So lief die US-Militäraktion gegen Venezuela und den gewählten Präsidenten Maduro

3. Januar 2026von 2,5 Minuten Lesezeit

Die USA haben bekanntlich heute, 3. Jänner 2026, in den frühen Morgenstunden eine noch nie dagewesene militärische Aggression begangen. Militärmagazine beschreiben den Ablauf.

Das US-Marinekorps setzte laut dem Fachmagazin F-35B-Kampfflugzeuge der fünften Generation von Stützpunkten in Puerto Rico aus ein, um die in den frühen Morgenstunden des 3. Januar gegen Venezuela gestartete Luftkampagne anzuführen. Berichten zufolge griffen die Flugzeuge venezolanische Kampfflugzeugbasen an, auf denen Su-30MK2-Flugzeuge stationiert sind, nachdem der Luftraum durch Raketenangriffe auf S-300V- und Buk-M2-Boden-Luft-Raketensysteme geräumt worden war.

Unbestätigten Berichten zufolge wurden sieben Kampfflugzeuge am Boden zerstört, darunter sowohl Su-30MK2- als auch F-16-Flugzeuge. Die Zerstörung der lokalen Luftabwehr soll den Weg für Hubschrauberlandungen in Caracas geebnet haben, darunter auch die Landung von Soldaten der US-Terroreinheit Delta Force, um den gewählten venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro entgegen allen internationelne Rechtsvorschriften zu kidnappen. Der Angriff folgt auf eine monatelange militärische Aufrüstung der Vereinigten Staaten gegen das Land, die im September begonnen hatte.

Der Luftraum Venezuelas ist mit Abstand der am besten geschützte in Lateinamerika, da ein Luftverteidigungsnetzwerk um das Langstreckensystem S-300VM und den Kampfflugzeugtyp Su-30MK2 herum aufgebaut wurde. Obwohl diese Anlagen bei ihrer Bestellung in den 2000er Jahren als fortschrittlich galten, gelten sie heute zunehmend als veraltet und sind nur in begrenzter Anzahl im Einsatz, was ihre Einsatzfähigkeit gegenüber den viel größeren amerikanischen Streitkräften, die gegen das Land aufgestellt sind, eingeschränkt hat.

Kidnapping von Präsident Maduro durch Detĺta Force Terroreinheit

Der 1st Special Forces Operational Detachment Delta der US-Armee, besser bekannt als Delta Force, wird der Einsatz in der venezolanischen Hauptstadt Caracas und das Kidnapping des Präsidenten Nicolas Maduro in den frühen Morgenstunden des 3. Januar zugeschrieben.

Die Operation ist die zweite in der Geschichte der Terrortruppe, die zur Entführung und Kidnapping eines Staatsoberhauptes durchgeführt wurde. Die erste war die des panamaischen Präsidenten Manuel Noriega im Dezember 1989 während der Operation „Just Cause“.

Es ist auch bestätigt, dass sie eine wichtige Rolle bei der Terroraktion Urgent Fury, der Invasion der Vereinigten Staaten in Grenada im Jahr 1983, gespielt haben.

Während die meisten westlichen Spezialeinheiten Mehrzweckeinheiten sind, konzentriert sich Delta insbesondere auf die Ermordung oder Gefangennahme hochrangiger Ziele und auf direkte Aktionen.

Es ist bestätigt, dass die Delta Force während des Golfkriegs 1991 für Teerroraktionen hinter den irakischen Linien eingesetzt wurde und anschließend 1993 nach Somalia verlegt wurde, um dort US-Interessen gegen die Aufständischen durchzusetzen. Weiter soll die Delta Force an einer Reihe von Aktionen im Irak, in Afghanistan und laut unbestätigten Berichten auch in Syrien beteiligt gewesen sein und dabei eine Spur von Leichen gelegt haben.

Bild: Quelle

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16 Kommentare

  1. Judith Panther 4. Januar 2026 um 7:10 Uhr - Antworten
    • Dr. Peter F. Mayer 4. Januar 2026 um 7:53 Uhr - Antworten

      Achgut ist bekannt prozionistisch und Pro-USA. Für Reitschuster ist Krieg der USA gegen Russland mit Hilfe der Ukraíne gut, warum nicht auch Krieg gegen Venezuela. Die beiden Medien entlarven sich nicht zum ersttenmal als Steeigbügelhalter von Kolonialismus und Imperialismus.

      • Sabine Schoenfelder 4. Januar 2026 um 12:21 Uhr

        Mit Verlaub, aus welcher unbestechlichen Wahrheitsquelle beziehen Sie Ihre Informationen ?
        Es ist notwendig, VIELE Informationsquellen zu nutzen. Was wir als glaubhaft erachten, konstituiert sich aus der persönlichen Lebenserfahrung, unserem Intellekt, dem Vergleich im historischen Kontext, der Psychogramme einzelner Machtinhaber und, ganz wichtig, DEM ÜBERBLICK.
        Wie soll eine sachliche Diskussion stattfinden, wenn jeder nur aus seinen bevorzugten Quellen unnachgiebig zitiert und alles andere als Propaganda bezeichnet ?
        Will man hier wirklich der Realität näher kommen, oder nur eine politische Linie verteidigen ?

      • Fritz Madersbacher 4. Januar 2026 um 18:50 Uhr

        @Sabine Schoenfelder
        4. Januar 2026 um 12:21 Uhr
        „Was wir als glaubhaft erachten, konstituiert sich aus der persönlichen Lebenserfahrung, unserem Intellekt … und, ganz wichtig, DEM ÜBERBLICK“

        Das ist eine sehr gute Beschreibung. Kurz gesagt, was wir als glaubhaft erachten, beruht nicht auf Einzelinformationen, sondern auf einem umfangreichen erworbenen Weltbild, und Weltbilder sind nun einmal schwer ins Wanken zu bringen. Die „Pandemie“-Inszenierung mit der Nadel direkt an unserer Haut hat es kurzzeitig geschafft, aber nach dieser unmittelbaren Bedrohung der eigenen Person sind sehr schnell wieder die liebgewonnenen Sicherheiten des erworbenen Weltbildes in ihre alten Rechte zurückgekehrt. Daran zerschellen auch noch so viele bestens fundierte kritische TKP-Artikel, wie viele Kommentare zeigen.
        Natürlich ist das selbständige Denken über Alles zu stellen und die kritische Rezeption jeder Information, jedes Artikels, jedes Mediums (auch des TKP-Blogs) „erlaubt“, besser: erwünscht und notwendig. Aber die Lernfähigkeit (»Der Kluge lernt, der Dummkopf erteilt gern Belehrungen“, Anton Tschechow) gehört dazu, wenn nicht dieselben Fehler unentwegt wiederholt werden sollen, die ja „Pandemien“, Kriege etc. hervorgebracht haben bzw. hervorbringen. Und wir im Westen, in Europa, müssen uns schon langsam fragen, was an unseren eingeübten Weltbildern velleicht nicht stimmt. Im „Rest der Welt“ wird das immer öfter, dringlicher und unbequemer gefragt …

      • Sabine Schoenfelder 4. Januar 2026 um 23:13 Uhr

        „ Und wir im Westen, in Europa, müssen uns schon langsam fragen, was an unseren eingeübten Weltbildern velleicht nicht stimmt“….warum nur der Westen ?? 😳
        Auch der Osten, Süden und Norden sollte „seine Weltbilder“ überdenken. Wo wird denn hier dringlicher und unbequemer gefragt ?? 😎 Es betrifft jeden Einzelnen. Würde selbst Ihnen nicht schaden…..😁👍🏼

      • Fritz Madersbacher 5. Januar 2026 um 0:42 Uhr

        @Sabine Schoenfelder
        4. Januar 2026 um 23:13 Uhr
        „Würde selbst Ihnen nicht schaden …“

        Gewiß nicht …

    • Sabine Schoenfelder 4. Januar 2026 um 23:49 Uhr - Antworten

      Liebe Judith, mit der Glaubwürdigkeit von Steinhöfel ist das so eine Sache.
      Als Trump in seine erste Amtszeit startete, gab Steinhöfel in einem Achgut-Artikel kräftig seiner Entrüstung Ausdruck. Stellte Trump quasi als unfähigen Psychopathen dar, der das Land in Gefahr bringen würde…..😂….der Gute….und jetzt verteidigt er den Trump-Coup gar als völkerrechtliches Bravour-Stückchen.
      Très flexibel, der Herr Steinhöfel. Nebenbei wird seit Jahrzehnten Rauschgift in die USA verladen und hat bereits vielen Amerikanern zu Geld und „Ansehen“ verholfen, sogar hinein bis in politische Verantwortung. Zu Clintons Gouverneurs-Zeiten galt ein Flughafen in Arkansas als einer der größten „Einfuhr- und Umschlagsplätze“ süd- und mittelamerikanischer Drogen. Dieses Geld finanzierte angeblich Clintons Wahlkampf. Nicht, daß es um Maduro schade wäre….
      Aber dieses Recht-Unrecht-Schema existiert tatsächlich nirgends auf der Welt. In jedem Land bastelt sich Macht ihre persönliche „RECHT“- fertigung.

  2. Varus 4. Januar 2026 um 1:45 Uhr - Antworten

    Böses Medium gestern um 21:19: „Venezuela: Vizepräsidentin Rodríguez fordert von den USA Maduros Freilassung“. Trump verkündete bereits, Rodríguez würde mit Rubio kooperieren, doch ganz so wirkt es nicht. „… Bezüglich der Ansprüche von US-Präsident Trump auf den Ölreichtum Venezuelas entgegnete Vizepräsidentin Rodríguez, die Ölquellen gehörten dem Volk. Die Führung Venezuelas werde die natürlichen Ressourcen des Landes zu schützen wissen. …“

    Besonders interessant: „… In einer Stellungnahme bekundete Rodríguez des Weiteren, dass Regierungen aus aller Welt schockiert darüber seien, wie mit der Bolivarischen Republik Venezuela umgegangen werde. Sie sprach davon, dass dieses Vorgehen „eine zionistische Färbung“ habe. …“

    Ich habe bereits woanders gelesen, für Trump sei wichtig, dass Venezuela gute Beziehungen mit dem Iran habe, was Netanjahu nicht gefällt. Und so befahl dieser seiner US-Marionette, was gegen das Land zu unternehmen?

    • Daisy 4. Januar 2026 um 6:47 Uhr - Antworten

      Laut US-Präsident Donald Trump will die US-Regierung nach der Entmachtung von Venezuelas Staatschef mit der Vizepräsidentin Rodríguez zusammenarbeiten. „Wir haben gerade ein Gespräch mit ihr geführt, und sie ist im Grunde bereit, das zu tun, was wir für notwendig halten, um Venezuela wieder groß zu machen, ganz einfach“, hatte er bei einer Pressekonferenz in seiner Residenz Mar-a-Lago in Florida gesagt. Handelsblatt

      Jetzt kommt die Dealphase. Man will die Ôlinfrastruktur wiederaufbauen und so soll das Land bald wieder florieren. Rodrigez hat die Wahl. Sie selbst ist aber ebenso wenig sauber gewählt worden wie Maduro, der im Volk wenig Ansehen genießt. Die gesamte jetzige Regierung ist daher illegitim analog Schnorrlenski und seine ganze korrupte Mischpoke.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Pr%C3%A4sidentschaftswahl_in_Venezuela_2024
      Doch bin ich der Meinung, das venezolanische Volk sollte diese Angelegenheit nun selbst erledigen…

    • Daisy 4. Januar 2026 um 7:07 Uhr - Antworten

      Man kônnte auch spekulieren, dass Trump im Gegenzug für freie Hand in Venezuela Putin nun ebenso ungebremst in der Ukraine weiterkommen lässt. Doch wage ich zu bezweifeln, dass Russland selbst dann rascher vorwärtskommt als jetzt. Putin wartet mMn darauf, dass Deutschland „kriegstüchtig“ wird.
      Wenn sich Rodrigez weiterhin so aufplusterd, dann hat sie dazu russ./chin. Unterstützung. Und so wird das eben wieder nix. Eine militärische Unterstützung Venezuelas kann Russland zur Zeit nicht stemmen. Das könnte allerdings China schaffen. China aber möchte sich ja Taiwan holen…

      Man wird sehen, wie es weitergeht. Dass diese Aktion „zionistische Züge“ trägt, ist unübersehbar. Doch denke ich, es geht schon primär ums Öl.

  3. Pfeiffer C 3. Januar 2026 um 19:35 Uhr - Antworten

    So lief die US-Militäraktion gegen Venezuela und den gewählten Präsidenten Maduro = Falsch!

    Richtig ist:

    Niemand aus der „Westwerteverteidigungskräftefraktion“ stört der amerikanische, unprovozierte Angriffskrieg gegen Venezuela und die Entführung und Inhaftierung des gewählten Präsidenten Maduro!

    Istgleich = Einsicht in eine riesige Desinformationsbekämpfungsmaßnahmenfabrik (Altsprech: Zensurnetz), deren Demokratiepflege-Agenten (Altsprech: Propaganda-Schergen) dafür sorgen, dass die Entfaltungsmöglichkeit von Hass und Hetze (Altsprech: Meinungsfreiheit) nullwachstumsoptimiert (Altsprech: verhindert) wird.

    Das Verantwortungsflexibilitäts-Department der Munich Globe Bloggers empfiehlt einen KI-gestützten Info-TÜV (Altsprech: Denunziantionslieferkettengesetz), um auch subradariös agierende Kleinst-Häretiker (Altsprech: unabhängige Medien) wie diesen Blog zu erfassen.

    Letzte 2 Absätze – Copyright Munich Globe Bloggers

  4. Pusteblume 3. Januar 2026 um 17:36 Uhr - Antworten

    Weltweite Ächtung der Aktiven und Passiven in dem industriell-militärisch-finanziellen Komplex der USA. Verhaftung und langjährige Einsperrung der in dem militärischen Überfall der USA auf Venezuela Verantortlichen, Mitläufer und Mittäter und derjenigen, die auf diesen Krieg Aktien an der Börse gezeichnet haben.

  5. Jan 3. Januar 2026 um 17:22 Uhr - Antworten

    Eine Invasion in Venezuela ist aufgrund der Berge und der Küstenlinie sehr schwierig. Wenn es Trump gelingt, das Öl zu beiderseitigem Nutzen zu fördern und in Venezuela für einen Aufschwung zu sorgen, wird Maduro als Blockierer und Versager vor der Geschichte stehen.

    Riskant, aber gut gedacht! Keine Millionen Toten wie in der Ukraine.

    Das Problem wird der Rechtsstaat sein, der sich wieder einmal zum Büttel macht. Die Kleinkriminellen lachen sich gerade schief!

    Aber Impfpflichten durchsetzen wollen, Herrschaften…

  6. Varus 3. Januar 2026 um 17:21 Uhr - Antworten

    Der Luftraum Venezuelas ist mit Abstand der am besten geschützte in Lateinamerika, da ein Luftverteidigungsnetzwerk um das Langstreckensystem S-300VM und den Kampfflugzeugtyp Su-30MK2 herum aufgebaut wurde.

    Russische Luftabwehr mit ähnlichen Geräten gilt als exzellent, daher wundert mich, dass nichts abgeschossen wurde. Für Hubschrauber würden sogar Manpads reichen: https://de.wikipedia.org/wiki/9K32_Strela-2 Fotos im WP-Artikel zeigen den Einsatz solcher Raketen im Vietnamkrieg und in Afghanistan.

    Haben die Maduro-Bodyguards keine Manpads gehabt? Secret Service im Weißen Haus hat welche.

  7. Christine 3. Januar 2026 um 17:20 Uhr - Antworten

    „eine noch nie dagewesene militärische Aggression“

    Wie meinen?

    • Sabine Schoenfelder 3. Januar 2026 um 18:22 Uhr - Antworten

      und „gewählter Präsident“
      Wie meinen ?

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