
Argentinien öffnet Nazi-Archive
Argentinien wird seine Archive über Dokumente zu geflüchteten und im Land untergetauchten Nazis der Öffentlichkeit freigeben.
Argentinien will die staatseigenen Nazi-Archive für die Öffentlichkeit freigeben. Ein republikanischer Senator hatte im Februar darum gebeten, und die argentinische Regierung hat die Freigabe nun angeordnet. Im Netz wird wild spekuliert.
Vergangene Woche berichteten argentinische Medien – etwa die Buenos Aires Times – über den Plan. Innenminister Guillermo Francos gab demnach am vergangenen Dienstag bekannt, dass Präsident Javier Milei die Freigabe der Archive angeordnet habe. Alle aufbewahrten Akten über Naziflüchtlinge sollen demnach veröffentlicht werden.
Die Akten betreffen „Nazis, die in Argentinien Zuflucht suchten und viele Jahre lang geschützt wurden“, erklärte Francos in einem Exklusivinterview mit einem argentinischen Journalisten. Die Unterlagen umfassen demnach Dokumente des argentinischen Verteidigungsministeriums ebenso wie Bank- und Finanztransaktionen. „Der Präsident hat angeordnet, dass alle relevanten Dokumente von allen staatlichen Institutionen veröffentlicht werden, da es keinen Grund gibt, sie geheim zu halten“, sagte Francos.
Auslöser war ein Treffen Mileis mit dem republikanischen US-Senator Steve Daines, einem Verbündeten von US-Präsident Donald Trump. Der Sprecher Mileis hatte nur einen Tag vor der Ankündigung von Francos erklärt, dass auch geheime Akten über die Handlungen der Streitkräfte während der Militärdiktatur 1976–1983 freigegeben werden. Das ist brisant, da Milei von Kritikern regelmäßig in die Nähe dieser Diktatur gerückt wird.
Schon länger gibt es einen Regierungserlass, der die Freigabe dieser Akten anordnet. Dieser wurde jedoch nie umgesetzt. „Was der Präsident damit sagen will, ist, dass es sich um historische Unterlagen handelt, die im Nationalen Generalarchiv verfügbar sein müssen, damit jeder Zugang zu ihnen hat“, erklärte der Innenminister.
Es ist bekannt, dass eine Reihe hochrangiger verurteilter Nazi-Kriegsverbrecher in Argentinien untergetaucht war. Darunter etwa Adolf Eichmann, der 1950 unter dem Namen „Ricardo Klement“ nach Argentinien kam und bis 1960 unauffällig in Buenos Aires lebte. Später wurde ihm in Israel der Prozess gemacht und er wurde hingerichtet.
Auch Josef Mengele floh nach Argentinien und lebte jahrelang in der Hauptstadt. Die deutsche Botschaft stellte ihm 1956 sogar einen Pass unter seinem echten Namen aus. Bis zu seinem Tod in Paraguay und Brasilien lebte er unter falscher Identität.
Sowohl Eichmann als auch Mengele flohen über die sogenannte „Rattenlinie“. Es wird erwartet, dass die Dokumente mehr über die Fluchtroute der deutschen Faschisten enthüllen.
Noch wilder wird über Hitler spekuliert. Auslöser ist ein von der CIA freigegebenes FBI-Dokument aus dem Jahr 2017. Fox News berichtet darüber:
2017 veröffentlichte die CIA ein Dokument, aus dem hervorgeht, dass der Geheimdienst die Möglichkeit untersuchte, ob Adolf Hitler noch 1955 – fast ein Jahrzehnt nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs – in Südamerika lebte.
In dem dreiseitigen Dokument, das auf der Website der CIA zu finden ist, wird ein ehemaliger SS-Soldat erwähnt, der Spionen erzählte, er habe sich regelmäßig mit Hitler in Kolumbien getroffen.
Das Dokument legt nahe, dass Hitler als Angestellter einer Reederei gearbeitet haben könnte, bevor er möglicherweise nach Argentinien flüchtete. Auf der zweiten Seite ist ein Bild des Informanten, Phillip Citroen, mit einer Person zu sehen, die er Mitte der 1950er Jahre für Hitler hielt.
Die Spekulationen um eine angebliche Flucht Hitlers sind wohl etwa so alt wie die Niederlage der deutschen Faschisten und der Selbstmord im Bunker selbst. Ein argentinischer Journalist verfasste ein ganzes Buch über Hitlers angebliche Flucht nach Argentinien. 2015 veröffentlichte das FBI-Dokumente über einen Bericht, der am 14. Juli 1945 aus Buenos Aires übermittelt wurde, hieß es, dass „eine Quelle unbekannter Zuverlässigkeit“ behauptete, „Hitler sei um den 20. Juni in Argentinien gelandet, sein Gesicht sei entstellt“ und ein argentinischer Armeemajor bereite sich darauf vor, ihn zu einem „geheimen Versteck im Chaco-Gebiet“ zu eskortieren.
Manche glauben nun, dass die Veröffentlichung der argentinischen Archive neue Informationen liefern könnte. Wahrscheinlicher ist aber, dass nichts dergleichen zu finden sein wird. Aber selbst dann wird der Mythos des „geflüchteten Hitler“ wohl nicht sterben.
Fox News dazu abschließend:
Es ist nicht bekannt, ob die bevorstehende Freigabe von Dokumenten durch Argentinien Licht in die Hitler-Verschwörung bringen wird.
Historiker gehen davon aus, dass Hitler Selbstmord beging, indem er 1945 in Berlin eine Zyankalikapsel einnahm und sich erschoss. Seine Leiche wurde später von sowjetischen Soldaten entdeckt und an einem nicht gekennzeichneten Ort begraben. Ein deutsches Gericht erklärte Hitler für tot, aber erst 1956, mehr als ein Jahrzehnt nach Kriegsende.
Seine Frau Eva Braun nahm sich ebenfalls das Leben, indem sie eine Zyankalikapsel schluckte.
Es gilt quasi als erwiesen, dass der GröFaZ unter dem Namen Schicklgruber untertauchte. Sein langhaariger Sohn Mario soll sich in den 80ern künstlerisch auf der hohen Warte betätigt haben. Und seine schöne Tochter sollte die schönen Augen für das argentinisch-jüdische Meisterwerk „El secreto de sus ojos“ liefern. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie noch heute?
PS: Nur den Gehlen im Münchner Süden. Den gab es natürlich niemals ….
Hitler ist 1889 geboren und wäre heute 136 Jahre alt. Selbst wenn er noch leben würde, wäre er zu alt, um eine politische Rolle zu spielen. Ob er nach seinem Tode noch ein wenig gelebt hat, ist eine müßige Frage, er hat keine Bedeutung mehr erreicht.
Sein Helfeshelfer Stepan Bandera wird allerdings heute im Banderastan angehimmelt, welches wiederum zum Gelobtesten Land der westlichen Woken wurde. Überall im Westen werden blau-gelbe Lappen aufgehängt (Rutube-Blogger Sanya Po Floridie meint, dass sie in den USA inzwischen überall abgehängt wurden) – welch Wunder, dass die Fotos des Chefs bisher ausbleiben. Für die Büros der Woken Union & Co würde ich aber nicht darauf wetten.
Wieso wohl spottet ein AfD-Politiker, dass die Woken einen berüchtigten Banderisten vermutlich mit dem … Schnorrlensky-Gruß nach Südamerika verabschiedet haben?
Apropos Natsis, die nach Südamerika ziehen – Böses Medium bringt heute: „Melnyk-Satire und vermeintlicher Hitlergruß: EU-Parlament hebt Immunität von Petr Bystron auf“. Ermittelt wird wegen einer Collage mit Fotos westlicher Politiker mit ausgestrecktem Arm – Merkel und andere. Wenn es die Benutzung verbotener Symbole sein sollte – die Fotos scheinen authentisch zu sein, wieso wird also gegen Bystron ermittelt und nicht gegen Merkel&Co, welche wirklich mal so den Arm ausgestreckt haben? Rhetorische Frage – so müsste aber Bystrons Verteidigung lauten?