
Abfangquote der Patriot-Systeme in der Ukraine drastisch gesunken
Von der ukrainischen Luftwaffe veröffentlichte Daten zeigen, dass die Abfangrate russischer ballistischer Raketen mit Patriot-Systemen im September auf nur noch 6 Prozent gesunken ist. Das wird direkt auf die Verbesserungen der Systeme Kinzhal und Iskander-M zurückgeführt.
Die US-amerikanischen Patriot-Boden-Luft-Raketensysteme haben bei der Abfangung russischer ballistischer Raketen schlechte Leistungen erbracht, berichtete die Washington Post am Sonntag. Der Veröffentlichung zufolge ist Patriot das einzige System, das den ukrainischen Streitkräften derzeit zur Verfügung steht und in der Lage ist, russische ballistische Raketen abzufangen. Die Zeitung betonte jedoch, dass selbst dieses System eine Reihe von Angriffen in letzter Zeit nicht abfangen konnte, was zum Teil darauf zurückzuführen sei, dass russische Spezialisten ihre Waffen modernisieren, um diese Systeme zu umgehen.
Die Zeitung merkte auch an, dass kürzlich ein Patriot-System von Israel an die Ukraine geliefert wurde, während mehrere weitere Systeme von europäischen Partnern im Herbst dieses Jahres erwartet werden. Dennoch betonte die Washington Post, dass wahrscheinlich Dutzende solcher Systeme erforderlich wären, um auch nur den Anschein eines Luftschutzschildes über dem Land zu schaffen.
Russische MiG-31I-Kampfflugzeuge wurden mit verbesserten Kinzhal-Luft-Luft-Raketen ausgestattet, um ihre Durchschlagskraft gegen moderne Luftabwehrsysteme zu erhöhen. Ukrainische und westliche Beamte, die von der Financial Times zitiert wurden, merkten an, dass dies einen sehr bedeutenden Einfluss auf ihre Wirksamkeit gehabt habe. Die Raketen können nun einer normalen Flugbahn folgen, bevor sie entweder in einen steilen Endanflug übergehen oder Manöver ausführen, um die ukrainischen Luftabwehrsysteme zu „verwirren und zu umgehen“, wie die jüngsten Angriffe auf ukrainische Drohnen-Produktionsanlagen zeigen.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Ähnliche Verbesserungen wurden auch bei der bodengestützten Variante der Kinzhal, der ballistischen Rakete 9K720 von Iskander-M-Systemen vorgenommen. Ein ehemaliger ukrainischer Beamter betonte, dass die Verbesserung der Manövrierfähigkeit „eine entscheidende Veränderung für Russland“ darstelle, und hob hervor, dass sich zwar die russischen Angriffsfähigkeiten verbessert hätten, die Lieferungen neuer Patriot-Systeme und der dazugehörigen Raketen jedoch hinter dem Zeitplan zurückblieben.
Der Kommunikationschef des ukrainischen Luftwaffenkommandos, Yuri Ignat, bestätigte in einer landesweiten Fernsehsendung, dass die Luftwaffe bei der Abwehr russischer ballistischer Raketenangriffe mit wachsenden Herausforderungen konfrontiert sei, und hob als Ursache die Fähigkeit der Raketen hervor, neuen Flugmustern und komplexeren Angriffsstrategien zu folgen. „Natürlich ist es schwieriger geworden, gegen Raketen vorzugehen, die auf einer quasi-ballistischen Flugbahn fliegen, was bedeutet, dass sie beim Anflug Schwankungen aufweisen“, erklärte er und fügte hinzu: „Dies erschwert die Arbeit von Patriot, da das System beim Abfangen ballistischer Raketen im Automatikmodus arbeitet. Es wird schwieriger, den Punkt zu berechnen, an dem die Abfangrakete mit der feindlichen Rakete kollidieren oder in ihrer Nähe detonieren wird.“
Die abgeflachten quasi-ballistischen Flugbahnen sowohl der 9K720-Raketen aus dem Iskander-M-System als auch ihrer luftgestützten Pendants, die von MiG-31I-Kampfflugzeugen im Rahmen des Kinzhal-Systems eingesetzt werden, stellen seit langem eine besondere Herausforderung für die Luftverteidigung dar.
Die Situation wurde sowohl durch die Erfolge Russlands bei der deutlichen Ausweitung der Produktion von Iskander-M als auch durch den Mangel an Patriot- und S-300-Systemen, unter dem die ukrainische Luftwaffe leidet, verschärft. Eine weitere Komplikation ist der Einsatz russischer Luftabwehrsysteme wie dem S-400, das Boden-Luft-Raketen abschießt, die mit Mach 14 wesentlich schneller sind als die des Patriot, um die ukrainischen Boden-Luft-Raketen nach dem Start abzuschießen und so die Luftabwehrmaßnahmen erheblich zu stören.

Chinesische „Drohnen Mauer“
Wäre das etwas für Leyens EU-Drohnenmauer? Ab 10 Stück nur noch für 220.000 Dollar preisgünstig zu erwerben. Ach, das kommt ja wieder aus China, das wäre Trump gar nicht recht. Es kann aber gleich hier in Deutschland bestellt werden.

Das chinesische kompakte Allwetterradar zur Drohnenerkennung ist bereits im Einsatz bei den russischen Streitkräften.
Das Radar wird in Verbindung mit FPV-Flugabwehrdrohnen eingesetzt, um diese zu ukrainischen UAVs zu leiten.
Zu den abgeschossenen Trophäen gehören die Aufklärungsdrohnen Leleka-100M2, MiniShark-D, Vector, die schwere Angriffsdrohne Heavy Shot, die Kamikaze-Drohnen Chaklun und Darts sowie die Täuschungsdrohne Distractor.
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Abwehr von Raketen und Drohnen durch Laser: Was sie können und was nicht
Gewinnoptimierte Waffenproduktion funktioniert eben nur in Friedenszeiten oder zur Destabilisierung von ärmeren Nationen oder gegen Indigene auf Pferden und deren Kinder. Einfacher und billiger ist immer besser. Pflugscharre zu Schwerter umzugießen kostet nur die Energie und war jederzeit reversibel einsetzbar.
Es steht bereits jetzt fest, die Drohnentechnologie wird jeden zukünftigen Krieg beherrschen. Es sollen bereits jetzt mehr Soldaten durch Drohnen ausgeschaltet worden sein als durch Beschuss mit schwerem terristrischen Kampfgedöns. Allerdings muss ja das Kriegsziel beachtet werden. Geht es um Geländegewinne, ist die dauerhafte Besetzung im Kriegs- und Friedensfall nur mit Menschen sprich Soldaten möglich. Insofern sind wir wohl zurück in dem Krieg, den wir einmal Stellungskrieg nannten. Er wird nur durch Materialerschöpfung begrenzt bis schließlich doch entweder Diplomatie siegt oder es geht eine Eskalationsstufe weiter, die aber eine nukleare Eskalation sein muss und sein wird. Da ich die Eskalationsbestrebungen der Nato seit 1990 so wie Putin bewerte (oder Experten wie Jeffrey Sachs, John Mearsheimer) würde ich die militärische Strategie auch so ausrichten: bis zur Erschöpfung ausgerichtete Stellungen besetzen und verteidigen im Drohnenkampf, bei zunehmender Eskalation durch die Hilfe Dritter mit weitergehenden Verteidungsstrategien ggf. auf Mininukes im Hinterland setzen (gegen Logistikzentren, Rüstungskomplexe) und wenn doch auf der Gegenseite die russophoben Psychopathen siegen und sich Großmannssucht durchsetzt, ausreichend Vergeltungspotential in der Hinterhand haben (New start-Abkommen läuft Feb. 2026 aus). ALLES spricht dafür in dieser Sach- und Bedrohungslage einen Modus vivendi durch Diplomatie zu entwickeln. Und hier hat die Ukraine aufs falsche Pferd (sprich Joe Biden) gesetzt und klar verloren, die Nato mit Finland und Schweden als neue Mitglieder (vermeintlich) gewonnen, die EU hat sich einen neuen korrupten und verarmten Partner gegönnt und Russland sich als innovativer Waffenproduzent im Drohnen- und Raketenkrieg sowie kompetenter Rohstofflieferant weltweit einen Namen gemacht.
Es ist ein Krieg der Drohnen. Putin legt nun ein bahn-brechendes Update der Shahed-Drohnen hin. Mit dem Drohnen-Schwarm lenkt man die Flugabwehr lahm. Viele Drohnen sind daher ohne teuren Sprengstoff, denn sie dienen nur der Beschäftigung der Luftabwehr. Neu: a) Shahed-Drohnen fliegen nun viele Stunden lang, um das Feuer der Flugabwehr auf sich zu lenken und b) sind nun einige mit Kameras ausgestattet, die die ukr. Verteidigungspositionen (zB Patriots) bekanntgeben. Diese Stellungen werden dann mit Marschflugkôrpern direkt angegriffen. Damit wird die Luftraumverteidigung der Ukraine gezielt ausgeschaltet.
Weiters zerstôrt Russland jetzt vor dem Winter nun die Gas- und Ölinfrastruktur, sowie die Strominfrastruktur und -erzeugung der Ukraine. Jetzt braucht die Ukraine Gas von den Ungarn und der Slowakei (die werden Selenski bekanntlich was husten). Oder die Deutschen schicken ihnen umweltschädliches LNG-Gas aus Amerika, das mit Dieseldampfern über den Ozean herangekarrt wurde? Und selbst müssen die Deutschen halt wieder frieren im Winter. Es ist ein sehr aufopferungswilliges Volk…
Ich platze mal wieder ins Forum und behaupte: da hat sich gar nix reduziert – diese Quote war immer schon marginal klein. Es lässt sich mittlerweile nur immer schwerer propagandistisch behaupten, ohne sofort aufzufliegen.
Patriot ist ja nicht einmal für ballistische Raketen ausgelegt…..alles nur Verkaufs-Werbung, damit ja die dämlichen Nato-Vasallen ihr letztes Geld für US-Waffen verschwenden.
Diese Welt ist zum Kotzen.
Zustimung – sämtliche Aussagen aus Kiew sind prinzipiell unglaubwürdig, da die Anzahl der einkommenden Raketen, die Anzahl der Abschüsse und die Anzahl der Einschäge schon vom ersten Tag an nie auch nur annähernd stimmten, oftmals in der offensichtlichen Lüge schlicht lächerlich waren.
Der Lügenbaron zu Münchhausen hat sein Domizil schon längst nach Kiew verlegt.
Wenn Kiew sagt, es regnet – und selbst wenn ich in Kiew draussen im strömenden Regen stehen würde – es wäre unglaubhaft – einfach, weil Kiev seit 2014 nichts anders kann als lügen – lügen dass sich die Balken biegen.
Westliche Werte eben das Lügen!
Es geht bei der US-Waffenindustrie ja auch nur darum, möglichst viel Steuergeld abzugreifen und in die Taschen der Aktionäre zu verschieben. Da man immer damit rechnen konnte, dass die US-Truppen nur gegen technologisch und taktisch unterlegene Gegner zu kämpfen hat, kam es auf Qualität gar nicht an. Konkurrenz gab es auch keine. Geradezu paradiesische Zustände. Gerade das Patriot-System ist nur unter idealen, also künstlichen Bedingungen wirklich leistungsstark.
Ich halte es für UK/UKR Kriegspropaganda, dass jemals eine Kinzhal-Rakete durch Patriot abgeschossen worden sein soll. Alle Angaben aus Kiew sind komplett unglaubwürdig.