
Kinoabend: „CBDC: Das Ende des Geldes“
Die Wiener Kinoreihe „Popcorn“ präsentiert am Donnerstag den Film „CBDC: Das Ende des Geldes“ (2024) erstmals öffentlich und mit deutschen Untertiteln.
Die Popcorn-Reihe geht in die nächste Runde. Dieses Mal wird der Film „CBDC: Das Ende des Geldes“ von James Patrick aus dem Jahr 2024 aufgeführt. Wie immer ist der Eintritt frei und es gibt Essen. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in der Rögergasse 24-26.
Im Teaser zum Film heißt es:
Digitale Zentralbankwährungen gehen stets mit einem Zwang zur digitalen Identität einher. In Indien wurde die eID „Aadhaar“ als humanitäre Initiative angepriesen, um die „unsichtbaren Menschen dieser Welt sichtbar zu machen“. Stattdessen verstarben viele Arme ab 2016 an Hunger, da ihnen ohne eID der Zugang zu Sozialhilfe versagt blieb. Im Totalitarismus neuen Stils muss jede Person, jedes Objekt und jeder Vermögenswert mit einer „fälschungssicheren“ Marke gekennzeichnet oder gleich wie ein Tier gechippt und in ein Gesamtregister eingetragen sein.
Die Programmierbarkeit von digitalem Zentralbankgeld beschwört zusammen mit einem Sozialkreditsystem ein System herauf, in dem Menschen wie Tiere auf Gedeih und Verderb der herrschenden Klasse ausgeliefert sind.
Der Film diskutiert CBDC und ihre sozialen Implikationen, bereits umgesetzte Projekte (etwa in Nigeria), zieht eine Verbindung zur Covid-Politik und thematisiert auch die Rolle von Kryptowährungen im aktuellen Finanzsystem.
Die Menschen von Popcorn haben mittlerweile unzählige Stunden und auch Geld in das Projekt gesteckt und freuen sich über regen Besuch.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram oder GETTR und abonniere unseren Newsletter.
Climate The Film – Cancel Culture schlägt schon zu
Heftige Debatten um Film „Died Suddenly“
CBDC: Das Ende des Geldes – Bitchute: GVbycrHOpiM7 (1:14:40 mit deutschen Untertiteln)
Die rennen doch in einen Weltkrieg – wie soll das Digitalgeld funktionieren, wenn Strom und Internet ausfallen?
Dieses Problem wurde bereits Mitte der 90er in Österreich diskutiert. Zu Blackout und Krieg kommt ja auch absichtliche Sabotage, zB durch einen regionalen Warlord oder durch Rebellen. Die Antwort: Satellitenverbindungen und zeitweise Strom zB durch Solar. Dann funktioniert der Einkauf halt nur, wenn die Batterie voll ist.
Es gibt aber zwei reale Probleme: Auch CDBCs sind am Ende von der Akzeptanz abhängig. Wenn die Bevölkerung das System ablehnt, hat es keine Chance. Die Frage ist dann aber, was ist die Alternative? Denn CDBCs funktionieren mit Negativzinsen, Bargeld nur schwer. Und wir werden in ein Minuswachstum hineinrutschen.
Das zweite Problem ist, dass ein Umbau der Wirtschaft zu größeren Schwierigkeiten führen könnte als erwartet, da unsere „Führer“ keine Eliten sind, sondern Klingbeils. Es könnten dabei systemische Kippunkte überschritten werden, die ein Hochfahren nicht mehr erlauben.