Kennedy: „Chemtrails“ als Militärprogramm

30. April 2025von 2,1 Minuten Lesezeit

Für US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy sind „Chemtrails“ eine faktische Wirklichkeit. Er vermutet dahinter eine militärische Operation, die er nun aufdecken will. 

Die Debatte um Geoengineering heizt sich in den USA weiter auf. Auch der US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., dessen Ressort eine umfassende Untersuchung angekündigt hat, gibt nicht nach. In einem kürzlich ausgestrahlten Interview nannte er die „Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA)“ als möglichen Verantwortlichen für Geoengineering-Programme, die vereinfacht oft als „Chemtrails“ bezeichnet werden.

Im Interview betonte Kennedy, dass sein Ministerium nicht in solche Projekte involviert sei und versprach erneut eine genaue Untersuchung. Verantwortliche müssten zur Rechenschaft gezogen werden und diese Praktiken seien zu stoppen. Für den Gesundheitsminister stellt sich demnach die Frage nach der Existenz von sogenannten „Chemtrails“ nicht mehr. Die Frage ist nur, wer und wie diese Operationen durchführt.

Im Interview behauptete Kennedy, dass die für das Geoengineering verwendeten Materialien – darunter Substanzen wie Barium, Aluminium und Strontium – in den Treibstoff von Flugzeugen gemischt werden. „Diese Materialien sind im Jet-Treibstoff enthalten“, sagte er.

DARPA wurde 1958 gegründet und ist seitdem für die Entwicklung innovativer Technologie verantwortlich. In der Vergangenheit war die Militärbehörde bei Projekten für Raketenabwehrsysteme und Überwachungstechnologien involviert und hatte diese vorangetrieben.

„Chemtrails“ werden weiterhin von der Öffentlichkeit als Mythos abgelehnt und als „Verschwörungstheorie“ diffamiert. Kennedy sieht das aber schon seit längerem anders. Schon im Sommer 2024 sprach er von Geoengineering als „Verbrechen gegen die Menschheit“, das zu stoppen sei. Durch Kennedys Einzug in das Gesundheitsministerium ist das Thema endgültig im Mainstream angekommen. Schon zuvor haben mehrere republikanisch geführte Bundesstaaten Gesetze auf den Weg gebracht, die Geo-Engineering verbieten.

Und während die Debatte in den USA immer weiter befeuert wird, schlägt das Thema – Zufall oder nicht – auch in den Medien immer mehr auf. Der britische Telegraph veröffentlichte am Wochenende einen Artikel mit dem Titel „Boeing 777 könnte den Planeten abkühlen… wenn man nichts gegen sauren Regen hat.“

Wenn „Verschwörungstheorien“ wahr werden…. Quelle: Telegraph

Darin geht es um eine Studie zu „Stratosphärischer Aerosoleinblasung“ – im Volksmund „Chemtrails“ – wodurch die sogenannte „Erderwärmung“ gestoppt werden könnte. Allerdings gebe es „schädliche Nebeneffekte“ – die Schadstoffe fallen eben auch auf die Erde zurück.

Bild „Chemtrails“ by baghee58 is licensed under CC BY-NC 2.0.


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10 Kommentare

  1. Monika 1. Mai 2025 um 7:18 Uhr - Antworten

    ich habe vor mehr als 20 jahren ein buch von der homöopatischen firma homeda erhalten, darin so meine aussage gibt es eine homäopatische substanz, gegen die antiinfiamatorischen inhaltsstoffe von kerosin, die krebserregend sind. die sind schon immer zusätzlich drinnen

  2. triple-delta 30. April 2025 um 19:18 Uhr - Antworten

    Bis jetzt konnte mir noch niemand meine Fragen zu diesem Thema beantworten:
    1. Was wird gesprüht?
    2. Wie wird gesprüht?
    3. Wie kommt es am Boden und in welcher Konzentration an?
    4. Wie wirkt es?
    5. Wie schützen sich die Initiatoren selbst vor der Wirkung?

    • Jan 1. Mai 2025 um 0:20 Uhr - Antworten

      Frage 5) sollte man nicht überbewerten. Es gibt im gnostischen Bereich Fanatiker, die sich selbst schädigen für Ziele, die dem homo oekonomicus nicht entsprechen. Kamikaze-Flieger wären ein wenig esoterisches Beispiel. Man darf nicht vergessen, dass Herr H. von weiten Teilen als der prophezeite Schwarze Messias gesehen wurde. Es gibt Gedankengut jenseits von Propaganda und Schwurbelei!

  3. Sabine Schoenfelder 30. April 2025 um 15:52 Uhr - Antworten

    Es ist eine bodenlose Frechheit, eine gesundheitsgefährdende Übergriffigkeit à la Coronaplörre ! Sie besprühen uns b e w u ß t mit den gleichen Chemikalien, die einst den „sauren“ Regen und einen kaputten Wald verursachten, 😳 um etwas zu r e t t e n, was weder gerettet werden muß, noch kann ! 😩🤮Das Klima ist hervorragend, es wird eher kälter, weltweit, und wenn überhaupt, 👉👉 brauchen wir MEHR CO2 als WENIGER ‼️
    WENN hier einer nicht mehr zu retten ist, dann sind es diese kranken Hirne der Initiatoren solch irrer Unternehmen.

    • Karsten Mitka 30. April 2025 um 19:13 Uhr - Antworten

      Was ich aber nicht verstehe, es betrifft die Initiatoren doch auch? Wie sollen die sich vor den Folgen schützen?

  4. Der Zivilist 30. April 2025 um 14:28 Uhr - Antworten

    Da wünsch ich viel Spaß !

    Selbstverständlich werden dem Flugzeugtreibstoff Additive beigemischt, das ist aber durchaus etwas anderes, als das immer wieder behauptete ‚heute sprühen sie wieder‘, JP-8 heißt das Endprodukt. Und wenn Krieg ist, werden dem Treibstoff der Kampfjets noch mehr Additive beigemischt, ungefähr zu demselben Zweck, zu dem Ottokraftstoffe, als es schon längst nicht mehr nötig war, verbleit wurden, um nämlich die Zündfähigkeit zu verringern. Und diese Additive kommen alle runter, Pfui!

    https://zivilist.substack.com/p/jp-8-massenvergiftung-and-global

    Freilich könnte man über ’saubere‘ Jetkraftstoffe reden, zumal die USA, der Himmel würde dadurch aber nicht anders aussehen.

    Andererseits gewinnt die Erde ihr Wasser durch die herniederprasselnden Meteoriten, die zu 90% aus (gefrorenem) Wasser bestehen, und der Rest ? Dreck, Metalle und dagegen sind die Additive der Flugzeugtreibstoffe absolute Peanuts. Und der kosmische Dreck ist bestens in die biologischen Kreisläufe der Erde integriert, darf wohl gar als Dünger gelten.

    Daß die Kondensstreifen so unterschiedlich ausfallen, liegt einfach an den unterschiedlichen atmosphärischen Bedingungen, dem ‚Stratosphärenwetter‘, man sagt ja die Jets flögen über dem Wetter, veränderlich sind die Bedingungen dort aber sehr wohl, es fehlt aber die Dynamik, die Turbulenz, welche der hohe Wassergehalt in geringen Höhen verursacht. Von den Flugzeugtriebwerken werden immerhin enorme Mengen warmer, feuchter Luft ausgestoßen, die zuweilen von der Umgebungsluft unsichtbar aufgenommen werden, zuweilen aber auch zur starken Bildung von Eiskristallen führen und die großflächige Bildung von Zirren begünstigen können. Das Ergebnis könnte durchaus ein Beitrag der boomenden zivilen Luftfahrt zum global warming sein.

    Daß durch Additive oder sogar ‚Sprühen‘ im Kriegsfall die atmosphärischen Bedingungen verändert werden, um die Reichweite des Radars zu vergrößern, scheint möglich, wäre aber ein Sonderfall. Andererseits hat China gerade gezeigt, daß es mit seinem Radar um den halben Globus schauen kann, ohne solche Tricks.

    Ein viel wichtiger Aspekt des Geo Engineering in der Atmosphäre geschieht in geringen Höhen, wo es ein leichtes ist, den Regen früher abregnen zu lassen, um die Regenzeit im Vietnamkrieg zu verlängern, wie es die Amis getan haben, oder Syrien zwei Jahre Dürre zu verpassen zum Auftakt des Regimechanges oder um Hochwasser und Mißernten zu vermeiden, wie China das tut. Wie stets ist nicht der technische Fortschritt das Problem, sondern der gesellschaftliche, bzw dessen Mangel.

    Man kann auch, nach dem Vorbild der Vulkane, die Sonneneinstrahlung auf die Erde verringern, das wurde sogar schon seriös durchgerechnet mit einer 747 Flotte, die Menschheit könnte es sich gerade so leisten, zum Glück, denn genau darum wird es nicht geschehen. Man muß verstehen, daß dazu enorme Massen auf Höhe gebracht werden müssen und zu aller erst wäre die Luftfahrt selbst nicht entzückt, diesen Dreck ständig durch ihre Triebwerke zu pusten.

    Fazit:

    Dumme Panikmache der Kategorie: Angst muß gehabt werden, Herrschaftstechnik. Wie wußte schon Tucholsky: Die Probleme der Menschheit werden nicht gelöst, sie werden vergessen.

    • triple-delta 30. April 2025 um 19:19 Uhr - Antworten

      Wie überstehen die Additive denn die Brennkammern der Triebwerke?

    • Konrad Kugler 30. April 2025 um 22:07 Uhr - Antworten

      Mit dem Treibstoff hat das nichts zu tun. Es gibt Fotos, die den Zerstäuber am Heck zeigen.

  5. LMohikan 30. April 2025 um 13:48 Uhr - Antworten

    Ich hoffe er ist erfolgreich in seinem Kampf gegen die Teufelsanbeter und Kinderbluttrinker – im Sinne der gesamten Menschheit!
    God bles him!

  6. Daisy 30. April 2025 um 13:26 Uhr - Antworten

    Hier wird jetzt auch wieder geflogen. Ich fress einen Besen, wenn das normale Flugzeuge sind. Sie legen regelrecht ein Gitter an, fliegen parallel, einer kommt entgegen, immer auf gleicher Höhe, kleine Flieger, keine Passagiere, Rübenbomber, bis alles kreuz und quer zu ist mit „Kondensstreifen“. Normale Linienflugzeuge fliegen auch über, hinterlassen aber null Chemtrails.
    Sind “ Hagelflugzeugpiloten“ Superar…löcher oder Bots? Hoffentlich sind sie wenigstens „geimpft“!!!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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