3. Tag des Angriffskriegs gegen den Iran (Ticker 20:00 Uhr)

2. März 2026von 16,9 Minuten Lesezeit

Die ersten zwei Tage haben bereits Schäden in dutzenden von Milliarden Dollar-Höhe sowohl im Iran als auch bei der angreifenden Koalition verursacht. Aber ein Regime-Change, wie er von Trump angekündigt worden war, ist weiter entfernt als vor dem Krieg.

Der Iran richtet sich für eine monatelange Auseinandersetzung ein, während die Angreifer von wenigen Wochen ausgehen, weil dann die Munition zu Ende geht, und nur noch Kernwaffen übrig bleiben.

Niemand weiß genau, wie viele Raketen der Iran tatsächlich hat, und wie seine Nachschubmöglichkeiten und Produktionsfähigkeiten wirklich sind. Jedenfalls kündigte das Militär an, noch weitere, neuere Raketen demnächst zum Einsatz zu bringen, die weitere Überraschungen bereiten würden. Dabei wurde gemunkelt, dass es sich um ballistische Raketen mit lenkbaren Mehrfachsprengköpfen handeln könnten, die ähnlich zu den russischen Oreshnik konstruiert sind.

Was in der Nacht geschah

Ein Video behauptet, eine iranische Drohne habe habe eine Frühwarnradarastation zerstört, die eine Milliarde US-Dollar kostet.

Seit dem Abend des 1. März 2026 hat sich der von den USA und Israel initiierte Angriffskrieg auf den Iran – unter dem Codenamen „Operation Epic Fury“ – weiter eskaliert. Aus der Perspektive des Globalen Südens, wie sie in Quellen aus Ländern wie Ägypten, Indien oder Katar (z. B. Al Jazeera-ähnliche Berichte) widergespiegelt wird, wird dieser Konflikt als unilaterale Aggression gegen einen souveränen Staat gesehen, die die Stabilität der Region untergräbt und wirtschaftliche Folgen für energieabhängige Entwicklungsländer hat. Viele Stimmen aus dem Globalen Süden verurteilen die Tötung des iranischen Supreme Leaders Ayatollah Ali Khamenei als Verletzung des Völkerrechts und fordern eine sofortige Deeskalation, um eine breitere Katastrophe zu vermeiden, die vor allem ärmere Nationen trifft.

US- und israelische Streitkräfte haben in der Nacht zum 2. März weitere Hunderte von Zielen in Teheran, Isfahan, Karaj und anderen Städten bombardiert, darunter Militärbasen, Raketenanlagen und das Hauptquartier der Islamischen Revolutionsgarde (IRGC). Berichte sprechen von mindestens 72 dokumentierten Vorfällen in 20 Provinzen, mit einem Fokus auf Teheran. Zivile Opfer werden mit über 300 Toten (einschließlich 100 Kinder in einer Schule in Minab) und 900 Verletzten angegeben.

Außerhalb der Kolonialländer und ihrer Vasallen nennen Analysten es einen „unprovozierter Eskalationsakt„, der den Nahen Osten in eine Spirale der Gewalt stürzt und die Souveränität Irans verletzt – ähnlich wie frühere westliche Interventionen in Irak oder Libyen, die langfristig Instabilität schürten, nicht zuletzt zu Flüchtlingswellen führen.

Iranische Gegenangriffe und Ausweitung auf den Golf (ca. 20:00–22:00 Uhr)

Iran hat mit Dutzenden Raketen und Drohnen auf US-Basen in Bahrain, Kuwait, Qatar, UAE, Saudi-Arabien und Jordanien reagiert. Explosionen wurden in Doha, Dubai (einschließlich des Flughafens und des Luxusviertels Burj Al Arab) und Oman gemeldet. Ein US-Kriegsschiff wurde anscheinend versenkt, und erste US-Verluste (drei Tote in Kuwait) wurden bestätigt. Iranische Medien melden Treffer auf ein US-Flugzeugträger, was vom US-Central Command (CENTCOM) dementiert wurde.

Diese Reaktion wird im größten Teil der Welt als legitime Selbstverteidigung angesehen, welche nebenbei die Abhängigkeit der Golfstaaten von US-Schutz aufdeckt und wirtschaftliche Schäden (z. B. Ölpreisanstieg) für Länder wie Indien oder Pakistan verursacht, die auf stabile Energiemärkte angewiesen sind. Es wird betont, dass der Konflikt die „neokoloniale Dominanz“ der USA verstärkt und den Globalen Süden in eine Energiekrise stößt.

Maritime und wirtschaftliche Auswirkungen (ab ca. 22:00 Uhr)

Der Schiffsverkehr im Persischen Golf und durch die Straße von Hormuz ist stark eingeschränkt; US-Truppen haben neun iranische Boote versenkt. Flugverkehr in der Region (einschließlich Dubai und Bahrain) ist weiter lahmgelegt, was Tausende Reisende stranden ließ. Ölpreise steigen rasant, was globale Märkte erschüttert.

Der Konflikt bedroht die globale Energieversorgung und trifft energieimportierende Länder hart, was Ungleichheiten verstärkt. Russische und chinesische Kommentare (oft als Global South-Proxy gesehen) nennen es eine „politische Ermordung„, die den Nahen Osten destabilisiert und Entwicklungsländer in Inflation und Unsicherheit treibt. Der Krieg wird auch als Krieg gegen den gesamten Globalen Süden angesehen, um seinen Aufstieg zu verhindern.

Politische und diplomatische Entwicklungen (bis zum Morgen des 2. März)

Der Iran hat 40 Tage Trauer ausgerufen und die IRGC übernimmt de facto die Kontrolle. US-Präsident Trump kündigte an, die Angriffe fortzusetzen, bis Ziele (z. B. Zerstörung nuklearer und Raketenprogramme) erreicht sind, und erwähnte mögliche Verhandlungen. Angeblich habe man ihn aus dem Iran kontaktiert. Russland und China verurteilen die Aktionen scharf; die EU fordert Deeskalation. Proteste gegen US-Botschaften in Ländern wie Pakistan und Indien eskalieren.

Im Globalen Süden sehen viele dies als Chance für Iran, aber auch als Risiko einer breiteren Krise, die den Globalen Süden in eine „neue Kolonialkriegsära“ zwingt. Es wird kritisiert, dass westliche Mächte Regimewechsel anstreben, ohne die Folgen für benachbarte Länder zu bedenken, was zu Flüchtlingsströmen und wirtschaftlichem Kollaps von Ländern führen könnte. Denn nicht die reichen westlichen Industrieländer werden hauptsächlich von Flüchtlingsströmen belastet, sondern die sowieso armen Nachbarländer der vom Westen bombardierten Staaten.

Gesamteinschätzung mit Fokus auf die Sicht des Globalen Südens

Der Konflikt wird auch am 3. Tag in nicht-westlichen Medien als asymmetrischer Krieg dargestellt, bei dem der Iran trotz Unterlegenheit Widerstand leistet, um seine Souveränität zu wahren. Quellen aus dem Globalen Süden betonen die humanitären Kosten (z. B. steigende Opfer unter der Zivilbevölkerung) und wirtschaftliche Risiken (Ölpreise, Handelsstörungen), die vor allem arme Länder treffen. Es gibt Aufrufe zur UN-Intervention, um eine „imperialistische Eskalation“ zu stoppen, und Skepsis gegenüber US-Zielen wie Regimewechsel, die als destabilisierend gelten. Bislang kein Anzeichen für ein schnelles Ende; der Fokus liegt auf Deeskalation, um eine Weltkrise zu vermeiden.

08 Uhr 30:

Ein US-Beamter bestätigt, dass ein amerikanischer F-15-Jet in Kuwait bei einem „Friendly-Fire-Vorfall” abgeschossen wurde. Der Pilot konnte sich mit dem Fallschirm retten.

Alle Aktivitäten in der Raffinerie Ras Tannoura von ARAMCO in Saudi-Arabien wurden eingestellt nachdem der Iran begonnen hat, die Ölinfrastruktur Saudi-Arabiens anzugreifen, wobei er die ARAMCO-Raffinerie in Ras Tannoura ins Visier genommen hat.

UNGEWÖHNLICH Im Lagezentrum des israelischen Oberkommandos…

Vor Netanyahu wurde eine kleine Holzkiste platziert, während alle Anwesenden „goldene Bänder“ um ihr linkes Handgelenk trugen.

Worauf bereitet sich die israelische Führung hier vor?

Die Washington Post meldet: Die Stimmung im Pentagon sei „angespannt und paranoid“. Die Führungsriege des Pentagons befürchtet, dass die USA ihre Luftverteidigungsbestände aufbrauchen werden und der Konflikt „außer Kontrolle geraten“ wird. Genau davor hatte der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs des Pentagons, Dan Caine, letzte Woche gewarnt. Und genau davor warnen auch China und andere Länder des Globalen Südens.

Vorsitzender des Obersten Nationalen Sicherheitsrates des Iran, Ali Larijani: „Wir werden nicht mit den Vereinigten Staaten verhandeln.“

09 Uhr 30:

Iranische Rakete schlägt in Zentralisrael ein, Rettungskräfte eilen zum Ort des Geschehens.

Die Luftabwehr Bahrains ist derzeit nicht existent,  die iranischen Angriffe halten an.. Auch die Kuwaits ist stark dezimiert.

Das kuwaitische Verteidigungsministerium gibt bekannt, dass heute Morgen „MEHRERE” US-Kampfflugzeuge abgestürzt sind, aber alle Besatzungsmitglieder überlebt haben.

Das iranische TV meldete soeben: „Vor wenigen Augenblicken bestätigte das Hauptquartier von Khatam Al-Anbiyaa, dass ein amerikanischer F-15-Kampfflugzeug von der iranischen Luftabwehr an der Grenze zwischen Kuwait und dem Irak abgeschossen wurde.”

Die iranische Luftwaffe ist in der Luft und patrouilliert über Teheran. MiG-29- und Yak-130-Kampfflugzeuge sind dabei im Einsatz.

10 Uhr 00:

Drei verschiedene amerikanische Piloten sprangen aus amerikanischen Kampfflugzeugen, die in Kuwait abgestürzt waren. Einer hat offenbar eine schwere Handverletzung.

Eine Drohne griff die Landebahn einer britischen Basis auf Zypern an, berichtete Sky News unter Berufung auf die britische Außenministerin Yvette Cooper.

In Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten kam es laut Angaben des Unternehmens zu Störungen der Cloud-Dienste von Amazon aufgrund von Stromproblemen, nachdem „Gegenstände” auf ein Rechenzentrum gefallen waren.

Scharen von Kampfflugzeugen, Hubschraubern und amerikanischen Militärflugzeugen fliegen über Dubai, starten und fliehen aus den Emiraten.

Ein Saudi-arabischer Beamter auf Al Jazeera:

„Die amerikanische Verteidigung konzentriert sich auf Israel – ohne Rücksicht auf die Verteidigung der arabischen Golfstaaten, in denen sich viele der Militärstützpunkte befinden.“

Die Araber am Golf werden sich endlich der Tatsache bewusst, dass die von ihnen beherbergten Stützpunkte nichts anderes sind als eine Schutzgelderpressung und ein Zentrum für die Sammlung von Informationen.

10 Uhr 30:

Israel hat ein Wohngebiet in den südlichen Vororten von Beirut angegriffen. Angeblich ein gezielter Mordanschlag auf einen hochrangigen Hisbollah-Führer.

US-Soldaten haben gerade dringende Befehle vom Kriegsministerium erhalten:

Schalten Sie sofort die Standortdienste auf ALLEN elektronischen Geräten aus. Uber, Talabat und Snapchat gelten als kompromittiert.

Eine iranische Drohne „Shahed“ traf die Landebahn des britischen Luftwaffenstützpunkts in Akrotiri, Zypern. Die Landebahn wurde leicht beschädigt, es gab keine Verletzten.

11 Uhr 30:

Der Iran hat seine Streitkräfte zu einer mosaikartigen Verteidigung umstrukturiert, was bedeutet, dass er sie in Dutzende unabhängiger Unterkommandos aufgeteilt hat, die in der Lage sind, weiter zu kämpfen, wenn die Kommunikation mit dem zentralen Kommando unterbrochen oder das zentrale Kommando vollständig zerstört wird.

Der Iran hat laut IRGC heute Morgen einen Angriff auf Netanjahus Büro durchgeführt.

Israel hat zum ersten Mal einen Kampf-Laser eingesetzt, um Raketen abzufangen. Das System wird an der Nordgrenze eingesetzt, um iranische Raketen, Drohnen und Artilleriegeschosse abzufangen.  Das Funktionsprinzip besteht in einem fokussierten Laserstrahl, der das Ziel in einer Entfernung von bis zu 10 km zerstört. Die Kosten für eine Abfangaktion betragen 2-3 Dollar, was deutlich günstiger ist als Raketenabwehrsysteme.

Analysten von Goldman Sachs sagen voraus, dass sich die Erdgaspreise in Europa mehr als verdoppeln könnten, wenn der Transport durch die Straße von Hormus für mindestens einen Monat unterbrochen würde.

Bloomberg: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben zwei Milliarden Dollar für Abfangraketen ausgegeben, und ihre Raketenvorräte gehen langsam zur Neige.

In einem kürzlich veröffentlichten Video behauptet die IRGC, eine weitere MQ-9 Reaper-Drohne über dem Iran abgeschossen zu haben.

12 Uhr 30:

Es scheint, dass die Informationen über die Beschädigung einer Komponente des amerikanischen Frühwarnsystems durch Iraner bestätigt werden: Während sie in Bahrain nur eine Satellitenkommunikationsstation zerstörten, wurde in der katarischen Basis Al-Udeid tatsächlich ein Radar AN/FPS-132 im Wert von 1 Milliarde Dollar getroffen.

Diese Anlage ist einer der wichtigsten Knotenpunkte des US-Frühwarnsystems, das einen riesigen Sektor von Europa bis zum Indischen Ozean „abdeckt”. Weltweit gibt es nur sechs AN/FPS-132-Radare: Neben den USA befinden sie sich auch in Großbritannien und Grönland.

Die technischen Fähigkeiten der Station Al-Udeid zeigen sich daran, dass sie Raketenstarts in einer Entfernung von mehr als fünftausend Kilometern, darunter auch aus russischem Gebiet, erkennen konnte. Ganz zu schweigen von Raketen, die aus dem Iran abgefeuert wurden.

Direkte Treffer in Tel Aviv, am Flughafen Ben Gurion und in Be’er Shebaa.

Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigt, dass drei F-15E „Strike Eagle”-Kampfflugzeuge aufgrund eines Vorfalls mit Eigenbeschuss in Kuwait abgestürzt sind.

14 Uhr 30:

U.S. CENTCOM gibt bekannt, dass die Zahl der bei iranischen Angriffen getöteten amerikanischen Soldaten auf 4 gestiegen ist

Katar stellt aufgrund iranischer Angriffe die gesamte Produktion und den Export von Flüssigerdgas (LNG) ein. Der Gaspreis in Europa auf dem Spotmarkt ist um 40 % gestiegen:

Die US-Botschaft in Bagdad hat ihrem Personal angeordnet, sich an Ort und Stelle in Sicherheit zu bringen, da die Unruhen im Irak, insbesondere in der Nähe der Brücke „14. Juli“, zunehmen. Inmitten der weit verbreiteten Wut gegenüber den Vereinigten Staaten sind gewalttätige Proteste ausgebrochen, und es wird mit weiteren Demonstrationen im ganzen Land gerechnet.

15 Uhr 30:

Laut Daten von FlightRadar24 sind seit den Angriffen Washingtons und Israels auf den Iran am Wochenende fünfzehn US-Flugzeuge von den Stützpunkten Rota und Moron in Südspanien gestartet. Außenminister Jose Manuel Albares erklärte, Spanien werde nicht zulassen, dass seine gemeinsam betriebenen Stützpunkte, die unter spanischer Souveränität stehen, für Angriffe auf den Iran genutzt werden, die Madrid öffentlich verurteilt hat.

Zypern versucht, vod Briten Garantien zu erhalten, dass seine Stützpunkte „nur für humanitäre Zwecke“ genutzt werden, berichtet AFP. Unterdessen brennt der Stützpunkt der britischen Luftwaffe in Zypern.

Die USA schließt ihre Botschaft in Bahrain wegen der „angespannten Situation“ inn der Region.

Umfangreiche Schäden in der südlibanesischen Stadt Tyros nach den israelischen Angriffen.

17 Uhr 00:

Die niederländischen und britischen Großhandelsgaspreise für Erdgas stiegen am Montag um fast 50 %, nachdem Qatar Energy, einer der weltweit führenden Exporteure von Flüssigerdgas (LNG), aufgrund des anhaltenden Krieges der USA und Israels gegen den Iran eine Einstellung der Produktion angekündigt hatte.

18 Uhr 00:

Der ehemalige israelische Premierminister Naftali Bennett forderte Maßnahmen gegen die Türkei, die er als strategische Bedrohung bezeichnete, berichtet i24news. Er bezeichnete Erdogan als „genialen und gefährlichen Gegner, der Israel umzingeln will“ und forderte, „dies nicht erneut zu ignorieren“.

Bahrain hatte die zentrale Flottenbasis der USA im Golf von Persien beheimatet. Vermutlich Satellitenbilder von dem, was früher Teil der Basis der 5. Flotte der US-Marine in Bahrain war. Die Bilder nach dem Eintreffen von ballistischen Raketen und Drohnen zeigen, dass mindestens drei Hangars unbekannter Zweckbestimmung und zwei Fernerkundungsradare AN/FPS-117 (nach anderen Angaben Satellitenkommunikationsantennen (SATCOM)) vollständig zerstört wurden.

Insgesamt scheint die militärische Präsenz der USA im Golf, aber auch im Irak ziemlich weitgehend zerstört zu sein.

Israel hat es auf den Qasr-e Golestan in Teheran abgesehen, der aus der Regierungszeit von Tahmasp I. stammt und zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

Die Vereinigten Arabischen Emirate haben ihre gesamten Vorräte an Luftabwehrsystemen, die sie über Jahre hinweg angesammelt haben, aufgebraucht. Jetzt suchen die Scheichs dringend nach Bezugsquellen, um neue Systeme zu kaufen.

Die iranische Seite verbreitet aktiv über offizielle Kanäle, dass die F-15 in Kuwait nicht nur abgeschossen wurden, sondern nacheinander abgeschossen wurden. Und sie wurden angeblich mit Hilfe russischer S-300-Luftabwehrsysteme abgeschossen. Die Entfernung zum Ziel betrug zu diesem Zeitpunkt angeblich nur 240 km. Der Iran verfügt über eine der modernsten Exportversionen dieses Systems – die S-300PMU-2 „Favorit“. Anderen Daten zufolge könnten die F-15 von im Iran hergestellten Sayyad-4-Systemen getroffen worden sein.

Der Iran berichtet über die Nachrichtenagentur Tasnim, dass der Angriff auf die Raffinerie von Saudi Aramco von Israel durchgeführt wurde und dass der Iran keine Ölanlagen in Saudi-Arabien angegriffen hat.

20 Uhr 00

Der Iran schlägt ohne Unterbrechen 24 Stunden zurück gegen Israel und die US-Basen in der Region. Sie hatten vorausgesagt, dass sie im Fall eines Angriffes zu zurückschlagen werden, dass die Sirenen in Israel nicht aufhören werden. Iraner hatten erklärt, dies zu tun, sollten sie angegriffen werden. Und sie tun es. Viele Menschen begreifen nicht, dass Iraner keine Araber sind, von denen behauptet wird, sie würden chronisch übertreiben, sondern die Erben einer sehr alten Hochkultur. Und die Erklärung des Irans ist nun, dass der Krieg endet, wenn die USA die Region verlassen. Hier könnte Trump, wäre er nicht unter Kontrolle der Isarel-Lobby sein Ausstiegsszenario. „Iran hat zugesagt, keine US-Interessen mehr zu zerstören, weshalb wir uns nun aus dem Nahen Osten zurückziehen können, und ich mein Versprechen wahr mache, und die Jungs nach Hause bringe. Voller Erfolg für Verhandlungen aus der Position der Stärke!“ Immerhin hatte er im Fall des Krieges gegen den Jemen ähnlich argumentiert, und unabhängig von Israel seine Schiffe abgezogen.

Angriffe gegen Aramco (Saudi-Arabien)

Der Iran bestreitet, gezielt gegen Aramco vorgegangen sein. Demnach wurden ausschließlich US-Ziele in Saudi-Arabien angegriffen. Allerdings wurde eine Ölanlage stark beschädigt, wobei die Vermutung lautet, dass es eine abgeschossene Rakete des Iran war. Der Iran versucht die arabischen Staaten davon abzuhalten, aktiv in den Krieg einzugreifen, indem das Land ausdrücklich bedauert, wenn Raketen Kollateralschäden auslösen, z.B. weil sie von der US-Luftabwehr abgeschossen werden.

US-Luftangriffe tief im Iran

US-B-1-Bomber haben Ziele tief im iranischen Inland angegriffen, um die ballistischen Raketenfähigkeiten des Irans zu schwächen. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) bestätigte, dass diese Schläge auf Präsident Trumps Anweisung erfolgten, um „ihre Raketenindustrie dem Erdboden gleichzumachen“. Ähnliche Berichte sprechen von massiven Explosionen in Teheran und anderen Städten.

Iranische Gegenangriffe

Der Iran hat neue Wellen von Raketen- und Drohnenangriffen auf US-Basen in der Golfregion gestartet, darunter in Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien, den VAE und Qatar. Ein US-Marinestützpunkt in Bahrain wurde hart getroffen. Qatar meldete, dass seine Luftwaffe zwei iranische Su-24-Kampfflugzeuge, sieben ballistische Raketen und fünf Drohnen abgeschossen hat. Allerdings wurden Bilder von 4 US-Piloten verbreitet, die sich aus brennenden Flugzeugen gerettet hatten. Es ist unklar, ob diese Flugzeuge durch friendly fire oder aus anderen Gründen zerstört wurden. Explosionen wurden auch in Städten wie Dubai, Abu Dhabi und Doha gemeldet. Für den 4. Tag wurden vom Iran Raketen einer neuen Generation angekündigt.

Ausweitung auf Libanon und Hisbollah

Hisbollah ist offiziell dem Konflikt beigetreten und hat kleinere Raketen sowie Drohnen auf Nordisrael abgefeuert. Israel, nach mehr als 10.000 Angriffen gegen den Libanon entgegen dem Waffenstillstandsabkommen „reagierte“ mit umfangreichen Luftangriffen auf „Hisbollah-Ziele“ in Süd-Beirut und dem Bekaa-Tal, einschließlich der Eliminierung des Hisbollah-Nachrichtendienstchefs Hussein Makled, tötete vorwiegend Zivilisten. Evakuierungswarnungen wurden für über 50 libanesische Dörfer ausgesprochen.

Opfer und Schäden

Der Iranische Rote Halbmond berichtet von über 550 Toten durch die Angriffe, darunter Zivilisten. Was stark untertrieben erscheint, da alleine in einer von Raketen getroffenen Mädchenschule über 150 Kinder starben. Vier US-Soldaten sind bisher getötet worden, der jüngste in Kuwait. In Kuwait gab es 19 Verletzte durch iranische Angriffe. Berichte über Cyberangriffe auf israelische und saudi-arabische Stromnetze kursieren, sind aber unbestätigt.

Politische und diplomatische Entwicklungen

Präsident Trump warnte in Interviews, dass eine „große Welle“ von Angriffen bevorstehe und der Krieg 4-5 Wochen dauern könnte, möglicherweise länger. Er schloss nicht aus, Bodentruppen in den Iran zu schicken, falls nötig, und betonte Ziele wie die Zerstörung iranischer Raketen- und Marinefähigkeiten sowie die Verhinderung eines Atomprogramms. Verteidigungsminister Pete Hegseth erklärte, der Krieg sei kein „endlosen“ Konflikt und ziele nicht auf Regimewechsel ab, rief aber Iraner zur Nutzung der „Gelegenheit“ auf.

Irans oberster Sicherheitsbeamter Ali Larijani (interimsweise Führer) lehnte Verhandlungen mit den USA ab. Der IRGC zielte auf über 500 US- und israelische Ziele ab. Außenminister Araghchi betonte, der Iran hege keinen Groll gegen Golfstaaten.

Der UNO fordert Zurückhaltung, während der Konflikt sich ausweitet. Großbritannien erlaubt US-Nutzung seiner Basen nur defensiv.

Spanien hat US-Flugzeuge abgewiesen. Proteste gegen den Krieg finden in den USA und anderswo statt.

Wirtschaftliche Auswirkungen

Der Strait of Hormuz gilt als „extreme Gefahrenzone„, LNG-Transit ist ausgesetzt. Ölpreise steigen stark, mit Angriffen auf Tanker und Raffinerien. Brent-Öl +10%, EU-Gas +22%. Der Konflikt eskaliert rasch und könnte sich weiter ausbreiten. Es gibt Hinweise auf eine Beteiligung Russlands und Chinas an der Unterstützung Irans (z. B. durch Waffen und Finanzen), was die Lage kompliziert.

Fazit am 3. Tag

Alle Warnungen, die gegen einen Angriffskrieg der USA ausgesprochen worden waren, haben sich bisher realisiert. Der Iran blutet, er leidet. Aber das Land geht nicht auf die Knie, während die imperialen Mächte zwar Zerstörungen erreichen, aber selbst schwere Schläge einstecken müssen, ohne Aussicht darauf, dass die Kriegsziele, nämlich ein Regimechange mit Marionetten der USA realisiert werden könnten.


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Chronologie des Angriffskriegs gegen den Iran am 1. März (Ticker- 20:00 Uhr)

USA und Israel starten Angriffskrieg gegen Iran (Ticker)

Reaktionen zum Krieg gegen den Iran aus EU, europäischen Kolonialmächten, China und Russland

22 Kommentare

  1. therMOnukular 2. März 2026 um 20:51 Uhr - Antworten

    „Schalten Sie sofort die Standortdienste auf ALLEN elektronischen Geräten aus. Uber, Talabat und Snapchat gelten als kompromittiert.“

    Jo eh, wie süß!! Der Iran weiß auch so, in welchen Hotels eure Soldaten jetzt wohnen, nachdem sie auf den Stützpunkten nicht mehr sicher sind. Aktive Soldaten unter Zivilisten unterzubringen bedeutet übrigens „human shields“ zu nutzen. Ein (weiteres) Kriegsverbrechen der Nazionisten, wie man es bereits gewohnt ist.

    Der Ausgang ist aber vorprogrammiert. Überall sieht man, wie weit die USA bereits hinterherhinkt, nicht nur, weil man jetzt stolz eine brandneue US-Drohne zum Einsatz bringt, die überraschend nach einer Shahed aussieht – man kopiert bereits. Die Scheißhaus-Blamage, die F-35 ohne Radar,….etc. Auf der anderen Seite sieht man einen „kühlen“ Iran, der seine Hausaufgaben offenbar erledigt hat und nun sein vorbereitetes Programm abspult, als gäbe es keinen, der ihn daran hindert. Erste Satellitenbilder (meinen Gruß und Dank an China) bestätigen die Zerstörung, die sehr oft wahrlich punktgenau erfolgt, wie beim Angriff auf die Basis der 5. Flotte. Der Iron Dome versagt auf ganzer Linie, bereits am 2. Tag konnte der Iran mit Einzeldrohnen durchdringen und erhebliche Schäden anrichten. Schon eine Stunde, nachdem Starmer vollmundig eine Basis auf Kreta für die USA zur Verfügung stellte, ist dort ein iranisches Projektil eingeschlagen. Die meisten Videos von den Erstschlag-Zerstörungen zeigen Decoys, die der Iran haufenweise in den Wüsten verstreut hat.

    Die Nazionisten schaffen es keineswegs, den Iran an seinem Tun zu hindern. Im Gegenteil, der Iran schafft es, US-Einrichtungen, die man bisher zur Koordination und Planung nutzen konnte (Radare, Abhörstationen, Satellitenkommunikation etc), eine nach der anderen auszuschalten und US-Truppen noch weiter von ihren Basen zu entfernen. Das kostet die USA nicht nur Unsummen, sondern zersetzt ihre Koordination und somit Einsatzbereitschaft.

    Insgesamt braucht man sich aber nur das Ausmaß der Propagandalügen des Westens ansehen, um abzuschätzen, wie die Lage ist: 3 Tote bei all den Einschlägen, die man in den ersten 2 Tagen hinnehmen musste (und das sind jetzt nur die, zu denen es Videobeweise gibt), ist schon statistisch unmöglich.
    Die Nazionisten bekommen ordentlich eins aufs Maul. So schauts aus.

    Bald wird der allergrößte Teil der militärischen Infrastruktur der USA der gesamten Region zerstört sein. Sie werden ohne diese Infrastruktur nie wieder denselben Einfluss auf die Region ausüben können, wie bisher. Jemand anders wird sich in absehbarer Zukunft dort „ausbreiten“, die USA können sich nicht einmal mehr selbst schützen, geschweige denn ihre Gastgeber. Das wird die ganze Region zum Nachdenken anregen….

  2. audiatur et altera pars 2. März 2026 um 18:06 Uhr - Antworten

    17h: Österreichs „neutrale“ Außenministerin, die sich um die knapp 20.000 – teils im wahrsten Sinne des Wortes „Gestrandeten“ – in den „Golf“staaten „kümmern“ wird, ist schon wieder brav „solidarisch“ (wie beim „Impfen“). Diesmal nicht mit DEM völkerrechtswidrig Angegriffenen (wie die Ukraine, jetzt der Iran), sondern erwartungsgemäß mit DEN angegriffenen US-Base-Staaten. Dies unmittelbar nachdem UHBP sachte, aber doch die Wiederherstellung der ehemaligen Völkerrechtsordnung einmahnte. Dass er diese Mahnung gleich qua Gelegenheit als oberstes Verwaltungsorgan praktisch gegenüber der recht eigenwilligen Juristin daneben umsetzt, versäumt er. Nicht weil er es verschlafen hätte, sondern weil ihm – wie er eingangs sich brav festzustellen bemüßigte – persönlich die iranische „Diktatur“ nicht gefällt. Ich fürchte, UHBP ist soviel Freund des Völkerrechts wie er Freund des Verfassungsrechts ist. Um nicht verniedlichend zu sagen: Freunderl.

    • Jakob 2. März 2026 um 18:16 Uhr - Antworten

      UHBP ist das perfekte Aushängeschild für unsere Neutralität, noch um einiges mehr als unsere AM.
      Leider wird er nicht viel von dem was er für Österreich Schlechtes getan hat erleben müssen.

    • audiatur et altera pars 2. März 2026 um 21:12 Uhr - Antworten

      Addendum 20h:
      IV-Sp(r)itzenapostel und eigentlich blitzgescheiterer der blitzgescheitesten Promibrüder bezeichnete den US-Angriff als „humanitären Einsatz“. Und er ist schwer beeindruckt von der „Qualität der Geheimdienstarbeit“. (ServusTV, RinksLechtsMitte).
      Der Mann ist Industrielobbyist! Hat so glaub ich noch nicht verstanden, wer hier die Rechnung für den Irrsinn zahlen wird. Tipp für’s Wirtshauskind von unterm Tisch: Der Wirt ist es selten!

  3. Pfeiffer C 2. März 2026 um 16:44 Uhr - Antworten

    US-Kriegssminister Hegseth gab heute vor Journalisten diese Erklärung ab:

    „Wir haben diesen Krieg nicht begonnen, aber unter Präsident Trump beenden wir ihn.“

    Ebenda gab er weiters zu Protokoll:

    „Dies ist kein sogenannter Krieg zur Änderung des Regimes, aber das Regime hat sich tatsächlich geändert. Und die Welt ist dadurch besser geworden.“

    In Stanley Kubricks Film aus 1964 „Dr. Strangelove or: How I Learned to Stop Worrying and Love the Bomb“ wird geschildert, wie der geistesgestörte US-Air-Force-General Jack D. Ripper auf eigene Faust versucht, einen Atomkrieg gegen die Sowjetunion auszulösen, indem er den ihm unterstellten B-52-Bombern auf dem Luftwaffenstützpunkt Burpelson den Befehl zum Angriff erteilt. Ripper ist von einem sowjetischen Geheimplan überzeugt, dem er zuvorkommen will; angeblich sollen die „wertvollen Körpersäfte“ der Menschen in den USA unter anderem durch Fluoridierung des Trinkwassers zersetzt werden. Dieses „Geheimwissen“ war ihm bewusst geworden, als er nach dem Sexualakt eine tiefe Erschöpfung verspürte.

    Also sehr weit davon entfernt ist der eingangs genannte aktuelle US-Kriegssminister nicht, wenn er zum Auslöser des gegenwärtigen bellizistischen Wahnwitzes sagt:

    „I sogs glei, wia woarns ned !“ –

    Das ist die Psychopathologie in Reinform !

  4. Gabriele 2. März 2026 um 14:51 Uhr - Antworten

    Laut der österreichischen GrünInnenchefin ist es „unser Ziel, alle Iraner zu befreien“. Wann schicken wir dafür Steuergeld hin? Fährt die Außenministerin jetzt auch in den Iran, um zu „helfen“ oder ist es ihr noch zu „gefährlich“? Aber die Nato wird sicher das „Nötige“ tun. Und später, für den Wiederaufbau… sicher gibt es noch viele andere Länder, die diese Hilfe dringend von uns brauchen.

    • 1150 2. März 2026 um 15:12 Uhr - Antworten

      @,
      ich möchte die grün*innenchefin auch befreien.
      die kirche hatte vor einigen jahren eine hervorragende anleitung in buchform dafür

      • Gabriele 2. März 2026 um 16:29 Uhr

        Aber bitte…bleiben wir respektvoll. Ich wünsche ihr nur einen wunderschönen Dauerurlaub, wo immer sie sich wohl fühlt. Nur für immer und möglichst weit weg von unserem „Operettenstaat“.

      • 1150 2. März 2026 um 16:44 Uhr

        @,
        jo, afghanistan z.b.

  5. 1150 2. März 2026 um 14:36 Uhr - Antworten

    hoffentlich kommen bald noch mehr architekten, zahnärzte und vertreter anderer mangelberufen mit ihren familienclans nach europa

    • hermine 2. März 2026 um 19:52 Uhr - Antworten

      viele ingenieure waren auch dabei.

  6. OMS 2. März 2026 um 11:10 Uhr - Antworten

    Jeder US-Stützpunkt ist ein legales Ziel für den Iran! Warum? Weil dort Logistik, Aufklärung und Material gelagert und vorhanden ist, welches für den Angriffskrieg der USA gegen den Iran verwendet wird oder werden könnte. Dessen muss sich jeder Staat in Reichweite der Iranischen Raketen bewusst sein.

    • Karlotta 2. März 2026 um 20:52 Uhr - Antworten

      Ob dem Iran Ramstein ein Begriff ist?
      Frage für einen Freund

  7. Glass Steagall Act 2. März 2026 um 10:33 Uhr - Antworten

    Alles sieht danach auch, dass hier absichtlich ein Grundstein für den Umbau einer neuen Weltordnung gelegt wird! Wenn Menschen weltweit durch das verursachte Chaos und die steigenden Preise in die Verzweiflung getrieben werden, ist das der Moment, in dem die Machteliten ihre neue Weltordnung präsentieren und durchsetzen können!

    • Jakob 2. März 2026 um 12:11 Uhr - Antworten

      Ich bräuchte ein bisschen Nachhilfe.

      Was genau soll ich mir unter der neuen Weltordnung vorstellen?
      Braucht es dazu diese kriegerische Eskalation?

      Der bestinformierte, denkbegeisterte, werteorientierte Abendländer lässt sich doch so schon alles gefallen und aufzwingen.

      Ich kann mit diesem Begriff tatsächlich nichts anfangen.

      Die Welt dreht sich, momentan rasend schnell und ein Schleudern ist zu erwarten. Welche Ordnung sollte danach kommen die nicht auch so von diesen Verbrechern durchsetzbar wäre?

      • Pfeiffer C 2. März 2026 um 16:57 Uhr

        @Jakob – Die neue Weltordnung ist für uns 99 % Restbevölkeung von den neuen, selbsterklärten 1%-Göttern schon lange voll ausformuliert:

        Bevölkerungsreduktion und alles was überbleibt: Hat nix & ist glücklich

      • Jakob 2. März 2026 um 17:04 Uhr

        Danke für die Antwort.
        Ja,das kenne ich auch.

        Aber ist dafür dieser lästige Umweg nötig?
        Wenn, dann die A-Bomben zünden und innerhalb von Stunden ist der Plan umgesetzt.
        Für mich ist das alles nicht logisch.
        (Abgesehen davon dass Krieg ohnehin nur für Psychopathen eine Logik enthält)

      • hermine 2. März 2026 um 19:55 Uhr

        mit einer kriegerischen eskalation gehts halt schneller und niemand kann es verhindern.

  8. triple-delta 2. März 2026 um 9:30 Uhr - Antworten

    Offensichtlich muss der Rest der Welt dem Westen den Konflikt liefern, den dieser unbedingt provizieren will, um ihm ein für alle Mal seine Grenzen aufzuzeigen. Ich hoffe, dass Russland und China dieses Mal eindeutig reagieren werden.

    • Nurmalso 2. März 2026 um 9:45 Uhr - Antworten

      Höre mir bloß uff mit Iwan den Gutmütigen. Garnix wird er machen außer die gestiegenen Ölpreisgewinne jetzt kräftig abzuscheffeln. Freut sich doch jetzt insgeheim über die kollabierende EU-Wirtschaft.

  9. Jan 2. März 2026 um 9:27 Uhr - Antworten

    Auf Social Media tauchen möglicherweise KI-generierte Fotos mit Epstein, Trump und Kleinkindern auf. Dazu heisst es, iranische Hacker drohten mit der weiteren Veröffentlichung von Material.

    Man darf wohl den Verdacht äußern, dass der Zeitpunkt des Krieges mit dem Epstein-Empörungsmanagement zusammen hängt. Die Freigabe der Akten war von den Demokraten erzwungen worden.

    Es liegt nahe, dass die US-Strategie auf eine Flucht der Teheraner ins benachbarte Aserbajdschan setzt, das seit längerem der EU beitreten soll. Im Iran gibt es eine große Volksgruppe ethnischer Aserbajdschaner. Darüber könnte die Übernahme der doch wesentlichen Ölquellen durch die EU gelingen.

    Denkt man dieses Szenario weiter, dann müssen die Amis den Druck auf die Zivilbevölkerung glaubhaft steigern, die nukleare Option wäre sicher eine Möglichkeit.

    Obwohl es beim Krieg um die Frage gehen dürfte, ob das iranische Öl dem chinesischen oder europäischen Großraum zugeschlagen wird, dürfte das Involvement der Chinesen begrenzt bleiben. Unter der Sperre der Straße von Hormus dürften vor allem Europa und Asien leiden. Die Sperre dürfte auch saudisches Öl betreffen. China wird von einer Immobilienblase bedroht, deren Platzen sehr weitgehende Folgen hätte. Ich vermute, man wird russische Quellen weiter ausbauen. Dass die Moslems die militärische Karte ziehen, darf man wohl ausschließen.

  10. Jakob 2. März 2026 um 7:30 Uhr - Antworten

    Aufrufe helfen nichts mehr. Die nicht westliche Welt muss mit Taten auf diesen von den USA zu verantwortenden Wahnsinn reagieren.
    Leidet gibt es Situationen in denen auch ein Pazifist zu Gewalt greifen muss.
    Dies ist so eine.

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