So verursachen Windräder massive Umweltschäden

21. August 2024von 5,1 Minuten Lesezeit

Energie von Windrädern wird als sauber, billig und nützlich für den „Klimaschutz“ hingestellt. Jedoch übertreffen die davon verursachten Schäden für die Umwelt sowie die Gesundheit von Mensch und Tier fast alle anderen Formen der Gewinnung von elektrischer Energie. Das lässt sich auch aus Unterlagen von so renommierten Institutionen wie dem Fraunhofer Institut ableiten.

Am Standort Bremerhaven bietet das Fraunhofer IWES die gesamte Bandbreite mechanischer Prüfungen an Rotorblattstrukturen. Die moderne Infrastruktur ist auch für die Tests an Rotorblättern mit einer Länge von mehr als 100 Meter ausgelegt. Derzeit häufig verbaut werden Windräder mit 160 bis 175 Meter Durchmesser, beispielsweise von der Firma Enercon, also Rotorblattlängen zwischen 80 und 90 Metern, wie auf der Webseite dargestellt.

Ganz besonders wichtig ist die Prüfung des Schutzes der Vorderkante der Rotorblätter. Diese treffen auf alles was sich in der Luft befinden kann wie Regentropfen, Hagelkörner, Saharastaub, der jüngst immer häufiger auftrat, aber auch Insekten und Vögel. Sieht man sich Windräder selbst bei Starkwind an, so bewegen sie sich noch immer ruhig und majestätisch. Doch der Schein trügt.

Höchstgeschwindigkeit an der Rotorspitze von über 300 km/h

Ein kurzer Ausflug in die Mathematik zeigt uns das die Rotorspitze beim 175-Meter-Modell von Enercon einen Kreis mit 550 Meter Umfang durchfährt. Bei 10 Umdrehungen in der Minute, was noch immer als nicht besonders schnell wahrgenommen wird, wird also dieser Kreis in jeweils 6 Sekunden durchfahren, was eine Geschwindigkeit von 91,6 m/s oder 330 km/h ergibt. Bei 12 Umdrehungen flitzt die Rotorspitze mit einer Geschwindigkeit von 110 m/s bzw 396 km/h im Kreis.

Die Variante mit 160 Metern Durchmesser, erkennbar an der quaderförmigen länglichen Gondel mit den roten seitlichen Streifen, die sehr häufig verbaut wurde, erreicht an der Flügelspitze bei 10 Umdrehungen pro Minute noch immer 301 km/h, in der Mitte des Blattes sind es immer noch 150 km/h. Bei der Geschwindigkeit ist ein Wassertropfen hart wie Beton.

Fraunhofer IWES schreibt dazu in seiner Broschüre:

„Die Rotorblattspitzen einer Windenergieanlage erreichen im Volllastbetrieb eine Geschwindigkeit von über 300 km/h. Regentropfen wirken bei dieser Geschwindigkeit wie Schmirgelpapier auf der Oberfläche. Bereits kleine Schäden verursachen eine punktuelle Aufrauhung der Oberflächen, die den Ertrag mindert und die Wirtschaftlichkeit beziehungsweise die Lebensdauer der gesamten Anlage beeinträchtigen.“

Windräder sind für recht hohe Windgeschwindigkeiten ausgelegt:

Die  Tabelle zeigt Abschaltwindgeschwindigkeiten von 72 bis 122 km/h und Überlebensgeschwindigkeiten von 180 bis 252 km/h.  Damit sind durchaus solche Drehzahlen erreichbar, wie man sich in Windkraft-Rechnern ansehen kann.

Umweltschäden mit Boden-Kontamination durch toxische Mikropartikel

Fraunhofer lässt dabei das entscheidende Problem unter den Tisch fallen. Jede Verletzung des Rotors setzt Mikropartikel frei und das immer wieder und immer mehr. Die äußere Struktur der Rotorblätter besteht aus Glasfaser-Verstärktem-Kunststoff (GFK) oder Carbonfaser-Verstärktem-Kunststoff (CFK). Die von Fraunhofer bestätigte Aufrauhung fährt weiter zur Abgabe dieser toxischen Mikropartikel und kontaminiert damit die Böden rund um das Windrad. In einem Gutachten, das Rechtsanwalt Thomas Mock im vergangenen Jahr dem Niedersächsischen Landtag vorgelegt hat, wird eine Kontaminierung im Umkreis von 1000 Metern angenommen.

Die von den Rotorblättern sich ablösenden Mikropartikel sind synthetisch hergestellte Substanzen, die in der Natur nicht vorkommen. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie gleichzeitig wasserabweisend (hydrophob), fettabweisend (lipophob) und schmutzabweisend wirken. Aufgrund ihrer hohen Stabilität werden die chemischen Verbindungen von Carbon/GFK/CFK durch die in der Umwelt üblichen Abbauprozesse praktisch nicht zerstört. Dementsprechend lassen sie sich auch dem Abwasser durch die in Kläranlagen gängigen Abbauverfahren, die im Wesentlichen auf dem Einsatz von Mikroorganismen beruhen, nicht entziehen.

Mit anderen Worten: Sie verbleiben dauerhaft in den Böden oder im Grundwasser, so sie nicht in die Pflanzen aufgenommen werden und damit in die Nahrung von Mensch und Tier gelangen.

Carbon/GFK/CFK sind für Menschen und Tiere toxisch und stehen im Verdacht, in hohen Dosen fortpflanzungsgefährdend und krebserregend zu sein (u.a. Bisphenol-A) und werden mit Asbest gleichgesetzt (UBA 2020).

Heuer gab es ein hohes Aufkommen von Saharasand in der Luft in März-April und Anfang Sommer. Wie berichtet gibt es Studien, die für das erheblich verstärkte Auftreten von Saharasand just die Windparks verantwortlich machen. Jedenfalls kann man davon ausgehen, dass der Sand in der Luft ebenfalls wie Schmirgelpapier wirkt, die Oberflächen weiter schädigt und damit für zusätzliches Gift im Boden sorgt.

Geradezu skurril erscheinen damit die Behauptungen über Umweltschutz durch Windanlagen, wie etwa hier auf der Webseite der Wien Energie behauptet wird:

Windkraft ist weder sauber, noch erneuerbar, der Wind weht oder eben nicht. Er ist erheblich umweltschädlicher als herkömmliche Kraftwerke, denn diese kontaminieren nicht großräumig landwirtschaftlich genutzte Böden. Sie stellen damit nicht nur eine enorme Gefahr für unsere Ernährungssicherheit dar, sondern werden vermutlich in nicht allzu ferner Zukunft vielen Bauern die Erwerbsquelle nehmen, sobald ihre Felder wegen der Kontamination mit einem Nutzungsverbot belegt werden, wie hier dargelegt.

Die Windanlagen produzieren zwar kein CO2, das aber ohnehin hauptsächlich das Pflanzenwachstum beschleunigt und zum Klimawandel der letzten zehntausend Jahre nie beigetragen hat. Aber Windparks sorgen selbst direkt für regionale Erderwärmung um 0,72 Grad pro Jahrzehnt, wie in einer Studie in Texas und einer im Burgenland festgestellt wurde. Windräder entnehmen der Atmosphäre Energie und wandeln damit zwangsläufig das Klima.

Windenergieanlagen als umweltfreundlich hinzustellen ist der größte Schwindel unter den vielen Klima-Falschinformationen.


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10 Kommentare

  1. UU89 22. August 2024 um 15:21 Uhr - Antworten

    Bitte niemals irgendwas als „den größten Schwindel“ bezeichnen, denn es gibt so viele andere Arten von Schwindel die genausogut als „der größte Schwindel“ bezeichnet werden können.

    Auch die CO2-Bilanz ist angesichts der eingesetzten Materalien für Ständer, Rotor, Generator und das nicht zu unterschätzende Betonfundament, die Stromleitungen, den Trafo usw. nicht zu vernachlässigen. Hinzu kommt die Entsorgung der Materalien, die zum Teil wie die Kunststoffe des Rotors bislang nicht wiederverwendet werden können.

  2. Jan 21. August 2024 um 11:18 Uhr - Antworten

    Die Windlobby hat mit einer Reihe von Argumenten vorgebaut, zB dass GFK nie die Umwelt erreiche, weil der Abrieb nur die ungiftige Beschichtung erreiche.

    In einer Zeit, in der Gerichte sich auf Regierungsanweisungen verlassen, um die Wahrheit zu ergründen, werden kluge Argumente nicht reichen.

    Das erfordert Studien und die wiederum Geld.

    Es wäre zu erwägen, ob man die Zahlungen an den Staat, der immer weniger leisten und immer mehr verschenken will, siehe EU-Leyen, auf legale Weise minimieren und vom Gesparten staatliche Leistungen privat ersetzen kann.

    Neben Gutachten und Bodenuntersuchungen vielleicht auch Schulen und Untersuchungen zur Umweltkontamination durch mRNA.

    Der Staat wird zwar sogleich brüllen, Delegitimation, aber, hallo, das sind Waldorfschulen auch nicht.

    • Fritz Madersbacher 21. August 2024 um 13:26 Uhr - Antworten

      @Jan
      21. August 2024 um 11:18 Uhr
      „Die Windlobby hat mit einer Reihe von Argumenten vorgebaut, zB dass GFK nie die Umwelt erreiche, weil der Abrieb nur die ungiftige Beschichtung erreiche“
      Das ist eine Frage der Zeit, bei Bruch oder Brand jedenfalls früher … Die Beschichtung ist natürlich auch nicht ungiftig …

  3. Fritz Madersbacher 21. August 2024 um 10:17 Uhr - Antworten

    „Geradezu skurril erscheinen damit die Behauptungen über Umweltschutz durch Windanlagen, wie etwa hier auf der Webseite der Wien Energie behauptet wird“
    Wahrscheinlich wird es sehr bald ein bitteres Erwachen geben, wenn es nicht bereits erfolgt ist. Die Probleme, die mittlerweile (weltweit) geschaffen worden sind, sind allerdings horrend, viele Landstriche und Meeresküsten sind betroffen. Tirol blieb bisher verschont, aber auch hier gibt es Auseinandersetzungen um neue Windanlagen …

  4. Der Zivilist 21. August 2024 um 8:07 Uhr - Antworten

    Wer schreibt denn noch von 160, 175 Metern Durchmesser, chinesische Firmen bauen , mit ein bisschen Hilfe durch deutsche Chemietechnik (PU-gebundene Fasern) Windräder bis 280 m Rotorkreisdurchmesser. Nur wenige Firmen aus den Kolonialmächten kommen da noch hinterher, Siemens schon gar nicht.

  5. federkiel 21. August 2024 um 7:44 Uhr - Antworten

    Die Fraunhofer-Gesellschaft besteht aus mehr als 80 Forschungseinrichtungen. Hält man sich diese nur aus Jux und Tollerei, oder gelangen deren Studienergebnisse auch bei Habeck &Co an. Oder sind die grünen Gehirnwindungen schon dermaßen verklebt, daß da nichts mehr ankommt? Und die Gifte, die da in den Boden eindringen gehen dann parallel mit den „ewigen Chemikalien“, ja? Und da hier Bisphenol A erwähnt wird, so haben das die Kinder ja schon mit dem Plastikspielzeug gelutscht, was wunder also, daß sie nicht mehr wissen obs Mandl oder Weibl sind, ist doch die hormonelle Wirkung erwiesen.

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