
HF-EMF-Strahlung erhöht Risiko für neurologische Entwicklungsverzögerungen bei Babys um mehr als das Dreifache
Die erste Kohortenstudie an Säuglingen, bei der direkte HF-EMF-Messungen zu Hause durchgeführt wurden, zeigt einen starken Anstieg motorischer, problemlösender und sozialer Defizite – selbst bei alltäglichen Wi-Fi- und Mobilfunkmasten-Pegeln.
Für die EU ist 5G eine Schlüsseltechnologie. Sie wird benötigt für zukünftige Überwachungsmaßnahmen mit dem EUDI-Wallet und dem CBDC. Aber sie verursacht nachweisbar gesundheitliche Schäden, die von denzuständigen Politikern und behörden aberr gänzlich ignoriert werden. Eine umfassende Übersichtsstudie lieferte beispiellose Evidenz, die eindeutige genotoxische Auswirkungen im Zusammenhang mit der alltäglichen Exposition gegenüber hochfrequenten elektromagnetischen Feldern (HF-EMF) aufzeigt. Als Genotoxizität bezeichnet man eine Form der Toxizität, die Veränderungen der Erbinformation auslöst. Konkret ist damit die Schädigung der DNA gemeint. Auf der Grundlage von über 500 Studien – darunter In-vivo-, In-vitro- und epidemiologische Daten – identifiziert die Übersicht signifikante DNA-Schäden und oxidativen Stress im Zusammenhang mit weit verbreiteten drahtlosen Technologien, darunter Mobiltelefone, WLAN und gepulste HF-Signale.
Eine neue Studie von Maninder S. Setia et al mit dem Titel „Radiofrequency Electromagnetic Field Emissions and Neurodevelopmental Outcomes in Infants: A Prospective Cohort Study“ (Hochfrequente elektromagnetische Felder und neurologische Entwicklungsergebnisse bei Säuglingen: Eine prospektive Kohortenstudie) hat eine der bislang deutlichsten Warnungen vor den Auswirkungen alltäglicher Funkstrahlung auf Babys ausgesprochen.
Im Gegensatz zu früheren Untersuchungen, die auf Umfragen zur Handynutzung basierten, hat dieses Team die hochfrequenten elektromagnetischen Felder (HF-EMF) in Wohnungen – aus Quellen wie Mobilfunkmasten, WLAN-Routern, Schnurlostelefonen und Bluetooth-Geräten – direkt gemessen und die tatsächliche Gehirn- und Motorikentwicklung von Säuglingen im ersten Lebensjahr verfolgt.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Das Ergebnis? Eine höhere Strahlenbelastung in der Wohnung stand in engem Zusammenhang mit Verzögerungen bei der Feinmotorik, der Problemlösungsfähigkeit und der sozialen Entwicklung – selbst nach Berücksichtigung des Geburtsgewichts, des Alters der Mutter und des Einkommensniveaus.
Was gemessen wurde
Die Wissenschaftler begaben sich mit einem professionellen Spektrumanalysator in die Wohnungen und maßen die gesamte RF-EMF aus allen Quellen in der Wohnumgebung – nicht nur aus Mobilfunkmasten.
Dazu gehörten:
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WLAN-Router (oft rund um die Uhr in Betrieb)
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Schnurlos-Telefone und ihre Basisstationen
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Bluetooth-Geräte wie Lautsprecher, Ohrhörer und Babyphone
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Mobilfunkmasten in der Nähe
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Smart-TVs, Tablets und Smart-Home-Hubs
- Smart-Meter Stromzähler
Die Wohnungen wurden in drei Expositionsgruppen unterteilt:
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Niedrig: ~0,62 mW/m² – typisch für Haushalte ohne WLAN, mit wenigen drahtlosen Geräten und minimalem Mobilfunkmast-Signal in der Nähe.
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Mittel: ~8,66 mW/m² – häufig in Haushalten mit einem einzigen, ständig eingeschalteten WLAN-Router, gelegentlicher Bluetooth-Nutzung und mäßiger Mobilfunkmast-Präsenz.
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Hoch: ~32,36 mW/m² – häufig in modernen Haushalten mit mehreren drahtlosen Geräten (WLAN, Bluetooth, Smart Gadgets) und in unmittelbarer Nähe zu einem Mobilfunkmast.
Die Entwicklung der Säuglinge wurde anhand des Goldstandards Ages & Stages Questionnaire, 3rd Edition (ASQ-3) bewertet, einem validierten Screening-Instrument, das Fähigkeiten in den Bereichen Kommunikation, Motorik, Problemlösung und soziale Interaktion misst.
Beeinträchtigung der Feinmotorik
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Hohe vs. niedrige EMF-Exposition: Bei Babys war die Wahrscheinlichkeit einer Verzögerung der Hand-Augen-Koordination 2,74-mal höher (95 % CI: 1,10–6,78, p = 0,03).
Beispiel: Schwierigkeiten beim Greifen von Gegenständen, Stapeln von Bauklötzen oder Aufheben kleiner Gegenstände.
Schwierigkeiten bei der Problemlösung
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Hohe vs. niedrige EMF: 3,67-mal höheres Risiko für Verzögerungen (95 % KI: 1,41–9,55, p = 0,008).
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Mittlere vs. niedrige EMF: 3,12-mal höheres Risiko (95 % KI: 1,22–8,00, p = 0,017).
Beispiel: Schwierigkeiten, ein verstecktes Spielzeug zu finden oder herauszufinden, wie man etwas erreichen kann – frühe Anzeichen für logisches Denkvermögen.
Verzögerungen in der sozialen Entwicklung
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Mittlere vs. niedrige EMF: Fast 2,7-mal höhere Wahrscheinlichkeit für persönliche und soziale Verzögerungen (95 % KI: 0,95–7,50, p = 0,062, statistisch nicht signifikant).
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In Haushalten mit hoher Strahlenbelastung war der Anteil der Babys mit emotionalen/sozialen Problemen am höchsten – 11,5 % im Vergleich zu 0 % in Haushalten mit geringer Strahlenbelastung.
Die Entfernung zum Sendemast spielte keine Rolle
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Die Entfernung des Wohnortes zum nächsten Mobilfunkmast hatte keinen Einfluss auf das Risiko.
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Das bedeutet, dass Geräte im Haushalt (WLAN-Router, Schnurlostelefone, Bluetooth-Geräte) einen Großteil der Strahlenbelastung verursachen könnten.
Diese Studie zeigt, dass alltägliche drahtlose Strahlung – in Mengen, die die meisten Menschen als „normal” betrachten – die Gehirnentwicklung von Säuglingen unbemerkt schädigen kann. Babys in Haushalten mit hoher Strahlenbelastung hatten innerhalb von nur 12 Monaten ein zwei- bis fast viermal höheres Risiko für Entwicklungsverzögerungen in kritischen Bereichen der Gehirn- und Motorikentwicklung.
Dies reiht sich ein in die wachsende Liste dokumentierter Gesundheitsrisiken durch EMF: Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Fruchtbarkeitsprobleme, Herzprobleme und Krebs.
Die wichtigsten Erkenntnisse und Studien zum 5G-Mobilfunk sind in diesem TKP-Buch zusammengefasst:
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5G Freqenzen: Und die Auswirkungen auf unsere Gesundheit Informationen und Studienergebnisse 2. Auflage
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Nicht nur fürs Baby schädlich, sondern auch für den Erwachsenen! Vor allem die neuen WLAN Standards mit 3,5GHz haben es in sich. Mein Messgerät überschlägt sich jetzt seit die Nachbarn auf Glasfaser umgestiegen sind mit ebendiesen neueren Routern… Ich ziehe jetzt um, mir reicht das morgens unerholt Aufwachen, weil die Leute zu dumm sind das WLAN nachts abzuschalten. In der Mietwohnung macht es keinen Sinn das Schlafzimmer funkdicht umzubauen… also lieber raus aufs Land – da gäbe es auch noch was mehr zu essen wenn der WEF induzierte Crash tatsächlich kommen sollte!
Wer sich mit EMF nur ein wenig auskennt, bekommt schon beim Lesen der in der Studie verglichenen Belastungsstufen eine Gänsehaut. 0,62 mW/m² als Niedrig, 8,66 als Mittel und 32,36 als Hoch zu bezeichnen ist eigentlich schon frappant. Es fehlt in dieser Studie die Evaluierung von Kindern, die ohne EMF bzw. mit wirklich niedriger Belastung aufwachsen. Da wäre der Unterschied in Sachen Entwicklung vermutlich noch signifikanter.
Das was in der Studie als Niedrig bezeichnet wird, ist laut Konsens nahezu aller unabhängigen EMF-Experten bereits eine für Daueraufenthalts-Plätze eigentlich untolerierbar hohe Belastung. EUROAPEM bzw.die Salzburger Ärztekammer empfiehlt 0,001 max. 0,01 mW/m² als Richtwert.
Zum Vergleich: Ab 1 mW/m² (= 1000 µW/m2) beginnt oxidativer Stress = lt. Schuluchwissen Vorstufe zu Krebs und vielen anderen gesundheitserosiven Prozessen.
Bei BMW hatte man bislang – aus gute Gründen – konzernweit einen Grenzwert von 0,1 mW/m² (= 100 µW/m2) an allen Arbeitsplätzen.
… um hier nicht nur diffuse Angst zu erzeugen – zu etwas, gegen das man scheinbar sowieso nichts tun kann: Man kann sehr wohl etwas tun. Dieses Wissen kann einen dazu motivieren, die Geräte so oft wie möglich in den Flugmodus zu schalten bzw. WLAN und Bluetooth aus … Goldlösung, die fast nichts kostet, ist natürlich die Verkabelung mit Ethernet kabeln: gegenüber WLAN superschnelle und stabile Datenverbindung, dabei vollkommen strahlungsfrei.
Es ist wie beim Rauchen: Wenn man statt 3 Packungen Zigaretten pro Tag nur einen oder zwei Stengel raucht, ist das für die Lungen ein Riesenunterschied.
Laut diesen russ. Forschungen (tinyurl.com/rfkvzx8c) generiert eine aktive DNA spezielle Frequenzen, die sich auch in hörbare Töne transformieren lassen, die wiederum individuell heilsam wirken. So könnten gewisse HF-EMF-Felder (hcfricke.com/emf/) eine Disharmonie bei der DNA bewirken und dies wirkt dann im gesamten DNA-Kollektiv, was langfristig bestimmt nicht gesund ist …
Vor einiger Wochen wurde bei uncutnews auch ein Video gezeigt, dass amerikanische Studenten ein Versuch mit einem WLAN Router durchführten und erstaunt waren, dass bei WLAN ON die Pflanzen nicht wachsten
und bei OFF gediehen.