„Teile und herrsche“: Islamismus-Debatte als Machtstrategie

8. September 2024von 13,5 Minuten Lesezeit

Seit einiger Zeit wird sie im gesamten deutschsprachigen Raum mal wieder geführt, die Islamdebatte. Eine Vielzahl von Messerangriffen von vor allem muslimischen Migranten und die Vorfälle in Großbritannien mit den damit verbundenen Protesten haben neuen Wind in die Debatte um die Migrationspolitik gebracht und festigen das Feindbild eines bösartigen Islam. Diese Debatte erfüllt jedoch einige Funktionen, die ganz im Interesse der Herrschenden sind.

Eine Reihe von Meldungen in der jüngeren Vergangenheit zeichnet ein Bild von Gewaltkriminalität von Migranten, insbesondere Muslimen in Deutschland. In den letzten Wochen berichteten die Medien immer wieder von Angriffen seitens muslimischer Menschen, meist sogenannte „illegale Migranten“, auf Deutsche. In Berlin , Wilhelmshaven, Solingen und Siegen um nur einige Beispiele zu nennen. In Berlin, so wird verkündet, gebe es täglich zehn Messerangriffe, wobei die Täter zumeist Ausländer seien. In ganz Deutschland gebe es täglich 70 Angriffe mit Messern. Medial wird der messerstechende Migrant beschworen, der das Leben aller Deutschen gefährdet. „Solingen ist überall“ wird postuliert und eine Gefahr des Islamismus beschworen.

Mediale Schuldzuweisungen

In der Presse – auch in vielen der sogenannten „alternativen Medien“ – wird wieder einmal das Feindbild Islam bedient. Schuld sei die jahrelange „unkontrollierte“ Zuwanderung aus dem Nahen Osten und Afrika, die Deutschland – ebenso wie andere europäische Länder – mit böswilligen Terroristen geflutet hätten. Die Inkompetenz der Politik, der vermeintlich gute Wille einer linksgrünen, ahnungslosen Parteien- und Medienlandschaft hätte tatenlos zugesehen, wie sich der Islam in Deutschland ausbreite, und dazu ansetze, das Land zu übernehmen, die Deutschen zu verdrängen, und sie sogar offen zu bekämpfen. Gleichzeitig steigt die Ablehnung der Migration, der Migranten und insbesondere des Islam. Das ist keine Entwicklung der vergangenen Wochen, sondern ein Trend, der sich seit Jahren fortsetzt. Gefördert wird die Ablehnung insbesondere des Islam durch Medienberichterstattung wie etwa jene Schlagzeile des Magazin Focus, die postuliert, dass 45,8 Prozent der jungen Muslime einen Gottesstaat befürworten würden.

Debatte um Überwachung und Kontrolle

Die Islamdebatte wird erkennbar von klassischen Medien angeheizt, verfängt aber auch im angeblich „alternativen“ oder „kritischen“ Milieu, das die Coronamaßnahmen ablehnte und die Pandemiepolitik als den Schwindel erkannte, der sie war. Hier echauffiert man sich über die vermeintlichen Maßnahmen der Politik gegen die angeblich zunehmende Messergewalt. Gerade im konservativen bis rechten Milieu verfängt die Diskussion, und wird zum Ausdruck der Inkompetenz der Bundesregierung erklärt. Dabei ist interessant, dass man sich gerade in solchen Kreisen über Maßnahmen wie Messerverbote lustig macht, um damit die vermeintliche Inkompetenz der Regierung anzuprangern, aber über die Vorschläge von anlasslosen Kontrollen in der Fußgängerzone, Massenüberwachung und Gesichtserkennung nicht debattiert.

Reaktivierung alter Feindbilder

Hier zeigt sich aber bereits, dass die neue Islam- und Migrationsdebatte für die Regierung, oder die hinter ihr stehenden Herrschenden, einen wichtigen Zweck erfüllt: Sie bereitet die Akzeptanz eines ausgedehnten Überwachungs- und Kontrollstaates vor. Doch das ist nicht der einzige Sinn und Zweck dieser Debatte. Denn sie knüpft auch an ein altes Feindbild an, das nun für ein paar Jahre durch ein Virus und den Russen ersetzt, ein wenig in Vergessenheit geraten ist, nun aber wieder aufgewärmt wird: Der Muslim. Dieses Feindbild ist in der westlichen Gesellschaft schon lange tief verankert. Schon seit die ersten Kreuzritter in Richtung Jerusalem aufbrachen, um die Heilige Stadt von den Muselmännern vermeintlich zu befreien, ist der Islam ein Feindbild das benötigt wurde, und bis heute wird, um Kriege zu führen und Eroberungsfantasien auszuleben. So erfuhr dieses Feindbild stets dann eine Revitalisierung, als der US-geführte Westen den westlichen Imperialismus in der arabischen und afrikanischen Welt mithilfe von Eroberungs- und Vernichtungsfeldzügen. Pünktlich zu jedem Golfkrieg erwachte der bösartige Muslim zu neuem Leben, wurde zu einer Bedrohung des Westens erklärt, und verübte – vermeintlich – Terroranschläge im Westen. Der bekannteste dieser Terrorakte ist wohl der Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001. Dieser Anschlag hat den „Krieg gegen den Terror“ begründet, mit dem die USA nun seit über 20 Jahren große Regionen, vor allem in der muslimisch geprägten Welt destabilisieren und ins Chaos stürzen. Viele dieser Terroranschläge, ob in Paris, Madrid oder Berlin, werfen allerdings eine Reihe von Fragen auf, etwa, warum Geheimdienste, die diese vermeintlich terroristischen Zellen im Blick hatten, die Anschläge nicht verhinderten, und dazu den merkwürdigen Umstand, dass es eine Angewohnheit von Terroristen zu sein scheint, ihre Ausweispapiere mit zum Tatort zu nehmen, und dann dort prominent liegen zu lassen.

Instrumentalisierung der Feindbilder

Aber vor diesem Hintergrund ist es nicht überraschend, dass pünktlich zum Beginn des Massakers an den Palästinensern im Gazastreifen und im Westjordanland das Feindbild Islam wieder aufgewärmt wird. So steigert man die Akzeptanz der Bevölkerung für das Vorgehen Israels, schürt eine Sympathie für das brutale Terrorregime in dem vermeintlich jüdischen Staat und attestiert diesem das „Recht auf Selbstverteidigung“, gegen eine terroristische Bedrohung. Denn, so weiß man, der Muslim sei inhärent antisemitisch, und wolle alle Juden auslöschen. Und mit der unbegrenzten Zuwanderung importiere man sich diesen Antisemitismus in den Westen. Die Schlussfolgerung: Die muslimischen Einwanderer sind Antisemiten, und stehen damit im Gegensatz zu unseren westlichen Werten. Dieser Erzählung bedienen sich auch die rechten Ideologen und Parteien, wie etwa die AfD. Diese stehen bedingungslos zu Israel, weil sie in diesem Land einen Verbündeten in dem gemeinsamen Kampf gegen den Islam sehen. Die Partei unterhält sogar einen Feigenblatt-Verein, der sich „Juden in der AfD“ nennt.

Langfristige Folgen des westlichen Imperialismus

Dieses Bekenntnis zu Israel stützt eine rassistische und faschistische Ideologie, die unter dem Deckmantel der gemeinsamen Werte und der besonderen Verantwortung Deutschlands gegenüber den Juden daherkommt. Israel führt im Außen den Kampf gegen den Islam, den die AfD und andere rechte Akteure im Inneren ausfechten. Dabei werden die Kausalitäten vollkommen verdreht. Ebenso, wie der westliche Imperialismus, der seit Jahrhunderten muslimische Weltregionen ausplündert, und die Menschen dort immer wieder zu Opfern westlicher Gewalt macht, handelt es sich bei Israel um eine Besatzermacht, die ihren Status mit viel Gewalt und der Vertreibung der ansässigen Bevölkerung etabliert hat. Muslime sind seit Jahrhunderten Opfer westlicher Gewalt. Allein der sogenannte Krieg gegen den Terror seit 2001 hat um die 4,5 Millionen Menschen im Nahen Osten und Afrika das Leben gekostet.

Dass diese Kriege die Menschen in die Flucht zwingen, da sie die Heimat destabilisieren, ein Überleben erschweren bis unmöglich machen, und eine beständige Bedrohung durch Drohnenmorde, Bürgerkriege, Krankheit und Hunger bedeuten, ist nur eine logische Konsequenz. Hinzu kommt eine ökonomische Hegemonie des Westens, der diesen Ländern, die in einem globalisierten Wettbewerb überhaupt nicht konkurrieren könnten, in einen ebensolchen zwingt.

Schuldknechtschaft durch IWF und WTO, Privatisierung von Land und Wasser durch westliche Konzerne, Vertreibung der Menschen durch gewalttätige Paramilitärs zum Nutzen westlicher Investoren, westliche Marionettenregime, die mit Gewalt regieren und westliche Interessen bedienen, all diese Dinge halten Staaten in der sogenannten Dritten Welt klein, arm und unterentwickelt.

Destabilisierung und externe Einmischung

Drohen Staaten, aus dieser Abhängigkeit des Westens auszubrechen, werden sie destabilisiert, Terroristen eingeschleust und die Präsidenten der Länder getötet. Dieses Schicksal ereilte Titos Jugoslawien, erlebte Saddam Hussein, der den Verkauf seines Öls vom Dollar unabhängig machen wollte, Muammar al Gaddafi, der den ganzen afrikanischen Kontinent vom Petrodollar trennen wollte, und so erging es auch Baschar al Assad, der daraufhin einen Bürgerkrieg erleben musste, von dem sich das Land bis heute nicht erholt hat. Das liegt auch an den ausgedehnten, westlichen Sanktionen, die beinahe jeden Lebens- und Wirtschaftsbereich des Landes betreffen, und es ihm daher unmöglich machen, mit dem Westen Handel zu treiben. So kann das Land sein Rohöl nicht verkaufen, und auch ausländisches Geld kann kaum in das Land fließen.

Dass sich dann viele Menschen aus diesen Ländern auf den Weg in den Westen machen, der bessere Lebensbedingungen verspricht, ist nur logisch. Und dass nicht alle Menschen dieser Regionen auf den Westen sonderlich gut zu sprechen sind, kann man sich auch denken. Und dass einige dieser Menschen, die nicht gut auf den Westen zu sprechen sind, auch in den Westen kommen, möglicherweise mit der Absicht, hier Anschläge zu begehen, ist auch nachvollziehbar. Der Westen schürt den Hass auf sich selbst seit Jahrhunderten. Dieser bringt, gerade in Zeiten der Destabilisierung und des Krieges, auch radikale, muslimische Sekten an die Macht, die auf die ein oder andere Weise die Hoffnung der Menschen nutzen, durch Gewalt die Unterdrückung abschütteln zu können. Dass diese Gruppen wiederum vom Westen finanziert und aufgerüstet werden, ist ein weiterer Faktor, der Destabilisierung und Bürgerkrieg befördert. So wurde auch die Hamas von Israel erschaffen, um die Palästinenser zu spalten. Teile und herrsche ist die Strategie, die hier angewendet wird.

Die narrative Vereinfachung

Doch all das wird in der Debatte um den Islam ausgeblendet. Man macht sie zu einer plumpen Erzählung des inhärent bösartigen und antisemitischen Islam, der einfach nicht kompatibel mit den „westlichen Werten“ sei – was auch immer diese westlichen Werte anderes sein sollen als pathologischer Egoismus, Ausbeutung von unterlegenen Völkern, und das Leben auf deren Kosten. Die ganze Geschichte wird dabei ausgeblendet, und die Reaktion der Muslime in Form von Flucht, Migration und einer unter Umständen auch recht ausgeprägten Verachtung für die westlichen Länder – die aus der Geschichte heraus vollkommen nachvollziehbar ist – als das eigentliche Problem betrachtet, das ganz ohne historische Herleitung über uns gekommen sei.

Die innere Funktion des Feindbildes

Neben dem Feindbild im Außen, das Krieg und Eroberungsfeldzüge legitimiert, erfüllt das Feindbild Islam aber auch im Inneren mehrere Funktionen. Einerseits wird die Zustimmung der Menschen zu Kriegen geschaffen. Andererseits wird eine planvolle Migrationspolitik betrieben, die nur auf den ersten Blick wie Versagen wirkt. Tatsächlich werden Zustände absichtsvoll geschaffen, um die heimische Bevölkerung in einem Kampf gegen den vermeintlich bösartigen Islam aufzureiben – und politische Zustimmung zu diesem zu generieren. So steigt insbesondere die AfD gerade auf diesem Ticket immer weiter auf. Sie geriert sich als Opposition zu den etablierten Parteien, die seit Jahren eine vermeintlich unkontrollierte Migration zulassen, kleidet sich in islamfeindliche Rhetorik und spielt die starke Stimme gegen die Migration. Bei einer Bevölkerung, die medial vermehrt mit den negativen Aspekten der Migration konfrontiert wird, und die aufgrund der Coronapolitik, der Kriegspolitik und der Verarmung ohnehin schon eine Ablehnung gegenüber der herrschenden Regierung verspürt, verfängt diese Art der Oppositionsrhetorik.

Vermeintliche Alternativen und deren Folgen

So wählen Bürger eine vermeintliche Alternative, die bei näherer Betrachtung überhaupt keine Alternative darstellt. Auf diese Weise wird eine echte Systemopposition verhindert, indem nur die vermeintliche Opposition innerhalb des Systems als bequemer Ausweg aus der Misere aufgebaut wird, die aber an den grundlegenden Funktionsweisen des globalistischen Kapitalismus, der Herrschaft über andere Menschen, der Ausbeutung und des Primats des Kapitals nicht rüttelt. Die AfD wurde so systematisch aufgebaut und als vermeintliche Opposition groß geschrieben – und erfüllt damit eine systemstabilisierende Funktion. So wird notorisch vom Sozialtouristen oder Wirtschaftsflüchtling gesprochen, der komme, um auf unser aller Kosten zu leben. Das ignoriert nicht nur die ökonomische Kriegsführung des Westens in den Heimatländern dieser Menschen, sondern auch die vielen Hindernisse und Hürden für Einwanderer, in Deutschland einer festen, geregelten Tätigkeit nachgehen zu können. Aber so erfüllt der Migrant die Funktion als Sündenbock für die sozioökonomischen Verhältnisse, die durch einen ausbeuterischen Raubtierkapitalismus entstehen.

Nicht der Kapitalismus ist dann schuld, nicht der reiche Multimilliardär, der durch Privatisierung und Lohndumping immer größere Teile des Eigentums auf sich vereint – und die Funktionsweise des Systems dahinter – sondern der Migrant, der einige hundert Euro im Monat vom Sozialamt bekommt. So lenkt die Debatte auch von den eigentlichen Ausbeutungsverhältnissen, den Machtstrukturen, Unfreiheiten und Abhängigkeiten ab – und führt zur Systemstabilisierung durch die Wahl einer ausländerfeindlichen Partei.

Kritikfähigkeit wird abgelegt

Durch die auffallend gehäufte Berichterstattung über Messergewalt in letzter Zeit schürt dieses Feindbild gezielt, und damit auch die Ablenkung. Die Frage ist, warum auch in den Kreisen derjenigen, die noch im Zuge der Coronapolitik in fundamentaler Opposition zur Regierung und aller Maßnahmen gestanden, die staatliche Gewalt und ihren Herrschaftsanspruch über den eigenen Körper abgelehnt, und jeden Bericht über Coronazahlen und Tote angezweifelt haben, nun die Berichterstattung unhinterfragt als Beweis für das vermeintliche Versagen der Regierung heranziehen. Es scheint, als habe man, wenn es um das Thema Migration geht, mit einem Mal alle Skepsis bezüglich der Berichterstattung abgelegt. Das könnte daran liegen, dass man sich in seinen Vorurteilen bestätigt sieht. Doch die manipulierende Funktion dieser Berichterstattung, die noch zu Coronazeiten so gerne erkannt und kritisiert wurde, wird mit einem Mal vollkommen vernachlässigt. Damit wird der Weg in die totalitäre Unterdrückung durch Monopolkonzerne und Oligarchen weiterverfolgt, und die Mehrheit der – auch kritischen – Menschen marschiert hinterher, nur weil es jetzt vermeintlich um die Sicherheit gegenüber muslimischen Migranten geht. Leider trifft dies auch auf die vermeintliche Alternative zur Alternative zu. Das BSW propagiert seit seiner Gründung im Januar die Begrenzung der „unkontrollierten Migration“ und scheint nun sogar auf Landesebene bereits zu sein, in Koalition mit der CDU die Migration eindämmen zu wollen. Von der anfänglichen vernunftgeleiteten Forderung, die Fluchtursachen zu bekämpfen ist bei dem BSW nur noch selten was zu hören. Zur Wahrung der Humanität wird verbal noch das ohnehin bedeutungslose Asylrecht verteidigt, „für die wenigen die es noch brauchen“.

Law-and-Order über alles

Anstatt die Ursachen für die Gewalt, Flucht, Vertreibung und soziale Ungerechtigkeiten anzugehen, etwa die Kriege in anderen Ländern, den Neokolonialismus, die Ausbeutung und Zerstörung anderer Kulturen und Länder, zu beseitigen, die Integration in diesem Land zu fördern und die sozioökonomischen Bedingungen der Migranten – denn auch diese stellen einen Faktor dar, sind Migranten doch überdurchschnittlich arm und ghettoisiert – zu verbessern, wird sie nur genutzt für einen neuen Law-and-Order-Staat, der dazu noch auf immer größere Zustimmung stößt. Dabei ist es nicht einmal eine Frage der Zeit, dass sich dieser Sicherheitsapparat auch gegen die Deutschen wendet, er tut es nämlich schon längst, siehe die Verfolgung der Coronaopposition oder der Opposition gegen den Krieg mit Russland.

Schlussfolgerung und Reflexion

Anstatt also eine affektierte Debatte über den vermeintlich bösen Islam zu führen, die uns nur in einen weiteren Polizeistaat führt, die Gefahr der Bürgerkriege in sich birgt und dazu noch von den Herrschafts- und Ausbeutungsverhältnissen ablenkt, sollten wir und fragen, welche Zwecke mit dieser Debatte, dieser Migrationspolitik und der gezielten Berichterstattung über Messermorde verfolgt wird, und welche Maßnahmen tatsächlich Abhilfe schaffen. Ein weiterer „Kampf“ gegen Muslime oder Migranten kann keine Lösung sein, weil auf diese Weise diese Menschen nur wieder zu Opfern gemacht und ihre Lebenssituation weiter verschlechtert wird – und auf diese Weise der Hass auf den Westen nachvollziehbarer Weise weiter ansteigt, was nur zu mehr Gewalt führt.

Stattdessen sollten wir die Herrschaftsinteressen hinterfragen und aufhalten. Denn auch die Migrationsdebatte ist nur wieder ein Teil einer ewigen Strategie des Teile-und-herrsche. Und derzeit kann man beobachten, dass sie sehr gut funktioniert, weil wieder viele mitmachen.

Bild „Islam“ by haramlik is licensed under CC BY-NC-ND 2.0.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Felix Feistel, Jahrgang 1992, studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht. Schon während seines Studiums war er als Journalist tätig; seit seinem Staatsexamen arbeitet er hauptberuflich als freier Journalist und Autor. So schreibt er für manova.newsapolut.netmultipolar-magazin.de sowie auf seinem eigenen Telegram-Kanal. Eine Ausbildung zum Traumatherapeuten nach der Identitätsorientierten Psychotraumatheorie und -therapie (IoPT), als der er auch arbeitet, erweiterte sein Verständnis von den Hintergründen der Geschehnisse auf der Welt.

Dejan Lazić, Sozialökonom und Wirtschaftsjurist, Hochschuldozent für Staats- u. Migrationsrecht (2002-2022), CEO einer internationalen Rechts- und Wirtschaftsberatungsgesellschaft.
Veröffentlichungen u.a. bei nachdenkseiten.de und norberthaering.de



 

21 Kommentare

  1. bluezomo 24. September 2024 um 15:21 Uhr - Antworten

    Ein ausgezeichneter Artikel!
    Das «Karussell» mit den Asylanten ist höchst schäbig.
    Zuerst bomben die USA Staaten in die Steinzeit und kreieren die Flüchtlinge. Die EU verschlimmert die Sache mit Sanktionen, i.e. kreiert noch mehr Flüchtlinge.
    Diese Flüchtlinge werden dann in Europa gegen die Bevölkerung ausgespielt: Lohndumping und Mietenexplosion (Mangel an zahlbaren Wohnungen). Dies führt zu Spannungen, die durch vom Establishment kontrollierten Hetzorganen (Bild, Nius, etc.) angeheizt werden. Insbesondere dann, wenn einzelne Immigranten kriminell werden. Dies — wie der Artikel treffend schreibt — liefert dann die Legitimation für weitere illegale US-Invasionen. Kreis geschlossen.
    In diesem Kreislauf profitieren zuerst die USA (military industrial complex) direkt am Krieg und den gestohlenen Ressourcen, dann der obere Sektor (Liegenschaftseigentümer, Großunternehmen, etc.) von der Einwanderung, dann die Hetzpresse und die Rechtsaußen-Parteien.
    Die Zeche zahlt der Bürger.

    Da die etablierten Medien an Glaubwürdigkeit eingebüßt haben, scheint das Establishment neue „Alternativ-Medien“ zu züchten.
    Die Outlets Achtung, Reichelt!, pleiteticker, Nius, Apollo News, u.a. scheinen die gleichen Sponsoren zu haben.
    «Dafür macht man erstmal ein paar Jahre kritische Berichterstattung, um den kritischen Bevölkerungskreisen ein Zuhause zu geben und unabhängigen Medienprojekten und Bloggern das Wasser abzugraben. Anschließend, wenn große Teile der alternativen Medienlandschaft platt sind, nimmt man die Menge bei einem Kurswechsel mit – vermute ich mal… »
    cf: https://t.me/liepsenverlag/1620

    Nachtrag:
    Politische Möglichkeiten
    * Sanktionen gegen Syrien aufheben
    * Ukrainische Flüchtlinge in der Westukraine unterstützen
    * Raus aus der NATO (US-Aggression nicht mehr unterstützen)

    Gefahrenrisiko Messerangriff
    Gemäss ChatGPT ist «die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland durch einen terroristischen Messerangriff getötet zu werden, … bei etwa 1 zu 42 Millionen pro Jahr.»
    «Die Wahrscheinlichkeit, durch einen Blitzschlag getötet zu werden, ist beispielsweise in einer ähnlichen Größenordnung, wenn nicht höher.»)

  2. Maria Leuschner 10. September 2024 um 14:47 Uhr - Antworten

    Sehr geehrte Sabine, Nius wird von Schuler und Reichelt betrieben, die mit CDU nicht das geringste zu tun haben. Sind für Sie achgut, Tichys Einblick, das Christliche Forum auch „Schmierblätter“?

    „CDU-nahe Medium NIUS und andere Schmierblätter gegen Migranten hetzen“.

    • Sabine Schoenfelder 11. September 2024 um 13:16 Uhr - Antworten

      Lieber Maria, ein kleiner Fehler Ihrerseits besteht darin, daß Sie sich von Vordergründigkeiten blenden lassen. Wichtig ist der Herausgeber von NIUS. Einfach nachlesen. „ Frank Gotthardt ist parteilos und Ehrenvorsitzender des CDU-Wirtschaftsrats Rheinland-Pfalz.“
      Auf Achgut kommentierte ich jahrelang und gerne, denn es existierte dort Meinungsfreiheit. Während des Ukrainekonflikts begann die Verengung und seit dem Israelkrieg mit Gaza werden kritische Kommentare gecancelt. Upppssss…
      Broder ist Jude und Transatlantiker. Er ist eng mit der Weltgruppe verbandelt.
      Bin ein Freund Israels, aber nicht jeder Regierung. Netanjahu tötet Palästinenser, aber noch schlimmer, auch seine e i g e n e n Leute und paktiert, wenn es paßt, auch mit der Hamas. Das sind Tatsachen, liebe Maria. ❤️
      Israel ist ein amerikanischer Vasallenstaat, was unter einer guten amerikanischen Regierung nicht zu beanstanden ist. Aber nur dann.

      • Maria Leuschner 12. September 2024 um 10:36 Uhr

        Liebe Sabine,

        „Die neue Mitte ist ja links, insofern müssen wir rechts von der Mitte sein“, beschreibt Gotthardt. Er erklärt sein Engagement mit „staatsbürgerlicher Verantwortung“: Man müsse der „Übermacht der linken Medien etwas entgegensetzen“. Na und??

        Dass Israel ein Vasallenstaat der USA sei, ist mir ja nun wirklich zum k… Ich halte mich da an Michael Wolfssohn und im nachhinein an Amos Oz. Hiermit haben Sie für mich jede Glaubwürdigkeit verloren, Ihre Verengung der Sichtweise ist für mich auch in Ihrer Bewertung von achgut erkennbar. So verabschiede ich mich aus dieser speziellen Diskussion mit freundlichen Grüßen

      • Sabine Schoenfelder 12. September 2024 um 11:48 Uhr

        Liebe Maria, Olmert selbst betonte in aller Öffentlichkeit, daß Israel n i c h t s unternimmt, ohne es mit der amerikanischen Regierung abzusprechen, was auch durchaus vernünftig sein kann. Ich bedaure, daß Sie der neuen woken Diskussionskultur angehören. Entweder Du teilst meine Meinung oder ich diskutiere nicht mehr weiter…..welche Arroganz und Intoleranz, teils geboren aus Unkenntnis, teils aus Mythenbildungen. Diese „Haltung“ führt zur Spaltung und ist politisch erwünscht.
        Kritik bedeutet nicht, daß man, wie Sie es praktizieren, den Dialog beendet, bzw. eine andere Meinung bewertet und desavouiert. Broder bleibt für mich, auch wenn er zu manchen Themen andere Inhalte vertritt, ein ungewöhnlich scharfsinniger Mann, mit originellem Potenzial, was man an seiner Verehrung von Frau Baerbock gut erkennen kann…🤣😂🤣
        So long

  3. Maria Leuschner 9. September 2024 um 12:27 Uhr - Antworten

    „So wurde auch die Hamas von Israel erschaffen, um die Palästinenser zu spalten.“ Was sind das hier für Autoren und was ist das für ein widerwärtiger Beitrag!? Gehts noch – kann man nur noch dazu sagen.
    Die ungehobelten Anwürfe gegen die AfD sind ein weiteres Beispiel für Unglaubwürdigkeit.

    • rudifluegl 9. September 2024 um 21:08 Uhr - Antworten

      Na so neu ist das nicht, dass die Hamas auch von Israel bezahlt wurde!
      Das weiß sogar ich als potentieller Israeli!
      Und mit Ihrer schartigen Hobelklinge reißen Sie insofern reale Späne, dass bezüglich Migration zu sehen ist, dass so ziemlich alle Machtgeilen, den Original Hetzern als Schmidl, im speziellen Empörungstheater inzwischen um den Ar… kriechen!
      Das gilt auch für die Meinungsführerschaft, der hiesigen himmelsfärbigen!
      Das schreckliche Wort „Autochthone“ gilt immer mehr auch für die Beiträge derselben, als Eigenschaft!
      Aber natürlich sollen/werden alle wählen wenn sie wollen.
      Mein Problem ist nur wohin dann zu flüchten. Die Orte sind nicht so leicht zu wählen!
      Zu Netanjahu dem Oberverbrecher?

    • Andreas I. 10. September 2024 um 9:27 Uhr - Antworten

      Hallo,
      widerwärtig ist, dass die Mehrheit der Deutschen einen Völkermord geschehen lässt.

    • Sabine Schoenfelder 10. September 2024 um 12:04 Uhr - Antworten

      Liebe Maria, bevor Sie sich echauffieren, sollten Sie Ihr Wissen erweitern. Tatsächlich gehört es zu den üblichen taktischen Spielchen der Israelis, die Konkurrenz zwischen Hamas und Fatah strategisch auszuschöpfen. So kämpften Hamas und Israel gemeinsam gegen Syrien. Und es ist sicher KEIN ZUFALL, daß die Hamas am angeblich „sichersten“ Sicherheitssystem der Welt ohne Weiteres, unbemerkt s t u n d e n l a n g, einmarschieren konnte. 😳
      Der obige Artikel begibt sich nicht auf Nebenschauplätze, läßt sich nicht durch dumpfe, schlicht-doofe Empörungsanimationen vom eigentlichen Thema, 👉 Migration als Mittel zur Umgestaltung hin in eine globale, autokrat-digitale Weltregierung, ablenken.
      Die Welt ist nicht gut oder böse. Nur für beschränkte Zuschauer erdachter Narrative.

  4. Sabine Schoenfelder 8. September 2024 um 19:15 Uhr - Antworten

    Ein intelligenter Beitrag, der hinter die Schlagzeilen des Mainstreams blickt, und die wahren Motive aufzeigt.
    Es ist pure Heuchelei, wenn die CDU einen MIGRATIONSPAKT beschließt und das CDU-nahe Medium NIUS und andere Schmierblätter gegen Migranten hetzen.
    Der Migrant ist ein politischer Spielball, der viele Transformationswünsche befriedigt und die grobe Masse läßt sich auch hier wie ein Kleinkind lenken und echauffieren.
    Der Migrant verwässert den Nationenbegriff, zerschlägt altes Traditionsgut (Weihnachten) provoziert Entfremdung im eigenen Land und schwächt die Kassen der indigenen Bevölkerung zugunsten fremder, meist arbeitsloser Einwanderer.
    Das ist politisch beabsichtigt.
    Dank extrem laxer Judikative werden k r i m i n e l l e Migranten geschont, kaum angemessen verurteilt, gefährden Einheimische völlig willkürlich. Der „Zahler“ im eigenen Land muß um sein Leben, die Frau um ihre Integrität und Kinder um eine gute Ausbildung fürchten.
    Auch das ist politisch beabsichtigt.
    Darum tragen fremdbestimmte Politiker und mitlaufende Medien die SCHULD ‼️und nicht der friedliche Migrant und auch nicht der unangemessen, wenn überhaupt, bestrafte kriminelle Migrant.
    Ein intelligenter Staat regelt die Einwanderung ganz genau. Punkt.

    • rudifluegl 9. September 2024 um 13:46 Uhr - Antworten

      Wenn er kann!
      In vielen kriminalpolitischen Arbeitskreisen und sonstigem beruflichen Umfeld war sehr eindeutig zu lernen, (Zur Vorsicht für die ganz eindeutigen Monopol-Erkenntnisträger war ich auch lange selbstständiger Handwerker-zum Glück international), dass die illegalen Möglichkeiten–² und sei es durch Bauern die billigste Erntehelfer brauchen— es muss nicht immer der gutsituierte Drogen, Menschen , Waffenhändler sein, der nicht zu schließende Lücken ausnützt—- (ein Grund warum zum Beispiel 10 Polizeipräsidenten -DE- für die kontrollierte Abgabe von Drogen in ihren Ländern stimmten),²² die Anzahl der illegalen bestimmt. In den USA gibt es für Illegale, Netzwerke bezgl. humanistischer Hilfe. Auch hier würden sich Regionen in dem die Menschen ihr Umfeld und ihre mehr und weniger „Mit“bürger kennen, leichter tun.
      Der Griff in die alte „Law und Order“ Mottenkiste, dient nur dem abgelenktem Wahlvolk um ihnen auf einfachste Art und Weise zu verklickern, dass sie gefälligst ihrem starken, gewählten Alleswissenden zu vertrauen hätten. Damit sie auch weiterhin brav in der früh aufstehen, ihre geputzten Kinder bei den beauftragten abliefern, dass ganze auch nicht zu schnell um nicht allzu viele Kinder von denen unter die Reifen zu bekommen, die dafür sorgen, dass die Mühen der Arbeit durch Flächenvernichtung, Flußbegradigungen oder sonstiger Resourcengebrauchsakrobatik, wieder gut gemacht werden.
      Etwas mildernd in dieser Hinsicht könnte sein, dass kritische Arbeiter und Arbeiterinnen, die nicht unbedingt den lukrativen Job bei Glock suchen, ihre Kinder selber, oder in ausgesuchten Schulen unterrichten (das Glück für hiesige bei Corona), auch mit den Wissen dass für die meisten Kinder Unterricht vor 10 Uhr früh, kontraproduktiv ist und daher nicht Treibstoffverheizen im Stau zelebrieren.
      Hätte ich Zeit könnte ich auch meinen all zu leicht zu weckenden Zynismus, weiter zelebrieren!
      Das macht dem altem Bürgerschreck sogar Spaß!! Ich bitte um weitere Motivation!!!

    • rudifluegl 9. September 2024 um 13:58 Uhr - Antworten

      Oha! Wird wohl am Glöckchen liegen?

      Wenn er kann!
      In vielen kriminalpolitischen Arbeitskreisen und sonstigem beruflichen Umfeld war sehr eindeutig zu lernen, (Zur Vorsicht für die ganz eindeutigen Monopol-Erkenntnisträger war ich auch lange selbstständiger Handwerker-zum Glück international), dass die illegalen Möglichkeiten–² und sei es durch Bauern die billigste Erntehelfer brauchen— es muss nicht immer der gutsituierte Drogen, Menschen , Waffenhändler sein, der nicht zu schließende Lücken ausnützt—- (ein Grund warum zum Beispiel 10 Polizeipräsidenten -DE- für die kontrollierte Abgabe von Drogen in ihren Ländern stimmten),²² die Anzahl der illegalen bestimmt. In den USA gibt es für Illegale, Netzwerke bezgl. humanistischer Hilfe. Auch hier würden sich Regionen in dem die Menschen ihr Umfeld und ihre mehr und weniger „Mit“bürger kennen, leichter tun.
      Der Griff in die alte „Law und Order“ Mottenkiste, dient nur dem abgelenktem Wahlvolk um ihnen auf einfachste Art und Weise zu verklickern, dass sie gefälligst ihrem starken, gewählten Alleswissenden zu vertrauen hätten. Damit sie auch weiterhin brav in der früh aufstehen, ihre geputzten Kinder bei den beauftragten abliefern, dass ganze auch nicht zu schnell um nicht allzu viele Kinder von denen unter die Reifen zu bekommen, die dafür sorgen, dass die Mühen der Arbeit durch Flächenvernichtung, Flußbegradigungen oder sonstiger Resourcengebrauchsakrobatik, wieder gut gemacht werden.
      Etwas mildernd in dieser Hinsicht könnte sein, dass kritische Arbeiter und Arbeiterinnen, die nicht unbedingt den lukrativen Job bei Glo….. suchen, ihre Kinder selber, oder in ausgesuchten Schulen unterrichten (das Glück für hiesige bei Coro…), auch mit den Wissen dass für die meisten Kinder Unterricht vor 10 Uhr früh, kontraproduktiv ist und daher nicht Treibstoffverheizen im Stau zelebrieren.
      Hätte ich Zeit könnte ich auch meinen all zu leicht zu weckenden Zynismus, weiter zelebrieren!
      Das macht dem altem Bürgerschreck sogar Spaß!! Ich bitte um weitere Motivation!!!

  5. R.Fongern 8. September 2024 um 17:02 Uhr - Antworten

    Deutschland verteilt das von den Arbeitswilligen erarbeitete Volksvermögen an islamische Länder und sls Folge deren nach Deutschland einströmenden unzähligen Sozialeinwanderen.Systematisch ändert sich die demokratische Grundstruktur Deutschlands in ein aufstrebendes Kalifat.Keine Wohnungen mehr für Einheimische,alles steht den Sozialeinwanderen zuerst zur Verfügung.Freie Versorgung der Einwanderer durch das Bürgergeld/Kindergeld in abenteuerlicher Höhe zeitlebens. Teile das Volksvermögen nicht mehr an Einheimische,sondern an Fremde,das ist Ampelpolitik.Hoffentlich ist dieser Alptraum des Altparteienkartells bald zu Ende.

    • rudifluegl 8. September 2024 um 17:23 Uhr - Antworten

      Die Arbeitswilligen?
      Verachtet mir die Galeerensträflinge nicht!

    • Fritz Madersbacher 8. September 2024 um 19:49 Uhr - Antworten

      @R.Fongern
      8. September 2024 um 17:02 Uhr
      Solche zurechtgelegten, im Artikel oben beleuchteten Vereinfachungen machen die Probleme unlösbar. Keine Partei wird ihre brachialen unverantwortlichen Scharfmacher-Versprechungen ohne gravierende Folgen realisieren können, dafür dann aber sicher nicht geradestehen wollen und sich abputzen. „Halbe Wahrheiten sind die schlimmsten Lügen“ (Lichtenberg)

    • Andreas I. 8. September 2024 um 20:43 Uhr - Antworten

      Hallo,
      ,,Deutschland verteilt das von den Arbeitswilligen … “
      ist typisch moralisierend.
      Lohnabhängige ist der ökonomische Fakt, Menschen die keinen Besitz haben, die können nicht anders leben, als ihre Arbeit zu verkaufen.
      (Und wer das Dahinsiechen in Hartz-IV irgendwie für eine angenehme ,,soziale Hängematte“ o.ä. hält, der hat sich sowieso dermaßen fremd beeinflussen lassen, dass er nicht satisfaktionsfähig ist.)

      ,,erarbeitete Volksvermögen an islamische Länder“

      Bei den Aktienanteilen an ,,deutschen“ Aktienunternehmen konkurrieren usanische und chinesische institutionelle Großanleger, BlackRock, Vanguard und irgendwelche chinesischen Holdings.
      Danach irgendwo auf dem dritten oder vierten Platz kommen arabische Ölscheichs.

      Und bei den kleinen Familienunternehmen u.ä., die nicht unerheblich zu den Steuereinnahmen des Staates BRD beitragen, da tragen die ganzen Döner und Spätis einiges bei.
      Und von wegen ,,ArbeitsWILLIGE“, die Araber im Döner und im Späti sind arbeitsWILLG zu Zeiten, da arbeiten noch ein paar Deutsche in den Tanken, aber die meisten Deutschen … also ArbeitsWILLIGkeit als Deutscher rassistisch moralisieren zu wollen,. das kann auch nach hinten losgehen für die faulen Kartoffeln. :-D

  6. rudifluegl 8. September 2024 um 13:37 Uhr - Antworten

    Für diesen ausführlichen Artikel vielen Dank!
    Der wurde sogar hier bei TKP schon dringend gebraucht!
    Auch kritische Menschen hinterfragen Feindbilder selten und werden auf das Abstellgleis hinterm Ablenkungsvorhang gezogen.

  7. R.Fongern 8. September 2024 um 12:08 Uhr - Antworten

    Die CDU/CSU hat unter Merkel im Jahre 2015 die Islamisierung Deutschlands vollzogen und den gewalttätigen und sonstigen Islamisten ohne Beteiligung des deutschen Volkes und unter Inkaufnahme von vorhersehbaren und immer wieder auftretenden Straftaten jener Spezies ,in unser Land gelassen.Zu beklagende Morde und Vergewaltigungen von deutschen Bürgern sind seit dieser Zeit von gewalttätigen Moslems zu beklagen.Täglich häufen sich die Gewalttaten jener angeblichen Schutzsuchenden in unserem Land.Jetzt wird es höchste Zeit ,die noch weiterhin islamfreundlichen Politiker des Altparteienkartells abzuwählen,denn nur durch eine deutschfreundliche Politik lässt sich wieder Sicherheit und Ordnung in Deutschland wieder herstellen.

    • Andreas I. 10. September 2024 um 9:20 Uhr - Antworten

      Hallo,
      die Kriminalitätsstatistik des Bundeskriminalamtes gibt solche Behauptungen nicht her.
      Und es mag ja sein, dass nicht jeder Handtaschendiebstahl und sonstige Kleinkram erfasst wird, weil das vielleicht gar nicht erst angezeigt wird, aber einen Anstieg schwererer Verbrechen müsste man in der Statistik sehen und da iss keiner.

  8. Fritz Madersbacher 8. September 2024 um 11:12 Uhr - Antworten

    „Stattdessen sollten wir die Herrschaftsinteressen hinterfragen und aufhalten. Denn auch die Migrationsdebatte ist nur wieder ein Teil einer ewigen Strategie des Teile-und-herrsche“

    Da ich mich für die nächsten paar Tage in unsere Metropole Wien begeben, TKP zwar lesen, aber nicht kommentieren werde, (mich den Enkelkindern widmen und dabei den vielbeschworenen, herbeigeredeten und herbeigeschriebenen muslimischen Bedrohungen aussetzen werde), bin ich sehr angetan, dass in und mit diesem Artikel (noch einmal) darauf hingewiesen wird, dass die Migrationsdebatte wie eine Mausefalle funktioniert und verwendet wird: der Speck oder der Käse darin sind die Dünkel, Vorurteile, Emotionen vielfältigster Art, das daraus resultierende Treten nach unten (und Kuschen nach oben), das von den diversen (gegenwärtigen wie kommenden) Machthabern spielend leicht mißbrauchbar ist, mißbraucht wird und mißbraucht werden wird, um uns weiterhin unten zu halten. Die Scharfmacherei, der wir zustimmen statt uns ihr entgegenzustemmen, wird sich gegen uns selbst wenden. Unsere zerrüttete Gesellschaft braucht angesichts der aktuellen und auf sie zukommenden Probleme Mut zum Widerstand gegen die jetzt unfreiwillig abdankenden vermeintlichen Weltherrscher, gegen die herrschenden (Kriegs- und „Pandemie“-Treiber) Klassen und ihre Fünften Kolonnen. Dabei sind rassistische Überlegenheitsdünkel von vorgestern nur im Weg (abgesehen davon, wie historisch absurd sie sind) …

  9. Andreas I. 8. September 2024 um 10:36 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ,,pünktlich zum Beginn des Massakers an den Palästinensern im Gazastreifen und im Westjordanland … So steigert man die Akzeptanz der Bevölkerung für das Vorgehen Israels“

    Akzeptanz für das Vorgehen Israels dürfte nicht zu erzeugen sein. Es gibt Leute, die Israels Vorgehen schon immer befürwortet haben, und Menschen die es schon immer ablehnen, da wird sich wohl kaum etwas ändern.
    Aber das israelische Massaker an den Palästinensern war aus den ,,deutschen“ (transatlantischen) Medien völlig verschwunden, das kam überhaupt nicht vor. Also die Gewaltkriminalität in Solingen wurde dazu benutzt, das israelische Massaker an den Palästinensern aus dem Bewusstsein der Qualitätsmedien-Konsumenten verschwinden zu lassen.

    Und apropos, für mich haben diese Debatten sowieso eine merkwürdige Schieflage.
    Denn wenn ich gegen Gewaltkriminalität bzw. gegen die Kriminellen bin, dann bin ich gegen messerstechende arabische Jugendliche in Solingen genauso wie ich gegen deutsche Polizisten in Nürnberg bin, die Rentner wie Karl Hilz zu Boden schlagen.
    Gewaltkriminalität ist Gewaltkriminalität.
    Nur gegen kriminelle deutsche Polizisten zu sein wäre antideutsch, nur gegen kriminelle arabische Jugendliche zu sein wäre antiarabisch, beides wäre gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit.
    Es wäre nur eine vorgeschobene Behauptung, man wäre angeblich gegen Kriminelle, wenn man nur gegen eine Art Kriminelle wäre, aber gegen andere Kriminelle nicht. Nee, das ist dann nur ein Vorwand, gegen eine Gruppe Menschen zu sein, gegen Araber oder gegen Deutsche oder … und dass ist es ein astreines Feindbild.

    Denn es geht doch auch nicht um ,,Islam“, es geht um Araber. Ganz so offen rassistisch können die Qualitätsjournalisten aber nicht hetzen, also versuchen sie es irgendwie mit ,,Islam“ zu verpacken.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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