
Die deutsche „Energiewende“ im globalen Wettbewerb: Eine kritische Analyse
Die deutsche Energiewende, ein ambitioniertes politisches Vorhaben zur signifikanten Steigerung des Anteils der aus Sonnen- und Windenergie erzeugten elektrischen Energie und zur drastischen Reduzierung der Treibhausgasemissionen, hat in den letzten Jahren für zahlreiche Diskussionen gesorgt. Während das Ziel der Reduktion von CO2-Emissionen und der Übergang zu nachhaltigen Energien als positiv kommuniziert wird, zeigen eingehende Analysen, dass diese Strategie im globalen Wettbewerb als eine Verliererstrategie angesehen werden muss.
Um die langfristigen Auswirkungen der Energiewende zu verstehen, ist es unerlässlich, eine konsequente ökonomische Betrachtung anzustellen. Denn hohe Energiekosten und Abwanderung der Industrie sind die Folgen. Eines der zentralen Argumente gegen die deutsche Energiewende ist der Anstieg der Energiepreise. Durch die Förderung nicht fossiler Energien, insbesondere Wind- und Solarenergie, sind die Energiekosten in Deutschland erheblich gestiegen. Diese steigenden Kosten belasten sowohl Unternehmen als auch Verbraucher, was dazu führt, dass deutsche Produkte im internationalen Vergleich teurer werden.
In einer globalisierten Wirtschaft, in der Wettbewerbsfähigkeit entscheidend ist, stellt dies ein ernsthaftes Problem dar. Hohe Energiekosten zwingen viele Unternehmen dazu, aus Deutschland abzuwandern und ihre Produktionsstätten in Länder zu verlagern, die auf flexible Anpassungen setzen und somit niedrigere Energiepreise bieten können. Diese Abwanderung bedroht den Industriestandort Deutschland unmittelbar und gefährdet zahlreiche Arbeitsplätze.
Strukturelle Mängel und geopolitische Risiken der Nutzung von Sonne und Wind
Ein kritisches Problem der Energiewende liegt in der Bindung von Ressourcen in Energiesystemen, die auf Sonne und Wind basieren. Diese Systeme sind nicht in der Lage, Energie bedarfsgerecht zu liefern, da sie von Wetterbedingungen abhängig sind. Diese Unzuverlässigkeit führt dazu, dass zusätzliche, kostspielige Regelkapazitäten benötigt werden, um die Versorgungssicherheit aufrechtzuerhalten. In diesem Kontext wird deutlich, dass die wahre Herausforderung nicht die Preisschwankungen auf den internationalen Märkten sind, die alle Länder betreffen, sondern die strukturellen Mängel der s.g. “erneuerbaren” Energien selbst. Die entsprechenden Systeme können nicht in ausreichendem Maße die notwendige Flexibilität bieten, die für eine stabile und kosteneffiziente Energieversorgung erforderlich ist.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Darüber hinaus hat die Energiewende die Abhängigkeit von Energieimporten erhöht, insbesondere von Erdgas. Diese Abhängigkeit bringt nicht nur wirtschaftliche, sondern auch geopolitische Risiken mit sich. Preisschwankungen auf dem internationalen Energiemarkt können die Versorgungssicherheit erschweren und damit die deutsche Wirtschaft destabilisieren. Länder, die sich auf lokale Ressourcen stützen oder eine diversifizierte Energieerzeugung anstreben, sind in der Lage, solche Risiken besser zu managen und ihre wirtschaftliche Stabilität zu sichern.
Ein weiterer Aspekt, der kritisch betrachtet werden muss, ist die Innovationskraft. Die Fokussierung auf politisch geförderte Technologien kann die Innovationskraft von Unternehmen einschränken. Oftmals sind Unternehmen gezwungen, in Technologien zu investieren, die politisch gewollt sind, unabhängig von ihrer Marktattraktivität oder Rentabilität.
In einer flexiblen Strategie hingegen können Unternehmen in Technologien investieren, die den höchsten Ertrag versprechen, wodurch sie besser auf Veränderungen im Markt reagieren können. Ein späterer Einstieg in neue Energieformen und Technologien kann sich als vorteilhafter erweisen, wenn er erst dann erfolgt, wenn klare wirtschaftliche Vorteile sichtbar werden. Das Risiko, zu früh in Technologien zu investieren, die sich als unwirtschaftlich erweisen, ist erheblich und inzwischen klar erkennbar.
Innovationskraft und Fehlallokation von Ressourcen
Zusätzlich besteht die Gefahr von Fehlallokationen von Ressourcen. Politische Vorgaben führen dazu, dass Kapital in ineffiziente oder nicht marktfähige Technologien fließt. Dies behindert nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung, sondern kann auch dazu führen, dass Deutschland in Technologien zurückfällt, die international nicht konkurrenzfähig sind. Im Gegensatz dazu sind Länder, die sich flexibel an die Marktbedingungen anpassen, besser in der Lage, neue Chancen zu nutzen und ihre Position im internationalen Wettbewerb zu stärken.
Ein nicht zu vernachlässigender Punkt sind die finanziellen Belastungen, die mit der Energiewende einhergehen. Die Finanzierung der Transformation erfordert erhebliche öffentliche Investitionen, die zu einer hohen Verschuldung führen können. Diese finanziellen Belastungen könnten langfristig die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands gefährden und die Handlungsspielräume der Politik deutlich einschränken. Länder mit einer ökonomischen Effizienz in ihrer Energiepolitik sind in der Lage, ihre Ressourcen besser zu nutzen und in andere wichtige Sektoren zu investieren, was zu einer stabileren finanziellen Basis führt.
Fazit: Notwendigkeit einer Neuausrichtung
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die deutsche Energiewende im globalen Wettbewerb als Verliererstrategie anzusehen ist. Politisch forcierte s.g. “erneuerbare” Energien führen zu höheren Preisen, einer erhöhten Abhängigkeit von externen Energielieferungen, eingeschränkter Flexibilität, Fehlallokationen von Ressourcen und hohen finanziellen Belastungen.
Hohe Energiekosten zwingen Unternehmen zur Abwanderung, was den Industriestandort Deutschland unmittelbar bedroht. Die Bindung von Ressourcen an unzuverlässige Energiesysteme, die nicht bedarfsgerecht liefern können, verstärkt diese Herausforderungen.
Eine flexible, ökonomisch orientierte Strategie ermöglicht es Ländern, effizienter mit ihren Energieressourcen umzugehen und ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Der Einstieg in neue Energieformen und Technologien sollte erst dann erfolgen, wenn dies klar erkennbare wirtschaftliche Vorteile bietet, wobei ein späterer Umstieg vorteilhafter ist als ein verfrühter, der unnötige Kosten verursacht.
Um im internationalen Wettbewerb nicht weiter zurückzufallen, ist es für Deutschland unerlässlich, seine Energiepolitik neu zu bewerten und einen Ansatz zu wählen, der auf ökonomischer Effizienz und Flexibilität basiert. Diese flexible Strategie kann nur durch eine konsequente Abkehr von einer politisch vorgegebenen Energiewende umgesetzt werden. Nur das würde absehbar dazu führen, dass Deutschland nicht immer weiter seine internationalen Wettbewerbsfähigkeit einbüßt. Die volkswirtschaftlichen Interessen müssen in Deutschland wieder im Vordergrund stehen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Dr. Rüdiger Kessel ist Diplom-Ingenieur der Elektrotechnik und hat sich unter anderem im Bereich des gesetzlichen Messwesens intensiv mit der Energiemesstechnik befasst.
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„WK2 lässt sich im Zusammenhang mit Ressourcenmangel sehen, Hitler schickte Pferde nach Stalingrad.“
Das passt irgendwie nicht zur „Lebensraumausschlachtung“
Die Eugeniker haben eine Fertalitätsrate von 1.6 hinbekommen, darunter geht es wegen der wirtschaftlichen Schrumpfung nicht.
Na ja! Besser ist man hält alle Meinungen aus!
das wichtigste das man meiner Meinung nach den völlig aus der Rolle gefallenen Ökofreaks vorhalten muss.
Falls es so etwas gibt wie eine technologische Vorreiterrolle, die so etwas schafft wie eine Umstellung zu nicht fossilen Energieträgern gibt, machen sie es allen auf der Welt gerade vor, wie es nicht funktioniert.
Niemand wird Selbstzerstörung nachahmen. Damit sind die auch Wegbereiter für den Kampf um Ressourcen.
Sie vernichten mit ihrem ignoranten Übereifer, alle Chancen zu einem friedlichen Übergang, der ohnehin schon sehr spät dran ist!
An Theorienbildung und die Diskussionen darüber hätte sie niemand behindert.
An die Festigung der bereits etablierten faschistischen Strukturen muss man sie hindern!
„Politische Vorgaben führen dazu …“
Wer macht diese ganz offensichtlich gegen „den deutschen Standort“, gegen seine arbeitenden Menschen, aber auch gegen seine „mittelständische Wirtschaft“ und Industrie gerichteten Vorgaben? Sie kommen von „übernationaler“ Seite und „politischen Verbündeten“, werden von den politischen Handlangern im Land vollstreckt und stoßen auf verhältnismäßig wenig Widerstand bis sogar Zustimmung (etwa bei der „Deutschen Bank“) in den führenden deutschen Kapitalistenkreisen. Letzlich sind es die Interessen der größten westlichen Monopole, die – in „politische Vorgaben“ umgemünzt – gegen die politisch weniger mächtige Konkurrenz durchgesetzt werden. Deutsche Politiker und auch große deutsche Kapitalisten erweisen sich dabei als Handlanger, Mitprofiteure …
Dass Wind und Solar nicht funktionieren, war von Anfang an klar. Es war eine Hinhaltetaktik zur Beruhigung der Ressourcenproblematik.
Wer kein Ressourcenproblem erkennt, muss erklären, wie er „die Elite“ dazu bringt, tröpfchenweise gebildetes Rohöl aus 15km Tiefe zu fördern. Über selbstorganisierende Finanzmärkte geht das nicht: siehe Fracking.
Der Elephant im Raum: Wir müssen uns komplett neu orientieren – je schneller, desto besser!
Der Autor dieses Artikels hat einen wichtigen Punkt immer noch nicht verstanden: Das Ziel der „Energiewende“ war von Anfang an die Deindustrialisierung Deutschland und Europas Wenn man die ergriffenen Maßnahmen unter diesem Gesichtspunkt betrachtet, dann ergeben diese auch plötzlich einen Sinn. Man kann das alles bei den Protagonisten auch nachlesen, aber das macht Mühe und verlangt Englischkenntnisse.
Es ist ein Grundprinzip politischer Projekte, dass ihre wahren Ziele diametral zu den öffentlich verkündeten sind und dass immer falsche oder synonyme Begriffe verwendet werden. Dazu empfiehlt ich das Buch „LTI“ von Viktor Klemperer.
Es stehen offenbar die gleichen esoterischen Zirkel dahinter. Hitler galt als Schwarzer Messias Blavatskys. Heute hofieren wir den Großen Wohltäter!
WK2 lässt sich im Zusammenhang mit Ressourcenmangel sehen, Hitler schickte Pferde nach Stalingrad.
Bei Ressourcenmangel entsteht immer die Idee, weniger Köpfe würden die Quote Ressouren per Capita erhöhen. Das ist aber nicht so, da Skalierungseffekte wegfallen, die die Ressourcen überhaupt erst ermöglichen. Ein Sklavenreich dauert daher nur kurz. Wir müssen immer durch einen Flaschenhals. Die Elite schafft ihren Kids einen Vorteil durch saubere DNA. Etwas anderes ist nicht möglich.
Im Kapitalismus ist Degrowth nicht möglich. Die Eugeniker haben eine Fertalitätsrate von 1.6 hinbekommen, darunter geht es wegen der wirtschaftlichen Schrumpfung nicht.
Das Mikado-Spiel fällt plötzlich auf einen Level niedriger Komplexität. Aus Sicht von 2019 erwartete man für 2020 einen supply crunch bei Öl; die publizierten Daten erscheinen kohärent. Die Lockdowns haben diesen verhindert.
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Es besteht nur das, was wir selbst mit unseren Händen auf unserer Erde schaffen können! Je schneller wir das begreifen, desto besser sind die Chancen für die Kids.
Die RBI, die Rust Belt Initiative