Windräder: Wo landet der giftige Sperrmüll?

29. Juli 2025von 1,4 Minuten Lesezeit

Windräder werden zunehmend zum Umweltproblem – nicht nur während der Nutzung sondern auch danach. 

„Hetze gegen Windräder“ schreibt heute der Mainstream und schimpft dabei auf Donald Trump, der Ursula von der Leyen beim Thema Windenergie zurechtgestutzt hat. Windkraft ist aber nicht nur teuer und unsicher, sondern auch schädlich für die Umwelt – TKP hat umfassend über die Gefahren und Schäden von exzessiver Windkraft berichtet. Windräder schaden der Umwelt aber auch nach ihrem Betrieb weiter: Die Rotorblätter sind nicht wiederzuverwenden und Giftmüll.

Das Windrad ist eine Müllproduktionsmaschine – vom Bau bis zur Entsorgung. So kann zwar das Kupfer vollständig recycelt werden. Doch die riesigen Rotorblätter nicht. Der Müll deutscher Windkraftanlagen sorgt in Tschechien für Schlagzeilen, berichtete im Jänner das Online-Medium Der Status.

In Jirikov wurden nicht recycelbare Glasfaserabfälle von Windturbinenflügeln entdeckt, die illegal entsorgt werden sollten. Die Lieferungen stammten von einem deutschen Unternehmen, das sich auf das Recycling solcher Materialien spezialisiert hat – zumindest teilweise. Da Deutschland die Deponierung von Rotorblättern verboten hat, weichen Betreiber auf inoffizielle Wege aus.

Deutschland hat mittlerweile Müllberge zu verzeichnen: 20.000 Tonnen Rotorblattmüll pro Jahr „erwirtschaftet“ die Bundesrepublik. Im nächsten Jahrzehnt sollen es schon 50.000 Tonnen sein – dank „Energiewende“. Und das Problem ist freilich EU-weit – die EU hat keine Antwort darauf.

Hier ein Auszug aus einem aktuellen Bericht von BR24 (ab Minute 6:20):

Bild „Prellenkirchen’s windpark“ by Kamil Rejczyk is licensed under CC BY 2.0.

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4 Kommentare

  1. Michael Rosemeyer 31. Juli 2025 um 15:38 Uhr - Antworten

    Im Mittelalter wuchsen in Deutschland Zitronenbäume. In England wurden ebenfalls Wein und Olivenbäume angebaut. Es war wärmer als heute, Mittel- und Nordeuropa hatte seine Blütezeit!
    Quelle: TERRA-X 26.08.2023
    24.50min-25.50min
    https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/wein-eine-geschichte-durch-die-jahrtausende-doku-100.html

    Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
    Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
    2015
    https://www.welt.de/geschichte/article149773123/Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich-fette-Jahre.html

    Eisfreie Alpen zu Ötzis Zeit_ Ein Realitätscheck
    2024_09_26
    https://tkp.at/2024/09/26/eisfreie-alpen-zu-oetzis-zeit-ein-realitaetscheck/

  2. BM 31. Juli 2025 um 7:12 Uhr - Antworten

    33.000 Windräder in Deutschland. An den meisten Tagen zwischen 1 und 8 GW Leistung. Nennleistung 75 GW

  3. Satya 30. Juli 2025 um 8:16 Uhr - Antworten

    Geldgier führt zu den größten Sauereien auf diesem Planeten. In der Gesdamtheit sehe ich die umfangreiche Zerstörung unseres Landes.

  4. Glass Steagall Act 29. Juli 2025 um 17:40 Uhr - Antworten

    Mein Vorschlag: sämtliche alten Windräder auf dem Gelände des deutschen Bundestages entsorgen! Sozusagen als Mahnmal oder Denkmal, dass angeblich grüne Ideologen die Welt zerstören können!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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