EU-Offensive um amerikanische Gender- und Klima-Forscher

13. Mai 2025von 1,9 Minuten Lesezeit

Transgender-Wissenschaftler und Klimaforscher, die wegen Trumps Politik ihre Stellen an den Universitäten verloren haben, dürften bald in der EU aufschlagen. 600 Millionen sind dafür veranschlagt. 

Europäische Universitäten dürften bald einige Lehrstühle für „Gender Studies“ und „Klimawandel“ freimachen. Mit einem 600-Millionen-Euro-Paket will die EU Wissenschaftler und Forscher aus den USA in die EU locken Holt die EU also Physiker, Ingenieure, und KI-Spezialisten aus Amerika? Höchst unwahrscheinlich: Eher dürfte es um (linksliberale) Sozialwissenschaftler, Gender- und Klimawissenschaftler gehen.

Gender-Professoren im Abseits

Donald Trumps Administration hat nicht nur die Finanzierung sogenannter „DEI“-Programme (DEI steht für „Diversität, Gleichheit und Inklusion“) gestoppt, was an Universitäten spürbar ist. Er versucht auch, die von der linksliberalen Elite entwickelte „Cancel Culture“ nun gegen sie selbst zu richten. Wie die Liberalen konservative Professoren aus den Universitäten verdrängt haben, sollen nun die linksliberalen Hochschullehrer und Professoren aus den Unis verdrängt werden. Auch für Klimaforschung (der Klimawandel ist laut Trump ein „Betrug“) dürfte kein Geld mehr da sein.

Macron und Leyen starteten Anfang Mai das Programm „Choose Europe for Science“. Macron bei der Präsentation an der altehrwürdigen Sorbonne-Universität in Paris: „Vor vor einigen Jahren hätte sich niemand vorstellen können, dass eine der größten Demokratien der Welt Forschungsprogramme unter dem Vorwand streichen würde, weil das Wort Diversität in diesem Programm steht.“ Leyen spricht von einem „Super Grant“-Programm, das die EU einrichten wird, um „die Besten auf diesem Gebiet eine langfristige Perspektive zu geben“.

Das holländische Radio NPO wird in seinem Bericht über das Programm etwas deutlicher. Es schreibt, was offensichtlich ist: Wissenschaftler, die aktuell in den USA ihren Job verloren haben, kommen aus Bereichen, die Trump verachtet, „wie Klimawandel oder Gender“.

Diversitäts-, Transgender- und CO2-Forschung könnte also in der EU bald neuen Aufschwung finden. Mit jungen Akademikern aus den USA, die von Trump aus den Universitäten gekickt worden sind. Raumfahrtstechniker hat Trump aber nicht „gecancelt“ haben.

Bild „2017.06.26 WERK for Your Health, Washington, DC USA 6935“ by tedeytan is licensed under CC BY-SA 2.0.

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8 Kommentare

  1. Peter-Schmidt-News 14. Mai 2025 um 10:31 Uhr - Antworten

    Gender- und Klima-Ideologie sind Methoden des Tiefen Staats zur Kontrolle der Bevölkerung einerseits und zur Geldschöpfung andererseits. Es ist nur logisch, dass die Akteure des Tiefen Staats ihre von Trump aussortierten „Wissenschaftler“ nun an anderer Stelle, in der EU, wirken lassen.

  2. Dr. Rolf Lindner 14. Mai 2025 um 10:10 Uhr - Antworten

    Im Film „Little Big Man“ wird ein schwuler Indianer bei den Cheyennen ins Frauenzelt gesteckt und entsprechend gekleidet, weil sie der Meinung sind, Manitu hätte ihm ein weibliches Gehirn gegeben. Wenn solche Einsicht tatsächlich bei einem quasi Steinzeitvolk schon vorhanden ist, weshalb ist die in unserer ach so entwickelten Gesellschaft verloren gegangen. Ich würde jeden Genderforscher zum Betrachten dieser Szene aus dem o.g. Film verpflichten.

  3. Jan 13. Mai 2025 um 23:56 Uhr - Antworten

    Schauspieler können durch eine Rolle regelrecht verbrennen. Während Susan Sarandon über Jahrzehnte alle möglichen tollen Rollen spielen konnte, sieht die begabte Angela Lansbury in jeder Rolle aus wie Miss Marple. Das kann man natürlich auch positiv nutzen, indem man zB einen Actionhero aufbaut.

    Es ist kaum möglich, dass eine Person ein rotlichtnahes Outing als gay und Drag hat und hinterher Finanzminister wird. Alice Weidel könnte den Job noch machen, Tessa Ganserer nicht.

    Es ist mir unbegreiflich, dass die woke Inklusionsbewegung nicht versteht, dass sie den Leuten keinen Gefallen tut. Sie macht nur dann Sinn, wenn man sehr schlimme Vorurteile im Kopf hat. Nicht aber, wenn man annimmt, dass Gays wie andere individuell begabt sind und eben nur mit dem gleichen Geschlecht zusammen leben. Das Wort Sexualität könnte man dabei auch fallen lassen, weil die nach 30 Jahren Partnerschaft vielleicht nicht mehr so im Vordergrund steht.

    Auf diese Weise verkehrt sich das Bemühen um gleiche Chancen für alle Menschen ins Gegenteil. Das muss einem doch auffallen!

    Kürzlich hat ein Profihandballer, Name entfallen, erzählt, dass der Trainer auf ihn zugekommen sei und gefragt hätte, wenn sein Kumpel eh bei jedem Spiel dabei ist, ob er dann bei den Spielerfrauen mit eingebucht werden wolle. Das scheint mir gelungene Inklusion, die beiden haben sich nicht erst zum Affen machen müssen. Das aber geht ganz ohne woke Kultur, wenn jemand nur ein wenig nachdenkt!

  4. Wolliku 13. Mai 2025 um 19:11 Uhr - Antworten

    Habemus Klimakirche…es war zu befürchten. Alle ideologischen Spitzenforscher aus der Klimakirche und den Regenbogen-Instituten fluten jetzt die Unis in Europa und modellieren die Apokalypsen vom Allerfeinsten. Sie bekommen hier Asyl und jede Menge Knete aus diversen Sondervermögen. Bei uns wird zwar nicht so gut bezahlt wie bei den Amis, dafür ist es auch nicht schlimm, wenn man/frau bei der Komplexität der wissenschaftlichen Themen zunächst einmal ein paar Orientierungssemester einlegt. Bei der Stellenvergabe kann man/frau dann noch schnell das passende Geschlecht beantragen. Die Vorteile des Regenbogens sollte man/frau zu genießen wissen. Aber Vorsicht: Wer beim linken Geschwurbel versehentlich die Palästinenser unterstützt landet bei den Gutmenschen hier schnell auf der Abschussrampe für Antisemiten. Bei Antisemitismus ist Schluss mit lustig. Die Greta Thunberg weiß ein Lied davon zu singen.

  5. Der Zivilist 13. Mai 2025 um 17:08 Uhr - Antworten

    Nennen wir sie doch einfach

    Trans Klima Experten !

    • Jan 13. Mai 2025 um 23:59 Uhr - Antworten

      Ex-Perte ist ein treffendes Wort, „perte“ heißt auf Französisch „Verlust“. Auf der Strecke bleibt die Logik.

  6. Varus 13. Mai 2025 um 13:41 Uhr - Antworten

    Wissenschaftler, die aktuell in den USA ihren Job verloren haben, kommen aus Bereichen, die Trump verachtet, „wie Klimawandel oder Gender“.

    Ich verachte diese Voodoo-Bereiche ebenfalls – kann man überhaupt von richtiger Wissenschaft sprechen? Es ist wohl eher die „die Wissenschaft (TM)“ – in Westeuropa leider immer noch am Drücker.

    • Der Zivilist 13. Mai 2025 um 17:10 Uhr - Antworten

      nee, eher Influencer oder halt – diplomatisch – Experten.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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