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Wissenschaft

Sag leise Servus zu den Römern

0 Kommentare 23. Oktober 2026 14 Minuten Lesezeit von Gerd und Renate Reuther

Die Römer gehören für die Mehrheit der Österreicher zur eigenen Vergangenheit wie der Kaiserschmarrn und der Walzer. Seit der österreichische Abschnitt der Donau 2021 als „Donaulimes“ zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde sowieso. Aber was belegt die römische Besatzung?

Stichproben der behaupteten römischen Vergangenheit müssen Misstrauen wecken. Wo sind die Soldatenskelette und die Funde von Militärausrüstung? Wer hätte am Donauufer für die rangniedrigsten Grenzsoldaten Badehäuser erbaut, damit sie sich in Sichtweite des Flusses ein heißes Bad hätten gönnen können?

Wer auf seinem vermeintlichen Wissen aus Schule und Studium beharren will, sollte prüfen, ob er die damit verbundenen Fragen schlüssig beantworten kann:

  • Wie wahrscheinlich ist es, dass Kelten, die zwischen Passau und Carnuntum das Land bewohnten und bewirtschafteten, um den Beginn unserer Zeitrechnung ihr Terrain kampflos einer kleinen römischen Oberschicht zur Ausbeutung überlassen hätten?
  • Wofür hätten sie eine militärische Besatzung über zwei Jahrhunderte finanzieren und ernähren sollen, wenn die Römer Stahl und Waffen von ihnen bezogen?
  • Wie hätten die Römer die Oberhand behalten können, wenn sie im Gegensatz zu den Kelten nicht über eigene berittene Einheiten, Bogenschützen und Knowhow in der Flussschiffahrt verfügten, sondern dies von unterworfenen Bevölkerungen anmieten mussten?
  • Wie hätte die Donau zu einer schwer bewachten Grenze werden können, wenn die Bewohner an beiden Ufern ihren Handel hauptsächlich über diese Wasserstraße abwickelten?

Selbst offiziell hält man inzwischen eine kampflose Preisgabe des Norikums an die Römer für wenig wahrscheinlich und spricht von einer Kooperation mit den keltischen Eliten unter römischer Oberhoheit. Das heutige Ideal einer bunten Gesellschaft scheint bereits zu einer Umschreibung der Römerherrschaft zu führen.

1000 Jahre Gedächtnisverlust

Vor der Beschwörung eines „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ hatte niemand nördlich der Alpen trotz Münzfunden und Steininschriften eine zeitweilige Anwesenheit von Römern erinnert oder angenommen. Überbleibsel verstand man offenbar als Teil der eigenen bayerisch-österreichischen Vergangenheit. Keltische Symbole sind in der Festkultur noch immer allgegenwärtig: Perchtenumzüge, das Schmücken der Häuser mit Fichtengirlanden und Birken sowie, nicht zu vergessen, Hefezopf und Brezen. Antike Münzen, Steininschriften und Gebäudereste lassen weder eine sichere zeitliche Datierung, noch Rückschlüsse auf die Menschen zu. Münzen wurden wegen ihres Edelmetallwerts jahrhundertelang auch andernorts benützt.

Inschriften- und Weihesteine für Gottheiten, deren Alter nur geschätzt ist, wurden in Verkennung einheimischer Traditionen den Römern zugeschlagen. Die Verwendung lateinischer Buchstaben im keltogermanischen Kulturbereich wird bis heute verkannt. Weder Latein, noch Badeanlagen, Hypokauste oder Aquädukte waren eine Errungenschaft der Römer.

Schriftliche Grundlage für das Römer-Narrativ sind nur wenige lateinische Dokumente, die bereits von der offiziellen Geschichtsschreibung als „problematisch“ oder „höchst problematisch“ eingestuft werden. Beide Attribute sind Codewörter für „wahrscheinlich gefälscht“ oder „sicher gefälscht“. Es sind die „Notitia dignitatum“, die „Historia Augusta“, der „Codex Theodosianus“ und römische „Chronisten“, die sich gegenseitig ihre Existenz bestätigen. Das angebliche Ende der Römer in Bayern und Österreich kennen wir lediglich aus einer einzigen Legende. Die des Heiligen Severin, die eine merkwürdige Phantomgestalt namens „Eugippius“ nach dessen Tod im 5. Jahrhundert verfasst hätte.

Viel Lärm um dubiose Funde

Das augenfälligste „römische“ Relikt des Kärntner Magdalensbergs – die Statuette eines nackten Jünglings mit erotischem Hüftschwung ganz wie in der Renaissance –, kam 1502 ohne Alterungsspuren ans Licht und blieb dort ein Unikat. Eine Untersuchung der Guss- und Formtechnik sowie der Legierung zeigte allerdings 1986, dass es sich um einen Abguss aus dem 16. Jahrhundert handelt. Das angeblich antike Original sei nach Spanien verbracht worden und seither verloren. Auf der Johannesberghalbinsel in Traunkirchen am Traunsee fand ein Jesuit neben dem dortigen Kirchlein 1651 einen angeblich antiken Steinkopf, der bis heute für die „Gewissheit“ einer römischen Gründung sorgt. Vorher war der Steinkopf niemandem aufgefallen. Seither fand sich dort nichts Antikes mehr.

Gibt es nicht die beweisenden römischen Bodenfunde in Carnuntum, Tulln, Zeiselmauer und am Wiener Michaelerplatz? Die demonstrative Zurschaustellung von Ziegelmauerresten vor der Hofburg in Wien wird inzwischen auf ein keltogermanisches Dorf zurückgeführt, das ein nur vermutetes, angeblich überbautes „Kastell Vindobona“ versorgt hätte. „Vindobona“ als vermeintliche Keimzelle von Wien wurde erstmals 1547 erwähnt.i Selbst die im Römermuseum präsentierte Fußbodenheizung kann keine Römer beweisen. Warme Luft zur Beheizung von Steinen fand man schon in Keltensiedlungen. Gebäude wie der Salzturm in Tulln werden andernorts als mittelalterliche Breitwohntürme zugeordnet. Nirgends sonst wird so ein Bauwerk als „römisch“ bezeichnet. Gleiches gilt für die Turmstümpfe in Zeiselmauer. Gut zu wissen, dass die Türme der Wiener Stadtbefestigung im 16. Jahrhundert für Überbleibsel der Römer gehalten wurden.ii

Das „römische Wels“ hat nicht mehr vorzuweisen als eine kniehohe, frisch vermörtelte Mauer, die aus jeder Zeit stammen kann, da weder Steine, noch Mörtel datierbar sind. Die Mär vom römischen Spezialmörtel ist längst als Legende entlarvt.iii Rechtwinkelige Straßenkreuzungen fand man auch in Keltenschanzen. Das im Museum stolz präsentierte Steinrelief eines Ehepaars stammt aus Italien. In Linz oder St. Pölten sieht es nicht aussagekräftiger aus: geprägte Ziegel, einige Meilensteine und Statuetten. Alles Übrige sind Spekulationen. Angeblich beweisende Gebäudereste und Bodenfunde lösen sich bei näherem Hinsehen überall in Nichts auf.

Carnuntum ist eine lateinische klingende Ortsbenennung, die allerdings auf ein keltisches Zentrum zurückgeht. Die Römer hätten auch hier eine ortsständige Bezeichnung einfach übernommen. Damit keltische Funde das Narrativ einer römischen Herrschaft nicht gefährden, wird inzwischen behauptet, die keltische Bevölkerung Carnuntums scheint „gewaltsame Auseinandersetzungen mit den römischen Besatzungstruppen vermieden zu haben und hätte die lateinische Sprache übernommen.“ Besonders in Carnuntum werden inzwischen viele archäologische Zeugnisse als Weiterbestehen einheimischer Traditionen über die römische Eroberung hinaus zugestanden. In Carnuntum wurden in der Renaissance zahlreiche „römische“ Artefakte produziert und als vermeintliche Antiquitäten in Umlauf gebracht. Der Wiener Gelehrte Wolfgang Lazius (1514-65) war berüchtigt für „lateinische“ Steininschriften, die es gar nicht gab oder die nachträglich verfertigt wurden. Ab dem 16. Jahrhundert war „Römisches“ ein Riesengeschäft.

Dennoch gilt in Wien immer noch alles, was man in der Tiefe findet, erst einmal als „römisch“. Im Oktober 2024 machte ein Simmeringer Massengrab von etwa 150 jungen Männern mit Zeichen tödlicher Gewalteinwirkungen in allen Medien als sensationeller Römerfund die Runde. Einziger Hinweis nach einer einzigen Experteneinschätzung: die Verzierung einer Dolchscheide. Alle übrigen Metallfunde und Verletzungen können aus weit späteren Zeiten stammen. Bolzenschusskanäle in Knochen sind sogar ein klarer Hinweis auf das Mittelalter, da erst seither Armbrüste verbürgt sind. Naturwissenschaftliche Objektdatierungen oder DNA-Analysen aus den Knochen stehen selbst zwei Jahre später aus.iv

Die offizielle Internetseite der Stadt Wien zum Leopoldsberg lässt aufhorchen: „Da auf dem Burgstall bei Nussdorf, im Waldbachtal, in der Hackhofergasse und in der Himmelstraße keltische Streufunde gemacht wurden, muss sich die Besiedlung auch auf die weitere Umgebung des Leopoldsbergs erstreckt haben. Auf der Bergspitze scheint sie erst um oder gar nach Christi Geburt geendet zu haben, um ihre unmittelbare Fortsetzung im 1. und 3. Bezirk zu finden. Die neuen Grabungsergebnisse zwingen (…) dazu, die Zuweisung des keltischen Ortsnamens Vindobona auf den Leopoldsberg zu überdenken.“v Strategisch war Vindobona nur bei Kontrolle der Berghöhen des Wienerwaldes zu beherrschen.

Bis zum Jahr 2016 galt das mit dem keltischen Namen „Vindos“ verknüpfte Vindobona als römisches Legionslager. Dementsprechend hielt man die wenigen Fundstücke für „römisch“, obwohl militärische Ausrüstung fehlte. Zwei Weihesteine für Apollo/Jupiter und Äsculap/Sirona beweisen noch keine militärische Präsenz. Wie wäre es, wenn einfach zahlreiche Gewerbetreibende aus dem östlichen Mittelmeerraum hier ihren Geschäften nachgingen? Römische Münzen können wie andere Fremdwährungen durch Kelten eingetauscht und als Zahlungsmittel genutzt worden sein. Als 2016 am Rochusmarkt nicht nur keltische Münzen, sondern Prägeeinrichtungen auftauchten,vi datierte man diesen Fund ohne handfeste Beweise vor die Römerzeit und behauptet, die anrückenden Römer hätten die keltischen Münzen weiter benutzt. So wird der Römermythos Stück für Stück leise beerdigt.

Vernachlässigte Kelten

Über die keltogermanischen Ureinwohner wissen wir wenig. Von angeblich 13 Stämmen, die nur in dubiosen lateinischen Schriftstücken unter der Bezeichnung „Noriker“ zusammengefasst werden, sind 8 auf einer Steininschrift vom Magdalensberg erwähnt. Dort war ein heute durch eine Kirche überbautes keltisches Heiligtum. Umliegende Gebäudereste werden ohne beweisende Funde als „römisch“ interpretiert. Inschriftensteine und plastische Fragmente, deren Alter nur geschätzt ist, tauchten erst ab dem Jahr 1500 vielerorts auf, als die Jagd auf „Römisches“ begann. Schon damals vermutete man Fälschungen, wenn überraschend „Römisches“ präsentiert wurde.

Ganz im Gegensatz zu den Römern hat die Erforschung der österreichischen Kelten keinerlei Priorität. Um Sprache und Schrift ranken sich Spekulationen. Unser Wissen speist sich mehr über Zufallsfunde als ergebnisorientierte Projekte. Steinreliefs von Paaren weisen in der Regel Zeichen der typischen norischen Haartracht auf, werden dennoch immer wieder als „römisch“ oder „“römerzeitlich“ bezeichnet. Spektakuläre Asservate aus einer Fundstätte wurden zwischenzeitlich aus dem Museum in Hallein still und heimlich entfernt. Seitdem versucht man alle Spuren dieses Fundes selbst im Internet zu tilgen.

Die wahrscheinlich größte keltische Stadt in Europa am Sandberg bei Roseldorf ist lange ignoriert worden und bis heute kaum erforscht. Auf dem strategisch wichtigen Bisamberg bei Wien wurde nie gegraben. Herausragende Funde wie der Kultwagen von Strettweg, der heute im Schloss Eggenberg in Graz zu besichtigen ist, haben in 175 Jahren seit ihrer Auffindung nicht den ihnen gebührenden Platz im kollektiven Bewusstsein des Landes erhalten, geschweige denn Eingang ins Welterbe gefunden. Die Siedlungen auf dem Falkenberg oberhalb von Judenburg sind noch nicht annähernd erforscht. Unsere Vergangenheit wartet darauf, von uns entdeckt zu werden.

Unbequeme Fakten für Römerlobbyisten

Bis 1870 galten Ziegelstempel als Römer“beweis“. Bis heute hält sich die Mär, dass die Legionäre selbst Ziegel in eigenen Militärziegeleien hergestellt und gestempelt hätten. Hunderte verschiedener Ziegelprägungen sprechen allerdings gegen eine zentrale Produktion, gar für einen einzigen Auftraggeber.vii Dabei findet sich nicht nur „LEG.“, das für „Legion“ stehen soll, sondern alle möglichen Buchstaben. „LEC XPF“ und andere Zeichen stehen in eklatantem Widerspruch zu einer „römisch“ definierten Einheitsschrift und imponieren eher als Kurzschrift, womöglich in Verbindung mit Zahlen oder Runen! Im Gegensatz zu den Römern waren die Kelten für große Manufakturen bekannt. Lateinische Schriftzeichen verwendeten auch sie.

Offizielle Erklärungen zu allen Funden werfen mehr Fragen auf, als sie Antworten bieten. Hierzu die Stadtarchäologie Wien: „In den Ausgrabungen ist das Ende des Legionslagers gut an den eingestürzten Dächern der Kasernen zu erkennen, über denen eine Schicht liegt, in der zwar keine Bauten mehr nachzuweisen sind, aber noch spätantike Funde begegnen. Darüber folgt eine fundleere Schicht, die übergangslos zu den Fundhorizonten des Hochmittelalters überleitet. Das heißt, dass zwischen Römischer Kaiserzeit und Mittelalter rund sieben Jahrhunderte liegen, die nicht durch Bodenfunde aus dem Bereich des Legionslagers überbrückt werden können.“viii Dies korrespondiert mit den zu vermutenden Phantomzeiten der „Völkerwanderung“ bis zu den „Ottonen“! Diese sensationellen Erkenntnisse müssten dazu führen, die Geschichte neu zu schreiben.

Wer weiß, wofür man Vindobona halten würde, wenn man nicht nur Funde aus 2% der vermuteten Lagerfläche,ix sondern vom ganzen Areal hätte? Wie würde man die sozialen und politischen Verhältnisse des heutigen Wien auf der Basis punktueller Grabungen in einer Moschee oder Pizzeria einschätzen? Könnten die Herrschaftsverhältnisse nicht ganz anders gewesen sein? Wie wäre es, wenn vielleicht einige Römer unter den Boiern und Norikern sowie anderen Volksstämmen im damaligen Wien multikulturell miteinander gelebt hätten? Der Kunstname Vindobona täuscht eine römische Stadt vor, die es sehr wahrscheinlich nicht gab.

Unplausible Geschichtserzählung

Die Noriker waren für den härtesten Stahl der damaligen Zeit bekannt und konnten daraus die besten Waffen fertigen. Die Römer sollen bei ihnen eingekauft haben. Sie bewirtschafteten Salz- und Erzbergwerke und dürften über die Wasserstraßen regen Handel mit dem gesamten Donauraum getrieben haben. Wieso sollte so eine Bevölkerung kampflos einer tributpflichtigen Beherrschung zustimmen? Von einem militärischen Schutzversprechen als Gegenleistung ist nichts bekannt. Von sonderlicher Durchsetzungskraft ebenfalls nicht. Bei einem angeblichen Übersetzen der Römer von Carnuntum über die Donau wären sie von den Markomannen zurückgeworfen worden.

Die Donau muss als Handels- und Verkehrsweg ohnehin immer offen gewesen sein, sonst wäre der gesamte Donauhandel über zwei Jahrhunderte zusammengebrochen. Die Donau war in ihrer Bedeutung der heutigen Westautobahn gleichzusetzen. Keine der beiden Seiten hätte die Wasserstraße uneingeschränkt für Transporte nutzen können, ohne von der Gegenseite mit Pfeilen beschossen zu werden oder sich der Gefahr einer Kaperung auszusetzen. Nur mit einer kooperativen Vereinbarung der Anrainer hätte die Wirtschaftstätigkeit aufrechterhalten werden können

Und wo wären die Spuren einer Romanisierung der norischen Bevölkerung geblieben? Während das Französisch der Gallier aus dem Lateinischen erklärt wird, hat die behauptete Anwesenheit der Römer in deutschen Landen keine sprachlichen Spuren hinterlassen. Trotz angeblich zeitlich vergleichbar langer Besatzung. Die vielen lateinischen Fremdwörter kamen erst in der Renaissance dazu. Genetisch wäre das römische Intermezzo ebenso folgenlos geblieben: Pannonier und Zuwanderer aus dem Norden blieben unter sich.x Nicht nur in England gibt es das „Mysterium fehlender römischer Gene“.xi xii Mehr dazu findet sich in Reuther G, Reuther: „Tatort Gelehrtenstube. Weitere Ermittlungen in der Vergangenheit“ (Engelsdorfer Verlag 2026).

Fazit

Die ganze Römer-Erzählung ist zu unplausibel, um zuzutreffen. Die katholische Kirche Österreichs scheint dies zu wissen: im Gegensatz zur deutschen Schwesterorganisation führt sie das Adjektiv „römisch“ nicht in ihrer offiziellen Bezeichnung.

Referenzen

i Sakl-Oberthaler et al.: Von der mittelalterlichen Stadtmauer zur neuzeitlichen Befestigung Wiens. Historisch-archäologische Auswertung der Grabungen in Wien 1, Wipplingerstraße 33–35. MSW 2016; 9:257

ii Sakl-Oberthaler et al.: Von der mittelalterlichen Stadtmauer zur neuzeitlichen Befestigung Wiens. Historisch-archäologische Auswertung der Grabungen in Wien 1, Wipplingerstraße 33–35. MSW 2016; 9:257

iii Böttger KG, Thiedig F, Knöfel D: Keltisch-römische Mörtel vom Magdalensberg in Kärnten. Restoration of Buildings and Monuments 2002; 8(1):1-20

iv Adler-Wölfl K et al.: Das römische Massengrab in Simmering. Archäologie Österreichs 2024; 35:45-50

v Wiener Stadt- und Landesarchiv und Wienbibliothek im Rathaus. https://www.geschichtewiki.wien.gv.at/Leopoldsberg

vi Litschauer C, Dembski G: Die geldgeschichtlichen Funde vom Wiener Rochusmarkt als Hinweis auf eine keltische Münzenproduktion? Fundort Wien 2016; 19:4-23

ix Mosser M: Befunde im Legionslager Vindobona. Teil VIII: Der Legionslagerplan – Grundrissrekonstruktion und Chronologie. Fundort Wien 2016; 19:24-45

x Antonio ML et al.: Stable population structure in Europe since the Iron Age, despite high mobility. eLife 2024; 13:e79714

xi Scheib CL et al.: Low Genetic Impact of the Roman Occupation of Britain in Rural Communities, Molecular Biology and Evolution 2024; 41,9 msae168, https://doi.org/10.1093/molbev/msae168

xii Silva M et al.: Genomic history and selection in Roman and early medieval Britain. doi: https://doi.org/10.64898/2026.04.28.721361 

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Bild: © pfm

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Dr. Renate Reuther ist Historikerin. Zusammen haben sie vier Bücher verfasst.


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