Deutschland am Weg zur Gesetzes-Medizin statt auf den Menschen abgestimmte Heilung

21. Juni 2024von 4,9 Minuten Lesezeit

Es ist der One Health Ansatz globalistischer Organisationen alle Menschen und Tiere über einen Kamm zu scheren und alle der gleichen Behandlung zu unterziehen, egal wie sehr diese möglicherweise schadet. Mit dem „Gesundes-Herz-Gesetz“ will das deutsche Bundesgesundheitsministerium (BMG) kardiovaskuläre Erkrankungen bekämpfen. Statine sind dabei – wieder einmal – das Mittel der Wahl.

Im Ärzteblatt ärgert man sich vor allem darüber, dass das Gesetz „einen großen Konflikt mit der Selbstverwaltung in Kauf“ nimmt. Denn es sollen die geplanten Vorsorgeuntersuchungen für Kinder- und Jugendliche sowie in den Check-Ups mit 25, 35 und 50 unter anderem mit Fragebögen begleitet werden, die vom Bundesgesundheitsministerium selbst entwickelt werden. Auch das was die Ärzte dafür bekommen, will das BMG selbst festlegen und das nicht mehr den Kassen und den Arztvertertretern überlassen. Das passt gut in die allgemeine Tendenz der allumfassenden Bevormundung und Entmündigung der Bürger, wie sie von der EU-Spitze und der Politik generell betrieben wird.

Noch bedenklicher ist aber, dass das Gesetz die frühzeitige Verschreibung von Statinen vorsieht und ausbauen will. Das Ärzteblatt dazu:

Sowohl die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als auch die Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Allgemeinmedizin (DEGAM) sehen eine Statintherapie je nach Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis und LDL-Cholesterinwert vor. Personen mit einer familiären Hypercholesterinämie gelten bereits als Hochrisikopatienten, sodass hier auch bei geringeren Cholesterinwerten bereits eine medikamentöse Therapie empfohlen ist. Nun sollen Ärztinnen und Ärzte bei familiärer Hypercholesterinämie „frühzeitiger“ Statine verordnen können. Genauere Angaben zu Grenzwerten macht der Gesetzentwurf bisher nicht.“

Hier sehen wir wieder die Pharmaindustrie am Werk. Vor der Erfindung dieser Medikamentengruppe galt als Cholesterin-Höchstwert 200 plus Lebensalter. Seit es Statine gibt, hat man das Lebensalter gestrichen, um diese eher gesundheitsschädlichen Produkte verschreiben zu können.

Bei angeblich zu hohem Cholesterin werden weltweit noch immer Statine zur Senkung des Spiegels verschrieben. Die Nebenwirkungen von Statinen sind Verlust der Libido bis zur Impotenz, Müdigkeit, Schlafstörung und erhöhtes Risiko von Herzkrankheiten, das sie laut Pharma senken sollten.

Der Neurolge Dr. David Perlmutter weist in seinem Buch Dumm wie Brot auf die unentbehrliche Rolle von Cholesterin und der Kampf der Lebensmittel- und Pharmaindustrie dagegen hin. Insbesondere geht es dabei um die Statine, die eine ganze Reihe unerwünschter Nebenwirkungen haben sowie die Krankheiten fördern, die sie angeblich durch Senkung des Cholesterinspiegels vermeiden sollten.

Die MIT-Wissenschaftlerin Stephanie Seneff schrieb im Jahr 2009 einen spannenden Essay, der darlegte, weshalb fettarme Ernährung und Statine Alzheimer verursachen können. Seneff stellt darin unser Wissen über die unerwünschten Wirkungen von Statinen chronologisch zusammen und zeichnet ein erschütterndes Bild, wie unser Hirn unter diesen Mitteln leidet.

Dr. Seneff beschreibt sehr anschaulich, wie Statine auch noch zur Alzheimer-Krankheit beitragen können, indem sie nämlich die Fähigkeit der Zellen zur Herstellung von Coenzym Q10 lähmen. Diese vitaminartige Substanz ist im ganzen Körper zu finden und spielt bei der Antioxidation und bei der Energieversorgung der Zellen eine große Rolle. Da Coenzym Q10 und Cholesterin sich den gleichen Stoffwechselweg teilen, unterbrechen Statine auch die Synthese von Coenzym Q10 und berauben damit Körper und Gehirn dieser Substanz.

Der Molukularmediziner und Autor von Büchern mit millionenfacher Auflage Dr. Ulrich Strunz schreibt in seinem Blog von dem „Betrug an 5 Millionen Deutschen … die täglich Statine einnehmen.“ Eine Studie zeigte, dass „bei den mit Statin behandelten herzkranken Menschen das Risiko für den Herztod um 47% (47!)“ abgesenkt worden sei.“

Weiter mit Ulrich Strunz:

Wenn es nicht tödliche Nebenwirkungen hätte. Bekannt geworden durch Lipobay der Firma Bayer. Wie viel tausend Menschen sind da gestorben? Dabei ist die bekanntgewordene Zahl nichts-sagend. Wer weiß schon, wie viel 1000 de Patienten in kleinen Kliniken auf dem Lande an der siebten ach so notwendigen Tablette (dem Statin) wirklich gestorben sind? Das weiß niemand.

Das war Lipobay. Aber es gibt ja auch Ezetimib. Das hat kalkhaltige Einlagerungen in den Blutgefäßen nicht nur nicht verringert, sondern im Gegenteil: Die Verkalkungen nahmen zu. So eine Studie. Trotzdem schlucken 300 000 Menschen allein in Deutschland dieses Mittel – Tag für Tag (Zitat Erdmann). Hier wird, so der Kardiologe Chefarzt Erdmann, Köln,

hier wird im großen Stil betrogen.“

Die Geschichte läuft zum Schaden der Patienten seit Jahrzehnten. Wir wissen schon lange, dass hohes Cholesterin Hirn und Herz vor Schäden schützt, insbesondere wenn es von Fettsäuren wie Omega 3 kommt. Trotzdem macht Pharma immer mehr an Milliardenumsätzen damit, schließlich gibt es dank steigendem Kohlehydratkonsum immer mehr Fettleibigkeit und Diabetes.

Der Schaden durch die Statine ist bewiesen, dennoch werden sie zig-Millionen Patienten verschrieben.

Es sind ja auch die gleichen Akteure mit von der Partie. So schrieb der Spiegel am 28.3.2004 unter dem Titel Der Einfüsterer:

Der Kölner Professor Karl Lauterbach ist der wichtigste Berater von Gesundheitsministerin Ulla Schmidt. Für den politischen Kampf setzt er schon mal seinen Ruf als Wissenschaftler aufs Spiel. …

Dabei war er vor wenigen Jahren noch dafür bekannt, dass er im Auftrag der Pharmaindustrie Medikamentenstudien durchführte. Über 800.000 Euro an Drittmitteln heimste er dafür allein im Jahr 2000 ein.

So war er auch an einer Studie über den Fettsenker Lipobay beteiligt – jenem Medikament, das die Herstellerfirma Bayer wegen tödlicher Zwischenfälle im Jahr 2001 vom Markt nahm. Die frühen Hinweise darauf, dass Lipobay möglicherweise gefährlich war, nahm Lauterbach damals ebenso wenig wahr, wie es seine Auftraggeber taten.

Der Artikel ist durchaus lesenwert! Der Einflüsterer – DER SPIEGEL

Als Gesundheitsminister hat Lauterbach heute ganz andere Möglichkeiten als damals als „Einflüsterer“ einer Gesundheitsministerin.


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Cholesterin-Senker Statine als Vorbereiter für schweres Covid

Wie Statine das Cholesterin senken und dabei langsam töten

Hauptursache für Atherosklerose und Herzinfarkt chronischer Mangel an Vitamin C?

Eine kurze Geschichte ernährungswissenschaftlicher Irrwege

33 Kommentare

  1. E. T. 22. Juni 2024 um 7:47 Uhr - Antworten

    Der „Erfolg“ der Statine beruht auf einem in der medizinischen Forschung beliebten Trick. Wenn in einer Studie 2 von 100 einen Herzinfarkt bekommen (2%), und unter den Statin-Behandelten nur 1 von 100 (1%), verkündet man der Welt stolz, dass das Risiko um 50% gesunken ist. In absoluten Zahlen ist es nur 1 mickriger Prozentpunkt.

    • Sabine Schönfelder 22. Juni 2024 um 11:26 Uhr - Antworten

      👍Das ist der Unterschied zwischen ABSOLUTER und RELATIVER Risikoreduktion. Bei der Covidspritze liegt die wahre absolute Reduktion bei unter ‼️einem Prozent. Für die relative RR werden aus einem Toten, aus einem tatsächlichem Prozent, an und mit COVID verstorben‼️, eine Prozentzahl von 50%. Tatsächlich warb man mit 70-90%, die den LAIEN irreführen sollten, denn er soll g l a u b e n, daß „dank“ dieser gefährliche Substanz 70-90% der Geimpften n i c h t a n dieser Erkrankung sterben können. Eine Täuschung, die bei vielen Medikamenten genutzt wird. Über die NEBENWIRKUNGEN können Sie „ihren Arzt“ fragen, hämmert Ihnen die Werbung ein. Tatsächlich hat der aber spätestens ab 4 Medikamenten, die täglich eingenommen werden, keine Ahnung mehr über die daraus resultierenden Neben- und Wechselwirkungen. Wenn er Sie trotzdem kritisch aufklären sollte, bekommt er Ärger und handelt gegen seine eigenen pekuniären Interessen.

  2. Daisy 22. Juni 2024 um 6:54 Uhr - Antworten

    Er ist ein Pharmalakai, wie er im Buche steht… und sowas wird Gesundheitsminister.

    Ausgerechnet auch noch jüngeren Menschen sollen Statine verabreicht werden. Dabei weiß doch schon fast jeder, wie schädlich sie sind und kaum nützen. Aber sie sind ein gutes Geschäft für die Pharmaindustrie und die Ärzte, zumal sie Folgekrankheiten verursachen. Wieder so eine Goldgrube wie die „Impfungen“.

    Cholesterin pflastert entzündete Stellen in den Blutgefäßen zu – es ist also ein Symptom, keine Ursache. Daher sollte man die Entzündungen bekämpfen. Eines der wirksamsten Mitteln dagegen ist die Reduktion von Zucker und Weißmehl. Der Cholesterinspiegel lässt sich auch auf natürliche Weise senken, wenn man das schon möchte.
    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/krankheiten/herz-kreislauf-erkrankungen/cholesterin-uebersicht/cholesterin-senken

    Es ist auch eine Frage der Veranlagung. Ich kenne welche, die groß und schlaksig sind, sehr schlank, aber stets zu hohe Cholesterinwerte haben und einen Hang zu Süßigkeiten. Dennoch sind sie deswegen nicht herzkrank. Ich denke, wenn man sich wohl fühlt, ist auch alles in Ordnung.

  3. Olaf 22. Juni 2024 um 6:49 Uhr - Antworten

    Dieser ganze angebliche Schutz und Bekämpfung von irgendwas, ist in Wahrheit nur eine Zudecke, ein hinter Wording und Wissenschaft getarntes totalitäres Prinzip, das in der Fremdbestimmung endet.

    Es wird mal wieder, über viel Geplapper, Angstmacherei und gut gemachter negativer Propaganda, ausgearbeitet von den unzähligen Denkfabriken und Nudging Units, die das zudem stetig wissenschaftlich anmalern, versucht, den Menschen unmündiger zu machen, ihn zu kontrollieren und ihm schlussendlich etwas aufzudrücken, am besten nachher über eine Pflicht oder sowas und der typische Gruppenzwang wird auch gerne verwendet.

    Das ist so dieses System im Endstadium seiner Machtausübung.

    Du sollst dich am Ende fügen, entweder direkt oder indirekt und unbewusst.
    Das funktioniert immer auch gerne über ein Schuldempfinden oder über du bist die Gefahr, im schlimmsten Falle für alle anderen, weil dann lässt sich der Zwang viel besser im Interesse aller Menschen aufnötigen und Konseqzenzen anbinden.
    Das ist eine Notwendigkeit, damit man immer diese verdeckte Form der Gewalt, wenn du nicht willig bist, ausüben kann.

    So in etwa wird auch jede Form einer zukünftigen Pandemie, aber nicht nur diese, aussehen. Menschen die sich gegen digitales Geld stemmen, oder sich für analoges Leben einsetzen, werden am Ende auch die Gefährder sein, oder haben etwas zu verbergen und sind kriminell wie Geldwäscher oder sowas.

    Es ist einfach eine Art Trickbetrug auf nächster Ebene, dir Schuld einzureden und den Anderen zu vermitteln, die die nicht mitmachen sind gefährlich oder auf jeden Fall böse und die anderen sind die Guten und bekommen am Ende Vorteile über Punktesysteme.

    Es ist eine widerwärtige Dystopie, die nur einer kleinen Gruppe maximale Kontrolle und maximale Vorteile geben wird und der Rest wird ausgespielt werden gegeneinander und aufgehetzt.

    Es ist schon auffällig, wie man uns versucht zu Tode zu schützen und so tut, als dürfte man von „Oben“ einfach sich überall einmischen.

    In Wahrheit sind diese Leute im Bestfall alle nur unsere Dienstleister und das System soll uns dienen und maximal befreien.
    Der ganze Rest ist einfach eine um 180° verdrehte Welt und nach diesen Motto lebe ich auch überall und sage den Menschen das auch direkt ins Gesicht, wenn ich irgendwo bei einem Arzt sitze, oder einem Amt vorspreche.
    Das System versucht dir aber zu vermitteln, du bist Bittsteller und untergeorndet.. Mit diesem Missverständnis räume ich überall sofort auf, da habe ich keine Scheu mehr.. Sie sollen mir helfen, nicht ich ihnen, so nach dem Motto solltet ihr auch überall rangehen und dies auch deutlich und stetig klar machen, das am Ende ihr davon profitieren sollt und nicht irgendwelche Ämter, Ärzte oder sonstige Einrichtungen, sonst läuft hier gewaltig was falsch.

  4. Ronald 22. Juni 2024 um 0:14 Uhr - Antworten

    Empfehle auch die Bücher des damals hoch angesehenen Herz- u. Gefäßchirurgen Prof. Walter Hartenbach. Speziell „die Cholesterin Lüge“. Heutzutage ist er post mortem (verstorben 2014 im Alter von 98 Jahren) natürlich „umstritten“, rächts und überhaupt.

    • Sabine Schönfelder 22. Juni 2024 um 16:20 Uhr - Antworten

      👍. Früherkennung, ein Bombengeschäft mit wenig bis NULL Effizienz.

  5. Michael 21. Juni 2024 um 23:06 Uhr - Antworten

    „Die Nebenwirkungen von Statinen sind Verlust der Libido bis zur Impotenz, Müdigkeit, Schlafstörung und erhöhtes Risiko von Herzkrankheiten, …“

    .. und – fatal und nicht zu unterschätzen – Rhabdo-/Myolyse, Zerfall und Auflösung von Muskelzellen und Muskelfasern, unwiederbringlich. Echte Menscheneliminations-„Medikamente“.

  6. Reuther Philipp 21. Juni 2024 um 19:01 Uhr - Antworten
  7. marrx 21. Juni 2024 um 14:27 Uhr - Antworten

    sollte das demokratie sein, so wäre sie ein fehler!
    keine sorge liebe mitdemokraten, das ist nicht demokratie!

  8. zivilistin 21. Juni 2024 um 13:53 Uhr - Antworten

    Anläßlich der Verurteilung von Frau Dr Witzschel wg Maskenattesten etc habe ich mich mal ein wenig umgeschaut, Rechtsanwälte und Ärzte üben ja stark staatlich reglementierte Berufe aus. Bei den Rechtsanwälten gibt es allerdings im StGB den Mandantenverrat.

    Ärzte hingegen dürfen ihre Patienten verraten.

    • Ed Uscho 21. Juni 2024 um 14:11 Uhr - Antworten

      Ärzte hingegen dürfen ihre Patienten verraten.<

      Wenn die ePA zwangsweise verbindlich gemacht wird, wovon ich mittelfristig ausgehe, dann werden Ärzte dazu gezwungen ihre Patienten zu verraten.

      • Nemo 21. Juni 2024 um 14:54 Uhr

        Wir haben noch immer Papier-Akten… und irgendwann gehen wir in Rente… und wenn wir vorher zur e-Akte gezwungen werden, dann gehen wir eben früher in Rente.
        BTW: Wir werden keinen Nachfolger haben… unsere Patienten werden dann auf der Straße stehen.

      • Ed Uscho 21. Juni 2024 um 16:01 Uhr

        Nemo
        21. Juni 2024 at 14:54

        Viele Patienten stehen ja jetzt schon sprichwörtlich auf der Straße. Habe für meine Frau einen Termin beim Kardiologen gesucht. Entweder stehen für gesetzlich Versicherte gar keine Termine zur Verfügung oder irgendwann am Sanktnimmerleinstag. Wartezeit für privat Versicherte acht Tage, für gesetzlich Versicherte 10 zehn Monate.
        Und der Minister mit den fauligen Zähnen fordert das Gesundheitswesen müsse kriegstauglich werden. Die Kabarettistin Lisa Eckhart hat ihm empfohlen es erst mal alltagstauglich zu machen.

        PS. Ärzten, die für Privatpatienten Termine in wenigen Tagen frei haben, für gesetzlich Versicherte aber erst in etlichen Monaten, sollte die Kassenzulassung entzogen werden.

      • PeKaSa 21. Juni 2024 um 21:20 Uhr

        Sehr geehrter Ed Uscho,
        vielleicht sollten Sie froh sein, respektive ihre Frau. Wer weiß was Ihnen der Kardiologe so vorgeschlagen hätte. Ärzte halten sich zu großen Teilen an Vorgaben, damit sie nicht verklagt/geklagt werden können. Stents, Statine, Cholesterinsenker… dann sind sie sozusagen an der Spritze… es soll tatsächlich Alternativen geben.

  9. Georg Uttenthaler 21. Juni 2024 um 13:22 Uhr - Antworten

    Das ist das Konzept zur Sanierung und Gewinnsteigerung unseres „Gesundheits- Systems“ , nach dem wir heute behandelt, leben oder „vegetieren“ dürfen/müssen!!!

    Pkt.11. Der Wettbewerb zwingt zur Erschließung neuer Märkte. Das Ziel muss die „Umwandlung aller Gesunden in Kranke“ sein, also in Menschen, die sich möglichst lebenslang sowohl chemisch-physikalisch als auch psychisch für von Experten therapeutisch, rehabilitativ und präventiv manipulierungs- bedürftig halten, um „gesund leben“ zu können. Das gelingt im Bereich der körperlichen Erkrankungen schon recht gut, im Bereich der psychischen Störungen aber noch besser, zumal es keinen Mangel an Theorien gibt, nach denen fast alle Menschen nicht gesund sind. Fragwürdig ist die analoge Übertragung des Krankheitsbegriffs vom Körperlichen auf das Psychische. Einige Beispiele:
    a) Das Sinnesorgan Angst, zuständig für die Signalisierung noch unklarer Bedrohungen, ist zwar unangenehm, jedoch vital notwendig und daher kerngesund; nur am falschen Umgang mit Angst (zum Beispiel Abwehr, Verdrängung) kann man erkranken. In den 70er- und 80er-Jahren jedoch hat man die Angst als Marktnische erkannt und etliche neue, selbstständige Krankheitseinheiten konstruiert – mit vielen wunderbaren Heilungsmöglichkeiten für die dafür dankbaren Patienten.
    b) Seit den 90er-Jahren ist die Depression weltweit als unzureichend vermarktet erkannt. Eine Art Rasterfahndung nach unentdeckten Depressiven, wovon immer einige Menschen real profitieren, die meisten jedoch durch zusätzliche Etikettierung in ihrer Vitalität Schaden nehmen, hat zum Beispiel in den USA dazu geführt, dass sich von 1987 bis 1997 die Zahl der wegen Depression Behandelten von 1,7 auf 6,3 Millionen fast vervierfacht hat; entscheidend dafür war die suggestive Aufklärungskampagne und aggressive Werbung für Antidepressiva.
    c) Inzwischen hat die Psychotrauma- Therapie den imperialistischen Anspruch, möglichst alle Krisen durch Traumatisierung (früheres Gewalterlebnis, Missbrauch, Misshandlung) zu erklären und zu therapieren…………..insgesamt 12 Punkte.

    Ärzteblatt 2002 Heft 38 Dr.Dr. Dörner inzwischen verstorben…
    https://www.aerzteblatt.de/archiv/32976/Gesundheitssystem-In-der-Fortschrittsfalle

  10. Patient Null 21. Juni 2024 um 13:17 Uhr - Antworten

    „Gesundes-Herz-Gesetz“ ist die Oberheuchelei angesichts dessen daß man die Impfschäden immer noch nicht benennt.

  11. Ralf Meier 21. Juni 2024 um 13:07 Uhr - Antworten

    Dabei ist schon lange bekannt das BIER das Cholsterin senkt.Hat meine Oma vor 30 Jahren probiert(0,5 Liter in 3 Tagen),der Arzt hat sich gewundert wie sie das geschafft hat…Auch Alkoholfreies Bier soll wirken.

  12. Glass Steagall Act 21. Juni 2024 um 12:45 Uhr - Antworten

    Der Kunstbegriff „One Health“ bedeutet nichts anderes als „One Death“!

  13. Gabriele 21. Juni 2024 um 11:34 Uhr - Antworten

    Der von jemand Anderem schon geprägte Satz „Deutschland schafft sich ab!“ erhält im Medizinischen eine weitere Dimension. Bald wird man sagen können „Die Menschheit schafft sich ab!“ Auch das sagten schon die „Indianer“ in Bezug auf Weiße … aber selbst die werden sich dann gewissen Zwangsimpfungen nicht mehr entziehen können.
    Es dürfte spannend werden in nächster Zeit – global und lokal.
    Es ist eigentlich ein Krieg gegen Diejenigen, welche noch über ein funktionsfähiges Gehirn und einen moralisch-ethischen Standard verfügen. Sie will man mit allen Mitteln beseitigen oder so krank machen, dass sie zum Denken und Fühlen nicht mehr fähig sind. Wie das ungefähr aussieht, sieht man an obigen Foto…

    • 4765 21. Juni 2024 um 13:01 Uhr - Antworten

      :-))

  14. Ludwig 21. Juni 2024 um 11:31 Uhr - Antworten

    Das erinnert sehr an die Erklärung von Dr. W.A. Evans im Sommer 1911, die er auf dem Jahreskongress der American Medical Association (AMA) abgab. Ich zitiere diese Erklärung, weil sie zeigt wohin die öffentliche Gesundheit tendierte, nämlich zu einem medizinischen Voodoo, indem jeder Zweig des öffentlichen Gesundheitsdienstes von den Vertretern der „Schulmedizin“ besetzt und beherrscht wird:
    „… Meines Erachtens ist es für die Ärzteschaft klug, jede große Gesundheitsbewegung zu leiten, Gesundheitsämter, Tuberkulosegesellschaften, Kinder- und Säuglingsfürsorgegesellschaften, Wohnungsbaugesellschaften usw. zu leiten. Die Zukunft des Berufsstandes hängt davon ab, dass die Öffentlichkeit bei diesen Dingen automatisch an Ärzte denkt und nicht an Soziologen oder Sanitär-Techniker. Der Berufsstand kann es sich nicht leisten, dass diese Stellen von anderen als Medizinern besetzt werden.“
    (Quelle: The Medical Voodoo von Annie Riley Hale
    Diese Aussage wurde vor über 100 Jahren getätigt und war wegweisend für diese Zunft. Heutzutage kann meiner Meinung nach von einer Militarisierung des sogenannten Gesundheitswesens sprechen. Man denke nur an die Forderung des deutschen Ärztetage, der die Abschaffung der Homöopathie fordert oder an den WHO-Generalsekretär der Impfgegner als eine Bedrohung und als Terroristen bezeichnet, die weggesperrt gehören. Die Maßnahmen, die heute die Ärzteschaft (und die WHO = Worst Hell Organization) betreiben, verstoßen gegen die elementarsten Menschenrechte, das da kurz gefasst lautet „Mein Körper ist mein Heiligtum“. Wird dies nicht beachtet und gewürdigt, ist man de facto versklavt.

  15. Ulf Martin 21. Juni 2024 um 11:25 Uhr - Antworten

    Cholesterin ist das perfekte Beispiel für die (kapitalinduzierte) Lernunfähigkeit der Medizin. Ich weiss nicht seit wieviel Jahrzehnten nun schon die Story vom schädlichen Cholesterin widerlegt wurde. Cholesterin ist so wichtig, dass der Körper im Zweifel in der Lage ist, es selbst zu produzieren.

    • asisi1 21. Juni 2024 um 15:36 Uhr - Antworten

      Kann hier noch den Mist um die Rückenerkrankungen hinzufügen. Auch offene Beine und Cellulitis sind ganz einfach nur die Unterlassung natürlicher und helfender Behandlungen! Dies sind Einkommensquellen bis der Mensch stirbt!

    • Gabriele 21. Juni 2024 um 17:30 Uhr - Antworten

      Schließe mich gerne an und mein Vorschlag: Hildegardmedizin und Hildegardernährung.
      Nicht umsonst war sie Äbtissin und Nonne… eine Visionärin mit Herz und Verstand.
      Bücher dazu gibt es genug – die preisgünstigen Mittel in jeder Drogerie, im Hildegard-Laden oder Online! Wenn die Frau wüsste, wie es heute zugeht…

  16. pieks 21. Juni 2024 um 11:17 Uhr - Antworten

    Wer sich nicht selbst informiert, wird weggespritzt.

  17. anamcara 21. Juni 2024 um 10:36 Uhr - Antworten

    In 12 westeuropäischen Ländern wurde untersucht “Time trends in statin utilisation and coronary mortality in Western European countries” ob es einen Zusammenhang zwischen der Einnahme von Statinen und der Sterblichkeit an koronarer Herzkrankheit (KHK) in Bevölkerungsgruppen mit unterschiedlichem Koronarrisiko gibt und ob sich dieser Zusammenhang im Laufe der Zeit verändert.

    Es wurden weder statistisch signifikante Zusammenhänge zwischen KHK-Mortalitätsraten und der Verwendung von Statinen noch zwischen Veränderungen bei KHK und Veränderungen bei der Verwendung von Statinen in den Ländern in den Jahren 2000 und 2012 festgestellt.

    Der weit verbreitete Einsatz wurde nicht mit einem Rückgang der Sterblichkeit durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Verbindung gebracht.

  18. Sabine Schönfelder 21. Juni 2024 um 9:57 Uhr - Antworten

    Auch auf die Gefahr hin gecancelt zu werden, diese Pharma-Nutte bildhaft zu präsentieren, ist bereits gesundheitsschädlich. Die Menschen werden VON EINEM TAG ZUM ANDEREN k r a n k, wenn die WHO Werte neu festlegt. Zufällig zu Gunsten der Pharmalobby, die letztendlich die WHO A U S M A C H T. So lag der Cholesterin-Höchstwert jahrelang bei 240, bis er auf 200 gesenkt wurde und Upps, gab es jede Menge „neue“ Verschreibungspflichtige. Mein Tipp für ein langes Leben, 👉 den Arzt meiden und das Krankenhaus erst recht. Das Krankenhaus ist, laut Herrn Wodarg, der gefährlichste Ort in Deutschland…und für Gates und Lakai Lauterbach 🤮 gibt es auf dieser Welt nur einen passenden ORT…..vielleicht zwei. Hängt von der Tagesform dieser Menschenverachter ab. ☝🏼

    • Vortex 21. Juni 2024 um 10:51 Uhr - Antworten

      Was auch notwendig ist, sind private (ehrliche) Infoquellen (tinyurl.com/32rh82pd) über alle natürlichen Heilmethoden, Heilpflanzen und deren Wirkstoffe, denn in Zukunft könnte der Zugang über das (KI-) Internet erheblich erschwert werden …

    • Fritz Madersbacher 21. Juni 2024 um 11:17 Uhr - Antworten

      @Sabine Schönfelder
      21. Juni 2024 at 9:57
      „Die Menschen werden VON EINEM TAG ZUM ANDEREN k r a n k, wenn die WHO Werte neu festlegt“
      oder
      wenn mit einem Wunder(lichen PCR-)Test gesunde Menschen zu „asymptomatischen“ Kranken erklärt werden, die als Seuchenüberträger in die Quarantäne geschickt, deren Kontakte rückverfolgt (‚contact tracing‘) und die „geimpft“ werden müssen …

    • suzi 21. Juni 2024 um 13:03 Uhr - Antworten

      Cholesterinwert, Blutdruckwert, PCR-Test, usw.
      Die WHO gibt den Wert an ,an dem ein Mensch „krank“ ist und behandelt werden muss.

      Der Doc verabreicht dann das entsprechende Gegenmittel. So sein Job. Hat der so gelernt.

      Irgendwann wird auch Schäfchen Müller verstehen, dass die WHO den Menschen als Krankheit ansieht. Steht ja auch im Namen: „Weltgesundheit“, und nicht „Menschengesundheit“.
      Den meisten hier auf dieser Kugel ist gar nicht bewusst, wie abgrundtief böse manche Menschen sind.
      Man denke nur an das Spikeprotein. Wie böse muss man sein um so was zu erfinden?!

    • asisi1 21. Juni 2024 um 15:38 Uhr - Antworten

      Auch die jahrelange Einnahme von Schmerzmitteln führt 100%ig zum Darmkrebs!

      • Aurelian 21. Juni 2024 um 22:38 Uhr

        Schlaftabletten sind auch nicht gesund, habe noch nie eine genommen.
        Apropos Schmerzmittel: Nach einer ambulanten Materialentfernung nach einem Knochenbruch (ein Dutzend Schrauben) mit Spinalanästhesie (oder Kreuzstich, wie es so schön bei euch in Ö heisst – Arzt war überrascht, anscheinend wollen alle Vollnarkose) habe ich 2 Stunden nach der OP das Spital mit 3 Packungen Schmerzmitteln verlassen – für einen leichten, mittleren und starken Schmerz. Wollte sie nicht annehmen, aber mussten anscheinend mitgegeben werden, habe halt dann alle weggeworfen. Auch so fördert man die Pharmabranche unfreiwillig.

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