Windräder verursachen immer mehr Krankheiten durch Infraschall

16. Juli 2025von 5,9 Minuten Lesezeit

Infraschall verursacht neben der Kontamination der Böden durch toxischen Abrieb von den Rotorblättern den schädlichsten Effekt für die Gesundheit von Mensch und Tier. Immer höhere Anlagen mit immer größeren Rotorblättern erzeugen immer höheren Schalldruck, was die schädlichen Wirkungen potenzieren.

Menschen, die in der Nähe von Windanlagen wohnen, klagen über eine ganze Reihe von gesundheitlichen Störungen. Diese sind in Studien festgehalten. Auch Tiere sind davon massiv beeinflusst, ja es wurde sogar nachgewiesen, dass Hühnereier absterben und keine Küken schlüpfen. Untersuchungen haben gezeigt, dass Vibrationen während der Tage 5 bis 8 der Entwicklung von Hühnereiern die Sterblichkeit und Missbildungen erhöhen, insbesondere bei Frequenzen zwischen 20 und 30 Hz und Beschleunigungsamplituden von 0,25 bis 1,5 G. Die gleichen Frequenzen und Amplituden erhöhen die Sterblichkeit bei Perlhuhn-Eiern um bis zu 48 %.

Studienautor Hening Theorell weist in einem neuen in Arbeit befindlichen Artikel darauf hin, dass äußerst beunruhigende Auswertungen offizieller Statistiken z.B. aus Schweden ein 2,5 – facher Anstieg vaskulärer Demenz nach Installation von über 4 MW-Anlagen festgestellt werden konnte.

Mittlerweile haben Installationen eine Megawattleistung von mindestens 4 MW, während ihre Nabenhöhe auf 125 m und die Höhe der Rotorspitzen auf 200 bis 250 m gestiegen ist. Derzeit werden Betriebsgenehmigungen für neue Windparks mit einer Leistung von 6 bis 10 MW, Rotordurchmessern von mehr als 170 m und Turmhöhen von über 300 m beantragt. Wir werden bei Ansteigen der Leistungen (aktuell sind überall in Deutschland 7-10 MW Anlagen in Planung) eine Notfallsituation bekommen. Es steigen die Emissionen nicht linear, sondern exponentiell.

Siemens Gamesa hat die leistungsstärkste Windturbine der Welt, eine 21,5-MW-Anlage, an der Technischen Universität Dänemark installiert. Das neue Turbinenmodell, SG DD-276, hat einen Durchmesser von 276 Metern.

Die neue 276 Meter Turbine produziert Schall mit stärkeren Amplituden und hat eine höhere Reichweite, was auch Professor Ken Mattsson von der Universität Uppsala bestätigt: „Windturbinen erzeugen riesige Mengen an Infraschall, der sich Kilometer für Kilometer ausbreitet. Je größer die Windturbine, desto mehr Infraschall wird erzeugt, und wir haben festgestellt, dass moderne Turbinen viel höhere Werte erzeugen als in den 1980er und 1990er Jahren gemessen wurden. Das bedeutet, dass die derzeitigen Schätzungen darüber, wie viel Infraschall die Häuser erreicht, ernsthaft fehlerhaft sind. Wir haben Infraschall von Windkraftanlagen in Entfernungen von über 50 Kilometern gemessen – und er ist immer noch deutlich vorhanden.“

Über diese Mechanismen wirkt Infraschall auf den Körper

„Seit Jahren suchen Forscher eher erfolglos nach dem pathophysiologischen Mechanismus, der erklärt, warum Menschen, die in der Nähe von Infraschall emittierenden Anlagen leben, überall ähnliche Symptome zeigen, Haustiere auffälliges Verhalten an den Tag legen und warum Tiere die unmittelbare Umgebung von immer höheren Windkraftanlagen oder anderen technischen Anlagen, die Infraschall und Vibrationen emittieren, meiden. Die Forschung wurde lange Zeit hauptsächlich von Akustikern geplant, durchgeführt und ausgewertet.

Seit etwa 2017 weisen internationale Studien zunehmend auf zelluläre Stresswirkungen und schwerwiegende gesundheitliche Auswirkungen durch chronische Exposition gegenüber periodisch auftretendem, niederfrequentem Infraschall und Vibrationen hin. Die Kenntnis der spezifischen Eigenschaften dieses weitreichenden Umweltfaktors und der aktuelle Stand der Forschung zur endothelialen Mechanotransduktion und zu PIEZO-Kanälen haben einen Paradigmenwechsel ermöglicht. Die zellulären Effekte konnten neu klassifiziert werden.“ schreibt Dr. Ursuöla Bellut-Staeck in einer neuen Studie.

In dieser Arbeit versucht Bellut-Staeck weiter darzustellen, dass Mechanostransduktion eine Grundlage aller Organismen darstellt, um Struktur, Funktion und Kommunikation aufrecht zu erhalten. Viele Organbezirke u.a. auch das Zentrale Nervensystem sind mit zahlreichen PIEZO-Kanälen ausgestattet und damit ebenfalls äußerst abhängig von der ungestörten Übertragung von Kräften. Damit können auch die Funktionen des Gehirns beeinträchtigt und geschädigt werden.

Das ist nur ein Organsystem: hoch ausgestattet sind auch das kardiovaskuläre System, damit auch die Vaskulogenesis der Föten, die Lunge, der Verdaungstrakt, das Urogenitalsystem und andere.

In Alberta, Kanada ist die Ärztin bereits als Sachverständige für die Auswirkungen von getaktetem Infraschall ausgehend von technischen Anlagen angehört worden und konnte Zeugnis ablegen zum bereits vorhandenen  Wissenschaftsstand und der hohen Evidenz für die Auswirkunge.

Die Studie mit dem TitelA fundamental basis for all living creatures, mechanotransduction, is significantly endangered by periodic exposure to impulsive infrasound and vibration from technical emitters – in particular cardiovascular and embryological functions(Eine grundlegende Basis für alle Lebewesen, die Mechanotransduktion, ist durch die regelmäßige Einwirkung von impulsiven Infraschallwellen und Vibrationen aus technischen Emittenten erheblich gefährdet – insbesondere kardiovaskuläre und embryonale Funktionen) ist am 16. Juni im Journal of Clinacal Medicine Band 10, Ausgabe 2, April 2025, S. 28-70, (PDF 2858 K) erschienen.

Zusammenfassung

Die Mechanotransduktion ist die gemeinsame Grundlage aller Organismen für die Umwandlung physikalischer Kräfte in biochemische und biologische Informationen. Laufende PIEZO-Kanal-Forschungen bestätigen PIEZ0-I- und II-Kanäle in zahlreichen anderen Geweben, auch außerhalb des Endothels. Die Voraussetzung für eine entzündliche Transformation des Endothels ist chronischer oxidativer und oszillatorischer Stress, da lebenswichtige Regulationsprozesse von einem ununterbrochenen laminaren Fluss im Kapillarsystem und der Integrität des Endothels abhängen. Die Gefäßgesundheit wiederum ist eng mit der bedarfsgesteuerten NO-Bioverfügbarkeit und deren Homöostase verbunden.

Neueste Erkenntnisse zu einem zunehmenden Umweltfaktor zeigen deutliche Hinweise auf eine Unverträglichkeit zwischen chronischen und impulsiven Niederfrequenzen und einem grundlegenden Informationsweg aller Organismen. Die potenziell schwerwiegenden Folgen einer Wechselwirkung, z. B. Verlust der Endothelintegrität, erhöhter Blutdruck und Gewebeumbau des Herzens, verminderte Fruchtbarkeit, Strandungen und Tod von Walen, Rückgang von Tierarten und Insekten sowie Verringerung der pflanzlichen Biomasse, haben eine gemeinsame Grundlage, die in diesem Artikel diskutiert wird: die Mechanotransduktion. Eine Kraft, die nicht bedarfsorientiert ist, kann zu unregelmäßigen Informationen führen.

Es ist dringend notwendig, die weitreichenden Auswirkungen und Folgen von Infraschall und Vibrationen durch technische Anlagen wie Biogasanlagen, Wärmepumpen und insbesondere große (250 m+) industrielle Windkraftanlagen (IWT) neu zu bewerten. „Wenn du die Geheimnisse des Universums entdecken willst, denke in Energie, Frequenzen und Schwingungen“ (Zitat von Tesla). Mechanotransduktion ist eine gemeinsame Grundlage allen Lebens und muss erhalten bleiben.

Diese Arbeit ist ein weiterer Beleg dafür, dass Windräder die bei weitem schädlichste Energiequelle in der heutigen Zeit sind. Sie verursachen nicht nur Schäden durch den Infraschall bei Mensch und Tier, sie kontaminieren durch den giftigen Abrieb von den Rotorblättern die Äcker, Wiesen, Wälder und die Ozeane und damit Tiere und unsere Nahrung. Sie schädigen das Pflanzenwachstum und beeinflussen massiv das Wetter und das Klima. Studien zeigen, dass sie zur Erderwärmung beitragen und die Böden austrocknen.


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2 Kommentare

  1. Gabriele 17. Juli 2025 um 15:13 Uhr - Antworten

    Man weiß es natürlich längst… man ignoriert und vertuscht es. Wer etwas spürt, ist ein Aluhut-Träger…wie immer. Wie auch bei 5 G, bei mRNA, bei Lipidnanopartikeln… eigentlich leben wir bereits in einem globalen Narrenhaus, wo statt den Ärzten, lauter Irre die Leitung übernommen haben.
    Erinnert mich an die Physiker von Dürrenmatt.
    Es ist eine ganz eigene Hölle, was uns alles angetan wird – jedenfalls denen, die nicht flüchten können.

  2. woge 17. Juli 2025 um 10:43 Uhr - Antworten

    Das Infra-Schall-Problem könnte schon seit Jahren stark minimiert bis Schnee von gestern sein, wenn nur einer meiner vielen Kommentare DA-zu „oben angekommen wäre“
    Zur Technik:
    Infraschall entsteht, weil das Rotorblatt den Mast schlag-artig passiert.
    Einfachste Gegenmassnahme: Schallschluckendes Material über etwa das unter Drittel eines Mast
    Dauerlösung: Propeller nicht geradlinig formen,
    sondern etwa im äusseren Drittel abwinkeln oder sichelförmig gestalten

    Wolfgang Gerlach,
    85 Jährchen, Facharbeiter, Meister, 2-fach Ingenieur

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