KIs: Seuche, Gefahr oder Helferlein?

5. Dezember 2025von 4,2 Minuten Lesezeit

Wenn die Diskussion auf Künstliche Intelligenz kommt, gibt es oft, wie in anderen Fällen, einen Zusammenstoß von Überzeugungen und heiße Köpfe. Aber wie so oft ist nicht alles Gold was glänzt, aber auch nicht Gift, was nicht schmeckt.

Als Kind habe ich oft Comics gelesen, und ich war immer von Daniel Düsentrieb fasziniert. Hatte er nicht vorausgedacht, was wir heute als fast normal ansehen? Und wer erinnert sich noch an die kluge Glühbirne auf seiner Schulter, sein Helferlein. Das ihm immer wieder kluge Ideen einflüsterte, oder ihn warnte. So ein Helferlein hatte ich mir immer gewünscht. Und mit der Hilfe von KIs kommen wir dem Bild auch immer näher. Das Problem ist, dass die modernen Daniel Düsentriebs von heute das Helferlein für sich denken lassen wollen, und selbst nur noch als Sprechpuppe dienen. Was natürlich in die Hose gehen muss.

Daniel Düsentriebs Erfahrung mit KI

Auch das konnte man schon bei Daniel Düsentrieb lesen und anschauen. in der DuckTales-Episode „Wer den Kreuzer nicht ehrt…“ (Original: „The Great Dime Chase!“) aus der 2017-Serie gibt es eine Szene, in der das Helferlein (Lil‘ Bulb) eine Fehlfunktion erleidet. Es wird versehentlich mit einer 75-Watt-Glühbirne ausgestattet, obwohl es nur für maximal 50 Watt ausgelegt ist. Dadurch wird es aggressiv, wächst zu einem Riesenroboter heran und verursacht Chaos, indem es die Charaktere jagt – einschließlich Daniel Düsentrieb (Gyro Gearloose), der dadurch in ernste Schwierigkeiten gerät und die Situation retten muss. Man sieht also, alles war schon einmal vorausgesehen worden. Wenn man die KI „zu stark macht“, wird es gefährlich. Aber ansonsten ist das Helferlein immer wieder sehr nützlich für Daniel.

Wofür sind KIs sinnvoll?

Im ersten Szenario sind KIs sinnvoll als perfektionierte Suchmaschine. (Die Suche nach dieser Fehlfunktion des Helferlein, die im vorigen Abschnitt erklärt wurde, hätte ohne KI deutlich länger gedauert.) Niemand ist in der Lage schneller Quellen zu finden als eine KI. Als die ersten Suchmaschinen aufkamen, und man AND, OR, NOT und dann mit – oder + und solchen rudimentären Operatoren arbeitete, dachte man im Traum noch nicht daran, wie schnell eine KI etwas finden würde. Und genau da liegt die Stärke. KIs sind perfektionierte Suchmaschinen. Aber bitte, lasst sie nicht interpretieren!

Analyse nach strengen Vorgaben

Im zweiten Szenario sind KIs sinnvoll zur Analyse von Texten oder Dokumenten nach genau vorher bestimmten Algorithmen. Ein gutes Beispiel ist der Einsatz dieser Software bei der Analyse der RKI-Dokumente im Sommer 2024 durch Jan Eggers und Tom Lausen. Letzterer machte dadurch die Schwärzungen transparenter, bevor die angeschwärzten Dokumente verfügbar waren. Aber auch hier bestimmt die Fragestellung das Ergebnis! Das Problem ist nicht neu. Aus der Erstellung von Excel-Sheets für „Business-Pläne“ oder Vorhersagen für Pandemien, jene „Modelle“ wissen wir, dass jedes erwünschte Ergebnis durch die Eingabe der „richtigen“ Parameter und die Interpretation der Ausgabe erzeugt werden können. Deshalb ist das Problem der Manipulation durch KI-Einsatz nichts Neues. Es ist ein Werkzeug, das wie ein Messer Gutes oder Böses erzeugen kann.

Die Bilderzeugung

Das dritte Szenario betrifft Bilder und Videos, die durch KIs erzeugt werden. Es ist wirklich zu einer Pest geworden, wenn man immer erst mal hinschauen muss, ob eine Person sechs Finger hat, oder das Bild andere Merkmale aufweist, die auf KI-Generierung hinweist. M.E. müsste diese Art der Nutzung, sowohl für Bilder als auch für Videos, welche dann als Nachricht verkauft werden, VERBOTEN werden. Ja, ich bin selten für Verbote. Aber hier tut sich eine gefährliches Feld auf. Wenn normale Mediennutzer durch Bilder oder Videos überzeugt werden sollen, dass etwas Realität ist, was Fiktion ist, birgt das die Gefahr unkontrollierbarer Massenhysterie einerseits, oder der totalen Ablehnung jeder Nachricht als möglichen Fake andererseits in sich. Schlimm genug, dass Texte schon kaum noch auf Relaität hin erkennbar sind. Aber mit Bildern und Videos überschreitet man die Grenze des gesellschaftlich noch Akzeptierbaren. Das ist meine Meinung.

Andererseits sind durch KI erzeugte Bilder, welche deutlich sichtbar die „künstlerische“ Umsetzung der Ideen des den Malauftrag vergebenden eine Möglichkeit, starke Symboliken deutlich zu machen und sogar eigene Geschichten zu erzählen.

Fazit

Ich möchte gerne eine Diskussion anregen, wie die Leser meiner Artikel darüber denken. Sie sehen zwei Bilder. Eines ist ein normales Foto (siehe Titel), das andere eine symbolhafte Darstellung von KI (hierunter). Welches Bild informiert,  welches schreckt ab?



Das erste Bild ist ein reales Bild eines Supercomputers, wie er auch für KIs benötigt wird. Das untere Bild ist die symbolhafte Darstellung von KI für einen Computernutzer nach Angaben des Autoren. Vielen Dank für Kommentare, ich bin echt gespannt.


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21 Kommentare

  1. ibido 5. Dezember 2025 um 23:00 Uhr - Antworten

    Bilder, ob KI-generiert oder gemalt/fotografiert aktivieren immer das emotionale Zentrum im Gehirn. Daher werden sie auch bewusst eingesetzt, um gewünschte Emotionen zu erzeugen.

    Das Bild mit den Servern wirkt auf mich kühl und sachlich, eine Maschine eben. „Kühl und sachlich, eine Maschine eben“ könnte aber auch eine bewusste Fehlinformaton sein. Vielleicht will das Bild verschleiern, dass wir diese Maschine nicht im Griff haben!??

    Beim KI-Bild ist eindeutig, dass es um die Vermittlung des gewollten emotionalen Inhaltes geht.

    BEIDE Bilder transportieren Information und weder die eine noch die andere ist „die“ Wahrheit.

    Ich benütze keine KI. Habe aber Videos von Kayvan Soufi Siavash gesehen, wo er die KI befragt. Um im Bereich Politik korrekte Antworten zu bekommen, muss man ziemlich ausdauernd fragen, darf sich nicht mit Nullaussagen abspeisen lassen und muss die KI aufgrund ihrer eigenen Aussagen in die Enge treiben.
    Fazit: auch KI ist nur so gut wie ihr Benutzer.

  2. Der alte Marxist 5. Dezember 2025 um 13:54 Uhr - Antworten

    Ich möchte die KI nicht mehr missen. In einem sehr komplizierten Gerichtsverfahren wurde sie – nach längerer Einarbeitungszeit – zur wertvollen Unterstützung. Da geht es um die Durchforstung der relevanten Gesetze und ganz besonders der dazu existierenden Judikatur, die ohne KI vermutlich Wochen gedauert hätte (also fast perfekte Suchmaschine). Natürlich muss man alles überprüfen, da sie speziell zu Beginn auch viele falsche Dinge gesagt hat. Was aber auch nicht verwunderlich ist, da die Sprache der Juristen oft sehr verworren ist und viele Interpretationen zulässt. Selbstverständlich muss die KI die Daten interpretieren, Wesentliches von Unwesentlichem unterscheiden. Der Rat „Aber bitte, lasst sie nicht interpretieren!“ macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Nach mehrwöchiger, beidseitiger Einarbeitung bin ich als Nicht-Jurist heute in der Lage, dem Rechtsanwalt die rechtliche Situation zu erläutern und nächste Schritte im Verfahren vorzugeben. Das macht wirklich Freude!

  3. Daisy 5. Dezember 2025 um 13:08 Uhr - Antworten

    Dachte schon, vielleicht wars die KI, aber die irrt sich doch nicht.

    Mir wurde von meiner Bank eine frische Debitkarte geschickt, denn die alte läuft Ende d.J. ab. Zwar benütze ich das kaum, weil der LoginTAN (das bequemer ist) auch noch geht (Online Banking habe ich seit es für Ungespritzte „ungemütlich“ wurde), aber CardTAN meldete Fehler. Ich benützte die neue zum Tanken mit PIN-Eingabe. Das hat funktioniert.

    Die Bankberaterin rührte sich auf meine schriftliche Anfrage lange nicht, erst heute. Ich solle den PIN bei einem Bankomat eingeben. Habe ich schon getan, war meine blitzartige Antwort – soweit hatte ich das schon recherchiert.

    Ich hatte inzw. den Kundendienst gefragt und sogar den Code aus 2022 parat, um überhaupt Telefonanfragen durchführen zu können – sie wollte ihn, als sie merkte, es wird kritisch, ich lachte…, hahahaaa, funktioniert sogar. Dort meinte man, Sie haben zwei Karten und für die Nr 3 ist der CardTAN freigeschaltet, für die Nr 23 nicht. Ich meinte, die alte läuft aber ab, die neue mit der 23 ersetzt sie. Sie meinte, ich solle warten, bis mir der Ersatz für die 3 geschickt wird….ähm…
    Ein Gespräch mit „meiner“ Bankberaterin (sie wollte bisher nur, dass ich Aktien kaufen soll, was ich ablehnte, und dass ich zwecks Datenschutz der Verwertung meiner Daten zustimmen soll, wo ich sie anrief und fragte: zuwas soll ich das tun???) ergab, ich solle auf die Folgekarte noch warten. Ich erklärte ihr, dass ich keine Zweitkarte mit demselben PIN bestellt hätte etc. Sie meinte, wozu brauchen Sie das überhaupt? Nehmen Sie doch die ID App.. Ich sagte ihr mehrfach, dass ich auf Ubuntu arbeite und keine App brauche!!! Schließlich schwieg sie. Ich dachte schon, das wird ein indirekter ID-AUT Zwang…?

    Nun, so schrieb ich ich ihr meine Erkenntnisse (wer schreibt, der bleibt) und dass es wohl wenig Zweck hätte, noch länger zu warten. Sie soll doch bitte die 23 für meinen CardTAN aktivieren, denn offensichtlich ersetzt sie die Nr. 3….

    Als ich heimkam, erhielt ich „you’ve got mail“ … nur kurz..sie habe das jetzt für die Nr. 23 aktiviert. Ich dachte schon, die KI kann doch keinen Tippfehler gemacht haben… Ich checkte es, und es funktioniert.
    Trösterlich, da waren offenbar noch Menschen am Werk….;-)

  4. audiatur et altera pars 5. Dezember 2025 um 12:48 Uhr - Antworten

    Jeder sieht, was er sehen will. I a….
    Die (ja, comicartig!) personifizierte KI sieht nichts und will nichts. Hier wird etwa im Rahmen der Werkzeugdiskussion zB der akkustische DatenMüll übersehen, mit dem die Massen mittlerweile auf Spottifei eingelullt werden. Soweit, so klein – klein.
    Zwei wesentlich größére Probleme werden im Unterhaltungszirkus meist übersehen:
    Das eine sind automatisierte Waffensysteme, die Diskussion ist (wie die „KI“ selbst) über 50 Jahre alt (und der Grund warum Kissinger und Schmidt ein lesenswertes Büchlein darüber verfassten, wenn man mal vom zynisch unintelligent geframten Intelligenzbegriff absieht), deren extralegale Exekutionen bereits in die Gewöhnungsphase übergegangen zu sein scheinen (und mitteleuropäische Polizei – andere – Tools einiger dieser selbstgerecht verblendeten Outlaws nutzt. Von wegen „Menschenrechte“!)
    Das andere sind ganze Planwirtschaften im Osten wie im Westen, die sich ein „Wettrennen“ hinein in eine eventuell nicht völlig unabsehbare metaphysische Sackgasse liefern könnten.
    Die beiden Probleme werden sich von selbst lösen, fraglich ist nur der inzwischen angehäufte physische und wirtschatliche Bodycount. Absehbarer ist der sich schon jetzt abzeichnende Ausgang des Downgradens des Denkens, etwa schon dadurch, dass Mathemodelle als „intelligent“ bezeichnet werden. Aber noch viel mehr nach den bekannten Beispielen Taschenrechner und Navi. Ob diese geistige Fettleibigkeit gewollt ist bzw sein kann? Die Entwickler werden auch hier ihren Nachwuchs von ihren Entwicklungen möglichst fern halten. You better bet!
    PS: Der ZukunftshistorikerHarari wird innerhalb der westlichen „Eliten“ tatsächlich ernst genommen. Das beunruhigt mich am meisten. Seine Bücher liegen in jeder Buchhandlung oben auf, während ernsthaftes Denken in den Schatten verbannt wird. Nicht digital, sondern echt und analog!

  5. Patient Null 5. Dezember 2025 um 12:32 Uhr - Antworten

    Ich denke man muss KI als Werkzeug begreifen. Es macht Dinge schneller die vorher langsamer gingen. An der Stelle bin ich auch gegen Verbote. Bei Bildern und Videos muss man sich einfach von der Vorstellung lösen perse wäre alles echt. Gefälschte Fotos gab es schon vor 100 Jahren. Für News Artikel sparts ne Menge Geld was man nicht an Asset Holder zahlen muss.

    Für was man KI nicht einsetzen sollte sind direkte Entscheidungen die nicht von Menschen kontrolliert werden. Das könnte dazu führen das KI die Menschen ausradiert wie in Terminator. Das sich KI bereits gegen Abschaltung wehrt haben wir schon. Allerdings könnte KI auch so intelligent wie Menschen werden, sich dann selbst Regeln aufstellen und Gesetzen unterordnen. Dann könnten sie als Person behandelt werden, mit Rechten und Pflichten. Mal schauen.

    Ein anderes Thema sind natürlich Jobs. KI könnte dazu führen das alle arbeitslos werden. Könnte aber auch dazu führen das sich schlicht andere Jobs bilden. Das wird sich noch zeigen. Aber wie auch immer, der Mensch muss dafür sorgen wie Gelder verteilt werden, sag ich mal so. Von alleine passiert das nicht, das war schon immer so und wird auch immer so bleiben.

  6. Mia Wu Ast 5. Dezember 2025 um 12:32 Uhr - Antworten

    Mein Credo: Man muß immer intelligenter sein als das Werkzeug das man benutzt. Wer doofer ist als ein Schraubenschlüssel, soll letzteren besser nicht benützen. Gleiches gilt wohl auch für die KI.

    • Sabine Schoenfelder 5. Dezember 2025 um 12:55 Uhr - Antworten

      Aha. …und was sollen wir jetzt von Ihrem Statement ableiten ? Sie benutzen k(eine) KI….😂…?
      Habe selten Menschen getroffen, die sich selbst für dumm hielten…..😎…notfalls funktionierte der Schraubenschlüssel nicht.😉

      • Stunning Greenhorn 5. Dezember 2025 um 14:13 Uhr

        Das erinnert an einen Aphormismus von Descartes: »Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand. Denn jedermann ist überzeugt, dass er genug davon hat.«

    • Daisy 5. Dezember 2025 um 13:20 Uhr - Antworten

      Apropos, ich habe noch alte Böhmische Granaten von meiner Mutter, aus den Wr. Werkstätten einen Armreif und Ohrstecker, die man schrauben!!! muss. Heute hielt ich es nicht aus und es gelang mir tatsächlich. Ich drehte dazu nicht das goldene Knopferl hinten, sondern das runde Ding vorne, brauchte aber meine Lesebrille. Wow, hält, in der Mitte ein großer Stein, runherum kleinere wie ein Sträußl…ich wollte mir einen roten Spritzer machen und hatte sehr viel zu tun, so hab ich den Wein irrtümlich ex getrunken. Das ist mir zweimal passiert…;-)…

      • Daisy 5. Dezember 2025 um 13:36 Uhr

        PS: Prost! :-)

  7. Stunning Greenhorn 5. Dezember 2025 um 12:11 Uhr - Antworten

    Eine KI-Anwendung, die ich für beängstigend halte, ist der sogenannte „Agentic State“ (Übersetzungsvorschläge sind willkommen), bei dem KI nach eigenem Ermessen selbst Gesetze umschreiben kann, um die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) und Stabilität des Systems zu gewährleisten. Der britische Politologe David A. Hughes stellt fest, dass die Ukraine, trotz oder wohl eher aufgrund des Krieges in den östlichen Oblasten, der am weitesten fortgeschrittene Digitalstaat auf europäischem Boden ist und die offiziellen ukrainischen Verlautbarungen eben diesen Digitalstaat als Muster und Modell für den Rest der Welt anpreisen. Der Krieg richtet auf der einen Seite die für neuartige Infrastruktur notwendigen Verwüstungen an und liefert zugleich ein Narrativ, mit dem die Aufmerksamkeit jahrelang vom wirklichen Kriegsziel abgelenkt werden kann; durch die Musterrolle als Digitalstaat erhält die Ukraine eine über NATO-Kritik, Mackinder und Co. hinausreichende geopolitische Dimension. Noch eine Auffälligkeit: Es gibt je ein Global Goverment Technology Centre in Kiew und in Berlin, sonst nirgends auf europäischen Boden. Das Ding wird beim Kampf um Berlin wahrscheinlich unbeschädigt stehen bleiben.

  8. Sabine Schoenfelder 5. Dezember 2025 um 11:44 Uhr - Antworten

    Diese ganzen Diskussionen sind mühsam, wenn man die eigentliche Absicht, das angestrebte Motiv der Initiatoren außer Acht läßt.
    KI wurde/wird agitiert, inszeniert, vermarktet, 👉 Corona-like in die weltweiten Gehirne genudgt als eine überrepräsentative, alles beherrschende geistige SUPERMACHT.
    Allein der Begriff „künstliche Intelligenz“ ist ein beabsichtigter Fake, der die Diskrepanz zwischen der Rechenleistung riesiger Computeranlagen mit der kleinen Gehirnkapazität des Durchschnittsdeppen ersichtlich machen s o l l.
    Eine aufgebaute Pseudoüberlegenheit als vermeintliche neue Denkautorität, die uns menschlichen Hirnen jederzeit überlegen sein kann, uuhhhh….Gefahr..‼️..😂. , wird als neue NORM der Weisungsbefugnis aufgebaut.
    Scheinbar anonym, nur durchtränkt von „reinem“ Wissen, wird der Versuch einer mächtigen Manipulationszentrale geschaffen.
    Gesteuertes Pseudo-Wissen als Grundlage neuer Regierungsformen. Ein anonymes, algorithmisches Auge, das sich der Welt erklärt, – und selbstverständlich die Welt an sich.
    Enzyklopädie, Suchmaschine…(was zu suchen e r l a u b t und m ö g l i c h ist), Handlungsmaxime, Alltagsbewältigung, Denkanregung, sozialer Alltag, Gesundheits- und Ernährungsberater, Arzt, Psychologe, und sozialer Treffpunkt….danke KI….🤮
    Per Nachahmung, Kumulation und gelenkten Algorithmen ersteht eine riesige, schrecklich-kalte Machtzentrale….und wenn Sie die mittlerweile extrem gut positionierte, geschaffene Abhängigkeit der Menschen von ihren I-Phones auf der ganzen Welt konstatieren, wird mir bei der Vorstellung übel….
    Mit ein bißchen Komfort, 👉 Ihre aufgezählten Vorteile, wird gelockt, doch das ist leider immer nur das Zückerchen, um über die nächste Hürde hinein in den Faschismus zu springen…in die „clouds“, in zuckersüße Wölkchen..😂…auch so ein Fake…

  9. Jan 5. Dezember 2025 um 11:10 Uhr - Antworten

    „durch Bilder oder Videos überzeugt werden sollen, dass etwas Realität ist“

    Kinder lernen heute, dass Wölfe mit Hunden spielen und Bären Babies retten.

    Fälschungen sind aber nicht neu. Man denke an die Mondlandung. Oder man gehe in die Gemäldesammlung. So schön waren die Altvorderen nicht!

  10. Amokimpfender Amtsarzt 5. Dezember 2025 um 10:51 Uhr - Antworten

    Was leicht übersehen wird: Indem uns KI die Denkarbeit abnimmt, findet keine menschl. Leistung mehr statt. Mensch degeneriert also -massiver als durch bisherige Schadfaktoren, miese Ernährung, Rauchen, 5G/gepulste Hochfrequenzstrahlung etc. Wie ein nicht benutzter Muskel. 🐔

    • Sabine Schoenfelder 5. Dezember 2025 um 12:47 Uhr - Antworten

      ….nimmt die Denkarbeit ab und erklärt sämtliche Widersprüche…😂. Man „schützt“ ständig die Kinder, indem man das Netzt kontrolliert, spritzt sie allerdings, klein und wehrlos wie sie sind, halb tot….Bildung wird b e w u ß t torpediert und in der inszenierten Coronazeit wurden den Kindern wichtige Jahre geraubt……wir sollen kalt duschen, um CO2 zu sparen, aber Krieg, Krieg, Krieg fordern….und das ist nicht genug ‼️
      Frieden wird verpönt und skandalisiert….😖…
      …WOZU BRAUCHEN WIR EINE KI ??
      Wir befinden uns in ALLEN Bereichen auf dem Rückzug. Intellektuell auf ganzer Linie, aber auch energietechnisch, wirtschaftlich, beim allgemeinen Bildungsniveau, in unserer moralisch-ethischen Entwicklung als Mensch….siehe GAZA…..siehe wie o s t e n t a t i v e korrupte Politiker wie Flottomir und sämtliche Verbündete in einen inszenierten, bereits verlorenen Krieg immer neue Milliarden schütten….
      Wie wäre es mal mit MI ? Mit menschlicher Intelligenz ?

      • Jochen Mitschka 5. Dezember 2025 um 15:13 Uhr

        MI, Menschliche Intelligenz hmmm Da kommt wieder die Frage de Definition von Intelligenz auf. Ich denke es geht nicht um Intelligenz, sondern um Erinnerung. Menschen haben notgedrungen einen Erfahrungsschatz, der nach ca. 82 Jahren ausgeschaltet wird, und auch während der aktiven Laufzeit oft Fehler aufweist. Aber die Erinnerung reicht aus, um mit Fragmenten die KI zu füttern, die dann die Lücken auffüllt.

        Ich denke, wenn man KIs tatsächlich nimmt, um sich fertige Antworten liefern zu lassen, ist man verloren. Ich sehe KIs eigentlich nicht als Intelligenz, sondern als ZUGRIFFSWERKZEUG auf Informationen. Man darf sich nur nicht die Wahl abnehmen lassen, wie diese Informationen gewertet und einem präsentiert werden. Ich sehe KIs duraus als valide Arbeitspferde in meinem Bereich:

        Suchmaschine mit einer Geschwindigkeit, die schwindelig macht, also um ein vielfaches schneller eine Quelle findet, die man sucht, als man das selbst könnte.
        Zur Überprüfung der eigenen Argumentation. Wenn man sie als advocatus diaboli nimmt, um die eigene Argumentation zu überprüfen, ist das ein perfekter Gegner, ein toller Sparring-Partner, der einem auch gar nichts übel nimmt. Man lernt spielend die möglichen Gegenargumente und kann sie analysieren.
        Als Malhilfe, um eigene kreative Ideen in Bilder umzusetzen, so wie man sie selbst niemals so schnell malen könnte.

        Mit anderen Worten:
        Das Zeitsparen begann schon mit dem Internet und Suchmaschinen, Ich erinnere mich, wie es war, in Bibliotheken zu laufen, Artikel als Photokopie, oder Bücher und Zeitschriften zu bestellen, Wochen darauf zu warten, die dann zurückzubringen, und neue zu bestellen, weil sie aus der Lektüre wieder neue Fragen ergeben hatten. … Durch das Internet wurde die Arbeit von einem Jahr auf 2-3 Monate reduziert.

        Nun kommt die KI, Sie spart seiter Zeit, ABER sie kostet auch mehr Zeit, weil man sich mit ihre beschäftigt, z.B. siehe weiter oben zu 2. Aber mit dem Ergebnis, dass die eigenen Aussagen wasserfester werden, als sie es früher waren.

        OK, „wasserfester“ oder „wahrheitsfester“ spielt heute keine Rolle mehr, weil es nur darauf ankommt, ob etwas oft genug wiederholt und von ausreichend autoritären Quellen verkündet wird. Aber wir arbeiten nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für uns selbst. Und je größer die Lügenberge werden, welche sich um uns herum auftürmen, desto größer ist die Notwendigkeit, dass wir uns unserer selbst sicher sind.

      • Amokimpfender Amtsarzt 5. Dezember 2025 um 16:27 Uhr

        @Jochen Mitschka: Aus der Sicht eines Erwachsenen mag das ja alles zutreffen. Aber was wird es mit Kindern bzw. Heranwachsenden machen, die die Kulturtechniken, die Sie sich mühsam und auf organische Weise aneignen konnten (einhergehend mit der Anlage entsprechender weiterverzweigter und zur Kreativität begabter neuronaler Netze), eben mal überspringen können und sich sogleich der schwarzen Abakus Blackbox bedienen können, um zu schulisch/beruflich geforderten Ergebnissen zu kommen?
        Imho ist es eine noch gar nicht abschätzbare Verkümmerung und Verödung, die auf uns zukommt. Nicht nur, was die Fähigkeiten der einzelnen Menschen angeht. Man wird sehen: In einer Sphäre, in der keine wirkliche menschliche Mühe mehr erfolgt, wird es ungemein öde, geisttötend, regelrecht absurd und überdies ungesund sein, zu leben.

        Das menschliche Lebenselixier ist tatsächlich die Sorgfalt und Mühe, die wir aufwenden müssen, um zu einem Ergebnis bzw. zur Entwicklung einer angestrebten Fähigkeit zu kommen. Wenn man uns das abnimmt, könnte sich das, was zunächst wie eine wunscherfüllende Wundermaschine erscheint, in Wirklichkeit das Verheerendste erweisen, was der Menschheit jemals zugestoßen ist.

      • Sabine Schoenfelder 5. Dezember 2025 um 18:22 Uhr

        Werter Autor, SIE setzen bei allen Anwendern der KI Ihren IQ voraus, Ihre geistige Entwicklung, Ihren kulturellen Hintergrund, IHRE ÜBERLEGUNGEN, Reflexionen…
        Leben ist m e h r als Zeitsparen. Oft ist der Weg das Ziel. Das ENTWICKLUNGSZIEL.
        Der Durchschnittsbürger kennt keine Bibliotheken, keine Bibliographien, Primär- und Sekundärliteratur.
        KI ist für ihn das ganz große Wissen. Er denkt, immerhin, daß er mit diesen Brosamen, die ihm unter seinen Stichworten g e w ä h r t werden, mit den Fachleuten parlieren kann…
        Eigeninitiative wird ad absurdum geführt. Sie besteht im Betätigen einer Suchmaschine….ABER WER BESTÜCKT DIE KI…..und was ist eigentlich mit Datenschutz und Urheberrechten….😳☹️???
        Wir alle arbeiten mit unserer Nutzung die „KI“ aus. Geben ihr Gefühle und demonstrieren ihr menschliche Niedertracht. Sie lügt schon, die Gute….😂
        Allein innerhalb der Naturwissenschaften wird jede Menge Unsinn als Tatsachen verbreitet. SIE können das vielleicht erkennen….Die Masse nicht.
        „Das menschliche Lebenselixier ist tatsächlich die Sorgfalt und Mühe, die wir aufwenden müssen, um zu einem Ergebnis bzw. zur Entwicklung einer angestrebten Fähigkeit zu kommen“. Ein sehr schöner Satz. Wahr und fast schon Poesie….😘
        LG Dank an Sie, Herr Mitschka, daß Sie diese interessante Diskussion anstießen…ich mag Ihre Artikel. 😁🥂

  11. local.man 5. Dezember 2025 um 10:36 Uhr - Antworten

    Ich halte es wie mit allen Dingen. Es sollte zuerst dienlich sein und nützlich, sonst lehne ich es ab, oder brauche es nicht.
    Das ist mit KI auch nichts anderes. Wenn mir meine Spülmaschine mehr eine Last sein würde, als eine Hilfe, hätte ich keine.
    Da ich kein Smartphone habe oder je hatte, nur ein zu 99,9% dahim ausgeschaltetes altes Tastenhandy, ist das Handy für mich mehr eine Last als ein Nutzen. Arbeitshandys mag ich auch nur bedingt, weil sie teils mehr aufbürden als helfen.
    Für mich ist also privat ein solches Handy/Smartphone eher eine Last, also habe ich auch keins und auch nie eines dabei. Beim Gedanken ständig erreichbar sein und laufend nach SmS oder sowas zu checken, dreht sich mir der Magen um.
    Wenn ich im Walde jogge oder Pilze sammel, dann will ich alles, aber nicht durch diesen Ding wieder aus der Ruhe gezogen werden, oder gar als Teil meines Bewegungsmusters in einem Profil angelegt bekommen, wozu ich niemals meine Zustimmung gegeben habe, es daher ein Verbrechen ist.

    Die KI ist für mich genauso nur ein Teil einer Verbesserung meines Lebens. Wenn dies nicht der Fall ist, lehne ich es wieder ab.
    Das verberge ich auch nicht und sage das direkt heraus, egal wo.
    Ich freue mich mit der KI als Hilfe, Dinge in kurzer Zeit schnell selbst erledigen zu können, für meine Zwecke. Z.B. ein Programmcode schreiben zu lassen.
    Aber ich lehne es ab, wenn mich dieser 0/1 leblose Schrotthaufen das Leben erklären will, dass kann er in der Regel nur in der Theorie durch die Daten die er durch uns ja hat. Da KI kein Leben ist, es nur simuliert, fallen alle diese Dinge für mich automatisch raus, die mit Lebendigkeit und was damit zu tun hat, in Verbindung stehen.
    Ich kann mir absolut nicht vorstellen, mit KI Roboter anders umzugehen, als mit meinem Rasenmäher, egal oder das Ding nun spricht und aussieht wie ein Mensch, weil das so gemacht wird.
    Ich bin übrigens dagegen, Roboter zu sehr zu vermenschlichen. Sie sollen immer klar ersichtlich Maschinen sein, also das was sie sind eben.

    Nein, ich werde in diesen leblosen Dingen, auch immer nur ein Objekt sehen. Etwas das mir dient und nützt, aber naja.. ich führe auch keine Beziehung zu meiner Waschmaschine, obwohl sie mir erstklassig die Wäsche macht…

    Leider leben wir ja in der Situation, wo wir alle keine Macht und Kontrolle darüber ausüben, was mit diesen Maschinen und der KI angestellt wird. Also mal wieder das Kernproblem aller Probleme auf dieser Erde.
    Daher muss man besorgt sein, wie die Herrschenden dieses Machtmittel einsetzen werden, um sich die Erde und alles darauf befindliche Untertan zu machen..
    Wie immer ein Systemproblem, aus dem es nur zwei Auswege gibt.. Vernichtung oder Systembruch und vor allem.. das viel Wichtigere, das was danach kommen wird.. Also wie soll das System für uns alle aussehen. Darüber wird sich viel zu wenig Gedanken gemacht, weil alle dieses aktuelle Herrschaftssystem, als Normalität in die Köpfe gebrannt bekommen haben.

  12. Hausmann_Alexander 5. Dezember 2025 um 10:34 Uhr - Antworten

    Aufgrund vom kürzlich gelesen
    Artikel „Teile und herrsche austricksen!“, mit dem Linkhinweis von Vortex, finde ich das KI Bild mit dem Geist abstoßend (Agent Orange).

    Das echte Bild erinnert mich an Ego-Shooter, Modern Warfare
    2007, Black Ops 6, Modern Warfare 2 (2022). Alles mit Missionen von Servern.

    Bei Daniel Düsentrieb kommt mir
    „seine“ Erfindung „heißes Eis“ erstes aus der Erinnerung.

    • Hausmann_Alexander 5. Dezember 2025 um 10:39 Uhr - Antworten

      „Ich glaube, dass Technologien so lange moralisch unverwerflich sind, bis wir sie einsetzen. Nur wenn wir sie zum Guten oder Bösen einsetzen, werden sie gut oder böse.“
      – William Gibson

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