Operation Frieden: Trump und Putin in Alaska

16. August 2025von 4,1 Minuten Lesezeit

Dass sich Trump und Putin wie enge Freunde begrüßt haben, ist kein Zufall. Die beiden Staatschef stehen nun gemeinsam auf einer Seite. Auf der anderen stehen EU-NATO und die Ukraine, die sich den russisch-amerikanischen Friedensbedingungen zu beugen haben werden.

Die Welt blickte nach Alaska. Trump und Putin, die Regierungschefs der beiden größten Atommächte der Welt, haben sich getroffen. Der Weltfrieden ist freilich nicht ausgebrochen, das dürfte aber auch niemand erwartet haben. Dennoch markiert der 15. August wohl eine Wende im Ukraine-Krieg, wenngleich man kaum mehr weiß als zuvor.

Trump begrüßte Putin als Freund und lobte ihn mehrfach. Mit seiner Einladung hat er Russland und dessen Präsidenten von der westlichen Isolierungspolitik befreit – die USA und Russland normalisieren ihre Beziehungen, während die EU am nächsten Sanktionspaket arbeitet. Putin lud Trump bei der gemeinsamen Pressekonferenz gleich nach Moskau ein. Ein Besuch von Trump wäre auf diplomatischer Ebene ein noch stärkeres Signal und ein noch größerer Erfolg für Putin. „Vielleicht“, sagte Trump nur zum möglichen Besuch in Moskau.

Inhaltlich hat man bei dem Presseauftritt nach der dreistündigen Unterredung nichts Neues erfahren. Der Großteil der westlichen Presse hatte dennoch sprichwörtlich Schaum vor dem Mund. Die EU-Spitzenpolitik war dann still – endlich. Putin stärkte dem US-Präsident den Rücken: Mit Trump hätte es den Krieg nicht gegeben, war man sich einig.

Trump ging – wie für ihn üblich – umgehend ins Fernsehen und gab Fox News ein Interview, da saß Putin noch im Flieger. Teilweise widersprach er sich selbst (etwa in der Frage nach einem Dreiertreffen zwischen Putin, Trump und Selenskyj). Doch dort erklärte er auch, dass man sich über Gebietskonzessionen offenbar „weitgehend“ einig sei. Dagegen soll es eine Sicherheitsgarantie der USA für die Ukraine geben. Eine demilitarisierte Ukraine, wie sie der Kreml wollte, dürfte es nicht geben – dafür bekommt Moskau besetzte Gebiete anerkannt.

„Nun, ich denke, das sind Punkte, über die wir verhandelt haben, und das sind Punkte, über die wir uns weitgehend einig sind“, sagte Trump. „Eigentlich denke ich, dass wir uns in vielen Punkten einig sind. Ich kann Ihnen sagen, dass das Treffen ein herzliches Treffen war.“ Nun sei der Ball bei Selenskyj, er müsse „einen Deal“ machen. Was passiert, wenn er sich weigert, wird sich erst zeigen.

Trump nutzte das Alaska-Treffen auch für Innenpolitik. Er sagte bei Fox:

 „Wladimir Putin hat etwas gesagt – etwas sehr Interessantes. Er sagte: ‚Ihre Wahl war manipuliert, weil Sie Briefwahlen haben.‘ Er sagte: ‚Briefwahlen, bei jeder Wahl – kein Land hat Briefwahlen. Es ist unmöglich, Briefwahlen zu haben und ehrliche Wahlen abzuhalten.‘“

Trump wird der Frieden innenpolitisch stärken – und er könnte ihn auch nutzen: Er sprach „Russiagate“ direkt an. Nicht wenige glauben, dass nach dem „Deal“ in der Ukraine, Anklagen gegen seine politischen Konkurrenzen – Clinton, Obama – folgen könnten. Das glauben (oder wünschen?) sich zumindest manche Beobachter.

Hier ein kleiner Überblick über amerikanische Medien und ihre Einschätzungen:

  • Die New York Times schreibt, dass das Treffen Putin „gewisse Erfolge“ gebracht habe: Er habe die USA besucht, insbesondere eine Militärbasis, sei von Trump herzlich empfangen worden und habe eine weitere Verschiebung der Sekundärsanktionen gegen Russland erreicht.
  • Das Wall Street Journal merkt an, dass „die Augen der Welt auf Trump und Putin gerichtet waren“ während dieses wichtigen Treffens in Alaska, bei dem es um die Beendigung des Krieges in der Ukraine ging.
  • Axios weist darauf hin, dass Trump das Treffen, zumindest öffentlich, als Erfolg bezeichnet hat, aber keine Einzelheiten zu den Ergebnissen genannt hat.
  • The Hill hebt hervor, dass Trump von „Fortschritten in wichtigen Punkten“ sprach, ohne zu sagen, um welche es sich handelt und welche Meinungsverschiedenheiten hinsichtlich einer Lösung für die Ukraine noch bestehen.
  • Bloomberg merkt an, dass die Pressekonferenz auf das längste persönliche Treffen der beiden Staatschefs folgte. Trotz der langwierigen Gespräche gaben beide keine klaren Details bekannt und sagten auch nicht, ob sie eine gemeinsame Basis gefunden hätten – eine Situation, die in den europäischen Hauptstädten und in Kiew wahrscheinlich Besorgnis darüber hervorrufen wird, dass ihre Beiträge bei einer Einigung außer Acht gelassen werden könnten.

Nichts ist auf der großen politischen Bühne Zufall, auch nicht bei Trump, wenngleich es bei ihm oft so wirkt. Trump und Putin zeigten sich eindeutig auf einer Wellenlänge: freundschaftlich, herzlich, respektvoll. Sie scheinen einen Plan zu haben, wie der Konflikt beendet werden kann. Auf der anderen Seite stehen die NATO und Selenskyj. Dort wird man nun zustimmen müssen.

Bild kremlin.ruPutin and Trump in Anchorage, USA, August 15, 2025CC BY 4.0

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33 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 17. August 2025 um 22:57 Uhr - Antworten

    Washington Post lüftet den Schleier über den seit 2014 geführten Schattenkrieg der CIA gegen Russland
    2023_11_01
    https://covertactionmagazine.com/2023/11/01/washington-post-lifts-the-veil-on-cias-shadow-war-against-russia-waged-since-2014/

    The Spy War: How the C.I.A. Secretly Helps Ukraine Fight Putin – The New York Times
    2024_02_25
    https://www.nytimes.com/2024/02/25/world/europe/cia-ukraine-intelligence-russia-war.html

    Die New York Times gab bekannt, dass die CIA in der Ukraine „zwölf geheime Spionagebasen“ errichtet und damit im letzten Jahrzehnt einen Schattenkrieg gegen Russland geführt habe.
    Von den USA unterstützter gewaltsamer Putsch die demokratisch gewählte…
    https://t.co/mLhxLebGWI

    New York Times report demolishes the narrative of the “unprovoked war” in Ukraine
    2024_02_26
    https://www.wsws.org/en/articles/2024/02/26/nrdz-f26.html

    Der CIA-Schattenkrieg gegen Russland seit 2014 – Free21.org
    2024_01_15
    https://free21.org/der-cia-schattenkrieg-gegen-russland-seit-2014/

    Selenski wollte 2022 Krieg
    Deutscher Diplomat: Westliche Mächte sabotierten Friedensdeal zwischen Ukraine und Russland
    2023_11_21
    https://www.epochtimes.de/politik/ausland/deutscher-diplomat-westliche-maechte-sabotierten-friedensdeal-zwischen-ukraine-und-russland-a4487889.html

    • Dieser Artikel erschien im Original
    https://www.theepochtimes.com/world/us-uk-sabotaged-potential-peace-deal-between-ukraine-and-russia-says-former-un-assistant-secretary-general-5532685

    • Ukraines gescheiterte Friedensverhandlungen
    2023_11_14
    https://michael-von-der-schulenburg.com/ukraines-gescheiterte-friedensverhandlungen/

  2. Bernhard 17. August 2025 um 19:20 Uhr - Antworten

    Absolut kein Interesse mehr, irgendwelche Signale von oben von irgendwem zu erwarten.
    Von unten her ist viel mehr möglich. Auch da bunkern sich viele in Scheinrealitäten ein. Aber die werden schneller aufgebrochen.
    Unten schwindet die Glaubwürdigkeit viel rasanter. Die Corona- Milliarden in Österreich sind ausgegeben worden für regierungsnahe Mitläufer.
    Aber es wurde kein Glauben an irgendetwas gefestigt. Österreich wurde sukzessive abgetragen.
    Die Wege zum Frieden werden andererseits nicht mehr angezeigt. Sie werden bewusst sabotiert.
    Aber noch immer können insbesondere die einfachen Leute das Ruder herumreißen.
    Wie Roger Waters es in „Sumud“ so inspirierend besingt. Standhaftigkeit und der Mut zur Veränderung von unten sind nicht von den Launen von oben abhängig. Nicht erst wenn es schmerzt. auch vorher kann schon die Richtung verändert werden.
    Oben bekommt zu viel Aufmerksamkeit. Unten verdient diese viel viel mehr.

  3. Fritz Madersbacher 17. August 2025 um 14:27 Uhr - Antworten

    „Das Putin-Trump-Treffen – Was halten wir davon?
    Es ist ein gutes Ergebnis herausgekommen. Trump rückte von seiner Forderung nach einem Waffenstillstand ab und erklärte, es sei wichtiger, auf einen dauerhaften Frieden hinzuarbeiten, als auf einen Waffenstillstand, der selten eingehalten werde. Dies scheint Trump dazu zu verpflichten, die eigentliche Ursache des Konflikts anzugehen: Russlands Unsicherheit angesichts der NATO an seinen Grenzen. Putin sagte, das Treffen markiere den Übergang von Konfrontation und Drohungen zum Dialog. Allein diese Aussicht habe das Treffen lohnenswert gemacht …
    Damit sich diese Hoffnungen erfüllen können, müssen zwei Barrieren erkannt und überwunden werden. Eine davon ist die neokonservative Doktrin der amerikanischen Hegemonie. Die andere ist das Interesse des US-Militär-/Sicherheitskomplexes …
    Kann dieser glückliche Ausgang in ein gegenseitiges Sicherheitsabkommen umgewandelt werden? Das hängt von der Stärke der Hegemoniedoktrin der Neokonservativen und der Bereitschaft des militärisch-sicherheitspolitischen Komplexes ab, sinkende Umsätze und Gewinne hinzunehmen. Solange nicht erkannt wird, dass diese beiden Interessen die Hindernisse für den Frieden darstellen, die überwunden werden müssen, wird es keinen Friedensprozess geben“
    (Paul Craig Roberts, Das Putin-Trump-Treffen, deutsche übersetzung auf „Antikrieg.com“, 16/08/2025)

  4. Fritz Madersbacher 17. August 2025 um 13:48 Uhr - Antworten

    „Von der Leyen, Merz, Macron, Meloni und Stubb begleiten Selenskyi zu Treffen mit Trump –
    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wird den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zu seinem Besuch bei Donald Trump begleiten. Auch Bundeskanzler Friedrich Merz hat seine Teilnahme angekündigt, ebenso die Präsidenten Frankreichs und Finnlands, Emmanuel Macron und Alexander Stubb und die italienische Regierungschefin Giorgia Meloni. Selenskyj wird am Montag auf Einladung Trumps nach Washington reisen. Trump will ein Friedensabkommen ohne vorhergehenden Waffenstillstand erreichen“ („Der Standard“, 17/08/2025)

    Jetzt fehlt nur noch Starmer aus UK, um die ukrainische Marionette vor dem nächsten Eklat in Washington zu schützen. Der Welt wird ein Schauspiel geboten, wie sie es lächerlicher und grotesker selten erlebt hat. Aber wie so oft: die Herrschaften merken nicht, wie sie sich vor aller Welt blamieren …

    • Fritz Madersbacher 17. August 2025 um 22:03 Uhr - Antworten

      „Auch Nato-Generalsekretär Mark Rutte und Großbritanniens Premier Keir Starmer sind mit dabei“
      („Der Standard“, 17/08/2025)
      Na also …

  5. Daisy 17. August 2025 um 9:39 Uhr - Antworten

    Zuerst das Nette:
    Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat einen Kaufrausch ausgelöst, nachdem er in Alaska in einem weißen Pullover mit der Aufschrift CCCP auf der Brust erschien. Die kyrillischen Buchstaben stehen für SSSR und bedeuten übersetzt UdSSR, die Abkürzung für Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken. Das Kleidungsstück war laut Hersteller über Nacht ausverkauft.


    Selenskistein bockt weiter. Er möchte den NATO-Beitritt bzw. Sicherheitsgarantien unter Einbindung der EUropäischen NATO-Truppen und GB, denen jüngst aufgrund dieser schönen Aussichten beim Herumstöbern in ihren Waffendepots fast eine A-Bombe hochgegangen wäre. Wahrscheinlich hat man sie angehoben, um nachzuschaun, ob darunter noch Patriot-Raketen liegen…dann ist sie entglitten und bekam ein Leck. :-) Selenski fordert zudem weiterhin den bedingungslosen Waffenstillstand, um nachrüsten zu können und damit die EU-Willigen ihre Truppen in aller Ruhe positionieren können.

    Trump erklärte jedoch, dass es zuerst eine Friedensvereinbarung geben müsse. Putin konnte ihm das endlich erklären… First peace, then ceasfire.
    Jetzt wird man sehen, ob der Spezi von Bibi Trump auch mit den Epstein Files erpressen kann. Wenn Trump nachgibt, soll er zurücktreten, weil er offensichtlich erpresst wird.

    Angeblich will man die Beistandspflicht der NATO im Falle eines Angriffs ohne NATO-Mitgliedschaft für die Ukr. einrichten. Dem soll Putin bereits zugestimmt haben. Kann ich mir nicht vorstellen. Ich fände UN-Soldaten mit vor allem chin. und indischer Beteiligung besser. Sobald man den EU-Willigen, vor allem Macron und Mørds, aber auch UK, ein Mandat gibt, sich in der Ukr. zu ihrem Schutz einzurichten, wird es brit. False Flags am laufenden Band geben. Dann ist endlich die NATO direkt im Krieg mit Russland und kann Atomwaffen einsetzen. Das ist ja alles, was die noch haben. Und das ist rostig und luckat das Zeugs.

    Also, Donald, zeig, dass du ein Mann bist und sag nein zu Elendski…;-)

    • therMOnukular 17. August 2025 um 12:32 Uhr - Antworten

      Ach, nachdem er ihm ans Schienbein trat, mit Steinen bewarf, in seine Höhle pinkelte,….ist der Schnorrer jetzt verängstigt vor dem Bären. Na schau.

      Trump wirkt auf mich sehr müde. Seine Stimme ist „lau“ und flach. Nicht nur die Ukraine wird aufgerieben, auch er zwischen seinen persönlichen Bemühungen (die ich ihm in dieser Sache immer noch glaube) und seiner Administration/dem Pentagon/dem Deepstate.
      Putin machte beim Abschied den deutlich besseren Eindruck auf mich.

      Fazit-Funfact:
      Nachdem die West-Propaganda vor dem Treffen große Angst hatte, dass dabei etwas beschlossen werden könnte, gibt sie sich nun hinterher enttäuscht, dass keine Einigung erzielt wurde.
      (Und das, ohne vorher oder nachher etwas Konkretes zu wissen – ein besonders selbstentlarvendes Schauspiel)

      • Daisy 17. August 2025 um 17:06 Uhr

        Ja, das glaube ich auch. Trump hat viel zu tun. Kein Wunder, wenn er müde ist. Alle Seiten singen ihm die Ohren voll.

        Morgen haben sich Uschi & Co selbst eingeladen, S. zu begleiten. Denn er muss sagen, dass es keinen Frieden will und fürchtet daher, nicht mehr heimkehren zu dürfen. Zunächst hieß es, Mörds wolle ihn schulen, wie er mit Trump umgehen soll, denn bei seinem Besuch kam es ja nicht zu einem Eklat. Mörds, der große Psychologe…Trump ignorierte ihn weitgehend… :-) Aber S. war nicht zu beruhigen und zitterte wie Espenlaub: Er wird mich in der Luft zerreißen, bitte, komm mit und Uschi soll auch mitkommen, die hat doch die Verhandlungen in Schottland auch überlebt…

        Wäre ich Trump, ich würde ihnen den Zutritt verweigern. Aber gut, er ist cool. Ich bin sicher, damit machen sie es nicht besser. Selenski wehrt sich gegen ein Friedensabkommen, gegen die Gebietsabtretung, gegen Wahlen, gegen eine Nichtmitgliedschaft bei der NATO. Alles, was er will, ist ein bedingungsloser Waffenstillstand zwecks Verschnaufpause und Stationierung der Willigen in der Ukr. Dann gehts weiter… Die glauben immer noch, sie könnten Russland besiegen.

        Trump hat auch seine Leute. Sein Finanzminister hat zB gesagt, die EUlen sollen ihr Maul halten. Vance ist auf Zack. Aber DAS wird eine Art Showdown morgen. Ob S. diesmal einen Anzug trägt? :-)
        Jedenfalls werden sie sich wohl alle zukoksen. Das wird sicher lustig :-)

      • Daisy 17. August 2025 um 17:35 Uhr

        Schau grad Duran, Alex C., das Weiße Haus verlangt von der Ukr. Delegation, dass S. einen Anzug tragen muss… :-))

  6. therMOnukular 16. August 2025 um 13:49 Uhr - Antworten

    Ich habe gerade eine noch viel größere Dummheit begangen als gestern: ich habe mir die ORF-„Analyse“ dieses Treffens in der ZiB angeschaut.

    Die gute Nachricht ist, dass man das ganze nur durch die Brille der Projektion betrachten muss – das, was die über den Anderen erzählen, erzählen sie in Wahrheit über sich selbst.
    Schon wird ein Schuh d’raus, schon darf man wieder leise Hoffnung in sich tragen….

    Man ist jedenfalls sehr sehr bemüht, Russland als den Kriegseiferer zu portraitieren und Putin als einen imperialen Eroberer darzustellen. All das, was man bei Israel verschweigt, wird Russland umgehangen.
    Jungspund-„Experte“ Paul Krisai – selbst nicht mal so alt wie der Konflikt – bedauerte den Umstand, dass die Bilder dieses Treffens der Russen-Propaganda in die Hände spielen – da wird wohl grad jemand vom Neid aufgefressen…..

    Ich wünsche also den Fresszellen guten Appetit – lieber den Magen verrenken, als dem Wirt was schenken!

    • therMOnukular 16. August 2025 um 22:48 Uhr - Antworten

      Nachtrag, weil ich erst jetzt darauf aufmerksam wurde:

      was ist eigentlich mit den anderen 3 Personen des russischen Teams, über die in den Medien niemand spricht?

      Der Verteidigungsminister, der Finanzminister und ein persönlicher Gesandter Putin’s.

      Würde mich doch sehr interessieren, was genau die zu klären hatten. Der Finanzminister war wohl eher weniger wegen der Ukraine mit an Board, eher schon Dedollarisierung/BRICS („Jo wos soi ma denn ondascht doa ois kan Dolla z’nemma, wenn’s es uns des vabietn tats!“). Der Verteidigungsminister war vermutlich dabei, um sich über die Nato-Produktionszahlen lustig zu machen und sie mit den eigenen Zahlen einzuschüchtern („Losst as afoch bleib’n, Buaschn, des bringt jo nix; und donn a no Kiena hintn noch? Woit’s no amoi aunkrochen kumma wia scho noch 12 Tog beim Irahn oda de Huhddies?“). Der pers. Gesandte kann alles sein bis zu privaten Perversitäten….(„Hassu Gras oda was? In Sibirien waxt nix so gut“)
      Wäre ich Putin, ich würde den Westen voller Genuss mit solchen Fakten fertig machen. Ganz freundlich lächelnd, ruhig und amikal. (Vermutlich auch bekifft wie „The Dude“)

      Also wenn hier jemand etwas darüber weiß, dann raus damit!! ;))

      PS: Je länger ich das auf mich wirken lasse, desto mehr habe ich das Gefühl, Putin hat aus einer Position der Dominanz heraus ganz bewusst auf das öffentliche Ausspielen dieser Position verzichtet. Er scheint es lieber für den Verhandlungstisch zu nutzen – was einen echten Staatsmann auszeichnen würde (weshalb ich gottlob keiner bin).

  7. Pfeiffer C 16. August 2025 um 12:32 Uhr - Antworten

    Das einstige Paradeleitmedium ZEIT (verdammt lange her) titelt aktuell zur Sache:

    „Widerlich. Beschämend. Und letztendlich nutzlos“

    International verurteilen Medien das ergebnislose Treffen von US-Präsident Trump mit Russlands Staatschef Putin. Insbesondere der Pullover Lawrows sorgt für Irritation.

    Verfasserin: Sarah Vojta – Studiert Russisch und Sozialwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit Oktober 2021 studentische Mitarbeiterin am Newsdesk von DIE ZEIT. Machte Praktika bei den „Salzburger Nachrichten“ und dem „Spiegel“ und schrieb für die Studierendenzeitung „Unaufgefordert“.

    @ Zeitfrischling Vojta – Brav das Journalisten-Apportel reportiert!

    Bedenke:

    Jegliche Information, die am Anfang einer journalistischen Wahrnehmung steht, erfährt in diesem Prozess eine Verwandlung hin zu einem Stimulans, welches sich für eine Boulevard-typische Emotionalisierung eignet:

    Aus dessen bloßer Existenz werden weitreichende Berechtigungen abgeleitet, z. B. die, dass man einzelne Themen durchaus kommentierend berichten kann.

    Hey, wir sind doch Boulevard, ist doch kein Problem!

    Vielen Leuten ist offensichtlich nicht klar, dass Boulevard Überspitzung und Emotionalisierung impliziert,
    das gehört zur DNA von Boulevard.

    Und wodurch zeichnet sich Boulevard aus? Indem wir Emotionen auslösen.

    Der Journalismus bei der ZEIT stellt nicht die Informationsaufgabe in den Vordergrund, es geht vielmehr darum, ein geeignetes Faktum auf seine Emotionalität hin abzuklopfen, es kommentierend zu framen.

    Aus den als gegeben angenommenen Gefühlen der Adressaten will man „das aufgreifen, was ohnehin da ist“ Es soll eine emotionale und kognitive Konsonanz erzeugt werden, der Leser soll sagen „,Ja, so ist es‘ (…) oder (…) ,die spinnen doch wohl‘“, dann „haben wir (…) unseren Job gut gemacht“.

    Hoppala, Das sind Aussagen von Journalismuskreaturen im Kapitel “

    Selbstregulation Boulevardjournalismus: Medienethisches Verhalten in der Wahrnehmung von
    BILD-Journalisten –

    Aus: Volker Lilienthal – Medienethik bei BILD – Eine Befragung, eine Inhaltsanalyse und eine Bibliografie der Forschung zu BILD (1967-2022)

    Gleichwohl:

    Die Jammergleicheng der deutschsprachigen Journalistendarsteller: BILD & ZEIT = Ghupft wie Ghatscht

  8. dreamer 16. August 2025 um 11:28 Uhr - Antworten

    „Dass sich Trump und Putin wie enge Freunde begrüßt haben, ist kein Zufall. Die beiden Staatschef stehen nun gemeinsam auf einer Seite.„
    Das ist in meinen Augen eine sehr oberflächliche Feststellung. In der Politik geht es immer um Interessen. Und die Interessen der beiden Staaten / Regierungen haben sich mit Alaska doch nicht verändert.

    • Jan 16. August 2025 um 11:55 Uhr - Antworten

      Der zitierte Satz ist ein Wink mit dem Zaunpfahl und meint, dass beide den gleichen höheren Interessen dienen könnten und nicht denen ihrer Länder.

      Russland hat den Krieg gewonnen und Trump will Deutschland nicht helfen, WK3 zu beginnen, um Öl im Kaspischen Meer fördern zu können. Das ist die Interessenlage.

      • dreamer 16. August 2025 um 15:20 Uhr

        Auch das ist eine sehr vereinfachte Darstellung einer extrem komplexen Interessenlage. Wer auch immer in den USA zum Präsidenten gewählt wird – der „Deep State“ bleibt auf Brzezinski-Kurs (The Grand Chessboard) und verfolgt eine konsequente geopolitische Strategie. Das sehen wir aktuell zum Beispiel auch an den US-Aktivitäten im Südkaukasus (Sangesur-Korridor).

      • Vortex 16. August 2025 um 20:02 Uhr

        Der „Deep State“ hat noch so einiges vor, in globalen Dimensionen, demnächst (tinyurl.com/2mna498c), und die Ergebnisse des Treffens (tinyurl.com/mwyw79s3) waren eigentlich vorhersehbar …

  9. Daisy 16. August 2025 um 11:13 Uhr - Antworten

    Oje…

    Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte am Samstag, er werde am Montag nach Washington, D.C. reisen, um sich mit Präsident Donald Trump zu treffen.

    Danach wird Trump Putin wieder mit Sanktionen drohen und Schnorrlenski neue Waffen liefern, die Deutschland bezahlt…

    • Daisy 16. August 2025 um 12:23 Uhr - Antworten

      Heiß und kalt…
      „Trump zieht Friedensabkommen einem Waffenstillstand vor“.
      Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen ;-)

    • therMOnukular 16. August 2025 um 17:20 Uhr - Antworten

      Das kommt alles daher, dass „unsere Eliten“ bereits wahnhaft sind und wie einst im Fürrer-Bunker Einheiten/Geld/Güter auf den Kriegskarten verschieben, die es längst nicht mehr gibt.

      Weil die EU dem Schnorrer Waffen versprechen, die aber die USA nicht liefern kann und die EU eigentlich nicht bezahlen. Weil die USA Israel beistehen wollen, aber dann nicht mehr genug gegen China haben (haben sie sowieso nicht, aber das wissen die noch nicht). Weil man schon die Houthis vom Haken lassen musste, damit noch etwas für den Iran übrig bleibt. Oder die „U-Boot-Aktion“, die keine war, weil die USA routinemäßig 2 so Booterl verlegt und die Medien das als Machtdemonstration aufblasen müssen, während Russland darüber lacht. Weil es Russland gerade einmal ein paar Minuten kostet (und ein paar Iskanders von den 800/Jahr), den schönen Plan der deutschen Rüstungsindustrie im Kriegsgebiet einzustampfen.

      Die Reaktionen der EU-Offiziellen auf dieses Treffen sprechen für sich. Blinder Hass, zur Schau gestellte Unreife (zum Quadrat), völlige Verkennung der Realitäten. Die offene Abscheu vor einem echten Friedensprozess trieft nur so aus den Statements hervor – das kann keine Propaganda mehr retten, man wird das Schicksal der Nazionisten teilen und irgendwann in der Isolation versauern (während wir verarmen).

      Es ist – so traurig so wahr – derzeit unser Glück im Unglück, dass unsere „Eliten“ derart unfähig sind. Wären sie für Russland eine ernsthafte Gefahr, dann wäre vermutlich schon viel mehr passiert. Mir wäre die Geduld mit dem Westen längst ausgegangen. Wobei, was heißt wäre…..

      • Daisy 16. August 2025 um 18:19 Uhr

        Putin hat den Krieg, den die US/NATO provoziert und von langer Hand vorbereitet haben, nicht nur militärisch gewonnen, sondern in jeder Hinsicht. Er hat den Wirtschaftskrieg gewonnen, s. BRICS – Trumps Team weiß, dass sie sich mit Strafzöllen ins eigene Fleisch schneiden würden, weswegen er ja Witkoff sandte. Und Putin hat auch den Abnutzungskrieg gewonnen, denn es ist tatsächlich so, dass die Willigen zuerst ihre Waffen liefern müssten (D hat drei Patriotsysteme an Kiew abgetreten) und dann sollen sie von Amerika neues Material bestellen, das man erst nach Monaten/Jahren liefern kann. Das trifft übrigens auch Isr. Die europäische Rüstungsindustrie wurde zwar gestartet, aber mit Russland können die nie mithalten. Es ist vorbei. Ich hoffe, Trump ist das klar und er denkt daran, wenn ihn S. wieder ansudert. Er muss jetzt hart bleiben…:-)

        Die Folge dieses Krieges ist die Entstehung einer multipolaren Weltordnung, das Ende der Vormachtstellung des „US-Westens“ und des Petrodollers. Man gratuliert ;-)
        Amerika ist pleite. Die EU auch…und sie können sich nicht mal durch einen Weltkrieg aus der Affaire ziehen, weil Elendski schon alles verheizt hat…

      • therMOnukular 16. August 2025 um 21:27 Uhr

        Da stimme ich zu bzw hoffe Sie behalten recht, werte Kollegin.

        Ich denke, Putin hat Trump schon deutlich gemacht, wer am längeren Ast sitzt. Ich meine das sogar in Trumps Gesicht sehen zu können. Ich nehme einmal an, er hat auch genug Unterlagen dabei gehabt, um diverse Dinge zu untermauern – wie zB Aktionen der USA, die sie abstreiten etc. Putin weiß, was der Westen tut und warum er das tut. Wie will man so jemanden niederringen, der einem immer ein paar Schritte voraus ist und top vorbereitet?

        Der größte Sieg Russlands ist für mich der Image-Sieg über die West-Propaganda. Weder in der Kuba-Krise noch sonst irgendwann ist das jemandem gelungen, egal wie erfolgreich man am Verhandlungstisch war. Heute glaubt nicht einmal mehr der Westen seiner eigener Propaganda, weshalb man im US-Tiktok nun eine IeDeEFF-Angehörige als „Moderations-Chefin“ einsetzt und auch schon die Guidelines in punkto „Antisemmitttisssmus“ „angepasst“ hat…..

        Was tun Kleinkinder, wenn man ihnen nicht glaubt, dass sie gerade allein einen ganzen Hai aufgegessen haben? – Sie setzen noch eins drauf und behaupten, es war sogar ein Wal….. So auch der Zustand der West-Propaganda mittlerweile (im franz. Mainstream heute eine „ehrliche Analyse“ geschaut, wie groß die Schäden in Israel durch den Iran „wirklich“ sind….darin tauchte ein Video einer IeDeEFF-„Sprecherin“ auf, punktuell vor einem intakten Gebäude stehend und behauptend, is ja nix passiert, Tel Aviv ist schöner und sicherer denn je……). Die sind wirklich in Panik, die merken, dass ihnen nicht(s) mehr geglaubt wird.

        Das Lustigste amS ist daran, dass es ausgerechnet die jungen Generationen sind, die Massenweise vom „rechten Glauben“ der Spin-Doktoren abweichen (zumindest bei diesem Thema), nachdem man ihnen selbst das Hirn weichgespült hat, um sie besser manipulieren zu können……ging wohl etwas in die Hose….;)))

  10. therMOnukular 16. August 2025 um 10:46 Uhr - Antworten

    Ich konnte bisher nicht viel mehr als heiße Luft erkennen – was wirklich verhandelt und gedealt wurde, haben wir amS mit keinem Wort erfahren. Darum ist auch jeder Bericht mit emotionalen Nebenschauplätzen befüllt, wie Putin lustiges Gesicht beim Presse-Meeting, wie freundlich war die Begrüßung, der Sovjet-Pulli von Lawrow bei der Anreise (ich mag seinen Humor) etc.

    Wie ich das sehe, dann weiß Putin genau, wie man Trump Honig ums Maul schmiert. Man wird heimreisen, sich im Flieger noch fragen „was war das denn, was sollen wir damit anfangen?“ und sich schnell erinnern: „egal, wir machen einfach weiter das, was wir eben machen“.

    Beide Seiten haben keine großen Töne gespuckt, sondern vage & „großräumig“ jede Aussage umschifft. Trump hatte dabei amS offenbar mehr Schwierigkeiten, sich nichts anmerken zu lassen. Das heißt für mich, dass Putin klar gemacht hat, dass Trump gern was anbieten kann, sich einbringen, oder was auch immer, aber dass er den Kurs Russlands nicht umkehren kann, oder nachhaltig beeinflussen.
    So würde ich zumindest die Körpersprache aller Beteiligten interpretieren: schwache Amis um mediale Schadensbegrenzung bemüht (auch Rubio hat keine einstudierte Geste der „Souveränität“ ausgelassen und so getan, als wäre er mit Lawrow eng befreundet) – eher gelangweilte Russen mit dem Swingerclub-Motto „alles kann nichts muss“, man ist ja schließlich Gast.

  11. Daisy 16. August 2025 um 10:13 Uhr - Antworten

    Trump sagte dem US-Sender Fox News, eine der interessantesten Bemerkungen Putins sei seine Beurteilung der Wahl 2020 gewesen. Trump zitierte Putin mit den Worten: „Eure Wahl war manipuliert, weil ihr Briefwahl habt. Kein Land hat Briefwahl. Es ist unmöglich, Briefwahl zu haben und gleichzeitig ehrliche Wahlen.“

    Laut Trump sagte Putin zu ihm: „Du hast diese Wahl so eindeutig gewonnen, und genau so habe ich das gesehen. Und wenn du gewonnen hättest, hätten wir keinen Krieg, dann wären diese Millionen Menschen heute noch am Leben, anstatt tot zu sein.“

    Das ist erstaunlich freundlich von Putin und dürfte Trump gefallen.

    Warum muss Trump Selenskistein um Erlaubnis fragen? Er sagt, der Ball liege bei ihm. Dann wird da sicher nichts draus.

    Hätte er mehr Macht, könnte er doch einfach sagen, mach das oder wir drehen alles ab.
    Da S. gut mit Isr. kooperiert, stellt sich mir die Frage, ob Trump auch von S. erpresst wird?

    S. ist doch längst fällig.

    • therMOnukular 16. August 2025 um 10:29 Uhr - Antworten

      Ich denke, das ist die Art wie Putin mit dem Ego Donaldo’s spielt. Achten Sie mal darauf, wie sehr der Kreml sein Lob genau auf das beschränkt, wie sich Donaldo am liebsten selbst sieht/beschreibt. Genau das „bestätigt“ der Kreml dann und Donaldo fühlt sich gebauchpinselt. „If I was president this would have never happened“ sagt Donaldo schon seit dem Wahlkampf, aber es darf doch sehr bezweifelt werden, da auch damals Donaldo nicht wirklich Herr über die Nato und seine eigenen Streitkräfte war (in Syrien hatte er zB in der 1. Amtszeit den Abzug befohlen, aber das US-Militär hat den Befehl nicht ausgeführt, sondern einfach falsche Zahlen geliefert, die eine Truppenreduktion belegen sollten).

      Es wird egal sein, zumindest für den Ausgang in der Ukraine.
      Ich denke nämlich auch, dass die 2 Länder noch viel wichtigeres zu besprechen hatten, als diese europäische Nebensache, die Russland sowieso im Griff hat und keine Hilfe braucht. Nach nunmehr Jahrzehnten der Ignoranz, etlichen aufgekündigten Abkommen war es einfach überfällig, wieder über neue „Grenzen des Anstands“ zu diskutieren und das allgemeine Handeln abzustimmen.

      • Daisy 16. August 2025 um 11:26 Uhr

        Ja, er ist sehr anfällig für Schmeicheleien. Kommt aber immer darauf an, wer ihm zuletzt geschmeichelt hat. Am MO ist wieder Elendski dran…

        Gemeinsame Handelsbeziehungen sollen wieder aufgenommen werden, gemeinsame Raumfahrt beschlossen, gemeinsame Förderung von fossilen Energien, US Sanktionen gegen Russland sollen angeblich zurückgenommen werden… da wurde schon einiges besprochen. Das nächste Treffen soll sehr bald in Russland stattfinden. Trump ist eingeladen.

        Unschönes Detail am Rande: Man hat russ. Journalisten in einer Halle mit Feldbetten untergebracht.

  12. cwsuisse 16. August 2025 um 9:23 Uhr - Antworten

    Die deutschen fake-news Medien drehen jetzt frei und lügen, dass sich die Balken biegen: Die Russen seien entgegen der Ankündigung nicht zu einem Waffenstillstand bereit gewesen. Das ist falsch, nur eben zu Bedingungen, welche die Ukraine und die EU nicht akzeptieren wollen. Der Kriegsverlierer NATO will die Bedingungen diktieren und das kann nicht gut gehen.

  13. Andreas N. 16. August 2025 um 8:59 Uhr - Antworten

    Eines bleibt klar: ohne Europa geht es dann doch nicht. Und: nach dem Krieg wird die Landkarte anders aussehen als zuvor. Trump meinte, er werde mit einigen Personen telefonieren, Gespräche führen. Wer hat denn in Europa die Klasse und das Mandat endlich verhandlungsstark und faktenbasiert aufzutreten? VdLeyen, Merz, Starmer, Selensky, Macron, vdBellen? Unvorstellbar. Orban? Eventuell, aber der ist kaltgestellt. Es bleibt schwierig und daher geht der Blutzoll vorerst weiter. Ein Angebot Europas/der Ukraine wäre hilfreich. Wenn der rausgeplärrte, totale Sieg über Russland die einzige Idee bleibt saufen wir halt alle mit ab.

  14. Nurmalso 16. August 2025 um 8:58 Uhr - Antworten

    Lange Rede, wenig Sinn. Das Treffen schiebt nur die amerikanischen Sanktionen gegen Russland auf, weil es für Amerikas Wirtschaft selbst schädlich ist. Die Ukraine muss komplett unter russischer Regie stehen, anders bekommt man keinen Frieden rein. Das ist eine Tatsache und wer das nicht begreift setzt viele Menschenleben aufs Spiel.

    • Jan 16. August 2025 um 12:09 Uhr - Antworten

      Das wird nicht kommen, weil Russland Tschernobyl nicht alleine stemmen kann. Es wird eine Teilung geben müssen.

  15. Hausmann_Alexander 16. August 2025 um 8:52 Uhr - Antworten

    Trump nutzte das Alaska-Treffen auch für Innenpolitik. Er sagte bei Fox:

    „Wladimir Putin hat etwas gesagt – etwas sehr Interessantes. Er sagte: ‚Ihre Wahl war manipuliert, weil Sie Briefwahlen haben.‘ Er sagte: ‚Briefwahlen, bei jeder Wahl – kein Land hat Briefwahlen. Es ist unmöglich, Briefwahlen zu haben und ehrliche Wahlen abzuhalten.‘“

    Die Briefwahl für die Bundestagswahl am 23. Februar startet in einigen Berliner Bezirken früher als bislang geplant. Statt am 10. Februar beginnt der Versand der Unterlagen dort noch in dieser Woche, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab.

    Quelle:
    https://www.berlin.de/aktuelles/9457942-958090-briefwahl-beginnt-etwas-frueher-als-gepl.html

    „… richtig ausgezählt und weitergemeldet, vom zuständigen Landeswahlleiter aber dann auf andere irrelevante Parteien verteilt wurden.“

    https://tkp.at/2025/02/26/bundestagswahl-massive-vorwuerfe-des-wahlbetrugs/

  16. Ogmios 16. August 2025 um 7:24 Uhr - Antworten

    „Politik“ ist eine Clownshow.

    Aber ich stelle mir dabei auch die Frage, ob Trump die Beziehungen normalisieren möchte, um Russland dann gegen China einzusetzen. Denn China ist schliesslich der erklärte Hauptfeind der USA, sowohl wirtschaftlich als auch militärisch.

    Oder wirklich nur alles Show? Denn warum schickt man Russland Atom-U-Boote vor die Küste und macht dann auf dicke Freunde?

  17. Daisy 16. August 2025 um 7:22 Uhr - Antworten

    Das wichtigste ist das Freundschaftliche. Dass es aber auf Selenski ankommt, ist das Störendste…das funktioniert nicht.

    “Die EU-Spitzenpolitik war dann still – endlich.“ ;-)

  18. Varus 16. August 2025 um 6:49 Uhr - Antworten

    Trump begrüßte Putin als Freund und lobte ihn mehrfach. Mit seiner Einladung hat er Russland und dessen Präsidenten von der westlichen Isolierungspolitik befreit

    Noch kürzlich drohte er mit heftigen Handelskriegen gegen Russland und etliche BRICS-Länder. Schickt er weiter Waffen ins Banderastan? Was ist mit dem Starlink?

    Isoliert war Russland ohnehin nicht – nur der Westen hat sich isoliert.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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