Deutsche Studie warnt vor massiver Vertuschung des „Post-Covid-Impfstoffsyndroms“

27. Mai 2025von 4,4 Minuten Lesezeit

Eine neue deutsche Studie warnt davor, dass es in der etablierten Medizinbranche erhebliche Informationslücken hinsichtlich Fällen des „Post-Covid-Impfstoffsyndroms“ gibt.

Die Studie von Dr. Kerstin Wüstner, Professorin für Psychologie an der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, mit dem Titel „Experience of patients in Germany with the post-COVID-19 vaccination syndrome“ (Erfahrungen von Patienten in Deutschland mit dem Post-COVID-19-Impfstoffsyndrom) erschien in Open Health, Volume 6, Issue 1 (De Gruyter, Open Access) am 9. April 2025. Wüstner stellt darin fest, dass trotz der weit verbreiteten „Impfung“ während der COVID-19-Pandemie und zunehmender Berichte über anhaltende Gesundheitsprobleme nach der Impfung überraschend wenig wissenschaftliche Forschung zum Post-Covid-Impfstoffsyndrom (PCVS) betrieben wird.

Obwohl es allgemein als PCVS bezeichnet wird, wird dieser Zustand auch als impfstoffinduziertes AIDS oder impfstoffbedingtes Immunschwächesyndrom (VAIDS) bezeichnet, wie TKP erstmals im Februar 2022 berichtete.

Gesundheitsbehörden, Unternehmensmedien und sogenannte „Faktenprüfer“ haben jedoch versucht, Berichte über PCVS als „Verschwörungstheorien“ abzutun, wodurch die Patienten im Dunkeln bleiben.

Die Studie von Professor Wüstner hatte zum Ziel, festzustellen, welche peer-reviewten Forschungsergebnisse zu PCVS vorliegen, und die weiterreichenden Auswirkungen ihres offensichtlichen Fehlens zu bewerten. Es handelte sich um eine qualitative Literaturrecherche und einen kritischen Kommentar.

Wüstner führte eine systematische Suche in vier großen akademischen Datenbanken durch – BASE, PubMed, Google Scholar und PsycINFO. Sie verwendete Suchbegriffe im Zusammenhang mit PCVS und Patientenerfahrungen.

Die abschließende Suche, die am 27. September 2024 abgeschlossen wurde, filterte Artikel heraus, die sich nicht direkt auf Patientenerfahrungen im Zusammenhang mit PCVS konzentrierten.

Nicht begutachtete öffentliche Diskussionen und Kommentare aus Online-Ärzteplattformen (z. B. DocCheck) wurden ebenfalls zu Illustrationszwecken untersucht.

Die Studie hielt sich an offene Wissenschaftsstandards und wurde ohne externe Finanzierung oder institutionelle Voreingenommenheit durchgeführt.

Die Literaturrecherche ergab eine auffällige Lücke: Es wurden keine begutachteten Studien gefunden, die sich direkt mit den Erfahrungen von PCVS-Patienten in Deutschland befassten.

Dies steht im Gegensatz zu einer umfangreichen Literatur zu „Long Covid“, Impfstoffsicherheit und ungewöhnlichen Nebenwirkungen (AESIs) wie Myokarditis, Thrombose und Autoimmunphänomenen.

Das Paul-Ehrlich-Institut hatte über 1.500 Meldungen im Zusammenhang mit PCVS erhalten.

Die Meldungen enthalten Hinweise auf myalgische Enzephalomyelitis/chronisches Erschöpfungssyndrom (ME/CFS), posturales orthostatisches Tachykardiesyndrom (POTS) und post-exertionale Malaise.

Eine systematische klinische Forschung zu diesen Patienten fehlt jedoch nach wie vor.

Stattdessen tauchten die Stimmen der Patienten vor allem in den Medien auf, wo Einzelpersonen Symptome wie chronische Müdigkeit, Schwindel, Autoimmunerkrankungen, neurologische Funktionsstörungen und Herz-Kreislauf-Störungen beschrieben.

Doch selbst in den Medien war die Berichterstattung sporadisch.

Unseriöse „Faktenprüfer“ stürzen sich oft auf solche Berichte, was dazu führt, dass Medien aus Angst um ihren Ruf davor zurückschrecken, über diese Fälle zu berichten. In der öffentlichen und fachlichen Diskussion wurde PCVS oft heruntergespielt oder seine Legitimität angezweifelt.

Einige Ärzte führen die Symptome sogar auf psychologische Faktoren, Hypochondrie oder „Fehlinformationen“ zurück.

Impfgeschädigte Patienten waren oft Opfer von Gaslighting, einer Form der psychologischen Manipulation, bei der jemand dazu gebracht wird, an seiner eigenen geistigen Gesundheit, Wahrnehmung oder Erinnerung zu zweifeln.

Eine Analyse der Kommentare in medizinischen Foren ergab eine polarisierte und teilweise stigmatisierende Atmosphäre.

Einige Ärzte weisen PCVS-Betroffene und diejenigen, die den Mangel an Unterstützung für die Patienten anerkennen, einfach ab.

Obwohl mehr als 11.000 deutsche Bürger eine Entschädigung für Impfschäden beantragt haben und bis Anfang 2024 467 Fälle offiziell anerkannt wurden, bleiben die meisten Fälle ungelöst oder werden abgelehnt.

Die Diskrepanz zwischen der politischen Rhetorik, die die Sicherheit von „Impfstoffen“ propagiert, und den Erfahrungen der Patienten wurde als einer der Hauptgründe für die Not, Entfremdung und den Vertrauensverlust hervorgehoben.

Trotz zahlreicher Berichte über unerwünschte Ereignisse nach Covid-„Impfungen“ und Tausender Patienten, die über anhaltende Symptome klagen, hat Deutschland keine Untersuchungen zu den Erfahrungen der Betroffenen des Post-Covid-Impfstoffsyndroms durchgeführt.

Dieses Problem ist jedoch nicht auf Deutschland beschränkt, sondern spiegelt sich in weiten Teilen der wissenschaftlichen Welt wider.

Dieses Schweigen ist mehr als nur ein wissenschaftliches Versäumnis; es spiegelt systemische Vorurteile, politisches Unbehagen und institutionelle Trägheit wider.

Patienten mit PCVS sehen sich oft mit Skepsis, verzögerter Versorgung und Stigmatisierung konfrontiert, was ihr Leiden vertieft und das Vertrauen der Öffentlichkeit untergräbt.

Ohne ein wissenschaftliches Verständnis von PCVS – seiner Häufigkeit, seinen Mechanismen und seinem Behandlungsbedarf – werden die Betroffenen marginalisiert und die Überwachung der Impfstoffsicherheit bleibt unvollständig.

Einschränkungen der Studie

  • Die Studie stützte sich auf sekundäre Suchmaschinendaten, wobei bestimmte kostenpflichtige oder regionalspezifische Forschungsdatenbanken ausgeschlossen wurden.

  • Es wurden keine Originalinterviews mit Patienten durchgeführt; die Ergebnisse basieren auf einer Literaturrecherche und der Analyse öffentlicher Diskurse.

  • Die Einbeziehung nicht-wissenschaftlicher Quellen (z. B. Online-Ärzteforen und Nachrichtenmedien) birgt potenzielle Verzerrungen und es fehlt eine klinische Überprüfung.

  • Es wurden nur englischsprachige Suchbegriffe verwendet, wodurch relevante deutschsprachige Studien möglicherweise übersehen wurden, obwohl die meisten wissenschaftlichen Arbeiten in Deutschland in englischer Sprache veröffentlicht werden.

Trotz dieser Einschränkungen dokumentiert die Studie einen erschreckenden Verfall von medizinischer Ethik und moralische Defizite bei einem erheblichen Teil von Ärzteschaft und Politik.


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4 Kommentare

  1. W. Baehring 28. Mai 2025 um 0:52 Uhr - Antworten

    Der Begriff des „Post-Covid-Impfstoffsyndroms“ ist mir neu und meines Erachtens auch sehr unglücklich gewählt, wenn damit „Post-Vac“ nach Covid-“Impfung“ gemeint ist:

    Bisher wurde begrifflich unterschieden zwischen

    „Post – Covid–Syndrom“ (Kurzform „Post-Covid“ oder auch „Long-Covid“), also einer symptomatischen, persistenten Erkrankung nach einer schwer verlaufenen Covid19-Erkrankung und

    „Post-Vac– Syndrom“ (Kurzform „Post-Vac“), also einer symptomatischen, persistenten Erkrankung nach einer Covid19-„Impfung“ OHNE vorangegangene schwere Covid19-Erkankung bzw. ohne dass (zum „Impf“-Zeitpunkt) persistente Symptome davon zurückgeblieben wären.
    Der Begriff „Syndrom“ steht hierbei für eine (Zitat) „typische Kombination mehrerer gleichzeitig vorliegender Krankheitszeichen“.

    Mit dieser Kurz-„Anamnese“ konnte man schon mal grob zwischen „Post- Covid“ (nach Covid19 –Erkrankung) und „Post-Vac“ (nach Covid19-„Impfung“) unterscheiden, also die Spreu vom Weizen trennen.

    Bei dem Begriff „Post-Covid-Impfstoffsyndrom“ habe ich allerdings ein Problem mit der Zuordnung der Teilbegriffe:
    Gehören „Post“ und „Covid“ zusammen (also „Post-Covid“) und das „Impfstoffsyndrom“ soll lediglich auf die symptomatischen Ähnlichkeit mit den (natürlich nur ganz seltenen schweren) Impfschäden hinweisen (was allerdings erst auftrat, nachdem sämtliche schweren Impfschäden absichtlich mit unter den Teppich von „Long-Covid“ gekehrt wurden, um die tatsächliche Anzahl von Impfschäden zu vertuschen) oder geht es tatsächlich um das „Post-Impfstoffsyndrom“ (also „Post-Vac“), wobei der Teilbegriff „Covid“ hier zum „Impfstoff“ gehört, also nur eine genauere Spezifizierung des „Impfstoffs“ darstellt?
    Letzteres wäre natürlich angesichts der Tatsache, dass es auch bei anderen (konventionellen) Impfstoffen „Impfstoffsyndrome“ geben kann, zum Zwecke der Unterscheidung wünschenswert.
    Allerdings trägt der Begriff „Post-Covid-Impfstoffsyndrom“ m.E. aber nicht dazu bei, da der Begriff „Post-Covid“ (zumindest umgangssprachlich) ja bereits in einem anderen Sinne besetzt ist.

    Ich fände da z.B. meinen eingangs schon genannten Begriff „Post-Vac-Syndrom nach Covid-Impfung“ weniger mißverständlich (ist zwar auch ein Wortmonster, aber auch nur 6 Zeichen länger als das „Post-Covid-Impfstoffsyndrom“).

  2. Gabriele 27. Mai 2025 um 8:08 Uhr - Antworten

    Man müsste eher fragen: Gab es jemals eine wirkliche „medizinische Ethik“ – ein Blick in die Geschichte der „modernen“ Medizin überzeugt einen leicht vom Gegenteil. Ob nun Tiere oder Menschen die Opfer perversester Versuche und Absichten waren, war völlig egal. Was „interessant“ und lukrativ ist, wurde und wird gemacht. So wird es auch bleiben, weil die Basis – nämlich wir – immer mehrheitlich wegschaut.
    Mediale Ankündigung der neuen Covid-Variante LP.8.1. – sie ist bereits „unter Beobachtung“ – der nächste Irrsinn samt zumindest indirektem Impfzwang ist bereits auf Schiene. Impfschäden gibt es nicht.

    • triple-delta 27. Mai 2025 um 10:08 Uhr - Antworten

      Bis vor 35 Jahren gab es z.B. einen deutschen Staat, in dem es keine privatwirschaftliche Pharmaindustrie gab. Schon vergessen?

      • Gabriele 27. Mai 2025 um 11:18 Uhr

        Ich verstehe nicht ganz – wäre eine andere Pharmaindustrie denn besser?
        Massenindustrie ist selten was Gutes und „Ethik“ gibt es da sowieso keine, sondern nur wirtschaftliche Interessen. Es gibt soweit auch keine „gute alte Zeit“, es gab nur mehr Ärzte mit Hausverstand (aber ebenso viele grauenhafte Figuren, wie ich aus meiner Kindheit sehr gut weiß).

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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