Der deutsche Kriegshaushalt

28. November 2025von 2,6 Minuten Lesezeit

Es ist offensichtlich, dass das Wichtigste für deutsche Politiker im Moment die Vorbereitung auf den Krieg ist. Noch nie waren die Rüstungsausgaben gestiegen wir in dem Bundeshaushalt 2026. Warum?

Jeder, der sich mit dem Ukraine-Krieg beschäftigt, hört einerseits, „Russland kommt nicht voran, Russland geht bald pleite“, und danach die nächste Aussage: Russland greift vielleicht schon nächstes Jahr die NATO an. Ich frage mich, warum das nicht schon längst zu einem allgemeinen Kopfschütteln geführt hat, das so groß ist, dass der Wind die Regierungspolitiker von ihrem hohen Ross gestürmt hat.

Den Krieg vorbereiten

Allein der Militärhaushalt wächst 2026 um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr plus Sonderschulden. Und das, obwohl Russland durch den Krieg in der Ukraine geschwächt wurde, und mit dem Wideraufbau der Kriegsschäden die nächsten Jahrzehnte beschäftigt sein wird. Schon 2021 entsprachen die deutschen Rüstungsausgaben denen der Atommacht Frankreich, mit seinen kolonialen Kriegseinsätzen. Würde man das Budget auf diesem Niveau einfrieren, könnte man problemlos nicht nur das Rentensystem finanzieren, und dadurch den Binnenmarkt anregen. Stattdessen sollen noch Milliarden in den Korruptionssumpf der Ukraine gepumpt werden.

Hier noch mal die Planung: 82,5 Milliarden Euro für Militär in Deutschland, und 20 Milliarden für Gesundheit, 14 Milliarden für Bildung. Nochmal: Rüstung erzeugt keine Werte, sondern FRISST SIE AUF. Durch Rüstung entsteht lediglich ein Strohfeuer, welches kurzfristig den Schein eines BIP-Anstieges produziert, aber Rüstung ist nicht gedacht zur Schaffung neuer Werte, sondern zur eigenen Vernichtung, ist KONSUM. Nach dem Strohfeuer, und der Umverteilung von Steuern bzw. „Sondervermögen“ zu Vermögen der Vermögenden, wird der große Kater kommen. D.h. es folgt der zweite Schritt. Im ersten musste die Bevölkerung durch Zurückhaltung die Kosten aufbringen, im zweiten Schritt die Zinsen und Folgen der Verschuldung stemmen. Und jedes Mal wird es heißen: „Gürtel enger schnallen“. Denn wie gesagt: Rüstung ist nicht = Infrastruktur, Bildung, Forschung oder Vermögensentwicklung der Massen. Rüstung bedeutet, Werte zu benutzen, die dazu gedacht sind, auf dem Schlachtfeld zu verbrennen.

Kernprobleme der Verteidigung

Das heißt nicht, dass eine angemessene Rüstung nicht benötigt wird. Aber die Betonung liegt auf ANGEMESSEN, und fokussiert auf Verteidigung. Und insbesondere darf man nicht vergessen, dass Verteidigung entscheidend von zwei Parametern abhängt:

  1. Die Rohstoffbasis und Produktionskapazität
  2. Dem Zusammenhalt der Gesellschaft, welche die eigene Gesellschaftsordnung schützt

Beides wurde durch die aktuelle Politik untergraben. Einerseits durch Klima-Wahn und durch Sanktions-Wahn. Und gesellschaftlich durch die Verteufelung von Patriotismus und Untergrabung der Homogenität der Weltanschauung.

Bevor wir also MILLIARDEN und MILLIARDEN in vollkommen überteuerte Rüstungsprojekte investieren, sollten wir und zunächst überlegen, wie wir diese zwei Kernprobleme lösen!

Bild KI

Der Autor postet zu tagesaktuellen Themen unter https://x.com/jochen_mitschka

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9 Kommentare

  1. Patient Null 29. November 2025 um 13:07 Uhr - Antworten

    „Russland kommt nicht voran, Russland geht bald pleite“, und danach die nächste Aussage: Russland greift vielleicht schon nächstes Jahr die NATO an. Ich frage mich, warum das nicht schon längst zu einem allgemeinen Kopfschütteln geführt hat, das so groß ist, dass der Wind die Regierungspolitiker von ihrem hohen Ross gestürmt hat.

    Propaganda erkennt man am leichtesten daran das sie keinen Sinn ergibt. Man stellt sich zurecht die Frage, warum dieser offensichtliche Widerspruch von den meisten nicht wahrgenommen wird. Die notwendige Intelligenz denke ich kann man bei den meisten dafür vorraussetzen, es muss also einen anderen Grund haben. Ich denke die Leute werden manipuliert, aber lassen es auch zu. Diese Divergenz wird in 1984 recht gut beschrieben.

  2. Dr. Rolf Lindner 28. November 2025 um 21:36 Uhr - Antworten

    Aus und vorbei

    Geburtenrate über zwei,
    wenn diese einem Volk gebricht,
    mit dem ist es dereinst vorbei,
    zu einem Kriege taugt es nicht.

    In diesem Volk Massen von Frauen
    die Natur nicht gewähren lassen,
    lieber auf Ideologen bauen,
    die Familie und Heimat hassen.

    Männer, um diesen zu gefallen,
    zeigen’s mit einem Schwuchteldutt,
    weichgespült und woke vor allem
    passt ihnen nicht der Eisenhut.

    Echte Männer, die es noch gibt,
    auf die will man nicht zählen,
    werden beim Bund gar nicht geliebt,
    alternativ könnten die wählen.

    Jetzt soll sogar der Euro rollen
    für Aufrüstung und Militär,
    schöpfen dabei nicht aus dem Vollen,
    nur Schulden werden immer mehr.

    In diesem Land Zustände reifen,
    sind machtlos Amt und Polizei,
    wo Mohammeds die Macht ergreifen,
    ist deutsche Wehr aus und vorbei.

  3. Jan 28. November 2025 um 16:44 Uhr - Antworten

    Die Frage ist doch, wohin der Schneekönig die Hunderte Milliarden zurücküberweist, denn siegen tut er damit ja offenbar nicht.

    Zum Bestechen braucht man Schwarze Kassen, alte Sache.

  4. Varus 28. November 2025 um 16:09 Uhr - Antworten

    Ich frage mich, warum das nicht schon längst zu einem allgemeinen Kopfschütteln geführt hat, der so groß ist, dass der Wind die Regierungspolitiker von ihrem hohen Ross gestürmt hat.

    Die neuronale Michels-Ausstattung (bzw. eher derer Fehlen) – was aus der Glotze kommt, wird 1:1 nachgeplappert ungeachtet interner Widersprüche. Wenn die umliegende Absurdität wieder mal heftig kracht, wird wie gewohnt behauptet: Ich habe aber nichts gewusst…

  5. Hausmann_Alexander 28. November 2025 um 16:04 Uhr - Antworten

    Ich habe das vor einiger Zeit schon mal geschrien, hier bei TKP, dass ich dachte, wenn die NATO die Taliban besiegt, dass es
    dann Weltfrieden gibt.

    Und was soll ich sagen, was ich an Informationen gesammelt habe, bei TKP und un cut news
    .ch.

    Erst da kam ich ins Staunen, dass die Taliban nach 20 Jahren mit Mofas, Ak47 und RPG7 die NATO
    besiegt hatte und noch besser bewaffnet wurde.

    Allein die neue Standardwaffe der Bw G95, welches das G36 abgelöst hat und ca. 250.000.000€ den Steuerzahlern gekostet hat, ist meiner Meinung nach nicht IDZ kompatibel
    (Durchladehebel zu dicht am Gesicht, bei Waffe im Anschlag und Schulterstütze lässt sich nicht einklappen, keine Schussabgabe möglich, da Buffersystem).

    Wenn ISIS brutaler ist als die Taliban und eine deutsch russische Freundschaft
    verhindert werden soll (siehe Videos Daniele Ganser), macht das Sinn was die MSM propagieren?

    • Hausmann_Alexander 28. November 2025 um 16:14 Uhr - Antworten

      geschrieben, statt geschrien
      (autom. Korrektur ..)

    • Varus 28. November 2025 um 16:16 Uhr - Antworten

      Wenn ISIS brutaler ist als die Taliban

      In Syrien haben nur Assad und die Russen ernsthaft IS bekämpft, wegen den Russen wollte der Westen den mit Putin verbündeten Assad weg haben. Jetzt hat der Westen den IS-AlJolani, der ähnlich zum Helden des Wertewestens wurde wie gewisser Klavierspieler und gewisser Sohn des Jabotinsky-Sekretärs. Ich vermute, selbst wenn gewisser Maler statt sich umzubringen, die NATO mittragen wollte, hätte der Wertige Westen auch diesen Träger „Westlicher Werte“ akzeptiert.

      • Jochen Mitschka 28. November 2025 um 20:27 Uhr

        Winzige Korrektur: Auch der Iran hatte ISIS / IS heftig bekämpft und verhindert, dass der Irak in deren Hände gefallen war. Deshalb wurde die Einheit, die das geschafft hatte, ja auch zur Terrororganisation erklärt. Ist doch logisch, oder?

  6. PeKaSa 28. November 2025 um 15:57 Uhr - Antworten

    Und die 34 mrd für Gesundheit und Bildung werden keineswegs dafür ausgeben sondern dienen auch nur der Subvention von Regierungsnahen Dienstleistern und kleinbürgerlichem Zustimmungsklientel.

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