
Die Macht der Ozeane und Pflanzen: Plan B für Klima & CO2
Im Buch Plan B für das Klima zeigt Physiker Gerd Ganteföhr, wie natürliche Senken die CO2-Emissionen der Menschheit zur Hälfte aufnehmen. Dies dreht die gesamte Klimafrage mit einem Schlag auf den Kopf. Seine Thesen fordern eine längst überfällige Debatte über die Rolle von Ozeanen und Pflanzen im Kampf gegen den Klimawandel. Eine Rezension.
In seinem Buch Plan B für das Klima weist der Physiker Gerd Ganteföhr bei grundsätzlicher Akzeptanz des Klimanarrativs auf einen Fakt hin, über die „offiziellen“ Klimawissenschaftler nicht gerne sprechen: Natürliche Senken nehmen bisher ungefähr die Hälfte des von der Menschheit emittierten CO2 auf und es sind keine physikalischen Mechanismen erkennbar, die diese Senkenleistung in naher Zukunft vermindern würden. Bei diesen beiden natürlichen Senken handelt es sich um die Ozeane und die Landpflanzen.
Die Implikationen dieser Erkenntnis sind enorm. Auf der Pariser Klimakonferenz 2015 haben sich die Staaten der Welt verpflichtet, den Klimawandel auf unter 2 Grad Celsius zu begrenzen, indem die Emissionen so weit verringert werden, dass die natürlichen Senken alles weiterhin ausgestoßene CO2 aufnehmen können.
In Deutschland wird dieses „Netto Null“ seitens der Klimawissenschaftler, der Politik, der Gerichte und von Klimaaktivisten so interpretiert, dass Netto Null tatsächlich Absolut Null bedeute. Denn die natürlichen Senken würden sich nämlich bald erschöpfen.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Sollten die Senken aber weiterhin zur Verfügung stehen, müsste die Menschheit ihre CO2-Emissionen nur um die Hälfte reduzieren. Das wäre immer noch eine riesige Herausforderung, aber weitaus realistischer und bezahlbarer als Absolut Null. Wir hätten mehr Zeit für eine Dekarbonisierung und sie könnte ohne eine Verarmung der Bevölkerung der Industrieländer erreicht werden.
Die Frage, wie sich die beiden natürlichen Senken in Zukunft entwickeln werden, ist also von allerhöchster Wichtigkeit für die Klimapolitik.
Budget- oder Senkenmodell?
Gegenwärtig emittiert die Menschheit pro Jahr etwa 40 Milliarden Tonnen CO2. Davon nehmen jeweils die Ozeane und die Landpflanzen etwa 10 Milliarden Tonnen auf. Im Augenblick emittieren wir etwa das Doppelte dessen, was die natürlichen Senken aufnehmen können. Sollte es aber gelingen, die CO2-Emissionen auf 20 Milliarden Tonnen zu reduzieren, bliebe die CO2-Konzentration in der Atmosphäre konstant. Die Senkenleistung kann zudem erhöht werden.
Die meisten Klimaaktivisten, Journalisten und Politiker lehnen das Senkenmodell ab. Sie sind davon überzeugt, dass jede Abschwächung ihrer Forderung nach totaler Dekarbonisierung dazu führen würde, dass die Bevölkerung die Motivation verliert, die harschen Auflagen eines radikalen Klimaschutzes mitzutragen. Aus diesem Grund werden die Senken aus der öffentlichen Diskussion herausgehalten. Statt dessen vertritt man das Budgetmodell, nachdem die Menschheit nur noch eine bestimmte maximale Menge an CO2 ausstoßen darf. Ist dieses Budget aufgebraucht, müssen die Emissionen auf absolut Null fallen. Natürliche Senken können nicht vor. Begründet wird dies damit, dass Computermodelle vorhergesagt haben, dass die Senkenleistung in Zukunft sehr rasch abnehmen würde. Welche physikalischen Annahmen diesen Modellen zugrunde liegen, wird aber nicht offengelegt. Auch haben Klimawissenschaftler stupide seit den 90er Jahren ein Versagen der Senken „in nächster Zukunft“ vorhergesagt, ohne dass diese Vorhersagen bisher eingetroffen sind.[1]
Ganteföhr geht davon aus, dass das CO2 ursächlich ist für die aktuelle Klimaerwärmung. Diese hat allerdings nicht nur negative Folgen wie das Ansteigen des Meeresspiegels und Gletscherschmelzen, sondern auch positive. Darunter fallen etwa das Ergrünen der Erde und höhere Ernteerträge, die angesichts einer immer noch zunehmenden Menschheit dringend notwendig sind.
Plan A: Das Budgetmodell
Das Budgetmodell postuliert, dass die Menschheit nur noch über eine fixe Menge an Kohlendioxid verfügt, die ausgestoßen werden darf, bevor die Temperaturziele des Pariser Abkommens überschritten sind.
Nach den Daten des Weltklimarates hatte die Menschheit bis 2019 rund 2.400 Milliarden Tonnen an Kohlendioxid emittiert. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, dürfen nur noch 500 Milliarden Tonnen ausgestoßen werden. Bei Emissionen von 40 Milliarden Tonnen jährlich wäre dieses Budget in 12 Jahren und damit im Jahr 2031 aufgebraucht.
Da die natürlichen Senken in nächster Zukunft gesättigt sein werden und ihre Leistung bald auf null falle, spiele ihre Existenz für die Lösung des Klimaproblems keine Rolle.
Diese Fakten hätten Klimamodelle eindeutig berechnet.[2]
Bisher ist es allerdings nicht gelungen, den jährlichen Anstieg der CO2-Emissionen auch nur zu verlangsamen, geschweige denn zu stoppen. Das sind – wie oben beschrieben – etwa 40 Gigatonnen pro Jahr. Das Problem ist, dass dieses CO2 aus einer Vielzahl von Quellen und Ländern stammt, was eine umfassende Reduktion schwierig und teuer macht. Wird sie wie in Deutschland mit ideologischer Härte erzwungen, kommt es zur Deindustrialisierung und Verarmung des jeweiligen Landes.
Die Vorstellung, dass sich die ganze Welt dieser in Deutschland praktizierten Rosskur unterziehen würde, ist schlicht realitätsfern. Ganz im Gegenteil, eine stark wachsende Weltbevölkerung benötigt mehr und mehr Energie. Die historische Erfahrung der Industrieländer zeigt, dass hoher Wohlstand eine Voraussetzung für einen demographischen Wandel ist. Nur unter diesen Umständen geht die Anzahl der Kinder pro Frau zurück und damit auch das Bevölkerungswachstum. Aber nur wenn das globale Bevölkerungswachstum gestoppt werden kann, ist eine zumindest partielle Dekarbonisierung überhaupt realistisch. Wohlstand ist aber nur mit günstiger Energie zu erreichen.
Die Zahl der Energiequellen, die dies leisten können, ist sehr begrenzt: Es gibt einerseits die konventionellen Energieträger Kohle, Erdöl, Gas und die Kernkraft, sowie die „Erneuerbaren“ Sonne, Wind, Wasser und Biomasse. Seit Jahren behaupten Grüne, dass die fossilen Energieträger einschließlich des Urans in einigen Jahrzehnten verbraucht sein werden. Wenn man allerdings die unkonventionellen Lagerstätten wie das Schweröl im Orinoco-Becken und die Ölsande in Kanada mit einrechnet, ist Öl noch für mindestens 100 Jahre vorhanden, Erdgas für 200 Jahre und Kohle für mehrere 1.000 Jahre. Bekanntlich können Benzin und Stadtgas auch aus Kohle gewonnen werden. Mit Schnellen Brütern kann auch das Uran238 genutzt werden, wodurch sie die Uranvorräte verhundertfachen. Noch fünfmal größer sind die Vorräte an Thorium, das ebenfalls in bestimmten Kernkraftwerken genutzt werden könnte. Unter diesen Bedingungen könnte die gesamte Menschheit für mehrere 10.000 Jahre mit Energie versorgt werden.
Das Problem der Erneuerbaren Energien Sonne und Wind ist, dass sie nicht zuverlässig verfügbar sind. Ihre Leistung hängt vom Wetter, der Tages- und der Jahreszeit ab. Sie eignen sich zur Versorgung einer modernen Volkswirtschaft nur in Kombination mit zuverlässigeren Energiequellen.
Auch der immer stärkere Ausbau der Windkraft hat Folgen insbesondere für die Bewohner der betroffenen, vor allem ländlichen Regionen. Sie bewirken eine erhebliche Veränderung des Landschaftsbildes und tendieren dazu, dieses komplett zu zerstören.
Die Elektrizität macht nur einen Bruchteil des Gesamtenergieverbrauchs eines Industrielandes aus. Den Primärenergieverbrauch (zusätzlich: Verkehr, Industrie, Hausbrand etc.) zunächst auf Elektrizität und dann auf Sonne und Wind umzustellen, ist technisch kaum machbar und darüber hinaus unbezahlbar.
Dakarbonisierung, also der Ausstieg aus Kohle, Öl, Gas und der Kernenergie führt zu einem permanenten Mangel an Energie und damit zu ihrer drastischen Verteuerung. Das ist eine Entwicklung, die in Deutschland und der EU insgesamt schon längst im Gange ist.[3]
Plan B: Das Senkenmodell
Wie erwähnt, emittiert die Menschheit etwa 40 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr. Die Hälfte davon wird von natürlichen Senken, je 10 Milliarden Tonnen von den Ozeanen und den Landpflanzen absorbiert. Sollte diese Absorptionsleistung weiter anhalten, müsste die Menschheit ihren CO2-Ausstoß nur halbieren, um den Anstieg des Klimagases in der Atmosphäre zu stoppen. Netto Null bedeutet nach dem Senkenmodell also nicht Absolut Null, sondern nur eine Halbierung der Emissionen oder sogar noch weniger, wenn die Leistungsfähigkeit der Senken gesteigert werden könnte.
Nun behaupten Klimaschützer und Klimawissenschaftler stupide schon seit Jahrzehnten, dass die beiden natürlichen Senken „in einigen Jahren“ erschöpft sein werden. Wie plausibel ist das? Um diese Frage zu beurteilen, müssen wir die physikalischen Mechanismen der beiden Senken betrachten.
In der Hochphase der letzten Eiszeit vor 10.000 Jahren lag der CO2-Gehalt der Atmosphäre bei 180 Parts per Million (ppm). Er stieg in der vorindustriellen Zeit nach Ende der Eiszeit auf etwa 280 ppm. Seit Ende des 18. Jahrhunderts begann der Mensch verstärkt Kohle zu verbrennen und der CO2-Anteil stieg erneut an. Es gab aber immer wieder Zeiträume, in denen die CO2-Konzentration in der Atmosphäre konstant blieb, weil die Senkenleistung gleich dem Ausstoß war. Zuletzt war dies in den Jahren 1935 bis 1950 der Fall. Erst mit dem großen Wirtschaftsaufschwung in der Epoche des Spätkapitalismus (1945 bis 1989) hat sich der Zuwachs beschleunigt. Nun behaupten Klimaaktivisten, dass die Senken immer nur die Hälfte des anthropogenen CO2s aufnehmen würden. Würde demnach die Menschheit ihre Emissionen von 40 auf 20 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr reduzieren, würde auch die Senkenleistung von 20 auf 10 Milliarden Tonnen einbrechen.
Sollte dagegen die Senkenleistung vom Partialdruck des CO2s in der Atmosphäre abhängen, bliebe sie unabhängig von den aktuellen Emissionen konstant und würde weiterhin 20 Milliarden Tonnen pro Jahr aufnehmen, wenn die Emissionen halbiert werden könnten.
Ganteföhr hat zahlreiche Indizien zusammengetragen, dass dem tatsächlich so ist. Zwischen 1935 und 1950 erreichte die CO2-Konzentration in der Atmosphäre wie gesagt ein Plateau und ging sogar leicht zurück. Bekanntlich war dies die Zeit der großen Weltwirtschaftskrise und des Zweiten Weltkrieges, wobei beide Ereignisse zu einem Rückgang der Industrieproduktion und damit der CO2-Emissionen führten. Offenbar hatten die Senken damals eine ausreichend hohe Leistung, um die gesamten Emissionen der Menschheit aufzunehmen. Diese Daten sind nicht erklärbar, wenn die Senken immer nur die Hälfte der anthropogenen Emissionen aufnehmen würden.
Zwar stiegen seit 1950 sowohl die CO2-Emissionen wie auch die Senkenleistung in ähnlicher Weise an, aber diese Korrelation bedeutet noch lange keine Kausalität. Physikalische, chemische oder biologische Mechanismen, warum die Senken immer genau die Hälfte der anthropogenen Emissionen aufnehmen und bald versagen sollten, werden von Klimaaktivisten und Klimawissenschaftlern nicht angegeben. Ihre Simulationen hätten dies eben so ergeben. Punkt!
Die Ozeane haben seit über 4 Milliarden Jahren enorme Mengen an CO2 aus der Atmosphäre extrahiert und in Kalziumkarbonat umgewandelt. Dieser Prozess wurde in den letzten 500 Millionen Jahren durch kalkbildende Lebewesen wie Muscheln und Schnecken unterstützt. Sterben diese, sinken die Kalkschalen auf den Meeresboden und bilden riesige Kalksteinschichten, die man zum Beispiel nach Auffaltung der Alpen dort noch finden kann.
Ursprünglich hatte die Erdatmosphäre einen viel höheren CO2-Gehalt und glich insofern der Atmosphäre der Venus. Nur die Filterwirkung der Ozeane machte die Erde überhaupt bewohnbar.
Der CO2-Partialdruck ist in der Atmosphäre deutlich höher als im Ozeanwasser. Deshalb nehmen die Weltmeere so lange CO2 auf, bis ein Druckausgleich hergestellt wurde.
Besteht aber die Gefahr, dass die Ozeane stark versauern, wenn sie weiteres Kohlendioxid aufnehmen und dann die Kalkbildner absterben? Auch dies ist unwahrscheinlich, denn bei entsprechenden Versuchen arbeiteten die Wissenschaftler mit unrealistisch niedrigen pH-Werten, wobei die Tiere diesen Werten viel zu schnell ausgesetzt worden sind. Insbesondere im Erdaltertum waren die Meere bereits saurer als heute. In ihnen war viel mehr CO2 gelöst. Dennoch gab es bereits damals zahlreiche Arten von Kalkbildnern.
Pflanzen nehmen bei der Photosynthese CO2 auf und produzieren mit Hilfe des Sonnenlichtes daraus Zucker und Sauerstoff. Die Nettoprimärabsorption der Landpflanzen beträgt rund 100 Milliarden Tonnen CO2 pro Jahr und damit weitaus mehr als die 40 Milliarden Tonnen, die der Mensch jährlich ausstößt. Allerdings wird organisches Material etwa in gleichem Umfang zersetzt und damit das gebundene CO2 wieder frei; in den mittleren Breiten geschieht dies vor allem beim Laubfall im Herbst. Das System ist somit im Gleichgewicht.
Durch das zusätzlich in die Atmosphäre eingebrachte CO2 ändert sich dieses. CO2 ist eine wichtige Pflanzennahrung und je höher der CO2-Anteil ist, desto besser wachsen die meisten Pflanzen. Satellitenmessungen zeigen: Die Erde ergrünt. Dies gilt vor allem für Gebiete im Sahel und an der nördlichen Waldgrenze in Sibirien und Kanada. Die Wälder der Borealen Zone werden dichter und vitaler. Deshalb legen die Bäume sehr viel CO2 fest, gegenwärtig viel mehr, als durch Zersetzung wieder freigesetzt wird. Weitere Elemente des Klimawandels, die das Pflanzenwachstum begünstigen:
- Das Klima wird feuchter
- Die Pflanzen haben eine längere Wachstumsperiode
- Es kommt zu einer Verschiebung der Klimazonen. In vielen Gebieten der Hohen Breiten können nun Wälder entstehen. Die existierenden Wälder werden dichter und kräftiger.
- Die höhere Temperatur ermöglicht den Pflanzen ein schnelleres Wachstum
Zwar gibt es auch limitierende Faktoren wie die Verfügbarkeit von Nährstoffen im Boden, die das Anwachsen der Landsenke begrenzen. Diese Grenzen sind aber noch lange nicht erreicht. Eine sehr konservative Abschätzung von Ganteföhr besagt, dass die Landsenke zumindest bis zu einer CO2-Konzentration von 500 ppm weiter zunehmen wird.[4]
Was ist mit dem Methan?
Das Methan, CH4, ist das zweitwichtigste anthropogene Klimagas. Davon sind gegenwärtig in der Atmosphäre 1923 ppb – Parts per Billion – vorhanden. Umgerechnet wären dies knapp 2 ppm (Parts per Million) und damit 200 mal weniger als das CO2 mit 420 ppm. Allerdings soll das CH4-Molekül eine 28fach stärkere Klimawirksamkeit haben als das CO2. Die Angaben über den Beitrag des Methans zur Erderwärmung schwanken zwischen 15 und 20%.
Warum das CH4-Molekül 28 mal klimawirksamer sein soll als das CO2, wird ebenfalls nicht erklärt. Auch hier gilt: Die Simulationen hätten das eben so ergeben.
Allerdings ist die angebliche enorme Klimawirksamkeit des Methan-Moleküls die Grundlage für Forderungen von Klimaaktivisten, -journalisten und -politikern nach einer veganen Lebensweise. Angeblich werde der alarmierende Anstieg des Methans vor allem durch Rinderfurze verursacht.
Tatsächlich aber sind die Ursprünge des anthropogenen Methans zu je etwa 50% die Förderung von Öl, Gas und Kohle einerseits und die Intensivierung der Landwirtschaft in China und Indien andererseits. Hier geht es nicht primär um die Viehhaltung, sondern um Emissionen aus Reis- und Getreidefeldern.
Auch verweilt das Methan nur kurze Zeit in der Atmosphäre und wird dort zu 90% effizient abgebaut. Methan oxidiert in mehreren Schritten zu CO2, was aber aufgrund seiner geringen Konzentration unproblematisch ist.
Um den Anstieg des Methans in der Erdatmosphäre zu stoppen, dürfte es ausreichen, große Punktquellen zu identifizieren und zu versiegeln, die zum Beispiel bei der Erdgasgewinnung anfallen. Eine teure Komplettumstellung unserer Landwirtschaft ist nicht erforderlich.[5]
Verstärkung der Senkenleistung
Im Folgenden diskutiert Ganteföhr Methoden, um die Leistungen der beiden Senken zu verstärken. Am effektivsten würden sich wahrscheinlich die Düngung der Meere und das Pflanzen von großen Wäldern erweisen.
Die Düngung bestimmter Meeresgebiete der Hochsee mit Eisendünger würde bewirken, dass es zu einer Algenblüte kommt, diese Algen Milliarden Tonnen CO2 binden und dieses nach ihrem Absterben auf den Meeresgrund befördern, wo sich dann verschiedene Kalksteine bilden.
Eine Aufforstung von Bracheflächen könnte rund zwei Drittel der anthropogenen Treibhausgasemissionen aufnehmen, so die Arbeitsgruppe Thomas Crowther an der ETH Zürich 2019.
Jede dieser Methoden wird von Klimaschützern erbittert bekämpft, angeblich, weil sie schädliche Nebenwirkungen dieser Eingriffe in Ökosysteme befürchten, tatsächlich wohl eher, weil sie dann ihre Verarmungsagenda nicht mehr durchziehen können.[6]
Wie lange bleibt das CO2 in der Atmosphäre?
Klimaaktivisten, -wissenschaftler und auch die Richter des Bundesverfassungsgerichtes behaupteten, dass das zusätzliche anthropogene CO2 Jahrhunderte oder gar Jahrtausende in der Atmosphäre verbleiben würde. Dies hätten Simulationen so ergeben.
Es gibt jedoch wichtige Messungen, die bestätigen, dass das Kohlendioxid nur wenige Jahre in der Atmosphäre verbleibt, bevor es von Ozeanen und den Pflanzen aufgenommen wurde.
Zwischen 1945 und 1963 fanden auf der Erde zahlreiche oberirdische Nuklearwaffentests statt, die wiederum große Mengen des radioaktiven Isotops 14C erzeugten. Radioaktiver Kohlenstoff 14C hat eine Halbwertszeit von 5.730 Jahren und kann für die hier relevanten Zeiträume als stabil angesehen werden. Dieses 14C verbindet sich in der Atmosphäre mit Sauerstoff zum radioaktiven Kohlendioxid 14CO2.
Messungen zeigten einen Peak des 14CO2 in den frühen 60er Jahren, denen nach dem Atomteststopp 1963 ein steiler Abfall folgte. Heute, gut 60 Jahre nach dem letzten atmosphärischen Nuklearwaffentest, lässt sich nur noch ein verschwindend geringer Rest des radioaktiven Kohlendioxids 14CO2 nachweisen.
Die Verweildauer eines CO2-Moleküls in der Atmosphäre, egal ob natürlichen oder anthropogenen Ursprungs, beträgt demnach nur wenige Jahrzehnte. Das Senkenmodell sagt eine derartig hohe Absorptionsgeschwindigkeit voraus.[7]
Was bedeutet der Plan B?
Plan B sieht vor, die CO2-Emissionen der Menschheit ungefähr um 50% zu reduzieren, so dass die natürlichen Senken das zusätzliche Kohlendioxid aufnehmen können und die CO2-Konzentration in der Atmosphäre stabil bleibt. Das Klimaproblem muss im Zusammenhang im Zusammenhang mit anderen großen Problemen wie Armut, Hunger und Kriege gelöst werden.
Der Plan B wendet sich gegen den Klimafundamentalismus, der in allen westlichen Gesellschaften grassiert. Alle Auswege, die nicht in das enge Bild einer Ökogesellschaft passen, werden von ihm ausgeblendet und verteufelt (Beispiele: Kernenergie, CO2-Abscheidung, Anpassung an ein wärmeres Klima, Verstärkung der Senkenleistung, Senken überhaupt).
Die bisherigen Programmpunkte wie der Ausbau der erneuerbaren Energien, der Wechsel zur Elektromobilität, der Umstieg auf effiziente Heizungen etc. sollen nach Ganteföhr bestehen bleiben. Nur die Last der Klimaschutzmaßnahmen soll auf ein für Mensch und Wirtschaft akzeptables Maß reduziert werden.
Auch Ganteföhr ist der Meinung, dass ein möglichst großer Teil der Primärerzeugung durch Erneuerbare, also Wind und Sonne, gedeckt werden soll. Erdgas und Kernenergie sollen jedoch als Backup einspringen, wenn gerade der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint („Dunkelflaute“).[8]
Dieses 18. Kapitel seines Buches ist allerdings auch das schwächste. Leider hat Ganteföhr anhand der CO2-Emissionen für bestimmte Sektoren nicht ausgerechnet, auf welche besonders belastenden Klimaschutzmaßnahmen wir verzichten können, wenn die CO2-Emissionen nur um 50% reduziert werden müssen. In einer Diskussion von Vahrenholt und Bojanowski werden immerhin zwei dieser Sektoren identifiziert: Und zwar Heizung und Mobilität, die nicht dekarbonisiert werden müssten. Strom und Industrieanlagen könnten mit Kernenergie, letztere zum Beispiel mit THTRs betrieben werden. Zudem kommt bei der Industrie auch CO2-Abscheidung in Frage.[9]
Auch bleibt die Kritik an der Windkraft bestehen, dass sie extrem viel Platz einnimmt und die Landschaft zerstört. Wie der große spanische Blackout gezeigt hat, ist nicht nur die Dunkelflaute ein Problem, sondern auch die Hellbriese, also die Überproduktion von nicht regelbarem Strom aus Solarpanelen. Überhaupt erfordert die Stromproduktion durch Erneuerbare viele Handeingriffe und ist dadurch enorm fehleranfällig.
In einer Diskussion zwischen Eduard Heindl und Anna Veronika Wendland zeigte sich, dass neue Kernkraftwerke nur dann kostendeckend betrieben werden können, wenn sie dauerhaft laufen und nicht nur als Lückenfüller für Erneuerbare fungieren. Ökonomisch und technisch optimal wären die Verhältnisse in Frankreich mit einem Kernkraftanteil von rund 80%.[10]
Fazit
Ganteföhrs Buch ist eine weite Verbreitung zu wünschen. Der Autor zeigt, dass der gegenwärtige Verarmungskurs auch dann nicht alternativlos ist, wenn man die Ergebnisse der Klimawissenschaft im Wesentlichen für zutreffend hält. Sein Ziel ist es, den dystopischen Vorhersagen vieler Klimawissenschaftler und -aktivisten etwas entgegen zu setzen und es den Menschen zu ermöglichen, wieder etwas Optimismus und Lebensfreude zu entwickeln.
Allerdings konnte Ganteföhr auch zeigen, dass unser Wissen über bestimmte Aspekte des Klimawandels durchaus noch lückenhaft ist und diese Lücken schlankweg durch Simulationen gefüllt werden, um das gewünschte Narrativ – hier die Ökogesellschaft mit harten Konsumeinschränkungen für die Mehrheit der Bevölkerung – zu erhalten. Dies gilt für die seit Jahrzehnten nie eingetroffene Vorhersage vom „kurz bevorstehenden“ Versiegen der beiden Senken und auch für die Erwärmungswirkung des Methans. Da fragt man sich durchaus, was noch nicht stimmt am Klimanarrativ. Auch stimmt bedenklich, dass die Klimamodelle regelmäßig viel zu „heiß laufen“ und in keinem Fall auch nur die heutigen Temperaturen zutreffend berechnen konnten, wenn man sie zu Testzwecken in der Vergangenheit starten ließ.
Die Ersetzung von Feldforschung und Messungen durch Computersimulationen ist ein Merkmal des gegenwärtigen Verfalls der Wissenschaft und wurde auch während der Coronahysterie extensiv eingesetzt, um den Menschen Angst zu machen.
Gerd Ganteföhr: Plan B für das Klima: Mit den Kräften der Natur den Klimawandel bewältigen
[1] Vgl. Gerd Ganteföhr: Plan B für das Klima, Frankfurt am Main 2024, 1 Einführung
[2] Vgl. Ganteföhr, Plan B, 15 Budgetmodell versus Senkenmodell
[3] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 3 bis 6
[4] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 9 bis 12
[5] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 13 Methan
[6] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 14 Verstärkung der Senkenleistung
[7] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 17 Die Verweildauer des Kohlendioxids: Ein verblüffendes Argument
[8] Vgl. Ganteföhr, Plan B, Kapitel 18 Plan B
[9] Vgl. Bastian Barucker: Klimawandel & Energiepolitik – mit Fritz Vahrenholt und Axel Bojanowski, YouTube, 19.05.2025, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=_apa3_4zd7Q, 1:30:00 Min., abgerufen am 21.05.2025.
[10] Dr. Anna Veronika Wendland: Kernenergie, Tschernobyl, Atommüll | Eduard Heindl Energiegespräch #063, YouTube, 17.08.2024, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=lSYtR-Bq9Yc, 2:11:00 Min., abgerufen am 21.05.2025.
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Jan Müller, geboren 1971, ist Soziologe und lebt in einer Stadt in Hessen.
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. . . und mein viel älterer Bruder hatte ja Gantförs Vater damals an der örtlichen FH „be-erbt“ !?! – und unter seinen Videos auf „YT“ wurde Ich bereits mehrfach „weg-zensiert“ – nämlich wenn der Hinweis auf „greenhousedefect.com“ auftauchte !?! – und ebd. sollten Er et al. sich mal den Artikel > Contrails – A Forcing To Be Reckoned With < (engl. / aus 04/22 / mit dt. InfoPost von Mir) zu Gemüte führen !?! – denn es gilt wohl „mein“ EigenReim:
– > Der ZEH-Oh-ZWEI-SpurenGas- und PflanzenNahrungs-KRISEN-K L A M A U K ist vorbei –
lag und liegt fast ALLES n u r am EIS-Pulver der FLIEGEREI < !!??!! 😉
Bohrkerne können etwas erzählen, wenn man genau hinsieht. Meinen Informationen nach steigt der Gehalt an CO2 zwischen 600 und 800 Jahren nach einer Erderwärmung an. Auf diese Erwärmung haben wir keinen Einfluss und wenn es um künstliche Abkühlung nach Gates geht, nicht ohne große Probleme für Landwirtschaften und unsere Gesundheit.
Gert Ganteför ist als Volksprofessor vom Bodensee über YouTube vielen Zeitgenossen bekannt geworden. Ein wenig Saulus und Paulus schwang immer mit, denn er versuchte zwanghaft immer die Nähe zum IPCC zu halten, um nicht als Schwurbler dazustehen. Die Klimakirche um den IPCC ist aber unerbittlich und Ganteför hat dies oft gespürt. Besonders spannend ist es immer, wenn der Physiker nachrechnet und die Datenlage nicht versteht, die in den Klimamodellen eingeflossen sind. Huch…von diesen Daten hat der IPCC jede Menge. Aber…Ganteför will sich auch nicht trennen von der Auffassung der Klimakirche, das CO2 wäre der Schlüssel für eine Klimaerwärmung und die wäre anthropogener Natur. Sein Senkenmodell ist allerdings nicht das schlimmere Übel, wenn man die Fantasien der Klimakirche kennt. Mit der physikalischen Geostatistik des Forschers Demetris Koutsoyiannis (et al. 2023) wollte sich Ganteför nicht mehr beschäftigen. Der sagte nämlich, es gibt nur eine unidirektionale Beziehung zwischen Temperatur und CO2. Und demnach folgt das CO2 in der Atmosphäre der Temperatur. Es war immer die zentrale Frage beim „Klimawahn“: Wer steuert den Bus? Sitzt die Temperatur am Steuer und CO2 ist Passagier – oder doch umgekehrt? Die Henne-Ei-Lösung ist (Dank des Henry-Gesetzes) wie Koutsoyiannis darlegt ganz klar gelöst. Die Temperatur steuert. Ganteför konnte sich nicht völlig freimachen vom Klimawahn der IPCC-Kirche, leider! Gute Ansätze, aber das Wichtigste zuerst: Wir sollten alle in der Klimakirche ein Hosianna singen, weil die CO2-Werte nach der Eiszeit wieder ansteigen und dieses Molekül des Lebens zum Wohle der Menschheit (acht Milliarden Individuen, nicht wie vorindustriell 1 Milliarde Menschen!) sein Tagwerk macht! In der Klimakirche sollten die Schüler täglich die Formel der Photosynthese beten, damit sie bei Dekarbonisierung und Geoengineering nicht auf total bekloppte Ideen kommen. Da ist mir Ganteför leider noch viel zu harmlos geblieben! Minimalistisches CO2 als Schadstoff? Nicht mit mir!
Plan B klingt für mich eher wie ein Entgegenkommen für die Herrschenden. Gehen wir den Kompromiss ein, uns nur um 50% der aktuellen Ziele versklaven zu lassen.
Dann haben wir etwas mehr Freiheit und die Herrschenden etwas mehr Kontrolle und alle können friedlich ihrer Wege ziehen?
OK, ein Klimawandel ist natürlich môglich. Ich gebe dabei allerdings zu bedenken, dass er nicht daran erkennbar ist, dass es mal im Mai einen heißen Tag gibt (ich heize aber noch ein), sondern: Klima ist das durchschnittliche Wetter in einem Beobachtungszeitraum von 30 Jahren. Es gibt auf der Erde verschiedene Klimazonen. Überall leben Menschen, nur in Deutschland „verbrutzeln“ Menschen nun schon bei 25°. Die dt. Systemmedien, welche die CO2-Abzocke fördern sollen/wollen (der Großteil der Journalisten ist linksgrünwoke und lügt daher freiwillig!), sprechen von „Klimatxten“, wenn an solchen Tagen wer stxrbt, zB Verkehrsunfall…Zählweise analog Corona, „mit Klima“ gestxrben…
Das Klima gibt es also in Form von Kapriolen etc. nicht. Es gibt kein Unklima. Und das CO2 hat gar keinen Einfluss auf das Klima, wie auch der sog. „Treibhauseffekt“ nur mäßig Einfluss hat. Es sind primär die Wolken, die natürlich eine Rolle spielen, also Wasser und die Sonne.
CO2 regt das Pflanzenwachstum an und damit Sauerstoff und Nahrung. Es ist wirklich unsinnig, es verringern zu wollen. Die Steuern und Umbauten unserer Gesellschaft, die enormen Kosten, die der fiktive „Klimawandel“ schon verursacht hat, streift das woke Finanzkapital ein. Und die immer diktatorischere Politik verwandelt unser Leben zur orwellschen Hölle mit Totalüberwachung und massivem Wohlstandsverlust durch Deindustrialisierung. Sie ist auch dabei, die Population zu reduzieren mit Gendergaga, Krieg und Impfungen…
Käme mal ein echter Klimawandel, könnten wir auf das Verhalten der Menschen in Äquatornähe zurückgreifen oder auf das der Eskimos.. wir könnten uns wärmen oder Fiesta halten. Eine Anpassung kostete bei weitem nicht so viel wie der jetzige Klimawahn. Und ich muss anlässlich dieses Wahnsinns sagen, die Menscheit ist ja total irre. Der sprichwôrtliche Zug der Lemminge ist ein Lercherlschas dagegen..
Ab 25° fange ich mich erst an wohlzufühlen. Unangenehm heiß wird es so erst ab 34° aufwärts, je nach Windaufkommen.
Das echte Problem ist eher der Niederschlag. In meiner Jugendzeit, war es genauso heiß, wenn nicht die Sommer zumindest gar heißer. Dafür hatten wir alle 7-10 Tage mal ein richtiges Gewitter, was ich heute eher selten miterlebe, jedenfalls hier wo ich lebe und das ist 30 Km nur weg von meiner Heimatort als Kind, wo ich 20 Jahre gelebt habe, davon mehr als die Hälfe in der DDR.
Stellt sich die Frage, warum es weniger regnet. Kommt da das Geo-Engineering ins Spiel? Oder die zunehmend vielen Windrädchen, die den Wind abschwächen und damit die Wolken vorbeiziehen lassen die von den Meeren kommen? Oder beides? Beides würde auch beides erklären, es ist gefühlt kälter und es regnet weniger.. Aber beweisen kann ich das nicht.
Ja, es gibt öfter Dürren, dann aber regnet es extrem viel, s. Hochwasser letzten Herbst. Da hat sich was geändert, das mAn unnatürlich ist. Tippe auch auf beides. Es ist bekannt, dass Windräder Dürren verursachen. Ansonsten, ja, ich seh das genauso. Es ist nicht wärmer geworden. Die Sommer sind von je her verschieden. Es gibt mal milde Winter, mal kühle Sommer. Das liegt alles noch im Bereich des „Normalen“, s. 30 Jahre…
Sie tricksen ja auch bei den Messdaten…
OK, Siesta = Mittagsschlaf, Fiesta = Feier…
„Die historische Erfahrung der Industrieländer zeigt, dass hoher Wohlstand eine Voraussetzung für einen demographischen Wandel ist. Nur unter diesen Umständen geht die Anzahl der Kinder pro Frau zurück und damit auch das Bevölkerungswachstum.“
Überall auf der Welt liegt die Fertilitätsrate bei unter 1,6 Kinder pro Frau – mit Ausnahme der islamischen Länder. Damit sinkt die Bevölkerung seit Jahren – mit Ausnahme der islamischen Länder. Die abhängige Konstante ist nicht „hoher Wohlstand“ sondern muslimischer Glaube.
Hä?
Mit Ausnahme der Länder in denen die jungen direkt für die alten sorgen müssen – Ohne staatlichen Umwege.
Der Rückgang geht mit der Emanzipation der Frau einher. In Kulturen, in denen sich Frauen primär über ihre Kinder und ihren Mann definieren, gibt es auch mehr Kinder. Natürlich sind das auch die islamischen.
Der „S-ismus“, der ja zwingend mit repräsentativen „Demokratien“ einhergeht, befällt ja alle Parteien, besonders knapp vor Wahlen, sorgt dafür, dass Frauen arbeiten müssen, um genug Steuern zu zahlen für das Sozialsystem. Ich sage immer: Die meisten Frauen putzen bei der anderen… viele arbeiten in der Betreuung, Dienstleistungen…alles, was die Frauen früher auch getan haben, bloß mussten sie dafür keine Steuern zahlen.
Da aber Klimaeinschränkungen durch menschengemachtes CO2 nur eine Erfindung der hysterischen Klimareligion ist, das zur Geld Umverteilung von unten nach oben missbraucht wird, ist dieses Buch überflüssig wie ein Kropf!
Ich gehe immer noch den Schritt weiter, dass es nicht mehr um Umverteilen geht, sondern im gezielte Niederhaltung, da der Fortschritt uns ja aus der Zwangjacke der Herrschenden befreit.
Dies aber ihre Macht und Kontrolle gefährdert und daher die Szenarien erzeugt werden, die garantiert uns entweder immer mehr Überwachen, gegeinander aufbringen, oder/und soweit niederdrücken, dass wir weiterhin in der Abhängigkeit zu den besitzenden und damit Herrschenden, immergleichen Minderheitenkreisen stecken bleiben.
Die haben alles Geld der Welt, erzeugen es selbst, sie haben Medien, Politik, die Großkonzerne überall ob Pampers Windeln oder die Offshore-Ölplattformen unter Kontrolle.. Die brauchen nicht mehr Geld, die streben Machterhalt an, was bedeutet, uns überall diese zu entfernen und in ihrer Matrix gefangen zu halten.
Das passt auch wunderbar zu den aktuellen Geschehnissen, gemachten Krisen, geplanten Agenden und Zielen und wie die Umsetzung erfolgt.. Eigentlich absolut offensichtlich. Die Risse in der Fassade der Matrix sind überall sichtbar.
Übrigens geht dieser Niederhaltungskrieg nicht erst seit paar Jahren, er läuft schon viele Jahrzehnte, mindestens.
Blödsinn. CO2 ist ein gutes, ja, sogar ein ÜBERLEBENSWICHTIGES Gas und muss nicht eingespart werden. Wir befinden uns sogar an der unteren Grenze dessen, was noch gut für uns ist – noch weniger CO2 wäre schlimm. Zum Glück können wir aber den CO2-Gehalt in der Atmosphäre ohnehin nicht beeinflussen, sonst würden wir womöglich unsere Politiker auch noch in der Natur herum pfuschen lassen, nachdem sie uns schon die Wirtschaft ruiniert haben.
Je mehr CO2, umso grüner und fruchtbarer ist unser Planet. Wer das ändern will, hat böse Absichten.
Markus Fiedler hat sich viel Mühe gemacht und hat auch alle Quellen angegeben.
https://apolut.net/das-nicht-passende-klimapanikpuzzle-teil-1-von-markus-fiedler/
Daten der Vostok-Eisbohrkerne
Diese Erkenntnis, dass die CO2-Konzentration um einige hundert Jahre den Temperaturänderungen hinterherläuft wurde bereits in der Originalveröffentlichung der Arbeitsgruppe von Petit et al.(17) bzw. damit zusammenhängend von der Arbeitsgruppe um Fischer et al.(18) im Jahre 1999 deutlichst angemerkt.
Aus den Originaldaten habe ich selbst herunterladbare Diagramme erstellt, folgen Sie dazu den Fußnoten.(19)
Abb. 2
CO2 folgt der Temperatur
Abb3
Methan folgt der Temperastur
Global warming and carbon dioxide through sciences
2008_05_28
https://doi.org/10.1016/j.envint.2008.07.007
CO2 erwärmt 0,01-0,03 Grad und folgt der Temperatur (ABSTRACT und Fig. 6)
The Strange Case of Global Warming (02/07/2012)
Ivar Giaever (Nobel Price for Physics)
CO2 folgt der Temperatur
(am Ende des Vortrages)
https://www.mediatheque.lindau-nobel.org/recordings/31259
Wir brauchen mehr CO2
Greenpeace-Mitbegründer Dr Patrick Moore und andere
Climate Scientists Say We Should Embrace Higher CO2 Levels
2023_12_23
https://www.theepochtimes.com/article/climate-scientists-say-we-should-embrace-higher-co2-levels-5551562
Kein C02 –> keine Pflanzen –> kein O2 –> keine Menschen –>
Seit 500 Millionen Jahren kein Zusammenhang zwischen Temperatur und CO2 zu sehen
Siehe Fig. 4
https://www.pnas.org/doi/epdf/10.1073/pnas.022055499
https://www.pnas.org/
The Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS), a peer reviewed journal of the National Academy of Sciences (NAS), is an authoritative source of high-impact, original research that broadly spans the biological, physical, and social sciences. The journal is global in scope and submission is open to all researchers worldwide
Das Klima braucht weder einen Plan A, noch einen Plan B, denn das Klima macht schon immer, was es will und das garantiert nicht menschgemacht. Wer solche Bücher rausbringt, unterstützt damit ebenso den Klimafaschismus. CO² ist Lebensgas und braucht nicht in irgendwelchen „Senken“ zu verschwinden. Das Ozeane (Plankton) und Pflanzen CO² aufnehmen, ist auch keine neue Erkenntnis, sondern schon immer so. Kreislauf des Lebens.
Hallo, sie fragten einmal nach, WARUM Geoengineering betrieben wird, obwohl das doch auch die Initiatoren trifft. In der Tat ist das ziemlich irre.
Schätze, es ist wie bei Kriegslüsternheit. Auch der Krieg trifft letztendlich alle, mehr oder weniger. Die Anführer unterliegen vielleicht in ihrem Machtrausch der Vision, sie seien qua ihrer gehobenen Position, ihrer besonderen Stellung, aufgrund ihres Geldes in der Lage sich besser zu schützen…könnten das Ausmaß so beherrschen, daß sie unbeschädigt davonkommen…bleibe dran 😁👍🏼✌️.
„ bei grundsätzlicher Akzeptanz des Klimanarrativs“….muß ich nicht WEITERLESEN.
Diskutierte in der Coronazeit auch nicht über INZIDENZEN, weil sie auf einer FEHLANNAHME basierten, dem PCR-Test, der keinerlei Infektiosität anzugeben vermag….
Es gibt keine globale Klimaerwärmung. Völliger Blödsinn. Im Gegenteil. Es wird kühler.
Tatsächlich brauchen wir CO2 zum LEBEN ‼️‼️
Diese irrwitzige Kriminalisierung eines lebensnotwendigen Spurengases zeigt nur zweierlei. A. Unser Bildungsstandard ist erbärmlich und wir sind B. ziemlich dämlich als Spezies.. 😩🤓👎🏽
Auch für Kartsen Mitka: Da geht es dem Herrn Ganteför besser als einem gewissen Herrn Marx, unter dessen Postulat, dass der Mensch besser wird, wenn sich die Verhältnisse bessern, die Menschheit immer noch leidet. Herr Ganteför hat aber nicht eine ganze Bibliothek unter einer offensichtlich falschen Prämisse zusammengeschrieben.
„..nicht eine ganze Bibliothek unter einer offensichtlich falschen Prämisse zusammengeschrieben.“
Vielleicht fängt er gerade erst an….😂. Die Ganteförs sind immer Systemlinge, die irgendwie die „Wahrheit“ ein bißchen auffangen sollen, aber nur unter der Prämisse des Staatsnarrativs.
Wer sich sich mit CO2 beschäftigt kann diesen Klima-Unsinn keine Sekunde vertreten. Grundkurs Biologie reicht aus….
Damit Pflanzen wieder zu Kohleflözen werden, müsste die Menschheit ihre CO2-Produktion und damit dessen Anteil in der Atmosphäre deutlich erhöhen. Bei der Kohlebildung wird übrigens kein CO2 freigesetzt, sondern verbraucht. Außerdem können die Lufttemperaturen, als der CO2-Gehalt der Atmosphäre deutlich höher war und die Erde grün genug, um Kohle zu bilden, nicht viel höher als heute gewesen sein, sonst wäre der ganze Sauerstoff in Rauch aufgegangen und wir wären alle schon vor dem Leben gestorben. Wenn das CO2 gar nicht der Klimaerwärmer ist, hat Herr Ganteför sein Buch für nichts geschrieben.