sind mit ihrer NATO-& EU-Politik gescheitert. Angetreten waren sie ursprünglich als Partei für einen schlanken Staat und ein hohes Maß an (unternehmerischer) Freiheit und Eigenverantwortung. Von diesen zentralen Werten haben sie sich bereits 2020 mit der Zustimmung zur Impfpflicht verabschiedet.
Ich weiß, ich bin ein positiver Mensch und musste bei meiner Regnose aufpassen, dass sich meine Gedanken nicht zu stark auf Wunschdenken stützen. Wenn wir mehr und mehr werden, kann diese Regnose 2030 Wirklichkeit werden. Wichtig dabei: Lassen wir uns nicht mehr spalten! Der Prototyp während des C-Themas ist leider gelungen, lasst uns daraus lernen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Dr. Konrad Breit: https://www.konradbreit.com/
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Zum Leben gehört ZUVERSICHT, die der Autor, trotz menschlich selbst gezüchteter Problematiken, vermittelt.
Aber offenbar liebt man es zu problematisieren….
„ Die Nordsee ist leer, Norwegen steht vorm Straucheln und die USA müssen nach Venezuela, weils Fracking nicht genug bringt, und da soll Russland die fehlende Energie bereitstellen? Die nähren schon Indien, die haben nicht genug für die ganze Welt!“
Es gibt immer noch ATOMKRAFT, und Öl bzw. Gas ist nicht nur fossil. Uran gibt es genug für die ganze Welt. Wenn Sie nicht Ihre Öl-Neid-Theorie vertreten, ist der Tag für Sie verloren…
Darf man den Autor nicht loben ? …und den leider degenerierten allgemeine Diskussions-Modus nicht kritisieren ?….. oder warum landet man in der Moderation ?
Der Westen besteht aus ca. 1 Mrd Menschen, deren Lebensweise in 100 Jahren gut 50% des förderbaren Öls verbraucht hat. Jetzt stehen 4 Mrd Asiaten an, den westlichen Ölverbrauch zu imitieren und ihre disziplinierte, sparsame, traditionelle Lebensweise aufzugeben.
Die Nordsee ist leer, Norwegen steht vorm Straucheln und die USA müssen nach Venezuela, weils Fracking nicht genug bringt, und da soll Russland die fehlende Energie bereitstellen? Die nähren schon Indien, die haben nicht genug für die ganze Welt!
Oder ist der Punkt, lieber die Europäer als die Inder? Das wäre fast ein amerikanischer Standpunkt!
Etwa 7 Mrd Menschen ernähren sich über das Haber-Bosch-Verfahren direkt von Kohlenwasserstoffen: Öl, Kohle, Gas. Blöd, wenn das plötzlich knapp oder unbezahlbar wird!
Komplexe, selbst organisierende Systeme fallen über Kipppunkte zusammen, wie beim Mikado-Spiel. Am Ende zieht Kartoffeln wer kann und noch da ist.
Wenn die letzten Jahre irgendwas gezeigt haben, dann das es nur noch schlimmer wurde. Für Optimismus besteht aus meiner Sicht kein Anlass, genaugenommen 0,0
„Autoindustrie .. reanimiert“ nein. Manche halten das noch wie auch von den Medien propagiert für eine Delle. Stattdessen befinden wir uns in einer Strukturkrise. Asien, nicht nur China, ist in allem besser und billiger. Das betrifft mittlerweile nicht nur die Wirtschaft sondern auch Bildung und Infrastruktur.
Aber, nicht nur das wir die schlimmste Strukturkrise nach 45 haben, die Politik tut alles uns da noch weiter reinzustossen. Neue Kraftwerke werden abgerissen… Bürokratie für Firmen wächst jeden Tag weiter. Das Geld wird statt in Bildung und Infrastruktur in Aufrüstung, Militär und Ideologie gesteckt. Und an digitaler ID führt kein Weg vorbei, wir können maximal die Symptome abmildern.
Wie soll das gut ausgehen?
Großartig….👏 und wenn Sie eine Unterschrift bräuchten…..meine wäre Ihnen sicher !
Wir brauchen Bildung, Bildung, Bildung….denn wer nichts weiß, muß alles glauben….bei zu vielen….n o c h….kommt, rüttelt man nur wenig an Ihren Argumenten, nichts….außer Propaganda-Rezitaten und ein wenig ad hominem.☹️
Marquard bläst – heute posthum – den Akademikern, namentlich den Philosophen unserer trostlosen Gegenwart den Marsch, hier:
Zur Kompetenznostalgie sagt Marquard: „Etwas zu sein; danach sehnt sich die Philosophie; und sie war etwas: Das kann sie nicht vergessen, auch nicht dadurch, daß sie sich einredet, sie sei noch etwas, wenn sie das Überflüssige ist.
Sie ist zwar – als das Inkompetente – tatsächlich das Überflüssige, aber sie ist es nicht einfachhin, sondern sie ist kompetenznostalgisch jenes Überflüssige, das in das Nützliche verliebt ist, und zwar unglücklich…
Und sie schaffen dabei – bei diesem Sein zum Herzinfarkt auf der Suche nach der Kreislaufstörung als Beweis der eigenen Realität – allemal das, was Gehlen die Flucht in die Überarbeitung genannt hat:
Aus Odo Marquard „Abschied vom Prinzipiellen“ – Sogar nur häppchenweise Lektüre wirkt nach einem harten, trostlosen Weltenlauftag wirkungsvoller als Sex & Drugs & Rock & Roll :-)
P.S.: Ad hoc fallen mir nur zwei aktuelle Philosophen ein, die gegen das aktuelle, flächendeckende Narren-Narrativ ankämpfen:
Richard David Precht und Michael Andrick…
Danke Hr. Pfeifer, vor allem an die Erwähnung des Herrn Marquard. Und auch mir fallen ad hoc nur die 2 Philosophen ein. Der eine ist wichtig, da er ein ‚Quotenphilosoph‘ ist :-)