
Deutscher Strompreis explodiert wegen Kältewelle
Der kühle Herbstbeginn lässt den deutschen Strompreis auf den höchsten Stand seit sieben Monaten steigen. Die erneuerbaren Energien sind wieder einmal unter Druck und die berühmte „Energiewende“ zeigt erneut ihr Gesicht.
Erneuerbare Energien decken in Deutschland mittlerweile 56 Prozent des Stromverbrauchs. Bis 2045 sollen es 100 Prozent werden. Und je mehr die „Energiewende“ voranschreitet, umso mehr hängt der Strompreis vom Wetter ab. Der kühle Herbstbeginn macht das ein weiteres Mal deutlich.
Bei Kälte und wenig Sonne sinkt die Produktion aus Photovoltaik-Anlagen, und Windräder drehen sich langsamer. Und dann explodieren die Börsenpreise: An der European Energy Exchange (EEX) in Leipzig notierten sie kürzlich bei über 100 Euro pro Megawattstunde – ein Sprung um mehr als 50 Prozent innerhalb weniger Tage.
Verbraucher spüren das indirekt: Haushalte mit variablen Tarifen könnten höhere Rechnungen erhalten, und Industrieunternehmen warnen vor Wettbewerbsnachteilen. „Die Abhängigkeit vom Wetter ist das größte Risiko der Energiewende“, kommentiert ein Branchenexperte. Die deutsche Industrie kann kaum mehr planen.
Die aktuelle Kältewelle verstärkt das Problem. Temperaturen erhöhen den Heizbedarf, was den Verbrauch steigert, während die Erzeugung aus Erneuerbaren nachlässt. „Grüne“ Experten fordern mehr Investitionen in Speichertechnologien wie Batterien oder Pumpspeicherkraftwerke, um Schwankungen auszugleichen. Andere Experten fordern eine Abkehr von der Energiewende und ein Ende der Verteufelung fossiler Energieträger und Atomkraft.
Bild „Photovoltaik Dachanlage Hannover – Schwarze Heide – 1 MW“ by AleSpa is licensed under CC BY-SA 3.0.
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Ein paar Solarmodule, Laderegler, 4 Batterien und ein Wechselrichter und fertig ist die Inselstromanlage. Im Winter tuts auch mal ein kleiner Stromgenerator mit Batterieladegerät, um Tiefentladung zu vermeiden und über längere Dunkelphasen zu kommen. Auch 80% Lösungen sparen Geld. Wer braucht schon ein Netz?
Zitat:
„Grüne“ Experten fordern mehr Investitionen in Speichertechnologien wie Batterien oder Pumpspeicherkraftwerke, um Schwankungen auszugleichen“.
Ach, guten Morgen Ihr grünen „Enegieexperten“. Seid Ihr auch schon aufgewacht?
Dabei habt Ihr doch nicht die Spur einer Ahnung davon, von was für Dimensionen Ihr dabei redet:
Deutschland benötigt eine tägliche Kraftwerksleistung zwischen ca. 50 und 70 GW (tageszeitabhängig), im Tagesmittel als ca. 60 GW. Wenn man nur eine Winternacht (ca. 10h) Dunkelflaute ohne Blackout (oder zumindest Brownout) überleben will, braucht man also eine Speicher-Kapazität von ca. 600 GWh.
Möglichkeit: Pumpspeicherwerke (PSW)
Das PSW Goldisthal hat z.B. eine Leistung von ca. 1GW und kann diese ca. 9h lang abgeben. Das sind also ca. 9 GWh Speicherkapazität, also ca. ein Sechzigstel (oder 1,5%) der erforderlichen Gesamt-Kapazität von 600 GWh. Um also den Gesamtbedarf mit PSW abzudecken, bräuchte Deutschland ca. 60 (sechzig) PSW von der Größe bzw. Kapazität Goldisthals.
Der Flächenbedarf für die Speicherbecken und die damit einhergehende Naturzerstörung wäre allerdings immens.
Davon abgesehen, sind auch die geografischen und geologischen Anforderungen für eine solch große Zahl von PSW (in Deutschland) einfach nicht gegeben.
Weiterhin muß berücksichtigt werden, dass ein PSW von der Größe Goldisthals nach der neunstündigen Leistungsabgabe ca. 12h (also einen halben Tag) braucht, um sich wieder „aufzuladen“ (d.h., das Wasser wieder ins Oberbecken zurück zu pumpen). Dazu braucht es eine Leistung von etwas mehr als 1 GW (oder eine Energie von ca. 12 GWh), die für diesen Zeitraum von anderen Kraftwerken ZUSÄTZLICH zum Durchschnittsbedarf geliefert werden muß.
Möglichkeit: Batterie-Großspeicher (BGS)
BGS kamen in Deutschland 2024 gerade mal auf ca. 1,4 GWh, also gerade mal 0,23% des benötigten Gesamtbedarfes von 600 GWh für eine Winternacht. Um das allein mit BGS zu stemmen, bräuchte es also eine ca. 430 mal so große Speicherkapazität, als sie heute verfügbar ist.
Im Verteilungskampf mit der Elektromobilität würden die benötigten exorbitanten Mengen an Lithium möglicherweise zu einem weltweiten Raubbau führen!
Bevor Ihr grünen „Energieexperten“ also weiter auf Teufel komm raus Windmühlen und „Solarparks“ hochzieht und gleichzeitig fossile und atomare Kraftwerke abholzt, solltet Ihr erst noch einmal darüber nachdenken, ob Eure plötzliche „Forderung nach mehr Investitionen in Speichertechnologien wie Batterien oder Pumpspeicherkraftwerke“, das Problem mit den (wetterabhängigen) „Schwankungen“ wirklich löst.
Und wer will schon in solch eine unstetige (weil ebenfalls wieder wetterabhängige) Branche wie die „Ersatz“- Energiebranche investieren, die zwar das ganze Jahr mit hohen Kosten in Bereitschaft gehalten werden muß, aber nur völlig planlos, weil wieder wetterabhängig (also ausschließlich operativ) zum Einsatz kommt und nur dann wirklich Geld in die Kassen spült?
Oder denkt Ihr da etwa auch schon wieder über Bereitstellungs-Vergütungen nach, die letztlich auch wieder die Abnehmer in Industrie und Privathaushalten über ihren Steuerbeitrag bezahlen müssen?
Gelobt sei was industrieneutral macht.
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https://tkp.at/2025/05/26/klima-wird-kaelter-entwicklung-richtung-kleine-eiszeit-schreitet-fort/
The Approaching New Grand Solar Minimum and Little Ice Age Climate Conditions
2015_11
DOI: 10.4236/ns.2015.711052
https://www.scirp.org/journal/paperinformation?paperid=61284
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