Brunnenkresse und Brokkolisprossen: Superfood gegen Krebs, stärkt Knochen und Immunsystem

12. Juli 2025von 8 Minuten Lesezeit

In einer Welt, die von verarbeiteten Lebensmitteln überschwemmt ist, gibt es bescheidene Blattgemüse, die in ihrer Fähigkeit, die Vitalität wiederherzustellen, unübertroffen sind: Brunnenkresse und Brokkolisprossen.

Zunächst zur Brunnenkresse (Bild oben links): Oft nur als dekorative Beilage verwendet oder gar übersehen, enthält dieses unscheinbare Kreuzblütler-Kraftpaket mehr Nährstoffe pro Kalorie als fast jedes andere Lebensmittel auf dem Planeten. Die moderne Wissenschaft bestätigt, was alte Heilkundige seit Jahrhunderten wissen: Schon ein paar Stängel täglich können den Körper gegen Krankheiten stärken, die Organe entgiften und müde Systeme regenerieren.

Trotz ihrer geringen Größe hat Brunnenkresse eine enorme Wirkung. Sie ist reich an Vitaminen C, K und E, essentiellen B-Komplex-Nährstoffen, Eisen, Kalzium und wirksamen sekundären Pflanzenstoffen wie Sulforaphan und Beta-Carotin.

Ihre entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften machen sie zu einer natürlichen Apotheke in pflanzlicher Form. Doch dank der Agenda der Lebensmittelkonzerne und des Einflusses der Pharmaindustrie auf die Ernährungsdiskussion wird dieses Wundergemüse sträflich wenig genutzt. Es ist an der Zeit, das zurückzugewinnen, was die industrialisierte Landwirtschaft zu vernichten versucht hat – die unumstößliche Wahrheit, dass echte Heilkraft wild, unpasteurisiert und unzensiert wächst.

Einen Überblick über die Wirkungen der Brunnenkresse gibt zum Beispiel die Studie von Esmaeel Panahi Kokhdan et al mit dem TitelA Narrative Review on Therapeutic Potentials of Watercress in Human Disorders“ (Eine narrative Übersicht über das therapeutische Potenzial von Brunnenkresse bei Erkrankungen des Menschen), die im Mai 2021 erschienen ist:

Brunnenkresse (BK) ist ein Wasserkraut aus der Familie der Kreuzblütler (Brassicaceae) und wächst häufig in der Nähe von Gewässern. In der traditionellen Medizin ist BK als Heilmittel gegen Hypercholesterinämie, Hyperglykämie, Bluthochdruck, Arthritis, Bronchitis, Diurese, Zahnschmerzen und Skorbut bekannt. Es wirkt außerdem antiöstrogen und kann als Nahrungsergänzungsmittel verwendet werden. Es wurde berichtet, dass diese therapeutischen Wirkungen auf Primärmetaboliten wie Isothiocyanate, Glucosinolate, Polyphenole (Flavonoide, Phenolsäuren und Proanthocyanidine), Vitamine (B1, B2, B3, B6, E und C), Terpene (einschließlich Carotinoide) und Bioelemente zurückzuführen sind, die in dieser Pflanze vorkommen. Zahlreiche pharmakologische Studien bestätigen die antioxidativen, antibakteriellen, krebshemmenden, antipsoriatischen, entzündungshemmenden, kardioprotektiven, renoprotektiven, hepatoprotektiven und antigenotoxischen Wirkungen von BK. Der Verzehr von BK-Extrakt kann zur Verringerung der Komplikationen von Hypercholesterinämie und Hyperglykämie beitragen. Darüber hinaus könnte der Extrakt aus BK die antioxidativen Enzyme wie Superoxiddismutase und Katalase deutlich verstärken. Interessanterweise kann der Verzehr von Lebensmitteln, die reich an Polyphenolen wie BK-Extrakt sind, dazu beitragen, oxidativen Stress, DNA-Schäden und die Anfälligkeit für Krebs zu reduzieren. Mehrere Studien haben auch gezeigt, dass BK-Extrakt Leberverletzungen infolge cholestatischer Leberschäden, Gammastrahlung, Arsen und Acetaminophen-induzierter Hepatotoxizität signifikant reduziert. In dieser Übersicht konzentrieren sich die Forscher auf die phytochemischen und biochemischen Eigenschaften von BK und seine therapeutischen Wirkungen bei der Behandlung von menschlichen Krankheiten.

Der Nährstoffriese mit enormem Heilungspotenzial

Trotz ihres unscheinbaren Aussehens verfügt Brunnenkresse über außergewöhnliche Heilkräfte. Ihr Vitamin-K-Gehalt übertrifft den der meisten anderen Grünpflanzen und fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit und Knochendichte, während Sulforaphan – ein starkes Antikarzinogen – bösartige Zellen angreift, ohne gesundes Gewebe zu schädigen. Reich an Eisen und Chlorophyll, versorgt sie das Blut mit Sauerstoff und ist daher ideal für Menschen mit Anämie. Ihre Glucosinolate unterstützen die Entgiftungsprozesse der Leber besser als kommerzielle Reinigungsmittel.

Doch der Einfluss der Pharmaindustrie sorgt dafür, dass synthetische Lösungen die Wirksamkeit der Natur in den Schatten stellen. Die Unterdrückung solcher leicht zugänglicher Superfoods unterstreicht, wie Profit die Wellness-Narrative bestimmt und nicht patentierbare, lebensrettende Pflanzen an den Rand drängt.

Ein von der Wissenschaft bestätigtes Erbe – und von der Industrie begraben

Die historische Verehrung der Brunnenkresse reicht Jahrtausende zurück. Hippokrates verwendete sie zur Blutreinigung und persische Ärzte zur Behandlung von Atemwegserkrankungen. Moderne Forschungen bestätigen, dass ihre Inhaltsstoffe das Tumorwachstum hemmen und den LDL-Cholesterinspiegel senken, wodurch sie viele verschreibungspflichtige Medikamente übertreffen.

Der heutige medizinisch-industrielle Komplex gibt jedoch teuren, nebenwirkungsreichen Behandlungen den Vorrang vor präventiver Ernährung. Von der EMA zugelassene Etiketten heben Grünpflanzen wie Brunnenkresse selten hervor, obwohl peer-reviewte Studien ihre Überlegenheit gegenüber verarbeiteten „Gesundheitslebensmitteln” belegen. Diese systematische Ausblendung perpetuiert die Abhängigkeit von patentierten Medikamenten und beraubt die Bevölkerung einer erschwinglichen, souveränen Gesundheitsversorgung.

Die Sabotage der Naturapotheke durch Konzerne

Die Abwesenheit von Brunnenkresse in der gängigen Ernährung ist kein Zufall – sie ist ein Opfer der Monokultur-Besessenheit der industriellen Landwirtschaft. Die Subventionen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA) begünstigen gentechnisch veränderten Mais und Soja gegenüber vielfältigen, nährstoffreichen Pflanzen, während Lebensmittelkonzerne gegen Kennzeichnungsgesetze lobbyieren, die synthetische Zusatzstoffe offenlegen.

Supermärkte legen mehr Wert auf Haltbarkeit als auf Nährwert und sorgen dafür, dass welkes, mit Pestiziden belastetes Grünzeug frische, lokale Brunnenkresse ersetzt. Selbst die von der Agrarindustrie beeinflussten Ernährungsrichtlinien ignorieren ihren von der CDC bestätigten Status als nährstoffreichstes Gemüse der Welt. Um dieser Manipulation entgegenzuwirken, müssen wir zu unverarbeiteten, wild geernteten Lebensmitteln zurückkehren.

Der Anbau oder das Sammeln von Brunnenkresse unterläuft ein kaputtes Nahrungsmittelsystem, das von Krankheiten profitiert. Im Gegensatz zu patentierten Medikamenten benötigt sie keine Verschreibung – nur Sonnenlicht und sauberes Wasser.

Ihr Anbau widersetzt sich der Abhängigkeit der industriellen Landwirtschaft von chemischen Hilfsstoffen und bietet eine regenerative Alternative. Der Verzehr in Salaten, Säften oder Suppen setzt Enzyme und Antioxidantien frei, die beim Kochen zerstört werden. Durch die Integration in die täglichen Mahlzeiten gewinnen die Menschen ihre Autonomie gegenüber Pharma- und Agrarkonzernen zurück und beweisen, dass die besten Lösungen für die Gesundheit kostenlos, unverfälscht und in altem Wissen verwurzelt sind.

Hochwirksame Medikamente mit Kresse gibt es allerdings fast überall zu kaufen. eines davon ist Angocin. Es gilt in Naturheilkreisen als „kleines Wundermittel“. Viele, die es schon einmal probiert haben, schwören darauf, sobald es im Hals kratzt, die Nase dicht ist oder sich eine Blasenentzündung ankündigt. Und das hat seinen Grund: Die Kombination aus Kapuzinerkresse und Meerrettich wirkt erstaunlich breit – gegen Bakterien, Viren und sogar manche resistente Keime.

Mir wurde es von einem Orthomolekularmediziner mit umfangreichen Kenntnissen über pflanzliche Heilmittel an Stelle eines pharmazeutischen Antibiotikums empfohlen und es wirkt hervorragend. Dafür hat es offenbar keine unerwünschten Nebenwirkungen und schädigt vor allem den Darm nicht.

ANGOCIN Anti-Infekt 2 x 100 St. I Pflanzliches Mittel zur Infektabwehr I bei Erkältung Sinusitis Bronchitis I Blasenentzündung

Antikrebsmittel Sulforaphan auch in anderen Pflanzen: Brokkolisprossen

Sulforaphan ist offenbar weit verbreitet. Auch in Brokkolisprossen (Bild oben rechts) kommt es in höherer Konzentration vor. Die Brokkolisprossen haben eine starke Antikrebswirkungen, wie eine große Zahl von Studien belegt.

Als Überblick dient die Studie von Yanyan Li et al mit dem TitelTargeting cancer stem cells with sulforaphane, a dietary component from broccoli and broccoli sprouts“ (Bekämpfung von Krebsstammzellen mit Sulforaphan, einem Nahrungsbestandteil aus Brokkoli und Brokkolisprossen) ershcienen in Future Oncology.

Zusammenfassung

Viele Studien haben die schützende Wirkung von Brokkoli und Brokkolisprossen gegen Krebs bestätigt. Die chemopräventiven Eigenschaften von Sulforaphan, das aus dem Hauptglucosinolat von Brokkoli und Brokkolisprossen gewonnen wird, wurden umfassend untersucht. Jüngste Forschungen zu den Auswirkungen von Sulforaphan auf Krebsstammzellen (CSCs) haben großes Interesse geweckt. CSCs werden für die Entstehung und Aufrechterhaltung von Krebs verantwortlich gemacht und sollen zu Rezidiven und Arzneimittelresistenzen beitragen. Eine Reihe von Studien hat gezeigt, dass Sulforaphan durch Modulation der NF-κB-, SHH-, epitheliale-mesenchymale Transition- und Wnt/β-Catenin-Signalwege CSCs in verschiedenen Krebsarten angreifen kann. Die Kombinationstherapie mit Sulforaphan und Chemotherapie hat in präklinischen Studien vielversprechende Ergebnisse gezeigt. In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Auswirkungen von Sulforaphan auf CSCs und Selbsterneuerungswege und geben einen kurzen Überblick über aktuelle Studien am Menschen mit Brokkolisprossenpräparaten.

Die Pharmaindustrie hat sich bemüht, Sulforaphan als patentierbares Medikament zu entwickeln. Allerdings wissen wir aus Tausend Jahre alten Erkenntnissen zum Beispiel der Traditionellen Chinesichen Medizin aber auch aus der Biochemie, dass die ganze Pflanze am wirkungsvollsten ist. Und das frisch genossen.

Bei der Brunnenkresse sind oben in der Beschreibung die vielfältigen Bestandteile genannt. Und viele davon werden vom Körper benötigt um die optimale Wirkung zu erzielen. Biochemie ist – anders als etwa klassische Mechanik hochkomplex – und es gibt so gut wie keine Reaktion und der nicht eine Vielzahl von Stoffen und organischen Verbindungen beteiligt sind, nachzulesen etwa in Biochemie des Menschen von Florian Horn.

Kresse und Brokkoli Sprossen lassen sich auch ganz leicht in Samenschalen am Fensterbrett ziehen.

Samen gibt es im Fachhandel und natürlich online wie etwa hier für

Weiterführende Literatur:

Die wichtigsten Erkenntnisse und Studien über die Heilkraft der Pilze:

Bilder: Krzysztof Ziarnek, Kenraiz, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons;<Thorsten Müller, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons/h5>

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5 Kommentare

  1. Daisy 12. Juli 2025 um 21:45 Uhr - Antworten

    Sulforaphan habe ich schon lange in Verwendung. Ich hatte es gefunden, weil es gegen COPD wirkt und ich so einen Fall in der Familie hatte. Ich nehme es nicht regelmäßig, da ich ja an sich gesund bin, aber das soll auch so bleiben. Es putzt nicht nur die Lunge, was ich nicht brauche, sondern es wirkt gegen stille Entzündungen. Ich habe daher hervorragende Blutwerte – ein Gesamtcholesterin, das ich selbst messen kann, von regelm. (mehrere Messungen) immer bei ca. 130. Mein Blutzucker liegt bei 80 – 85 und mein Blutdruck bei 100-110/70. Ich tue aber noch einiges andere, abgesehen davon, dass ich halt Glück habe. Die Entzündungen führen dazu, dass der Körper Cholesterin bildet und ablagert. Es ist quasi das Pflaster. Doch kann das dann eben den Durchfluss stören. Deswegen achte ich darauf, keine Entzündungen zu fördern. Das Gift Nummer 1 ist Zucker. Tipp: Yaconsirup ist eine gesunde Alternative.

    Dass Sulforaphan vor Krebs schützt, hatte ich noch nicht bedacht. Gut zu wissen. Es schützt auch vor Diabetes und entgiftet. Ein Tausendsassa. Sicher am einfachsten als Nahrungsergänzungsmittel. Ich ess auch gern Brokkoli. Aber soviel kannst ja nicht essen…:-)

    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/krebserkrankungen/ernaehrungs-tipps-bei-krebs/sulforaphan

  2. Gabriele 12. Juli 2025 um 17:33 Uhr - Antworten

    Völlig richtig, und es gibt sogar ein spezielles Tee-Rezept, das von kanadischen „First Nations“ stammen soll, in dem neben Brunnenkresse acht andere wichtige Pflanzen enthalten sind (z. B. die große Klette oder die Brennnessel, welche als Adaptogene gelten), die zusammen ein perfektes pflanzliches Gesundheitsmittel ergeben: Die „9 Kräuter-Essenz“. Infos unter http://www.indian-essence.de, erhältlich auch über amazon. Brokkolisprossen kann man sich ganz leicht selber züchten. Brunnenkresse wirkt übrigens anders als Kapuzinerkresse, aber beide sind wertvoll.

  3. Jan 12. Juli 2025 um 16:44 Uhr - Antworten

    Brunnenkresse, die wild gesammelt wurde, kann mit dem Großen Leberegel (Fasciola hepatica) behaftet sein, und den braucht man nur sehr bedingt. Daher wild gesammelte immer abkochen!

    Während Kapuzinerkresse wirklich überall wächst, will Brunnenkresse Feuchtwiesen mit frischem, langsam fließendem Wasser. Angeblich gehts im Tontopf auf der Fensterbank – bei mir fühlt sie sich aber nicht wohl.

    Im Garten zieht Brunnenkresse Schnecken an.

  4. Stephan-x 12. Juli 2025 um 16:22 Uhr - Antworten

    Der Link zu den Brokkolisamen führt zum Stängelkohl (Brassica rapa sylvestris). Der wird dort als Ur-Brokkoli bezeichnet. Ich vermute, dass dies eine genauso dubiose Bezeichnung wie °Joghurt mild° ist. Echter Brokkoli heißt Brassica oleracea var. italica. Echten Brokkoli Bio-Samen gibt es zum Beispiel von Sativa. Eine Packung kostet etwas über drei Euronen und reicht für mindestens hundert Köpfe, wenn man ihn selbst anbaut. Zu diesem Zweck sollte man einen Garten haben oder aber pachten, was auch in der Großstadt problemlos möglich ist.

    • Gabriele 12. Juli 2025 um 18:57 Uhr - Antworten

      Es gibt BIO-Brokkolisamen für die Sprossenzucht zu Hause zu kaufen (Drogeriemarkt…). Jede Brokkoli-Sorte ist gesund – außerdem gibt es natürliches Sulphoraphan in vielfacher Ausführung als Nahrungsergänzung oder Extrakt zu kaufen. Also warum so umständlich und extra Riesenbrokkoli züchten? Nicht jeder ist ein Gärtner.
      Für eine wirklich wirksame Menge ist ein Präparat auch sicherer – Studien werden ebenfalls so gemacht.

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