
Viele jubeln oft vor großen Kriegen
Gaza und Palästina, Venezuela, Angriffskriege gegen den Iran, Bombardierung von Ländern durch die USA und Israel nach Belieben, das Kapern von Schiffen: Das Ende der Reste von Völkerrecht sollte uns Sorgen machen, vergleichbare Situationen haben immer zu großen Kriegen geführt.
Erstaunlicherweise hört man in Deutschland und Österreich viel Zustimmung zu dem was Israel und die USA in den letzten Jahren getan haben. „Endlich greift mal jemand durch!“ Ist der naive Tenor. Und es ähnelt fatal an die gesellschaftliche Stimmung vor den letzten großen Kriegen.
Leben nach dem Ende der Rechtsordnung
Das Projekt des Völkerrechts war schon immer schwach und unreif. Das VETO-Recht der Atommächte hatte aufgezeigt, dass die Kolonialmächte lediglich vor anderen Atommächten Achtung haben. Aber die seit 1945 errichteten Rechtsgrundsätze und Ideen boten eine gewisse Hoffnung auf eine Welt, die zumindest teilweise durch Rechtsstaatlichkeit und nicht nur durch Gewalt regiert wird. Es gab einen gewissen globalen Konsens, wonach die schlimmsten Verbrechen – Aggression und Völkermord – jenseits aller Grenzen liegen. Wer erinnert sich nicht an die Nürnberger Prozesse, in denen Angriffskriege als die größten aller Kriegsverbrechen genannt wurden, und alle Verbrechen eines Angegriffen wenigstens zum Teil dem Angreifer angelastet wurden. Und so versuchten die Großmächte immer mit FalseFlags oder einfach Lügen, einen Schein zu wahren. Was von den Massen nur allzu gerne voller Hoffnung akzeptiert wurde. Aber die Herstellung eines Anscheins wurde immer lässiger gehandhabt, und schließlich ganz aufgegeben.
Die US-israelische Achse, die so oft wegen Verstößen gegen das Völkerrecht angeklagt wird, hat auf Grund mangelnder Durchsetzung durch den Rest der Welt die Geduld mit dem gesamten Projekt verloren. Mit dem Völkermord in Palästina, dem Bombenhagel der Achsenmächte in Ländern auf der ganzen Welt, dem vollkommen unprovozierten Angriffskrieg gegen den Iran, und jetzt der Aggression in Venezuela erklärt sie, dass eine neue Ordnung geboren ist. Eine, in dem sich alle dem Imperium beugen müssen oder untergehen.
Ist es zu spät, oder profitieren zu viele in den westlichen Ländern von diesem mörderischen System, als dass man diese neue Ordnung aufhalten könnte? Bewegungen von Menschen innerhalb und außerhalb des Imperiums könnten es wohl noch herausfordern. Die globale Mehrheit, angeführt von den freien Nationen des Südens, könnte sich wie in den 1960er und 70er Jahren vereinen, um das Imperium herauszufordern und eine prinzipielle Linie zu ziehen, in deren Mittelpunkt kollektives Handeln für Frieden, Sicherheit, Selbstbestimmung und die Menschenrechte der Völker überall steht. Leider gibt es bisher kaum Anhaltspunkte dafür, dass dies geschieht. Warum eigentlich nicht? Weil Menschen fürchten zu viel zu verlieren, wenn sie dem Schläger auf dem Schulhof in den Weg treten?
- Mayer, Peter F.(Autor)
In der Zwischenzeit ist die unmissverständliche, eindeutige Botschaft, die das imperiale US-Regime, sein israelischer Kampfhund und seine Legionen unterwürfiger westlicher Vasallenpolitiker an die Welt, an die Nationalstaaten im Visier und an alle Völker senden, die sich der ausländischen Besatzung, der Kolonialherrschaft und rassistischen Regimen widersetzen, diese: Diplomatie wird Sie nicht retten. Das Völkerrecht wird Sie nicht retten. Die Vereinten Nationen werden Sie nicht retten.
Nur der Iran bereitet sich auf einen neuen Krieg vor, der vielleicht wieder eine ganze Generation von jungen Menschen kosten wird, wie seinerzeit der Krieg des Irak und der USA gegen das Land kurz nach der Revolution. Und niemand wagt es, dem Imperium auch nur nichtmilitärisch in den Arm zu fallen.
Einfach ausgedrückt: Wir erleben den Anbruch des Zeitalters der Straflosigkeit
Das jüngste Geräusch der Explosionen über Venezuela, Palästina, Libanon, Syrien, Iran, Irak, Somalia, Jemen und Nigeria sowie über dem Roten Meer, dem Mittelmeer und der Karibik ist nicht nur das Geräusch von vorübergehenden imperialen Zuckungen eines untergehenden US-Imperiums. Diese Vorgänge kündigen etwas viel Erschreckenderes an. Etwas, das allerdings schon seit Jahren absehbar war. Eine neue Welt entsteht, aber eine, die an die Schrecken der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erinnert. Eine Welt, die völlig frei von internationalen Gesetzen oder sogar den grundlegendsten und universellsten moralischen Prinzipien ist.
Es war vorauszusehen, aber die meisten Menschen WOLLTEN es nicht erkennen. Es läuft schon lange darauf hinaus. „Sieben Länder in fünf Jahren“ war nur eines von hunderten Hinweisen. Man kann alles in den Entwürfen der Denkfabriken nachlesen. Nichts ist wirklich geheim. Außer vielleicht die geheimen Foltergefängnisse, aber die auch nur eine kurze Zeit. Die Überstellungen, Hinrichtungen und Folterungen im „Krieg gegen den Terrorismus“ bis hin zur systematischen Verelendung von Völkern durch Sanktionen, und um den Reichtum und die Macht der Wenigen zu festigen, zeigte, dass sich das US-Imperium auf einem Kriegspfad befand. Und das war vollkommen unabhängig davon, wer der Präsident war. Die Vernichtung des palästinensischen Volkes und der Angriff auf Venezuela in dieser Woche waren lediglich ein bisheriger Höhepunkt, der aber sicher nicht das Ende ist. Angesichts von 500 Milliarden US-Dollar ZUSÄTZLICHE Rüstung, welche die USA einsetzen wollen, darf man noch etwas viel Größeres erwarten.
Die Vernichtung der internationalen Rechtsordnung
Die UN-Charta, das Römische Statut, das Kriegsrecht, die Menschenrechtsgesetze, das Seerecht, Gesetze über die Anwendung von Gewalt – sie alle wurden durch die Aktionen und Erklärungen der Achsenmächte, die Komplizenschaft ihrer Verbündeten und Vasallen und die Selbstgefälligkeit anderer Staaten mit Füßen getreten und in Schutt und Asche gelegt. Die internationalen Institutionen, die nach dem Zweiten Weltkrieg zur Verhinderung und Reaktion auf solche Gräueltaten geschaffen wurden, wurden ihrerseits von den Achsenmächten systematisch korrumpiert, eingeschüchtert oder zerschlagen. Der Internationale Strafgerichtshof ist angesichts illegaler US-Sanktionen weitgehend eingefroren. Der Internationale Gerichtshof ist beispiellosen Schikanen und politischem Druck ausgesetzt.
Die Menschenrechtsberichterstatter der UN sind einer anhaltenden Verleumdungs- und Sanktionskampagne ausgesetzt. Und selbst der UN-Sicherheitsrat hat sich dem US-Imperium ergeben, wie seine Resolution 2803 vom November 2025 zeigt und die völlig rechtswidrigen und offen kolonialen Pläne der Trump-Regierung für Gaza unterstützt. Craig Mokhiber, dessen Artikel vom 7. Januar zu diesem Bericht inspirierte schrieb:
„Staaten der westlichen Welt, die lange Zeit als Verteidiger der Menschenrechte und des Völkerrechts auftraten, anstatt sich den Exzessen der Achsenmächte entgegenzustellen, haben sich darin überschlagen, unterwürfig den Ring des Kaisers zu küssen und sich vor den blutgetränkten Verwaltern ihres Kolonialprojekts in Palästina zu beugen.
Und alle mutmaßlichen Kontrollen innerhalb der Institutionen des Imperiums selbst haben sich als völlig mitschuldig erwiesen, einschließlich der Gerichte, die sowohl politisch motiviert sind als auch im Allgemeinen das Völkerrecht missachten, des Kongresses, der selbst völlig korrumpiert ist von den Lobbys, Konzernen und Milliardären, die in erster Linie US-amerikanische und israelische Verbrechen vorantreiben, und den Konzernmedien, die sich ausschließlich der Deckung der imperialen, extraktiven, unternehmerischen und zionistischen Anliegen verschrieben haben, die der Gewalt zugrunde liegen verschlingt heute die Welt.
Ja, das Volk selbst hat sich in Rekordzahl erhoben, um sich den Verbrechen der Achsenmächte zu widersetzen. Aber sie wurden innerhalb des Imperiums und im gesamten Westen und sogar in den eroberten Frontstaaten Westasiens systematisch und brutal unterdrückt.“
In diesem Zusammenhang, so der Autor weiter, sollte niemand überrascht sein über die offensichtliche Kriminalität der USA bei der Verhängung brutaler einseitiger Zwangsmaßnahmen, die darauf abzielen, die Bevölkerung Venezuelas durch Aushungern zur Unterwerfung zu zwingen, sowie über mehrere Putschversuche, eine Reihe außergerichtlicher Hinrichtungen von Menschen auf Booten, die ohne Anklage und Verurteilung in der Karibik und im Ostpazifik zum Tode verurteilt wurden, die Piraterie von Öltankern und die Beschlagnahmung ihrer Ladung, die Bombardierung und Invasion eines Landes sowie die gewaltsame Entführung dessen Präsidenten und der First Lady. So funktioniere Straflosigkeit. Die Welt habe diese Straflosigkeit jahrzehntelang genährt.
Der Hauptgrund dürfte allerdings nicht, wie der vorgenannte Autor meint, in den genetischen Merkmalen der kolonialen Vorfahren, d.h. Rassismus, Imperialismus, Kolonialismus, Faschismus, Zionismus und Völkermord sein. Sondern es war ganz einfach Bequemlichkeit, Gier und die Hoffnung einen Happen abzubekommen.
Tatsache ist, dass alles was die USA gegen Venezuela und ein halbes dutzend anderer Länder unternehmen vollständig illegal ist. Die Maßnahmen sind genau das, was die Nürnberger Prozesse als die schlimmsten aller Verbrechen bezeichneten. Das Ausmaß der Verbrechen ist atemberaubend.
Kommen wir zurück auf den Artikel von Mokhiber. Er schreibt unter der Überschrift „Die israelische Verbindung“:
„In ihrer ersten öffentlichen Ansprache seit den US-Angriffen erklärte die venezolanische Vizepräsidentin (und jetzige Interimspräsidentin) Delcy Rodriguez, dass der Angriff auf das Land „zionistische Untertöne“ habe. Auch wenn sie nicht näher darauf einging, ist die Handschrift des israelischen Regimes bei der Unterstützung rechter Kräfte und der Destabilisierung progressiver Regierungen in der Region inzwischen wohlbekannt. Israelische Waffen, Überwachungstechnologie, Geheimdienste, Ausbildung und Einflussnahme durch israelische Stellvertreter in der Region sind seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil Lateinamerikas. Die Führer des israelischen Regimes feierten die Anschläge und die Entführung des venezolanischen Präsidenten ausgelassen (und äußerten ihre Hoffnung, dass die nächsten Anschläge im Iran stattfinden werden).
Und das ist keine Überraschung. Seit der Wahl von Hugo Chávez und dem Beginn der Bolivarischen Revolution vor mehr als einem Vierteljahrhundert hat Venezuela seine Unabhängigkeit behauptet, sich der US-Hegemonie widersetzt, seinen Öl- und Mineralreichtum für die Verbesserung der Lebensbedingungen im Land eingesetzt und sich mit dem palästinensischen Kampf für Menschenrechte solidarisiert. Wie vor ihnen Iran, Irak und Libyen hat diese Kombination von Faktoren Venezuelas Platz im Visier der Achse USA-Israel gesichert.
Darüber hinaus hat das israelische Regime eine lange Geschichte darin, fortschrittliche Kräfte anzugreifen, rechte Regime, Todesschwadronen und Diktatoren zu unterstützen und Konflikte in ganz Lateinamerika auszulösen. Im Laufe der Jahrzehnte wurden seine blutbefleckten Fingerabdrücke in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, der Dominikanischen Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Haiti, Honduras, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru und Venezuela entdeckt.
Zusammen mit den antikolonialen Instinkten der Region erklärt dies den Abscheu, mit dem linke lateinamerikanische Regierungen das israelische Regime betrachten. Und es erklärt auch, warum rechtsextreme Bewegungen und Führer in der Region selbst inmitten des Völkermords in Palästina regelmäßig ihre fanatische Unterstützung für das Regime und das zionistische Projekt bekunden.
Während die fortschrittlichen Regierungen der Region den Völkermord verurteilten, sich dem Völkermordfall des Internationalen Gerichtshofs gegen Israel angeschlossen und die diplomatischen Beziehungen mit dem Regime abgebrochen haben, haben rechte Regierungen sowie Führer der rechten Opposition Venezuelas das israelische Regime gelobt und unterwürfig eine noch engere Zusammenarbeit zugesagt. Das Regime ist, wie schon immer, stark daran interessiert, linke Regierungen in Lateinamerika zu stürzen und die Rechten zu stützen.
Gleichzeitig wird Venezuelas Widerstand gegen das israelische Regime, das gleichzeitig über die größten Ölreserven der Welt verfügt, von der amerikanisch-israelischen Achse als potenzielles Hindernis für ihre schändlichen Kriegspläne gegen den Iran angesehen. Irans eigene Ölkapazitäten und insbesondere seine effektive Kontrolle über die Straße von Hormus (und damit die Weltenergiemärkte) machen die Kontrolle über venezolanisches Öl für die Achsenmächte besonders attraktiv, da diese sich auf die Erneuerung ihrer Angriffe auf den Iran vorbereitet.
Daher sind die Haupttreiber der US-Aggression gegen Länder des globalen Südens der Besitz von Bodenschätzen, die von US-Konzernen begehrt werden, die Weigerung, sich der US-Hegemonie zu unterwerfen, und der Widerstand gegen die Verbrechen des israelischen Regimes. Venezuela hat sich in allen drei Fällen schuldig gemacht. Und das sind die wahren ‚Verbrechen‘, für die es strafrechtlich verfolgt wird.“
Die Rolle der EU
Es sollte uns schaudern lassen, wenn wir in Deutschland und Österreich vehemente Verteidiger dieser Politik der USA und Israels venehmen. Schauern und fürchten.
Dass sich ein Imperium, das weltweite Dominanz beansprucht, auch eines Tages gegen Europa wenden würde, und sich nimmt, was es glaubt zu benötigen, war seit Jahren erkennbar. Aber in der EU herrscht eine politische Kaste, welche vollkommen transatlantisch indoktriniert wurde, und daher die Interessen der USA immer auch als Interessen Europas sah. Und diese Eliten haben sich nicht geändert. Nur dass sie ihren Zorn auf den Präsidenten Donald Trump gerichtet haben, der ganz einfach auf hemdsärmelige Art exekutiert, was alle Präsidenten vor ihm eher in Hinterzimmergesprächen organisierten. Zu Glauben, durch die Wahl eines anderen Präsidenten, würde sich im Kern etwas ändern war und ist einer der größten Fehler der europäischen Politiker. Man könnte auch sagen das größte Versagen.
Leider haben sie es immer noch nicht begriffen, und agieren wie eine Gruppe aufgeregter Hühner, die von einem Fuchs bedroht zu werden, wobei sie vor dem Wachhund mehr Angst haben als vor dem Fuchs.
Und wer versucht, es ihnen zu erklären, wird mit Sanktionen belegt, die schlimmer sein können als eine Gefängnisstrafe.
„Aber in der EU herrscht eine politische Kaste, welche vollkommen transatlantisch indoktriniert wurde, und daher die Interessen der USA immer auch als Interessen Europas sah. Und diese Eliten haben sich nicht geändert. Nur dass sie ihren Zorn auf den Präsidenten Donald Trump gerichtet haben“
Das ist ja offensichtlich zu kurz gegriffen, denn die „transatlantische Indoktrination“ trifft offensichtlich auch auf jene Schein-Opposition zu, die nicht ihren Zorn, sondern ihre Bewunderung auf den Präsidenten Donald Trump gerichtet hat, wie die Beispiele Palästina und Venezuela zeigen. Teilweise gebärden sie sich noch braver transatlantisch als ihre angeblichen Gegner. Die Souveränität und der Patriotismus anderer Völker interessiert diese „Patrioten“ ebensowenig wie ihre Opponenten. Einmischung in die inneren Angelegenheiten anderer Länder, Besserwisserei und geschwätziger Senf zu allem und jeden ist ihnen genauso geläufig. So werden die europäischen Staaten nicht von ihrem kolonialen Geruch wegkommen und entsprechend für ihre Überheblichkeit und Unbelehrbarkeit büßen müssen …
Einmischung in die inneren Angelegenheiten?
Das liegt für mich nur dann vor, wenn die inneren Angelegenheiten durch demokratischen, rechtsstaatlichen Diskurs im Land selbst geklärt und zum Ausgleich gebracht werden können.
Das ist nicht der Fall in Venezuela, wo Maduro (ausschließlich bewacht von Kubanern – warum wohl?) eine lupenreine Diktatur installiert hatte.
Dies ist ebenso nicht der Fall im Iran, wo die Islamo-Faschisten seit bald 5 Jahrzehnten eine brutales Regime ausüben.
Im Fall Iran geht es um m e h r als den Sturz eines autoritären Regimes. Die USA kooperierte mit vielen Diktatoren, wenn es in ihre politische Agenda paßte.
Hier geht es um die Vorherrschaft im Osten, um den Erhalt des Petrodollars, um die kranken Visionen eines kriegslüsternen Netanjahus…
Wie kann es sein, daß sich ein Land mit seinen Menschen derart dem ewigen Krieg widmet….Gaza, Libanon, Jemen, Iran….die eigenen Leute verheizt und aufstachelt..
In Syrien herrscht jetzt ein e i n s t von „westlichen“ Werten definierter und gesuchter Terrorist, der uupps….auf einmal zum „guten Kumpel“ avancierte…ein ultrakonservativer Muslim, mit Hilfe von Bibi zum Staatschef etabliert….🤮
Erklären Sie 🫵mir bitte diese Logik. Natürlich es ist gut, daß Maduro weg ist, aber die Gründe dafür liegen, seien wir ehrlich, ganz woanders….
Nach Ihrer Logik muß sich die USA demnächst auch in Europa einmischen….zur Rettung der Demokratie….die w i r ja in der Ukraine retten….😂
Alles nur noch irre…..
@Herr K
10. Januar 2026 um 12:38 Uhr
„Einmischung in die inneren Angelegenheiten? Das liegt für mich nur dann vor, wenn …“
Und die Informationen dafür liefern die bekannt wahrheitsliebenden Medien aller möglichen Couleurs. Es ist sehr begrüßenswert, dass Sie sich so offen deklarieren, andere tun das nicht in ihren Kommentaren und suchen ihre proimperialistische Haltung zu verbergen und zu zerreden mit Floskeln und Widersprüchen …
Nur: die „globale Mehrheit“ akzeptiert immer weniger die westlichen Kriterien, Belehrungen, Rechtfertigungen – sie will unbelästigt bleiben von diesen scheinheiligen, gewalttätigen Patronen …
„….in ihren Kommentaren und suchen ihre proimperialistische Haltung…. “….lieber Herr Madersbacher, seit es Menschen gibt, wird aus „imperialistischen“ Motiven Krieg geführt….oder glauben Sie die Römer oder Alexander der Große eroberten Länder, um Sprachbarrieren zu beseitigen…..😂?
@Sabine Schoenfelder
10. Januar 2026 um 19:30 Uhr
„… seit es Menschen gibt, wird aus „imperialistischen“ Motiven Krieg geführt“
Billigen Sie das? Wahrscheinlich nicht (hoffe ich zumindest) …
Sie meinen vermutlich die AfD? Möglicherweise schleimt man sich bei Trump ein, damit dieser vor dem drohenden AfD-Verbot seitens der Kartellparteien schützt?
So ganz einseitig läuft es aber doch nicht – Böses Medium heute: „Tino Chrupallas diskreter Chinabesuch“ – „… Seine China-Reise könnte ein dringend benötigtes Korrektiv zur Einbindung der AfD in transatlantische Strukturen darstellen. …“
Was genau vor Ort abgesprochen wird, werden wir vermutlich nicht so schnell erfahren.
Böses Medium heute: „Trump: „Ich brauche kein Völkerrecht““, wo ich lese: „… US-Präsident Donald Trump erklärt im Interview mit der New York Times, er sei im politischen Agieren rein an seine „eigene Moral“ gebunden – ungeachtet internationaler Kritik am Militärschlag gegen Venezuela und anhaltender Annexionsdrohungen gegen Grönland. …“
Diese „Moral“ bedeutet, für seine Milliardäre-Kumpels und sich selbst zu rauben. Die Bejubelung in Westeuropa wundert mich, wenn man bedenkt, dass auch Westeuropa mit Tributen von 5% BIP für US-Waffen ausgeraubt wird. Dafür sollen in Buntschland Renten und medizinische Leistungen gekürzt werden – obwohl die Renten eh schon dürftig sind.
Was gibt es da zu bejubeln?
Niemand hindert den „Westen“ daran, diese 5% nicht zu bezahlen. Dass Deutschland immer mehr herabwirtschaftet, wurde von Vance und Trump oft kritisiert. Das liegt am Klimawahn und an den Sanktionen. Beides verursacht die Deindustrialisierung. Das ist nicht Trumps Schuld.
Der Westen jubelt nicht zu Trumps Vorgehen gegen Maduro, er kritisiert es allerding nur vage. Man will aber gegen eine militärische Intervention auftreten. Wo sehen Sie da jetzt einen Jubel?
In Westeuropa sind noch U.S.-Netzwerke wie German Marshall Fund, allerlei NGOs und Stiftungen stark. Oft lese ich, die EUdSSR sei ein Projekt des Deep State der USA. Dennoch kann man zumindest laut sagen, dass man ausgeraubt wird – was sehr viele Michels nicht tun.
….. den anbruch des zeitalters der straflosigkeit begann spätestens 2015 im öffentlichen raum europa’s
mord, vergewaltigung, sachbeschädigung, terror, einschüchterung und drohungen durch zeigen falscher sozialkulturellen symbolen etc. etc.
Was die Propaganda und den Jubel betrifft, erinnert das tasachlich an „damals“ Ich hätte nie gedacht, dass das noch einmal möglich ist. Doch glaube ich nicht, dass es wieder funktioniert. Es ist hochgradig inszeniert, besonders in Deutschland. Die Jungen jubeln gar nicht. Der Jubel kommt von bezahlten NGOs und der linken Systempresse. Die Jungen protestieren gegen die Wehrpflicht, werden aber eingeschüchtert, wie im Falle des Schülers, der darüber spottete, dass die Bundeswehr Soldaten in die Schulen schickt, um für die Wehrpflicht zu werben.
Und in Ländern wie Italuen oder Frankreich hat man noch weniger Chancen, die Menschen in einen Krieg zu hetzen. In GB und D eher.
Reinhard Meys Lied „Meine Söhne geb ich nicht“ wurde als „Friedensskitsch“ vom Sender SWR entfernt.
Es sind vor allem Antifanten und anderen solchen Vereine, die staatsfinanziert sind, die künstlich jubeln, analog der Greta-Klimahüpferinnen auch von „Philanthropen“ finanziert, Jugendliche ohne Arbeit, Schulversager, Bummelstudenten.
Trump möchte die EU ja allein lassen. Sie reagiert tatsächlich wie Hendln im Hühnerstall, kopflos, ratlos, wer sie nun führen soll. Trump zieht die US-Soldaten ab. Das Jammern ist groß, besonders im Baltikum, Lettland, denn jetzt ohne Schutz der Amis kann der kleine Kläffer nicht mehr so laut bellen.
Geführt wird Leyen nicht mehr von Biden, sondern von einem Bill G. und anderen woken Superreichen vom WEF, die vor Trump Reißaus genommen haben. Deutschland wird bekanntlich von BlackRock geführt und ist auch der WHO sehr untertan. Deutschland ist der größte Geldgeber der WHO.
https://report24.news/seit-2020-21-groesster-geldgeber-der-who-deutschland-hat-die-globale-plandemie-finanziert/
Auch ich finde diese Kriegspropaganda widerlich. Dass so etwas noch möglich ist! Und wie sie sich alle gegen die Friedensbemühungen von Trump wehren…Das Mitläufertum stxrbt leider nicht aus. Auch in der Corona-Zeit war ich entsetzt. Es erinnert an das Milgram Experiment. Wozu Menschen fähig sind, wenn eine scheinbare „Autorität“ („Experten“) ihnen etwas befielt. When will they ever learn?, kannst dich wieder mal fragen.
Ich glaub aber auch nicht, dass man sich diesmal wieder so einfach in den Krieg hetzen lässt wie anno dazumal.
Sofern er überhaupt irgendwo Frieden will. Den ersten Absatz in Fettschrift noch mal lesen – er will Unterwerfung oder neue Kriege.
Viele Medien berichten, dass er Soldateska-Gelder von einer Billion auf 1,5 Billionen jährlich erhöhen will – für den Frieden?
Der „Zionistische Einblick“ bezeichnet sich selbst als „konservativ-liberal“ und bejubelt ständig genauso Israel wie die Trump-USA.
Das stimmt, die Rechten sind eher pro Israel und Trump als die Linken. Hingegen hasst der linke Mainstream Trump. Mir ging es um die Kriegspropaganda gegen Russland, die besonders von den Linken – auch Grünen – geschürt wird. Die Liberalen, wie AfD oder FPÖ, sind großteils für Frieden mit Russland. Mit Ausnahme vielleicht von Rejtschuster, Unterberger, Tichy usw. Das sind die Konservativen bzw. Anhänger der EVP.
Auch die liberale MAGA-Bewegung ist gegen den Krieg.
‚Es sollte uns schaudern lassen, wenn wir in Deutschland und Österreich vehemente Verteidiger dieser Politik der USA und Israels venehmen. Schauern und fürchten.‘
Danke dafür und danke für den gesamten Artikel.
Ich denke, warum die US aggressiver werden, hängt mit dem Ukraine-Krieg zusammen. Trump wollte immer wieder raschen Frieden, doch die WEF-Marionetten wollten sabotierten es im Auftrag ihrer Strippenzieher, und auch Putin wollte nicht aufhören, denn er wollte am Schlxchtfeld gewinnen, was leider nur sehr langsam voran geht. Zweifelsohne hat der 4-jährige Krieg Russland geschwächt bzw. sind nun alle Kräfte gebunden. Russland kann Venezuela nicht helfen. Russland kann keinen Krieg mit den US riskieren. Russland kann auch dem Iran nicht helfen. Russland will einen 3 WK vermeiden…der Ukrainekrieg wurde auch als Angriffskrieg bewertet und Putin steht auf der Fahndungsliste des IStGH, ebenso wie Netanjahu. Diese Einrichtungen für internat. Recht funktionieren also, aber sie können nur verurteilen, nicht bestrafen.
Dadurch also, dass Russland nicht weiterkommt, sch… Trump jetzt drauf und Amerika wird dreist. Für seine Verhältnisse hat er sehr lange Geduld gehabt.
Was Venezuela betrifft, ist das zumind. nachvollziehbar, aber der Weg, den Diktator dort einfach im Bademantel herauszuholen, ist schon sehr entwürdigend, etwas kindisch. Es ist irgendwie pubertär, wie man sich nun freut, was die Delta Force für tolle Burschen sind…aber nachvollziebar ;-)
Was Isr. betrifft, so sehe ich das anders. Es ist eine permanete Bedrohung für den Weltfrieden. Es geht da unten auch ums Öl, das Isr. zwar nicht hat, aber aus amerikan. Sicht, ist die Zerstrittenheit der Arab. Liga und die Instabilität, für die Isr. sorgt, von Vorteil. Man ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sodass man seine Kräfte nicht bündelt, um sich dem wahren Feind gemeinsam stellen zu können. Das hatten zumind. die Österreicher nach dem Krieg 1945 total kapiert. Alle Parteien hielten zusammen und konnten so gemeinsam eine Eingliederung in die SU verhindern. Der Staatsvertrag und die wirkliche Befreiung 1955 ist u.a. auch Kreisky zu verdanken, der gemeinsam mit den anderen im KZ saß. Dort hat man Freundschaft geschlossen. So wurde Österreich kein Ostblockstaat. Leider hat diese Klugheit nicht gehalten und besonders dank (V)P landeten wir in der EU, einer SU 2.0.
Wenn ich kein Gangster wäre, käme ich nicht darauf, eine Bank auszurauben, wenn ich nur merke, dass sie gerade halbes Wachpersonal hat. Das ist keine akzeptable Rechtfertigung – eine „Supermacht“, die nur noch von Erpressung, Raub und Piraterie lebt?
Oder wie Trump sagt – die Bank „sanktionieren“.
@Daisy
10. Januar 2026 um 7:32 Uhr
„Man ist zu sehr mit sich selbst beschäftigt, sodass man seine Kräfte nicht bündelt, um sich dem wahren Feind gemeinsam stellen zu können. Das hatten zumind. die Österreicher nach dem Krieg 1945 total kapiert. Alle Parteien hielten zusammen und konnten so gemeinsam eine Eingliederung in die SU verhindern“
Seltsam abstruser Vergleich von Äpfeln mit Birnen … Kreisky ist übrigens nicht „gemeinsam mit den anderen im KZ“ gesessen, sondern kurzzeitig im etwas anders gearteten und zusammengesetzten austrofaschistischen „Anhaltelager“ Wöllersdorf …
Der Vergleich ist nicht seltsam. Egal, wie verschieden die Religionen und Ideologien sind, man muss zusammenhalten und sich dem wahren Feind entgegenstellen. In welchem Lager genau Kreisky saß, habe ich nicht nachgesehen. Ich kenne die Geschichte aus der Schule. Die Christsozialen und Sozialisten schlossen damals Freundschaft, wohl gegen das Naziregime. Daraus entstand dann die Sozialpartnerschaft. Aber darum ging es nicht bei dem vollkommen passenden Vergleich.
Obwohl das auch ein guter Vergleich ist, dass sie gegen die N-Sozialisten zusammengehalten haben und später gegen die K-isten. Toll, so war Österreich frei und nicht hinter dem Eisernen Vorhang gefangen.
@Daisy
10. Januar 2026 um 17:20 Uhr
„Egal, wie verschieden die Religionen und Ideologien sind, man muss zusammenhalten und sich dem wahren Feind entgegenstellen“
Ganz meine Meinung. Nur muß man wissen, wer „der wahre Feind“ ist …
trump hat als erster waffen in die ukraine gesendet. der orang-utan wollte nie frieden.
👏👏👏 – Voll meine Meinung, welche ich schon seit meh als 30 Jahren über die Politikverbrecher aus Übersee habe. Und solange die großen US-Städte nicht wie Berlin oder Dresden 1945 aussehen, wird auch keine Ruhe sein, leider! Unblutiger würde es gehen, wenn die Welt die USA als Persona non grata erklärt, alle US-Flugzeuge, Schiffe, Fahrzeuge außerhalb der USA nicht mehr betankt werden und alle Personen mit US-Staatsbürgerschaft ausgewiesen werden und retour in die USA müssten. Nur die Welt wird es nicht machen, da die hälfte der Länder im letzten Buchstaben der USA stecken.