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Wissenschaft

Journal of Toxicology zu modRNA-Risiken

2 Kommentare 22. Oktober 2026 3 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

Langsam, aber stetig erreicht die Kritik an modRNA-Impfstoffen den wissenschaftlichen Mainstream. Eine neu erschienene Übersichtsarbeit benennt toxikologische Risiken.

Im Journal of Toxicology (Wiley) ist im Oktober der Artikel „Toxicological Vulnerabilities and Emerging Safety Signals in Modified mRNA Vaccine Technology: A Narrative Review of the COVID-19 Experience“ von Gerry A. Quinn und Kollegen (darunter Helmut Sterz, ehemaliger Cheftoxikologe bei Pfizer Europa) erschienen – fast fünf Jahre nach Beginn der globalen Impfkampagne.

Der Inhalt der Studie ist nicht besonders neu. Ein Meilenstein, wie es Stefan Homburg nennt, ist eher der Erscheinungsort. Die Autoren argumentieren, dass die Notzulassungen Sicherheitsprüfungen abgekürzt haben, die bei konventionellen Arzneimitteln Standard wären. Vor den COVID-19-Studien hatten nur wenige hundert Personen mRNA-Impfstoffe erhalten. Die Technologie – synthetische modRNA in Lipid-Nanopartikeln (LNPs), die Zellen zur Produktion des Spike-Proteins anregt – umgeht klassische Impfstoffansätze, bringt aber neue Risiken mit sich. Soweit alles bekannt, vor allem für jene, die sich kritisch mit der Covid-Impfkampagne beschäftigt haben.

Auch sonst fasst die Übersichtsarbeit bekannte Risiken zusammen: Biodistributionsstudien an Ratten zeigten, dass LNPs nicht an der Injektionsstelle bleiben, sondern innerhalb von 24 Stunden in Leber, Milz, Nebennieren, Eierstöcke und Knochenmark gelangen. Extrazelluläre Vesikel können modRNA und Spike-Protein weiter verteilen – potenziell über die Blut-Hirn-Schranke und zu Keimzellen. Spike-Protein wurde monatelang nachgewiesen (bis 245 Tage in Monozyten, S1-Fragmente bis 709 Tage im Plasma, in Hirnarterien bis 17 Monate). TKP hat entsprechende Studien zitiert.

In den Phase-III-Studien lag die absolute Risikoreduktion für symptomatische COVID-19 bei etwa 0,7–1,14 %, trotz hoher relativer Wirksamkeit (bis 95 %). Schwere Verläufe und die Gesamtmortalität hatten zu wenig Aussagekraft. Die Todesfälle waren unter den Geimpften und in der Kontrollgruppe ähnlich. Daten zeigten höhere als erwartete Raten an Myokarditis/Perikarditis (besonders bei jungen Männern, teils höher als nach Infektion), Thrombosen, neurologischen und reproduktiven Signalen sowie persistenten Symptomen bei einem Drittel der Myokarditis-Fälle.

Auch VAERS-Daten und Beobachtungsstudien deuten auf Überschussmortalität und unterberichtete Ereignisse hin. Dies ist zwar methodisch begrenzt, aber konsistent mit Pharmakovigilanz-Signalen.

Letztlich listen die Autoren elf ungelöste Risiken auf: Störung von Zellstoffwechsel und Immunität, unspezifisches Targeting, unklare Dosis/Dauer der Spike-Produktion, LNP-Entzündungsrisiko und Qualitätskontrolle, Ausscheidungswege, Exosomen-Interaktionen, Krebsassoziationen, mögliche genomische Integration, reproduktive Risiken, myokardiale Toxizität und IgG4-Klassenswitching nach Boostern.

Die Schlussfolgerung fordert umfassendere präklinische Tests, langfristiges Monitoring, Transparenz bei Prozessänderungen und explizite Vorsicht bei Notzulassungen. Schnelle Entscheidungen unter Unsicherheit dürfen keine vorzeitige Gewissheit erzeugen. Quinn äußerte sich schockiert darüber, dass man mit der Technologie weitergehen wolle, bevor grundlegende Probleme adressiert seien.

Homburg sieht in der Studie einen „Meilenstein“. Tatsächlich verschiebt ein Peer-Review-Artikel im Journal of Toxicology die Debatte Richtung wissenschaftlichen Mainstream. Die Arbeit dokumentiert, dass die modRNA-Plattform komplexer und risikoreicher ist, als der Notfall-Rollout suggerierte. Das kann für Geschädigte, aber auch für künftige Regulierungen relevant sein.


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2 Kommentare

  1. Jurgen
    Antworten

    Bisher sehe ich bei modRNA keinen Voteil zu Contergan. D.h. man wird die langfristige Wirkung erst in den nächsten Generationen sehen können. Man kann aber auch viel Soja essen, wenn man es abkürzen will.

  2. K Kaefer
    Antworten

    „Die Arbeit dokumentiert, dass die modRNA-Plattform komplexer und risikoreicher ist, als der Notfall-Rollout suggerierte. Das kann für Geschädigte, aber auch für künftige Regulierungen relevant sein“

    Und die Hoffnung stirbt zuletzt. Das Big Pharma-System ist abgrundtief korrupt und hat Ausbildung, „Wissenschaft“, Regulierung und die Ärzteschaft fest im Griff. Da braucht man nur ein paar Artikel von Peter Goetzsche lesen – einer der vielen Insider die es nicht mehr ausgehalten haben dem System weiter zu dienen – und weiss Bescheid.
    In die modRNA Technologie wurden Milliarden von Gates & Konsorten investiert und die wollen Return on Investment sehen – gerne auch 20$ return auf 1$ investement gem. Gates-Interview wenn es kein Fake war. Mit diesem Kleingeld kann fast jeder gekauft werden und wird es auch und wer aufmüpfig wird bekommt die Keule zu spüren.
    Mit dem billig herzustellen (E. Coli lässt freundlich grüßen) modRNA-LipidNanopartikel-uvm-Giftcocktail werden sich weiterhin hunderte von Millionen Menschen injizieren lassen. Psychopathen haben entschieden dass der Planet überbevölkert ist und „Impfungen“ sind da schon sehr wirksam und das ganze zahlen die Injektionsopfer auch noch freiwillig über Krankenkassenbeiträge oder Steuern. Eine bessere Win-Win-Situation kann man sich gar nicht vorstellen. Da den Psychopathen mit Sachargumenten nicht beizukommen ist, ist es irgendwie etwas schade um die viele Energie die in solche Studien gesteckt wird. Interessiert Niemanden der etwas zu sagen hat.

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