
Der nächste Irankrieg droht, und er wird schlimm!
Nach dem 12-Tage-Krieg gegen den Iran scheint sich der nächste Angriffskrieg gegen das Land zusammen zu brauen. Viele Indizien sprechen dafür, dass die nächste Runde schon bald beginnt. Anders als Nordkorea hat der Iran bisher aus religiösen Gründen auf den Bau einer Kernwaffe verzichtet. Ob ihm das nun zum Verhängnis wird?
Präsident Trump „warnte“ via Social Media, dass die USA eingreifen würden, wenn Iran friedliche Demonstranten tötet. Iran konterte mit Drohungen gegen US-Truppen im Nahen Osten. Was für Trump natürlich nur ein vorgeschobener Grund ist, denn die Gewalt geht, wie aus dem Iran berichtet wird (dem aber niemand im Westen glaubt) von Provokateuren aus, während legitimer, gewaltfreier Protest von den Sicherheitskräften geschützt wird.
US-Scharfmacher trommeln für Krieg
Republikanische Senatoren wie Lindsey Graham signalisieren, dass Trump weitere Militärschläge autorisieren würde, falls der Iran seine Atom- oder Raketenprogramme vorantreibt. Vor 35 Jahren hieß es, man müsse den Iran bombardieren, weil er vier Wochen vor der Atombombe stünde, heute ist es das Raketenprogramm, mit dem der Iran auch Satelliten ins All befördert, was zerstört werden soll. Graham spricht von „Change“ und Regimewechsel im Iran – Pläne, die immer wieder seit der Revolution von 1979 zu Angriffen durch die USA gegen das Land führen. Venezuela wird als „Vorbild“ genannt. Wobei abzuwarten ist, wie sich die Lage um Venezuela entwickelt.
US-Militär sortiert sich
Das US-Militär positioniert sich für den Einsatz im Iran, ähnlich wie zur Zeit vor dem 12-Tage-Krieg gegen das Land. Es gibt Berichte über die Verlegung von US-Truppen in der Region, die als Ziele für iranische Vergeltung gelten könnten. Und die USA planen multinationale Kräfte im Nahen Osten für 2026 zusammen zu ziehen. Eine neue „Koalition der Willigen“.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Der Iran bereitet sich vor
Derweil führt der Iran Luftverteidigungsübungen durch. Aufgrund der Drohungen der USA und aus Israel testet der Iran seine Abwehrsysteme gegen Luftangriffe, Drohnen und Raketen. Teheran warnt außerdem vor Präventivschlägen, sollte es eine akute Bedrohung erkennen, was eine neue Dimension des Konfliktes darstellt. Die Region entwickelt sich durch die ständigen Provokationen und Drohungen der USA und Israels zu einem immer gefährlicheren Pulverfass.
Durch Proteste im Land und aufgrund von wirtschaftlichen Problemen und US-Drohungen kompliziert sich die politische Situation im Iran. Während die Gegner des Landes versuchen, die Demonstrationen für ihre Zwecke umzudefinieren, ähnlich wie es seinerzeit in der Ukraine 2014 gelang, schreiben westliche Medien von der Möglichkeit eines Bürgerkrieges. Allerdings könnte ein solcher das Gegenteil des im Westen gewünschten Resultates erzeugen, nämlich eine Machtübernahme der radikalen Kräfte, welche die Waffen besitzen. In dem Fall hätte das Land sehr schnell eine Kernwaffe, und die bisher gezeigte Zurückhaltung in der Beantwortung von Angriffen durch USA oder Israel wäre sicher nicht mehr vorhanden.
Zurück zur Revolution
Sollte es zu einem erneuten Krieg kommen und wieder zu größeren Opfern unter der Zivilbevölkerung, könnte ein weiterer Rechtsruck im Iran erfolgen hin zu Kräften, welche sich für radikalere Politik gegen die Angreifer einsetzen. Dazu gibt es nicht nur Stimmen aus der Mitte der Bevölkerung, wie zuletzt durch Dr. Hossein Pur Khassalian ausgedrückt.
Der westlich orientierte, aber iranische Analyst @Saman15216939 warnt vor Reformisten, die aus Bewegungen wie den Mujahedin oder der linken Tudeh-Partei entstanden sind. Er „befürchtet“, sie könnten einen Regime-Change im Sinne der USA blockieren und stattdessen die Macht übernehmen. Eine ähnliche Sicht vertritt @Craneosaurskya und beschreibt die Angst vor einer „Oligarchie der Sepah“ (radikale Sicherheitskräfte), die nach einem Schock (z. B. Tod Khameneis) die Macht übernehmen könnten und den Wandel zu einer radikaleren Form der Revolution führen könnten. Hassan Dai hebt die Gefahr eines „rechtsradikalen“ Flügels der Opposition hervor, der „faschistisch“ sei und evt. von ausländischen Kräften unterstützt werden könnte. Was also der gegensätzliche politische Pol wäre, aber auch nicht unbedingt im Sinne der USA.
Aber die Mehrheit der Analysten, gerade wenn sie westliche orientiert sind, wenn sie Verbindungen in den Iran haben, befürchten eher eine Radikalisierung und einen Putsch von Hardlinern als einen Regime-Change im westlichen Sinne.
Ein Post von @Delvan_Alireza1 zum Beispiel drückt Sorge aus, dass nach Khameneis Tod radikale Kräfte (z. B. durch schnelle Radikalisierung von Protesten) einen Putsch initiieren und zu Unterdrückung oder Bürgerkrieg führen könnten, anstatt zu westlichem Wandel. In die gleiche Richtung geht die Meinung im Post von @Hermannum1996, der allgemein die Risiken in Ländern wie Iran diskutiert, wo radikale religiöse oder Stammesgruppen bei Instabilität (z. B. Putsch) die Macht ergreifen könnten. Ein X.COM-Nutzer aus Afghanistan mit iranischem Hintergrund warnt vor Politikern im Iran, die den Iran radikalisieren könnten. Ein anderer Nutzer warnt sogar vor einer Entwicklung, die eine Mafiastruktur GEGEN westlichen Einfluss erzeugen könnte.
Warum diese Befürchtungen?
Der „Liberalismus“ westlicher Art, der den Iran nicht nur wirtschaftlich seit Jahrzehnten bekämpft, sondern im 12-Tage-Krieg auch 1400 Menschen tötete, die Mehrheit davon Zivilisten, führt zu einer zunehmenden Ablehnung und sogar Hass gegen die Feinde des Iran. Das ist der Boden, auf dem Revolutionen gedeihen. Diese Bewegung sieht die derzeitige Führung als Verräter an der Revolution von 1979 und, was es gefährlich macht, sie haben die Macht über die Waffen. Denn sie sind diejenigen, welche in jedem Krieg des Iran an vorderster Front stehen und ihr Leben einsetzen. Weshalb sie auch bei den so genannten „Gemäßigten“ Achtung finden, selbst wenn sie politisch gegensätzliche Ansichten haben.
Iran ist in existenzieller Gefahr
Für die Feinde des Landes ist es möglicherweise sogar vorteilhaft, wenn radikalere Kräfte an die Macht kommen, denn Israel wartet nur darauf, einen Grund zu haben, um auch Kernwaffen gegen das Land einzusetzen. Es wäre die letzte Überschreitung des Völkerrechts, das Israel begehen würde, aber da niemand das Land von den vorherigen abgehalten hat, sehen die extremistischen Politiker Israels keinen Grund, davor zurück zu schrecken.
In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung am 22. September 2023 sagte Netanyahu: „Vor allem muss der Iran einer glaubwürdigen nuklearen Bedrohung gegenüberstehen„. Sein Büro erklärte später, dass er „militärische Bedrohung“ meinte, was auch im offiziellen UN-Text so korrigiert wurde. Der Iran interpretierte die Äußerung aber wie sie gemacht worden war, als explizite Drohung mit Kernwaffen. Der iranische UN-Botschafter Amir Saeid Iravani nannte es eine „alarmierende und ernsthafte Bedrohung durch den Premierminister des israelischen Regimes, Kernwaffen gegen den Iran einzusetzen“ und forderte eine internationale Reaktion.
Innerhalb des Irans hat dies zu einer heftigen Diskussion darüber geführt, die im wesentlichen die Entscheigung der religiösen Führung kritisierte, weiter auf die Entwicklung von Kernwaffen zu verzichten.
Der ehemalige CIA-Beamte John Kiriakou behauptete in einem Interview, dass israelische Vertreter (nicht namentlich genannt, aber auf hoher Ebene) Präsident Trump gedrängt hätten, Irans Nuklearanlagen zu bombardieren, mit der Drohung: „Wenn ihr den Iran nicht bombt, um diese tiefen Bunker zu zerstören, werden wir Kernwaffen einsetzen„. Dies soll Teil eines langjährigen Drucks auf US-Präsidenten gewesen sein, um Iran anzugreifen. Es handelt sich um eine indirekte Drohung, die nicht öffentlich von einem israelischen Politiker bestätigt wurde, aber als Druckmittel interpretiert wird. Das war in Zusammenhang mit dem 12-Tage-Krieg, in dem Trump schließlich die Atomanlagen bombardierte. Es ist plausibel, weil Israel schon einmal die USA durch die Bewaffnung von Bombern mit scharfen Kernwaffen zu massiven Militärhilfen in einem Krieg gegen Ägypten erpresst hat.
Moshe Sneh (ehemaliger Verteidigungsminister, frühe 1990er Jahre) warnte, dass Israel „nicht mit einer Atombombe in iranischen Händen leben kann“ und dass, falls der Westen nichts tut, Israel allein handeln müsse – „mit allen Mitteln“ (offensichtlich einschließlich nuklearer, wie impliziert). Dies wird als frühe indirekte Drohung gesehen, da „alle Mittel“ in israelischem Kontext die nukleare Option umfasst.
Yisrael Katz (Verteidigungsminister im Juni 2025) drohte: „Wenn Khamenei weiter Raketen auf Israel abfeuert, wird Teheran brennen“ („Tehran will burn“). Dies wird als indirekte Drohung interpretiert, die auf massive Zerstörung hinweist, potenziell inklusive nuklearer Mittel, im Kontext des 12-tägigen Kriegs 2025. Ein „zu Asche machen“ ist schwerlich anders zu interpretieren.
Avigdor Liebermann, ehemaliger Verteidigungsminister, forderte einen sofortigen Luftschlag auf Irans Nuklearanlagen und warnte vor „schweren Strafen“ für Iran. Dies wird als implizite Drohung gesehen, da Lieberman in der Vergangenheit aggressive Optionen, inklusive „alle Mittel„, befürwortet hat.
Eli Cohen (Energieminister im Juni 2025) drohte: „Für jedes Gebäude, das in Israel zusammenfällt, werden 100 Gebäude in Teheran fallen.“ Dies ist eine proportionale Eskalationsdrohung, die von Kritikern als Andeutung massiver Zerstörung (möglich nuklear) gesehen wird, ähnlich zu „Asche„-Rhetorik.
Und der Colt sitzt Israel immer lockerer, als selbst die Drohung, den Völkermord von Amichai Eliyahu im Jahr 2023, Gaza durch einen Nuklearschlag zu „erledigen“, ohne Folgen blieb.
Und schließlich die Samon-Option
Es gibt eine heftige Diskussionen innerhalb Israels, die inoffizielle Doktrin anzuwenden, bei der im Falle einer strategischen Niederlage Israels wichtige Städte (inklusive Teheran) nuklear angegriffen werden könnten. Dies wird als ultimative Drohung gegen den Iran gesehen, wenn konventionelle Mittel scheitern. „Wenn Israel untergeht, nehmen wir andere mit„.
Nachdem Israel nicht nur einen Völkermord in Gaza unbehelligt durchführen darf und 7 Länder innerhalb weniger Wochen bombardieren kann, ohne ernsthafte Sanktionen gegen das Land, wird die Neigung dort immer größer, auch den Iran nun endgültig „auszuschalten“. Die Lunte brennt, und westliches Führungspersonal schaut in die andere Richtung oder erklärt, dass Israel sich nur verteidigt.
Abschließend muss festgestellt werden, dass Analysten, welche „einen Deal“ zwischen Putin und Trump vermuteten, unter Druck geraten, weil der Iran sicherlich der russischen Einflusssphäre zuzurechnen ist.
Funfact:
Den Vogel schoss wohl Mike Pompeo ab, als er auf X die Iraner für den Protest lobte und ihnen ein gutes neues Jahr wünschte:
„…..to all Iranians in the streets – and to all Mossad agents walking beside them…..“
Hat er wirklich.
Ich habe einen Bericht in der Jerusalem Post darüber gefunden – mal schauen, ob der Link geht: https://www.jpost.com/middle-east/iran-news/article-882149
„… ‚Happy New Year to Iranians and Mossad agents beside them,‘ Mike Pompeo says in social media post …“ – und weiter: „… „Happy New Year to every Iranian in the streets. Also to every Mossad agent walking beside them,“ former US Secretary of State Mike Pompeo said in a X/Twitter post on Friday evening. …“
Europa hat kein Öl mehr. Unabhängig von der Personalie Leyen und der Bevökerungsreduktion wird Europa neue Lieferanten brauchen, sonst sind wichtige internationale Investitionen verloren.
Die Märkte sind in die Nähe eines Supply-Crunch gerückt.
Wenn Europa auf den Märkten kauft und einen höheren Preis als zB Indien oder Brasilien zahlt, dann gehen dort die Volkswirtschaften herunter. Es ist wie beim Mikado-Spiel: eine zeitlang kann man Stäbe herausziehen, aber dann kracht es, egal ob man hier zieht oder da.
Da China Peak-Coal längst überschritten hat und mit iranischem Öl ersetzt, würde ein Krieg gegen den Iran chinesische Ölinvestitionen gefährden. China steckt in der Deflation und vor einer Korrektur des Immo-Sektors. Wenn China fällt, hat die Welt keine Waren mehr.
Ich vermute daher hochrangige Absprachen. Die Situation ist viel zu gefährlich, um so zu handeln, wie die küchenpsychologischen Thesen uns weis machen wollen.
So eine Absprache könnte sein, die chinesischen Investitionen nicht zu zerstören.
Die nächsten Quellen in Europa, man bedenke Transportwege und Sicherung, liegen im Kaspischen Meer. Das Land mit den Förderrechte dort, nähert sich seit Jahren dem EU-Beitritt. Dazu müsste es sich aber wie die Ukraine aus dem russischen Einfluss lösen. Dieses Öl würde Russland fehlen. Russland stellt dann möglicherweise Lieferungen nach Indien ein, siehe oben. Oder es begrenzt seine eigene Entwicklung, was bedeutet, dass die Besiedlung des extremen Nordens nicht möglich ist. Oder es verlagert die Ölproduktion nach Osten.
Die Idee ist offenbar Folgende: Trump, der Unberechenbare, rasselt ein wenig mit dem Säbel, die Teheraner fliehen in Panik ins Nachbarland Aserbajdschan, dort bricht Chaos aus, Frau Leyen segelt mit frischer 3-Wettertaft-Frisur nach Aserbajdschan, um dort ihr Füllhorn zu zücken, in tiefer Dankbarkeit und geblended von den EU-Milliarden stimmt man für den EU-Beitritt, the winner gets it all.
Deshalb werden die Ukrainer überall so großzügig alimentiert. Die Aserbajdschaner sollen auf den Geschmack kommen.
Der Iran ist nicht Venezuela. Er ist durchstrukturiert, verfügt über eine eigene Waffenindustrie und ist in ein festes muslimisches Konzept eingebunden. Der Ami hat im Iran nichts zu suchen.
Schade nur, daß solche Inszenierungen mit einem einflußlosen Schahsöhnchen an der medialen Spitze tendenziell auf beiden Seiten die Hardliner auf den Plan rufen. Provokationen stärken den Haß. Netanjahu steht bereits übererregt am Start zum sofortigen Angriff. Wer zieht diesen Kriegstreiber endlich aus dem Verkehr…🤮..?
Der Iran ist schiitisch, im Gegensatz zu den meisten anderen islamischen Staaten.
Die beiden großen islamischen Gruppen, Schiiten und Sunniten sind sich ähnlich spinnefeind wie die Protestanten und Katholiken in ihrer schlimmsten Zeit.
Ich denke, dass von diesen sunnitischen Staaten nicht nur keine Unterstützung für den Iran erfolgt, sondern im Gegenteil Begeisterung wenn nicht sogar Unterstützung der Angreifer bei einen massiven Angriff auf diesen.
Wenn die verschiedenen Interessengruppen / Religionsgruppen (damit meine ich auch den globalen Süden) nicht bald zur Erkenntnis kommen eng zusammenzuarbeiten, solange wird die Terroristenallianz USrael tun und lassen können was sie will.
Ich wäre nicht so sicher, dass das heute noch so ist, wie Sie es beschreiben. Vor einigen Jahren hat das sicherlich noch gestimmt, in der Zwischenzeit hat aber chinesische Vermittlung erwirkt, dass von Ihnen genannte Gegner wie zB Saudi Arabien wieder diplomatische Beziehungen zum Iran aufgenommen haben.
Irgendwann checken auch die, dass sie nur gegeneinander ausgespielt werden – von uns.
Von einem vereinten Islam aller Richtungen sind wir aber noch recht weit entfernt. Da haben Sie natürlich recht. So etwas würden weder Issraell noch die USsArsch überleben.
Sofern der Zweite Demente den Deal verstanden hat und auch weiß, wo der Iran überhaupt liegt. Die Ungeschnittenen brachten heute „Die CIA manipuliert Trump gegen Putin“, wie der Allergrößte absolut alles glaubt, was ihm der Dienst erzählt – zum Beispiel, dass es den Angriff auf Putins Residenz nicht gegeben hätte. Da helfen nicht mal Beweise aus Russland wie Zielkoordinaten aus geborgten Drohnen, da das alles wer bei der CIA analysieren würde.
Es ist auch schon öfter passiert, dass der US-Diktator nach einem langen Gespräch mit Putin das Gegenteil des Vereinbarten verkündet.
Welch „Demokratie“ – Korrupter Dementer 1 gegen Korrupter Dementer 2. Dem aktuellen hat die Witwe eines in Jerusalem bestatteten Casino-Moguls kürzlich weitere Millionen-Spenden versprochen?