Studie: Nebenwirkung von RSV-Impfstoff sind Guillain-Barré-Syndrom, Frühgeburten und Todesfälle

9. Juli 2025von 3,4 Minuten Lesezeit

In Deutschland wird die RSV Impfung ab dem 75sten Lebensjahr empfohlen für Personen ab dem 60. Lebensjahr bei schweren Grunderkrankungen.

Für Schwangere wird aktuell keine Impfung empfohlen:

Das Neugeborene kann in den ersten Lebensmonaten durch die von der Mutter gebildeten Antikörper, die vor der Geburt über die Plazenta auf das Ungeborene übertragen werden können, geschützt werden. Die  hat die Daten zu diesem Impfstoff (Abrysvo®) geprüft und entschieden, dass zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht ausreichend Studiendaten vorliegen, um über eine mögliche Empfehlung zur Impfung in der Schwangerschaft zu entscheiden.

Nun liegt eine Studie vor, nach der Schwangeren dringend von einer RSV-Impfung abgeraten werden sollte.

Die Studie von: Junchao Li et al mit dem Titel: „Post-licensure safety of respiratory syncytial virus vaccines, Vaccine Adverse Event Reporting System, United States, May 2023–December 2024“ (Sicherheit von Impfstoffen gegen das Respiratorische Synzytial-Virus nach der Zulassung, Vaccine Adverse Event Reporting System, Vereinigte Staaten, Mai 2023–Dezember 2024) erscheint im Preventive Medicine Reports, Band 56, August 2025 als Artikel 103150.

Diese retrospektive Überwachungsstudie bewertete 6.790 VAERS-Meldungen nach RSV-Impfungen. Die Forscher führten deskriptive Analysen, klinische Überprüfungen schwerwiegender unerwünschter Ereignisse (AEs) und empirische Bayes’sche Datenauswertungen durch, um Signale für eine überproportionale Meldung zu identifizieren. Zu den interessanten Ergebnissen gehörten das Guillain-Barré-Syndrom (GBS), Frühgeburten, Anaphylaxie und unsachgemäße Verabreichung während der Schwangerschaft.

Ergebnisse

Inmitten der Unruhe nach der Zulassung der ersten RSV-Impfstoffe in den USA blitzen einige beunruhigende Signale auf. Die seltene, aber schwerwiegende neurologische Erkrankung Guillain-Barré-Syndrom (GBS) trat in 81 Meldungen auf, von denen 59 strenge diagnostische Kriterien erfüllten. Fast drei Viertel der Betroffenen mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Fall nach der Verabreichung von Arexvy endete tödlich.

Schwangerschaftsbedingte Komplikationen werfen einen noch dunkleren Schatten. Bei Frauen, die während der Schwangerschaft RSV-Impfstoffe erhielten – insbesondere Abrysvo von Pfizer – gab es 88 Berichte über Frühgeburten, einige davon nur wenige Tage nach der Impfung. Dieses Signal war nicht subtil: Die Datenanalyse wies auf eine ungewöhnlich hohe Häufigkeit von Frühgeburten hin, was darauf hindeutet, dass es sich hierbei um mehr als einen Zufall handeln könnte. Zehn Totgeburten und sieben Fälle von Präeklampsie verstärken die Besorgnis noch weiter.

Das Impfstoffsicherheitssystem verzeichnete außerdem 53 Todesfälle, die meisten davon bei älteren Empfängern (Durchschnittsalter: 81 Jahre). Die häufigsten Ursachen waren plötzlicher Herzstillstand, Atemstillstand und GBS. Obwohl die Kausalität allein anhand der VAERS-Daten nicht bestätigt werden kann, verdienen der Zeitpunkt und die Häufung dieser Ereignisse Aufmerksamkeit.

Weniger tödlich, aber dennoch signifikant waren Berichte über Anaphylaxie – 14 bestätigte Fälle von schweren allergischen Reaktionen, von denen einige eine Krankenhausbehandlung erforderten – und 44 Fälle von Cellulitis, meist in leichter Form, die an oder in der Nähe der Injektionsstelle auftraten.

In einer beunruhigenden administrativen Wendung wurden 367 schwangeren Personen versehentlich Arexvy verabreicht – obwohl es für die Anwendung während der Schwangerschaft nicht zugelassen ist. Während die meisten dieser Frauen keine unerwünschten Ereignisse meldeten, traten bei zwei Frauen schwerwiegende Komplikationen auf, darunter ein Fall von hypoxisch-ischämischer Enzephalopathie, einer schweren Erkrankung, die das Gehirn des Säuglings aufgrund von Sauerstoffmangel beeinträchtigt.

Schließlich ergab die Datenauswertung eine überproportional hohe Zahl schwerwiegender Ereignisse – GBS, Frühgeburten, Totgeburten, vorzeitiger Blasensprung –, insbesondere bei jüngeren Empfängerinnen von Abrysvo. Dies sind keine schwachen statistischen Hinweise, sondern deutliche Signale, die sofortige Wachsamkeit und weitere Untersuchungen erfordern.

Angesehene Wissenschaftler bezeichneten Impfung von Schwangeren als „ungeheuerlichsten Verstoß gegen die Ethik in der Geschichte der Medizin“. Die Praxis der Impfung während der Schwangerschaft ist relativ neu und begann 1997 mit der Grippeimpfung und 2010 mit der Tdap-Impfung (Diphtherie, Tetanus, Pertussis und Poliomyelitis). Trotz der Zusicherungen der Gesundheitsbehörden deuten neuere Erkenntnisse und Expertenaussagen darauf hin, dass Impfungen während der Schwangerschaft ein erhebliches Risiko für Mutter und Kind darstellen, wie hier berichtet.


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2 Kommentare

  1. rudifluegl 10. Juli 2025 um 1:32 Uhr - Antworten

    Die hiesige windige Goldmedaillengewinnerin, die sich mit ihrer Mutter den Daumen an den Geninjktionen breitgedrückt hat um im Segeln zu reüssieren, sollte auch mal gefragt werden, wodurch ihre Gebärmutter Blutungen wohl ausgelöst wurden.
    Mit wahrhaftiger Auskunft könnte sie eventuell mal, nicht nur Sportkanonen vor dem Fernsehschirm, helfen.

  2. Gabriele 9. Juli 2025 um 12:14 Uhr - Antworten

    Eine Bekannte von mir spricht viel mit Rettungskräften, weil sie eine Dauertherapie machen muss – ihr fällt in den Erzählungen seit Monaten Folgendes auf: Man sagt „unter der Hand“ (gehört schon von 5 verschiedenen Zivildienern), dass es immer mehr Krebsfälle ganz kleiner Kinder und Babys gibt. Sie hatten unlängst einen 1 1/2jährigen Buben mit Prostatakrebs (!!), immer mehr Fälle mit Krebs an den Augen (!).
    Darf man nicht weitersagen…alle schweigen offiziell. Kinder werden – weil Ärzte, Personal und freie Plätze fehlen – zum Teil täglich (!) für eine Therapie in weit entfernte Spitäler gebracht….
    Man hält es für Horror, aber es ist offenbar Realität.
    Sie selbst bemerkt an elend langen Wartezeiten in Ambulanzen, dass Ärzte und Personal fehlen. Krankenschwestern machen Untersuchungen, die nur Ärzte machen dürften, kenne sich mit Befunden dann nicht aus… und so weiter.
    Darf man alles nicht laut sagen. Alles Schwurbelei….

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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