Impfschäden, gesellschaftliche Zerrissenheit, persönliche Krisen – die Coronapolitik hat tiefe Wunden hinterlassen

9. Mai 2025von 6,9 Minuten Lesezeit

Auch wenn es für manche so aussieht, als sei Corona schon lange vorbei, geht die Aufarbeitung vonseiten engagierter Wissenschaftler, Ärzte, Anwälte, Journalisten und Politiker weiter. Einen Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion gab das 2. Corona-Symposium am 3. und 4. Mai in Bern.

Dr. med. Daniel F. Beutler hatte die Veranstaltung organisiert und konnte rund 300 Teilnehmer in der Eventfabrik in Bern begrüßen. In seiner einleitenden Ansprache wies er darauf hin, dass die Aufdeckung des Conterganskandals zehn Jahre gebraucht hat, die Anerkennung des Medikamentenskandal bei Duogynon 20 Jahre, und jetzt stünde die Frage im Raum, wie lange die Aufdeckung des Corona-Impfskandals wohl dauere.

Experten, die das Wissen über die Themen der Coronazeit kontinuierlich vertiefen und erweitern, hielten Fachvorträge und wurden mit großem Applaus bedacht, denn sie leisten immer noch Pionierarbeit. Oft bringt diese für sie berufliche und gesellschaftliche Nachteile mit sich: Jobverlust, soziale Degradierung und Ausgrenzung sowie juristische Verfahren. Politik, Medien, Medizin und Gesellschaft versuchen nämlich weiterhin mit vereinter Kraft, die schädlichen Folgen der Coronapolitik und -maßnahmen unter den Teppich zu kehren. Der Aufarbeitung werden bewusst Hemmnisse und Hürden in den Weg gestellt. Bei Impfschäden ist meist von «Einzelfällen» oder von Long-Covid die Rede.

Es bestand keine medizinische Notwenigkeit für die riskante Corona-Impfkampagne

Professor Dr. med. Andreas Sönnichsen, der für eine evidenzbasierte Medizin einsteht, ging der Frage nach, ob aus medizinischer Sicht überhaupt eine Notwendigkeit für die Impfkampagne bestand. Er bezog sich dabei auch auf die RKI-Protokolle und stellte fest, dass in 2020 und den Folgejahren keine Pandemie vorlag.

Durch ungezielte Massentests, von denen sogar das RKI selbst abriet, hätte jedoch eine Art Pandemie-Inszenierung stattgefunden. Auch existierte keine Überlastung der Krankenhäuser, eher eine Unterbelegung.

Mit der Effektivität der Covid-19-Impfung war es nicht weit her. Die Pharmafirma Pfizer habe selbst diese Studie durchgeführt. Solche Firmenstudien hätten den niedrigsten Evidenzgrad wissenschaftlicher Studien. Hier fehle die Unabhängigkeit und Kontrolle. Man habe insgesamt versucht, die Datenlage verschwommen zu halten, indem z.B. Patienten-Angaben in den Krankenhäusern nicht präzise erhoben wurden. Mittlerweile sei klar, dass die Covd-19-Impfung 60 mal höhere Nebenwirkungen hat als alle bisherigen Impfungen.

Sönnichsen am Ende seines Vortrags: «Die Covid-19-Impfung hat wenig bis keinen Nutzen, aber unermesslichen Schaden angerichtet. Es handelt sich dabei um das grösste Menschheitsverbrechen. Die Corona-Impfstoffe sollten unverzüglich gestoppt werden.»

Die Angst- und Lügenpandemie – Ein Beitrag zur Aufarbeitung der Coronakrise /  Andreas Sönnichsen

Geburtenrückgang und Turbokrebs

Professor Dr. oec. Konstantin Beck von der Universität Luzern sprach über den nachhaltigen Geburtenrückgang und die häufigeren Spontan-Aborte nach der Impfung Schwangerer. Es gebe einzelne erfreuliche Inseln wie das Fürstentum Liechtenstein. Hier hätte sich die Bevölkerung gegen die Corona-Maßnahmen zur Wehr gesetzt und die Geburtenrate sei konstant geblieben. Insgesamt konstatierte Beck einen Qualitätsrückgang in der Wissenschaft, auch aufgrund von Geldmangel, der zu Sponsoring führt.

Dr. med. Ute Krüger, Fachärztin für Pathologie, war lange Zeit Brustkrebsspezialistin in einer Klinik in Schweden. Sie konnte Unterschiede im Brustkrebsaufkommen nach der Impfung feststellen. Mehr junge Frauen hatten Brustkrebs, die Tumore waren aggressiver, es kam zu multifokalen Tumoren – mehrere Krebsherde – in einer Brust und es gab bilaterale Tumore, also ein Aufkommen in beiden Brüsten.

Ihre Warnungen wollte man in Schweden nicht hören. Man unterstellte ihr, sie wolle die Impfkampagne sabotieren. Mittlerweile hat sie den Nachlass des 2023 verstorbenen Professors Dr. med. Arne Burkhardt aufgearbeitet. Zusammen mit Professor Dr. med. Walter Lang gab sie den Histopathologischen Atlas der Corona-Impfschäden heraus, der zu einem Bestseller wurde und ein herausragendes Zeitdokument darstellt.

Leitsymptome bei Impfschäden und rechtliche Schritte bei Impfschäden

Dr. med. Jörg-Heiner Möller, Kardiologe, ehemaliger Chefarzt, hat sich intensiv mit dem Post-Vac-Syndrom auseinandergesetzt und auch persönlich Erfahrungen damit gemacht, denn seine Partnerin leidet seit der Impfung unter Nebenwirkungen. Möller behandelte etwa 160 Post-Vac-Patienten und konnte eine Liste von typischen Symptomen aufstellen, die für Hausärzte sehr hilfreich sind. Dazu gehören z.B. Fatigue-Symptome, kognitive Störungen oder Autoimmune Dysautonomie. Etwa ein Drittel der Patienten sei suizidal, und 80 Prozent der Post-Vac-Patienten seien nicht arbeitsfähig. Der Kardiologe hat auch Behandlungsmethoden erprobt und konnte mit einigen Mitteln Linderung erzielen.

Die Journalistin Sonja Bauer vom Berner Landboten hat einen ehemaligen Altenpfleger interviewt, der wegen seiner Impfschäden nicht mehr arbeiten bzw. Freizeitsport betreiben kann. Das Interview war auf Video zu sehen. In einem Live-Interview sprach die Journalistin mit einer Flugbegleiterin, die über ihre beruflichen Erfahrungen während der Coronazeit berichtete. Weil sie sich nicht impfen lassen wollte, wurde sie entlassen. Samuel Kullmann, Politologe und Großrat, stellte ein Videointerview mit einem kanadischen Piloten vor.

Rechtsanwalt Philipp Kruse informierte über die verschiedenen Rechtswege, die bei einem Impfschaden beschritten werden können und klärte über die jeweiligen Vor- und Nachteile auf. Seine Erfahrung: «Es wird bestritten, was das Zeug hält.» Auch zahlten die Rechtsschutzversicherungen nicht zuverlässig.

Bisher wurden in der Schweiz in 900 schwerwiegenden Fällen Schadensersatzforderungen gestellt. Ein Fall (!) ist erfolgreich verlaufen. Der Rechtsanwalt schlug vor, einen Fonds zu gründen, der Impfopfern bei juristischen Verfahren unter die Arme greife. Kruse arbeitet auch mit Airliners für Humanity zusammen, einer Selbsthilfeorganisation aller Mitarbeiter im Flugbetrieb.

Herzschäden und bewusstes Verschweigen von Fakten

Professor Dr. med. Dr. h.c. Paul Vogt, Herzchirurg aus Zürich, sprach über die plötzlichen Tode insbesondere junger Sportler. Herzschäden standen dabei im Vordergrund. Diverse Studien belegen die Zunahme des Sudden Cardiac Death unter Sportlern. Vogt kritisierte, dass helfende Maßnahmen gegen Corona vor Beginn der Impfkampagne unterdrückt wurden. Auch verstehe er nicht, warum die Schweizer Bürger die Verträge mit den Impfstoffproduzenten nicht einsehen dürften. Und warum man die Nebenwirkungen der Covid-19-Impfung so massiv verschweige.

Professor Dr. med. Pietro Vernazza ergänzte aus Sicht des Infektiologen und machte darauf aufmerksam, dass es – wie oft behauptet – keine milde Herzentzündung gebe. Er bedauerte, dass man den protektiven Effekt von Vitamin D in der Coronazeit nicht klar kommuniziert habe, und dass kritische wissenschaftliche Papers leider oft nicht veröffentlicht werden.

Gott oder den Menschen gehorchen? Der Theologe Dr. Wolfgang Nestvogel, Pastor der bekennenden Kirche in Hannover, sah auch die Kirche auf Abwegen in der Coronazeit. In solchen Situationen greife die theologische Herrschaftskritik, siehe Markus 10,42. Der Kirche stünden passende Mittel zur Verfügung, z.B. Gottesdienste, Predigten, Gebete, Seelsorge. Der Auftrag der Kirche in der Coronazeit war für ihn klar: «Gott schließt niemanden aus, wir auch nicht!» Es sei ein Symptom totalitärer Systeme die Kirche zu vereinnahmen und sie in den Dienst der Zivilreligion zu stellen.

Dr. Dirk Volker Seeling, Diplom-Psychologe, zeigte auf, dass vor allem in Ländern mit hohen Boosterquoten die Übersterblichkeit höher liegt. In 2024 gab es zudem mehr Pflegefälle in Deutschland als erwartet, statt 50.000 waren es 350.000. Er wies darauf hin, dass die Homöopathie bei der Behandlung von Impfschäden Erfolge vorweisen kann. Es handele sich bei Post-Vac um eine komplexe Erkrankung, die sich auch auf die Psyche auswirke. Sinnvoll sei es, für sich eine passende Entspannungsmethode zu finden.

Andreas Gafner, Nationalrat der EDU, äußerte sich zur Aufarbeitung im politischen Feld. Es sei bei den Parlamentariern kaum Interesse an einer Aufarbeitung da. Dennoch stelle er weiterhin Fragen an den Bundesrat.

Rechtsanwältin Andrea Staubli vom Aktionsbündnis Freie Schweiz (ABF) informierte über die Schwerpunkte der ausserparlamentarischen Arbeit ihres Bündnisses. Sie warnte, die Selbstbestimmung im Bereich Gesundheit sei gefährdet, sowohl individuell als auch national.

In einer abschließenden Podiumsdiskussion unter der Leitung des Journalisten Dr. Philipp Gut wurden Forderungen und Vorschläge an die Politik gestellt, u.a. wurde die massive Zunahme an Kinderimpfungen kritisiert. Am Sonntag, den 4. Mai gestalteten drei Theologen, Daniel Zeller, Pfarrer Reinhard Eisner und Pfarrer Dr. theol. Roland Graf, einen Gottesdienst zum Thema: «Petrus der Versager – Nehemia, der Aufräumer» Dr. med. Daniel Beutler sprach die Schlussworte zum Ende der Veranstaltung.


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6 Kommentare

  1. Jan 9. Mai 2025 um 11:06 Uhr - Antworten

    Die Schäden durch die Injektion dürften langfristig viel größer sein, als aktuell statistisch erkennbar. Es sollten Studien in Richtung kardiovaskuläre Schäden, Spikeopathie, Entzündungsmarker, Tumore und Immunsystem durchgeführt werden, damit frühzeitig Behandlungsoptionen entwickelt werden können.

    Die Demokratie hat ein massives Legitimationsproblem eingefahren, insbesondere, wenn die Schäden noch steigen. Ein Staat und ein Rechtssystem, die die Menschen aktiv schädigen, braucht man nicht. Dies ist früher oder später Sprengkapital für die bestehende Ordnung. Daher sollte man jetzt, wo es noch geht, eine ruhige Aufarbeitung starten, bestmöglichst reparieren und Maßnahmen einziehen, die eine Wiederholung unmöglich machen. Verabsäumt man das, wird sich die Wut geballt entladen, wenn die Betroffenen nicht mehr ignorieren können, was man mit ihnen gemacht hat.

    • Dorothea 19. Juni 2025 um 18:56 Uhr - Antworten

      Wenn es schon ein paar Artikel vorher heisst: „Der Countdown für die IGV läuft – und kaum einen interessiert es!“, braucht man sich in punkto Aufarbeitung, Impfschadensanerkennung und Verhinderung einer Wiederholung, nichts erhoffen. Im Gegenteil. Bei nur knapp über 4000 Unterstützungen, um die Änderungen der IGV abzuwehren, interessiert es anscheinend nicht einmal alle ehemaligen Corona Schwurbler und Verschwörungstheoretiker und man wird mit der Bevölkerung weitere böse Spiele spielen. Zumindest wird man es versuchen …..

      • Dorothea 19. Juni 2025 um 19:44 Uhr

        Sorry! Datum übersehen! Der Artikel „Der Countdown läuft – und k(aum)einen interessiert es“, ist vom 19.6.2025 von Andrea Drescher,

  2. Gabriele 9. Mai 2025 um 9:44 Uhr - Antworten

    Großartige Veranstaltung – ein Ausschnitt davon ist auf auf1.tv anzuschauen. Etwas, das Mut macht, nicht aufzugeben, auch wenn die „Qualitätsmedien“ natürlich darüber kein Wort verlieren. Aber wie es so schön heißt: Die Wahrheit kann eine Zeit lang und gegenüber einem Teil der Menschen vertuscht werden. Aber nicht für immer und nicht gegenüber allen Menschen. Das Zauberwort heißt wohl in dem Fall Geduld. Und so viele bequeme Schlafschafe wie möglich aufwecken. In Österreich ist die Sache natürlich zähflüssig wie Schleim- der gelernte Österreicher wacht erst dann auf, wenn das Wasser über den Hals hinausschwappt.

    • Gabriele 9. Mai 2025 um 9:50 Uhr - Antworten

      Übrigens besonders menschenfreundlich und süß wieder die aktuelle „Warnung“ von „Billie Geits“: Wegen der Kürzungen bei Impfungen in den USA würden „Millionen Kinder sterben“! Und brav wird es „qualitätvoll“ von den Medien hinausposaunt. Der große Menschenfreund warnt….so verlogen und widerwärtig. Die echte Warnung lautet bekanntlich: MEINE Milliarden sind gefährdet!

      • Karsten Mitka 9. Mai 2025 um 15:47 Uhr

        Hab ich vorhin auch in einem Systemmedium gelesen, genauer „Gates attackiert Musk“. Hab mir gleich gedacht, sowas kommt ausgerechnet einem, der massenhaft und immer wieder Sterisilationsspritzen in Afrika testen lässt und viele weitere Schweinereien veranstaltet, ungestraft.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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