
Kennedy/Trump: Mit Moskau verhandeln!
RF Kennedy Jr. und Trump Jr. besprechen im US-Mainstream die Russland-Strategie des Trump-Lagers. Ein Präsident Trump werde Putin ernst nehmen und den Krieg beenden, so das Versprechen.
Robert F. Kennedy Jr. ist im Lager von Donald Trump voll angekommen, nicht mehr ausgeschlossen, dass RFK einen Posten im Trump-Kabinett bekommen könnte. Am Dienstag hat das renommierte Politikmagazin The Hill einen Gastkommentar veröffentlicht. Die Autoren: Robert F. Kennedy und Donald Trumps Sohn, Donald Trump Jr. Der Titel: „Verhandlungen mit Moskau zur Beendigung des Ukraine-Kriegs und, um die nukleare Verwüstung zu verhindern.“ Im Kommentar legt das Trump-Team ihre Ukraine-Strategie dar.
Der Artikel ist hier im Original zu finden. Hier die Übersetzung per DeepL:
Die New York Times berichtete am Donnerstag, dass die Regierung Biden erwägt, der Ukraine zu gestatten, von der NATO bereitgestellte Präzisionswaffen mit großer Reichweite gegen Ziele tief in Russland einzusetzen. Eine solche Entscheidung würde die Welt einem größeren Risiko eines nuklearen Flächenbrands aussetzen als jemals zuvor seit der kubanischen Raketenkrise.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Zu einer Zeit, in der sich die amerikanische Führung darauf konzentrieren sollte, einen diplomatischen Ausweg aus einem Krieg zu finden, der niemals hätte stattfinden dürfen, verfolgt die Regierung Biden-Harris stattdessen eine Politik, die Russland nach eigenen Angaben als Kriegshandlung interpretieren wird. Nach den Worten von Wladimir Putin würden Langstreckenangriffe in Russland „bedeuten, dass sich die NATO-Länder – die Vereinigten Staaten und die europäischen Länder – im Krieg mit Russland befinden“.
Einige amerikanische Analysten glauben, dass Putin blufft, und sind dafür, ihn bluffen zu lassen. Wie die Times berichtet, „‚Eine Lockerung der Beschränkungen für westliche Waffen wird Moskau nicht zu einer Eskalation veranlassen‘, schrieben 17 ehemalige Botschafter und Generäle diese Woche in einem Brief an die Regierung. Wir wissen das, weil die Ukraine bereits Gebiete, die Russland als sein Eigentum betrachtet – darunter die Krim und Kursk – mit diesen Waffen angreift und Moskaus Reaktion unverändert bleibt.“
Diese Analysten verwechseln Zurückhaltung mit Schwäche. Im Grunde genommen befürworten sie eine Strategie des „Brinksmanship“. Jede Eskalation – von HIMARS über Streumunition und Abrams-Panzer bis hin zu F-16 und ATACMS – bringt die Welt näher an den Rand des Armageddon. Ihre Logik scheint zu sein, dass, wenn man einen Bären fünfmal reizt und er nicht reagiert, es sicher ist, ihn ein sechstes Mal noch härter zu reizen.
Eine solche Strategie könnte vernünftig sein, wenn der Bär keine Zähne hätte. Die Falken in der Regierung Biden scheinen vergessen zu haben, dass Russland eine Atommacht ist. Sie haben die Weisheit von John F. Kennedy vergessen, der 1963 sagte: „Nuklearmächte müssen solche Konfrontationen vermeiden, die einen Gegner vor die Wahl stellen, entweder einen demütigenden Rückzug oder einen Atomkrieg zu führen.“
Wir sollten diesen Rat ernst nehmen. Putin hat mehrfach signalisiert, dass Russland unter extremen Umständen Atomwaffen einsetzen würde. Im September 2022 sagte Putin: „Wenn die territoriale Integrität unseres Landes bedroht ist, werden wir ohne Zweifel alle verfügbaren Mittel einsetzen, um Russland und unser Volk zu schützen – das ist kein Bluff.“ Im März 2023 vereinbarte er mit Weißrussland die Stationierung taktischer Atomwaffen in diesem Land. Anfang des Monats kündigte der stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow an, dass Russland seine Nukleardoktrin als Reaktion auf die Beteiligung des Westens am Ukraine-Krieg ändern werde.
Stellen Sie sich vor, Russland würde einem anderen Land Raketen, Training und Zielinformationen zur Verfügung stellen, um tief in amerikanisches Territorium einzudringen. Die USA würden das niemals tolerieren. Wir sollten auch von Russland nicht erwarten, dass es das toleriert.
Das Spiel mit dem nuklearen „Hühnchen“ ist schon weit genug gegangen. Zwischen dem Abschuss von US-Raketen tief in russisches Hoheitsgebiet und einem nuklearen Schlagabtausch liegt kein weiterer Schritt. Näher an den Abgrund können wir nicht mehr herankommen.
Und wozu? Um „Russland zu schwächen“? Um die Bodenschätze der Ukraine zu kontrollieren? Kein lebenswichtiges amerikanisches Interesse steht auf dem Spiel. Einen nuklearen Konflikt zu riskieren, um der neokonservativen Fantasie einer globalen „Vollspektrumsdominanz“ willen, ist Wahnsinn.
Das Kriegsfieber im außenpolitischen Establishment der USA ist so groß, dass es schwer zu sagen ist, ob sie ihre eigene Rhetorik glauben. In der Debatte am vergangenen Dienstag beschwor Vizepräsidentin Kamala Harris Bilder von russischen Streitkräften herauf, die über Europa rollen. Sicherlich muss sie wissen, wie absurd das ist. Zum einen kann Russland der Ukraine, die keineswegs zu den Großmächten Europas gehört, kaum ein paar Provinzen abtrotzen.
Zweitens hat Russland seine Kriegsziele von Anfang an sehr deutlich gemacht – vor allem die Neutralität der Ukraine und ein Stopp der NATO-Osterweiterung. Hunderttausende verlorener Menschenleben und Hunderte von Milliarden Dollar später ist niemand besser dran – nicht Europa, nicht Amerika und schon gar nicht die Ukraine.
Es ist höchste Zeit, diesen Konflikt zu deeskalieren. Dies ist wichtiger als alle politischen Fragen, über die unsere Nation streitet. Ein Atomkrieg würde das Ende der Zivilisation bedeuten, wie wir sie kennen, vielleicht sogar das Ende der menschlichen Spezies.
Der ehemalige Präsident Donald Trump hat geschworen, diesen Krieg zu beenden, aber wenn er sein Amt antritt, könnte es schon zu spät sein. Wir müssen jetzt fordern, dass Harris und Präsident Biden ihre wahnsinnige Kriegsagenda zurücknehmen und direkte Verhandlungen mit Moskau aufnehmen.
Hallo,
USA hätte nur die Verhandlungsmasse gegenüber Russland, dass USA die ,,Sanktionen“ aufgibt.
(wenn überhaupt, denn so richtig schaden die ,,Sanktionen“ Russland ja nicht)
Gleichzeitig (was der generellen USA-Außenpolitik entspricht, egal wer Präsident ist) droht Trump allen Staaten mit ,,Sanktionen“, die nicht in US-Dollar handeln.
Wie soll das zusammen passen?!
Ich vermute, dass der neuerliche „Mordversuch“ an Trump noch nicht der letzte war… denn für gewisse Pläne ist er eine größere Gefahr als eine Harris, die ohnehin kaum weiß, wovon sie schwafelt, wenn sie weitere „Unterstützung“ für die Ukraine verspricht. Sie könnte sich als weitaus gefährlicher für die Weltlage erweisen, als ein vergleichsweise harmloser Trump, der zwar von Politik oder Geografie nicht viel versteht, aber weiß, wie er seine Haut im Notfall retten könnte – und die von uns Europäern mit.
„…. die ohnehin kaum weiß, wovon sie schwafel…“….😂👍Dafür kann sie wie eine Irre lachen.
Europa hat bereits jetzt kein Öl mehr, die USA nicht mehr ab 2030. Dann fehlen am Markt 30%.
Ohne Öl ist die wirtschaftliche Entwicklung begrenzt, eine Umstellung auf alternative Energien funktioniert nicht, siehe Deutschland.
Die Mechanismus Öl gegen Waren kommt unter Druck, da China, Indien und Brasilien Waren erzeugen können, die zu europäischen und amerikanischen Produkten konkurrenzfähig sind.
Die Ölländer können wählen, mit wem sie handeln, der Rest steht ohne Ressourcen da. Ein friedlicher Ausgleich ist nicht möglich, da es keine Win-Win-Lösung gibt.
Die NATO will diese Situation zu ihren Gunsten verändern. Dass religiöse Fanatiker diese schwierige Situation zu Endzeitinszenierungen nutzen, ist ein untergeordnetes Problem.
NATO sitzt noch auf dem weltgrößten Waffenarsenal. Dieses könnte der Westen einsetzen, bevor sich die BRICS abschotten und den Westen in den Verfall treiben.
Die One-World-Szenarien gehen davon aus, dass es eine globale Instanz geben müsse, die die reduzierten Ressourcen „fair“ verteilt und ein „faires“ und gleichmäßiges Herunterfahren des Lebensstandards erzwingt. Die Winner-takes-it-all-Situation würde dazu führen, dass die Winner die Konsumparty weiterfeiern, während anderswo Menschen verhungern. Offenbar will man die Bevölkerungen „gleichmäßig“ und nach eugenischen Kriterien reduzieren. Die Spritzen könnten bereits vollendete Tatsachen geschaffen hsben.
Das Problem ist, dass ein Herunterfahren, ein Degrowth, zum Bruch der Lieferketten, des Finanzmarktes und des Kapitalismus überhaupt führt. Dazu kommt, dass sich die Ölförderung in die Banane von Arabien über Iran ins Kaspische Meer verlagert – alles muslimische Staaten.
Die Investitionen der USA in Militärequipment wird durch eine zunehmende Verarmung gezahlt, die Trump/Kennedy für sich nutzen wollen. Das ist aber eine kurzfristige Perspektive.
Das Grundproblem bleibt bestehen und wird jeden Präsidenten zu Entscheidungen zwingen.
„Der ehemalige Präsident Donald Trump hat geschworen, diesen Krieg zu beenden, aber wenn er sein Amt antritt, könnte es schon zu spät sein.“
Bitte keine Panik.😖 Die Welt geht nicht unter. Nicht durch Affenpocken oder Vogelgrippe, weder durch Klimakatastrophen noch Atomkrieg….
Immer locker bleiben u n d optimistisch.
Wir sitzen alle auf der gleichen Kugel.😁👍….und viele haben wesentlich m e h r zu verlieren.
Es gibt meiner Meinung nach drei mögliche geopolitische Gründe für die Eskalation.
Möglichkeit eins.
Die verrückten US-Führer (reiche Privatfamilen) sind so heiß auf die russischen Ressourcen, dass sie versuchen einen „kleinen“ Atomkrieg in Europa zu halten und hoffen, dass die USA weit genug entfernt liegt. Zumindest haben sich aber vorsorglich einige der Superreichen schon Atombunker bauen lassen! Siehe Mark Zuckerberg für 100 Millionen! Oder sie fahren mit ihren Superyachten einfach weit entfernt von den Kriegsschauplätzen. Oder verstecken sich auf Inseln wie Saint Barth in der Karibik oder Privatinseln, bis sich der atomare Rauch etwas gelegt hat.
Möglichkeit zwei.
Der riskierte Atomkrieg ist nur Bluff.
Sie wollen die Kandidatur von Trump verhindern und wollen vorher den Ausnahmezustand auslösen, um die Wahl auszusetzen. Da allerdings Trump in den Umfragewerten erstaunlicherweise 5 Punkte hinter Harris liegt, wäre dieser Kriegsgrund sowieso sehr unwahrscheinlich.
Möglichkeit drei.
Wieder ist der atomare Krieg nur Bluff.
Der Plan des Great Reset muss im Auge behalten werden! Das heißt Eskalation auf allen Ebenen, um den Menschen weiter Angst einzujagen, um sie für die verrückten Ideen der selbsternannten Eliten empfänglicher zu machen. Denn diese Machteliten bieten dafür auch ihre heuchlerischen Lösungen an.
Der Great Reset soll schließlich mit der großen Ankündigung Frieden, Sicherheit und einer gerechteren Welt als Lösung der Eliten zusammen präsentiert werden. Dann wäre der psychologische Trick, die verzweifelten Menschen an ihre ungewählten Führer zu binden, erfolgreicher! Also muss man vorher auf allen Ebenen die Menschen zur Verzweiflung bringen! Und da eignet sich Säbelrasseln für einen oder mehrere Kriege hervorragend zu!
Hat noch jemand weitere Vorschläge?
@Glass Steagall Act
18. September 2024 um 12:14 Uhr
„Hat noch jemand weitere Vorschläge?“
Mein Vorschlag ist es, nicht darüber zu spekulieren, was eine imperialistische Supermacht unternimmt oder nicht, um ihre Hegemonie vor dem Untergang zu retten, sondern dafür zu kämpfen, dass sie nicht dafür auch noch Unterstützung aus unserem eigenen Land, von ihrer Fünften Kolonne, den Vasallen und Kollaborateuren in Politik, Wirtschaft und Medien dafür bekommt. Das trägt am meisten zum Scheitern dieser größten – potentiell irrationalen – Feinde der Menschheit bei …
Ich denke, die scheitern von allein, weil das Konzept schon falsch ist.
An Glass Steagall Act Hallo,
innerhaslb des Wertewestens sind die USA-Oliogarchen nach wie vor die Oberbosse.
Also innerhalb des Westens können sie ihre Pläne, wie auch immer die im Detail aussehen mögen, umsetzen.
Im Rest der Welt schwindet der Einfluss der USA.
Und egal wer in USA Präsident ist, die Außenpolitik bleibt die selbe. Wichtiger ist, wer z.B. in Brasilien Präsident ist, den Brasilien ist unbedeutender als USA, aber Brasilien ist so eine Art Zünglein an der Waage. Oder sogar wer Präsident im Niger ist, ansonstenm völlig unbedeutend, aber das Uran und wenn sich da bei den ,,Kleinen“ was ändert, hat das m.E. mehr Einfluss auf die weltweiten Entwicklungen, als wer in USA Präsident(endarsteller) ist. Das hat nur Unterhaltungswert.
Verhandeln?
Einfach die Waffenlieferungen einstellen und sich aus eurasischen Angelegenheiten bitteschön raushalten.