UK öffnet Tür für „Lockdown-Städte“

27. Januar 2026von 2,7 Minuten Lesezeit

Die britische Regierung hat den Weg freigemacht, die sogenannten „15-Minuten-Städte“, in denen Individualverkehr und Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt werden, flächendeckend einzuführen.

In London macht die britische Labour-Regierung Fortschritte bei der Umsetzung der umstrittenen 15-Minuten-Städte. Kommunen erhalten nun landesweit erleichterte Möglichkeiten, solche Konzepte umzusetzen. Diese Stadtkonzepte sollen die Dekarbonisierung und „Klimaneutralität“ vorantreiben, dabei soll das bürgerliche Grundrecht der Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt und Individualverkehr sanktioniert werden.

Der Telegraph berichtete vergangene Woche über entscheidende Schritte in London. Demnach hat die Regierung von Starmer den Weg für eine flächendeckende Einführung freigemacht. Ministerium und Regierung hätten bestätigt, dass Räte Zugriff auf DVLA-Daten (Fahrerlaubnis-Datenbank) erhalten dürfen, um automatische Bußgelder für Verstöße gegen sogenannte „traffic filters“ zu verhängen. Diese „Verkehrsfilter“ sind ein entscheidendes Instrument dieser „Lockdown-Städte“. Es handelt sich um Kameras und Schranken, die den Verkehr in bestimmten Zonen unterbinden. Shadow Transport Minister Greg Smith nannte Oxford als „Testfall“ und „Blueprint für eine nationale Ausrollung“. Kritiker wie die Alliance of British Drivers sprechen von „stalinistischer Sozialkontrolle“ und „perversen“ Regeln.

Das ursprüngliche Konzept aus der Stadtplanung des französischen Wissenschaftlers Carlos Moreno wird dabei bereits autoritär gewendet. So sieht die 15-Minuten-Stadt vor, dass alle wesentlichen Einrichtungen des Alltags – Arbeit, Einkauf, Schule, Arzt, Freizeit – innerhalb von 15 Minuten zu Fuß, per Rad oder ÖPNV erreichbar sind. Ziel: Weniger Autoverkehr, geringere Emissionen, lebenswertere Quartiere.

Doch das ist nur eine Seite der Medaille – und „Verschwörungstheorien“ werden wieder einmal Wirklichkeit. Die konservative Vorgängerregierung unter Sunak hatte noch versprochen, „aggressive Beschränkungen“ zu verhindern. Die aktuelle Genehmigung sieht aber anders aus. Sie erlaubt lokalen Behörden nicht nur Zonen mit begrenzter Autonutzung, sondern auch Jahreskontingente für Ausfahrten aus Zonen und hohe Strafen bei Missachtung.

Oxford ist die Beispielstadt. Sie strich nach Protesten 2023/24 die Absicht aus ihrer Planung, nun kommt das System aber – nach Verzögerung – zurück. Die Stadt bekommt sechs Zonen, die durch Verkehrsfilter getrennt werden. Norbert Häring berichtet darüber, wie die Verschwörungstheorie Wirklichkeit wird:

Die Einwohner müssen Lizenzen beantragen, die es ihnen erlauben, ihren Sektor an 100 Tagen im Jahr mit dem Auto in Richtung eines oder mehrerer anderer Sektoren zu verlassen. Dafür stehen ihnen insgesamt sechs Verkehrsfilter in der Stadt zur Verfügung.

Für sechs andere Verbindungsstraßen zwischen den Sektoren, die als besonders belastet gelten, gibt es eine separate Lizenz. Diese erlaubt die Nutzung dieser Verbindungen an 25 Tagen. Das bedeutet für viele Einwohner, die regelmäßig innerhalb der Stadt pendeln müssen, dass sie weite Umwege fahren müssen.

Die ursprüngliche Idee der 15-Minuten-Welt hat mit dieser „Lockdown-Stadt“ nicht mehr viel zu tun. Es geht um autoritäre Verhaltenskontrolle und Steuerung. Zudem mit einer klaren sozialen Komponente: Wer sich die Strafen leisten kann, der kann weiter so oft ausfahren, wie er will. Der  zivilgesellschaftliche Widerstand gegen diese Pläne ist aber weiterhin nicht gebrochen.

Bild „hong kong“ by Roberto.Trombetta is licensed under CC BY-NC 2.0.

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9 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 27. Januar 2026 um 22:59 Uhr - Antworten

    180 °

    Vor Zeiten war Herrschaft gefährlich,
    wollte man sich ihrer entledigen,
    damals war sie jedoch so ehrlich,
    tat nichts Gegenteiliges predigen,
    bis sie sich Sozialismus nannte,
    gar mit Demokratie verbrämt,
    was man von ihr vorher nicht kannte,
    basalem Lug sie sich nicht schämt.
    Wenn sie sich heute dreht und wendet,
    um die Erkenntnis zu vermeiden,
    dass Lügen immer einmal endet,
    müssen die Lügner doppelt leiden,
    denn sie können dem nicht entrinnen,
    dem Niedergang, den sie geschaffen,
    und können ihn auch nicht gewinnen,
    den Köpfekampf mit ihren Waffen.
    Ja, anfangs folgen ihnen viele ,
    denken, das geht immer so weiter,
    wissen nicht, es sind mehr im Spiele,
    wenige, die sind doch gescheiter.
    Dann läuft’s ’ne Weile irgendwie,
    doch häufen sich die Brüche.
    Bleiben von der Demokratie
    am Ende nur noch hohle Sprüche,
    wird sie in „uns’re“ umbenannt,
    das heißt, sie gilt nicht mehr für alle,
    nicht für jene, die es begreifen,
    das System steckt in einer Falle,
    die als Sackgasse ist bekannt,
    aus der entrinnt man nicht durch Keifen,
    nicht Medien, die am Boden krauchen,
    helfen, auch keine Polizei,
    hundertachtzig Grad wir brauchen,
    ihr Lügner, sonst ist es vorbei.

  2. Jan 27. Januar 2026 um 13:04 Uhr - Antworten

    Ich nehme doch an, die Leute werden abwandern oder zumindest anders wählen?

    • Karsten Mitka 27. Januar 2026 um 19:17 Uhr - Antworten

      Träum weiter! Das britische Wahlvieh ist genauso dämlich, wie das deutsche.

  3. VerarmterAdel 27. Januar 2026 um 13:00 Uhr - Antworten

    Aus meiner Sicht sind Politiker:innen inzwischen fast ausschließlich ferngesteuerte Vollidoit:innen und Berufsschwerstkirminell:inne, die nicht die Wählerinteressen vertreten sondern die der herrschenden Elite, die, da nur eine kleine Gruppe von Psychopathen mit Allmachtsphantasien, schließlich nicht alles selbst machen kann und deshalb willige Vollstrecker braucht, genau wie man das Onkel A. ja auch nachsagt.

  4. EarlGrey 27. Januar 2026 um 11:43 Uhr - Antworten

    Alles nur eine Frage der Sklaven-Eingewöhnung durch die Globalisten-„Politik. Nur eine Frage der Zeit, bis die Leute das LIEBEN werden und GERNE FREIWILLIG mit ihrer Smartphone-Wanze dabei MITMACHEN werden, wie bei der Cov19-Lügen-Plandemie – das war die Blaupause für die 15-Min-Städte.

  5. Hausmann_Alexander 27. Januar 2026 um 10:42 Uhr - Antworten

    Was für eine Welt.

    • local.man 27. Januar 2026 um 14:15 Uhr - Antworten

      Die „Welt“, also das Systemkonstrukt der Herrschenden, ist schon ziemlich lange so. Es ist nach dem WK2 halt erstmal wieder nicht so aufgefallen, weil man gut genug umverteilen konnte und dabei genug Krümel für die Leute runtergefallen sind. Dies hatte sich dann in den 1970ern gewandelt, werde lange rausgezögert und jetzt auf Substanz und mit neuen Schulden nur fortgesetzt, aber der Abgrund ist da.
      Das was passiert ist der Umbau im Sinne der immerdagewesenen Herrschenden.
      Deren Niederhaltung kommt an die Grenzen und um keine Freiheit per Fortschritt zuzulassen, weil das natürlich die Machtpyramide abreißen würde, haben wir den Konflikt der immer da war, nur aus dem Zwang heraus deutlich sichtbar, Herrschende/Besitzende gegen den Rest, also uns alle.
      Und die Vorbereitungen für den Krieg, wurden die letzten 30 Jahre vollzogen.
      Wir die modernen Sklaven, haben davon kaum was mitbekommen.
      Und seit 2020 wurde der im Hintergrund schon seit den 2000er Jahren verborgene Krieg, ganz offen losgetreten. Wie ein Vulkan der die ganze Zeit da war, geht dieser Umbau in die Phase, wo man es nach Außen tragen musste, gut vorbereitet.
      Die Ämter, Justiz, Medien, bürokratische Struktur, alles ist soweit in den Händen der Herrschenden, neben Wirtschaft, Finanzsystem sowieso und die politische Ebene, dass man die Menschen in dieses neue digitale noch modernere Niederhaltungssystem zwingen kann.

      Wir haben welche Möglichkeiten? Außer nicht mitmachen, was sofort ein Baumeln am Strick ist, sich selbst einen Schnitt quer über den Oberkörper zuführen, weil wir total abhängig und immer so arm gehalten sind, dass die breite Masse nonstopp mitmachen muss, sonst droht sofort Existenznöte, ist da nicht mehr viel.

      Zusammenschliessen, wird zersetzt, unterwandert, erst medial angegriffen, dann klopft das Gewaltmonopol des Staates, also der Herrschenden früh an deine Tür, Kto werden verperrt usw., Tendenz verschlimmernd, weil der Fortschritt es spielend ermöglicht, Thema Deepfake, KI, immer mehr Überwachung, Zensur usw…

      Wir sind außerdem wunderbar über die Jahrzehnte voneinander gespalten, ja regelrecht atomisiert worden. Selbst in den Familien ist kaum Substanz da, geschweige denn zu deinen Mitmenschen auf der Straße.
      Egos befeuert, Falschidentitäten in unsere Hirne gesetzt und die Märchengeschichte dudelt den lieben langen Tag in der Glotze und nun neu in den Sozialen Medien…

      Wir sind entwaffnet und ich rede da nicht von Metall und Kugeln, ich mein übergeordnet, seziert liegen wir als Gesellschaft, aber auch als Einzelner wehrlos auf dem Tisch der uns gegenüber boshaft zum Selbsterhalt ausgerichteten Machtzirkel, die dies alles Schritt für Schritt vorbereitet haben. Deren Aufgabe ist gar keine Andere.. Die kaufen sich alles an Wissen und Intelligenz ein, um darüber dann die Menschen zu manipulieren, zu verdummen, einzulullen und völlig falsche Normalitäten einzusetzen. Und dahinter geht es nur um Macht, Herrschaft und Kontrolle.
      Für uns ganz unten in der Pyramide um Arbeiten als Dogma, Bezahlen überall um unten zu bleiben und neu Daten zu liefern für die große neue Ordnung dahinter..

      Zwischen diesen Kreisen und uns liegen dann die ganzen Schichten der Barrieren des Schutzes.
      Direkt über uns die bürokratische Struktur, die der Politik(mit Gewaltmonopol)/Bildung unterworfen ist, die der Wirschaft unterworfen ist, die den Medien unterworfen sind, die den NGOs und Organisationen der NATO, WHO usw,. unterworfen sind, die dem Geld unterworfen sind und den Besitzenden entsprechend..

      Konstrukte wie Vermögensverwalter runden die Sache ab.

      Und dann steht der Bürger da, überall abhängig, keine Kontrolle über gar nichts außer wo er seine paare Kröten ausgeben darf, mit Wahlkreuz bei der Vorauswahl im Sinne der Herrschenden allle x Jahre, gespalten und isoliert da, geht den ganzen Tag mittlerweile im großen Stile, zur Beschäftigung arbeiten, ihm wird Geld zugeteilt, wovon das sich das System dann überall wieder den Großteil einsteckt und der Rest frisst Inflation, ein Währungscrash, ein Krieg und wenn du es in Häuser steckt, kommen dort dann die Finger der Herrschenden über irgendwelche Heizungsgesetze oder dir wird gleich eine Steuer auferlegt in Form einer Hypothek, zum Ausgleich. Edelmetalle bekommen ein Verbot usw.

      Die Liste der Betrügereien zur ewigen Versklavung sind lang und ideenreich..z.B. CO2 Budget, Social Score, digitales Geld, Seuchen die es nicht gibt und wenn dann hochmodern per Biowaffen im Essen, Luft, per Spritze…

      Mitsprache ist Richtung 0.. Studien sagen, je ärmer desto weniger und und Studien sagen auch, Forderungen der Ärmsten werden immer mit genau dem Gegenteil begegnet.
      Mitsprache hat der der bestechen kann, der im Verborgenen korrupt ist, bis hin zu denen, die aus diesem Niederhaltungs,- und Umverteilungssystemprinzip, auf der Seite stehen, mehr rauszubekommen, als sie einzahlen, wozu mindestens 80% nicht zählen, weltweit dürfte das sich eher auf über 90% einpendeln.
      Und dann gibt es in diesen 10% auch noch eine Hierarchie…Wir wissen ja mittlerweile wie der Hase läuft… und zwar dämonisch böse und schlecht..

      Solange der Status Quo nicht bedroht ist, solange bleibt es auch ruhig.. Aber wehe das System der Herrschenden braucht einen Wandel.. Und ich sage es immer wieder.. Haben diese Leute genug Macht über Fortschritt, keine Angst, kein Theaterstück mehr vorspielen zu müssen.. was dann?

      • Julian 27. Januar 2026 um 16:39 Uhr

        Solange Menschen wie Sie sich noch Gedanken darüber machen, was die Obrigkeit Ihnen erlaubt und verbietet, solange werden wir nicht frei sein.
        Gesetze werden von (korrupten) Menschen geschrieben und niemand zwingt Sie, sich daran zu halten. Außer evtl. die Exekutive aber die gehört ja eigentlich zu uns und wird hoffentlich bald kapieren, dass sie seit jeher auf der falschen Seite stand und steht.

        In diesem Sinne, blos nicht aufgeben! :)

      • Karsten Mitka 27. Januar 2026 um 19:28 Uhr

        @Julian

        „Außer evtl. die Exekutive aber die gehört ja eigentlich zu uns und wird hoffentlich bald kapieren, dass sie seit jeher auf der falschen Seite stand und steht.“

        Nein, die Exekutive hat schon immer bis zum Ende an der Seite ihrer Brötchengeber gestanden, in jedem Zeitalter. Blind und stur Befehle befolgen, die eigenen Landsleute niederknüppeln oder gar abschlachten, jüngstes Beispiel Demonstrationen während der pandemischen Lüge internationaler Tragweite und immernoch andauerne Strafverfolgung und existenzielle Vernichtung von Coronagegnern und allen anderen, die vermeintlich gegen den Staat sind.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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