
Solar-Geoengineering: Wissenschaftler fordern weltweites Verbot
Die Sonneneinstrahlung durch Veränderungen in der Atmosphäre zu manipulieren, ist wohl eine eine der gefährlichsten Formen des Geoengineering. In den USA wird nun eine Verbot gefordert.
Eine kürzlich abgehaltene Anhörung vor dem Unterausschuss für Regierungseffizienz des US-Repräsentantenhauses hat die Diskussionen über Solar Geoengineering, insbesondere über die Technologie des Solar Radiation Management (SRM), neu entfacht. Während einige Befürworter SRM als potenzielles Instrument zur Bekämpfung der globalen Erwärmung betrachten, stehen andere, darunter eine wachsende Zahl von Experten, sowohl der Annahme eines vom Menschen verursachten Klimawandels als auch der Wirksamkeit und Sicherheit von Geoengineering als Lösung zunehmend skeptisch gegenüber.
Die Skepsis gegenüber Solar-Geoengineering
Solar-Geoengineering, oder SRM (Solar Radiation Management), wurde als mögliche Methode zur Abschwächung der Auswirkungen des Klimawandels vorgeschlagen. Die mit diesen Technologien verbundenen Risiken und Unsicherheiten haben jedoch zu intensiven Debatten unter Wissenschaftlern, Politikern und Umweltschützern geführt.
Am 16. September sagte Roger Pielke Jr., Senior Fellow am American Enterprise Institute, vor dem Unterausschuss aus und forderte die Vereinigten Staaten auf, internationale Bemühungen zum Verbot von Solar Geoengineering anzuführen. „Wir haben nur eine Erde, und Experimente damit bergen erhebliche Risiken“, betonte Pielke und verglich solche Bemühungen mit „riskanter Funktionsgewinnforschung an Viren mit ungewissem Nutzen und katastrophalen Risiken“. Pielke wurde von über 500 Wissenschaftlern und Akademikern unterstützt, die im Januar einen offenen Brief unterzeichneten, in dem sie sich für ein formelles internationales Verbot dieser Technologien aussprachen.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Sie argumentierten, dass keine Experimente im Freien durchgeführt werden sollten, solange keine strengen wissenschaftlichen Test- und Überwachungssysteme vorhanden sind. Diese Forderung nach einem Verbot unterstreicht die erheblichen Unsicherheiten, die nicht nur die Wirksamkeit der Geoengineering-Maßnahmen, sondern auch die vermutete anthropogene Ursache des Klimawandels betreffen.
Unsicherheiten und Kritik an vorzeitiger Einführung
Christopher Martz, Meteorologe und Politikanalyst, schloss sich Pielkes Forderung nach einem Verbot an und betonte die Unsicherheiten sowohl in Bezug auf den Klimawandel als auch auf die möglichen Auswirkungen von Geoengineering. „Solar Geoengineering sollte angesichts der Unsicherheiten über den Klimawandel selbst verboten werden“, erklärte Martz.
Er betonte ferner die Notwendigkeit, offene wissenschaftliche Fragen durch peer-reviewte Literatur zu klären, bevor man über eine absichtliche Veränderung des Strahlungsgleichgewichts der Erde nachdenkt. Martz verwies auch auf die vereinfachenden und oft unbegründeten Zuschreibungen von Wetterkatastrophen wie dem Hurrikan Helene und den Überschwemmungen in Texas an Geoengineering und sprach sich gegen den voreiligen Einsatz dieser Technologien aus.
Martz‘ Sichtweise unterstreicht die fragwürdigen Zusammenhänge zwischen menschlichen Aktivitäten und extremen Wetterereignissen und fordert einen vorsichtigeren Ansatz, bis stärkere Beweise vorliegen.
Gegenargumente: Präzedenzfälle und Forschung
Nicht alle Experten sprachen sich für ein generelles Verbot aus. Michael MacCracken, der als leitender Wissenschaftler in klimabezogenen Programmen tätig war, vertrat eine gegenteilige Ansicht und argumentierte, dass die Natur durch Vulkanausbrüche bereits ähnliche Experimente durchgeführt habe. Er verwies auf den Ausbruch des Pinatubo, bei dem Schwefeldioxid in die Stratosphäre gelangte und zu einer vorübergehenden Abkühlung führte. „Die Natur hat diesbezüglich bereits Experimente durchgeführt“, erklärte MacCracken. „Wir müssen nun herausfinden, ob eine Anpassung und Optimierung dieser Ansätze funktionieren würde.“
MacCracken drängte auf vorsichtige Forschung, um die Vorteile und Risiken der solaren Geoengineering zu untersuchen, und hob das Potenzial für fein abgestimmte Eingriffe zur Bekämpfung angeblicher Klimaprobleme hervor. Seine Argumentation setzt jedoch voraus, dass der Mensch maßgeblich zum Klimawandel beiträgt, was für viele Skeptiker ein Streitpunkt ist.
Historischer Kontext und aktuelle Bemühungen
Die Debatte über Solar-Geoengineering ist nicht neu. Ursprünglich initiierte das Büro für Wissenschafts- und Technologiepolitik des Weißen Hauses eine fünfjährige Studie, um verschiedene Methoden zur Reduzierung der Sonneneinstrahlung auf die Erde zu evaluieren. Diese Bemühungen entstanden aus der wachsenden Dringlichkeit, den Klimawandel anzugehen, und den wahrgenommenen Grenzen traditioneller Klimaschutzmaßnahmen.
Die Studie selbst spiegelt jedoch eine umstrittene Annahme wider: dass menschliche Eingriffe komplexe Klimasysteme effektiv steuern können. Der im Januar veröffentlichte offene Brief, der von Wissenschaftlern aus aller Welt unterzeichnet wurde, fordert einen Stopp dieser Projekte aufgrund ihrer unbekannten und potenziell schädlichen Auswirkungen auf den Planeten und alles Leben. Die Forderung nach einem Verbot basiert auf der Unsicherheit sowohl hinsichtlich der angenommenen anthropogenen Ursache des Klimawandels als auch hinsichtlich der potenziellen Vorteile der Geoengineering.
Den Weg in die Zukunft finden
Die anhaltende Debatte über Solar-Geoengineering macht deutlich, dass ein ausgewogener Ansatz erforderlich ist, der die Vorteile gegen die potenziellen Risiken abwägt. Sowohl Befürworter als auch Kritiker sind sich über die Bedeutung wissenschaftlicher Genauigkeit und internationaler Zusammenarbeit einig. Die Diskussion muss ein breiteres Spektrum von Stimmen einbeziehen, darunter auch diejenigen aus Entwicklungsländern und indigenen Gemeinschaften, um sicherzustellen, dass alle globalen Maßnahmen inklusiv und gerecht sind. Letztendlich erfordert der Weg in die Zukunft eine sorgfältige Abwägung der Annahmen, die den Argumenten zum Klimawandel zugrunde liegen, eine robuste Regulierung und ein Bekenntnis zu nachhaltiger Forschung, die das Wohlergehen allen Lebens auf der Erde in den Vordergrund stellt.
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Schließe mich der Forderung nach einem Verbot an!
Bei solchen Themen wie ua. Stoffe in unsere Luft und Atmosspäre auszubringen, bestimmen keine paar Leute. Diese Dinge gehen jeden Menschen auf der Erde an.
Und selbstverständlich muss das verboten werden.. Soweit kommts noch uns hier die Sonnen zu kappen.
Im Grunde ist das eh maximal kriminell, egal was für einen Anstrich man sich gibt.
Dazu zählen aber viele Dinge ebenso.. Von Giftspritzen ganz zu schweigen und die Abgabe seine ganz natürlichen Menschenrechte über die Selbstbestimmung des Körpers über schwachsinnige in Selbstermächtigung aufgesetzte Verträge von Leuten die nicht mal gewählt wurden, sondern eingesetzt. Aber selbst wenn.. Niemand hat das Recht mich zu vergiften egal auf welchem Wege, ob Essen, trinken, Luft oder Spritzen usw.
Dies alles müsste schon längst unter Anklage stehen, die Auftragegeber zurückverfolgt werden, ebenso wie die Nutznießer und dann aufgeräumt werden. Außerdem muss ein Krisenprofitverbot her.. Maskendeals, oder mit erfunden Pandemien und Spritzen Geld machen ist dann maximale 2x mit Lebenslänglich zu bestrafen und einer Totalenteignung auch des privaten Besitzes, auch das was vorher an Erben verschenkt oder vererbt wurde, oder in Stiftungen und Briefkastenfirmen versteckt..