„Wir müssen üben wie im Krieg“ – Das „Mindset“ in der „Zeitenwende“

16. Mai 2024von 7,5 Minuten Lesezeit

Aufrüstung ist das Gebot der Stunde und „der Faktor Zeit hat erste Priorität“, um Deutschland „kriegstüchtig“ zu machen, so der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius im Gespräch mit Sandra Maischberger in der ARD am 24. April 2024. 2 Nach Einschätzung des Verteidigungsminister hat Deutschland für die Aufrüstung fünf bis acht Jahre Zeit. Er sei sich ziemlich sicher, dass ein Angriff Russlands nicht unmittelbar bevorstünde.

In der Rüstungsproduktion „geben wir Gas“. Für die „Wiederherstellung der Kriegstüchtigkeit der Bundeswehr“ brauche es dreistellige Milliardenbeträge Steuergeld. Ein „sozialer Kahlschlag“ sei jedoch nicht in seinem Sinne, betonte der SPD-Politiker. Eine Wiedereinführung der Wehrpflicht – möglicherweise auch für Frauen – sei in Planung. 3 2011 war die allgemeine Wehrpflicht ausgesetzt worden. Die Abgeordnete Agnes Malczak von Bündnis 90/Die Grünen betonte damals, dass es ihrer Fraktion lieber gewesen wäre, die Wehrpflicht ganz abzuschaffen. 4

Die „Zeitenwende“ und das veränderte „Mindset“ zeigen sich an diesem Beispiel ganz deutlich. Von der Friedensorientierung der Grünen ist mittlerweile kaum etwas übrig. 5 Pistorius erwähnte das Wort „Frieden“ im Gespräch ganze zwei Mal: „Wir tun immer noch so, als wenn wir in Friedenszeiten leben würden.“ Und noch einmal in seiner Beurteilung der „Schandfleckfrage“ von Rolf Mützenich. 6

Territoriales Führungskommando der Bundeswehr

„Die Aufstellung des Territorialen Führungskommandos der Bundeswehr (TerrFÜKdoBw) im September 2022 ist eines der Ergebnisse der Zeitenwende.“ 7 Mit dem TerrFÜKdoBw für die Landesverteidigung will die Bundeswehr auch schneller auf Krisen reagieren können. Es brauche Kräfte, die ggf. schnell für einen nationalen Krisenstab bereitstehen.

Damit werde auch Erkenntnissen aus der Arbeit des Corona-Krisenstabes im Bundeskanzleramt Rechnung getragen, so das BMVg.“ 8 Generalmajor Carsten Breuer ist erster Befehlshaber des TerrFÜKdoBW. Er leitete zuletzt den Corona-Krisenstab im Bundeskanzleramt. 9 – Die Bundeswehrreform geht jedoch noch weiter in Richtung Zentralisierung, und es ist bereits von einem „Operativen Führungskommando“ die Rede. 10 11

Operationsplan Deutschland (OPLAN DEU)

Seit März 2023 entwickelt das Territoriale Führungskommando den „Operationsplan Deutschland“ (OPLAN DEU). Der OPLAN DEU beinhaltet neben militärischen Maßnahmen umfassende Schritte zur Militarisierung der deutschen Gesellschaft. 12 300 Vertreter aus Militär, Politik, Staat, Wirtschaft und Gesellschaft besprachen den OPLAN DEU im Januar 2024 beim Symposium „Deutschland gemeinsam verteidigen“ in Berlin. 13 14

Der Deutsche Feuerwehrverband schreibt in seinem Tagungsbericht: „Ministerialdirigentin Dr. Jessica Däbritz (Bundesministerium des Innern), stellte einen erheblichen Nachholbedarf fest: „Deutschland muss unverkrampfter etwa über Krieg sprechen.“ 15 Die zivil-militärische Zusammenarbeit spiele eine Schlüsselrolle, etwa auch bei der „Mehrfachverwendung“ von Helferinnen und Helfern, meinte Ralph Tiesler, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. 16

Innere und äußere Sicherheit sind kaum mehr trennbar

„Am Ende soll der OPLAN DEU das Ergebnis einer übergreifenden Planung der Bundeswehr in den Dimensionen Land, See, Luft, Weltraum sowie Cyber- und Informationsraum unter Beteiligung ziviler Partnerorganisationen und Behörden sowie Länder und Kommunen sein.“ 17

Innere und äußere Sicherheit sind kaum mehr trennbar. Wir werden unsere Aufgaben nur mit der Unterstützung der Länder, den Behörden und der Wirtschaft erfüllen können“, sagt Kapitän zur See Frank Fähnrich, Abteilungsleiter J5 (Planung von Operationen und Weiterentwicklung) im TerrFüKdoBw. 18 Katastrophenschutz, Zivilschutz und Verteidigung sollen kooperieren. 19 Dazu passt: Gesundheitsminister Karl Lauterbach will auch das Gesundheitswesen „kriegstüchtig“ machen. 20

Deutschland als Drehscheibe im Herzen Europas

Die Bundesrepublik fungiert beim „Operationsplan Deutschland” als logistische Drehscheibe für den NATO-Aufmarsch in Richtung Osten. Mit dem OPLAN DEU soll unter anderem der Durchmarsch von NATO-Großverbänden durch Deutschland organisiert werden. 21 22 Das Großmanöver Quadriga 2024, Teil des größten NATO-Manövers (Steadfast Defender 2024) seit Ende des Kalten Krieges mit etwa 90 000 Soldatinnen und Soldaten, zielt bereits auf diese militärische Aufgabe Deutschlands als Transitland und Host Nation Support ab. Quadriga erstreckt sich über einen Zeitraum von rund vier Monaten bis Ende Mai 2024. 23 24

Der Host Nation Support beinhaltet die Sicherung der Verlegungsrouten sowie die Betankung, Versorgung und Unterbringung verbündeter Streitkräfte. Das Szenario der Militärübung ist ein russischer Angriff auf alliiertes Territorium, der zum Ausrufen des sogenannten Bündnisfalls nach Artikel 5 des NATO-Vertrags führt. 25 26 Laut Nachrichtenportal german-foreign-policy kommt selbst das Verteidigungsministerium zu der Einschätzung, aus seiner Drehscheibenfunktion für den NATO-Aufmarsch in Richtung Osten erwachse Deutschland „in besonderem Maße eine Bedrohung– „auch militärisch. 27

Gesamtgesellschaftliches Gefahrenbewusstsein erhöhen

Beim Symposium in Berlin ging es darum, der „Öffentlichkeit die aktuellen Bedrohungen“ zu verdeutlichen und gleichzeitig darauf hinzuweisen, dass „es einen Plan gebe, um diesen Bedrohungen zu begegnen“, so Generalleutnant André Bodemann, Befehlshaber des TerrFüKdoBw.

Die Teilnehmer waren für den Stellvertreter des Bundesvorsitzenden des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert, „Multiplikatoren“, die dazu beitragen, „dass sich das gesamtgesellschaftliche Bewusstsein für die gewandelte sicherheitspolitische Realität weiter erhöht.28

Man beachte die Aufrüstungs- und Kriegs-PR. Das Wort „Zeitwende“ oder „Zeitenwende“ kommt seit den 1920er Jahren gehäuft vor, wie sich unschwer auf Google Books Ngram Viewer erkennen lässt. 29

Zeitalter der unkontrollierten Aufrüstung

Bedrohungsszenarien erhöhen die Toleranz der Steuerzahler für steigende Rüstungs- und sinkende Sozialausgaben. Sie „normalisieren“ die Vorstellung von Krieg in anderen Ländern, aber auch von Krieg im eigenen Land.

Niklas Schörnig, Politikwissenschaftler am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung in Frankfurt, sieht im Gespräch mit der Deutschen Welle (DW) eine militärische Abrüstung in weiter Ferne. Er fordert ein neues internationales Ziel: „Dass Staaten zumindest wieder kontrolliert aufrüsten, dass man sich also einigt: Wir rüsten insgesamt nicht über ein bestimmtes Niveau auf. Dann wäre da schon einmal eine gewisse Dynamik herausgenommen. Die Rüstungskontrolle könnte durchaus ein Zwischenziel sein, also Rüstung zu kontrollieren und zu stabilisieren, damit nicht jeder völlig wild aufrüstet, wie er gerade möchte.30

Nachdenken, wie man einen Krieg einfrieren und später auch beenden kann

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hat sich Ärger eingehandelt, als er im Bundestag über eine Beendigung des Ukraine-Konflikts sprach: „Ist es nicht an der Zeit, dass wir nicht nur darüber reden, wie man einen Krieg führt, sondern auch darüber nachdenken, wie man einen Krieg einfrieren und später auch beenden kann?31 32

Markus Deggerich schrieb bereits im Februar 2022 in der Elternkolumne im SPIEGEL, was er seinen Kindern zum Thema Krieg sagt, und was wohl die meisten Menschen in Deutschland bewegt: „ … dass die Mütter und Väter in Russland ihre Kinder genauso lieben wie wir hier oder die Menschen in der Ukraine oder wohl einfach überall. Dass die Kräfte, die Konflikte oder Krieg steuern, immer versuchen, den anderen zu dämonisieren und zu entmenschlichen, und dass wir da immer hellhörig sein müssen.“ 33

Refeenzen

Bild: Wikitarisch, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

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Dr. Christine Born ist Autorin und freie Journalistin.


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21 Kommentare

  1. HE 18. Mai 2024 um 14:36 Uhr - Antworten

    In Artikel 2 des 2+4-Vertrages steht u. a. wörtlich: „Die Regierungen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik bekräftigen ihre Erklärungen, daß von deutschem Boden nur Frieden ausgehen wird“. Es dauerte keine 10 Jahre, bis Deutschland vertragsbrüchig wurde. Ich meine den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen Jugoslawien. Und jetzt wieder Kriegsvorbereitungen gegen Rußland. Dazu kommen noch die Nato-Osterweiterung und das Minsker Abkommen, alles Zusagen und Verträge, die vom Westen gebrochen wurden. Allmählich kann ich Putin verstehen, daß er keine Lust mehr hat, mit diesem „Wertewesten“ irgend welche Verträge abzuschließen.

  2. Andreas I. 17. Mai 2024 um 7:27 Uhr - Antworten

    Hallo,
    der Verteidigungshaushalt Deutschlands betrug in den letzten 10 Jahren etwa 40 Mrd. bis aktuell 52 Mrd. Euro pro Jahr. Auf absolute Genauigkeit kommt es mir jetzt nicht an, im Mittel sind das rund 45 Mrd.
    Wenn die Bundeswehr trotzdem nicht „kriegstüchtig“ ist, dann fragt sich zuerst mal, wohin die insgesamt 450 Mrd. über die letzten 10 Jahre denn geflossen sind. Ein Teil in den Sold, aber der Rest?!

    Apropos russische Bedrohung und so, mal spaßeshalber zum Vergleich:
    Der Verteidigungshaushalt Russlands betrug in den letzten 10 Jahren 61 bis 88 Mrd. USD. Der Einfachheit halber im Mittel 70 Mrd. USD und wenn man es noch stärker vereinfacht, seien Euro und USD gleich, es kommt mir nur auf folgendes an:
    Deutschland 357.588 km², 45 Mrd. pro Jahr
    Russland 17.074.636 km², 70 Mrd. pro Jahr
    (Deswegen sind da genaue Zahlen egal, der Witz ist der Unterschied in den Dezimalstellen :)
    Und nein, es ist nicht so, dass Russland Landstriche wie Sibirien nicht verteidigen müsste, denn dort befinden sich u.a. Gasförderanlagen und Pipelines.

  3. Samuel Roesen. 16. Mai 2024 um 13:23 Uhr - Antworten

    Deutschland ist nach wie vor von der USA besetzt. Die EU und die deutsche Regierung sind nur Marionetten der US Hochfinanz. Eigentlich würde es ja keine Rolle spielen, was für Worthülsen diese Miemen von sich gäben, hätten wir noch eine intakte Demokratie und unabhängige Medien. Sprich unser Feind ist nicht Russland sondern die US Hochfinanz mit ihren politischen und medialen Vasallen. Denn sie sind es die unseren Wohlstand mit voller Absicht ruinieren und unsere Demokratie aushebeln, indem sie und absichtlich mit schnell eingebürgerten, kulturfremden Sozialtouristen fluten.

  4. Pierre 16. Mai 2024 um 12:53 Uhr - Antworten

    Eine Wehrpflicht muss nicht zwangsläufig schlecht sein, aber das gilt nur, wenn man gleichzeitig alle Mittel der Diplomatie nutzt und jeglichen Konflikt lange vor dem Beginn von Kampfhandlungen zu lösen versucht. Genau das ist ja aber seit Jahren nicht der Fall.
    Öffentlich den Krieg vorzudenken ist absolut verbrecherisch, weil es den Leuten den Gedanken ins Hirn pflanzt, dass das möglich und machbar und eine relevante Lösung wäre. Und dann wird es zur Realität.

    Somit wird in Deutschland nun die akribisch vorgeplante „Bewältigung“ der Katastrophe vorbereitet statt sie mit allen Mitteln aktiv zu verhindern. Und dazu gehört natürlich die Mobilisierung des Kanonenfutters.

    Die nächsten Wahlen in Deutschland werden den Kriegskurs vermutlich bestätigen. Die AfD, die sich gegen Krieg mit Russland positioniert, ist bis dahin vielleicht schon verboten. BSW und Linke sind nicht bedeutend genug. Und alle anderen, auch die meisten Medien, wollen den Krieg, um „den Frieden zu sichern“. In 5-8 Jahren wird, so wie bestellt, „der Deutsche“ wieder kriegstüchtig sein und erneut gegen „den Russen“ vorgehen. Diesmal aber, um den „russischen Imperialismus“ zu stoppen, bevor er Europa komplett unterjochen kann. Eine dümmere Argumentation ist kaum denkbar, aber so ist sie.

    Da kann man fast nur noch dazu raten:
    Rette sich, wer kann.

    • Andreas I. 17. Mai 2024 um 7:45 Uhr - Antworten

      Hallo,
      es gab auch die Bundeswehr-Tornados über Syrien und letztens machte eine Fregatte „Hessen“ Schlagzeilen, während sie sich im Roten Meer befand, um dort zusammen mit der USA-Marine die Raketen der Houtis abzufangen. Und in Afghanistan und Mali waren „unsere Jungs“ auch und sowieso: Ist Deutschland nicht seit Jugoslawien wieder „kriegstüchtig“?!
      Unsere Transatlantiker in Politik und Medien bemühen jetzt zwar eine „russische Bedrohung“, aber die Bundeswehr wird doch schon lange dort eingesetzt, wo USA sie braucht.

  5. Rainer Zufall 16. Mai 2024 um 12:05 Uhr - Antworten

    Das einzig „Erfreuliche“ an dieser kranken Entwicklung ist: Deutschland ist völlig unfähig (geworden), in allem. Die kriegen nichts mehr auf die Reihe. Es werden „nur“ Unmengen an Geld abgezwungen und pulverisiert werden. Das ist das eigentliche Ziel. Aber hey, CO2 Steuern werdens schon richten. Renten kann man abschaffen. Genau wie das Gesundheitssystem oder andere sozialen Errungenschaften. Ganz am Ende kann man immer noch "die Reichen" enteignen (also jeden der dann noch mehr als nix hat, minus natürlich die wirklich Superreichen). Sollte es doch (wider erwarten) irgendwann einen Aufstand geben oder der Pöbel es tatsächlich wagen massenhaft so "falsch" zu wählen, dass man das nicht mehr "korrigieren" kann.., erst dann fangen "wir" einen Krieg an. Den kann man natürlich nur verlieren. Aber ums gewinnen geht`s schließlich nicht, wie man an der Ukraine erkennen kann.

  6. Georg Uttenthaler 16. Mai 2024 um 12:00 Uhr - Antworten

    Diese „kriegshetzenden“ SPRECHPUPPEN“ sofort wenn sie ihre Phantasien abgesondert haben in Lastenwaggons an die vorderste Front als „Kanonenfutter“ für die Ukraine. So wie es unsere Vorfahren tun MUSSTEN. Die schlotternden Knie und die Angstschreie sollten dann auf diesen Hetz- Sendern ARD-ZDF live übertragen werden.
    Es würde zwar am Verlauf des Geschehens nichts ändern, aber schon nächsten Tag würden Putin und einige unserer politischen Kasperln an einem Tisch über Frieden verhandeln!! Eine Bedingung sollte Putin in einem Friedensvertrag aufstellen, dass die Kriegshetzer Panzer Toni, Flak-Zimmermann-Rheinmetall, Baerbock u.v.a. hinter Gitter kommen. …..Das würde Deutschland und der ganzen EU. helfen!!!

    • Fongern 16. Mai 2024 um 12:42 Uhr - Antworten

      Absolut zutreffend.Die Scharfmacher im Bundestag müssen zur Rechenschaft gezogen werden.

  7. Glass Steagall Act 16. Mai 2024 um 11:56 Uhr - Antworten

    Die USA haben schon vor Jahren sogenannte Mini-Atombomben für einen lokalen Krieg entworfen. Deutschland wird wieder mal das Zentrum für solche Kriegsspielereien der USA sein. Diese Mini-Atombomben zerstören nicht ganze Landstriche, sondern sollen nur geringere Schäden verursachen. Aber stark genug, dass trotzdem niemand dort wegen der Radioaktivität bleiben möchte. Das ist aber den USA egal, denn sie glauben ja weit genug entfernt zu wohnen.

    Deswegen muss Deutschland „kriegstauglich“ gemacht werden und das schafft man wieder, indem man das tröpfchenweise in die Köpfe der Menschen über die Medienhuren des Mainstreams eingibt. Europa soll für die Amis die zweite Ukraine gegen Russland werden. Warum schlafen bei uns die Menschen nur so? Die Politik wird es definitiv nicht richten, sondern verschlimmern! Deswegen sollte niemand mehr seine Hoffnung auf Parteien richten!

    • Fongern 16. Mai 2024 um 12:48 Uhr - Antworten

      Sehr zutreffend.Nicht umsonst haben die USA in Deutschland,einem zukünftigen Kriegsschauplatz,das größte Militärkrankenhaus für amerikanische Militärangehörige ,errichtet.Deutsche Krankenhäuser,so der vermeintliche Mediziner Lauterbach, müssen massiv reduziert werden. Das passt so richtig in das Versagen der Bundesregierung.

  8. Fongern 16. Mai 2024 um 10:34 Uhr - Antworten

    Das kriegsbesessene Deutschland bzw. deren Altparteien wollen die deutsche Bevölkerung mit aller politischen Macht und Reglementierungen auf einen Krieg einstimmen. Selbst die CDU will die Einführung der Wehrpflicht,auch für Frauen, durchsetzen,wenn jene besonders christliche Partei die Regierungsmacht übernehmen sollte.Es darf niemals soweit kommen,dass politische Scharfmacher wie CDU,CSU,SPD,FDP und Grüne Kriegsvorbereitungen durchsetzen dürfen. Die deutsche Gesellschaft muss diesen Wahnsinn stoppen.Die Wähler in Deutschland haben es in der Hand über ihr Leben zu entscheiden.

    • 4765 17. Mai 2024 um 20:58 Uhr - Antworten

      .Die Wähler in Deutschland haben es in der Hand über ihr Leben zu entscheiden.

      Ich fürchte das ist eine Illusion. Die Bürger haben da Nichts zu entscheiden, ohne dass sie ganz massiv Gehorsam verweigern. Und gerade in D ist das, zumindest aktuell, unvorstellbar. Die Gleichgültigkeit mit der die Mehrheit auf die rot-gelb-schwarz-grüne Kriegshetze reagiert oder diese sogar unterstützt, ist bedrückend. Ganz übel die Hakenkreuze auf den Wahlplakaten der damit nun endgültig unwählbaren ideologisch getriebenen grünen Endzeitsekte.

      Auch 90% der US-Bürger – viele Deutscher Abstammung – wollte nicht in den 1. WK gegen D eintreten, das wurde von Wilson sogar vor seiner Wahl versprochen. 1 Jahr später gingen die Musterungsbescheide raus und los gings, auf Geheiß der Briten sowie der Strippenzieher, die auch heute über ihre Vollstrecker die Zügel in der Hand halten.

      Reichspropaganda-Minister Goebbels, der mit Eduard Bernais Propaganda-Büchern vertraut war, wird folgendes Zitat zugeordnet:

      „Natürlich will das einfache Volk keinen Krieg. … aber schließlich sind es die Führer eines Landes, die die Politik bestimmen, und es ist immer einfach, das Volk mitzureißen, egal ob es sich um eine Demokratie oder eine faschistische Diktatur, ein Parlament oder eine kommunistische Diktatur handelt. Man muss ihnen nur sagen, dass sie angegriffen werden, und den Pazifisten mangelnden Patriotismus vorwerfen und das Land einer Gefahr aussetzen. Das funktioniert in jedem Land auf die gleiche Weise.“

  9. suzi 16. Mai 2024 um 9:51 Uhr - Antworten

    Diese Leute glauben doch ernsthaft, sollte es zu einer Esskallation kommen, dass sie weiter ihren Popo auf dem Bürostuhl platt sitzen und dem Kampfe aus der Ferne zuschauen. Wenn das mal nicht nach hinten losgeht.
    Kriegsgeilen Politiker und Journalisten und alle deren Kinder(!) bitte sofort in die ukrainische Armee eintreten um „mal reinzuschnuppern“. Erweitert den Horizont.

  10. Gabriele 16. Mai 2024 um 9:38 Uhr - Antworten

    Krieg wird bald das Nächste sein, was man uns als „alternativlos“ präsentiert… das kann schneller gehen, als uns lieb ist.

  11. Christian 16. Mai 2024 um 9:08 Uhr - Antworten

    Wir müssen dieses kriegsgeile Pack abwählen!

  12. Fritz Madersbacher 16. Mai 2024 um 8:52 Uhr - Antworten

    Die westlichen Krösusse haben den Halys überschritten und können nicht mehr zurück, ähnlich wie bei ihrer „Pandemie“-Inszenierung. Mit einem nur mehr irrationalen Feindbild im Schädel, mit dem Troß einer verrohten Durchhalteparolen-Journaille setzen sie die Zerstörung der Ukraine fort und zugleich die Zersetzung ihrer eigenen , gealterten, „postheroischen“ Gesellschaften, vor den Augen einer Welt, die ihre bisherigen größten Ausbeuter selbstverständlich nicht an ihrem Selbstzerstörungswerk hindern will. Wann wird dieser homerische Aias Telamon aufwachen und merken, dass er nicht „den Feind“, sondern in seinem Wahn sich selbst zerstört und dabei für immer lächerlich gemacht hat? Noch sind die Kriegsrhetoriker und „Kriegstüchtigmacher“ unterwegs, auch im „neutralen“ Österreich, aber dieses Pack wird – wie in Gaza – noch mit der Nase, möglicherweise blutig, darauf gestoßen werden, dass es sich und die von ihm irregeleiteten Menschen in eine Situation gebracht hat, aus der es nur mehr ein Entkommen gibt, wenn diesen Kerlen endlich ihr Handwerk gelegt wird? „Die Welt“ würde uns dankbar sein …

    • Bernhard 17. Mai 2024 um 16:00 Uhr - Antworten

      @Fritz Madersbacher
      Sie sprechen mir wortreich aus der Seele. Die Kriegsrhetoriker ohne Kriegserfahrung werden noch ihre Lektion abkriegen.
      Die Leute hierzulande müssen nur aus der Gleichgültigkeit heraustreten.
      Und erkennen, dass ihre größte Bedrohung die noch risikolosen Befehlsempfänger im eigenen Land sind. Deren Mindset ist – wie bei Corona – fremdfinanziert und korrumpiert.
      Sie können deshalb von der Mehrheit in Europa so leicht entzaubert werden. Weltweit ist die Stiimmung gegen sie noch verheerender.

  13. Hasdrubal 16. Mai 2024 um 8:24 Uhr - Antworten

    Rhetorische Frage:

    Wollt ihr die totaaaale Kriegstüchtigkeit?

    Irgendwann müsste der Michel lernen, nicht sofort zu jubeln. Wäre dieses Dazulernen erfolgt, würden Typen:innen wie Flak-Rheinmetall nicht wagen, mit Bellizismus zu kommen.

    • Andreas I. 17. Mai 2024 um 8:04 Uhr - Antworten

      Hallo,
      die Mehrheitsmichel:innen regen sich hinterher über die bösen Ausländer auf, aber nicht über Bundeswehr-Tornados über Syrien, nicht über Waffenlieferungen an die syrischen Kurde (SDF), nicht über Sanktionen gegen Syrien … da rührt sich nix, aber wenn hinterher Migranten kommen, dann bekommt plötzlich eine AfD zweistellige Wahlergebnisse, wie ab 2015.
      Irgendwie man vorher zu überlegen (bevor man sich an Kriegen beteiligt bzw. solche Parteien wählt), das scheint den Mehrheitsmichel:innen nicht so sehr zu liegen.

      (Und übrigens ist die AfD gegen Krieg, wenn es um Russland geht. Krieg gegen Araber (Rotes Meer, Houtis, Jemen) ist für die AfD okay.)

      • Fritz Madersbacher 17. Mai 2024 um 13:57 Uhr

        @Andreas I.
        17. Mai 2024 at 8:04
        „die Mehrheitsmichel:innen regen sich hinterher über die bösen Ausländer auf, aber nicht über Bundeswehr-Tornados über Syrien … nicht über Sanktionen gegen Syrien …“

        Dieser Vorwurf ist den als Verfechter von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ auftretenden Kriegstreibern und ihrer „Qualitäts“-Journaille zu machen. Wir müssen beharrlich über dieses blutige Treiben aufklären und „die Mehrheitsmichel:innen“ auf unsere Seite ziehen, zumindest so viele als möglich. Ein besseres Verständnis der Wirklichkeit und der den schlimmsten Zuständen (z.B. Krieg, „Pandemien“) zugrundeliegenden Ursachen liegt in unserem gemeinsamen Interesse. Mit Vorwürfen an indoktrinierte Menschen allein kommen wir nicht weiter …

  14. Ed Uscho 16. Mai 2024 um 8:19 Uhr - Antworten

    kommt selbst das Verteidigungsministerium zu der Einschätzung, aus seiner Drehscheibenfunktion für den NATO-Aufmarsch in Richtung Osten erwachse Deutschland „in besonderem Maße eine Bedrohung” – „auch militärisch”.<

    Nein! Doch! Oooooooch!

    In diesem Ministerium müssen ja wirklich ganz helle Köpfe sitzen, dass die so was erkennen können.

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