Was bedeutet der Krieg der USA gegen Venezuela?

2. Januar 2026von 6,7 Minuten Lesezeit

Natürlich geht es um Öl, um sehr viel Öl. Und es geht darum zu verhindern, dass die Unabhängigkeitsbewegungen der südamerikanischen Staaten aus dem Ruder laufen, und den Einfluss der USA reduzieren und gleichzeitig Russland und China zu schwächen. Aber eine Eskalation wird vermutlich auch Konsequenten für Europa haben.

Ein Artikel in 21stCentury analysiert die Situation im Krieg der USA gegen Venezuela. Ein Krieg, der zur Zeit noch ein Wirtschaftskrieg ist, und durch einzelne Drohnenangriffe gegen zivile Ziele in Venezuela der erpresserischen Kanonenbootdiplomatie des 19. und 20. Jahrhunderts ähnelt.

Die Kanonenbootdiplomatie neu definiert

Der Artikel beginnt damit zu beschreiben, dass Washington die Konfrontation verschärft und die Gefahr eines neuen, von den USA initiierten Bomben-Krieges in der westlichen Hemisphäre immer stärker in den Fokus rücke. Die Autoren weisen darauf hin, dass angesichts der verheerenden Erfahrungen im Irak und in Afghanistan, eine amerikanische Militärintervention in Venezuela mit hoher Wahrscheinlichkeit einen hartnäckigen und tief verwurzelten Aufstand entfesseln würde. Im Zentrum dieses Widerstands stehe die kolumbianische Nationale Befreiungsarmee (ELN), eine erfahrene marxistisch-leninistische Guerillatruppe mit jahrzehntelanger Kampferfahrung, fest etablierten grenzüberschreitenden Netzwerken und engen operativen Verbindungen zum venezolanischen Sicherheitsapparat. Die US-Streitkräfte stünden also keinem schwachen oder isolierten Gegner gegenüber, sondern einer organisierten Rebellenbewegung, die eine Invasion in ein weiteres endloses Aufstandsbekämpfungs-Sumpfgebiet verwandeln könnte.

„Während Talkshow-Moderator und selbsternannter Analyst mit niedrigem IQ, Jason Rantz, der amerikanischen Öffentlichkeit auf CNN mitteilt, dass es ‚keine Beweise dafür gibt, dass es sich bei den Booten in Venezuela nicht tatsächlich um Drogenhändler handelt‘, sind diese Gefahren nicht länger rein theoretischer Natur. In den vergangenen 48 Stunden haben sich die Spannungen zwischen den USA und Venezuela deutlich verschärft, nachdem Präsident Donald Trump behauptet hatte, amerikanische Streitkräfte hätten einen Angriff auf eine venezolanische Küstenanlage durchgeführt, die angeblich zum Beladen von Drogenbooten genutzt wurde. Dabei sei es zu einer, wie er es nannte, ’schweren Explosion‘ in einem Hafengebiet gekommen. Trump legte keine Beweise für seine Behauptung vor, weigerte sich, anzugeben, ob die Operation vom US-Militär oder der CIA durchgeführt wurde, und verschwieg den Ort des Angriffs.“

Der Artikel weist dann darauf hin, dass die venezolanischen Behörden den Angriff nicht bestätigt haben, während das Pentagon und die US-Geheimdienste auffällig schweigen. Sollte sich die Operation bestätigen, wäre dies der erste anerkannte US-amerikanische Bodenangriff auf venezolanischem Territorium unter dem Banner des sogenannten „Kriegs gegen Drogen“. Und dies sei eine Rechtfertigung, die nach Ansicht von Kritikern seit langem als Vorwand für Regimewechseloperationen, Souveränitätsverletzungen, außergerichtliche Tötungen und die Militarisierung Lateinamerikas diene.

Die Autoren bestehen darauf, dass es sich sicher nicht um „Demokratisierung“ handele. Von Irak, Libyen und Afghanistan bis Jemen, Syrien, Libanon, Ukraine und Palästina hätten die von den USA angeführten oder unterstützten Interventionen stets Verwüstung statt demokratischer Erneuerung gebracht. Als humanitäre oder prodemokratische Missionen dargestellt, seien diese Kampagnen in Wirklichkeit von wirtschaftlichen und geopolitischen Kalkulationen, der Kontrolle über Ressourcen, strategischen Engpässen, Waffenmärkten und regionale Dominanz getrieben und hinterließen zerstörte Infrastruktur, Massenvertreibung und dauerhafte Instabilität. Und immer seien die USA in zermürbende Konflikte verwickelt worden, was nicht nur hohe Opfer forderte, sondern auch regionale und globale Sicherheit untergrub.

Die Gefahr eines neuen Vietnams für die USA

Und so weisen die Autoren auf die Gefahr eines neuen langwierigen Guerillakrieges hin, der sich einreihen würde in die Jahrzehnte gescheiterter US-Interventionen. Dann verweist der Artikel auf einen Beitrag, der sich auf den drohenden Aufstand fokussiert.

Dieser Artikel sieht große Ähnlichkeiten zwischen der Dynamik, mit der die USA beim Aufstand der Iraker gegen die Besatzung konfrontiert waren.

„Sollten amerikanische Truppen in Venezuela einmarschieren, würden sie auf einen Aufstand treffen, der sich als besser organisiert, erfahrener und nicht weniger tödlich erweisen könnte als der im Irak. Die kolumbianische marxistisch-leninistische Rebellengruppe, die Nationale Befreiungsarmee (ELN), ist antiamerikanisch, kampferprobt und tief in regionale Schmuggelnetzwerke verwoben. Anders als die islamistischen Kämpfer im Irak verfügt die ELN über jahrzehntelange Kampferfahrung in unwirtlichem Gelände und eine disziplinierte Kommandostruktur. Die Gruppe genießt zudem grenzüberschreitendes Asyl in Kolumbien und Venezuela und pflegt enge Kontakte zu den Sicherheitskräften von Nicolás Maduro. Ein amerikanischer Einsatz auf venezolanischem Boden würde mit hoher Wahrscheinlichkeit einen langwierigen und verheerenden Aufstand der ELN und ihrer Verbündeten auslösen.“

Die Autoren beleuchten dann die Geschichte der Bewegung und wie sie in den Rauschgifthandel eingestiegen sei, um sich zu finanzieren. Sie soll nun in Kolumbien immer noch sehr stark sein, und finde in Venezuela ein sicheres Rückzugsgebiet.

„Im Januar 2025 startete die ELN eine Großoffensive in Catatumbo, einer der wichtigsten Kokainregionen Kolumbiens, und nahm dabei die Überreste der FARC ins Visier. Die Kämpfe zwangen rund 50.000 Zivilisten zur Flucht aus dem Gebiet, die um ihr Leben fürchteten.

Während die Trump-Regierung den Druck auf Caracas erhöht, blieb die ELN nicht untätig. Als Reaktion auf die zunehmende ‚imperialistische Intervention‘ kündigte die Gruppe einen 72-stündigen ‚bewaffneten Streik‘ in Kolumbien an. Im ganzen Land verübte die ELN Angriffe auf Polizeistationen und Militärstützpunkte. Bei diesem Angriff der Rebellen, die mit Sprengstoff beladene Drohnen einsetzten, kamen sechs kolumbianische Soldaten ums Leben. Der Angriff verdeutlichte die zunehmende technologische Kompetenz der Gruppe.“

Von Vietnam über den Irak bis nach Afghanistan habe das US-Militär immer wieder gegen Aufstände gekämpft, heißt es weiter. In all diesen Kriegen konnten die US-Streitkräfte keine entscheidenden Siege gegen irreguläre Gegner erringen. Der Eintritt in einen weiteren militärischen Konflikt mit einem erheblichen Aufstandsrisiko würde Amerika in einen weiteren endlosen Krieg stürzen, der auf fadenscheinigsten Vorwänden beruht.

Der von 21stCentury zitierte Artikel in compactmag.com steht in einer ganzen Reihe von solchen, welche die USA dringend vor einem Krieg mit Venezuela warnen. Wie „Trump’s Fake War on Drugs“ oder „Regime Change in Venezuela Is Bad for America„.

Die Tankerpiraterie

Das Vorgehen von US-Kräften gegen Tanker, die von oder Nach Venezuela fahren, birgt das Risiko von Eskalationen in sich. Russland soll bereits die USA gewarnt haben, einen Tanker nicht mehr zu verfolgen, welcher anscheinend umgeflaggt wurde, und nun Teil der russischen zivilen Schifffahrt sein soll. Venezuela begleitet Berichten zufolge immer wieder Tanker mit Kriegsschiffen, um sie vor einem Aufbringen durch die USA zu schützen. Wenn die ersten Schüsse fallen, die ersten Opfer des Krieges auftreten, wird es immer schwieriger für Trump, wieder den Rückwärtsgang einzulegen. Es könnte durchaus sein, dass manche Kräfte in den Vereinigten Staaten genau darauf spekulieren.

Was sind die Gefahren für Europa?

Flüchtlinge aus südamerikanischen Ländern machen nur einen geringen Anteil der Schutzsuchenden in Deutschland aus. Größer dürfte das Risiko des negativen Einflusses auf die Ölpreise sein, sollten die Ölquellen Venezuelas in Flammen aufgehen. Nicht weil Europa viel Öl daraus bezieht, sondern auf Grund der psychologischen Wirkung auf die Ölmärkte, und weil China nun auch als Nachfrager bei anderen Lieferanten verstärkt aktiv wird.

Die Erpressung Venezuelas durch die USA, und noch wesentlicher ein Krieg, schwächt den Einfluss von Donald Trump auf die konservative Bewegung in Europa. Die Hauptargumentation bezieht sich auf Souveränität der Staaten, Kampf gegen Zensur und Kriegstreiberei, während die Taten der US-Regierung in Venezuela das Gegenteil darstellen. Während die Vertreter der Trump-Regierung Europa gegenüber in Reden auf Souveränität zur Schwächung der EU, Meinungsfreiheit zur Stärkung der konservativen Parteien und Frieden in der Ukraine einschwören will. Aber das Vorgehen gegen Venezuela und natürlich die Zensur von Israel-Kritik, macht es unglaubwürdig.

Bild: Bildschirmausdruck Teilansicht vom Titelbild des besprochenen Artikels

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17 Kommentare

  1. therMOnukular 3. Januar 2026 um 11:28 Uhr - Antworten

    Ob das nicht ein Schritt zu weit war, bzw der letzte Tropfen….??

    Sehen wir es „positiv“: ein weiteres Mal hat der Westen die Katze aus dem Sack gelassen und allen Völkern dieser Welt gezeigt: traut uns besser nicht über den Weg.

    Absolut niemand kann sich so ein Verhalten auf Dauer erlauben – er züchtet damit die eigene Revolution gegen sich selbst, jeder ausserhalb des Westens wartet nur darauf, uns endlich ein Bein stellen zu können und unsere mittlerweile ausschließlich militärische Unterdrückung zu beenden. Auch wenn das Generationen dauert – das Ende kommt wie das Amen im Gebet.

    Auch diese Aktion der USA wird nur jene Stimmen stärken, die aus BRICS auch ein militärisches Bündnis machen wollen. Man gibt BRICS damit auch weitere Gründe, die Dedollarisieung zu beschleunigen und dem Westen entscheidende Rohstoffe vorzuenthalten. Wobei nicht zu vergessen ist, dass solche Aktionen wie die Gefangennahme Maduro’s bereits Symptom einer Verzweiflung sind, die den eigenen Niedergang begleiten und die eigenen Defizite offenlegen. Quasi Beschaffungskriminalität auf geopolitischem Level.

    Donaldo,. das wird Konsequenzen haben. Für den ganzen Westen.
    Bislang hatten China und Russland kein besonderes Interesse daran gezeigt, die USA zu „vernichten“ (wirtschaftlich) – die eigenen Aktionen waren amS so „gedrosselt“, dass man die USA damit unter Druck setzen konnte, eindämmen und schwächen. Auch in diesen politischen Stuben wird man jetzt vermehrt darüber nachdenken, ob man nicht doch lieber mit der Schaufel zuschlägt und die bisherige Fliegenklappe beiseite legt. Auch gegen der Ukraine…..auch im Iran, gegen den man ebenfalls eifrig einen Krieg vorbereitet.

    Macht nur – und bekommt ordentlich eins auf die Schnauze!

  2. Jakob 3. Januar 2026 um 10:53 Uhr - Antworten

    Endlich könnten sich die (über)eifrigen Politiker, Analysten, Experten, Journalisten und all die anderen Verteidiger des Völkerrechts, der Integrität und Würde von Staaten, von Demokratie und Freiheit und der Unantastbarkeit des Welthandels auf einen Angriffskrieg stürzen.
    Endlich würden sie mit ihren Phrasen und Parolen richtig liegen.
    Aber ach, der Aggressor ist die USA.
    Zwar zum wievielten Male?
    Aber da kann doch nicht aufgeschrieen werden, nicht protestiert, nicht vehement verurteilt, nicht sanktioniert werden und all die anderen guten Sachen.
    Schließlich führt unser aller Vorbild einen gerechten Krieg gegen Drogenbarone, sogar staatlichen, gegen Wahlfälscher und Demokratiefeinde, gegen Diktatoren und vor allem gegen Diebe und Räuber eindeutig us-amerikanischen Eigentums.

    • Sabine Schoenfelder 3. Januar 2026 um 11:20 Uhr - Antworten

      Nicht so verbittert. Völkerrecht war immer nur der VERSUCH, menschliche Gier kulturell zu verbrämen. Ebenso Menschenrechte.
      Sie müssen nicht bis Venezuela blicken, um dieses mittlerweile gängige Vorgehen zu registrieren. Schade nur, daß die Bevölkerungen immer für diese volatilen Machtverhältnisse zahlen müssen. Maduro ist, menschlich betrachtet, kein Verlust für Venezuela…..Selenskyj wird dieses stringente Vorgehen nicht gefallen…..😎
      Es gilt die „DON-ROE“-Doktrin…..und es findet aufgeregtes Mediengewusel statt….

      • Jakob 3. Januar 2026 um 12:08 Uhr

        Es ist ein reiner Angriffskrieg gegen einen souveränen Staat und die Entführung eine Staatsoberhauptes.
        Es ist Staatsterrorismus der reinsten Form.
        Alle die dies nicht vehement verurteilen oder versuchen zu relativieren sind moralisch mitschuldig, ohne Ausnahme.

      • Sabine Schoenfelder 3. Januar 2026 um 12:44 Uhr

        „Moralisch mitschuldig“…WORAN ? Auf der Skala moralischer Verwerfungen liegt m.A. Maduro deutlich vor Trump. Sie kennen die Details. Korruption, politische Restriktionen, Wahlbetrug, Machterhalt um jeden Preis, aber bevorzugt auf Kosten der eigenen Bevölkerung. Über ein Viertel der Venezuelaner verließen das Land….
        WO wollen Sie ihre Moral ansetzen ?
        Ein „souveräner“ Staat ?

      • Jakob 3. Januar 2026 um 13:05 Uhr

        Für mich sind SIE eine dieser zahlreichen moralisch Mitschuldigen.
        Wenn Sie nicht wissen warum, helfen weitere Erklärungen auch nicht.

  3. Daisy 3. Januar 2026 um 10:40 Uhr - Antworten

    Trump bestätigte den Angriff inzwischen in seinem Onlinenetzwerk Truth Social und gab bekannt, dass der venezolanische Präsident Nicolas Maduro und seine Frau gefangen genommen und aus dem Land gebracht worden seien„. Die Vereinigten Staaten von Amerika haben erfolgreich einen großangelegten Schlag gegen Venezuela und dessen Präsidenten Nicolás Maduro durchgeführt.“, schrieb er in dem Post und kündigte für 11 Uhr (Ortszeit) eine Pressekonferenz an, berichtet die Berliner Zeitung.

    https://www.berliner-zeitung.de/news/angriff-auf-venezuela-explosionen-erschuettern-offenbar-venezuelas-hauptstadt-caracas-li.10012452

    • Sabine Schoenfelder 3. Januar 2026 um 10:57 Uhr - Antworten

      Schätze, daß Trump diesen Angriff als 9. Friedensverhandlung deklariert, „endlich Frieden für Venezuela“, dank seines beherzten Eingreifens. Ruck-Zuck.
      Das Öl wird geteilt. Mit Rußland 👍🏼…..und auch China wird irgendwie profitieren und im Vorfeld informiert gewesen sein….denn Trump ist ein notorischer DEALER.
      Hoffe sehr für die BEVÖLKERUNG, daß sich deren wirtschaftliche Lage jetzt verbessert ‼️

      • Daisy 3. Januar 2026 um 11:29 Uhr

        Ja, das hoffe ich auch. Wenn es gelang, Maduro zu holen, wird es auch hoffentlich nicht mehr viele Opfer kosten. Die Opposition wird den Regime-Wechsel unterstützen. 👍

      • therMOnukular 3. Januar 2026 um 12:02 Uhr

        Meine Damen, das muss ich als unbedacht bezeichnen…..

        Abgesehen von den 6 Mio Zivilisten, die in Nato-Kriegen der letzten 30 Jahre ermordet wurden, gab und gibt es eine noch viel größere Zahl an Opfern von „Sanktionen“ und dergleichen.

        Heißt, die Opfer kommen jetzt erst, still und leise.

        Wie soll sich die wirtschaftliche Lage einer Nation/Bevölkerung verbessern, wenn sie von einer fremden Macht ausgeraubt wird? Welche Erlöse will man in Schulen und Krankenhäuser stecken, wenn diese Erlöse nur im Ausland „eintreffen“?

        Ich fasse es nicht, was Sie 2 da plötzlich faseln! Ironie?

      • Pet van de Werft 3. Januar 2026 um 12:41 Uhr

        Und das venezuelansiche Militär wird geputscht haben um Maduro abholen zu lassen.

      • Sabine Schoenfelder 4. Januar 2026 um 12:02 Uhr

        Thermonuklear…😁….Sie sehen die Dinge perspektivisch. Das Böse realisiert sich immer nur durch die Menschen, die ihm folgen….
        Es existiert kein menschliches Miteinander. DIE NATO ist auch nicht Amerika und der Westen nicht DER KAPITALISMUS.
        China sind nicht DIE KOMMUNISTEN und Rußland nicht DIE Aggressoren…
        Sie denken in Schablonen, und wer Sie nicht bestätigt, ist ein Gegner, Leugner, Schuldiger, Unbedachter…😂. Spalten funktioniert immer. Ihre Ideologie ist Ihr Weltbild, Ihre Ordnung, Ihre Identität, die Sie verteidigen.
        Venezuela ist ein gutes Beispiel, aber nur für Menschen, die verstehen wollen.
        Die Menschen verließen das Land. Die Wirtschaft liegt am Boden trotz enormer Ölvorkommen. Sie argumentieren aus dem Wohlstand heraus und ignorieren hartnäckig alle Gegenargumente.
        Natürlich verbessert sich mit Investitionen, Arbeit und Gewinn aus Ölquellen auch der Lebensstandard der Bevölkerung. Das ist sicher nicht das ausschlaggebende Motiv für die USA, aber eine sinnvolle, befriedigende Begleiterscheinung.
        Letztendlich setzt sich immer die Realität durch. 👍🏼

  4. OMS 3. Januar 2026 um 9:14 Uhr - Antworten

    Die USA bombardieren Venezuela! Ein neuerliches Kriegsverbrechen! Und die Welt wird wieder schweigen und die USA darf weiter machen was deren Machtzentren befehlen! Wann wird Europa merken, dass die USA der größte Verbrecher auf diesem Planeten sind? Wie viele Länder dürfen die USA weiter ungestraft mit Bomben beglücken?

  5. Pusteblume 3. Januar 2026 um 9:11 Uhr - Antworten

    Die USA und USRael müssen sofort weltweit geächtet werden.
    Ich verstehe auch nicht die so genannten alternativen Medien, die die USA noch immer in den Himmel heben. Die USA sind ein durch und durch Kriegsstaat. Die US-Kriegstreiber müssen (wenn notwendig: zwnagsweise, auf Befehl hin) begreifen, dass sie nicht Länder an sich reißen dürfen und fremder Länder Eigentum ihnen Tabu sind!!!

  6. Jan 3. Januar 2026 um 9:08 Uhr - Antworten

    Die Chinesen dürften in Venezuela auch Interessen haben. Sie sind immer ein wenig subtiler als die Amis. Venezuela liegt hinter einem Gebirge. Eine Landung an der Küste führt zu massiven Verlusten, da die Jungs beim Aussteigen keine Deckung haben.

    Wenn die USA in Venezuela einmarschieren, müssen sie gegen die Russen kämpfen. Wenn sie ans Kaspische Meer oder in den Iran wollen, verletzen sie russisch-chinesische Interessen. Die Chinesen stehen nicht unbedingt mit Kanonen da, aber sie rüsten vielleicht Rebellen aus.

    Es gibt nur noch wenig Öl und nur an wenig Stellen auf der Welt: Venezuela, Kaspisches Meer, Iran/Irak, Saudische Halbinsel. Dort wird sich jede Auseinandersetzung konzentrieren.

    Wenn wir aber Krieg führen, müssen wir etliche Ressourcen, die wir zum Leben brauchen, in den Krieg umschichten.

    Daher denke ich, wir werden keinen langen Krieg haben, sondern einen baldigen technologischen Zusammenbruch. Dann wirds nur noch geben, was wir in der Garage frickeln oder im Garten ziehen können.

    Vielleicht wären Pflugscharen, Schaufeln und Äxte wichtiger als Waffen?

  7. Satya 3. Januar 2026 um 8:48 Uhr - Antworten

    Ist auf dem Misthaufen der USA jemals ein gesundes Kraut gewachsen? Die USA & USRael halte ich für die größte Gefahr für einen Weltfrieden. Die Methoden bleiben die gleichen, nur die Bezeichnungen ändern sich.

    • Pusteblume 3. Januar 2026 um 9:07 Uhr - Antworten

      Ich warte jetzt auf die Protestdemonstrationen der deutschen Friedensbewegung gegen die USA und USRael.

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