
Sind die Aktionen des Jemen gegen Schiffe für Israel durch das Völkerrecht gedeckt?
Es ist beängstigend zu sehen, wie viel Unwissen über den Jemen in Deutschland vorherrscht, wie erfolgreich von „Houthi-Terroristen“ erzählt und von „Freiheit der Seewege“ geredet wird, um einen Angriffskrieg der USA und anscheinend in Kürze Großbritanniens, das offensichtlich den 3. Flugzeugträger in Stellung bringt, zu rechtfertigen. Schauen wir uns an, was im Jemen tatsächlich passiert.
„Die Houthis“ ist eigentlich die wichtigste politische Kraft im Jemen, der Name ist AnsarAllah. Sie dominieren die Regierung der Nationalen Einheit, die schon 2016 durch eine Abstimmung der gewählten Vertreter der Regionen unter der Bombardierung Saudi-Arabiens legitimiert wurde. Der Jemen, jedenfalls der Teil, der durch diese neue Regierung vertreten wird, ist also, genau genommen, eine Art „repräsentative Demokratie“.
Die ehemalige Rebellenorganisation AnsarAllah ist deshalb keine Terrororganisation, sondern die führende Kraft einer legitimen Regierung des Jemens. Vergleichbar mit der ehemaligen zionistischen Terrororganisation Irgun, aus der dann führende Politiker Israels hervorgingen.
Der Jemen „ballert“ nicht einfach auf Handelsschiffe. Er hatte 6 Monate keine Handelsschiffe beschossen. Und es ging immer nur um Schiffe von und nach bzw. aus Israel. Alle anderen konnten problemlos passieren. Schiffe von, aus oder nach Israel wurden aufgefordert umzudrehen. Taten sie das nicht, wurden sie (in einem Fall) gekapert und festgehalten (Galaxy Leader) oder beschossen.
Die Blockade war jedoch kein Terrorismus, sondern eine Spiegelaktion dessen, was Israel mit Gaza machte, nämlich seit vielen Jahren die totale Blockade, wobei immer wieder Fischer erschossen wurden, welche die „zugewiesenen“ Gebiete verlassen hatten. Der Jemen wollte mit diesen Spiegelmaßnahmen erreichen, dass Israel den Völkermord in Gaza beendete.Und dass es sichum Völkermord handelt ist bereits mehrfach durch das weltweite Höchstgericht, den Internationalen Gerichtshof (IGH) in Den Haag in Urteilen bestätigt worden.
Die Aktionen, welche der Jemen anwandte, waren, so erklärten die Regierungsvertreter ausdrücklich, die gleichen, mit denen Saudi-Arabien mit Hilfe der westlichen Staaten eine Blockade gegen den Jemen errichtet hatten. Wie bekannt verursachte diese Blockade eine humanitäre Katastrophe, Hungersnot und die größte Cholera-Epidemie der Neuzeit. Während in Israel lediglich wirtschaftliche Nachteile entstehen, weil aufwendigere Handelswege benutzt werden müssen.
An dem Tag, als Israel den 1. Teil des Waffenstillstandes erfüllt hatte, wurde die Blockade aufgehoben, und Galaxy Leader frei gegeben. Als dann Israel aber den Waffenstillstand, der vom IGH und vom UN-Sicherheitsrat gefordert und gefördert worden war, brach und erklärte, die Phase 2 nicht erfüllen zu wollen, stellte der Jemen ein Ultimatum von 4 Tagen, den Waffenstillstand wieder einzuhalten. Als Antwort wurde er von Israel bombardiert. Nach Ablauf des Ultimatums wurde die Blockade wieder verhängt. Wie vorher NUR für Schiffe von, zu oder aus Israel.
Aber als die USA begannen, und es seitdem weiter tun, das Land 24 Stunden am Tag zu bombardieren, weitete der Jemen die Blockade auf Schiffe von, zu und aus den USA und die USA unterstützenden Staaten. Die Blockade soll so lange bleiben, bis Israel die Auflagen des IGH erfüllt, bzw. den Waffenstillstand wieder einhält und Nahrung und humanitäre Hilfe nach Gaza lässt. Die Angriffe des Jemen richten sich in erster Linie gegen die beiden Flugzeugträgerverbände, welche pausenlos den Jemen bombardieren, und fast ausschließlich Zivilisten töten. Klare Verletzungen des Völkerrechts und damit Kriegsverbrechen.
Die Raketenangriffe gegen Israel begannen auch erst, nachdem Israel Häfen des Jemen bombardiert hatte, und stellen legitime Akte der Selbstverteidigung dar.
Inzwischen werden in erster Linie erfolgreiche Bombardierungen ziviler Wohngebäude bekannt, wobei hunderte von „Kollateralschäden“ in Kauf genommen werden, um einen „Houthih-Kämpfer“ zu töten. Ein Gefängnis mit Migranten, ein Krebskrankenhaus in Bau wurden bombardiert, aber es finden sich kaum noch Ziele, weil der Jemen schon 7 Jahre von Saudi-Arabien bombardiert worden war, und nach 3-Jahren Waffenstillstand noch gar nicht wieder aufgebaut wurde. Ein B2 Flug, der ohne die Kosten der Bomben 1 Million Dollar kostet, zerstört Häuser, die 100 Dollar kosten und tötet Menschen, die von 1 Dollar am Tag leben.
Der Jemen ist das EINZIGE LAND der Welt, welches sich selbst dem Bombenhagel der USA aussetzt, um durchzusetzen, was der IGH gefordert hatte. Also die Angriffe auf die Zivilbevölkerung zu unterlassen und humanitäre Hilfe uneingeschränkt zuzulassen.
Wobei es noch gar nicht um das IGH Urteil hinsichtlich der grundsätzlichen Besatzung Israels geht. Welche die Aufgabe der Besatzung, Abbruch der Apartheid-Mauer, Auflösung der illegalen Siedlungen, Rückkehr der Vertriebenen und Schadenersatz für Palästina fordert. Es geht ausschließlich darum, den Völkermord in Gaza zu beenden.
Insofern sind „Terroristen“ offensichtlich die Einzigen in dieser Welt, welche Völkerrecht und die Aussagen des höchsten Gerichtes, dem sich eigentlich alle Länder der UN unterwerfen müssten, ernst nehmen und umsetzen wollen. Offensichtlich macht sie das in den Augen der Kolonialisten zu Terroristen. In den Augen der Massen im Globalen Süden sind sie Helden und werden zu Vorbildern.
Wer sich für die Geschichte des Jemen interessiert, um besser zu verstehen, worum es dort geht, dem sei ein kleines deutschsprachiges Buch darüber empfohlen. „Jemens Befreiungskampf“. Eine Sicht auf den antikolonialen Kampf, der im Jemen stattfindet, mal nicht aus der Sicht von Kolonialmächten.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Jochen Mitschka ist Erster Vorsitzender des Vereins „Der Politikchronist e.V.“: https://www.politikchronist.org/
Er ist Herausgeber der TKP-Jahrbücher „Chronologie einer Plandemie“ mit allen Artikeln von TKP, die in den Jahren von 2020 bis 2023 erschienen sind.
Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.
Folge TKP auf Telegram und GETTR.
Der Signal-Leak und die Bombenangriffe auf den Jemen
Eskalation der Kriege in Gaza, Jemen, Libanon und Syriendurch Trump
Ja, vollkommen.
Auf uncut news ch gibt es dazu einen ausführlicheren Artikel, der die Aktionen der Houthis aus dem Artikeln des Völkerrecht ableitet (vom 2.Mai) und die USA als Kriegsverbrecher zeigt, die dagegen verstoßen.
Ein dritter Flugzeugträger ?
Damit da keine Mißverständnisse aufkommen, die Briten selbst haben nur zwei und sie können nur einen am Leben erhalten, indem sie den anderen kannibalisieren, ihr Terrorpotential ist ziemlich prekär, gut sind sie nur noch in Propaganda, den dafür veranstalteten Events wie Butcha und der Narrativkontrolle durch begleitende Zensur.
Er trägt F-35s, jene Maschinen, die dem Käufer, der dafür den Bürgern einen Haufen Knatter aus der Tasche zieht, gar nicht gehören, denn sie können nur innerhalb der US Leitplanken operieren. Im Malwinen Krieg hatte das Königreich gar keinen Flugzeugträger und seine Harrier landeten im dichten Nebel senkecht auf einem Containerschiff. Das DOD war so beeindruckt, da es diese Vögel in Lizenz produzieren ließ und dann mit Jakowlev Know How die F-35 entwickeln ließ.
Das Vereinigte Königreich führt seit 6 Jahren sozusagen privat – via BAE Systems und der von ihm auf der arabischen Halbinsel eingesetzten Saudi Marionetten – Krieg gegen Jemen. Das Öl der Saudis geht zur Neige und 1998 wußte der Spiegel noch, daß unter dem Jemen mehr Öl liegt, als unter Saudi Arabien, da will man wohl Fakten schaffen, bevor man investiert. Dieser lange Krieg läuft über die zypriotischen Gebiete des vereinigten Königreiches und wir staunen, daß das zypriotische Medium apolut darüber gar nichts berichtet.
https://linkezeitung.de/2025/03/21/grossbritanniens-verdeckten-krieg-gegen-den-jemen-aufdecken/
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Böse liegt so nah ? In jüngster Zeit nimmt die NATO Piraterie in der Ostsee stark zu, warum nicht dort die von den alten & neuen Kolonialmächten behauptete Freiheit der Seefahrt schützen ?
Und da wir schon bei den alten & neuen Lügen sind: Die Freiheit der Seefahrt ist ja nur ein Teil des von den alten & neuen Kolonialmächten behaupteten freien (Welt) Handels. Und welche absteigende Macht sabotiert den gerade ?
Die ehemalige Rebellenorganisation AnsarAllah ist deshalb keine Terrororganisation, sondern die führende Kraft einer legitimen Regierung des Jemens. Vergleichbar mit der ehemaligen zionistischen Terrororganisation Irgun, aus der dann führende Politiker Israels hervorgingen.
Naja, beide – AnsarAllah und Irgun – bleiben Terrororganisationen wie etwa die PLO, die ja auch führende Politiker hervorbrachte oder Alkaida/IS zZt in Syrien oder Taliban in Afghanistan. Dort regieren überall Terrororganisationen, ganz einfach, weil sie die Macht an sich gerissen haben. Demokratisch war an diesen Prozessen zunächst gar nichts, aber gewiss haben sie Sympathisanten, was auch schon sowas wie eine „repräsentative Demokratie“ ist? Die Hamas wurden von den Palästinensern nicht gewählt, oder? Zudem werden sie nicht nur vom Iran-Russlandkomplex sondern auch von USrael finanziert, wohl um Anschläge zu verüben oder Geiseln zu nehmen, damit USr. mal wieder Vergeltung verüben kann auf dem Weg zu Großusrael…
USrael bezieht über die abgefangenen Handelsschiffe wohl auch Waffen- und Munitionsnachschub, was es am meisten schmerzt. Der Boden im Gazastreifen ist ähnlich kontaminiert und blxtgetränkt wie der in der Ukraine. Alles mit Ami-Waffen. Trump will jetzt übrigens 1 Bio (1.000 Mrd) Dollar ins Militär investieren. Das brauchen die für ihre weltweiten Konflikte, sag ich mal, und die EU will ihnen diesen Krempel ja auch abkaufen.
Das Eingreifen der Huthis wird hier als heldenhaft beschrieben und in der Tat ist da auch einiges dran, sodass man mit ihnen sympathisieren möchte. Der kleine David gegen Goliath, was? Aber wer die edlen „Rebellen“ finanziert, wird hier nicht erwähnt. Übrigens nannte der Westen (die „Kolonialmächte“) die Terroristen, die von der CIA eingesetzt wurden, um Regierungen zu stürzen, die nicht prowestlich waren, auch immer „Rebellen“. Diese Bezeichnung hat schon einen Geruch.
Also, sagen wir es gleich, die Huthis können sich so aufspielen, weil sie wie die Hisbollah und Hamas (weitere Terrororganisationen) vom Erzfeind Iran unterstützt werden. Und dieser wiederum von Russland und China. Die Huthis untersützen also die Hamas, was nicht unbedingt mit den Bewohnern des Gazastreifens gleichzusetzen ist, denn die sind schon denkbar sauer auf die Hamas, die ja USrael immer wieder Gründe liefern, die Gaza-Palis
auszuro..äh zu vertreiben, nicht wahr?Da unten kennt sich kein Schwxin mehr aus. Und ich sowieso nicht, weil ich kein Schwexn bin…
Jedenfalls ist das alles ein Geflecht, das ich folgendermaßen auflösen würde: USrael übersiedelt nach Madagaskar. Dort ist viel Platz und genug Wasser, auch Strände, an denen Trump dann seine Hotels mit Rivieraflair errichten kann. Die div. Terrororganisationen bleiben daheim sozusagen. Ich wette, sie werden sich weiterhin gegenseitig metzeln, zumal das ja auch religiös bedingt ist. Der Islam hat viele Strömungen, die sich allesamt spinnefeind sind.
Die USA sollen endlich selbst gegen Russland Krieg führen, statt die Ukraine und bald auch die gesamte EU für ihren Stellvertreterkrieg zu verheizen. Und zwar vom Osten her, über den Pazifik, Amerikas Westen. Russland kann von dort aus bestimmt einige Haselnüsse rüberschicken… Trump meinte ja, man habe einen „schönen Ozean dazwischen“. Ja, gleich zwei…aber Russland hat bestimmt längst Raketen, die so weit schießen können. Die Ostseite bietet sich auch insofern an, als dort auch China und Nordkorea liegen. Für Indien ist es wohl ghupft wie ghatscht…
Das wäre dann weit weg und wir hätten endlich Ruhe. Weiters fehlt uns ein Gesetz wie in Russland, das es Börsenspekulanten und sog. Oligarchen verbietet, auf die Politik (Justiz, Medien etc.) Einfluss zu nehmen. Jeder Politiker, der mit diesem
Xind..Gesocks gesehen wird, wandert in den Knast. Damit wäre der Weg frei in eine Zukunft in Freiheit und Wohlstand. „Live long and prosper…“Die Idee ist nicht neu: https://de.wikipedia.org/wiki/Madagaskarplan
Was soll aus den „Afrika-Palis“ werden, die derzeit Madagaskar besiedeln? Interessanterweise wollte Polen in den 1930ern die Insel übernehmen und eigene Zionisten dorthin aussiedeln – soll sie im Madagaskarplan 2.0 polnisch verwaltet werden?
Aha, wusste ich gar nicht… ;-)
Naja, die Madegassen sind ja keine Islamisten. Und es ist nicht das „Hl. Land“, um das sich gleich drei Weltreligionen streiten. Vermutlich würde das Zusammenleben daher friedlicher verlaufen. Um den Plan realistischer zu gestalten, müssten aus Jerusalem halt die alten Tempelanlagen etc. abgebaut und ebenso transferiert werden, auch die Klagemauer! Da Trump meint, die Gazabewohner könnten auch absiedeln, zB nach Ägypten, wäre den USraelis (die ja nicht so viele sind) eine Übersiedelung auch durchaus zumutbar, zumal sie ja sowieso Übung im Wildsiedeln haben und zudem planen, sich über ganz Großusrael zu verbreiten. Die Isis sind sozusagen eine Art fahrendes äh „Volk“ beinah bzw. Nomaden..
Zur Frage, ob dieser Plan polnisch verwaltet werden sollte: Von mir aus…:-)
Seit rund zwei Monaten lässt das israelische Militär keine Hilfslieferungen mehr in den abgeriegelten Landstreifen. Die Streitkräfte werfen der palästinensischen Terrororganisation Hamas vor, die Hilfsgüter zu überhöhten Preisen an die notleidende Bevölkerung zu verkaufen und mit den Einnahmen ihre Kämpfer und Waffen zu bezahlen.
„Wir müssen gut zu Gaza sein. Die Menschen dort leiden. Es besteht ein großer Bedarf an Lebensmitteln und Medikamenten, und wir kümmern uns darum“, sagte US-Präsident Donald Trump zuletzt nach einem Gespräch mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Kritiker werfen der israelischen Führung indes vor, diesen akuten Mangel durch ihre Art der Kriegsführung überhaupt erst herbeigeführt zu haben.
Angesichts der katastrophalen Notlage im Gazastreifen wollen die USA und Israel ihre humanitäre Hilfe an der islamistischen Hamas vorbei in das abgeriegelte Küstengebiet schaffen.
https://www.epochtimes.de/politik/ausland/usa-und-israel-wollen-gaza-hilfe-an-hamas-vorbei-liefern-a5121909.html
Wie lieb die Palis die von USrael und Iran finanzierten Hamas haben, liest man hier:
https://www.krone.at/3734383
“ überall Terrororganisationen “
Fürwahr, allüberall, angefangen mit den alten & neuen Kolonialmächten, ihre Metastasen in Zeit & Raum fallen da kaum ins Gewicht.
Aber wieso hängt sich der Jemen in den Gaza rein ? Wenn man auf die Landkarte schaut, liegt Palästina und Jemen weit auseinander. Und die Sprache ist auch sehr unterschiedlich.
Ist das jetzt Kameradschaft so einfach uneigennützig sich für Palästina einzusetzen ?
Das geht leider aus dem Artikel des Autors Jochen Mitschka nicht hervor.
@Nurmalso
3. Mai 2025 um 23:15 Uhr
„Aber wieso hängt sich der Jemen in den Gaza rein?“
Das hat das jemenitische Parlament kürzlich so begründet:
„The House emphasized that Yemen’s stance in support of the Palestinian cause does not violate international law but rather falls within Yemen’s sovereign right to self-defense , constitutes a legitimate response to the war crimes and genocide committed by the Israeli war machine with direct support from the Trump administration. Yemen considers its actions a moral, humanitarian, and legal obligation to support the Palestinians in their just struggle for freedom and dignity“
(„Yemeni Parliament sends messages condemning Trump administration’s crimes against Yemenis“, April 27, 2025, veröffentlicht auf „Antiwar.com“, April 28, 2025)
Gegenfrage: wieso hängt sich die USA in Israel rein? Diese Frage ist relativ leicht zu beantworten.
Dass jemand sich auf ‚moral, humanitarian, and legal obligation to support‘ beruft, ist für unsere Ohren schon ungewöhnlicher, hat aber auch eine lange Tradition, nämlich die Tradition der antiimperialistischen Solidarität …
Solange im Westen massenweise „Opfer“ von Propaganda mit Null geistiger Widerstandskraft Kriegstreiber wählen und gegen Friedensinitiativen auf die Straße gehen, wird sich in Nahost leider nichts ändern.
Ein Recht, das nicht durchgesetzt wird, ist de facto nicht existent und daher ist es eine rein akademische Frage nach den völkerrechtlichen Bestimmungen dieser Seeblockade.
Auf persönlicher Ebene bin ich von den Houthies beeindruckt. Die einzig wahren Verteidiger des palästinensischen Volkes und Kämpfer gegen einen Genozied.
Schwer begreiflich – und verdaulich – dass sich solches Unrecht in dieser Welt einfach so manifestieren kann, ohne Konsequenzen nach sich zu ziehen.
Aber ein Blick in die Gesichter unserer „Politiker“ erklärt es dann wieder….
Schwer begreiflich – und verdaulich – dass sich solches Unrecht in dieser Welt einfach so manifestieren kann –
Das ist überhaupt nicht schwer begreiflich, da es die Geschichte schon X-mal in der selben Art und Weise hervorgebracht hatte. Sei es Amerika, Australien, Afrika, Indien usw. Es waren immer die selben Kolonialmächte, welche die ansässigen Bevölkerung unterworfen, versklavt, ausgebeutet und ermordet hat. Und wer sich nicht der Kolonialmacht unterwirft und sich straflos ermorden lässt, ist jetzt in der Neuzeit ein Terrorist und kein Freiheitskämpfer. Weil das Motto „Nur ein toter Indianer (Afrikaner, Muslime, Christ oder Jude) ist ein guter Indianer“ immer noch gilt.
Vielleicht kommt einmal die Zeit wo es dann heißt „Nur ein toter Ami ist ein guter Ami“, wer weiß das schon was China, Indien, Iran und Russland so denken über die tollen Amis! Nur diese Länder waren und sind einfach viel zu gutmütig gegenüber dem Raubtier USA und ihren Vasallen.
@OMS
4. Mai 2025 um 8:29 Uhr
Guter Kommentar! Diese Kriegsverbrecher bedrohen jeden Gegner wie in die Enge getriebene Raubtiere. „Die Welt“ schaut nicht einfach zu, sie schaut mit geballten Fäusten gezwungenermaßen zu. Das Vorgehen Israels und seiner westlichen Komplizen wird sich noch schwer rächen. Der Tag wird kommen …
„Vergleichbar mit der ehemaligen zionistischen Terrororganisation Irgun, aus der dann führende Politiker Israels hervorgingen“
Dieser Vergleich ist, gelinde ausgedrückt, sehr unglücklich, denn er vergleicht eine wirkliche, kolonial-rassistische Terrororganisation mit einer Befreiungsbewegung, also dem blanken Gegenteil.
„Ansar Allah“ (die „Houthis“) sind übrigens sehr erfolgreich und trotz verbrecherischer Bombardements der Zivilbevölkerung nicht in die Knie zu zwingen:
„Trotz mehr als 600 Bombenangriffen feuern die Houthis weiterhin Raketen und Drohnen auf US-Schiffe im Roten Meer und Ziele in Israel. Wenn die Berichte der Houthis stimmen, haben sie seit Beginn des Krieges jede Woche eine MQ-9 Reaper-Drohne abgeschossen – also sieben. Bei durchschnittlichen Kosten von 35 Millionen Dollar pro Drohne bedeutet das, dass sich die Kosten bisher auf 245 Millionen Dollar belaufen. Jetzt, nach dem Verlust einer F/A-18 Hornet – diese fiel vom Flugzeugträger und versank im Roten Meer – macht Hegseth seiner Frustration über den Iran Luft. Es ist nicht die Schuld des Iran, dass die Besatzung des US-Flugzeugträgers den Jet und die Zugmaschine, die bei einem Notausweichmanöver vom Träger fiel, nicht ordnungsgemäß gesichert hat. Das war ein 70 Millionen Dollar teures Versehen. Seit Trumps Befehl vom 15. März, die Angriffe auf den Jemen zu verstärken, haben die USA fast 500 Millionen Dollar für Flugzeuge und Drohnen verloren und es versäumt, israelischen Schiffen, die sich ins Rote Meer wagen, eine sichere Durchfahrt zu garantieren“
(„Die USA sind vom Jemen überrumpelt“, erschienen auf: „Ron Paul Institute for Peace and Prosperity“, May 1 2025; deutsche Übersezuung: „Antikrieg.com“, 02/05/2025)
Sorry Fritz, der Vergleich zwischen AnsarAllah und Irgun sollte ironisch wirken. Das hat wohl nicht geklappt.
@Jochen_M
4. Mai 2025 um 8:01 Uhr
„Das hat wohl nicht geklappt“
Das ist anzunehmen, wie die oben in manchen Kommentaren wortreich verpackte Hilf- und Orientierungslosigkeit eindrucksvoll beweist …