
Zur Klimarelevanz der Viehwirtschaft
Die Verfechter des menschengemachten Klimawandels aufgrund der Emission von Treibhausgasen haben die Viehwirtschaft als einen der maßgeblichen Emittenten klimaschädlicher Treibhausgase, insbesondere Methan, ausgemacht. Als Konsequenz wird das Töten von Tieren, die Forcierung veganer Ernährung oder die Beimischung von Medikamenten zum Tierfutter propagiert.
Die These von der klimaschädlichen Viehwirtschaft und des Fleischkonsums lässt sich durch eine Kohlenstoffbilanz eines Wiederkäuers entkräften. Der Massenerhaltungssatz für Kohlenstoff besagt, dass die Menge der aufgenommenen Kohlenstoffatome gleich der Menge der abgegebenen Kohlenstoffatome sein muss.
Wiederkäuer nehmen Kohlenstoff in Form pflanzlicher organischer Kohlenstoffverbindungen auf. Kohlenstoffatome in der pflanzlichen Nahrung stammen aus dem atmosphärischen Kohlendioxid, welches die Pflanze während ihres Wachstums aufgenommen und gespeichert hat.
Kohlenstoff wird abgegeben über gasförmige, flüssige und feste Verbindungen.
Bleibt die Masse eines Wiederkäuers gleich, kann die abgegebene Kohlenstoffmasse niemals größer sein als die aufgenommene Kohlenstoffmasse.
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Kohlenstoffverbindungen in den Ausscheidungen befinden sich in der gasförmigen Phase, hauptsächlich Methan, sowie im Kot und in der Gülle. Alle diese Verbindungen reagieren letztendlich wieder zu Kohlendioxid der Atmosphäre. Die Menge dieses Kohlendioxids kann niemals größer sein, als die Menge des Kohlendioxids, das die Pflanzen zuvor aufgenommen haben.
Klimarelevant sind Veränderungen der Zusammensetzung der Erdatmosphäre, die länger als 30 Jahre dauern. Dies ist auch der Standpunkt des IPCC. Die Zersetzung der durch Lebewesen ausgeschiedenen Kohlenstoffverbindungen zu Kohlendioxid erfolgt in wesentlich kürzeren Zeiträumen, die somit keinen direkten Einfluss auf das Klima haben können.
Nukleare Reaktionen, bei denen zusätzliche Kohlenstoffatome entstehen, können in Lebewesen ausgeschlossen werden.
Aus dieser Betrachtung ergeben sich zwingend folgende Schlussfolgerungen:
- Viehwirtschaft bewirkt keine Änderung der klimarelevanten Treibhausgase in der Erdatmosphäre bzw.
- Viehwirtschaft ist per definitionem klimaneutral. Damit ist auch Fleischkonsum klimaneutral.
- Weiterhin hat damit auch die Anzahl der Nutztiere auf dem Planeten Erde keinen Einfluss auf die Menge klimaschädlicher Treibhausgase in der Atmosphäre.
- Die Gabe von krankmachenden Futterzusätzen zur Verringerung des gasförmigen Anteils der Ausscheidungen führt zwangsläufig zu einem Anstieg der Ausscheidung fester und flüssiger Kohlenstoffverbindungen. Die Kohlenstoffbilanz bleibt hierdurch unverändert.
- Vegane Ernährung vermeidet lediglich den klimaneutralen Zwischenschritt der Viehwirtschaft und kann somit zum „Klimaschutz“ nicht beitragen.
Jegliche Lebenswesen sind Teil des natürlichen Kohlenstoffzyklus. Die Betrachtung der Viehwirtschaft als klimabeeinflussender Faktor kann somit getrost in der Klimadiskussion unterschlagen werden. Die 300 Millionen Kühe in Indien können also guten Gewissens weiter leben.
Ergänzend kann die Klimawirksamkeit von Methan bezweifelt werden, und zwar auf Basis des Nordstream-Terrorakts im Frühherbst 2022, bei dem ca. 250.000 Tonnen Methan innerhalb kurzer Zeit in die Atmosphäre über der Ostsee entwichen. Ein Temperatureffekt bzw. Temperatsprung in umliegenden Wetterstationen war nicht erkennbar, der aber wegen erhöhtem Methangehalt in den darüber liegenden Atmosphärenschichten hätte sichtbar werden müssen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Dr.-Ing. Reiner Tillner-Roth, Schweiz, ist promovierter Maschinenbauer, Fachrichtung Thermodynamik und Energietechnik und hat lange Jahre in leitender Funktion in einem kältetechnischen Unternehmen gearbeitet.
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Etwa 70 % der Kinder, die von der Dyskalkuli (Rechenschwäche) betroffen sind, sind weiblichen Geschlechts. Mir begegnete ‚mal auf der Straße eine Gruppe Jugendlicher, die, wie an Hand der von denen getragenen Pappschilder zu erkennen war, zu einer Fridays-For Future-Veranstaltung unterwegs waren. Der Anteil der dem Äußeren nach scheinbar männlichen Individuen war noch deutlich geringer. Die Gruppe war natürlich zu klein, um repräsentativ zu sein, aber eine Rechenaufgabe als Nachhilfeunterricht für von der Dyskalkulie Betroffener: Die Atmosphäre enthält 21 Vol% Sauerstoff. Jedes Sauerstoffmolekül entstammt einem CO2-Molekül. Wie viel Vol% CO2 müssen der Atmosphäre für die Sauerstoffbildung entnommen worden sein? Man könnte noch hinzufügen, dass die Umwandlung von CO2 zu O2 durch pflanzliche Lebewesen erfolgte und weiter erfolgt, die garantiert keine höheren Lufttemperaturen vertragen.
An der Kasse eines Supermarktes stand hinter mir eine Gruppe solcher sehr jungen Damen. Ich weiß natürlich nicht, worüber die diskutierten, aber ich hörte einen für diese Spezies typischen Spruch: Da waren welche, die hatten Argumente. Damit kann ich gar nichts anfangen.
Es geht viel einfacher. Die Atmosphäre ist kein Treibhaus, also kann es auch keine Treibhausgase geben.
Wenn man einmal begriffen hat, dass 2 mal 2 Vier ergibt, muss man das doch nicht jeden neu nachweisen.
Danke für klare und bei mir völlig selbsterklärende CO2- und CH4-Effekte in der traurigen bis schwachsinnigen Klimadiskussion. In der Klimakirche finden diese Erläuterungen aber keinen fruchtbaren Boden für Relativierungen oder einer Abwendung von der Apokalypse durch Treibhausgase. Die Klimakirche hat ihren CO2-Ablasshandel fest etabliert, zumindest in Europa werden weiterhin die Treibhausgase beim Hosianna-Singen mit dem Beelzebub persönlich assoziiert, selbst wenn junge grasende Wiederkäuer durchaus einen Kuschelfaktor bei den Kids haben. Nur die heroische Greta fehlt allerdings jetzt, weil sie sich aus der Sicht der MSM mit Antisemitismus im Gaza-Konflikt auf die schiefe Bahn begeben hat.
Dass ein Diplom-Ingenieur ernsthaft auf diesen Bullshit im wahrsten Sinne des Wortes eingeht und entsprechende Berechnungen anstellt wundert mich wenig. Wir leben in einer technischen Welt und deshalb brauchen (und haben) wir gute Techniker, also „praktische“ Denker. Das Problem dieses „praktischen“ Denkens ist, dass es naturgemäß selten im Stande ist zu begreifen, wie extrem unpraktisch seine übergeordneten Bürokratenwelten eingerichtet sind. Jeder einfache Bauer mit offenen Augen weiß weit mehr als all die eierköpfig nudgenden Rechenschieber zusammen genommen. Die Bullshitstory ist an Lächerlichkeit kaum zu überbieten. Dennoch wird sie in elitärsten Kreisen der Sachsen dieser Welt allen Ernstes nachgeplappert und ihre „Experten“ vollkommen für voll genommen. Funktioniert in etwa so wie bei Monty Pythons Mr. Creosote. Bis das Ding eben platzt und die Damen der Prominenz in aller Regel Reißaus nehmen. Und dann wollen es eh alle schon immer gewusst und nur so getan haben als ob … ;-)
Ideologie / politische Interessen fressen Wissenschaft! Das haben wir bereits während Corona bemerkt.