
Sind 5G-Sendemasten vor Wohnhäusern gesundheitlich unbedenklich und zulässig?
Immer mehr Studien zeigen, dass Mobilfunkstrahlung negative Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Schutznahmen sind daher angebracht und unnötige Gefährdungen durch Funkmasten müssen verhindert werden.
Weltweit ist ein ziemlich rücksichtsloser Ausbau der Mobilfunk-Infrastruktur im Gange, vor allem der Technologie, die für das Internet der Dinge, digitale ID oder gar das „Internet of Bio Nano Things“ (IoBNT) benötigt wird. Die Strahlung in höheren Frequenzbändern ist aber noch schädlicher und das Netz wird noch mehr verdichtet durch weitere Standorte für Sendemasten.
Im Nevada County in Kalifornien hat sich ein lokaler Streit über einen geplanten 13-stöckigen Mobilfunkmast von Verizon zu einem Bundesverfahren ausgeweitet. Dadurch wurde die Angemessenheit der Sicherheitsstandards für Mobilfunkstrahlung ins nationale Rampenlicht gerückt. Kristin Phalen, eine Anwohnerin, die die Opposition anführt, hat kürzlich das Recht erhalten, sich in die Klage von Verizon gegen den Landkreis einzuschalten, nachdem lokale Beamte die Genehmigung für den Turm verweigert hatten, der nur 30 Meter von den Haustüren von 12 Anwohnern, darunter vier kleine Kinder, entfernt stehen würde.
Der Fall unterstreicht den sich verschärfenden Konflikt zwischen dem Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur und den Bedenken der Bevölkerung hinsichtlich potenzieller Gesundheitsrisiken und stellt die grundlegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse in Frage, die seit Jahrzehnten die Mobilfunktechnologie bestimmen.
- Mayer, Peter F.(Autor)
Veraltete Standards, moderne Bedenken
Der Kern der rechtlichen und wissenschaftlichen Debatte liegt in den 1996 festgelegten Grenzwerten der Federal Communications Commission (FCC) für die Exposition gegenüber Hochfrequenzstrahlung (HF). Diese Standards basieren auf der Prämisse, dass die einzige Schädigung durch HF-Strahlung thermischer Natur ist – im Wesentlichen, dass sie bei sehr hohen Leistungsstufen zu einer Erwärmung des Gewebes oder zu Verbrennungen führen kann. Eine Vielzahl wissenschaftlicher Untersuchungen, die in den letzten 25 Jahren durchgeführt wurden, zeigen jedoch, dass biologische Schäden bereits bei weitaus geringeren Werten als denen, die eine Erwärmung verursachen, auftreten können, und zwar durch Mechanismen wie oxidativen Stress, der Zellen und DNA schädigen kann.
Experten weisen darauf hin, dass die Grenzwerte der FCC weitgehend auf einer Handvoll kleiner Tierstudien aus den 1970er und 1980er Jahren basieren. In diesen Studien wurden einige Dutzend Ratten und Affen für kurze Zeit RF-Strahlung ausgesetzt, um anhand des Zeitpunkts, zu dem die Tiere aufhörten, nach Futter zu suchen, einen „schädlichen” Wert zu bestimmen. „Die Strahlungsgrenzwerte schützen nicht vor den gesundheitlichen Auswirkungen einer langfristigen Exposition”, sagte Theodora Scarato, Geschäftsführerin des Environmental Health Trust. „Das ist einfach empörend.” Tausende nachfolgende, von Fachkollegen begutachtete Studien haben eine chronische, geringe HF-Exposition mit einer Vielzahl von Problemen in Verbindung gebracht, darunter ein erhöhtes Krebsrisiko, Spermienschäden, neurologische Auswirkungen und kognitive Probleme.
Ein wegweisendes Gerichtsurteil ignoriert
In einer wegweisenden Entscheidung aus dem Jahr 2021 entschied das US-Berufungsgericht für den D.C. Circuit gegen die FCC und befand, dass die Entscheidung der Behörde aus dem Jahr 2019, ihre Richtlinien aus dem Jahr 1996 aufrechtzuerhalten, „willkürlich und launisch“ sei. Das Gericht wies die FCC an, sich mit den Auswirkungen von HF-Strahlung auf Kinder zu befassen, die gesundheitlichen Folgen einer langfristigen Exposition zu überprüfen und die Auswirkungen auf die Umwelt zu untersuchen.
Trotz dieser gesetzlichen Vorgabe hat die FCC noch keine Maßnahmen ergriffen, was weitere rechtliche Schritte von Interessenverbänden nach sich zieht. Die Untätigkeit der Behörde bedeutet, dass die Sicherheitsprüfungen für alle drahtlosen Geräte – von Mobiltelefonen bis hin zur Infrastruktur von 5G-Netzen – weiterhin auf einem Modell basieren, das nur thermische Auswirkungen berücksichtigt und von einem Bundesgericht als unzureichend eingestuft wurde.
Der 5G-Faktor und die zunehmende Exposition
Die Einführung der 5G-Technologie hat diese Bedenken noch verstärkt. 5G bietet zwar höhere Geschwindigkeiten, nutzt jedoch höhere Frequenzen und erfordert ein dichteres Netz von „Small Cell”-Antennen, die häufig auf Strommasten in der Nähe von Wohnhäusern und Schulen angebracht werden. Dies hat zu einer erhöhten Exposition der Bevölkerung geführt.
Darüber hinaus dringen die von 5G-Netzen verwendeten Millimeterwellen mit höherer Frequenz nicht so tief in den Körper ein wie niedrigere Frequenzen, werden jedoch innerhalb weniger Millimeter vom menschlichen Gewebe absorbiert, was zu besonderen Bedenken hinsichtlich der Gesundheit von Haut und Augen führt. Eine Reihe aktueller wissenschaftlicher Fallstudien dokumentiert das Auftreten des „Mikrowellensyndroms” – Symptome wie Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Herzrhythmusstörungen – bei Menschen, kurz nachdem 5G-Basisstationen in der Nähe ihrer Wohnungen oder Arbeitsplätze in Betrieb genommen wurden.
Hier noch einige Hinweise, wie man sich die Strahlungsbelastung reduzieren kann. In der Nacht sollten alle Smartphones im Wohnbereich auf Flugmodus gestellt werden. Auch das Wlan sollte über Nacht abgeschaltet sein. Bluetooth sollte nur bei aktueller Nutzung eingeschaltet sein. Ist das Smartphone mit einem Wlan verbunden, sollte die Telefoniefunktion via Wlan aktiviert sein. Die Strahlungsleistung im lokalen Bereich ist jedenfalls geringer als bei Verbindung mit einer entfernten Funkzelle.
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5G Freqenzen: Und die Auswirkungen auf unsere Gesundheit Informationen und Studienergebnisse 2. Auflage
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5G und WLAN: Die ignorierten Fakten
Unsichtbarer Einfluss: Wie 5G-Signale über biochemische Kanäle den Gehirnrhythmus verändern
Versteckte Kosten von 5G: Negative Auswirkungen auf die Gesundheit von Industrie ignoriert
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Ein Großteil der Kommunikation würde auch Kabel gebunden funktionieren. Lasst die großen Sendemasten weit entfernt stehen und legt dann gut geschirmte Kabel oder LwL.
Aber das löst nicht alle Probleme. Handysignale brauchen den Funk.
Ich empfehle auch daheim alles auf Kabel zu legen und WLAN soweit wie möglich zu minimieren.
Dect-Telefone strahlen ungemein. In eine Ecke des Hauses, am besten nicht zum Nachbarn und keine weiteren Stationen im Haus verteilen.
Das Gemeine an der Strahlung ist ja, wir sehen sie nicht. Und was die Leute nicht sehen, nehmen sie nicht als Bedrohung war. Egal wie schlecht es ihnen geht, am Ende wissen sie nicht warum.
Und das Kontrollsystem der Machtsekte will ja alles mit Funk versehen, damit es funktioniert.
Also mal wieder ein Konflikt zwischen den Menschen und ihre Freiheiten und Gesundheit, gegen den Willen der Herrschaft und Profit, denen das absolut egal ist, ob wir durch Strahlung verseucht werden. Mit Krankheit lässt sich ja auch gut Geld machen.
Man sieht es ja an Chemtrails.. diese Leute juckt das nicht nur nicht, sie nehmen für ihre Zukunftsvisionen und Systemvorstellung eben alles in Kauf.
Selbst lässt man sich aus der ganzen Welt das beste Biofleisch/Gemüse/Obst einfliegen, hat keine Chemtrails über den Paradiesen und verstrahlen lässt man sich auch nicht.
Systembedinter Wahnsinn eben..
Mit den Mobilfunkwellen ist es wie mit anderen schädlichen Dingen in der Vergangenheit. Beispiel mRNA Spritzen, Zigaretten, Pestizide, Teflon, atomare Strahlung, Quecksilber usw. Es dauert immer lange und viele müssen erst sterben bevor etwas geschieht. Erst recht, wenn große Begeisterung vor neuer Technik und viel Geld im Spiel ist!
Jeder kann selbst etwas tun und sich informieren, kritisch hinterfragen und im Fall der Mobilfunkstationen nicht in die unmittelbare Umgebung ziehen! Und vor allem nicht ständig mit dem Handy direkt am Kopf telefonieren! Freisprecheinrichtung nutzen und nie das Handy nachts in der Nähe lassen! Noch ein kleiner Trick gegen Mobilfunkstrahlung ist es, wenn man in einem Massivholzhaus wohnt! Das schirmt Funkwellen extrem stark ab! Kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
Leseempfehlungen: „Elektromagnetische Felder“ von Mercola oder der Einstiegsklassiker „Invisible Rainbow“ von Firstenberg.
Mercola beschreibt plastisch dass es bereits 1951 bekannt war das Rauchen massiv gesundheitsschädlich ist, und es trotzdem ein halbes Jahrhundert gedauert hat bis die Heerscharen von Lungenkrebserkrankten und -Toten nicht mehr wegzuleugnen waren bis sich etwas geändert hat. Industrieinteressen vor allem anderen, gekaperte Regulatoren, Presse / Rundfunk / TV / „Wissenschaft“ – alle geflissentlich zu Diensten, wie gehabt.
Angefangen hat’s mit der Mobilfunkerei Anfang der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. In 5 Jahren also könnte sich etwas tun. Vielleicht. Wird schwieriger diesmal, da 5G offensichtlich eine Kernkomponente der Digitalversklavungsphantasien der Psychopathen darstellt. Was schon sehr weit fortgeschritten ist.
Die ÖBB stellt auf ihren Bahntrassen auf, was sie will. Masten direkt neben Wohngebieten und die Gemeinden haben dagegen (angeblich) keine Chance – die meisten kümmert es auch nicht. Und Hinz und Kunz wollen „das beste Netz“ für ihre Gaming- und Filmabende…
Was will man gegen Gleichgültigkeit und Blödheit tun?