
Milliardenklage gegen Abnehmspritzen
Abnehmspritzen wurden jahrelang vom Mainstream beworben und bejubelt. Nun enthüllen sich langsam die umfassenden Nebenwirkungen. 1.800 Betroffene haben geklagt.
Der dänische Pharmakonzern Novo Nordisk ist der Hersteller des Diabetesmedikaments Ozempic, das als Abnehmspritze eingesetzt wird. Eine Sammelklage in den USA, die sich auf den Wirkstoff Semaglutid bezieht, könnte den Konzern aber in eine existenzielle Krise stoßen. 1.800 Betroffene werfen Novo Nordisk vor, schwere Nebenwirkungen wie plötzliche Erblindung, Magenlähmung und Herzmuskelschrumpfung verschwiegen zu haben. Es geht um mehr als zwei Milliarden US-Dollar.
Ozempic wurde ursprünglich 2017 für Typ-2-Diabetes zugelassen, boomte dann aber ab 2021 durch seine Off-Label-Nutzung zur Gewichtsreduktion. Wegovy enthält denselben Wirkstoff und wurde zur Gewichtsreduktion bei Adipösen zugelassen. Auch dieses Medikament wird vor Gericht verhandelt.
Natürlich: Adipositas hat schwere gesundheitliche Nebenwirkungen, jedoch zeigt sich nun auch das Risiko durch die Spritze. Ozempic boomte: Prominente wie Elon Musk und Kim Kardashian befeuerten den Hype. Teilweise kam es zu Lieferengpässen in Europa. Sogar ein „Schwarzmarkt“ etablierte sich. Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) warnte 2023 vor gefälschten Injektionsstiften, die gesundheitliche Risiken bergen.
Dass die Spritze nicht nebenwirkungsfrei ist, war bekannt: Übelkeit, Erbrechen und Durchfall führen bei bis zu vier Prozent der Nutzer zur Absetzung. Schwere Fälle umfassen akute Pankreatitis, die tödlich enden kann, und Gastroparese, bei der der Magen nicht mehr entleert wird. Betroffene berichten von anhaltendem Erbrechen, Nährstoffmangel und lebenslangen Beeinträchtigungen.
Tausende berichten von plötzlichen, teilweise irreversiblen Sehstörungen. Eine Studie aus 2024 verknüpft Semaglutid mit einem erhöhten Risiko für Nonarteritic Anterior Ischemic Optic Neuropathy (NAION), eine Sehnervenschädigung, die zu plötzlichem Sehverlust führt. Die EMA spricht allerdings nur von einer sehr seltenen Nebenwirkung, mit einer Häufigkeit von eins zu 10.000. Selbst die WHO warnte 2025 vor dem NAION-Risiko.
Tierstudien sind noch dramatischer: In Mäusen führte Ozempic zu einer Schrumpfung der Herzmuskulatur und reduzierter Herzmasse. Humane Zellstudien zeigten ähnliche Effekte, was langfristige Herzrisiken andeutet.
Zudem treten Darmverschlüsse (Ileus) auf mit über 150 Meldungen an die FDA, darunter mindestens einem Todesfall. Andere Komplikationen sind „Ozempic Face“ – ein rapides Altern durch Fettverlust im Gesicht – und Schilddrüsentumore in Rattenstudien, die Warnhinweise erfordern. Kritiker werfen Novo Nordisk vor, Warnungen zu spät aktualisiert zu haben, trotz wachsender Berichte.
In Deutschland bleibt Ozempic rezeptpflichtig, primär für Diabetes, doch Ärzte verschreiben es zunehmend zur Abnahme. Novo Nordisk betont weiterhin die Sicherheit bei richtiger Anwendung. Die Kläger fordern Schadensersatz für Behandlungskosten, Verdienstausfälle und Schmerzensgeld. Möglich sind auch Strafzahlungen, falls sich herausstellt, dass Risiken bewusst verschwiegen wurden.
Bild „Pharmacist Holding Ozempic Weight Loss Pen“ by chemist4u is licensed under CC BY 2.0.
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Ärztin erzählt, wie sie die Corona-Lügen verändert haben
Covid-Impfstoffe als Biowaffe? Holland-Gericht lehnt Sachverständige ab
Richtig so. Die Pharmaindustrie m u ß Haftung für ihre „Kompositionen und Erfindungen“ übernehmen ‼️Auch nachträglich für mRNA-Verseuchungen….
Die Burschen haben sich längst daran gewöhnt, Menschen als Versuchskaninchen zu mißbrauchen…☹️
@Sabine Schoenfelder
also bitte sehr, Ozempic hat doch rein gar nichts mit mRNA zu tun.
Null, Zero, gar Nix.
Meine Meinung als 2fach Ungeimpfter, fünffach Ungeboosterter und extrem pharmakritischer Mensch.
Es gibt Sachen von der Pharma, die sind ein Verbrechen, aber es gibt auch wahre Segen.
Die GLP-1-Rezeptor-Agonisten gibt es schon seit 2005, Liraglutid seit 2009 und Semaglutid seit 2019.
Für die meisten, die es halbwegs klug anwenden, sind es ein echte Supermedikamente, insbesondere Semaglutid und Tirzepatid (Mounjaro)
Für die Diabetiker 2 sowieso, die meisten eh zu dick und nehmen gleich ab und mit etwas Glück brauchen sie danach gar nichts mehr. Oder allenfalls ein bisschen Metformin.
Übrigens, neben den sehr seltenen schweren NW gibt es einige umgekehrt positive, Herz/Kreislauf, Leber, Nieren, Entzündungen, Schlafapnoe, möglicherweise sogar Neuroprotektion bei Alzheimer und Parkinson.
Schwere NW wie Pankreatitis sind nicht häufiger als mit Placebo.
Allenfalls bei früherer Pankreatitis, Gallensteinen und massig Alkohohlkonsum.
Und auch da eher durch den starken Gewichtsabfall als durch das Semaglutid.
Dazu mit den Symptomen und erhöhten Lipase-/Amylasewerten gut kontrollierbar.
Magenbänder/Verkleinerung und der ganze Quatsch haben ein Vielfaches an NW und brauchen dauerhaft und penibel zu kontrollieren eine dauernde Supplementierung mit verschiedensten NEM.
Für mich als Diabetiker 2 inzwischen mit Minidosis (zwar auf Mounjaro gewechselt, weil noch weniger relativ harmlose NW) und Vorzeige BZ Werten, dazu noch Bluthochdruck auf traumhafte 115/70, sind diese Medikamente ein echter Gamechanger.
Die Wirkung ist schon beinahe in der Nähe von «naturidentisch», indem es die fehlgeleiteten Funktionen zwischen Darm und Hirn wieder korrigiert.
Natürlich keine Garantie, wenn ich es ganz absetze.
Und funktioniert nachhaltig nur, wenn die Essgewohnheiten etc. grundlegend geändert bleiben.
Was allerdings mit diesen Medikamenten viel leichter möglich ist und nach ein paar Jahren Rückfälle keineswegs vorprogrammiert sind.
Nicht in Ordnung sind die Abzockerpreise, insbesondere von Eli Lilly (Mounjaro).
Die sind kriminell.