Studie: Covid-Lockdowns haben Gehirn von Teenagern verändert

18. September 2025von 5,6 Minuten Lesezeit

Die von den Regierungen und der WHO verhängten Lockdowns haben das Gehirn von Jugendlichen biologisch verändert und zu ähnlichen Symptomen wie bei Trauma-Überlebenden geführt, die unter einer geschwächten Stressreaktion und erhöhten Entzündungen leiden.

Teenager zeigten nach dem Lockdown eine verminderte Gehirnaktivität in den Bereichen Emotionsregulation und Belohnungsverarbeitung, was mit chronischem Stress in Verbindung gebracht wird. Die Studie zeigt, dass nicht Covid selbst, sondern die Isolation zu dauerhaften biologischen Schäden geführt hat, was Bedenken hinsichtlich langfristiger Risiken für die geistige und körperliche Gesundheit aufkommen lässt. Die Forscher warnen vor einer „neuen Normalität” mit unbekannten langfristigen Folgen und fordern Unterstützung für Jugendliche und evidenzbasierte Maßnahmen in zukünftigen Krisen.

Diese Art von Schäden sind weder überraschend noch unbekannt. Univ.-Prof. Dr. Dr. MSc. Christian Schubert, Psychoneuroimmunologe an der MedUni Innsbruck erklärte schon Mitte 2020, dass Kinder und Jugendliche durch die Covid-Maßnahmen schwere gesundheitliche Schäden davontragen können, die sogar zum Tod führen können. Viele Kinder und Jugendliche wurden im Rahmen der Lockdown-Maßnahmen starkem psychischen Stress ausgesetzt. Sie sind auch jetzt noch teils schwer psychisch belastet. Diese Belastungen ergeben sich nicht nur unmittelbar durch die Quarantänebedingungen, wo Familien auf engstem Raum, ohne kindgerechte soziale Kontakte und Aktivitäten leben mussten. Auch haben belastete Eltern ihren Stress auf Kinder übertragen.

Schuberts Fazit war: Kinder und Jugendliche laufen Gefahr, in ihrer ganzheitlichen Entwicklung behindert, Angst und Stress ausgesetzt und traumatisiert zu werden, sie können später an an schweren Folgeschäden erkranken.

Und genau diese Analyse und Vorhersage bestätigt die neue bahnbrechende Studie, die am 12. August 2025 in Translational Psychiatry veröffentlicht wurde: Diese Einschränkungen verursachten nicht nur vorübergehenden Stress, sondern veränderten auch das Gehirn, die Stressreaktionen und das Immunsystem von Jugendlichen in biologischer Hinsicht in einer Weise, die der von Trauma-Überlebenden ähnelt.

Forscher der Stanford University und des San Francisco Veterans Affairs Medical Center verglichen 154 Teenager – 76 wurden vor der Pandemie und 78 nach Ende der Lockdowns untersucht. Die Ergebnisse waren alarmierend. Die Teenager nach dem Lockdown wiesen niedrigere Cortisolwerte auf (was auf eine geschwächte Stressreaktion hindeutet), höhere Entzündungsmarker (die mit langfristigen Gesundheitsrisiken verbunden sind) und eine verminderte Gehirnaktivität in den Regionen, die die Emotionsregulation und die Belohnungsverarbeitung steuern. Diese Muster spiegeln diejenigen wider, die bei Personen zu beobachten sind, die in ihrer Kindheit einem Trauma ausgesetzt waren, und werfen ernsthafte Fragen über die langfristigen Folgen der von der Regierung verordneten Isolation auf.

Eine Generation mit biologischer Schädigung

Die Studie von Justin P. Yuan et al mit dem TitelThe effects of the COVID-19 pandemic on neurobiological functioning in adolescents(Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die neurobiologischen Funktionen bei Jugendlichen) ergab, dass Jugendliche, die Lockdowns durchlebten, „zutiefst stressige” biologische Störungen aufwiesen – nicht aufgrund von Covid selbst (nur ein Teilnehmer war positiv getestet worden), sondern aufgrund der anhaltenden sozialen und psychologischen Umwälzungen durch die Beschränkungen.

  • Geschwächte Stressreaktion: Eine geringere Cortisolproduktion deutet auf eine gedämpfte HPA-Achse hin, ein Kennzeichen für chronische Stressbelastung.

  • Erhöhte Entzündung: Erhöhte C-reaktive Proteinwerte (CRP) deuten auf einen proinflammatorischen Zustand hin, der mit Depressionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und anderen chronischen Krankheiten in Verbindung gebracht wird.

  • Veränderungen im Gehirn: MRT-Scans zeigten eine verminderte Aktivität im medialen präfrontalen Kortex (beteiligt an der Belohnungsverarbeitung) und im ventrolateralen präfrontalen Kortex (entscheidend für die Emotionskontrolle).

Yuan sagte gegenüber PsyPost: „Wir waren überrascht, wie sehr die Teenager, die die COVID-19-Lockdowns erlebt hatten, biologisch gesehen Menschen ähnelten, die in ihrer frühen Kindheit erheblichem Stress oder Traumata ausgesetzt waren.“ Mit anderen Worten: Die Lockdowns der Regierung könnten einer ganzen Generation biologische Schäden in Höhe eines Traumas zugefügt haben.

Und es ist absolut nicht so, dass man es nicht wissen konnte. „Die Wissenschaft“ hat es vorhergesagt, aber eben leider nicht die der Virologen, sondern der „nur“ die fachlich qualifizierten Immunologen. Die haben allerdings auch gesagt, dass Immunität nach Infektion stärker ist als jede Impfung, denn sie sorgt auch für Immunität in den Schleimhäuten der oberen Atemwege und schützt damit vor Infektion und Übertragung, was eine Impfung in Oberarm eben noch nie konnte.

Die wahren Kosten der „Schutzmaßnahmen“

Während WHO, Politik und Gesundheitsbehörden Lockdowns als notwendig rechtfertigten, um „die Kurve abzuflachen“, deckt diese Studie einen verheerenden Schaden auf: Die Maßnahmen zum Schutz der körperlichen Gesundheit opferten das psychische und neurologische Wohlbefinden, insbesondere bei Jugendlichen – einer Gruppe, die ohnehin anfällig für stressbedingte Störungen ist.

Frühere Forschungen haben gezeigt, dass die Pubertät eine kritische Entwicklungsphase ist, in der das Gehirn, das Immunsystem und die Stressreaktionen sehr empfindlich auf Umwelteinflüsse reagieren. Die Störung dieser Phase durch erzwungene Isolation, Schulschließungen und soziale Deprivation scheint zu dauerhaften biologischen Funktionsstörungen geführt zu haben.

Noch besorgniserregender? Die Teilnehmer der Studie waren überwiegend weiß und stammten aus einkommensstarken Familien, was bedeutet, dass die Auswirkungen in benachteiligten Gemeinden, in denen der Stresspegel wahrscheinlich noch höher war, weitaus schlimmer sein könnten.

Eine Warnung für die Zukunft

Die Forscher betonen, dass diese Ergebnisse als Weckruf dienen sollten. „Im Großen und Ganzen deuten diese Ergebnisse darauf hin, dass die Pandemie und die Lockdowns den Verlauf der psychobiologischen Entwicklung von Jugendlichen verändert haben“, sagte Yuan. „Für Forscher wird es wichtig sein, zu verstehen, wie diese ‚neue Normalität‘ langfristig aussehen könnte und ob die Pandemie auch jetzt noch negative Auswirkungen hat, damit wir junge Menschen nach der Pandemie bestmöglich unterstützen können.“

Mit anderen Worten: Der Schaden ist offenbar bereits angerichtet … und wir werden die Folgen erst in Jahren vollständig begreifen.

Diese Studie ist eine vernichtende Anklage gegen die Lockdown-Politik. Während Politiker und Gesundheitsbeamte sich gegenseitig auf die Schulter klopften, weil sie „Leben gerettet“ hätten, ignorierten sie die Kollateralschäden – die psychischen Krisen, die Entwicklungsstörungen und nun die biologische Umprogrammierung einer ganzen Generation.

Und wozu das alles? Es ging um den Test der Ausübung einer globalen Herrschaftsausübung, dem sich nur ganz wenige Staaten entzogen wie etwa Weißrussland oder Tansania, und um die Vorbereitung auf die weltweite Massenimpfung, die zu Übersterblichkeit und Geburtenrückgang führte.


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3 Kommentare

  1. Gabriele 19. September 2025 um 9:44 Uhr - Antworten

    Im Grunde wollen „sie“ es doch so…. je kranker bzw. psychisch labiler, umso leichter sind sie lenkbar! Wer ihnen dann Erleichterung verspricht, den wählen sie… wer das sein wird wissen wir schon, denn „räächts“ ist immer pöse…. und ein Leben ohne Smartphone-Verblödung geht auch nicht mehr, denn darauf gibt es ja die notwendigen „Entspannungs- und Lebenshilfe-Apps“. Ein einfacher Waldspaziergang oder ein Tag ohne digitalen Kram wird dagegen fast schon als Bedrohung erlebt. In Japan gibt es bereits jede Menge junger Menschen, die sich aus der Welt in ihre Miniwohnung zurückziehen, nicht mehr aus dem Haus gehen und mit niemandem mehr reden. Oder sie entscheiden sich gleich für den bekannten „Selbstmordwald“. Entsetzlich, wenn wir in dieser Welt ankommen…

    • Tensing Norbu 22. September 2025 um 14:40 Uhr - Antworten

      deswegen wollte ich früher, als ich jünger war, ein Digital Detox Center in den spanischen Pyrenäen aufmachen, wo man ein ganzes Dorf um eine Viertelmillion kaufen kann und es keinen Netzempfang gibt. Ich denke, in den kommenden Jahrzehnten wird Digital Detox wichtiger werden und vermutlich sogar ein Geschäftsmodell.

  2. triple-delta 18. September 2025 um 15:08 Uhr - Antworten

    Wenn man eine solche Untersuchung an den zur Wendezeit geborenen Kindern auf dem DDR-Gebiet machen würde, käme man zu ähnlichen Ergebnissen. Das Trauma, das man den Eltern dieser Kinder zugefügt hat, hat sich auch in den Kindern manifestiert. Es fehlt an Streßresistenz und Belastbarkeit.

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