
Wider dem Klima-Alarmismus, gute Nachrichten gefällig?
Ja, der CO2 Gehalt der Atmosphäre steigt an, die Temperaturen tun dies ebenfalls wie der Meeresspiegel. Doch Moment, von welchen Dimensionen reden wir eigentlich?
Zunächst zu CO2: Da werden Millionstel gemessen, aktuell sind 425 von einer Million Teilen der Luft CO2. Ohne CO2 gäbe es kein Leben auf der Erde, mindestens 150 sind dafür nötig. Zur Blütezeit der Dinosaurier waren es ca. 1.000, das hat die größte Fauna und Flora der Erdgeschichte hervorgebracht. Während der letzten Eiszeit ging es bis auf gefährliche 180 herunter. Jedes Jahr kommen nun ca. 2,5 Millionstel dazu, aber eigentlich müssten es ca. 6 sein, die Menschheit produziert grob 40 Milliarden Tonnen davon.
Durch das radioaktiv markierte CO2 der oberirdischen Atomversuche der 60er Jahre lässt sich nachweisen, dass WENIGER als die HÄLFTE dieser 40 Gigatonnen in der Atmosphäre ankommen. Das radioaktive CO2 von damals gibt es bis auf Spuren nicht mehr, es ist in den sogenannten Senken verschwunden. Das sind durchschnittlich zur Hälfte die Ozeane und die (satellitengemessen) ergrünte Erde. Das globale Blattwachstum seit dem Jahr 2000 entspricht der Fläche des Amazonas.
Dies sind harte Fakten, da auf Messungen statt Modellen beruhend. Die Gesetze der Physik sorgen auch dafür, dass diese Senken noch hunderte Jahre bestehen werden, Beweise sind unsere Steinkohle und Kalkgebirge, die sind auch aus ehemaligem Luft-CO2. Davon bin ich (im Verein mit einer, leider aktuell unterdrückten Minderheit an Naturwissenschaftlern inkl. Nobelpreisträgern) fix überzeugt.
Somit lade ich die geschätzte Leserschaft ein, selbst zu recherchieren, und die gefundenen Ergebnisse zur Meinungsbildung zu verwenden. Ich folgere somit: für NET ZERO ist eigentlich nur -45% weniger CO2 Ausstoß global nötig.
Weiter geht es mit dem Temperaturanstieg: Der ist zweifellos messbar und vorhanden, aber keineswegs beispiellos. Als an Geschichte sehr interessierter Mensch erlaube ich mir auf Fakten zu verweisen, die in vielen Büchern stehen.
Der Menschheit stehen zumindest für die letzten 2000 Jahre ziemlich gute Quellen hinsichtlich der Temperaturentwicklung zur Verfügung. Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit, warum ist das alte Rom untergegangen? Neben allzu menschlichen Abgründen verweist die Literatur einheitlich auf eine Klimaverschlechterung mit Missernten, etc. welche die Völker im Osten nach Westen getrieben hat, Vandalen, Hunnen, Goten, etc.
Die Frage ist, welche Temperaturen gab es vor dem Chaos? Wie war das mit Hannibal und der Alpenüberquerung ein paar hundert Jahre vorher? Da waren die Gletscher nicht das Thema.
Nach der turbulenten Völkerwanderungszeit setzte die herrliche Wärmeperiode des Hochmittelalters ein, nach der Krönung Karl des Großen um 800 ging es steil bergauf mit den Temperaturen und der Menschheitsentwicklung, denken Sie nur an die Gotik.
In den Archiven der Klöster können wir Weinbau bis Skandinavien nachlesen, um 1.000 bezeichnete Erik der Rote eine jüngst stark in die Schlagzeilen gekommene Insel hoch im Norden als Grünland und sein Sohn Leif Ericsson nannte das heutige Nord-Kanada Vinland!
250 Jahre später traten die Wikinger den geordneten Rückzug and und die kleine Eiszeit entfaltete ihr Grauen. Kälte, Missernten, Krankheiten und z.B. der 30-jährige Krieg führten zum meist schrecklichen Tod von bis zu 2/3 der Menschen Mitteleuropas! Die Hexenprozesse fanden in der Neuzeit statt, nicht im Mittelalter.
Diese harten Fakten werden allerdings momentan mit Verve „wissenschaftlich“ wegretuschiert. Mit der richtigen Mischung von sog. Proxidaten gelingt es, die momentane Erwärmung in Modellen (!) als bisher einzigartig darzustellen. Ist sie mitnichten, vor allem wenn als Referenzpunkt für die Berechnung das Ende dieser Kaltperiode verwendet wird.
Ich bin sicher, die Menschen des 19. Jahrhunderts würden unser Wetter dem damaligen vorziehen, da gab es durch Vulkanismus Jahre ohne Sommer, für Jahrzehnte sorgten deren Aschepartikel für auf Bildern erhaltene romantische Sonnenuntergänge im Biedermeier, aber vor allem für Hunger, Kälte und Not.
Eine kurze lokale Denkaufgabe, warum gibt es in Hötting eine Weingartnerstraße? Ich habe jedenfalls vor einiger Zeit begonnen, mein Geschichtswissen in Relation zu den ständigen Kassandrarufen zu setzen und habe eine sehr ermutigende Reise hinter mir, gleich dazu mehr. Vorher noch ein Blick auf das Meer:
Machen wir weiter mit dem Meeresspiegel: Vor zwanzig Jahren gewann Al Gore den Friedensnobelpreis mit dem Film „An inconvenient truth“. Das dort bis 2020 angekündigte vollständige Abschmelzen des Nordpols samt gehörigem Anstieg des Meeresspiegels samt Versinken der Südseeinseln ist nicht eingetreten.
Ganz im Gegenteil, die Südseeinseln wachsen sogar mehrheitlich aus dem Meer heraus und die Eisbedeckung an beiden Polen hat so stark zugenommen, dass wieder Schiffe im Packeis festsitzen. In der Antarktis ist das gerade neulich geschehen, trotz Sommer dort.
Seit 2021 nimmt das antarktische Eis nach vorher kräftigen Rückgängen um über 100 Milliarden Tonnen pro Jahr zu! Dies trotz „Rekordanstieg“ des CO2 Gehalts der Luft um ca. 50 Millionstel.
Auch steht das Great Barrier Reef in Australien in seiner größten Ausdehnung und besten Vitalität, die jemals gemessen wurde. Sicherlich haben Sie dazu was anderes gelesen oder gehört. Ich komme wieder einmal mit Geschichte: Korallenriffe gibt es schon seit 500 Millionen Jahren. Sie werden mir zustimmen, dass in dem Zeitraum der Meeresspiegel und die Wassertemperatur mehrmals gewaltig gewechselt haben. Die Korallen können damit umgehen, wachsen bei steigendem Wasserspiegel nach oben und holen sich durch den natürlichen Prozess der Bleiche für die jeweilige Temperatur passendere Symbionten.
Das war schon so, als die Nordkette noch ein Riff war. Ist heute so in der Südsee, da diese Inseln vielfach aus Korallen bestehen. Zudem ist der Anstieg des Spiegels sehr moderat, was nicht heißt, dass das manchmal Probleme macht. Der Meeresspiegel ist trotz Satelliten ganz schön schwierig zu messen, ein Tidenhub von über 20 Metern ist global keine Seltenheit. Ich habe mir einen Wert von ca. 1,5mm Anstieg pro Jahr angelesen. Aus den Niederlanden wissen wir, dass weite Teile unter dem Meeresspiegel liegen und denen macht das überhaupt kein Kopfweh.
Womit wir am Ende der Trilogie und beim Ausblick wären, ohne Kopfweh. Ganz im Gegenteil, mit viel Zuversicht und Vertrauen in die Fähigkeiten der Menschheit, diese Herausforderung zu bewältigen.
Zusammenfassung
Auch auf die Gefahr hin zu nerven, fange wie wieder mit Geschichte an, mit Zeitgeschichte:
In den 70ern erregte der Club of Rome große Aufmerksamkeit mit der Publikation „Grenzen des Wachstums“. Nichts dieser düsteren Vorhersagen ist eingetroffen. Eher war das Wachstum unbegrenzt.
Abgesehen davon, dass die Ölreserven immer noch für über 100 Jahre reichen, erlaube ich mir die Fortschritte der Menschheit kurz anzureißen. Alleine seit dem Jahr 2000 hat sich die Weltbevölkerung um ein Drittel, von gut 6 auf über 8 Milliarden aktuell erhöht. Dies wurde erreicht mit ungeheuerlichen Erfolgen bei der Reduktion der Säuglings- und Müttersterblichkeit, Antibiotika bei Infektionskrankheiten und Parasiten, Hygiene, Bildung, Ernährung, Umweltschutz, nur um wenige entscheidende Faktoren zu nennen. Auch ist die Erde PROBLEMLOS in der Lage, alle diese Menschen und deren Nutztiere- und Haustiere (gerade bei uns nicht zu vergessen) zu ernähren. Wirklichen Hunger gibt es nur mehr in Kriegsgebieten, was leider immer noch so tragisch wie menschlich ist.
Vergessen Sie die Erderschöpfungstage, das Gegenteil ist der Fall. Der menschliche Geist zeigt, dass es möglich ist, immer die Menge an Rohstoffen aus der Erdkruste zu extrahieren, die nötig ist. Gaia schickt auch keine Rechnung. Indien als größtes Land der Welt beherbergt nun an die 1,5 Milliarden Menschen und ist Nahrungsmittelexporteur! In der Mitte des 19. Jahrhunderts starben dort Millionen bei wiederkehrenden Hungersnöten. Damals war die Weltbevölkerung noch nicht einmal bei 1 Milliarde.
Zurück nach Europa: Was empfinden Sie bei der Erinnerung an die Schlagzeilen des vergangenen Sommers über den Gletschersturz von Blatten in der Schweiz?
Für mich war das keine Katastrophe, sondern ein Triumph der Menschen über Naturgewalten, die Vorhersage war sogar so präzise, dass die Menschen nicht nur ihr Leben, sondern auch Ihre persönlichen Sachen in Sicherheit bringen konnten. Es gibt genug Geld und Wissen, dieses Dorf wiederauferstehen zu lassen.
1806 beim Bergsturz von Goldau war dem nicht so, 457 Tote waren zu beklagen. Darf ich Ihnen die Zahl der Menschen, die 2025 durch Naturkatastrophen WELTWEIT bedauerlicherweise ums Leben gekommen sind nennen? In Demut vor den Opfern und Ihren Familien schreibe ich die Zahl 7.500.
Rechnen Sie sich das Risiko aus, gerne auch gerundet. Über 230.000 Tote wie beim Tsunami in Asien vor gut 20 Jahren sind inzwischen zum Glück völlig ausgeschlossen, dafür sorgen der Lerneffekt und die Handys. Internet und Smartphones sorgen auch dafür, dass es erstmals möglich ist, alle bedauerlichen Ereignisse weltweit zu erfassen.
Haben Sie sich diesen Umstand schon einmal in Relation zu den Meldungen über immer neue Katastrophenrekorde zu Gemüte geführt? Wie passt das mit der oben geschilderten, erfreulichen Entwicklung zusammen? Ich bin der Meinung eben nur bedingt.
Wir sind nun viel mehr Menschen auf der Erde, das Bruttoweltprodukt hat sich pro Kopf (!) seit 2000 verdoppelt. Wir haben (trotz vieler Verteilungsprobleme) immer mehr, also kann auch mehr kaputt werden, vor allem wenn die Natur punktuell mit Megastädten eingezwängt wird. Vor allem wissen wir mehr, was weltweit passiert, wie lange schon? Flächendeckend m.E. erst gut 10 Jahre.
Was wollen wir eigentlich vergleichen? Allerdings wissen wir fix, dass es immer besser gelingt, alle Menschen dieser Erde vor den Unbillen der Natur, die es immer schon gegeben hat, zu schützen.
Sie brauchen nur in den Sagenbüchern zu lesen, wie das bei uns früher war. Ich persönlich halte von den darin enthaltenen Weisheiten oft mehr als die momentan überall dröhnende sogenannte Wissenschaft, die angeblich alles geklärt hat wie das mit dem Klima funktioniert und so weiter. Ich sehe eher, dass sich die Wissenschaft irrt, und jeweils den aktuellen Stand des Irrtums widerspiegelt. Ich muss gar nicht mit Galileo Galilei anfangen, es reicht schon Al Gore, das war ja auch alles streng wissenschaftlich.
Hinsichtlich Klima halte ich es mit: „Wir wissen, dass wir nichts wissen“, aber wir haben den menschlichen Geist und erstmals in der Geschichte der Menschheit den Wohlstand und die technischen Möglichkeiten das Problem zu lösen.
Wir brauchen keine Weltuntergangspropheten, der Komet bei Nestroys „Einen Jux will er sich machen“ ist bis dato auch nicht eingeschlagen. Ich halte es eher mit Asterix: Die ganze Medien- und Wissenschaftslandschaft in Europa ist vom Klima-Alarmismus durchsetzt. Nein, eine kleine Zahl an wachen Geistern hört nicht auf, (konstruktiven) Widerstand zu leisten.
Ich zähle mich dazu, und lade Sie herzlich ein, sich anzuschließen.
Die Welt wird nicht untergehen, sie ist vielmehr so gut wie noch nie zuvor, aber natürlich bei weitem nicht perfekt. Keine Panik, sondern Stolz und Zuversicht sind angebracht.
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zum artikel,
seit ca. 6 jahren wird weltweit mehr silber verbraucht als gewonnen oder recycelt wird,
tendenz verbrauch steigend, gewinnung zusehend schwieriger
d.h. erstmalig wird ein anorganischer, nicht nachwachsender rohstoff zur mangelware und andere werden,
je nach industrieller nachfrage, garantiert noch folgen.
eigentlich nur eine frage der zeit, bis alles geplündert sein wird, wie wird die welt dann wohl aussehen?