Klimawandel: Minusgrade Anfang Oktober in Mitteleuropa und Neuschnee am Balkan

3. Oktober 2025von 3,6 Minuten Lesezeit

Wir bekommen nun das zu spüren was Astrophysiker schon seit mindestens 15 Jahre vorhersagen: Es wird kälter und eine Kleine Eiszeit steht bevor.

Das Jahr 2025 ist das seit langem kälteste, sowohl Winter 24/25, als auch Frühjahr und Sommer waren deutlich kälter als die Jahre zuvor. Staats- und Mainstream-Medien müssten schon zu solchen konstruierten Aussagen greifen, dass der „Sommer wärmer als gefühlt“ gewesen sei. Wir sind jetzt Anfang Oktober und dieser Monat war, insbesondere nach einem kalten oder verregneten Sommer, früher meist noch angenehm warm und unter dem Namen Altweibersommer bekannt.

Die Balkan-Staaten zittern sich durch einen historischen Oktober-Kälteeinbruch. Früher Frost sorgt für Rekordnachfrage nach Gas in Russland. Das Land hält auch während eines der härtesten Frostperioden zu Beginn der Saison, die jemals verzeichnet wurden, die Lichter komfortabel am Leuchten.

In der Regel wurde es erst um den 25. Oktober kalt. 2025 trat dies allerdings bereits drei Wochen vorher ein. Hier die Temperaturverteilung über Europa in der Nacht vom 2. auf den 3. Oktober:

Wir sehen entlang des Alpenbogens eine Kaltzone, die von Monaco bis nach Wien reicht und sowohl nördlich als auch südlich tief ins Flachland mit Temperaturen unter dem Gefrierpunkt reicht, und das auch in Höhen um 160 m Höhe.

Auch große Teile Polens, der Slowakei bis tief nach Rumänien verzeichnen Temperaturen um den Gefrierpunkt oder darunter. Auch hier eine Mischung von Flachland und Bergen. Aber auch im Süden ist es kalt, betroffen sind weite Teile von Kroatien, Bosnien, Kosovo und Bulgarien.

Kein Wunder, dass es dort geschneit hat:

Wir sehen Schneehöhen von einem Viertel Meter in Rumänien, Serbien oder Bosnien:

Hier das Bild einer Webcam vom Fogorasch Lake in Rumänien von heute Mittag:

Auch für die kommende Nacht vom 3. auf den 4. Oktober sind kalte Temperaturen bis minus 5 und darunter vor allem in Bosnien und teils auch Schneefälle angesagt:

Man beachte übrigens die heftigen Temperaturunterschiede zwischen Ozeanen und Land von um die 20 Grad. Die Ozeane speichern 90–93 % der gesamten Wärmeenergie im Klimasystem der Erde (einschließlich Atmosphäre, Land und Eis) und haben einen erheblichen Einfluss auf die Wetterverhältnisse. Dank der hohen Wärmekapazität von Wasser können die Ozeane große Mengen an Wärmeenergie aufnehmen, speichern und transportieren.

Die Vorhersagen für den kommenden Winter lassen ebenfalls kälteres Wetter und mehr Schnee erwarten.

Astrophysiker prognostizieren seit einiger Zeit ziemlich übereinstimmend eine kalte Periode die bis nach 2050 andauern wird. Die Prognosen beruhen auf langfristigen Zyklen und der bereits erkennbaren Abschwächung der Aktivität der Sonne, die in der Regel einen sogenannten Solaren Minimum vorangehen. Sowohl Arktis als auch Antarktis zeigen seit einigen Jahren Abkühlung und Zunahme der Eisbedeckung. Die Pole sind immer Vorläufer für klimatische Entwicklungen in niedrigeren Breiten.

Ein wichtiger Faktor für den kommenden Winter und zukünftige Winter ist laut Professor David Dilley die Ausdehnung des arktischen Meereises, das entweder zur Bildung oder zur Hemmung sehr kalter arktischer Luft beiträgt. Ein zweiter sehr wichtiger Einflussfaktor ist der Zustand des ENSO-Ereignisses, also El Niño oder La Niña entlang des äquatorialen tropischen Pazifiks.
Der kommende Winter 2026 wird größtenteils von sogenannten ENSO-neutralen Bedingungen geprägt sein – also Bedingungen, die zwischen den Wetterlagen La Niña und El Niño liegen. Dies wird auch dazu beitragen, die Nordatlantische Oszillation zu kontrollieren, die das Winterwetter in Europa beeinflusst.

Ach ja, um Ihnen gefühlt eine wärmeres Klima zu verschaffen postet der Staatsfunk ORF:

Singapur liegt am 1,35 Grad breite Nord, also nur etwa 200 km nördlich vom Äquator entfernt. Die Temperatur ist dort weitgehend konstant und im höchsten Grade angenehm.

Image by Pexels from Pixabay

Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



Nach einem kalten Sommer folgt ein kalter Winter 2025-2026

Menschliche Emissionen ohne Auswirkungen auf die Arktis

11 Kommentare

  1. Wolliku 4. Oktober 2025 um 17:26 Uhr - Antworten

    Ich warte nur noch auf die Meldung der Klimakirche: die neuesten wissenschaftlichen Untersuchungen von Copernicus und PIK hätten jetzt gezeigt, CO2 kann nicht nur die Atmosphäre erhitzen sondern über Kipppunkte auch abkühlen. Das bedeutet, es ist dringend geboten Netto-Null bei den CO2-Emissionen durchzusetzen, koste es was es soll.

  2. audiatur et altera pars 4. Oktober 2025 um 10:13 Uhr - Antworten

    Quaxi, der gebeamte(te) Quanten-Astro-Krypto-Wetterfrosch: „Wir werden alle erfrieren ;-!“
    Wer holt bei all dem Kummer bitte die ORF-Christl zurück? Die hielt sich zumindest für heiß…

  3. Delion Delos 4. Oktober 2025 um 9:08 Uhr - Antworten

    Wenn wir die LÜGE, der Mensch könne das Klima beeinflussen, aufgreifen und weiter führen, dann könnten wir JETZT die Klimalügner für die kommende Kälte verantwortlich machen… weil sie schließlich zu viel CO2 eingespart hätten…
    Wäre das nicht eine Überlegung wert? Ich finde es schon fast verlockend.
    Stellt Euch das mal vor… dieses Herumgeeiere… sie würden entweder zugeben müssen, dass sie vorher gelogen haben… oder sie würden womöglich zugeben müssen, sie hätten ja gar nicht so viel CO2 eingespart (was ja auch stimmt, sie haben nur kassiert!) und seien deshalb nicht schuld an der Kälte. 😜
    Aber vermutlich haben wir alle längst die Nase voll von diesem absurden Theater.

  4. therMOnukular 4. Oktober 2025 um 1:39 Uhr - Antworten

    So, wie ein heißer Sommer keine Klima-Apokalypse bedeutet, so bedeutet ein kalter Winter keine Eiszeit.

    Kennen die Zwetschkenkernhirne nichts anderes mehr als Extreme?

    Manchmal fühlt sich das Leben (unter solchen Menschen) insgesamt wie Strafe an. Lebenslänglich.

  5. David.K 3. Oktober 2025 um 23:03 Uhr - Antworten

    Solange Geo-Engineering betrieben wird, kann man nicht sagen, ob wir einer Eiszeit oder globalen Erwärmung entgegen gehen. Ich habe dieses Jahr oft beobachten können, daß es nach ein, zwei Tagen stärkeren Chemtrailings meist immer kalt und naß wurde. Ist gerade auch interessant, daß es zwei kalte Nächte gibt und davor und gleich danach die Nachttemperaturen etwa gleich hoch sind. Schaut für mich nach Wettermanipulation aus.

    Bleibt ungeimpft,
    David

  6. Michael Rosemeyer 3. Oktober 2025 um 20:30 Uhr - Antworten

    Es wird seit 2024 käter siehe
    2025_08_16
    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/fundamentale-unterschiede-co2-politik-usa-deutschland/

    Entwicklung Richtung Kleine Eiszeit schreitet fort
    Generalversammlung der Europäischen Geophysikalischen Union 2025
    „Modern Grand Solar Minimum and its effect on the terrestrial environment“ https://solargsm.com/wp-content/uploads/2025/05/zharkova1_egu25_gsm_2may25.pptx
    2025_05_26
    https://tkp.at/2025/05/26/klima-wird-kaelter-entwicklung-richtung-kleine-eiszeit-schreitet-fort/

  7. Jurgen 3. Oktober 2025 um 19:50 Uhr - Antworten

    Künstliche Zwischeneiszeit durch Chemtrailing würde ich da eher behaupten. Wahrscheinlich um den Treibstoffabsatz oben zu halten im Global Shutdown.

  8. W. Baehring 3. Oktober 2025 um 18:38 Uhr - Antworten

    Was labert der ORF da zusammen:
    Es kann ja gut sein, dass die Formel 1 zum ersten Mal den „Hitzeernstfall“ ausruft.
    Das hat aber nichts mit einem (außergewöhnlichen) „Hitzewochenende“ (und schon gar nichts mit dem „Klimawandel“) zu tun.
    In Singapur herrschen auf Grund des tropischen Klimas IMMER Tageshöchsttemperaturen um 30°C und relative Luftfeuchtigkeiten um 80%.
    Wenn also in Singapur Formel 1-Rennen stattfinden, dann müßte die Rennleitung JEDES MAL (auch schon in der Vergangenheit) den „Hitzernstfall“ ausrufen, um die Fahrer nicht zu gefährden.
    Da das dort also Normalität ist, bräuchte es auch keine besondere Schlagzeile.

  9. Daisy 3. Oktober 2025 um 18:30 Uhr - Antworten

    Ja, hab heute auch sehr gefroren…
    Heute früh gabs den ersten Raureif. Alles war weiß. Ich war verwundert, wieso die Heizung das Haus nicht gut wärmt, hab nicht voll eingeheizt, dann sah ich, es hatte 0°. Ich heizte mehr ein. Ich muss schon seit ein paar Wochen in der Früh heizen (mit Holz) und ich habe heute für heuer eine höhere Stromrechnung erhalten, weil ich den Pool im Sommer zu viel beheizt habe (Wärmepumpe mit Sandfilteranlage), obwohl ich selten zum Baden kam. Es war durchschnittlich recht kühl, of verregnet.

    Dazu passt, dass die Energie immer teurer wird, um die Erderwärmung aufzuhalten. Ob den Klimareligiösen schon was dämmert? Oder ob sie meinen, wir haben halt zuviel CO2 gespart? Ein Bekannter hat sich heuer eine Klimaanlage einbauen lassen. Ich ätzte, dass es eh viel zu kalt wäre.

    So habe ich heute im Keller das Außenwasser abgedreht und draußen die Hähne aufgemacht. Nächste Woche werde ich die Reifen wechseln lassen…

    • Dorothea 3. Oktober 2025 um 19:11 Uhr - Antworten

      Auch in meiner Nachbarschaft leisteten sich einige eine Klimaanlage. Die Staatsfunkseher. Ob die Anlage heuer in Betrieb genommen wurde, ist zu bezweifeln: „Aber nächstes Jahr wird es bestimmt sehr heiß!“

      • Daisy 4. Oktober 2025 um 7:25 Uhr

        Ja, mein Bekannter ist auch ein geboosterter Staatsfunkkonsument, der einfach alles 1:1 ungeprüft übernimmt. Es gibt viele Themen, die ich mit ihm nicht besprechen kann, sonst schreit er so laut, dass man nichts mehr hören kann. Wenn ich zB sage, es ist sehr kalt, schaut er mich schon so an, als wolle er mir an die Gurgel springen. Seine Augen weiten sich, er holt tief Luft und die Haut wird rot… :-)

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge