Jungbrunnen NMN – mehr Energie und mehr Gesundheit

25. Juli 2024von 3,6 Minuten Lesezeit

Nahrungsergänzungsmittel werden von Mainstream Medien, Politik und selbst vielen Ärzten in Unkenntnis der Biochemie des Menschen schlecht geredet und manchmal sogar als „rechts“ diffamiert. Die Naturwissenschaft Biochemie hat allerdings wieder und wieder bewiesen, dass der Körper zum Funktionieren nicht nur Zucker, sondern auch Hunderte Spurenelemente, Mikronährstoffe und Vitamine benötigt.

Die Regel in Spitälern ist, dass zum Beispiel bei einem Spontanpneu mit kompletter Zusammenfaltung der Lunge man eine Bülau-Drainage durch die Rippen in den Brustkorb gesteckt kriegt und dann ins Bett gelegt wird. Kein Vitamin B5 zur beschleunigten Wundheilung, kein Vitamin C und kein Bambus Silicea zur beschleunigten Kollagenbildung oder ähnliches – einfach nichts. Selbst ist der Patient, man muss sich alles von der Angehörigen bringen lassen. Ich spreche aus Erfahrung.

Insbesondere die westlichen Länder haben ein riesiges Problem mit dem immer weiteren Auseinanderklaffen von gesunder und allgemeiner Lebenserwartung. Immer mehr Geld geht in die Pflege, statt in Prävention und Anti-Aging Maßnahmen. Eines dieser Möglichkeiten ist die Energieproduktion der Zellen anzukurbeln. Zum Beispiel mit Nikotinamid-Mononukleotid (NMN). Das ist ein Nachfolgestoff von einem Vitamin aus der B-Gruppe, die bekanntlich ungeheuer vielfältige Funktionen haben, nämlich von B3.

Der Körper kann sehr wohl den größten Teil des ihm zur Verfügung stehenden NMN selbst aus Vitamin B3 bilden. Der Bedarf an Vitamin B3 wird einerseits über die Nahrung gedeckt, andererseits kann der Körper das Vitamin auch aus der essentiellen Aminosäure Tryptophan selbst bauen.Wenn man jung genug ist zumindest. Aber man kann NMN leicht ergänzen um so für mehr Energie und Anti-Aging zu sorgen.

Die Studie von Hua Huang mit dem Titel „A Multicentre, Randomised, Double Blind, Parallel Design, Placebo Controlled Study to Evaluate the Efficacy and Safety of Uthever (NMN Supplement), an Orally Administered Supplementation in Middle Aged and Older Adults“ (Eine multizentrische, randomisierte, doppelblinde, parallel angelegte, placebokontrollierte Studie zur Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit von Uthever (NMN-Supplement), einer oral verabreichten Nahrungsergänzung bei Erwachsenen mittleren Alters und Älteren) ermittelte die Anti-Aging-Wirkung von NMN und seine Sicherheit in einer doppelblinden, parallelen, randomisierten und kontrollierten klinischen Untersuchung.

Die Studie wurde an 66 gesunden Probanden im Alter zwischen 40 und 65 Jahren durchgeführt, die angewiesen wurden, 60 Tage lang einmal täglich nach dem Frühstück zwei Kapseln (mit je 150 mg NMN oder Stärkepulver) einzunehmen.

Die Ergebnisse sind ziemlich überzeugend:

„Am 30. Tag stieg der NAD+/NADH-Spiegel im Serum deutlich an, nämlich um 11,3 %, während die Placebogruppe keinerlei Veränderung aufwies. Am Ende der Studie, d. h. an Tag 60, waren die NAD+/NADH-Werte im Vergleich zum Ausgangswert um weitere 38 % erhöht, während sie in der Placebogruppe nur um 14,3 % gestiegen waren.“

Ein Wert der die endogene Insulinresistenz misst (der mittlere HOMA-IR-Index), war in der NMN-Gruppe um 0,6 % und in der Placebogruppe um 30,6 % gegenüber dem Ausgangswert gestiegen. Also zeigt sich eine sehr gute Schutzwirkung durch NMN.

Als Schlussfolgerung zeigt sich, dass Anstieg der NAD+/NADH-Werte am 30. und 60. Tag zu einem höheren Energieniveau und einem Anti-Aging-Effekt führen. Eine erhöhte Insulinempfindlichkeit wird ebenfalls mit Anti-Aging in Verbindung gebracht. In der Uthever-Gruppe gab es keine nennenswerten Veränderungen des HOMA-Scores (der Insulinresistenz), während in der Placebo-Gruppe ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen war, was die Anti-Aging-Wirkung belegt.

Wir müssen uns kurz mit Biochemie beschäftigen um zu verstehen wie NAD+/NADH wirken.

NAD+ (= Nicotinamid-Adenin-Dinukleotid) ist ein vom Körper selbst gebildeter Stoff, der in jeder lebenden Zelle vorkommt und unentbehrlich ist für das Überleben der Zelle und somit auch für uns Menschen.

NAD+ ist an über 500 Reaktionen im Stoffwechsel beteiligt. Dabei kann es entweder als sogenanntes Coenzym oder als Substrat wirken.

Untersuchungen zeigen, dass der NAD+-Gehalt im Körper im Lauf des Lebens immer weiter abnimmt. Von der Jugend bis zu einem mittleren Erwachsenenalter sinkt der ursprüngliche Wert auf etwa die Hälfte. Je niedriger der NAD+-Spiegel im Körper ist, desto höher ist das Risiko für viele chronische Erkrankungen und desto schneller altern wir.

Die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel stellt eine wirkungsvolle Methode dar, um dem abfallenden NAD+-Spiegel mit zunehmendem Alter entgegenzuwirken.

Welche Rollen und Funktionen NAD+/NADH in der Energiebereitstellung ud im Stoffwechsel spielen, kann man beispielsweise hier ganz gut nachlesen.


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15 Kommentare

  1. Sabine Schönfelder 28. Juli 2024 um 10:18 Uhr - Antworten

    NMN ist in Deutschland über k e i n e Apotheke zu erhalten !
    Schätze, daß verhält sich in anderen europäischen Ländern genauso.
    Ein langes, aktives, selbstbestimmtes und gesundes Leben ist, aus den Augen der Wirtschaftsinteressen betrachtet, eine per se schlechte „Dividende“.😇👍
    Krank, kurz und medizinisch a u s g e r e i z t, pharmakologisch ü b e r b e t r e u t mit einem finanziell satten Abgang im Altersheim. So sollte es verlaufen…
    👉 Das erfreut das Großkapital. 😁
    Der arme Schlucker wird mit staatlichem Druck krank oder ins Grab geimpft, während sich Milliardäre wie Peter Thiel das Blut junger Menschen spritzen lassen, Quelle: Wikipedia, um, am Allerliebsten, ewig leben zu können…..

  2. Axel 27. Juli 2024 um 9:02 Uhr - Antworten

    Kurz gesagt: Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner – schon gar kein Arzt. Die leider übliche ärztliche Behandlung der Symptome statt der Ursachen macht nicht gesund. Der einzige Heiler ist der eigene Körper. Entgiftung, gute Bio-Ernährung (ohne Zucker und Getreide), sinnvolle und natürliche Nahrungsergänzung, Bewegung, Stressminimierung, dann bleibt man gesund. So meine (Ü60) Erfahrung nach Jahren des Forschens und der praktischen Umsetzung.
    Da der Nährstoffgehalt von Obst und Gemüse in den letzten Jahrzehnten um bis zu 90 % gesunken ist, verwende ich (notgedrungen) täglich zusätzlich NEM in Form eines Multivitamin-Präparates auf pflanzlicher Basis (Polyphenole etc.), Mineralstoffe (Sango Koralle, Zink, Selen, Magnesium) und zusätzlich die Vitamine C (Ascorbinsäure + Zitronensaft), A, B-Komplex. Hinzu kommen – ganz wichtig – D3 (6000 – 8000 IE)/K2 und 4 TL Omega-3-Algenöl und Kurkuma. Und natürlich mind. 2 Liter gereinigtes (Umkehrosmose), remineralisiertes und strukturiertes Wasser.
    Leider kostet das Ganze ordentlich Geld, so dass Menschen mit geringem Einkommen davon nicht profitieren können. Würde man die täglich(!) über 1 Milliarde Euro (BRD) Ausgaben im Gesundheitswesen statt (im Wesentlichen) für die Pharmaindustrie für die Menschen in vorgenannter Form zur Verfügung stellen, hätten wir eine durchweg gesunde (und letztlich glücklichere) Gesellschaft.

  3. asisi1 26. Juli 2024 um 9:20 Uhr - Antworten

    Das einfachste Mittel , um hier mal etwas richtiges zu bewirken wäre, die „Selbstverantwortung“ wieder in den Mittelpunkt zu stellen! Man muss die Menschen am Geldbeutel kriegen, alles andere ist dummes Zeug!

    • H.C. 27. Juli 2024 um 7:43 Uhr - Antworten

      Sich mit NMN bzw. B3 etc. zu beschäftigen ist genau das. Ich hatte mich damals auch gefragt: Muss es unbedingt das teure NMN sein, oder NR? Und ich habe rausgefunden: NEIN! Niacin oder Nicotinamid reichen auch. Wichtig ist: 3 * am Tag und MACHEN!

      Ich nutze auch „Informationsmedizin“ – aber Information ist kein Substrat. Jeder Gärtner weiß, das wenn z.B. kein Kalium im Boden ist oder irgend ein Spurenelement komplett fehlt – dann wird die Pflanze krank. Da helfen die besten Mikroben, Kompost, EM, etc., dann auch nicht.

      Peter F. Mayer ist da schon auf dem richtigen Weg wenn er über B3 schreibt. Fehlt vielen. Optimal aus meiner sich ein niedriger dosierte B-Komplex mit maximal 10 mg B6-P5P, aber keinem Pyridoxin HCL (wegen HPU & Co.).

      VG
      H.C,

  4. Heiko S 26. Juli 2024 um 8:17 Uhr - Antworten

    In den Zahnmedizinischen Mitteilungen stand vor ca. 20 Jahren ein Artikel über ein Altersheim in der Schweiz, im dem eine Untersuchung zur Versorgung der alten Menschen mit Vitaminen etc. durchgeführt wurde. Alle Bewohner hatten einen chronischen Mangel an diesen Stoffen. Danach hat man angefangen hochdosiert zu substituieren. Der Erfolg war beeindruckend. Aber wer will schon, dass im Altersheim lange gelebt wird?!

  5. marrx 25. Juli 2024 um 23:32 Uhr - Antworten

    alles naziheilmittel…. wir brauchen tolle petrochemisch- pharmazeutische wunderwaffen! wie war das nochmal mit „öl tötet“ ? finde die ironie!

    • asisi1 26. Juli 2024 um 9:17 Uhr - Antworten

      Ich war 40 Jahre selbstständiger „Masseur und med. Bademeister“!
      Unsere natürlichen Heilbehandlungen wurden fast gänzlich aus dem Leistungskatalog entfernt! Denn durch unsere Behandlungen, Stärkung des Immunsystems bevor es überhaupt zu einem Ausbruch einer Krankheit kommt, war der Pharma und der Ärzteschaft ein Dorn im Auge.
      Und wenn heute ie Praxen der Ärzte voll sind und es gibt keine Termine, dann ist das nur ei Ausdruck dessen, das eben keinem Kranken bei der erfolgreichen Behandlung der Grunderkrankung geholfen wird!

  6. Jurgen 25. Juli 2024 um 21:11 Uhr - Antworten

    Kapseln braucht man alle nicht, das Geld kann man sich komplett sparen(!), wenn man nur Braunhirse und Gerste mit ins Brot packt…

    • Gabriele 25. Juli 2024 um 21:17 Uhr - Antworten

      Darf ich nur anmerken: Gerste und Braunhirse sind keine Allheilmittel, sondern ganz gewöhnliche Lebensmittel, die zwar gesund sind (Gerste nicht bei Zöliakie), aber auch nichts Besonderes, womit man perfekt versorgt wäre, sofern man nicht ansonsten extrem gesund lebt. So ein Brot schmeckt nicht unbedingt überragend. Braunhirse wird schnell muffig und Gerste eignet sich eher für Tsampa… das ist alles höchst relativ.

      • Jurgen 26. Juli 2024 um 21:30 Uhr

        Man muss schon selbst mahlen… (dann könnte man auch alternativ mal Körner neu aussäen)

        Ansonsten mache ich den Selbstversuch seit einem Jahr und fühle mich 10 Jahre jünger, das Bindegewebe ist wieder straff und die Muskeln haben Schmackes… nebenbei ist der Haar- und Bartwuchs fulminant…

      • Sabine Schönfelder 28. Juli 2024 um 10:22 Uhr

        „ Ansonsten mache ich den Selbstversuch seit einem Jahr und fühle mich 10 Jahre jünger, das Bindegewebe ist wieder straff und die Muskeln haben Schmackes… nebenbei ist der Haar- und Bartwuchs fulminant…“…..— 🤣😂
        Sie müssen ja v o r h e r furchtbar ausgesehen haben. Ein haarloser Schlaffie….
        Na dann. Herzlichen Glückwunsch.
        Schicken Sie doch mal ein Bild. ❤️

  7. Gabriele 25. Juli 2024 um 21:08 Uhr - Antworten

    Sorry, aber diese Empfehlung geht mir zu weit – es ist nicht sinnvoll, derart künstliche Stoffe einzunehmen, statt sich über natürliche Nahrungsergänzungen zu versorgen (Beispiele: Moringa, Acerola, diverse Algen, Curcuma, Camu Camu, Pilze, Bienenprodukte, Wildpflanzen, es gibt so vieles). Nimmt man dagegen solche speziellen Substanzen ein, kann man sich leicht vorstellen, dass der Körper auch bald aufhört, selber zu arbeiten wie er sollte. Es ist, als würde man am Ende nur noch von bunten Pillen leben, die man natürlich um viel Geld kaufen soll. Das ist lächerlich und grenzt an Science Fiction. Außerdem folgen wir dann genau dem gleichen Schema wie die Schulmedizin, nur auf einer anderen Schiene. Weshalb derart detaillierte Orthomolekularmedizin im Grunde eine „Schulmedizin“ ist. Kann ich nicht befürworten, denn man müsste Arzt UND Chemiker sein, um sie wirklich zu verstehen und anzuwenden.
    Man versuche es dagegen einmal mit Padma 28 (in Ö: Circosan), das Mittel deckt ein Spektrum ab von Herz-Kreislaufschutz über Stärkung des Immunsystems bis zur Verminderung von (Stillen) Entzündungen. Soll keine Aufforderung sein – kann nur jeder selbst herausfinden. Aber hier handelt es sich um reine, qualitätsgeprüfte Kräuter. Macht Statine per se überflüssig (obwohl die ohnehin nichts nützen, aber das ist natürlich verboten zu behaupten – Statine sind ganz toll!).

    • H.C. 26. Juli 2024 um 8:10 Uhr - Antworten

      Es gibt Biochemie und die Signalisierung/Modulation der Genexpression, etc. Ich denke es ist vorteilhaft sich dem vollen Spektrum an Möglichkeiten zu öffnen.

      Der Körper braucht auch „Stoff“. Von Signalen und Modulation alleine lebt kein Mensch. Deswegen essen wir auch „Zeug“ das Fetten, Aminosäuren und Kohlenhydrate enthält. Zudem auch Vitamine, Spurenelemente und Mineralien.

      NMN als B3-Variante ist „Bio/Körperidentisch“. Und es funktioniert definitiv, speziell wenn man einen (latenten) B3-Mangel hat den viele haben. Aber Niacin und NAM funktionieren auch.

      Hier steht mehr: https://hcfricke.com/2021/02/17/vitamin-b3-funktionen-dosierungen-interaktionen-flush-nadh-und-nadph-formen-wie-niacin-nicotinamid-nam-ribosid-nr-mononukleid-nmn-und-was-zu-methylgruppen/

      VG
      H.C.

    • Max Stirner 26. Juli 2024 um 23:18 Uhr - Antworten

      DIe Orthomolekularmedizin und deren „Minipharma“-Pillen beziehen ihre Informationen aus der nicht korrumpierten Biochemie. Um die Substitution mit Kunstvitaminen/-Enzymen/etc („Biohacking“) werden wir wohl wegen der ausgelaugten Böden nicht herumkommen; auch ist der biolog. Stresspegel auch bei achtsamer Lebensweise meilenweit von einer artgerechten Haltung unserer Spezies entfernt (Umweltgifte, künstl. Strahlung etc ppp).

  8. H.C. 25. Juli 2024 um 20:50 Uhr - Antworten

    Wenn man der Placebogrupe 3 * am Tag 50 mg Niacin (B3) oder Nicotinamid (B3) gegeben hätte wäre sicherlich das gleiche rausgekommen ;-)

    NMN geht einmal in den Zyklus rein, wird zu NAM (Nicotinamid) und dann muss es wie alle B3 über die „Rate Limiting“ NAMPT gewandelt werden. Fazit: MNM ist ein ziemlich teures „Einmal-B3“. Wirkt schon, aber teuer und nicht nachhaltig.

    Leider sind diese Studien immer wieder irreführend. Kern ist die NAMPT zu fördern und ausreichend B3 zur Verfügung zu stellen. Das geht für Centbeträge pro Tag. 100g Niacin kosten nur ein paar Euro.

    VG
    H.C.

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