KI im Gesundheitswesen – China plant Ausbau bis 2030

5. November 2025von 2,7 Minuten Lesezeit

KI erobert immer mehr Anwendungsgebiete trotz wachsender Zweifel an seiner Zuverlässigkeit. Große Wachstumschancen scheint das Gesundheitswesen zu bieten. China hat eben einen 5-Jahresplan dafür vorgelegt.

China treibt sein Gesundheitssystem mit künstlicher Intelligenz voran. In einem wegweisenden Dokument, das von der Nationalen Gesundheitskommission und vier weiteren Behörden veröffentlicht wurde, skizzierte das Land einen Mehrjahresplan, um KI in alle Bereiche der Patientenversorgung zu integrieren, von Dorfkliniken bis hin zu Spitzenkrankenhäusern.

Bis 2027 sieht der Plan Folgendes vor:

  • Hochwertige Gesundheitsdatensätze und eine vertrauenswürdige Dateninfrastruktur

  • Spezialisierte große KI-Modelle für Krankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und mehr

  • Intelligente Anwendungen, die auf bestimmte medizinische Bereiche zugeschnitten sind

Bis 2030 sollen intelligente Diagnosetools und Behandlungshilfen in Einrichtungen der Primärversorgung allgegenwärtig sein – Gemeinde- und Dorfkliniken werden KI für alle Bereiche einsetzen, von der Voruntersuchung bis zur Nachsorge. Sekundäre und tertiäre Krankenhäuser werden modernste KI für die medizinische Bildgebung und die Unterstützung klinischer Entscheidungen einsetzen, um Diagnosen schneller und genauer zu machen.

Auf der Patientenseite werden Krankenhäuser integrierte intelligente Dienste für den gesamten Behandlungsverlauf einführen. Gedacht ist an personalisierte Terminplanung, KI-gesteuerte Triage, virtuelle Vorabdiagnose-Konsultationen und automatische Erinnerungen an Nachsorgetermine, die alle nahtlos auf einer Plattform miteinander verbunden sind.

Das Dokument enthüllt auch Pläne zur Einrichtung nationaler KI-Pilotstandorte, die hochwertige Anwendungen entwickeln und die branchenweite Einführung beschleunigen sollen. Im Hinblick auf die öffentliche Gesundheit wird China seine intelligenten epidemiologischen Untersuchungssysteme modernisieren und präzise Echtzeitdaten zur Prävention und Bekämpfung von Infektionskrankheiten bereitstellen.

China hat eine sehr hochentwickelte moderne Medizin, die in Verbindung mit der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt wird. Die Frage ist, ob KI die Gesundheitsversorgung verschlechtert oder verbessern kann. Gerade in der Medizin spielt die menschliche Komponente oft eine entscheidende Rolle, wie etwa die Wissenschaftsdisziplin Psycheneuroimmunologe schlagend beweist. Den Veröffentlichungen ist nicht zu entnehmen, inwieweit durch den KI-Einsatz eine „Entmenschlichung“ droht.

Was bisher an Plänen im Westen bekannt wurde, läuft wesentlich darauf hinaus. Zuzüglich natürlich mit einer verstärkten Rolle der Pharmaindustrie und deren Möglichkeit, Profite statt Gesundheit zu generieren. Insbesondere in der EU ist der Einsatz von Technologie mit verstärkter Überwachung und Kontrolle verbunden. Dazu dient etwa der Europäische Gesundheitsdatenraum, in dem komplette Datensätze jedes EU-Bürgers erfasst werden sollen.

Immer mehr Studien zeigen auch, das KI einen hohen Anteil von falschen Ergebnissen produziert. Eine MIT-Studie hat gezeigt, dass KI in der Hälfte der Unternehmen versagt. Weitere Studien haben einen kognitven Verfall bei KI-Nutzern diagnostiziert.

Meine eigenen Tests im Bereich Naturwissenschaften haben gezeigt, dass KI überhaupt nicht zu trauen ist. Es kommt immer wieder zu regelrechten Erfindungen, zum Beispiel werden Titel von Studien als Resultat geliefert, obwohl es derartige Studien gar nicht gibt. Es empfiehlt sich jedenfalls dringend, jedes Ergebnis mit konventionellen Methoden zu verifizieren.

Image by Rebecca Plett from Pixabay

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4 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 5. November 2025 um 18:11 Uhr - Antworten

    China liebt die WHO und übernimmt immer mehr die Produktion für Generika, g l o b a l. D.h., je besser der Mensch weltweit medikamentös betreut wird, desto gefälliger floriert die Wirtschaft in China……desto sicherer sitzt die PARTEI im Sattel, – und um so sauberer sind die Bahnsteige….😂👍🏼✌️
    Jede Pandemie bringt mehr Renminbi…….😉

  2. Jan 5. November 2025 um 9:18 Uhr - Antworten

    Die KI entscheidet über Triage und Zwangsbehandlung, darauf läuft es hinaus!

    Was dazu noch notwendig ist, ist dass die Menschen eine Verbesserung ihrer gesundheitlichen Situation wahrnehmen. Dafür ist Zensur Virauasetzung. Unter Zensur können die Leute, die nicht einmal reisen dürfen, nicht erfahren, wieviele Personen im anderen Landesteil oder in der Nachbarschaft verstorben sind – dank KI-Triage. Dafür bekommen sie Sicherheit bietende Glücksstatistiken.

    Unternehmer dürfen nicht mehr erfahren, wieviele Konsumenten es wo gibt, das regeln die bunten Versandplattformen für sie. Für eine individualisierte Werbung ist es auch nicht mehr notwendig zu wissen.

    Die Theorie sagt, mit Degrowth wird der Mensch vom Bürger, Geschäftspartner und Konsumenten zum Nahrungsmittelkonkurrenten. Dafür ziehen sie die Infrastruktur ein.

    Ist das notwendig? Nein, keineswegs, die esoterische Symbolik liegt ja auf der Hand. Aber die Leute werden es mit sich machen lassen. Garantiert!

  3. Daisy 5. November 2025 um 8:18 Uhr - Antworten

    Das entspricht den Feuchtträumen vom Gäts-WHO. Die Menschen werden total kontrolliert und medikamentiert. Jedes Kind erhält einen speziellen KI-Bot, dem es sich anvertrauen soll. Dabei werden nicht nur körperliche Krankhiten frühzeitig erkannt…

    Ich halte nichts davon. Vieles ist in China erlaubt, was hierzulande noch wegen ethische Bedenken verboten ist. Aber wie lange noch? Die EU ist am besten Weg dahin, zum Entwicklungsgebiet zu werden. Und dann werden hier nicht nur die gätschen Insektefarmen aus dem Boden schießen wie die Schwammerln, sondern auch die GoF-Labore, um äh präventiv die Pfungen für die nächsten Plandemien bereitzustellen…

    China definiert sich auf der Weltbühne immer noch als Entwicklungsland. Damit steht Peking beim Welthandel oder beim Klimaschutz eine Vorteilsbehandlung zu.

    • Daisy 5. November 2025 um 8:19 Uhr - Antworten

      Oh, nicht korrekturgelesen…

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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