Verteidigungspakt EU und Kanada sowie Integration der Rüstungsindustrie von EU und Ukraine

24. Juni 2025von 2,9 Minuten Lesezeit

Kanada und die Europäische Union haben ein Verteidigungs- und Sicherheitsabkommen unterzeichnet, das gegen Russland gerichtet ist. Weiter gab die EU-Spitze die geplante Integration der EU-Rüstungsindustrie mit der der Ukraine bekannt.

Das Abkommen wurde am 23. Juni nach einem Treffen in Brüssel zwischen dem kanadischen Premierminister Mark Carney, der deutschen Präsidentin der EU-Kommission Ursula von der Leyen und dem Präsidenten des Europäischen Rates Antonio Costa bekannt gegeben.

„Die NATO bleibt zwar der Eckpfeiler unserer kollektiven Verteidigung, aber diese Partnerschaft wird es uns ermöglichen, unsere Bereitschaft zu stärken … mehr zu investieren und intelligenter zu investieren“, sagte Costa auf einer Pressekonferenz.

„Sie eröffnet neue Möglichkeiten für Unternehmen auf beiden Seiten des Atlantiks.“

Kallas auf X:

Kanada ist einer der engsten Partner der EU – und ein vertrauenswürdiger Freund.

Ich bin stolz, heute eine neue Sicherheits- und Verteidigungspartnerschaft mit Kanada zu unterzeichnen.

In einer Zeit zunehmender Spannungen wird es unsere Verteidigungsbeziehungen vertiefen und neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnen.

Heute postete Leyen auf X:

Wir integrieren unsere Rüstungsindustrie, als wäre die Ukraine in der EU.

Das ist gut für die Ukraine. Und ebenso gut für Europa, denn die Ukraine ist heute die Heimat außergewöhnlicher Innovationen.

Am Ende ist Stärke die ultimative Sicherheitsgarantie.

Damit bestätigen die „Führer“ der EU neuerlich die Analyse von Stephen Karganovic, dass die EU zu einer „bösartigen Chimäre“ verkommen ist. Ohne jegliche demokratische Legitimierung wird die Wirtschaftsunion EU in ein aggressives Militärbündnis verwandelt. Karganovic beschreibt die Entwicklung so:

Der Konflikt in der Ukraine hat einmal mehr die zutiefst undemokratische und repräsentationsunfähige Natur der Europäischen Union offenbart. Ohne auch nur den Anschein einer öffentlichen Debatte und ausschließlich durch ihre nicht gewählten politischen Koordinierungsgremien handelnd, hat die Union eine kategorische gemeinsame Haltung eingenommen, ohne Rücksicht auf die nationalen Interessen der ihr angehörenden Länder und die Meinung großer Teile ihrer Bevölkerung. Die gewählten Regierungen der Nationalstaaten wurden beauftragt, diese politischen Leitlinien ohne Nuancen zu befolgen, viele gegen ihr eigenes besseres Wissen.

Auf dem NATO-Gipfel in Den Haag, der am 24. Juni beginnt, sollen Kanada und 23 der 27 EU-Staaten, eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf 5 Prozent des BIP beschließen,  wünschen sich Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth, Autor des Buches American Crusade (Amerikanischer Kreuzzug).


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6 Kommentare

  1. cwsuisse 26. Juni 2025 um 9:59 Uhr - Antworten

    Die Integration der Waffenindustrie von EU und UKR ist eine hervorragende Möglichkeit um die Veruntreuung von Steuergeldern in der Ukraine zu verschleiern.

  2. Glass Steagall Act 25. Juni 2025 um 0:48 Uhr - Antworten

    Vor wem hat denn Kanada Angst? Etwa vor dem weit entfernten Russland?
    Irgendwie sieht es mehr danach aus, als wenn Kanada, die unter der Fuchtel Englands stehen, sich dem europäischen Aufrüstungs-Zirkus anschließen müssen!
    Mit anderen Worten, britische und wahrscheinlich auch französische Machteliten stehen hinter dem Druck der Aufrüstung in Europa.
    Vielleicht fragen oder zwingen sie auch noch Australien und Neuseeland, sich dem Aufrüstungs-Wahn anzuschließen, auch wenn sie wie Kanada, keine Feinde haben.
    Das ganze entlarvt sich immer mehr als Geldmaschine für die Investoren der Rüstungsindustrie!

    • Daisy 25. Juni 2025 um 6:15 Uhr - Antworten

      Nicht nur sind das alles Staaten des Commonwealth, sondern auch mit YGL-Führung, also WEF-Marionetten, ebenso wie ja auch die ungewollten Brüsselisen den WEF-Globalisten dienen. Und die planen bekanntlich eine totale Enteignung und starke Reduktion der Menschheit. Mit Seuchen allein ist das nicht zu schaffen, aber Kriege sind sehr effizient. Zunächst aber will man mal kräftig mit dem Waffenschrott verdienen….die NATO wird dann rundum für weitere Krisenherde sorgen = bettle um eine Watsche und dann plärre wie ein Schwein am Spieß.

  3. Sabine Schoenfelder 24. Juni 2025 um 19:29 Uhr - Antworten

    Letzte Zuckungen des Deep State. Zwei kriegsgeile Weiber, eine ausgeprägte Laiin together mit einer stimmlosen Kallas, schmieden ein Scheinbündchen mit WEFis aus Kanada……das bittere Ende kommt, zusammen mit der 200sten lächerlichen Sanktionsliste gegen Rußland…..Ru….m, Ru…cola, Ru…dolf, sowie ru….dimentär oder ru….stikal werden sofort aus dem deutschen Wortschatz gestrichen….wer sich n I c h t daran hält, wird vom Verfassungsschutz als Ru…ßlandversteher in die Reihe der DelegitmierENDEN….😂…..gestellt.
    Nastrovje! 🥂

  4. cwsuisse 24. Juni 2025 um 18:57 Uhr - Antworten

    Die ukrainischen Oligarchen werden reich wie die Emire und wir arm wie die Kirchenmäuse.

  5. Jan 24. Juni 2025 um 18:19 Uhr - Antworten

    Die EU sollte lieber ein Öllieferbündnis mit Kanada schließen!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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