Letzte Warnung an die UNO vor dem Fall in Bedeutungslosigkeit

6. Januar 2026von 5,9 Minuten Lesezeit

Prof. J. Sachs hielt vor dem Sicherheitsrat eine Rede, welche implizit warnte, dass die UNO das gleiche Schicksal wie alle Vorgängerorganisationen erleiden könnte, wenn das Völkerrecht nicht durchgesetzt wird. Hier die Kernaussagen und das Ergebnis der Sitzung.

„Herr Präsident, verehrte Mitglieder des Sicherheitsrats, die Frage, die dem Rat heute vorliegt, ist nicht der Charakter der venezolanischen Regierung. Die Frage ist, ob ein Mitgliedstaat durch Gewalt, Zwang oder wirtschaftliche Strangulierung das Recht hat, Venezuelas politische Zukunft zu bestimmen oder Kontrolle über seine Angelegenheiten auszuüben. Diese Frage berührt unmittelbar Artikel 2, Abschnitt 4 der Charta der Vereinten Nationen, der die Androhung oder Anwendung von Gewalt gegen die territoriale Unversehrtheit oder die politische Unabhängigkeit eines Staates verbietet.

Der Rat MUSS entscheiden, ob dieses Verbot aufrechterhalten oder aufgegeben werden soll. Eine Aufhebung hätte schwerwiegendste Konsequenzen.

Verdeckter Regimewechsel

Lassen Sie mich Ihnen einige Hintergrundinformationen geben. Seit 1947 hat die US-Außenpolitik wiederholt Gewalt, verdeckte Operationen und politische Manipulation eingesetzt, um in anderen Ländern einen Regimewechsel herbeizuführen. Dies ist historisch gut dokumentiert. In ihrem Buch ‚Covert Regime Change‘ dokumentiert die Politikwissenschaftlerin Lindsey O’Rourke allein zwischen 1947 und 1989 70 versuchte Regimewechseloperationen der USA. Diese Praktiken endeten nicht mit dem Kalten Krieg. Zu den bedeutendsten Regimewechseloperationen der USA seit 1989, die ohne Mandat des Sicherheitsrates durchgeführt wurden, zählen unter anderem:

  • Irak 2003
  • Libyen 2011
  • Syrien ab 2011
  • Honduras 2009
  • Ukraine 2014 und
  • Venezuela ab 2002.

Vorgehensweise

Die angewandten Methoden sind etabliert und gut dokumentiert. Dazu gehören:

  • offene Kriegsführung
  • verdeckte Geheimdienstoperationen
  • Anstiftung zu Unruhen
  • Unterstützung bewaffneter Gruppen
  • Manipulation von Massen- und sozialen Medien
  • Bestechung von Militär- und Zivilbeamten
  • gezielte Tötungen
  • Operationen unter falscher Flagge und
  • Wirtschaftskrieg.

Illegale Massnahmen

Diese Maßnahmen verstoßen gegen die UN-Charta und führen typischerweise zu anhaltender Gewalt, tödlichen Konflikten, politischer Instabilität und tiefem Leid der Zivilbevölkerung. Auch die jüngste Bilanz der USA in Bezug auf Venezuela ist eindeutig. Im April 2002 wussten die USA von einem Putschversuch gegen die Regierung und billigten ihn. In den 2010er Jahren finanzierten die Vereinigten Staaten zivilgesellschaftliche Gruppen, die sich aktiv an regierungsfeindlichen Protesten beteiligten. Als die Regierung die Proteste niederschlug, verhängten die USA eine Reihe von Sanktionen.

Im Jahr 2015 erklärte Präsident Barack Obama Venezuela zu einer, ich zitiere, ‚ungewöhnlichen und außerordentlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und die Außenpolitik der Vereinigten Staaten‘. Im Jahr 2017 erörterte Präsident Trump bei einem Abendessen mit lateinamerikanischen Staatschefs am Rande der UN-Generalversammlung offen die Möglichkeit einer US-Invasion in Venezuela, um die Regierung zu stürzen.

Von 2017 bis 2020 verhängten die Vereinigten Staaten weitreichende Sanktionen gegen den staatlichen Ölkonzern Pedesa. Die Ölproduktion sank zwischen 2016 und 2020 um 75 % und das reale BIP pro Kopf ging um 62 % zurück.

Die UN-Generalversammlung hat wiederholt mit überwältigender Mehrheit gegen solche einseitigen Zwangsmaßnahmen gestimmt. Nach internationalem Recht ist ausschließlich der Sicherheitsrat befugt, solche Maßnahmen zu verhängen.

Am 23. Januar 2019 erkannten die Vereinigten Staaten Juan Gaidó einseitig als Interimspräsidenten an und froren wenige Tage später venezolanische Staatsvermögen im Wert von rund 7 Milliarden US-Dollar im Ausland ein. Zudem übertrugen sie die Verfügungsgewalt über bestimmte Vermögenswerte. Diese Maßnahmen sind Teil der seit über zwei Jahrzehnten andauernden Bemühungen der USA um einen Regimewechsel.

Ein Jahr, sieben Länder

Im vergangenen Jahr führten die Vereinigten Staaten Bombenangriffe in sieben Ländern durch. Keiner dieser Angriffe war vom UN-Sicherheitsrat autorisiert, und keiner erfolgte im Rahmen der legitimen Selbstverteidigung gemäß der UN-Charta. Zu den betroffenen Ländern gehören Iran, Irak, Nigeria, Somalia, Syrien, Jemen und nun auch Venezuela. Im vergangenen Monat sprach Präsident Trump direkte Drohungen gegen sechs UN-Mitgliedstaaten aus, darunter Kolumbien, Dänemark, Iran, Mexiko, Nigeria und Venezuela.

Die Mitglieder des Sicherheitsrates sind nicht dazu aufgerufen, Nicolás Maduro zu verurteilen. Sie sind nicht dazu aufgerufen, zu beurteilen, ob der jüngste US-Angriff und die andauernde Seeblockade zu Freiheit oder Unterdrückung führen. Die Mitglieder des Sicherheitsrates sind aufgerufen, das Völkerrecht und insbesondere die UN-Charta zu verteidigen.

Sechs Maßnahmen bestätigen

Angesichts des Atomzeitalters darf sich ein Versagen nicht wiederholen. Die Menschheit wäre dem Untergang geweiht. Es gäbe keine dritte Chance, die Verpflichtungen aus der Charta zu erfüllen. Der Sicherheitsrat sollte unverzüglich die folgenden Maßnahmen bestätigen:

  1. Die Vereinigten Staaten stellen unverzüglich alle expliziten und impliziten Drohungen und Gewalttaten gegen Venezuela ein.
  2. Die Vereinigten Staaten beenden ihre Seeblockade und alle damit verbundenen militärischen Zwangsmaßnahmen, die ohne Genehmigung des UN-Sicherheitsrats ergriffen wurden.
  3. Die Vereinigten Staaten ziehen ihre Streitkräfte, einschließlich der im Ausland stationierten Nachrichtendienste, Marine-, Luft- und sonstigen Streitkräfte, die zu Zwangszwecken eingesetzt wurden, unverzüglich aus Venezuela und dem umliegenden Gebiet ab.
  4. Venezuela hält sich an die UN-Charta und die in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankerten Menschenrechte.
  5. Ich empfehle dem Generalsekretär, unverzüglich einen Sondergesandten zu ernennen, der mit den relevanten venezolanischen und internationalen Akteuren in Kontakt treten und dem Sicherheitsrat innerhalb von 14 Tagen Empfehlungen im Einklang mit der Charta vorlegen soll. Der Sicherheitsrat sollte sich weiterhin dringend mit dieser Angelegenheit befassen.
  6. Alle Mitgliedstaaten sollten von einseitigen Drohungen, Zwangsmaßnahmen oder bewaffneten Aktionen außerhalb der Zuständigkeit des UN-Sicherheitsrats absehen.

Verfall in Bedeutungslosigkeit

Zum Schluss, Herr Präsident und verehrte Mitglieder des Rates: Frieden und das Überleben der Menschheit hängen davon ab, ob die Charta der Vereinten Nationen ein lebendiges Instrument des Völkerrechts bleibt oder ob sie an Bedeutung verliert. Diese Entscheidung liegt heute vor diesem Rat.“

Was bewirkte die Rede?

Soweit die Rede, welche man historisch als letzte Warnung verstehen kann, bevor die Welt wieder in das Chaos vor der Einrichtung der UNO zurückkehren wird. Die Dringlichkeits-Sitzung des UN-Sicherheitsrats am 5. Januar 2026 endete ohne Verabschiedung einer Resolution oder konkreter Maßnahmen. Viele Mitgliedstaaten, darunter immerhin auch US-Verbündete wie Frankreich und Gegner wie Russland und China, kritisierten die US-Militäroperation zur Gefangennahme Maduros als Verletzung des Völkerrechts und forderten die Einhaltung der UN-Charta. UN-Generalsekretär António Guterres betonte, dass „die Macht des Rechts siegen muss„, und äußerte Bedenken zur Instabilität in Venezuela sowie zur Legalität der US-Aktion.

Leider hatte die Rede erwartungsgemäß wenig Wirkung, und die Unterstützer des Imperiums gingen gar nicht darauf ein. Sie begreifen nicht, dass es tatsächlich um das Überleben einer „regelbasierten Weltordnung“ geht.

Wenn diese letzten Bemühungen scheitern, wird ein Kampf um die Weltordnung auf Basis von Stärke und Macht unausweichlich werden. Und das bedeutet mehr Krieg, noch mehr Krieg, einen großen Krieg. Rüstungswerte an den Aktienmärkten steigen wieder. Basierend auf Daten vom 1. bis 6. Januar 2026 zeigen die wichtigsten Ticker positive Entwicklungen, allerdings noch im einstelligen Bereich, ausgehend von einem bereits hohen Wert.

Bild: Bildschirmausdruck von Artikel

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21 Kommentare

  1. Sabine Schoenfelder 7. Januar 2026 um 10:56 Uhr - Antworten

    Rubio : Mir egal, was die UN sagt. Die UN hat keine Ahnung, wovon sie redet.
    👉 Warum sollte man eine Organisation ernst nehmen, in der Diktatoren der dritten Welt in Menschenrechtsräte berufen und Antisemiten, Mörder und Terroristen hofiert werden ? ☹️

  2. Fritz Madersbacher 6. Januar 2026 um 21:13 Uhr - Antworten

    Wer sind die Nutzniesser des imperialistischen Schurkenstücks in Venezuela?

    „Dies sei kein Krieg, hieß es. Es sei lediglich ein chirurgischer Eingriff gewesen, um einen verbrecherischen Diktator zu stürzen und die Demokratie im Land wiederherzustellen. Amerikanische Ölkonzerne würden durch die Ausbeutung der riesigen Ölreserven des Landes bald noch reicher werden. Diesmal werde alles anders sein!
    Wenn Ihnen das alles bekannt vorkommt, liegt das daran, dass es sich um dieselbe Erzählung handelt, die die USA in diesem Jahrhundert jedes Mal verwendet haben, wenn sie eine Operation zum „Regimewechsel“ gestartet haben.
    Der Irakkrieg sei ein Kinderspiel gewesen, schworen sie. Skeptiker wurden verspottet … Nur wenige Wochen nach Beginn der Operation landete der damalige Präsident George W. Bush auf einem Flugzeugträger, hinter ihm ein riesiges Banner mit der Aufschrift „Mission erfüllt“.
    Dann brach alles zusammen. Die USA waren nicht in der Lage, den Irak zu „regieren“. Sie konnten lediglich brutale Gewalt – und Folter – anwenden, um den Eindruck zu erwecken, die Wende stünde kurz bevor. Der Sieg schien nah. Man müsse nur mehr Truppen schicken und etwas mehr Geld ausgeben … Letztendlich versenkten die USA Billionen in die gescheiterte „Nation-Building“-Operation im Irak, und über eine Million Menschen starben, darunter Tausende US-Soldaten.
    Und nun geht es wieder von vorne los.
    Obwohl Präsident Trump mit dem Versprechen „keine neuen Kriege“ und „kein Nation-Building“ gewählt wurde, setzte er militärische Gewalt gegen Venezuela ein, entführte den Präsidenten des Landes und erklärte, dass „wir“ von nun an das Land regieren würden.
    Nach der Operation in Venezuela feierte Präsident Trump in einer Pressekonferenz seinen Erfolg mit dem Motto „Mission erfüllt“. Er erklärte, US-Ölkonzerne würden unter US-Schutz nach Venezuela zurückkehren und die USA würden Venezuela vorerst „führen“. „Die Ölkonzerne werden Geld ausgeben … wir werden es zurückbekommen“, sagte er“
    (Ron Paul, früherer Präsidentschaftskandidat, „Regimewechsel und Nationbuilding sind zurück!“, erschienen am 5. Januar 2026 auf „Ron Paul Institute for Peace and Prosperity“, deutsche Übersetzung: „Antikrieg.com“, 06/01/2026)

    Wer das nicht versteht, wer stattdessen von legitimen Interessen des US-amerikanischen Imperialismus oder gar von „Freiheit“ schwadroniert, hat die letzten Jahre verschlafen und auch vergessen bzw. auf kurzsichtigste Weise nicht erkannt, dass hinter der „Pandemie“ und den anderen Kriegen dieselben Interessen treibend sind wie hinter Schurkenstück in Caracas, nämlich die Interessen des US-amerikanischen Großkapitals, seiner Banken und Konzerne. Wer die Eingriffe in die Souveränität anderer Staaten gutheißt und rechtfertigt, braucht sich nicht zu beklagen über die nächsten Anschläge auch der EU-Vasallen, die mit Sicherheit ins Haus stehen. Es grenzt an Dummheit, das zu verkennen.

    Das venezolanische Volk wird allerdings nicht untätig die imperialistischen Barbaren schalten und walten, seine Ressourcen plündern lassen, sondern nach dem Vorbild seines Nationalhelden Simón Bolívar Widerstand leisten …

    • Sabine Schoenfelder 7. Januar 2026 um 10:28 Uhr - Antworten

      Die Hoffnung stirbt zuletzt……

  3. Jurgen 6. Januar 2026 um 20:01 Uhr - Antworten

    Ist ja auch alles viel zu einfach durchzuziehen, die paar Hanseln und Greteln in den Parlamenten zu mobben, replacen oder kaufen. Insbesondere in BRDien, wo nur noch das Handelrecht gilt. Wer glaubt der Bundestag macht noch was fürs ausgetauschte Volk, der irrt sich gewaltig, denn es geht im Tagesgeschäft fast nur noch um Verträge mit Firmen, z.B. Corona, Impfungen, WHO, usw. sind alles nur Handelsverträge!

    Und die Leute sind noch so dumm auf die installierte Opposition hereinzufallen, es geht zur Zweckentfremdung des Steuertopfes jedoch nur um den Fakt des Wählens als Legitimierung. Jede Lüge ist recht vor der Wahl, um den Bürger zum Wählengehen zu bringen, Wählen heisst die eigene Souveränität und Macht an die Marionetten-Hanseln und – Greteln abzugeben. Diese BRD Demokratie ist ein Raubzug durch die ehemals deutschen Gebiete inkl. Teilen von Österreich.

  4. Sabine Schoenfelder 6. Januar 2026 um 14:48 Uhr - Antworten

    Lieber Bruder Jakob,
    „Umgekehrt werden natürlich die Meinungen von Schoenfelder als knallharte Wahrheiten dargestellt über die nicht diskutiert werden braucht.“
    Tatsächlich bin ich, wie Daisy richtig anmerkt, eine Frau und schreibe, im Gegensatz zu Ihnen, unter meinem Klarnamen. Weder werde ich von irgendjemandem bezahlt, 😢, noch vertrete ich eine bestimmte ideologische Seite.
    Meine Motivation ist der Kampf für die FREIHEIT, die uns zunehmend unter diversen ideologischen Ansätzen, Stück für Stück genommen wird..und meine persönliche Vorstellung von Gerechtigkeit.
    Insgesamt sehe ich Ihren Beitrag als Kompliment. Vielen Dank.😍 Muß allerdings anmerken, daß ich immer für Diskussionen offen bin. Mehr noch, sie geradezu als informativen, höchst- interessanten Anreiz für Denkanstöße erachte. 👍🏼

    • Jakob 6. Januar 2026 um 15:52 Uhr - Antworten

      Liebe Schwester…..
      freut mich, dass Sie sich über mein Kompliment freuen.

      Ist natürlich schön, für Diskussionen offen zu sein.
      Eine solche allerdings mit ‚Ihre Ahnungslosigkeit ist fast schon schmerzhaft‘ zu beginnen ist für mich keine nette Art eine solche zu führen.
      Ich bin auch fürs Diskutieren.
      Aber dann müssen andere Meinungen zugelassen werden ohne Abwertungen und ohne rechthaberische Zurechtweisungen.

      Klarnamen. Nur weil ein Vor- und Nachname dasteht ist das natürlich Beweis genug. Und natürlich wissen Sie, dass Jakob nicht mein richtiger Vorname ist (‚im Gegensatz zu Ihnen‘)
      Genau solche Aussagen meinte ich mit ‚knallharte Wahrheiten …..‘

      Sie kämpfen für Freiheit.
      Das Kämpfen für Freiheit ist für mich eine ziemlich zwiespältige Sache.
      Für Freiheit einstehen und dafür etwas tun, ja, – aber kämpfen?
      Bei einem Kampf gibt es entweder einen Sieger und einen Verlierer oder nur Verlierer.
      Kann man dadurch Freiheit erhalten?
      Ausserdem ist der Begriff ‚Freiheit‘ inzwischen derart missbraucht, dass zuerst geklärt werden muss was jeweils darunter verstanden wird.
      Immerhin wird in der Ukraine auch ‚für „unsere“ Freiheit‘ gekämpft, zumindest laut vdL, Kallas, Merz, Meinl-Reisinger, ………..

      • Sabine Schoenfelder 6. Januar 2026 um 16:37 Uhr

        Falsch. Die Freiheit verteidigten wir in Afghanistan ‼️☺️ In der Ukraine verteidigen wir die Demokratie 😂👍🏼.
        Wenn Sie nicht für die Freiheit kämpfen, werden Sie bald feststellen, daß es keine mehr gibt. Dieser Kampf findet in der Regel nicht zwischen Gleichberechtigten statt.
        „Machterhalt“ kassiert die Freiheit des Individuums gerade scheibchenweise qua Propaganda, Staatsgewalt und Gesetzesänderungen.
        Gefällt mir, wie Sie Tatsachen zu „knallharten Wahrheiten“ werden lassen….😁. Hat was……ein theatralisches Moment. 😎🤝
        Zur Diskursführung möchte ich noch anmerken, daß wir hier nicht aus Zuckerwatte sind…Respekt aber unerläßlich ist….. mich als bezahlte Propagandistin und den „Schoenfelder“ zu bezeichnen, ist auch nicht richtig nett, Liebes. 😍

  5. Sting2 6. Januar 2026 um 14:11 Uhr - Antworten

    Anfrage Auswärtiges Amt zu Rechtsextremismus, Demokratie und Ukraine-Krieg

    https://kammerspartakus.wordpress.com/2025/12/31/anfrage-auswartiges-amt-zu-rechtsextremismus-demokratie-und-ukraine-krieg/

    Und hier stelle ich nun meine 1. Frage:

    Wer hat euch ein Mandat dazu erteilt, die Deutschen Steuergelder, erwirtschaftet vom Deutschen Volk, in der ganzen Welt zu verteilen. Insbesondere in die Ukraine.

    Einem Bandera/ASOW/Nazi-Regime. Ein Land, in dem der GROSSE Bandere, verantwortlich für die Ermordung tausender Juden, Polen, Russen und Ukrainern gefeiert wird.

    Strassen nach seinem Namen benannt werden.

    Ein Land, in dem Rechtsextremisten mit Nazi-Symbolen grölend durch die Strassen ziehen.

    Ein Land in dem das Heben des Rechten Arm, was in unserem Lande strafrechtlich verfolgt wird – allerdings nur bei Kritikern!!

    Zelensky ist ein bekennender Bandera-Verehrer. Es gibt viele Fotos und Videos die Zelenskyj zum Teil selber verbreitet, auf denen er vor Nazi-Symbolen posiert.

    Ein Land, in dem (orthodoxe ) Kirchen angezündet werden, Priester verfolgt, gefoltertr und, so geschehen im September 2025, mittels ukrainischer Drohnen gejagt und ermordet wurde. ALLES LESEN !!

  6. HelmutK 6. Januar 2026 um 14:00 Uhr - Antworten

    Kim Jong-uns Erfolgsrezept: Eine Atomwaffe in der Hand hält Trump fern von deinem Land🤔

  7. Sting2 6. Januar 2026 um 13:50 Uhr - Antworten

    Maduro vor seiner Entführung: 85% der Milliarden aus dem internationalen Drogenhandel landen jedes Jahr auf amerikanischen Banken!

    Die wahren Kartelle sitzen in den Vereinigten Staaten!!

    Wird er seine nächste Gerichtsverhandlung erleben?

  8. audiatur et altera pars 6. Januar 2026 um 12:43 Uhr - Antworten

    Jeffrey Sachs liegt damit großteils richtig. Mit einer noch größeren Ausnahme. „Das Überleben der Menschheit“ hängt nicht von der UN-Charter ab. Hier begeht Sachs einen Kardinalfehler bwz freudschen Vers-Brecher: Er arbeitet mit der Angst vor dem Untergang. Und dies führt direkt zu seiner hochaktiven Rolle bei den „noble lies“ des menschengemachten Klimawandels.

    Ich empfehle hierzu eine umfangreich und gut recherchierte (=also echt journalistisch werthafte) Arbeit:
    https://www.velazquez.press/p/die-fabelhafte-welt-des-dr-sachs

    Einige der „Früchtchen“ seiner aktuellen Weltretterschaft sieht man in ihren Spitzen gerade in Berlin. Diese epistemologisch schwer verwahrlosten Kids glauben tatsächlich an den Weltuntergang. Bei uns liefern „Staatskabarettisten“ (bis in höchste Ämter ;-) dafür die Basis. Sachs&Co give ‚em Weltuntergang am laufenden Band. Und während der kleinbürgerliche Internetabhängling laufend von seiner nervigst belehrenden KI auf sich selbst zurückgeworfen wird, werden interessanter Weise die mächtigsten Söhne unserer Welt davon immer persönlich ausgenommen. Aber immerhin ist Sachs Amerikaner und kritisiert Amerika. Und das ist zugleich der größte Vorteil des Westens, den europäische Spitzenpolitiker in keinster Weise verstehen, wenn sie gegen andere Meinungen vorgehen. Andere Meinungen offiziell auszuhalten macht kurzfristig verwundbar. Aber langfristig stärker. Und vor allem ein bisserl gscheiter als zuvor. Denn keiner hat immer und überall recht. Schon gar nicht der multidiplomierte „Wirtschaftsberater“ Mr. Jeffrey Sachs.

  9. Jan 6. Januar 2026 um 12:13 Uhr - Antworten

    Kaum dass Legasthenchen UN-Präsidentin geworden ist, stürzen die Vereinten Nationen in die Bedeutungslosigkeit!

    Gerade wo Legasthenchen als Völkerrechtsexpertin feministische Weltpolitik machen wollte, also die unterdrückte Minderheit heterosexueller Frauen aus patricharchaler Erdrückung zu befreien suchte, hat Orange Man das Völkerrecht zerbröselt. Das einzige, was Legasthenchen außer Rumspringa wirklich konnte! Wie gemein.

    Oder ist das jetzt der Versuch, getriggert durch Jeffrey Sachs, die One-World-Regierung zu installieren?

  10. Varus 6. Januar 2026 um 11:32 Uhr - Antworten

    Leider kann ich den Artikel von Pepe Escobar „Barbaria schlägt erneut zu“ heute in den Ungeschnittenen nicht verlinken. Dort lese ich u.a. über die Aktion des „Neo-Caligulas“: „… Maduro wurde nur von venezolanischen Streitkräften geschützt, nicht von Russen, wie unabhängige Quellen aus Caracas bestätigten. Als ein russisches Kommando Maduros Residenz erreichte, stieß es zunächst auf Widerstand durch einige von Maduros eigenen korrupten Sicherheitskräften. … Als diese neutralisiert waren und die Russen in die Residenz eindrangen, war Maduro bereits mit Hilfe wichtiger interner Helfer von der Delta Force entführt worden. Der Chef von Maduros Sicherheitsdienst wurde daraufhin festgenommen – und ordnungsgemäß hingerichtet. …“

    Interessante neue Infos – es heisst auch, die Deltas wollten einen Brückenkopf für weitere Operationen einrichten, doch das konnte bereits vereitelt werden.

    Auf die nicht minder korrupte „UNO“ mit der „kochenden Erde“ braucht man nicht zu hoffen, doch was werden die Russen und die Chinesen konkret unternehmen? Über China schreibt Escobar: „… China ist viel zu raffiniert, um sich auf Streitigkeiten einzulassen. Peking wird das Imperium des Chaos vor Gericht bekämpfen. … Still und ohne großes Aufsehen hat Peking sehr deutlich gemacht, dass jeder amerikanische Angriff auf Projekte der Belt and Road Initiative (BRI), die vertraglich mit mindestens 150 teilnehmenden Nationen im globalen Süden besiegelt wurden, mit internationalen Schiedsverfahren vor jedem Gericht von Caracas bis Jakarta beantwortet wird. Übersetzung – auf die einzige Weise, die westliche Barbaren verstehen: Die Rechtskosten für amerikanische Regimewechseloperationen werden unerschwinglich werden. … Angenommen, Neo-Caligula „regiert“ Venezuela – und das ist ein großes „Wenn“ –, dann muss Peking nur eine einzige Vertragsforderung gegen das von Trump regierte Venezuela erfolgreich durchsetzen. Mal sehen, ob Neo-Caligula den Mut hat, den Verkauf von venezolanischem Öl an China zu stoppen. Viel Glück dabei, danach einen Regimewechsel durchzusetzen. …“

    Wird Neo-Caligula nicht hier ausgebremst, wird er bald viel Unheil in Iran und woanders anrichten. Sollte seinem Schurkenstaat nicht Ende Januar erneut Geld ausgehen, mit erneutem Shutdown? Gerne könnte dieser diesmal nie enden.

    • Sabine Schoenfelder 6. Januar 2026 um 11:59 Uhr - Antworten

      „China ist viel zu raffiniert, um sich auf Streitigkeiten einzulassen. Peking wird das Imperium des Chaos vor Gericht bekämpfen. … Still und ohne großes Aufsehen hat Peking sehr deutlich gemacht, dass jeder amerikanische Angriff auf Projekte der Belt and Road Initiative (BRI), die vertraglich mit mindestens 150 teilnehmenden Nationen im globalen Süden besiegelt wurden, mit internationalen Schiedsverfahren vor jedem Gericht von Caracas bis Jakarta beantwortet wird. Übersetzung – auf die einzige Weise, die westliche Barbaren verstehen: Die Rechtskosten für amerikanische Regimewechseloperationen werden unerschwinglich werden. …“
      Sorry, aber Ihre Ahnungslosigkeit ist fast schon schmerzhaft. Zum EINEN unterschätzen Sie CHINA. Sie glauben doch nicht ernsthaft, daß sich China einem derart sinnlosen Unterfangen hingibt….Gerichtsprozesse kosten auch China Zeit und Geld, und WER soll die Beschlüsse anerkennen….😂
      Ein paar Millionen w ü r d e die USA nicht einmal zu einem leisen A.schrunzeln bewegen…
      China taktiert. Hält nach außen Linie und dealt hart in Realität. Deren Handelswege, das chinesische Wirtschaftspotential billiger Herstellung ist chinesische MACHTGENERIERUNG und -ERHALT. Ein großes Heer von Billiglohn-Arbeitern bleibt nur ruhig, wenn es arbeitet…..
      China braucht den weltweiten Handel GENAU SO wie die Welt billige Produkte aus China favorisiert….Sie unterliegen der Propaganda.
      Jeder braucht jeden. Globale Vernetzungen lassen sich nicht so leicht auflösen.

      • Varus 6. Januar 2026 um 12:16 Uhr

        Wenigstens verstanden, was Pepe Escobar sagen will? Die Herstellung alleine reicht nicht, wenn der Neo-Caligula mit Piraterie-Methoden den internationalen Handel hindern will. Irgendwie muss China BRI (die Handelswege und Investitionen) schützen – Escobar zeigt eine der möglichen Optionen. Nicht ausgeschlossen, dass China auch andere nutzen wird.

        Da Escobar viele Kontakte weltweit hat, dürfte er mehr Ahnung haben als durchschnittlich.

      • Jakob 6. Januar 2026 um 12:50 Uhr

        Varus
        Der Kommentator Schoenfelder versteht wenn es um China geht keinen Spaß. Da wird schon mal übersehen dass der kritisierte Abschnitt ein Zitat ist und dem Zitierer eine schmerzhafte Ahnungslosigkeit unterstellt.
        Umgekehrt werden natürlich die Meinungen von Schoenfelder als knallharte Wahrheiten dargestellt über die nicht diskutiert werden braucht.
        Und ob seiner Genialität hat er eine Fangemeinde die sofort mit likes zur Seite steht.

      • Daisy 6. Januar 2026 um 13:08 Uhr

        Jakob, dieser Diskussionsstil, über andere bei anderen zu hussen, statt sich selbst der Debatte zu stellen, ist im Standard und beim ORF üblich. Sie suchen Verbündete, weil sie alleine zu schwach sind.

        Sabine ist ein weiblicher Vorname. Nehmen sie das zur Kenntnis.

      • Varus 6. Januar 2026 um 14:17 Uhr

        Da wird schon mal übersehen dass der kritisierte Abschnitt ein Zitat ist und dem Zitierer eine schmerzhafte Ahnungslosigkeit unterstellt.

        Escobar schrieb in seinen Artikeln schon mal über Reisen in China und Debatten dort – an den Unis und sonstwo. Ich nehme an, die juristische Strategie haben ihm bekannte Chinesen zugesteckt.

        Falls jemand bessere Ideen des BRI-Schutzes hat, kann diese doch sachlich vorstellen.

        Bei Gelegenheit – wie ich im neuen TKP-Artikel lese, langsam herrscht Chaos in Venezuela. Aber immer noch kaum Verluste für Neo-Caligula? Mit welchen würde die Wahrscheinlichkeit sinken, dass er die Nummer noch woanders abzieht, in Iran zum Beispiel.

    • Varus 6. Januar 2026 um 12:35 Uhr - Antworten

      Böses Medium bringt heute den Artikel „Warum Venezuelas Militär nicht gekämpft hat“ mit der These, die Kampfansagen von Rodriguez seien nur Show – bereits im Vorfeld sei die Kapitulation ausgehandelt worden. „… Dieser Fokus auf überwältigende Streitkräfte verschleiert eine hinter den Kulissen getroffene Vereinbarung, bei der die Elite des Regimes, insbesondere im Militär und in den Geheimdiensten, den Präsidenten gegen Garantien für ihre eigene Sicherheit, ihr politisches Überleben und Schutz vor Strafverfolgung eintauschte. …“ Wenn die Venezulaner selbst sich aber gar nicht verteidigen wollen, was mögen China und Russland für sie tun? „… Die Frage, warum Russland und China ihre vermeintlichen Partner nicht schützen können, lässt sich heute jedoch mit einer anderen Frage beantworten: Warum hat das venezolanische Militär nicht gegen die USA gekämpft? …“

      Die weiter aufgeführten Gründe wie Aussichtslosigkeit des Krieges Venezuela/USA mit möglicherweise für Venezuela verheerenden Folgen mögen plausibel wirken, doch die größere Frage bleibt: Was können China und Russland noch tun, um den Handel und die Investitionen etwa mit Südamerika zu verteidigen – wenn der Neo-Caligula neulich entschlossen ist, zumindest in der westlichen Hemisphäre solchen Handel exklusiv für seine Diktatur zu erobern?

      Schöner für alle wäre, würde das Chaos-Imperium bald im Inneren derart zerfallen, dass es keine Kolonialkriege mehr führen kann.

  11. therMOnukular 6. Januar 2026 um 11:15 Uhr - Antworten

    „……oder ob sie an Bedeutung verliert. Diese Entscheidung liegt heute vor diesem Rat.“

    In diesem Punkt widerspreche ich dem von mir sehr geschätzten J. Sachs. Die UNO hat das nicht mehr in der Hand, bzw sind die Würfel längst gefallen. BRICS wird neue Strukturen entwickeln, die die alten ablösen werden. Denn sobald es eine Alternative gibt, wird man sich als Land ausserhalb des Westens nicht mehr für eine „Schlichtungsstelle“ entscheiden, die einseitig und vom Westen unterwandert ist. Zu oft wurde man negiert und abgekanzelt.

    Für mich in Summe eine positive Entwicklung, auch wenn sie vorerst noch zu mehr „Chaos“ bzw Rechtsfreiheit führt, wie man in Kürze auch wieder am Thema Iran ablesen können wird (auch ich glaube an einen baldigen Überfall durch Issraell und USsArsch).

  12. Sabine Schoenfelder 6. Januar 2026 um 11:05 Uhr - Antworten

    Netter Versuch von Herrn Sachs, aber auch ein wenig naiv. Was ist die UNO ? Ein Zusammenschluß vieler Staaten unter einer philanthropischen Idee, der schon immer von den „Großen“ dominiert wurde. Die UN ist das Vorbild der EU und im Grunde nichts anderes als eine große NGO.
    Sie ist eine weitere Möglichkeit neben einer „offiziellen Regierungslinie“, zielgerichtet bestimmte Interessen globaler, ungewählter „Geldakkumulationen“ zu vertreten.
    Genau genommen ist es ein „Vorläufer“ des WEFs. Gezüchtetes gut subventioniertes Stimmvieh im Auftrag undefinierbarer Mächtiger….
    Ein lebender Beweis für die „Qualität“ dieser Vereinigung, 👉 die Anwesenheit von Baerbock, – und ein vor sich hin visionierender Guterres, für den die Welt kurz vor der Hitzeverdampfung steht…..😖

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