
Internetverbot für Teenager: Heute Australien, morgen EU
Australien hat mit dem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren begonnen. Die EU wird nachziehen. Daten können das Verbot nicht stützen, statt Kinderschutz gibt es aber Überwachung für alle.
Ab 16 Jahren darf man in Österreich wählen, geht es aber um die Politik, soll man bald erst mit 16 Jahren auch Facebook, X und andere digitale Medienplattformen nutzen dürfen. Australien hat heute mit dem Verbot für alle unter 16 Jahren begonnen, die EU hat bereits rechtliche Grundlagen am Tisch, um nachzuziehen. Es geht dabei um „Kinderschutz“, Schutz vor Cybermobbing, Sucht und psychischen Belastungen.
Auf den ersten Blick klingt das vernünftig und nachvollziehbar. Smartphonesucht mit all ihren Folgen ist ein pandemisches Phänomen (auch unter Erwachsenen), TikTok und Instagram haben bei weitem nicht nur eine verringerte Aufmerksamkeitsspanne zur Folge. Doch auf den zweiten Blick verkauft das Verbot eine Illusion von Schutz, Probleme werden aber nur verlagert.
Zudem deutet eine Studie darauf hin, dass die Schäden von „Social Media“ überschätzt werden – ähnlich wie frühere Paniken um Videospiele oder Fernsehen. Ein aktueller Beitrag in der Free Press spricht von einer „sozialen Panik“: Die Gesellschaft wird mit Horrorgeschichten über die Zerstörung der Jugend gefüttert, doch empirische Belege für massive Schäden sind eigentlich schwach.
Die wahrscheinliche Folge vom Social-Media-Verbot: Man treibt Jugendliche, die üblicherweise technik- und internetaffin sind, in die dunkleren Ecken des Internets. In Australien kann man das bereits beobachten. Sie wechseln zu Apps, die man bisher noch nie gehört hat, etwa die chinesischen Programme Lemon8 oder Xiaohongshu. Die Plattformen gelten als weniger reguliert als die großen Plattformen. Die Regierung müsse ständig neue Apps verbieten, was die Jugendlichen nur weiter in den Untergrund drängt. Neben VPNs und gefälschten IDs werden Teens auch kreativ und nutzen etwa Gesichtsmasken, um das Verbot zu umgehen.
In Australien hat man bereits begonnen, die Konten von Jugendlichen zu löschen. Es wird auch in der EU bald passieren. Wer sein Konto retten will, wird sich ausweisen müssen. Auch wenn man 75 Jahre alt ist
.Zwei australische Jugendliche haben geklagt. Noah Jones, ein Kläger, argumentiert, dass Social Media eine wichtige Informationsquelle sei. In Zeiten einer Mainstreampresse, die im Gleichklang berichtet, umso wichtiger. Vor allem auch, wenn sie dann wie in Österreich mit 16 Jahren wählen dürfen.
Im Kommentar in der Free Press heißt abschließen:
Es ist durchaus verständlich, dass Sie sich Sorgen machen, wenn Ihr Kind zu viel Zeit mit seinem Smartphone verbringt. Darüber hinaus dürften Verbote oder Einschränkungen der Smartphone-Nutzung in der Schule zwar messbare, aber nur geringe Vorteile bringen.
Wenn Sie jedoch glauben, dass eine massive Ausweitung der staatlichen Kontrolle über Online-Inhalte die Lösung ist, sollten Sie sich bewusst sein, dass die damit verbundenen Vorteile bestenfalls gering sein werden. Sie werden damit weder die Zivilisation noch unsere Jugend retten, sondern sich vielmehr der immer größer werdenden Bewegung gegen die Meinungsfreiheit anschließen.
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Man kann sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ziehmlich darauf verlassen: Sie schieben etwas vor, um was anderes durchzusetzen. Damit die unter 16 erfasst werden können, müssen sich alle registrieren. Und von da ist es nicht mehr weit, bis sie auch „Hasskommentare“, „Mis-“ und „Desinformation“ zu Verbrechen deklarieren und dementsprechend bestrafen. Es würde sicher auch reichen, wenn Sie dich auf eine Liste setzen, um dir bestimmte Möglichkeiten zu verwehren oder berufliche Möglichkeiten, z.B. eine staatliche Anstellung, zu verwehren.
Eigentlich ist klar, dass sowohl mit, als auch ohne solche Verbote, die massive Verblödung der Gesellschaft droht – entweder durch zu wenig Wissen, manipulierte KI und völlige Inkompetenz im Umgang mit Social Media. Also, was tun?
Auf jeden Fall im Grundschulalter verbieten – kein Kind braucht das , seien wir ehrlich – sie kopieren nur ihre süchtigen Eltern. Sonst wären wir, die heute um die 50 bis 60 und älter sind, total verblödet und lebensunfähig, oder? Wir sind wir bloß groß geworden…Langeweile kannten wir kaum, dafür Fantasie.
Schuld sind heute an der Basis „seriöse“ Medien als Propaganda-Produzenten der Sonderklasse, samt all ihren Gönnern und „Stakeholdern“.
Wir glaubten damals auch nicht alles, was in der Zeitung stand oder im Fernsehen kam, aber wir lernten aus Erfahrung und durch die Eltern, was richtig oder falsch sein konnte – den Rest brachte uns das Leben bei. Die Schule eigentlich eher wenig, viele Lehrer waren nämlich auch keine Leuchten, aber man lernte zu unterscheiden und selber zu denken.
Social Media samt KI ist für Geist und Seele eigentlich so überflüssig wie ein Kropf, heute aber leider die einzige Möglichkeit, überhaupt noch an gewisse Wahrheiten zu kommen – wie auch an den größten gefährlichen Ramsch.
Die Lösung KANN nur im kontrollierten Umgang liegen, aber wer bringt ihn den Kindern wirklich bei?
Und wer zügelt die Sucht??
Funktioniert so gut wie die Prohibition.
Der Schutz der Teenies ist ja nur der Deckmantel der Überführung zur digitalen ID. Also alles beim alten… Es fängt wie immer klein an und wird in radikaler Niederhaltung, Ausnutzung, Fremdherrschaft enden.. Darum geht es ja, wissen wir doch.
Am Ende bleibt aus dem Netz fernbleiben.. Und was wird die Konsequenz sein.. Du wirst nichts mehr können, also wie eh und je der brutale Zwang und das virtuelle Blutbad, verborgen hinter der Systemstruktur, die immer sauber und ok wirkt.. Ist doch alles schon da seit ü20 z.B. im ALG2 Prinzip zum Vorteil Weniger und der Rest wird systematisch verarmt darüber, weil es der Sog nach „Unten“ ist und somit ganz einfach erpressbar.
Dieses Muster wird sich überall wiederholen, das ist systemimmanent