Facebook / EU zensieren Posting über MIT-Wissenschaftler binnen 1 Minute

13. Oktober 2024von 2,4 Minuten Lesezeit

Die Zensur in der EU wird immer aggressiver. Hochrangige Wissenschaftler, die auf Experiment, Messung und solider Physik basierende Erkenntnisse berichten, haben offenbar in der EU keine Chance mehr ihre Äußerungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. So wird in der EU der „Konsens der Wissenschaft“ hergestellt.

Es geht um den heute auf TKP erschienen Artikel MIT-Klimaforscher: Klimawandel wird für Propaganda und Profite der Globalisten genutzt. Professor Richard Lindzen war bis zu seiner Emeritierung am MIT und kann, wie viele andere, nun ohne sein eigenes Institut und seine Mitarbeiter zu gefährden, offen unwissenschaftlichen Klima-Behauptungen widersprechen, die von Politik und Leugnern des Einflusses von Sonne, Wolken und Wasserdampf kommen. Er tat dies kürzlich in Brüssel auf Einladung des ungarischen politischen Think Tanks MCC.

Und TKP hat darüber berichtet.

Der Artikel wurde von einem Leser auf Facebook gepostet. Nach nur einer Minute erschien dieses:

Entweder führt Meta als Eigentümer von Facebook diese Zensur selbständig als einer der führenden Konzerne des digital-finanziellen Komplexes durch. Oder Prof. Lindzen ist von der EU als einer der Entlarver der Klimaagenda zur unerwünschten Person erklärt worden; oder der ungarische Think Tank MCC wird automatisch zensiert, weil Ungarns Politik generell unerwünscht ist.

Genau die gleiche Reaktion berichten uns auch andere TKP Leser. Klima ist offenbar ein wichtiges Gebiet für Umsätze und Profite. Die inhaltliche Position der Klima-Alarmisten ist sehr schwach und leicht durchschaubar, es muss offenbar jede wissenschaftlich untermauerte Position unterdrückt werden. Und natürlich weiß jeder halbwegs gute Naturwissenschaftler, dass menschengemachtes CO2 nicht die Ursache des Klimawandels ist und dass hier Unsinn verbreitet wird. Die Position der Betreiber ist daher hier eindeutig schwächer als dies bei der Corona Pandemie der Fall war.

Bezeichnend ist auch, dass das Video des Vortrags auf Rumble veröffentlicht wurde, YouTube hat bereits zensiert oder hätte es zumindest getan, hätte es dort gezeigt werden sollen.

All das geschieht in der EU mit deren Willen und gemäß dem Digital Services Act. Es ist gegen jeden wissenschaftlichen Grundsatz, deren Essenz Widerspruch und Falsifizierung nach Popper ist.

Mit Demokratie hat die EU immer weniger zu tun, es ist mittlerweile glatter Meinungsterror und politischer Rechtsextremismus vorherrschend. Man sehe sich auch nur die ungehörige und aggressive Reaktion von Leyen auf die Rede von Viktor Orban vor dem EU-Parlament an.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.



MIT-Klimaforscher: Klimawandel wird für Propaganda und Profite der Globalisten genutzt

Zuckerberg und Zensur: Biden ist schuld

Angriffe auf Redefreiheit durch EU-Zensur-Kommissar Breton und DDOS Attacke auf X bei Trump-Musk Space

EU will Geheimzensur in sozialen Medien – nur X und Eleon Musk weigern sich

Mehr Google-Zensur gegen „Toxizität“

12 Kommentare

  1. audiatur et altera pars 14. Oktober 2024 um 10:39 Uhr - Antworten

    Der Wahrheit und Vollständigkeit halber: Die Rede Lindzens wurde hier auch (vermutlich bis hoffentlich automatisiert qua „AI“) schriftlich zensiert wiedergegeben. Indem jene Teile der Rede, die nicht ins antiwestliche bzw. antiamerikanische Narrativ passten, weggelassen wurden. Damit nahm das Automat in Kauf, dass der Leser gar nicht begreifen kann, worauf der MIT-Mann eigentlich das „woke“ Problem zurückführt. Aber nicht nur in solchen Ost-West-PR-Schlachten sind die „Bösen“ immer die anderen, niemals die eigenen Automaten bzw. Automatismen. Schade!

  2. Sabine Schoenfelder 14. Oktober 2024 um 10:20 Uhr - Antworten

    Wozu wurden diese zentralistischen „sozialen Tools“ wie Facebook usw. denn geschaffen ? Ü b e r l e g e n.
    Sie sind in erster Linie ein Kommunikationsmedium, mit dem der Erfinder und Betreiber natürlich „seine Agenda“ verbreitet. 👉 Algorithmen sammelt.
    Warum werden billig Verträge und Handys angeboten, Zustimmungen im Netz non-stop verlangt, über Nacht 👉 „Systemverbesserungen“, Updates, aufgespielt, von welchen die Wenigsten wissen w a s „Mann“ gerade an „Innovationen“ im eigenen Programm installierte ? Gewohnte Übergriffigkeit. 😳👎🏽
    Auch hier baut die „ELITE“ zuverlässig auf die Beqemlichkeit, den schnellen Lustgewinn und die Dummheit der Menschen.
    Ein soziales Medium lebt von seinen Benutzern. Dezentralisieren und alle BICs meiden. Nicht m i t m a c h e n. ‼️
    Mehr das Innere als das „Äußere“ pflegen. Ein schöner Intellekt spiegelt sich auch in hübschen Gesichtern wider. 😁✌️
    Wir sind für ein a n a l o g e s Leben geschaffen, sonst hätten wir nur einen Kopf mit Antenne, Rezeptor oder Transistor…😂
    Die zentralisierte Digitalisierung zwingt uns in eine engmaschig kontrollierte Scheinrealität. 🤮

  3. CM 14. Oktober 2024 um 8:27 Uhr - Antworten

    Wo wir grad beim Thema Zensur sind. Könnte tkp.at sich evtl. dem Problem widmen, dass auf telegram zur Zeit eine Art shadowban praktiziert wird? Betrifft viele Kanäle aus dem Bereich Corona-Aufarbeitung. Kanäle, die man abonniert hat bzw. zu denen man einen anklickbaren Link hat, können angewählt werden. Suchen kann man sie als Nicht-Abonnent allerdings nicht mehr. Auch dann nicht, wenn man die exakte Bezeichnung eingibt. Sie erscheinen einfach nicht in den Suchergebnissen. Besonders problematisch, wenn es zu einem Betreiber auch Fake-Accounts gibt. Die werden nämlich noch angezeigt.
    Das wäre doch sicher auch einen Artikel wert – auch mit Hinweisen dazu, was Kanal-Betreiber unternehmen können.

  4. therMOnukular 13. Oktober 2024 um 19:45 Uhr - Antworten

    Dass Zensuhr und Demokratie absolut unvereinbar sind, muss hier nicht weiter erklärt werden.

    Ich nehme diese Zensuhr als Panik-Reaktion wahr, nachdem man erkannt hat, dass die schöne Idee von den steuerbaren Social Medias geplatzt ist und sich in das Gegenteil verwandelt. Aus dem Traum der leichteren Massenmanipulation ist der Alptraum der freien Meinungsverteilung geworden.
    Denn so, wie sie uns in der Themenwahl voraus sind (sobald wir C oder das Klima definitiv widerlegt haben, erfinden die einfach eine neue „Krise“ und wir hecheln hinterher), sind wir hier voraus und sie sind hinterher, weil sich einfach neue Plattformen gründen, sobald alle anderen in die Zensuhr gezwungen wurden.

    Darum gefällt mir das. Die sägen damit nur an ihrem eigenen Holzbein….;)))

  5. Daisy 13. Oktober 2024 um 18:59 Uhr - Antworten

    Der Beweis dafür, dass Lindzen voll ins Schwarze getroffen hat. Das wird sich auch so verbreiten, nun mit dem Prädikat „von Uschi und ihren Globalistenkraken schon nach 1 Minute zxnsiert“, damit es nur ja keiner liest.

  6. Pfeiffer C 13. Oktober 2024 um 18:36 Uhr - Antworten

    Die Zensur in der EU wird immer aggressiver. Hochrangige Wissenschaftler, die auf Experiment, Messung und solider Physik basierende Erkenntnisse berichten, haben offenbar in der EU keine Chance mehr ihre Äußerungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen. So wird in der EU der „Konsens der Wissenschaft“ hergestellt.

    Wenn der Bürger seiner „Governmental Nanni mit dem erhobenen Zeigefinger“ überdrüssig wird, greift der Plan B der Zensoren – Motto:

    „Wird der Bürger unbequem, ist er ratzfatz rechtsextrem“ und – im besten Deutschland aller Zeiten – schusterte man schon eine neuen Straftatkategorieentwurf, die „Sozialschädlichkeit“ zusammen.

    Das Strafmaß wird dann nach der politischen Einstellung einer Person verhängt.

    Installiert wurden daher (wie schon zu Zeiten eines „real existierenden Sozialismus“) Kontrollmechanismen und zensorische Instanzen – die wohlgemerkt aber nicht den freiheitlich-demokratischen, pluralistischen Grundsätzen entsprechen. Heuer, vorgeblich zum Schutz der vermeintlich schwächelnden Demokratie, werden diverse „Meldestellen“ etabliert, die auch gerne mal anonyme Anzeigen annehmen (mit freundlichen Grüßen an die denunzierenden Blockwarte!).

    Staatlich alimentierte Faktenfüchse und Corrective werden oftmals an vermeintlich neutrale NGOs angedockt. Im Rahmen des Ganzen findet eine massive Ausweitung der Überwachung des Internets, sozialer Netzwerke und auch von privaten Chats statt; wobei die hierfür juristisch rechtfertigenden Verdachtsmomente immer tiefer gehängt werden. Damit nicht immer nur der einzelne Staat an Zensur und Kontrolle schuld ist, wird der Spielball auch gerne der EU-Kommission zugespielt, also jener „demokratischsten aller demokratisch auserwählten Eliten“.

    „Man kann heute wieder nicht mehr frei sprechen, man muss um seine Karriere, seine Familie, seine Freiheit, manchmal sogar um sein Leben fürchten. Wir leben in einer monoideologischen Ära der sogenannten liberalen Demokratie, in der die Freiheit nicht an der ersten Stelle steht.“ (Passage Václav Klaus, Rede am Bürgergipfel, Stuttgart, der 7. September, 2024).

    Deutlicher kann man den inhaltlichen Widerspruch zwischen politmedialem Nebel und der bitteren Realität kaum ausdrücken.

    Quelle der Absätze 5/6/7: „Über die Bande gespielt“ – hier:

    Aud der Rede des Reichsfxxxxxx XX, HH, bei der XX-Gruppenführertagung in Posen am 4. Oktober1943:

    „Es unterliegt keinem Zweifel, dass in dieses Volk nun von vielen Seiten die gegnerische Propaganda hereinströmt und hereinträufelt. Wir sind leider nicht in der Lage, die feindlichen Sender ganz oder überhaupt nennenswert abzuschirmen. Die Versuchung ist gewachsen, die feindlichen Sender, die in ihrer psychologischen Wirkung besser, leider manchmal sehr gut geworden sind, abzuhören.

    Wie in allen Fällen, in denen einem Verbot oder Gesetz nicht der Nachdruck der Exekutive und der Strafe verliehen werden kann, wirkt sich auch hier das Verbot autoritätsschädigend aus. Wir haben zwar verboten, feindliche Sender abzuhören, wir sind und waren aber nicht in der Lage, Übertretungen dieses Verbotes nennenswert zu bestrafen. Heute sind wir etwas mehr dazu übergegangen….

    …jetzt werden wir sehr aufpassen. Die Leute, die das so interessant finden, die sind für mich interessant.“

  7. 1150 13. Oktober 2024 um 18:31 Uhr - Antworten

    nannte man das einst nicht inquisition?
    hat giordano bruno nach seinem qualvollen tod am ciampo de fiori auf dem scheiterhaufen nicht 400 jahre lang auf seine repatriierung warten müssen?

  8. Varus 13. Oktober 2024 um 18:14 Uhr - Antworten

    Hochrangige Wissenschaftler, die auf Experiment, Messung und solider Physik basierende Erkenntnisse berichten, haben offenbar in der EU keine Chance mehr ihre Äußerungen einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.

    Braucht es noch weitere Belege, dass die Lobby-Klimahysterie nichts als Humbug ist? Wäre an der Narration irgend etwas dran, wäre zum Stützen keine totalitäre Tsän-Suhr vonnöten.

  9. triple-delta 13. Oktober 2024 um 18:07 Uhr - Antworten

    Wann wird dieser Demokratiemythos endlich final beerdigt? Klassengesellschaften sind immer Diktaturen, auch der Kapitalismus. Was der herrschenden Klasse nicht passt, wird unterdrückt und ausgeschaltet.

    • Varus 13. Oktober 2024 um 18:21 Uhr - Antworten

      Genauso der real existierende Sozialismus im Ostblock – da gab es die privilegierte Klasse der Parteinomenklatur und das gemeine Fussvolk. Auch dort gab es Scharlatanerie eines gewissen Lyssenko, dessen krude Theorien nur Stalins Diktatur vor Versenkung retten konnte. Nach Stalin gab es aber keinen größeren Schwindel in Naturwissenschaften mehr, die weiteren fast 40 Jahre – erstaunlich, dass es gerade jetzt im Westblock durchgezogen werden kann.

    • wehavecandy 13. Oktober 2024 um 22:58 Uhr - Antworten

      „Einfach richtig“ ihre Analyse. No more words to say. Eigentlich nur beschämend für alle denkenden Menschen. Vielleicht sollte die EU und alle anderen Machtapparate das Denken mithilfe von Impfungen oder ähnlichem vorbeugen und das schriftliche Wort verbieten. Achnee, das war ja im 3 ten Reich.
      Ich dachte, das wäre Geschichte.

  10. Jan 13. Oktober 2024 um 18:02 Uhr - Antworten

    Zensur stört den Diskurs der wissenschaftlichen und politischen Meinungsbildung.

    Zensur lässt sich missbrauchen, um Massentötungen, wie in der Geschichte häufiger vorgekommen, zu verheimlichen.

    Strafbare Gewaltaufrufe gegen Einzelpersonen oder Gruppen sind nicht mit oppositionellen Darstellungen zu verwechseln.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

Aktuelle Beiträge