
Die Auswirkung hoher Energie- und Stromkosten: Wirtschaft verliert Konkurrenzfähigkeit
Die Energiepolitik, die von EU, UNO, WEF, BIZ und anderen internationalen Organisation vorgegeben wird, hat zuletzt in den Ländern der EU zu massiven Preiserhöhungen in allen Bereichen geführt. Und damit wird die Konkurrenzfähigkeit von Unternehmen systematisch zerstört.
Die wesentlichen von der EU im Green Deal vorgegebenen Entwicklungen haben durch die Sanktionspolitik zunächst Erdöl und Erdgas sowie die Produkte daraus erheblich teurer gemacht. Dazu werden die Verteilnetze für Öl, Gas und Treibstoffe rückgebaut und kaputt gemacht. Gleichzeitig werden als Stromquellen die Unzuverlässigen – fälschlich Erneuerbare genannt – ausgebaut.
Bei den Unzuverlässigen – Solar und Wind – wird für jede Anlage auch ein Backup in Form von Gas-, Öl- oder Atomkraftwerken benötigt, die zum Beispiel bei Dunkelflaute einspringen können. Im Winter also recht häufig, im Sommer in der Nacht sowie nach einem Blackout wie soeben in Spanien und Portugal um das Netz wieder hochfahren zu können.
Preiserhöhend für Strom wirken also die gestiegenen Kosten für die Primärenergie Gas und Öl, der notwendige Ausbau der Stromnetze um von den Unzuverlässigen zu viel produzierte Energie im Land verteilen oder an die Nachbarn abgeben zu können, sowie um Elektroautos und Wärmepumpen ausreichend mit Strom versorgen zu können. Und für jede erzeuge kWh werden praktisch zwei Quellen benötigt, eine Unzuverlässige und ein zuverlässiges Backup mit Kohle, Öl, Gas oder ein AKW.
Erhöht haben sich also sowohl der Preis für den Strom und der Preis für die Netze, die Endkunden zu zahlen haben. Und dazu kommen noch Steuern.
Die gestiegenen Preise betreffen alle Branchen und verteuern zum Beispiel für den Konsumenten alle landwirtschaftlichen Produkte. Teurer geworden ist auch die Logistik und der Transport. Das belastet ebenfalls alle Produkte.
Konsumenten zahlen deutlich mehr im Supermarkt, wo die gestiegenen Kosten in der Landwirtschaft und in der Logistik zu Preiserhöhungen führen mussten. Aber auch der Supermarkt muss erhöhte Kosten für den Eigenbedarf an Energie auf den Regalpreis aufschlagen. Konsumenten zahlen aber auch noch mehr fürs Wohnen und die dabei benötigte Energie.
All das hat mittlerweile auch zwangsweise zu erhöhten Personalkosten geführt. Unternehmen müssen den Wert der Arbeitskraft bezahlen, der sich ebenfalls durch die Reproduktionskosten bestimmt. Wenn also alle Lebenshaltungskosten gestiegen sind, steigen auch die Lohnkosten – und damit wieder die Regal- und Produktpreise.
Besonders betroffen sind natürlich Klein- und Mittelbetriebe, die nicht nach Indien auslagern können und auch sonst wenig Spielraum haben. In der Gastronomie, die ohnehin durch die sinnwidrigen Corona-Maßnahmen schwerstens geschädigt wurde, wirken sich alle die genannten Preiserhöhungen bei Lebensmitteln, Strom, Gas, Mieten und Löhnen direkt auf das Endprodukt aus.
Bei exportierenden Mittelbetrieben wirken sich gestiegene Lohnkosten selbst dann noch auf die Kosten der Produkte aus, wenn wenig Energie benötigt wird.
Und diese Betriebe stehen im Wettbewerb mit Ländern, die keine Sanktionen gegen Erdöl und Erdgas aus Russland verhängt haben und die AKWs, Kohle-, Öl-, und Gaskraftwerke zur Stromerzeugung und für stabile Netze nutzen.
Die Energiepolitik, die von der EU-Kommission im Auftrag der Lobbykonzerne in Brüssel betrieben wird, hat bereits zu einem fortschreitenden Verlust der Konkurrenzfähigkeit der Unternehmen in den europäischen Nationen geführt. Konkurse, Verlegung von Produktionsstätten in Länder mit vernünftiger Energiepolitik haben bereits zu Personalabbau geführt. Das führt wiederum zur Reduktion des Konsums was wiederum den produzieren Sektor für Konsumgüteer dämpft.
Die verfehlte Energiepolitik hat eine wirtschaftliche Abwärtsspirale in Gang gesetzt, bei der noch kein Ende absehbar ist.
Bild von Frauke Riether auf Pixabay
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In den letzten dreißig Jahren hat es zwei Ansichten gegeben: Die Einen haben gesagt, die Energiewende wird zum Selbstläufer, so sie nur angeschoben wird. Dazu gehörten die Grünen, die Banken und Merkel mit dem EEG.
Die anderen haben gesagt, das geht nicht. Dazu gehören ausgerechnet die Peakoiler, also jene, die ein Ende des Öls erwarten, samt Niedergang der Industriezeitalters, weil es verhältnismäßig zu teuer wird, der Preis nicht durchgesetzt werden kann und die Förderung als unrentabel eingestellt wird. Peakoiler fürchten also nicht, dass der Preis zu hoch wird, wie die Vertreter des Kartoffelmarktes, sondern dass er zu niedrig wird.
Dann gibt es noch eine dritte Fraktion, nämlich jene, die sagt, sofern noch irgendwo ein Tropfen Öl in der Erdkruste steckt, wird es förderbar und bezahlbar sein. Und dann die Klimatologen, herrje! Und darunter jene, die ein Verglühen des Erdballs fürchten, so wir nicht gehochten und dann ich daneben, der sagt, KÄLTER nicht wärmer, es wird KÄLTER werden! Grand Solar Minimum, verstehst du? Wie Maunder Minimum! – Hä? – M-a-u-n-d-e-r! – Hä?
Schlagzeile in der „Tiroler Tageszeitung“ von heute, 30/04/2025:
„Alarm in der Wirtschaft – Österreichs Betriebe im freien Fall: Kein Geld für Personal und Investitionen,
„Der Großteil der Unternehmen muss den Gürtel enger schnallen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt. Hohe Kosten fressen Umsatzplus auf. Für mehr Personal und Investitionen fehlt das Geld“
Im Artikel heißt es:
„Wien – Österreich befindet sich im dritten Rezessionsjahr. Die Stimmung in den heimischen Unternehmen ist im Keller, schlechter war sie nur während der Corona-Pandemie. Das zeigt die aktuelle Austrian-Business-Check-Umfrage des Gläubigerschutzverbandes KSV1870. Eine Besserung ist demnach nicht in Sicht, denn die Talsohle scheint nicht durchschritten zu sein. Dementsprechend sieht der KSV1870 die „heimische Geschäftslage im freien Fall“
So schaut das „Zähne zusammenbeißen“ aus, das uns vor 3 Jahren von höchster Stelle – aus der Hofburg – angekündigt worden ist, um die Sanktionen gegen den „Aggressor Rußland“ und den Abbruch der wirtschaftlichen Beziehungen zu begründen …
Und dennoch gibt es bisher kaum Proteste dagegen – ich bin gespannt, wie es demnächst in Spanien und Portugal laufen wird.
Heute schreibt Juri Podoljaka auf Telegramm wieder zum Blackout – er wundert sich, dass man bisher kaum versucht, Russland zu beschuldigen. Das erklärt er spöttisch mit den Kürzungen der USAID-Gelder. Vielleicht aber tatsächlich wirkt Trump in den USA und auch in Westeuropa gehen die Narrationen langsam von der Klimareligion weg?